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Unerwartes nach dem Einstieg

UNERWARTETE ÄNDERUNGEN

DER ERSTE MORGEN

Das Aufwachen war verwirrend. Ich musste mich erst daran erinnern, wo ich war. Mein Blick fiel auf Angela im anderen Bett, die noch tief schlief. Gestern Abend war ich vor ihr angekommen und eingeschlafen. Schmerzende Füße und Beine hatten mich ganz erledigt fühlen lassen. Auch emotional war ich erschöpft gewesen. Meine Güte, die Frau von Sturmleiten hatte mich zwar großartig verteidigt, aber sie hatte mich auch verwirrt mit dem Streicheln.

Das konnte sie doch nicht machen — ich war doch keine Lesbe!

Ich ging im Nachthemd zum Duschen in den Gemeinschaftstrakt. Das nur lauwarme Wasser machte mich richtig wach. Nach der Morgentoilette warf ich mich wieder in den Outfit von dem gestrigen Abend. Heute Morgen ging es schneller alles anzuziehen. Ein letzter prüfender Blick in den Spiegel und es konnte losgehen.

Jedenfalls dachte ich das. Mein erster Schritt war unbedacht und das glatte Hufeisen ließ mich unsanft auf meinem Po landen.

Danach war ich auf den Treppen entsprechend vorsichtig.

Tische 1 und 2 waren ausgesprochen spärlich besetzt. Amelie als Aufseherin stand in der Nähe der Theke. Sie war so unauffällig, dass sie selber leicht zu übersehen war, aber sie übersah nichts im Raum.

An Tisch zwei war nur eine ältere Dame in einem grünen Jagdkostüm an der Stirnseite der Tafel, die gestern Abend frei geblieben war. Ich wollte ihr gerade einen Tee und zwei Toasts mit Marmelade, Butter und Käse bringen, als Baron Esterhazy erschien und sich an der rechten Seite zu der Dame setzte.

Weil es so leer war, klangen meine Hufeisen auf den Holzdielen laut deutlich klappernd. Es war eigenartig, das zu hören. Baron Esterhazy beobachtete mich neugierig, als ich mit vorsichtigen Schritten heranstapfte. Anders konnte man das schlecht bezeichnen, weil wegen der glatten Hufeisen die Füße vorsichtig gesetzt werden mussten, sodass der Beschlag mit der vollen Fläche aufsetzte. Er lächelte, als ich ihr von rechts servierte:

„Da ist ja unser nettes Pony von gestern mit der hübschen Kruppe.

“ Sein Tonfall machte klar, dass dies ein echtes Kompliment war und irgendwie freute es mich auch.

„Danke, Herr Baron Esterhazy. “ Ich hatte nicht vergessen, dass er gestern Abend ausdrücklich Höflichkeit demonstriert hatte, um sich von den drei Hooligans abzusetzen.

Er lachte leicht auf: „Das Pony hat auch noch ein gutes Namensgedächtnis. Noch reizvoller wäre es, wenn das hübsche Pony nur wiehern könnte. „

Ich sah ihn etwas verdutzt an und hätte beinahe vergessen das Tellerchen mit dem Butterherzen zu servieren, während die Dame zustimmend nickte.

Während ich noch zögerte, gab er mir einen leichten, auffordernden Klaps auf den Po und deutete auf den Tisch, um mir zu verstehen zu geben, dass die Butter auf den Tisch gehörte. Seine Miene war dabei aber unverändert freundlich und die ältere Frau lächelte auch mit ihm, als ob sie ein geheimes Einverständnis teilen würden.

„Einer der Reize beim Ponyspiel ist die nonverbale Kommunikation, die vom Eigner des Ponymädchens oder von den zugelassenen Nutzern eine klare Sprache und klare Signale erfordert, da das Pony ja nicht in klarer Sprache antworten kann, sondern bestenfalls durch unklare Laute.

Es kann sich eigentlich nur durch eine ausdrucksvolle Körper- und Mienensprache ausdrücken und durch die Ausführung von den erteilten Kommandos. „, belehrte er mich lächelnd. „So wie du eben das Tellerchen prompt nach der non-verbalen Aufforderung auf den Tisch gestellt hast. “

Es hörte sich ziemlich merkwürdig an, aber es hatte auch einen eigenartigen Reiz. Ich war mir wohl bewusst, dass er es genossen hatte mein Hinterteil anzuschauen und ihm einen Klaps zu geben.

Ich musste zugeben, dass es auch für mich einen erotischen Reiz darstellte. Weniger der Klaps, mehr hingegen das Wissen, dass es diesen attraktiven Mann antörnte.

Die ältere Dame — ich schätzte sie auf Mitte fünfzig — lächelte amüsiert:

„Es ist immer ein Prozess mit unerwarteten Wendungen, wenn sich junge Menschen zum ersten Mal auf das Thema einlassen. Man weiß auch nie, wieweit es geht und ob es beim Ponymädchen aufhört oder weitergeht.

So richtig begriff ich nicht, was sie damit sagen wollte, aber fragen wollte ich auch nicht. Außerdem fragte mich der Baron auch gerade nach einem Getränk. Ich brachte ihm dann den verlangten Macchiato.

Offensichtlich genoss er ihn. Dann streckte er sich: „Nicht schlecht, beinahe so gut wie der Latte Macchiato von meiner… Freundin. „

Hätte er doch nur seine Klappe gehalten und nicht über seine Freundin geredet.

So ein Arschloch! Mit mir flirten und dann keine fünf Minuten später mit seiner Freundin angeben. Na, geht’s noch??

Ein Übel kommt selten allein. Im nächsten Moment kam auch noch einer der unangenehmen Typen von gestern Abend. Natürlich setzte er sich auch an den Tisch zwei – wenn auch mit einem Sitz Abstand zum Baron – und bestellte einen Espresso sowie ein Hörnchen.

Etwas unwillig servierte ich ihm das Getränk samt dem Gebäckteil.

Unwillkürlich erwartete ich schon wieder einen Klaps während des Servierens, aber diese Lektion hatte er gelernt. Aber noch bevor ich mich aufrichten konnte, kam der Klaps. Nur war es kein leichter Klaps, sondern ein echt harter Schlag, der mich schmerzlich einatmen ließ. Es brannte wie eine entzündende Flamme, die sich langsam vom Einschlagsort über meine ganze linke Pohälfte ausbreitete.

Die ältere Dame runzelte leicht die Stirn, enthielt sich aber eines Kommentares.

Der Baron hatte ein zwiespältiges Lächeln auf seinem Gesicht.

Ich erkannte, dass dieses Verhalten von dem Typen zwar grenzwertig war, aber durchaus im akzeptierten Rahmen war. Er grinste zufrieden, als ich unwillkürlich meinen Po reiben musste.

„Könnte ich noch eine Scheibe rosa Hinterschinken haben, bitte und mit einer etwas freundlicheren Miene?“

Ich schoss ihm auf seine anzügliche Anfrage einen erzürnten Blick zu, aber das kümmerte ihn nicht.

So konnte ich nur nicken, weil diese Bestellung an sich natürlich legitim war. Der Baron nickte anerkennend, als ich die Bestellung höflich wiederholte, aber mir entsprechend Zeit ließ.

Diesen Morgen verdiente ich mir mein Geld wirklich! Natürlich nutzte er meine gebückte Haltung beim Servieren voll aus. Bevor ich mich aufrichten konnte, hatte er mir einen derartigen Hieb auf meine rechte Pohälfte verpasst, dass mir die Tränen in meine Augen schossen.

„Das für die zögerliche Bedienung, Pony!“

Wenn es vorher eine Flamme war, dann war dieser Schlag wie eine auflodernde Feuersbrunst, die sich wild brennend über meine Haut auswalzte. Ich musste mir hart auf die Lippen beißen, um ein lautes Aufstöhnen zu verhindern. Den Triumph wollte ich dem miesen Kerl nicht gönnen.

„Du hast gute Anlagen, Ponymädchen!“, die ältere Dame klang anerkennend, als sie mein Verhalten kommentierte.

Sie blickte den Mann auffordernd an: „Trinkgeld?“

Er runzelte leicht die Stirn, rückte aber sofort einen Schein heraus, den er mir zuschob. Dann lächelte er sogar. Vielleicht war er doch nicht ganz so ein Arschloch, wie er sich zunächst gegeben hatte.

Ich nahm auch das Kompliment sanft nickend zur Kenntnis. Ich begriff nach und nach, dass es die Würdigung meiner Akzeptanz der Spielregeln war, die mir ihren Beifall eintrug.

Der Stolz auf diese Achtung versüßte mir das verdiente Trinkgeld zusätzlich.

Allmählich kamen immer mehr Leute. Tisch zwei war im Nu besetzt und dann auch Tisch eins. Es hagelte Bestellungen. Ich lief nur noch hin und her. Ich war so beschäftigt, dass ich noch nicht einmal die gelegentlichen leichten Klapse richtig wahrnahm. Inzwischen waren auch die meisten anderen Ponymädchen da. Zuletzt war auch Angela zum Servieren eingetroffen. Sie bekam Tisch drei und vier.

Nur einmal gab es eine Unterbrechung, als der eine Typ von gestern Abend beim Servieren seiner Bestellung mir nicht nur einen harten Klaps gab, sondern auch plötzlich meinen linken Busen begrabschte. Beides war so harsch, dass ich laut aufquietschte. Im nächsten Moment war Amelie am Tisch. Mit ruhiger Stimme forderte sie ihn auf, ihr sofort zu folgen oder sie würde den Sicherheitsmann rufen.

„Gestern gab es die erste Warnung.

Heute gibt es keinen Pardon mehr! Während ein Ponymädchen serviert, lässt man sie ohne Klaps in Ruhe, sonst könnte sie etwas verschütten. Und Begrapschen ist überhaupt nicht erlaubt!“

Er begann sich lautstark zu beschweren: „Ich habe bezahlt — und sie ist doch nur ein Ponymädchen!“

Sie blickte ihn kalt an und winkte dem Sicherheitsmann, der auch sofort ankam. Ohne Umschweife packte er ihn und führte ihn mit dem Arm auf dem Rücken ab.

Sie sprach überhaupt nicht mehr mit ihm, sondern adressierte sich an alle anwesenden Gäste.

„Raus mit dem Mann! Jeder hat mit seiner Eintrittskarte auch die gültigen Verhaltensregeln erhalten und abzeichnen müssen. Ponies bekommen auch nur die Gerte auf die Hinterhand als Ansporn– und das gilt analog für den Klaps per Hand auf die Hinterhand bei einem Ponymädchen, falls sie nicht höflich genug oder nicht schnell bzw. geschickt genug war. Falls sonst noch jemand diese Regeln zu lesen ‚vergessen‘ hat, rate ich ihm oder ihr das sofort nachzuholen.

Behauptete Unkenntnis der Regeln schützt nicht vor dem Rauswurf und dem damit einhergehenden Verfall des Tickets sowie dem damit verbundenen Hausverbot. „

Ich war zufrieden, wie schnell der verdammte Idiot seine Strafe bekam und wir als Ponymädchen vor den meisten sexuellen Übergriffen geschützt wurden, auch wenn in der Praxis sogar ziemlich heftige Schläge auf unsere Gesäße eindeutig zugelassen waren. Angela war weniger zufrieden, nach ihrem Gesichtsausdruck zu urteilen. Vielleicht lag das aber auch an der Unterhaltung mit Amelie, die sie bei ihrem verspäteten Eintreffen gehabt hatte.

Dieser Zwischenfall unterbrach aber nicht den Strom von Bestellungen. So langsam aber sicher spürte ich den Stress von den ungewohnten ‚Schuhen‘ mit dem Huf. Es war eine echte Anstrengung, den Fuß jeweils so aufzusetzen, dass die volle Fläche auftraf, damit das glatte Hufeisen keine Ausrutscher verursachte. Nach bald drei Stunden Servierdienst war ich inzwischen redlich erschöpft.

Amelie bemerkte das und entließ mich aus dem Morgendienst, während sie Angela meine halbleeren Tische zum Servieren gab.

Oben auf dem Zimmer angekommen, streckte ich auf dem Bett meine schmerzenden Waden und Füsse auf dem Bett aus, nachdem ich die ‚Schuhe‘ entfernt hatte.

DER ZWEITE ABEND

Der Abend kam viel zu schnell heran. Alleine der Gedanke an weitere Stunden auf den hochhackigen Stiefeletten mit den glatten Hufeisen verursachte reflexartige Schmerzen in Beinen und Füßen. Aber ich wollte auf keinen Fall Ärger wegen Verspätungen haben. Also raffte ich mich auf und bereitete mich vor.

Ich war erstaunt, dass Angela schon vor mir fertig war und nach unten eilte.

Noch überraschter war ich, als der Sicherheitsmann mich bei meiner Frage nach Amelie gleich zu Lady Gerti von Sturmleiten führte, die mich freundlich begrüßte.

„Heute bekommst du eine kurze Führung. Du brauchst also in der ersten Stunde nicht zu servieren, das habe ich mit Frau Amelie Jäger so abgestimmt. „

Ich hatte das nicht erwartet.

Aber ich war sicherlich auch nicht dagegen. Ich war neugierig, was diese Führung bedeuten würde.

„Ich zeige dir heute nur die Stallungen direkt hinter dem Hotel, Ponymädchen. Aber diese sind auch schon sehenswert genug. „, sie lächelte amüsiert, als sie mein Erstaunen sah.

Sie winkte mir, ihr zu folgen, als wir aus dem Gasthof heraustraten. Ein flacher langgestreckter Bau war nur ca. 100 m entfernt hinter den Bäumen verborgen gewesen.

In diesen führte sie mich hinein. Die Halle war nur spärlich erleuchtet und ich nahm nur eine Reihe von Pferdeboxen wahr. Sie führte mich nach rechts in die Halle hinein: „Hier siehst du Arabica. Sie ist neu zu uns gekommen nach einer langen Bedenkzeit und probiert das erste Stadium aus und vielleicht demnächst das zweite. „

„Hallo!“, sie grüßte nett und war nicht überrascht. Die junge dunkelhaarige und relativ schlanke Frau war in eine Art ziemlich offenherziges Korsett gekleidet, das nach unten offen war.

Das Dekolleté wurde durch das Korsett ausgesprochen betont. Ergänzt wurde es durch eine Art Ledergeschirr am Kopf. Es war schon ein eigentümlich erotisches Flair, was sie damit ausstrahlte.

„Das ist Zaumzeug wie bei einem Pony. Arabica kann damit zum Rennen geführt werden und diese Wettbewerbe zwischen Ponies sind sehr beliebt bei den Zuschauern und die Wetten auf den Gewinner finanzieren dieses Festival zu einem guten Teil. „

„Dreh dich einmal langsam herum, Arabica.

Und du Ute, kommst näher heran. „, ordnete Frau von Sturmleiten an und das Ponymädchen drehte sich zunächst um neunzig Grad um ihre Seitenansicht zu präsentieren.

Ich konnte jetzt über den Boxenrand die junge Frau von Kopf bis Fuß anschauen. Ihre Beine steckten in wadenlangen, weichen Lederstiefeln, die einen Fußteil zeigten, der einem Pferdefuß schon ziemlich ähnlich sah. Sie zeigte einen Pferdeschweif, der sicherlich am Korsett befestigt war. Sie drehte sich ganz um.

. Hinten war ihr Mieder kürzer als vorne. Arabica zeigte den dunkelbraunen Pony-Schweif und dieser kam direkt aus dem Tal zwischen ihren Pohälften, ohne jedwede Verbindung zum Schnürleib. Ich wagte mir nicht vorzustellen, wie er befestigt war und wandte schnell meinen Kopf von dem Anblick ab. Dieser Anblick brachte mich wirklich zum Erröten, aber ich musste noch einmal hinschauen.

Die Lady sah mich mit einem eigenartig gemischten Ausdruck auf ihrem Gesicht an, als sie meine verlegene Reaktion beobachtete.

Nach einigen Sekunden konnte ich den Ausdruck deuten, der ein wissendes Lächeln beinhaltete. Sie hatte nicht nur den peinlich berührten Ausdruck auf meinem Gesicht erkannt – sie hatte auch gesehen, wie ich nicht anders konnte als noch einmal hinzuschauen. Schnell fragte ich, um sie abzulenken:

„Wieviel Abschnitte gibt es denn, wenn dies das erste ist?“

Sie sah mich an und schien zu überlegen, was nun die richtige Antwort wäre:

„Du hast die richtige Einstellung um ein fabelhaftes Ponymädchen zu werden.

Das ist auch der Grund, weshalb ich dir schon heute das zweite Stadium zeigen werde. Aber es gibt noch mehr, die du vielleicht später einmal sehen kannst. Die Boxen für die zweite Etappe sind allerdings gesichert. Zutritt ist nur für Mitglieder. Du müsstest also einen Teil der Ausrüstung von Arabica tragen und unter meiner Obhut sein. „

Irgendwie kam bei mir sofort die Idee, dass sie mir auch so einen Ponyschweif verpassen wollte und ich hob schon abwehrend die Hände.

Aber sie kam mir zuvor:

„Du müsstest nur richtiges Zaumzeug tragen, damit ich dich am Halfter führen kann. Ein Mitglied wie ich darf ihr Ponymädchen mitnehmen, aber es darf dort nicht überall sprechen. „

Mir blieb bald der Mund offenstehen. Sah sie mich schon als ihr Ponymädchen an? Und wollte sie mich dort abliefern und mir auch einen Ponyschweif verpassen? Und am Halfter führen und wieso nicht sprechen? Beide mussten mein entgeistertes Gesicht richtig gedeutet haben, denn sowohl Arabica als auch Frau von Sturmleiten erläuterten sofort noch mehr.

„Wir gehen gleich nach dem Besuch wieder zurück. Es dauert aber rund eine Stunde, um alles zu zeigen. “ Die Lady war geschäftsmäßig, aber auch mit einem beruhigenden Tonfall, so als ob dieses alles ganz normal sei.

„Es ist nicht so schwer, sich an das Zaumzeug zu gewöhnen. Frau von Leiten weiß was sie tut. “ Arabica war einfach nett.

Ich wusste nicht so richtig, was nun richtig war oder nicht.

Ich war etwas ängstlich, aber auch etwas neugierig. Also nickte ich schließlich.

„Wusste ich es doch!“ Frau von Leiten klang tief befriedigt, als sie nun an die Wand ging und ein Gewirr von Lederbändernd und Metallringen holte.

Keine Minute später hatte ich meinen Kopf von einem Zaumzeug eingehüllt, dessen Riemen ich an Kinn und Kopf mehr als deutlich fühlte. Es war ein eigenartiges Gefühl, als sie dann auch noch Zügel an den beiden unteren Metallringen befestigte.

Ich wusste nicht was ich sagen sollte.

„Du siehst damit wunderschön aus, Ponymädchen!“ Ihre Stimme klang bewegt und gleichzeitig mit so einer ruhigen Autorität, dass es mir die Kehle zuschnürte.

„Bis später, Arabica. Komm, Ponymädchen!“

Sie zog sanft am Zügel und ließ mich ihr folgen. Ich wusste nicht was für eine Emotion mich da überfiel, aber sie war stark. Es ging zum Ausgang hinaus.

Die nächsten Gebäude befanden sich in einem abgezäunten Gelände. Es waren nur die Dächer richtig zu sehen, da der hohe, dichte Bretterzaun die Sicht entsprechend einschränkte. Der einzige Durchlass im Zaun zeigte einen gewinkelten Zugangsweg, der auch keine Sicht auf das Innere ermöglichte und zudem durch ein stabiles Gittertor verschlossen war. Das alles erschien mir sehr abgeschirmt und unzugänglich.

„Warum ist der Zugang so stark geschützt, Frau von Sturmleiten?“

Sie sah mich einen Moment an und stoppte.

Dann ging sie weiter und legte eine Karte in ein Gerät, worauf das Tor aufging. Sie zog mich mit hindurch und antwortete erst dann.

„Dieser Bereich ist nur für Mitglieder zugelassen, weil die Ponymädchen im zweiten Stadium in mehreren Hinsichten hilflos sein können. Du wirst gleich sehen was ich meine. Mitglieder kennen die Regeln und halten sie ein. Diejenigen Besucher, die nur Eintrittskarten für diese Woche haben, sind nicht so vertrauenswürdig, wie du selber schon feststellen musstest.

Aber Ponymädchen, auch solche im ersten Stadium, können sich noch selber helfen, indem sie Hilfe herbeirufen oder ihre Hände benutzen. „

Ich konnte mir nicht vorstellen, was sie im zweiten Stadium davon abhalten sollte zu rufen. Aber keine halbe Minute später hatte ich schon die Antwort, als sie in das warm beheizte Gebäude ging und vor einer Box anhielt. Zunächst konnte ich nur den Kopf und Oberkörper einer seltsamen Person erblicken, die mir irgendwie vertraut vorkam.

„Das ist Mistral. Sie ist schon gut vertraut mit den Gegebenheiten hier. Und sie hat auch einen Eigner, der weiß was er an ihr hat. Stimmt das, Mistral?“

Ich hörte nur einen unbestimmten, lallenden Laut. Das war kein Wunder, denn die erwachsene, vollschlanke Frau trug nicht nur das Geschirr, sondern sie hatte auch eine Trense aus Edelstahl, die an ihren Mundwinkeln klar herausragte. Damit war artikuliertes Sprechen natürlich unmöglich!

Ihr Gesicht sah damit eigentümlich aus und die Frisur in Form einer kammartigen Struktur ihrer gel-glänzenden Haare unterstrich das noch.

Die Zügel der Trense selber waren an einem der eisernen Ringe in der Box befestigt.

Dann realisierte ich, dass ihre Schultern auch noch weit zurückgezogen waren, weil ihre Arme auf dem Rücken gefesselt waren. Ihre nackten, vollen Brüste wurden durch diese Haltung herausgesteckt und waren von den Lederbändern des Geschirrs nur umrahmt. Ich konnte bei dem erotischen Anblick nur fasziniert starren.

„So Ponymädchen, jetzt weißt du weshalb sie nicht Hilfe herbeirufen können oder ihre Hände benutzen können.

Sie sind hilf- und wehrlos gegen jedwede Attacke von unwissenden Idioten — oder auch gegen nötige Bestrafungen von Trainern und Besitzern, die sie durch ihre Haltung beinahe herausfordern. Dreh dich etwas, Mistral!“

Währenddessen hatte die Lady schon die Boxentür geöffnet. Mir bot sich so ein exotischer Anblick. Die junge Frau war bis auf das Ledergeschirr und lange Lederstiefel unbekleidet und sie zeigte jetzt im Profil ein extremes Hohlkreuz. Jetzt begriff ich die Bemerkung über die herausfordernde Haltung, denn dadurch war ihr nackter, praller Po so herausgestreckt, dass es beinahe schon obszön war.

Jetzt staunte ich noch mehr, und das nicht nur wegen der Kleidung oder besser des Mangels daran. Nein, im Profil erkannte ich plötzlich trotz der verfremdenden Wirkungen all der Accessoires das Gesicht von Amelie. Ich war perplex!

„Das kann doch nicht Amelie in so einer Haltung sein?“

Frau von Sturmleiten sah mich strafend an: „Hier in diesem Stall solltest du nicht reden! Und schon gar nicht Ponies mit dem falschen Namen anreden.

Noch einmal reden — und du bekommst auch eine Trense! Jedes Pony bekommt seinen eigenen Namen, sobald es einen Eigner akzeptiert. Mistral kann auch nicht reden, selbst wenn sie keine Trense tragen würde. Sie hat drei Injektionen bekommen. Eine in eine bestimmte Faser eines Halsnerves, die ihre Zunge soweit betäubt, dass sie eine Trense längere Zeit tragen kann und gleichzeitig kein artikuliertes Wort mehr für den Tag herausbringen kann. Und zwei in die Muskeln von Hüften und Po, die das kleine Biest so ein Hohlkreuz machen lassen, als ob sie sich bücken würde.

Damit vergisst die kleine Stute nie, dass ihr Eigner alles entscheiden kann, ob sie nun bestraft wird oder ob sie durch einen Ponyboyhengst gedeckt wird – ob sie nun will oder nicht. „
Ich konnte mich gerade noch zurückhalten nachzufragen. Ich hörte mich nur selber geräuschvoll ausatmen. Diese Worte über die totale Verfügbarkeit erschütterten mich. Ich spürte wie mein Gesicht in rascher Folge heiß und kalt wurde, während sich die Dame in einem liebevollen aber strengen Ton an das Ponymädchen wandte, während sie gleichzeitig eine Reitgerte von der Boxenwand nahm:

„Nicht wahr, Mistral? Du hast doch nicht vergessen, wie gehorsam ein gutes Ponymädchen zu sein hat? Also dreh dich ganz um mit!“

Mistral wurde etwas bleich und dann ziemlich rot im Gesicht, aber sie nickte nur und tappte mit ihrem rechten Fuß deutlich hörbar auf.

Fuß? Eigentlich hatte der kniehohe Stiefel im unteren Abschnitt eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem Huf. Dann drehte sie sich ergeben herum und präsentierte ihre ziemlich blanke Rückseite.

„Mistral, ich bin nicht deine Besitzerin, aber wir wollen doch dem neuen Ponymädchen zeigen wie sich ein Vorbild verhält, nicht wahr?“

Mistral nickte wieder und ließ den rechten Huf wieder einen Klang produzieren. Sie stellte sich mit leicht gespreizten Beinen stabiler auf, als ob sie sich auf einen harten Hieb mit der Reitgerte einstellen würde.

Sie schloss die Augen und wartete einfach.

Ich war sowohl von ihrer geistigen Haltung als auch von der körperlichen beeindruckt. Die Lederriemen des Zaumzeugs umrahmten den Ponyschwanz und vereinigten sich dann direkt darunter. Sie liefen dann tiefer in das Tal zwischen den beiden straffen Pohälften hinein und es war bereits erkennbar, wo sie sich anfingen wieder zu teilen, um eine Öffnung für ihre Weiblichkeit zu schaffen. Es war ein suggestiver Anblick, der Amelie wohl auch bewusst war.

Die Gerte sauste nur einmal nieder, und erschuf einen roten Striemen, der sich über die rechte Pohälfte erstreckte. Sie ließ keinen Laut hören, sondern schnaufte nur auf. Keiner sagte etwas. Sekunden verstrichen. Ich war fasziniert von diesem Moment.

„Du wirst Amelie weiterhin allen Respekt erweisen. “

Frau von Sturmleiten klang bestimmt. Sie hatte auch eine leichte Färbung auf ihrem Gesicht. Ihr Tonfall war aber auch so, dass ich mir keine Illusionen machte, was es heißen würde, wenn ich ihr keinen Respekt erweisen würde.

Mistral war nicht Amelie — das verstand ich auf eine wortlose Weise.

Fortsetzung möglich.

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Gib Kids Keine Chance

– Provokantes und Skandalöses zum Thema „Fortpflanzung“ –

„Ich bin der Geist, der stets verneint.
Und das mit Recht, denn alles was entsteht,
ist wert, daß es zugrunde geht!“

Goethe, Faust I

Bei meinen Streifzügen durch das Internet stieß ich unlängst auf eine Seite, auf der Mütter und junge Frauen, die es werden wollen, ernsthaft darüber diskutierten, ob frau im Kreißsaal laut werden dürfe oder ob in Hinblick auf die Schmerzensschreie unter der Geburt eine gewisse „Schamgrenze“ zu beachten sei, die nicht überschritten bzw.

übertönt werden dürfe.

Verstehe einer die Frauen mit ihren ständigen Schamgefühlen und ihrer törichten Selbstkritik!

Nun bin ich mir der Tatsache durchaus bewußt, daß ich als Mann bei diesem Thema nicht wirklich mitreden kann. Da ich jedoch über ein bißchen Phantasie und Einfühlungsvermögen verfüge, kann ich mir in Anbetracht der Enge des Geburtskanals und der winzigen Öffnung, durch die immerhin ein ganzes Baby und damit mehrere Kilo Mensch in einem Stück ans schummerige Licht dieser Welt gepreßt werden müssen, zumindest lebhaft vorstellen, daß die Schmerzen, die eine Gebärende während einer natürlichen, d.

h. vaginalen, Entbindung zu ertragen hat, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu den grauenhaftesten Erfahrungen im Leben einer Frau zu zählen sind.

Und auf dieses „Wunder“ dürfen sich die betroffenen Damen auch noch neun Monate lang „freuen“. Diese Folter mit einem Dreivierteljahr Vorankündigung ist wirklich entsetzlich und ein verdammt hoher Preis für die Fähigkeit zum multiplen Orgasmus!

Aber selbst wenn man den Standpunkt eines pessimistischen Metaphysikers einnimmt und die im weiteren Verlauf dieses kurzen Essays noch zu skizzierenden Sorgen und Plagen der Elternschaft als eine Art Sühne für zwei Menschen betrachtet, die entweder vorsätzlich oder aus purem Leichtsinn weitere Exemplare unserer Art ins Leben geholt und damit zahllosen Fährnissen und Widerwärtigkeiten, wenn nicht sogar echten Greueln und Schrecknissen dieser Welt anheim geliefert haben, darf man durchaus konstatieren, daß der Teil der Strafe, den die Frau abbekommen hat, besonders in Hinblick auf den Geburtsvorgang, unverhältnismäßig hart und grausam ausgefallen ist!

Deshalb meine klare Ansage: Liebe angehende Muttis! Schreit eure Qual und eure Angst ruhig lauthals heraus und nehmt dabei keine Rücksicht auf Artgenossen, die sich dadurch eventuell gestört fühlen könnten.

Es sind eure Schmerzen, Ihr allein müßt sie ertragen, und wie Ihr damit umgeht, ist ausschließlich eure Sache! Das geht niemand anderen etwas an.

Was mich persönlich beim Thema „Aua, aua im Kreißsaal“ umtreibt, ist dann auch nicht die Frage nach der Phonstärke, in der die Gebärenden ihre für gewöhnlich alles andere als angenehmen Empfindungen schreiend und stöhnend kanalisieren, sondern schon eher die, warum die armen Mädels sich diesen Scheiß überhaupt antun.

Mir gefriert zuweilen schon das Blut in den Adern, wenn ich diese Quälerei nur ein paar Minuten im Fernsehen mitbekomme, und einer Sache bin ich mir hundertprozentig sicher: Wäre ich als Frau zur Welt gekommen, würde ich die Herren der Schöpfung notfalls mit einer Kalaschnikow auf Distanz halten, um so etwas NIEMALS am eigenen Leib erleben zu müssen! Für den Spaß im Bett aber tun es notfalls auch die Geschwister Fingerle und ein umfangreiches Sortiment von Dildos und Vibratoren!

Wie gesagt: Ich bin nur ein Kerl, doch gehen mir selbst kurze Geburtsszenen in Spielfilmen oder TV-Dokumentationen trotzdem immer wieder unter die Haut und nehmen mich richtig mit! Ich habe zu meinem Pech (oder vielleicht doch eher zu meinem Glück?) niemals in einer Beziehung gelebt, doch eine Frau, die ich von Herzen liebe, womöglich über viele Stunden derart heftig leiden zu sehen, würde mir vermutlich das Herz aus dem Leib reißen.

Man muß schon ein ziemlich rohes und gefühlloses Vieh sein, um das anders zu empfinden.

Nun sollte der Vollständigkeit halber zwar erwähnt werden, daß es heutzutage Methoden der Schmerzlinderung im Kreißsaal und sogar eine echte Alternative zur natürlichen Geburt gibt, doch beides ist weder unumstritten noch völlig unproblematisch.

Was das Setzen einer Peridural-Anästhesie, also einer Rückenmarksnarkose, angeht, so ist diese Prozedur unter der laufenden Geburt sicherlich alles andere als angenehm.

Überdies ist der schmerzlindernde Effekt häufig nur minimal. Und wenn es ganz und gar Scheiße läuft, kann die PDA den Geburtsverlauf verzögern, wodurch die Agonie im Kreißsaal häufig sogar länger dauert und sich zuweilen noch schmerzhafter gestaltet als nötig..

Befände ich mich in der wenig beneidenswerten Lage einer schwangeren Frau, wäre die Entbindungsmethode meiner Wahl sicherlich die terminierte und vergleichsweise schmerzarme Wunsch-Sectio. Nur ist auch dabei zu bedenken, daß es sich bei einem Kaiserschnitt um einen handfesten operativen Eingriff handelt, der als solcher per se schon mit Risiken behaftet ist.

Außerdem können auch Operationsnarben verdammt wehtun und tragen überdies nicht gerade zur Verschönerung des Körpers bei. Folglich ändert sich nichts an meinem Fazit, daß Frauen, die sich vermeidbare Unannehmlichkeiten vom Halse halten wollen, am besten gar nicht erst schwanger werden sollten. Anders als ihre bedauernswerten Geschlechtsgenossinnen in der Vergangenheit oder patriarchalischeren Gesellschaften,der Gegenwart haben sie heutzutage und hierzulande die Möglichkeit, sich bewußt auch gegen Nachwuchs zu entscheiden.

Und überhaupt: Was zum Teufel hat man (und erst recht frau) eigentlich von einem Kind?

Schon die Schwangerschaft ist ausgesprochen unangenehm und lästig, die Geburt in etwa 90 von 100 Fällen die pure Hölle, selbst wenn sich noch so viele „Experten“ beiderlei Geschlechts finden, die sogar einen solchen Mist noch verharmlosen und schönreden!

Zu allem Überfluß geht das Affentheater nach der Tortur der Entbindung erst richtig los: Schlaflose Nächte, kaum noch ein ungestörter Fick mit dem Partner, den ganzen lieben, langen Tag immer wieder nervendes Geplärr, das widerliche Gespucke und Gekotze beim Füttern, stinkende, weil bepisste und vollgeschissene Windeln und für Frauen nicht selten der Absturz in die Teilzeitarbeit und damit das Ende der beruflichen Karriere.

Später kommen dann noch der Zirkus mit der Schule sowie lautstarke und fruchtlose Diskussionen mit renitenten, pubertierenden Teenagern hinzu, die ihre Eltern während dieses Lebensabschnitts im wesentlichen als wandelndes Portemonnaie und kostenloses Taxi betrachten. Ansonsten sind Papa und Mama für Kinder dieser Altersgruppe nur noch der oder die „peinliche Alte“. (Ich betone ausdrücklich, daß diese kleine „Liste des Grauens“ KEINERLEI Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, sondern nur jene Items enthält, die mir ganz spontan eingefallen sind.

)

Langer Rede kurzer Sinn: Kinder zu haben, bedeutet jede Menge Sorgen, Stress und Ärger, alles Dinge, auf die ich für mein Teil ungefähr so viel Lust habe wie auf Hämorrhoiden oder einen Mühlstein um den Hals! Die Freuden der Elternschaft hingegen halten sich zumeist in sehr überschaubaren Grenzen, doch das wird zahllosen jungen Paaren erst bewußt, wenn es bereits zu spät, sprich: das Unheil in die Welt gesetzt worden ist!, Und dann lügen sie sich halt in die Tasche und machen aus der Not eine Tugend, selbst wenn sie ihre kinderlosen Bekannten zuweilen noch so sehr um deren relative Freiheit beneiden!

Im übrigen kostet so ein Kind ein Heidengeld, vor allem aber stiehlt es den meisten Menschen auch noch das bißchen Zeit, das ihnen nach der täglichen Maloche noch bleibt.

Auf dieser aber wird die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer mittlerweile sowieso nur noch ausgebeutet und verarscht, muß für immer weniger Kohle immer länger und härter ackern und sollte der Firma nach Möglichkeit auch noch sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen!

Hinzu kommt, daß heutzutage selbst in großen Unternehmen kaum noch ein Arbeitsplatz sicher ist, denn irgendwie müssen die exorbitanten Managergehälter finanziert und die Gier der „Shareholder“ ja befriedigt werden, was meist durch „Kostensenkungen“ an der Basis geschieht, wo die eigentliche Arbeit geleistet wird.

Diese „Einsparungen“ werden im wesentlichen durch Lohndrückerei und Entlassungen realisiert, und Vater Staat schaut weitgehend untätig zu.

Machen wir uns nichts vor: In Wahrheit ist dieses Land doch längst zu einer Bananenrepublik verkommen – zugrunde gerichtet durch eine übermächtige Koalition „neoliberaler“, also korrupter, unfähiger Politiker, die nur noch nach der Pfeife der Konzerne, Banken und Finanzmärkte tanzen.

Wenn man das verkommene Wirtschafts- und Gesellschaftssystem unserer Zeit also illusionslos und unvoreingenommen betrachtet, ergibt sich für mich die Frage, ob die kleinen Leute den Bossen und Bonzen dieser Welt diesen Volkstretern und Blutsaugern, nicht lieber ganz bewußt den demographischen Stinkefinger zeigen sollten als ihnen immer neue Beutemenschen zu liefern, die dann auch nur ausgepreßt und wie Dreck behandelt werden! Meine größte Sympathie gehört somit eindeutig all jenen Paaren, die sich für das Modell der kinderlosen Familie entscheiden!

Am meisten aber bescheißt uns immer noch das Leben selbst, diese flüchtige, oft alptraumartige und vollkommen sinnfreie Existenz, die wir alle, Seebestattungen natürlich ausgenommen, irgendwann rund sechs Fuß unterm Rasen beschließen werden, in der Regel, nachdem sich Gesundheit, Kraft und Schönheit mit den Jahren klammheimlich aus dem Staube gemacht haben.

Von der Regel, daß die Älteren vor den Jüngeren untergebuddelt werden, gibt es allerdings auch Ausnahmen: Gar nicht so selten werden die Kinder, die Lieschen Müller unter Höllenqualen und mehr oder weniger starker Geräuschentwicklung durch ihr armes, kleines Möschen drückt, Opfer einer schweren Krankheit, einer Naturkatastrophe, eines Krieges oder eines Gewaltverbrechens und sterben noch vor ihren Erzeugern, was dann für letztere eine zusätzliche, diesmal seelische Pein bedeutet.

Aber egal: Zu Kompost werden wir letzten Endes alle! Auch auf die Gefahr, daß diese Sicht der Dinge einigen Lesern allzu reduktionistisch erscheint, so sehe ich in der Zeugung, dem Gebären sowie der Aufzucht und Erziehung von Kindern dennoch weiter nichts als die mit einigem Abstand teuerste und unrationellste Produktionsmethode für – künftigen Blumendünger, die ich mir überhaupt vorstellen kann!

Also, wenn Ihr mich fragt: Hätte ich jemals eine feste Partnerin gehabt, dann hätte ich einzig und allein mit ihr gefickt, um uns beiden ein bißchen Spaß zu bereiten, nicht aber, um meiner Süßen einen neuen Erdenbürger in den Bauch zu pflanzen! Und hätte sie jemals angefangen, mich mit Kinderwünschen zu nerven, hätte ich die Beziehung vermutlich sofort beendet.

Daß ich absolut keinen Bock auf die sogenannten „Vaterfreuden“ habe, war mir nämlich schon als Teenager von 14 Jahren klar, und dieser Überzeugung wäre ich auch dann treu geblieben, wenn ich im weiteren Verlauf meines Lebens nicht unheilbar erkrankt wäre und zehn Frauen an jedem Finger gehabt hätte!

Mag sein, daß ich mit diesen zugegebenermaßen etwas egoistischen und zynischen Betrachtungen dem einen oder der anderen gehörig auf den Schlips getreten bin.

Auch mögen viele Leser meinen Fundamental-Ekel vor der Welt und meinen kategorischen Daseinspessimismus für extrem und verschroben halten, doch hat mir das Leben den „Optimismus aus Ignoranz“, den Senta Berger für das Privileg der Jugend hält, gründlich ausgetrieben!,

Und wer weiß: Vielleicht handelt es sich bei derlei Überlegungen auch um MEINE Art, mit MEINEM Schmerz umzugehen – laut und ohne falsche Rücksichtnahme eben, wie ich es auch jeder Gebärenden im Kreißsaal empfehlen würde…

P.

S. : So, und jetzt darf von mir aus nach Herzenslust gewettert und geschimpft werden! Ein romantischer Träumer bin ich eben nur in meinen erotischen Geschichten. Betätige ich mich hingegen philosophisch, wobei ich mich notgedrungen mit der wirklichen Welt beschäftigen muß, kann ich zuweilen ein ganz schönes Ekel sein!.

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Das Grimoire 01

Das Grimoire: Drei Eimer Milch

Gefunden habe ich das Buch auf einem Flohmarkt in einem kleinen Dörfchen im Odenwald. Ich war am Samstag früh in dieses abgelegen Kaff gefahren um eine alte Freundin zu treffen. Sie verkaufte auf Flohmärkten ihren selbstgemachten Schmuck und anderen Krimskrams. Ich mag Flohmärkte, und weil ich schon mal da war, nahm ich mir die Zeit und sah mich dort ein wenig um.

Wie auf allen Flohmärkten gab es die üblichen Stände mit gebrauchter Kleidung, Spielzeug, Geschirr und geschmacklosem Plunder.

In einer abgelegenen Ecke des Marktes fiel mir ein kleiner Stand auf, der alten Hausrat anbot. Dort gab es alte irdene Krüge, Waschschüsseln, wurmstichige Stühle, ein Kummet und eine schäbige Truhe mit noch schäbigeren Büchern. Der Trödel sah aus, als ob die Sachen vor über hundert Jahren zum letzten mal benutzt worden wären. Ich stehe wirklich nicht auf Antiquitäten, ich lebe in einer kleinen Stadt, in einer modern eingerichteten Wohnung mit großen hellen Fenstern – Landhausstil oder Trachtenmode sind mir zuwider.

Diese uralten Bücher aber machten mich neugierig. Ich sah eine Bibel, ein Stundenbuch, einen Almanach und ein altes abgegriffenes, in Leinen gebundenes Buch. Neugierig öffnete ich es:

„Die Geheimnisse des großen und des kleinen Alberts“

Für das Wirtschaften in Forst und Wald

Neu aufgelegt, zusammengefasst und ergänzt.

Gedruckt in Frankfurt am Main AD 1789

Ich hatte ein Grimoire, also ein altes Zauberbuch gefunden.

Solche Bücher sind nichts besonderes, meist sind sie eine Ansammlung aus Volks- und Aberglauben, Medizin, Quacksalberei und philosophischen Abhandlungen von mittelalterlichen Gelehrten, so wie hier angeblich von Albertus Magnus.

Ich blätterte ein wenig in dem Buch herum, es roch muffig und einige Seiten waren eingerissen, auf anderen Seiten waren handschriftliche Anmerkungen hinzugefügt. Für echte Sammler alter Bücher war das lädierte Ding vermutlich wertlos, aber ich fand es schick, ein „echtes“ altes Zauberbuch zu besitzen.

Die Frau, welcher der Stand gehörte, erzählte mir dass der ganze Kram aus dem Haus ihrer Großeltern aus Knoden stammte, sie wäre froh wenn sie den Krempel irgendwie loswerden würde. Dummerweise hatte die Verkäuferin schnell gemerkt dass ich Interesse an dem alten Buch hatte und so musste ich ihr wohl oder übel 23 Euro für das alte zerfledderte Buch bezahlen. An einem anderen Stand kaufte ich noch ein paar bunte 70er Jahre Weingläser, weil die so schön Retro waren und bald darauf, nach dem ich mich von meiner Freundin verabschiedet hatte, fuhr ich nach Hause.

Am Nachmittag erledigte ich noch die restlichen Einkäufe für das Wochenende, warf die Wäsche in die Waschmaschine und machte mir ein Tomatenbrot mit einer Überdosis „Kräuter der Provence. “ Diesen Tag wollte ich zusammen mit meinem Freund Ralf bei einem gemütlichen Abend mit Kino, Bistro und ein wenig Kuschelei beenden. Und da ich noch ein wenig Zeit hatte, bevor wir beide ins Kino wollten, warf ich noch mal einen Blick in das Grimoire.

Als ich 16 war hatte ich mich, wie viele andere auch, für Magie interessiert. Ich kannte daher diese alten Zauberbücher, und hatte auch schon mehrere magische Rezepte Talismane und Beschwörungen getestet — alle erfolglos. Mit der Zeit begriff ich, dass diese Bücher voller Unsinn und Aberglaube waren. Oft waren die Zutaten nicht beschaffbar oder sie waren einfach nur Unsinn. Doch diese Grimoire war etwas anders, alle Rezepte beschränkten sich auf Themen der Landwirtschaft und des täglich Lebens.

Ich begann zu lesen:

—————————————————————————————-

Wenn du willst dass eine Kuh oder eine Ziege drei Eimer Milch gibt, gib ihr je eine Prise Thymian, Rosmarin, Majoran, Lavendel, Lorbeer und Salbei ins Futter und sprich die Worte:

„Ophiel et Raziel facere ubere plena et pinguis, facit lactis influit magnus flumin, sicut Maria legit eam lac fluere. „

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Ich sprach den Zauberspruch laut und mit gespielter Inbrunst vor mich hin, um den Klang der Worte zu genießen, und musste kichern.

Die Kräuter waren normale Küchenkräuter, nichts wirklich seltenes, so was konnte doch gar nicht funktionieren. Aber an der Seite im Buch konnte man sehen dass sie oft aufgeschlagen worden war.

„Was soll ich bloß damit, ich hab doch keine Kuh“, dachte ich mir und klappte das Buch zusammen, da fuhr ein heftiges Stechen durch meine Brustwarzen – so schmerzhaft, dass ich das Buch fallen lies. Mit beiden Händen fasste ich an meine schmerzenden Brüste und spürte mit Schrecken wie sie anschwollen und prall wurden.

So schnell ich konnte rannte ich ins Bad und schob meine T-Shirt hoch. Meine beiden Brüste quollen über den viel zu kleinen BH! Umständlich öffnete ich den Verschluss und sah, dass meine Cup-B Brüste mehrere Größen zugelegt hatten, meine Brustwarzen standen hart und steif hervor und sie waren so dick wie mein kleiner Finger.

Ich umfasste beide Brüste mit meinen Händen und spürte wie mein Herzschlag in ihnen pulsierte, mein Herz klopfte heftig und schnell und mit jedem Pulsschlag schienen die Brüste weiter anzuschwellen.

Schnell streifte ich BH und T-Shirt ab.

Ich stutzte. So im Profil betrachtet, sah mein Spiegelbild gar nicht schlecht aus. Ich bin mit meinen 1. 68m etwas zu klein geraten. Meine Cup-B Brüste waren bestimmt ausreichend für meine Größe, ich hätte zufrieden sein können wenn wenn ich zehn Kilo weniger gewogen hätte. Jetzt aber, mit meinen großen prallen Brüsten, sah mein Profil ziemlich sexy aus.

Ich war sehr durstig geworden, öffnete den Wasserhahn und trank mindestens einen halben Liter Leitungswasser, dann verteilte ich mit meinen Händen das kalte Wasser auf meinen heißen, pulsierenden Brüsten und stellte mich vor den Spiegel.

Ein weiteres mal ging ein stechender Schmerz durch meine Brustwarzen, meine Brustwarzen waren wieder länger und dicker geworden. Atemlos setzte ich mich auf den Rand der Badewanne, mein Herz raste wie nach einem hundert Meter Sprint, mir war gleichzeitig heiß und kalt, und der Schweiß lief an mir herunter obwohl ich die ganze Zeit halbnackt im Bad saß.

Während der nächsten halben Stunde wuchsen meine Brüste stetig weiter und erreichten die Größe von Honigmelonen, und auch meine Nippel vergrößerten sich, bis sie sich in vier Zentimeter lange Zitzen verwandelt hatte.

Jeder Wachstumsschub war von stechenden Schmerzen begleitet, bei denen ich die Luft anhalten musste, um nicht laut aufzuschreien.

Ich war kurz davor, in Panik auszubrechen. Schließlich hörten die Schmerzen auf und das Wachstum verlangsamte sich. Meine Brüste hatten längst aufgehört wie Halbkugeln auszusehen, sie erinnerten mich eher an große Bälle die man an mich geklebt hatte, sie fühlten sich schwer und fest an, aber außer einem lästigen Spannen und Prickeln spürte ich keine Schmerzen.

Wegen der Nachbarn zog ich mir meinen Bademantel über und ging noch mal ins Wohnzimmer, wo ich mir das Buch noch einmal gründlich vor nahm. Mehrmal las ich den Text durch und überlegte, warum der Zauberspruch wohl bei mir gewirkt hatte, doch dann fiel mir wieder das Brot mit den Kräutern der Provence ein. Ein kurzer Blick auf die Gewürzpackung und ich begriff, dass ich alle Kräuter die für den Zauberspruch bereits vorher zusammen mit Tomaten und einer Prise Salz gegessen hatte.

Nun hatte ich Brüste in Melonengröße bekommen und wie einer Kuh hatte ich lange dicke Zitzen. Diese perversen Euter wären sogar für einen Pornostar zu viel gewesen. Na wenigstens gab ich keine Milch. Ich musste nur noch raus finden, wie ich diese Melonen wieder loswerden konnte. Wieder las ich im Zauberbuch nach und dort waren drei Eimer Milch versprochen worden, also würden meine Brüste nicht mehr abschwellen, bevor ich nicht eine gewisse Menge Milch produziert hatte.

Das konnte ja heiter werden.

Unruhig ging ich hin und her, und da ich gerade schrecklichen Hunger und Durst bekam, eilte ich in die Küche und leerte mehrere Gläser Apfelsaft. Dazu aß ich eine Dose Leberwurst mit dem Löffel. Gerade wollte ich mich über ein Glas Nutella hermachen, als ich merkte dass irgend etwas warm an meinem Körper herunter rann. Meine Brüste waren weiter gewachsen und ich konnte sehen, wie aus den großen Zitzen ein stetiger Strahl Milch sprühte, die Flüssigkeit hatte schon meinen Bademantel durchweicht und lief jetzt an meinem Bauch herunter.

Ich rannte zum Küchenschrank und holte einen Topf um die Milch aufzufangen, dann setzte ich mich auf einen Stuhl, nahm und und hielt die Brüste so dass die Milch in den Topf laufen konnte. Nach wenigen Minuten war der Topf halb voll und meine Brüste waren trotzdem noch weiter angeschwollen.

So konnte es nicht weiter gehen. Als der Topf fast überlief, stellte ich ihn einem Anfall von geistiger Umnachtung in den Kühlschrank, holte eine flache Wanne unter der Spüle hervor, streifte meinen Bademantel ab und warf ihn in die Ecke.

Dann begab ich mich auf Hände und Knie, so dass die Milch aus meinen gigantischen, pendelnden Brüste in die Wanne unter mir laufen konnte.

In dieser Position befand ich mich noch, als plötzlich die Tür aufging und mein Freund Ralf in die Wohnung kam.

Ich befand mich noch immer auf Händen und Knien, nur mit einer langen Hose begleitet, meine riesigen prallen Brüste hatten lange Zitzen aus denen ein stetig Strahl Milch in eine breite Plastikschüssel lief.

Ralf starrte mich entgeistert an. Er sagte zunächst kein Wort, er betrachtete mich von allen Seiten und meinte dann nur: „Eigentlich wollten wir heute noch ausgehen, aber du hast wohl einen Zweitjob als Milchkuh angenommen?“

Ich stöhnte auf und entgegnete nur: „Anstatt blöder Witze zu reißen, könntest du mir wenigstens helfen. “ Natürlich war Ralf bereit mir zu helfen, aber keiner von uns wusste wie. Zunächst las Ralf den Text im Grimoire durch, aber auch er meinte, dass sich nichts ändern würde bevor ich nicht drei Eimer Milch gegeben hätte.

Ralf tausche die volle Schüssel gegen einen Topf und leerte meine Milch in die Spüle: „Das waren jetzt schon ein paar Liter“, meinte er.

„Schade drum, ist ja irgendwie Verschwendung“, nölte ich, „aber wem wollen wir die Milch denn andrehen?“

Ralf tauschte den Topf wieder gegen die Schüssel, jetzt konnten meine Euter endlich wieder frei schwingen. „Es würde bestimmt schneller gehen, wenn wir einen Teil der Milch abmelken würden.

„Aber wie?“, entgegnete ich, „soll ich Dich etwa an meine Brust legen?“

„Nein, einfach mit der Hand abmelken, aber in deiner jetzigen Position kannst du da nicht viel machen. „

Ralf half mir ins Bad zu kommen, zuerst ließ er die Rollläden herunter und dann hob er die Schüssel an, damit ich aufstehen konnte. Meine schweren Brüste wirkten wie Fremdkörper an mir, sie hatten inzwischen die Größe von Kürbissen erreicht, dunkle Adern zeichneten sich auf ihnen ab, man konnte sehen wie mit dem Takt meines Herzschlages pulsierten, die Zitzen an ihnen waren so lang und dick wie meine Daumen.

Neugierig legte ich meine rechte Hand um meine linke Zitze und presste sie, beginnend mit Daumen und Zeigefinger, zusammen – ein dicker Strahl Milch ergoss sich in die Wanne. Probeweise versuchte ich es mit beiden Händen.

Ralf meinte nur: „Warum versuchen wir eigentlich die Milch aufzufangen? Zieh dich doch einfach aus und setz‘ Dich in die Duschwanne. “ Ralf hatte wie immer recht, es war sinnlos die Milch aufzufangen.

Ich stieg in die Duschwanne und Ralf half mir meine Sachen auszuziehen, als er den Slip herunter gezogen hatte legte er seine Hand auf meinen Po uns lies seine Finger langsam zwischen meine Beine wandern.

„He was soll das?“, protestierte ich, „Findest du dass das der richtige Moment ist?“

„Weißt du“, antwortete er, „der Anblick von Dir, wie du Deine unglaublich großen Melonen melkst, macht mich irgendwie geil, und wenn ich mir Deinen klatschnassen Slip ansehe, weiß ich dass es Dir ähnlich geht!“ Dabei lies er seinen Finger zwischen den Lippen meiner Pussy verschwinden und begann sanft meinen Kitzler zu massieren.

Auch hier hatte er wieder recht, ich war geil.

Ob es jetzt eine Nebenwirkung des Zauberspruchs war oder ob ich es durch die Stimulation meiner Brustwarzen hervorgerufen hatte, war egal, Ich konnte die Feuchtigkeit in meiner Möse spüren. Ich fasste nach Ralfs Hand und drückte sie leicht auf meinen Kitzler, mehr Aufforderung brauchte er nicht, er trat einen Schritt zurück, zog sich seine Sachen aus und stieg hinter mir in der Dusche. Er begann meinen Körper zu streicheln und fing einen Strahl aus meinen Zitzen auf, um mich mit meiner eigenen Milch einzureiben.

Ich stütze mich mit meinen Händen an der Wand ab und spreizte meine Beine, Ralf massierte meinen Kitzler und lies dann seinen Finger in meine klatschnasse Vagina gleiten.

„Ach, das ist so geil“, stöhnte ich, „aber ich hab jetzt Bock auf Penis. “ Gleich nach dem ich das gesagt hatte, spürte ich, wie sich sein Glied sich in meine Pussy zwängte, ich wollte nach unten fassen und ihm helfen, da glitt auch schon sein Schwanz in mich hinein.

Ralf lies seinen Penis ein paarmal langsam vor und zurück gleiten, dann fasste er nach meinen verlängerten Brustwarzen und begann mich immer schneller und schneller zu ficken. Mit jeder Bewegung schoss ein weiterer Strahl Milch aus meinen Brüsten und klatschte gegen die Fliesen vor mir.

Meine Erregung stieg schnell an, bis meine ganzer Körper vom Unterleib bis zu den Brustwarzen bebte und zitterte. Ich versuchte mich Ralfs Rhythmus anzugleichen, mehr und mehr stieg meine Erregung, bis ich mich ein letztes mal anspannte und ein Höhepunkt wie ein Stromschlag durch meinen Körper fuhr.

Während ich noch in meiner Ekstase zuckte, hörte ich Ralf röhren und spürte wie sein Schwanz sich in mir aufbäumte und mich mit seinem Sperma füllte.

Ich lehnte meinen Kopf auf meine verschränkten Arme und drückte meine prallen Euter gegen die kühlen Fliesen, so blieben wir noch eine Zeitlang verbunden. Meine Brüste waren gigantisch, es waren keine Melonen mehr sondern große Kürbisse, das kribbelnde Gefühl in ihnen war verschwunden, sie waren seit ein paar Minuten nicht mehr gewachsen.

Wir beide duschten uns um die klebrige Milch von meinem Körper runter zu kriegen, und ich bat Ralf, mir irgendwas aus dem Kühlschrank zu Essen zu holen.

Als er mit Eiscreme, Joghurt und einer Tasse Kakao zurückkam, war er noch immer so nackt wie zuvor. Ich versuchte meine tropfenden Zitzen zu ignorieren und machte mich gierig über Eiscreme und Joghurt her. „Das ist ja eine komische Auswahl“, meinte ich.

„Ich dachte weil du gerade Milch produzierst, wäre das ein guter Ausgleich“, antwortetet er.

Schmatzend bemerkte ich: „Das war vielleicht der beste Sex meines Lebens, aber den Kakao wirst du selbst trinken müssen, ich mag so was nicht“

„Dann trink ich ihn halt“, meinte Ralf. „Der Sex war besser als zusammen ausgehen, aber ich kann einen Ersatz für das entgangene Abendessen gebrauchen. “ Ralf schüttete den Kakao mit schnellen Zügen hinunter.

Als er seine Tasse absetzte sah ich, dass sich sein Penis wieder aufrichtete. Nach wenigen Sekunden war er prall und glänzend, er wippte mit Ralfs Herzschlag und verspritzte ein paar Sehnsuchtströpfchen.

Ich lies etwas von meiner Milch in meine Hände laufen und begann seinen Schwanz und seine Hoden zu massieren, dann nahm ich seine Eichel in meinen Mund und begann ihn mit der Zunge zu melken, und schon nach kurzer Zeit merkte ich wie er sich anspannte und mir eine volle Ladung in den Mund spritzte.

Schnell schluckte ich alles herunter und sagte: „So schnell klappt das doch sonst nie beim zweiten Mal, machen dich meine Brüste so sehr an?“

Ralf wirkte fast ein wenig verlegen. „Ich weiß auch nicht was los ist, ich könnte gleich wieder anfangen. „

Tatsächlich war sein Penis schon wieder so prall wie zuvor, ich gab ihm einen Kuss auf die Spitze seiner Eichel und präsentierte ihm mein Hinterteil.

„Na wie wär’s, meine Möse freut sich auf Dich und meine Euter wollen gemolken werden. „

Kurz danach wiederholte sich die Vorstellung von vorhin, ich stand gegenüber der Wand und er molk meinen Zitzen mit seinen Händen wären er seinen Penis in mich stieß. Schon nach wenigen Minuten kam er wieder, und nun wollte er gar nicht mehr aufhören, doch nach einer Weile wurde es mir viel. „Was ist los mit Dir?“, stöhnte ich.

„Ich, ich könnte immer so weiter machen“, stammelte er.

„Lass uns aufhören, ich kann so nicht mehr“, flehte ich.

Er entgegnete: „Na gut, ich leg mich auf den Boden und du reitest auf mir. „

Er legte sich auf den Rücken und ich stieg auf seinen Pimmel der schon wieder prall war und frech wippend Sehnsuchtströpfchen verteilte. Als ich ihn in mich einführte, hatte ich den Eindruck dass er gewachsen wäre.

Während ich auf ihm ritt, begann Ralf meine Zitzen zu melken, wodurch meine Milch wie wild durch das Badezimmer spritzte, und er machte sich einen Spaß daraus sie in seinen Mund zu lenken. Kurz darauf bäumte er sich auf, das Zucken in meiner Möse zeigte mir an, dass er schon wieder in mir kam. Auch ich war im siebten Himmel und war dankbar, dass er mich ohne Pause weiter reiten lies, sein Penis schien in mir zu wachsen und ich massierte seine Eichel mit meinem Gebärmutterhals.

Kurz darauf kamen wir beide, aber noch während ich den erlebten Höhepunkt genoss versuchte er weiter zu machen.

„Halt Ralf“, rief ich, „das wird mir alles zu viel, ich brauche eine Pause. „

„Aber ich hab so viel Bock, holst du mir wenigstens einen runter“, bettelte Ralf.

Wortlos stieg ich von ihm ab, ein Handtuch vor meine Brüste haltend floh ich aus dem Bad, ich fand das Zauberbuch und rannte ins Bad zurück.

Dort überraschte ich Ralf wie er sich vor dem Waschbecken einen wichste. „Ich ich hab so einen Bock“, stammelte er während er sein Sperma in den Ausguss spritzte.

Ich las noch mal das Rezept durch dessen Opfer ich geworden war:

„Die Milch fördert den Akt der Venus beim Manne“ und daneben stand eine handschriftliche Anmerkung: „Milch nur abgekocht verkaufen. „

Ich legte das Buch zur Seite und stellte mich neben Ralf vor das Waschbecken: „Wie und mit welcher Milch hast du den Kakao gemacht?“

Mit einem gequälten Gesichtsausdruck antwortetet er: „Da stand ein Topf mit Milch im Kühlschrank, ich habe einfach Kakaopulver und Zucker zu der Milch geschüttet und so lange gerührt bis es nach Kakao aussah…“ Schon schoss er schon seine nächste Ladung in das Waschbecken.

Ich musste lachen: „Ach Ralf, das war Milch von mir. Hier im Grimoire steht, dass es die Männer geil macht. „

Wir beide hätten bestimmt ein komisches Bild abgegeben: Wir teilten uns ein Waschbecken, ich melkte meine beiden Brüste und Ralf melkte seinen Schwanz. Grinsend ging ich auf die Knie und blies ihm wieder einen. Meine Brüste produzierten die ganze Nacht hindurch Milch. Ich hatte noch oft die Gelegenheit Ralf zu erleichtern, manchmal hab ich ihm einen runter geholt, manchmal hab ich ihm einen geblasen und manchmal haben wir es ganz normal miteinander getrieben.

Aber nur wenn er mich dabei weiter gemolken hat. Gegen 11 Uhr am Morgen war dann endlich der ganze Spuk vorbei, meine Brüste waren fast wieder normal und auch Ralfs Schwanz war endlich wieder schlaff. Nach dem wir uns geduscht hatten, cremten wir unsere wund gescheuerten Körperteile mit Wundsalbe ein und legten uns ins Bett, wo wie den Rest des Tages verschliefen.

Meine Brüste haben sich auf Körbchengröße C zurück entwickelt und auch die Brustwarzen sehen wieder menschlich aus.

Während der Aktion habe ich vier Kilo Gewicht verloren, was mir mehr als recht ist. Ich habe das Rezept nicht mehr angewendet und die Kräuter der Provence aus dem Gewürzregal entfernt.

Für alle Fälle befinden sie sich im Gefrierfach, zusammen mit einem halben Liter meiner eigenen Milch.

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Seltsame kosmische Strahlen

In jener Nacht, die für Jens zum Schicksal werden würde, war wieder ein heftiger Streit vorausgegangen. Das Streitthema änderte sich eigentlich nie, und an diesem Arbeitstag — und den vorangegangenen — hatte sich so viel in ihm angestaut, daß es aus dem Kopf mußte … und so ging er ohne ein Wort aus dem Arbeitzimmer. Jens verließ ohne das angestammte mittlerweile schon zwanghafte „Bis morgen!“ oder Ähnlichem und rannte einfach los.

Es war Dezember, und wenn die Straßenlateren das für diese Jahreszeit übliche Dunkel partiell zerreißen würde, dann wäre es stockduster.

Sein ganzer Körper war extrem angespannt und scheinbar elektrisiert. Jens hatte eine solche Anspannung schon lange nicht mehr gespürt, aber das Gefühl von Enttäuschung und Schmerz sowie tief empfundenen Haß für den selbstgerechten Ausbeuter von Chef … ja, es saß tief in ihm, und ließ ihn seine Füße weiter vor den anderen setzen. Jens lief schneller also sonst durch die Stadt, welche ihm verwunderte Blicke — welche man „Wahnsinnigenen“ entgegenbringt — einbrachten, bis er ins vollkommende Dunkel der Nacht eintauchte und neugierigen Blicken scheinbar restlos entschwunden war.

Absolut nichts stoppte ihn, nicht einmal die eigentlich längst erwartete Schwäche vor Erschöpfung, doch auf die Frage „Wann werde ich Halt machen?“ würde — als er gerade die massive Steigung eines Hügels hochrannte — dort würde er eine schnell Beantwortung finden. Komisch, aber irgendwie wußte er es, oder zumindest war er davon felsenfest überzeugt.

Jens war fast oben angekommen und würde normalerweise weiterlaufen, doch dann vernahm er tatsächlich einen kleinen Punkt am Himmel, welcher sich wie ein Faden durch den Raum zog, so als würde ein Stein im Wasser langsam zum Boden sinken, dem ein leichter Sprudel von Luft diesen folgen.

Normalerweise wäre der „Sprudel“ schnell verschwunden, doch im wasserleerem Raum schien es dieses Mal anders, denn der Sprudel löste sich nicht auf und dessen farbreiche Reflektionen verwirrten ihn mit totalem Faszination.

Eigentlich hätte er nach der x-ten Staffel von Raumschiff Enterprise oder Babylon5 wissen müssen, daß so etwas auch schädlich sein müßte und Vorsicht geboten wäre, doch in diesem Moment starrte er mit offenen Augen — ohne auch nur einen Gedanken an die Gefahr zu verschwenden — in dieses zauberhafte Farbenspiel, welches sich ihm immer näher kam.

Jens stand einfach nur da, spürte keinerlei Ermüdungserscheinungen wie es nach dem letzten Sprint hätte sein müssen, dennoch blieb ihm innere Ruhe gepaart mit Bewunderung für dieses „Naturspiel“ und hielt ihn wie gebannt.

Es wirkte fast wie Hypnose auf ihn, aus der er erst erwachte, als etwas in ihn fuhr, und erschreckt sah er um sich. Alles war auf einmal zuende und von einem Moment zum anderen hüllte ihn wieder nur die Dunkel ein.

Gleichzeitig vernahm er aber auf einmal auch eine seltsame Reflektion im schwarzen Dunkel der Nacht, in der er seltsamerweise alles erkennen konnte, wo er sich gerade bewegte und seine Füße hinsetzte. Angst füllte seinen Geist plötzlich, und schon rannte er wieder los. So schnell wie er konnte lief er den direktesten Weg nach Hause, und wenn er normalerweise eine 90-Grad-Kurve eben im fast rechten Winkel ging, so kürzte er es so weit ab, bis da der Widerstand eines Zaunes oder Büsche standen.

Er war nicht mehr er selbst. Etwas trieb ihn, im Moment war es die Angst, vor dem eigenem Zustand, den er nicht verstehen konnte. Und dann fragte er sich … ja was wollte er eigentlich zu Hause? Tja, das wußte er selbst nicht so richtig. Komischerweise war er sich darüber nicht im geringstem schlüssig. Nicht einmal die Logik, daß er da doch wohnte … dies galt für ihn nicht als Grund.

Als Jens durch die Tür in den Wohnblock trat, da machte er kein Licht an — er konnte ja alles gut erkennen und tat die ersten Schritte.

Nach den ersten Stufen ins nächste Obergeschoß, da kam ihm das Erlebte wieder in den Sinn und das Gefühl beobachtet zu werden ergriff ihn wie ein Fingerschnippen so schnell. Mit dem Verfolgungswahn eines Drogensüchtigen flog er geradezu die Treppen hoch, hatte währenddessen schon die Schlüssel herausgeholt und machte die Tür auf, ging hinein und schloß diese von innen zweifach zu. Er schloß seine Wohnungstür niemals zweimal zu, nicht einmal abschließen tat er, sondern zog die Tür einfach zu und das reichte ihm schon.

Aber auch in der eigenen Wohnung fühlte Jens sich nicht allein und langsam sog er erst unbewußt den Geruch von Schweiß in die Nase, doch dann rümpfte er leicht diese angewidert, und jetzt merkte er auch die Eiseskälte von wärmezerrendem Schweiß seiner naßgeschwitzten Kleidung. Er zog nassen Klamotten aus und duschte erst einmal. Der Versuch unter der Dusche zu entspannen mißlang gründlich. Er schloß zwar die Augen, dennoch sah er etwas und es schienen sich Pfade aufzubauen, die zu einem anderen Ort führen könnten.

Jens öffnete wieder seine Augen, denn das was er sah war zwar interessant, aber diese Welt — oder Dimension? — wirkte so furchteinflößend auf ihn und diesem Zwang dort hingezogen zu werden wollte er entfliehen.

Später dann, als Jens schlafen wollte, da mußte er zynisch grinsen, welcher einen faden Nachgeschmack hatte. Beim Versuch zu schlafen schließt man ja die Augen … klaro, aber was ist wenn man eine andere Dimension vor Augen hat? „Scheiße!“ sagte Jens laut und machte Musik an.

Er hatte die kleine Hoffnung, daß ihn die Musik so weit von der Welt ablenken würde, daß er vielleicht doch einschlafen … oder zumindest keine Angst vor ihr haben würde.

Jens hörte Entspannungsmusik, welche ihn immer wieder auf´s neue fesselte, aber eben auch entspannte … und so hoffte er, daß es auch jetzt so sein würde und schließlich das Sandmännchen zu ihm finden würde. Er schloß also die Augen und sah eine Struktur, welche ihn wie beim ersten Mal Angst machte, aber jetzt fing er langsam an sich dafür zu interessieren.

Anfang war es nicht viel, denn die Berührungsangst vor etwas Neuem war trotz allem immer noch da, aber die Neugier wuchs und siegte schließlich.

Jens sah sich im Gedanken — oder war er schon in dieser anderen Welt? — diese seltsamen Gebilde an, welche wie Taue in einem Wust von Bandsalat oder dem Chaos von Bandnudeln vergleichbar sind. Als er sich einen dieser endloswirkenden Taue genau ansehen wollte, da lief so etwas wie ein Film vor seinem geistigem Auge ab und riß ihn in die Tiefe einer Dimension.

Er glaubte — wie so oft im Traum vom Wasser oder ähnlichem — verschluckt zu werden, denn selbst die Hand war vorm eigenem Auge nicht zu erkennen.

Dann baute sich eine Landschaft vor ihm auf, wie er es in seinen Alpträumen sehr oft erlebt hatte … oder war es jetzt einer seiner Träume? Sichtlich verwirrt bewegt er sich weiter und glaubt zu erkennen, daß es der Stadtpark von Hildesheim ist.

Irgendwie fühlte es sich an als schwebe er knapp über den Boden und seine Augen gucken an sich herunter … doch da war nichts. Er wollte seine Hände hoch halten, doch schien es unmöglich. „Was ist mit mir?“ fragte er ohne seine Stimme hören zu können und drehte sich ohne zu wissen wie es möglich war, da er ja körperlos zu sein schien. Ich kann nicht reden fragte er sich und wollte einmal laut schreien, doch das blieb ihm aus irgendeinem Grunde versagt.

Jens wollte die Ruhe bewahren und schwebte den leicht aufsteigenden Pfad weiter. Nach einer Weile hatte er zwar wieder zur Ruhe gefunden, doch dann wuchs plötzlich eine Unruhe in ihm, welche immer größer wurde. Es war also doch ein Traum, denn dieses Gefühl und das Hämmern im Herzen … genau DAS … das kannte er nur zu gut … aus seinen Alpträumen.

Jens wollte einfach nur aufwachen, doch als das nicht möglich schien, da sah er um sich … und sah ein Dämonartiges Wesen auf ihn zu kommen.

Dann schwebte er so schnell er konnte in die entgegengesetzte Richtung, doch hatte er das Gefühl nur sehr langsam weiter zu kommen. Dann konnten seine Augen am Ende der Steigung weit in die Lichtung des Parks einsehen, und er erkannte eine Frau, die ruhig auf einer Parkbank saß.

Jens wollte ihr eine Warnung zurufen, aber seine Stimme versagte auf´s Neue und dann gab es so etwas wie eine Spannungsspitze der Angst, als das dämonische Wesen durch ihn hindurch fuhr und er glaubte, daß sein Herz stehenbleiben würde.

Der Dämon bewegte sich lautlos auf diese Frau zu und im wissen, daß der Angriff nicht ihm galt sondern der Frau, aber daß auch seine jetzige Existens unwürdig und eine Qual dauerhafte sei , da schwebte er so schnell er konnte dem Monster hinterher und versuchte andauernd zu schreien … in der Hoffnung, daß es ihm doch noch rechtzeitig gelingen könnte.

Jens holte das Monster nicht ein, aber als es wenige Meter von der Frau entfernt war, und als sie in seine Richtung sah und ihn erblickte, da gelang ihm ein so lauter Schrei, daß das Monster erschrocken zusammenfuhr — es hielt sich sogar selbst die Ohren zu — und drehte sich zu Jens herum.

Im Ausdruck der weit aufgerissenen Augen konnte Jens nur eines erkennen: es war nicht nur ein blindwütiger Blick. Nein, es war der unbezwingbare Wunsch der restlosen Auslöschung.

Jens schritt so schnell er konnte rückwärts. Rückwärts? Er versuchte sich umzudrehen, als dies nicht schnell gelang, da sah er sich für diesen Moment so lange um. Dann sah er an sich herunter und konnte den eigenen Körper erkennen, denn er so schnell es ihm möglich war Schritt für Schritt den Weg zurücklaufen wollte.

Er schaffte nur wenige Meter, als sich eine Pranke auf seine Schulter legte … doch auf einmal wurde alles dunkel um ihn herum. Alles was er sah, die Farben und Konturen jeglicher Dinge um ihn herum wurden unscharf und verloren sich im Schwarz des Dunkels.

Schließlich machte Jens die Augen auf, sein Körper geschüttelt vom Alptraum stand er auf und tastete sich im Dunkeln — was immer noch einen gewissen Glanz hatte und schwach erkennbar war … was um ihn herum war, doch ließ seine Müdigkeit es nicht zu dies genauer zu bewerten — zum Badezimmer.

Nein, irgend etwas anderes ließ ihn den Weg zum Badezimmer gehen und finden, denn etwas verwirrt er wunderte sich, daß der Weg dorthin ein ganz anderer war.

Dann betätigte Jens einen Lichtschalter, der eine vollkommen andere Form hatte als die, welche er eigentlich gewohnt war — und dann war es hell. Die Einrichtung war jedoch so … so total anders. Schließlich sah er in den Spiegel, wie er es eigentlich nie tat, es sei denn ein Rasieren stand an.

Erschrocken vom Aussehen zuckte er zusammen, denn es war nicht sein eigenes Gesicht, sondern das jener Frau aus dem Traum. War der Alptraum noch nicht vorbei? Sie sah ja wirklich hübsch aus, aber ich hoffte dennoch langsam aus dem Traum zu erwachen.

Sie — wie immer ihr Name war — zog ihr Nachthemd und den Slip aus. Jens — welcher mit ihren Augen sah — betrachtete den unbekannten Körper, doch leider nur einen kurzen Augenblick, denn dann ging sie unter die Dusche.

Die Hand drehte den Hahn auf und das Wasser lief warm über die Haut ihres Körpers, über die sie ihre Händen fuhr, und mit denen Jens ihre Haut ertastete ohne daß sie es wußte … so schien es. Oder er fühlte einfach genau das, was sie selbst auch fühlte, und daher konnte sie nicht erahnen, daß sie beobachtet wurde. Gerade das wollte er aber eigentlich nicht, weil ihn der Anblick einer Nackten Frau oder sie gar anzufassen immer extrem nervös machte und somit seit jeher versuchte eine solche Situation zu vermeiden.

Nach einer Weile fiel ihr Blick kontrollierend nach unten in den Schritt, ob sie sich dort wieder mal rasieren müßte … oder so. Da Jens mit ihren Augen sah war es zuviel für ihn, denn er konnte ja nicht wegsehen oder die Augen schließen, denn sie hatte die Kontrolle und nicht er. Sie fuhr mit ihren Fingern über die empfindliche Stelle und nickte einmal, was er auch merkte und nur dachte er „Verdammte Scheiße!“.

Andererseits dachte er aber auch, daß niemand ihn nicht sähe, da er ja in ihrem Körper war und sich nicht einmal verstecken müßte, doch die Nervosität verschwand nicht. Als ob er es nicht selbst geahnt hätte.

Sie drehte den Hahn zu und nahm sich das Rasiergel, welches dann an und um ihrem Geschlecht verteilt wurde, was dann leicht schäumig wurde. Zuerst verteilte sie es dort blind, aber als die Rasierklinge in ihrer Hand war wanderte der Blick zur Kontrolle genau auf die sensible Zone.

Jens wollte die Augen davon wegzwingen, aber es war sinnlos, doch versuchte er es weiterhin mit größter ihm möglichen Anstrengung. Das Problem er war er war zu schwach dazu, doch der Vorteil war für ihn die fehlende Müdigkeit, wie sehr er sich auch anstrengte.

Sie fing an sich zu rasieren und fuhr vorsichtig mit der Klinge über die Haut der Innenschenkel, bei dem er auch zwangsweise ihre magische Linie sah.

Bei solchen Bildern wuchs immer etwas an ihm, doch dieses Mal war es nicht so. Als es dann an ihre hochempfindliche Zone ging, fixierte sie den Blick auf ihre Linie und rasierte ganz langsam vorsichtig über die Haut. Jens versuchte ruhig zu bleiben und gelang ihm wohl nach einer Weile wohl, dafür passierte etwas anderes. „Was passiert denn jetzt mit mir?“ fragte sie und betrachtete die langsam aufkommende Schwellung ihrer Muschi, welche allmählich die Morphose zu einer kleinen Spalte vollzog.

„Wieso werde ich auf einmal so geil?“ fragte leise und Jens glaubte die Antwort zu kennen. Es war seine Erregung, jedenfalls vom Gedanken her.

Sie legte die Rasierklinge beiseite und stellte wieder das Wasser an. So jedenfalls konnte sie sich nicht rasieren, denn dann würde die Folge sicherlich ein schmerzhafter Schritt in die hochempfindliche Haut sein. Das Wasser floß wieder über ihre Haut und die Finger strichen hinterher. Sie wusch sich und schloß die Augen.

Damit beruhigte sich auch wieder die Erregung, denn Jens hatte nicht mehr die visuellen Reize vor seinem Auge. Schließlich stieg sie aus der Dusche und trocknete sich ab.

Nackt ging sie durch die Wohnung, doch hatte sie jetzt Licht angemacht und er konnte sich indirekt ihre Wohnung ansehen, eben das wohin ihr Blick hingehen würde. Schnell war sie angekleidet und auch die Schuhe angezogen, worauf sie in die Küche ging und die Kaffeemaschine anstellte.

Dann folgte an den Kühlschrank. Ein Griff zum Wurstteller ließ mich etwas Schlimmes ahnen. „Sie wollte doch nicht etwa Fleisch essen? Ich bin Vegetarier!“ dachte sich Jens erschüttert und wollte sofort kotzen, doch war es nicht sein Körper, und so mußte er mit ansehen, wie sie sich zwei Scheiben mit dicken Mettwurstscheiben schmierte, die sie halbierend durchschnitt.

Sie stand auf und goß sich noch etwas Kaffee in die Tasse, worauf sie sich wieder an den Tisch setzte.

Ein großer Schluck aus der Tasse mit schwarzem Kaffee ohne Zucker ließ ihn fast schon würgen, da er Kaffee alleine schon verabscheute, dann aber noch schwarz und ohne Zucker? Dies war geschmacklich das absolute Verbot für ihn, zumal Kaffee den Körper austrocknet und viele andere negative Dinge für den Körper bereit hält. Als dann schließlich die Hand zur Wurststulle folgte und sie dann nahe an den Mund kam, da kam allein schon die Angst ein totes Tier in sich hineinzuschieben, was ein Kotzgefühl erzeugt, und ein hämmerndes Klopfen an den Schläfen spürte er auch.

„Das willst du doch nicht wirklich essen?“ fragte er sie noch einmal im Gedanken.

„Wieso ist mir auf einmal so kotzübel?“ fragte sie sich. „Und wieso spüre ich solch eine Angst, wenn ich diese Scheibe Brot essen möchte?“

Dann wußte Jens, daß er doch etwas Einfluß auf sie hatte und versuchte an Käse zu denken. „Bitte eß Käse, wenigstens bis ich wieder aus dir raus bin!“ bat er sie im Gedanken.

Sie Stand auf einmal auf und ging zum Kühlschrank. Ein lange schweifender Blick suchte nach etwas und dann griff sie nach etwas. „Harzer Käse, mal sehen ob der noch gut ist. “ sagte sie.

„Harzer Käse?“ fragte er sich. „Dieser Stinkekäse ist nie gut, der ist immer widerlich!“

„Oh, der hält nur noch eine halbe Woche! Dann sollte ich ihn schnell wegessen, bevor der schlecht wird.

“ sagte sie und er bat sie „Bitte es nicht diesen Käse, der ist immer schlecht … auch wenn das Verfallsdatum noch nicht abgelaufen ist!“

Sie setzte sich entgegen seiner Bitte an den Tisch. War er nicht gehört worden? Sie nahm die Wurstscheiben vom Brot und packte sie wieder auf den Teller zurück. Der Harzer Käse ausgepackt machte sie einen Schnitt um den anderen und legte diese dann auf´s ´kontaminierte`Brot, auf dem das tote Tier gelegen hatte.

Allein das empfand er schon als widerlich und wollte einfach nur die Augen schließen. Als die erste Scheibe Brot belegt war, da nahm sie eine halbe Scheibe und plötzlich schloß sie ihre Augen.

Endlich hatte sie ihre Augen geschlossen dachte er und war für einen Moment glücklich, aber dann erkannte er über ihre Hand, daß sie jetzt dieses Brot mit dem widerlichem Käse essen wollte. Der erste Biß war eklig für Jens und es schüttelte ihn.

Über die Zunge wollte sie den ersten Happen zerkautem Brot mit Harzer Käse zum Gaumen führen und so runterschlucken. Er merkte es natürlich und kämpfte dagegen an … doch verlor. In die Speiseröhre gelangt ist auf einmal ein Kotzgefühl in ihm. Auf einmal läßt sie das Brot fallen, rennt aus der Küche zum Badezimmer und hängt sich ins Klo.

„Rööööhhhrrr. Rrrrrröööaaaaa. “ würgte sie und er war froh, daß das Zeug wieder aus seinem Munde war … seinem Munde? Nein! Aber er war glücklich wieder diesen Geschmack wieder los zu sein.

„Ich sagte dir doch, daß Harzer Käse immer schlecht ist … egal wie alt er ist!“ dachte er und wenn dieses Gefühl von Übelkeit nicht auch in ihm so real wäre, dann hätte er wohl herzhaft gelacht und für einen Augenblick wollte so etwas wie der erste Stoß eines Lachers aus ihm heraus. Plötzlich stieß sie einen Lacher aus, während sie noch einmal würgte: „Rrrrrröööaaaaa. Haha. Was ist nur mit mir los?“

Sie dachte laut nach: „Ich mag doch Harzer Käse, aber wieso wird mir jetzt so schlecht davon?“

„Tja, das war wohl ich.

“ dachte er im Stillen.

Sie sah auf die Armbanduhr, welche auf der einen Ablage lag. „4 Uhr 37. Scheiße, ich hätte doch weiter schlafen sollen, aber nach dem Traum?“ Gerade hatte sie den Traum erwähnt durchfuhr ihn wieder dieses Gefühl und schüttelte `nicht´ nur ihn. „Mensch, mir schon schlecht, wenn ich mich an ihn erinnere. “ sagte sie leise. „Aber es war ein seltsamer Traum. Da war jemand, der mich vor dem Monster warnen wollte, aber … das im Traum?“ Sie dachte nach und ihr fiel kein vergleichbarer Traum ein wo es annähernd vergleichbar war.

Jens fragte sich, ob er wieder zu seinem Körper finden könnte, wenn sie noch einmal träumen würde, aber darin sah er die einzige Möglichkeit und versuchte angestrengt daran zu denken, um sie in diese Richtung zu lenken, daß sie gefälligst schlafen solle. Ja, endlich legte sie sich hin und zog ihre Kleider wieder aus. Die Hose, der Pullover, die Socken und dann … nein, sie legte sich noch nicht hin? Sie zog ihre Hemd aus und sah an sich herunter, als sie auch den Slip folgen ließ.

Jens sah die wunderbare Form ihrer Brüste, die er so gern streicheln und fühlen wollte. Sie machte das Licht aus und legte hin, aber deckte sich nicht zu. Diese Nacht war vermutlich fast Vollmond und so drang der Schein des Mondes durch das Fenster, welcher mir ihren Körper nicht verbarg, über den sanft ihre Finger um jegliche Rundung strichen.

Die linke Hand strich langsam über das Zwerchfell zu ihrer rechten Brust, während die rechte Hand vom Zwerchfell langsam hinunter in den Schritt strich.

Jens fühlte die weiche Haut unter ihren Fingern. Sie ließ ihn die Form ihrer Brüste erfühlen, als sie diese streichelte und massierte. Mit der rechten Hand konnte er die kurzen Stoppeln ihrer Schambehaarung spüren, welche sich entgegen der Streichrichtung stellten. Nach wenigen Augenblicken fuhren die Fingerkuppen von Zeige- unf Mittelfinger der rechten Hand über ihre geschlossene Vagina, dessen Linie er nicht sah — da sie ihre Augen geschlossen hatte — , aber er fühlte sie.

Ihre Muschi schwoll unter den — teilweise von ihm gerichteten — Bewegungen an und er wollte mehr, ihre Finger drangen langsam ins Innere, was er noch nie berührt hat bei einer Frau und jetzt tat er es einfach, weil diese Frau ja nicht wußte einen Voyeuer im Kopf zu haben, aber auch, weil er sich dem nicht entziehen konnte. Fast bekam er ein schlechtes Gewissen und das merkte sie auch sofort irgendwie, denn schon flüstert sie leise vor sich hin.

„Ich fühle mich so komisch! Wieso glaube ich jetzt ein schlechtes Gewissen zu haben?“ Sie mußte lachen und rieb sich weiter … ihre zwei Finger (Mittel- und Zeigefinger) fickten ihre erregte Muschi langsam und ich fragte mich, ob ich irgendwie mit meinem Körper verbunden bin und dann einen Samenerguß auf meiner Haut entdecken werde, wenn ich wieder in meinem Körper bin.

Ja, sie rieb sich weiter und das Gefühl ihres Orgasmus war so intensiv … es ebbte nicht so schnell ab, sondern kam in Schüben, was man wohl treffend als Multiorgasmus beschreibt.

Nach einer Weile nahm sie die Decke zwischen ihre Arme und Beine, ganz so, als ob sie sich an einen Mann klammern würde, welcher in ihr ist.

Jens fühlte ihre Sehnsucht nach Sex und das langsam abebbende Kribbeln zwischen ihren Beinen, doch wenig später schlief sie ein. Er jedoch war noch wach und dachte über das nach was er in der letzten Stunde erlebt hatte. Er hatte diese hübsche Frau im Spiegel gesehen, so als wäre er sie selbst.

Auch hatte er sie gesehen, wie sich sich im Schambereich rasieren wollte und wie sie sich zuletzt befriedigt hatte. Letztgenanntes brachte ihm auch so ein wunderschönes Gefühl, um das er jede Frau beneidete, allerdings wollte er nicht wissen, wie schmerzhaft eine Schwangerschaft wäre, wenn das Kind geboren wird. Nein, in diesem Punkt hatte er sehr viel Respekt vor dem weiblichen Geschlecht.

Nach einer Weile des Nachdenkens baut sich vor den geschlossenen Augen wieder eine Welt auf.

Jens war nackt und sie stand in gut zehn Metern Entfernung von ihm … auch sie … nackt, jedoch ihm abgewandt. Eigentlich hatte er ein schlechtes Gewissen sie so zu sehen und sich ebenfalls nackt zu zeigen, doch die Spielregeln bestimmte vermutlich sie … oder war er es doch selbst mit seiner Erinnerung an ihre vorherige Nacktheit? Von wem dieser Traum gebildet wurde war unklar und immer im Dunkel bleiben, letztlich ist es aber egal … es ist ja nur ein Traum.

Oder war es doch etwas mehr?

Jens beobachtete sie nur … in der Hoffnung, daß sie sich zu ihm drehe, aber etwas — was in der gleichen Linie von ihr und ihm war — lenkte sie ab und ging langsam darauf zu. Er folgte ihr, doch verringerte nicht den Abstand und er betrachtete sie weiter aus der Entfernung. Ihre Linien des Körpers, die sich wohl gedanklich mit dem vermischten, was er vorher von ihr gesehen hatte und sie ihm — über ihre eigenen Gedanken im Kopf — verriet, aufbauten.

Dort war ein Mann und er Lächelte sie an. Nur mit den Augen fixierte er kurz Jens, wobei er ihm einen nachdenklichen und leicht verärgerten ihm entgegen brachte. Was ist denn mit dem los fragte sich Jens im Stillen. Wenn sie ihn nimmt, dann kann ich eben nichts tun … ganz einfach, denn so ist das Leben. Allergings … dies war ihr Traum, doch es scheint ebenfalls ihre Wahl zu sein, also wieso guckt er denn so grimmig?

Sie bemerkt es auf einmal, wie sein Blick zu Jens, den sie ja erst sieht, wenn sie sich drehen würde … und tut es jetzt auch.

Etwas verwirrt war ihr Blick, denn sie hatte doch schon einmal von Jens geträumt und ihr Blick wanderte an seinem Körper herunter, während er gleichzeitig über ihren Körper schweifte.

Der Kerl bei ihr guckt mit immer finsterem Blick, denn sie jetzt allerdings nicht sieht, da ihr Blick ja das einzig wahre Wesen im Traum fixierte. Jens hat Angst um sie und sagt — noch im Versuch ruhig zu bleiben — folgte Worte: „Bitte komm her, ohne dich umzudrehen.

Sie ist verwirrt, denn gerade wollte sie sich dem Kerl hingeben, da es ja nur ein Traum ist, aber was sagte ihr der andere jetzt? Sie solle zu ihm kommen ohne sich umzudrehen. Umzudrehen? Plötzlich lief es ihr eiskalt den Rücken hinunter, als sie sich diese Frage gestellt hatte und blitzartig schnellten seine Armen um sie, noch ehe sich sein — zum Monster mutiertem — Gesicht offenbahrte.

Jens hatte Panik, wie auch sie jetzt selbst, denn sie kämpfte, um aus dem Alptraum zu erwachen … doch etwas ließ sie nicht aus dem Traum erwachen.

Was zum Teufel war der Grund? Jens hatte Angst vor diesem Monster, welches man in der realen Welt wohl als Metapher dafür verstehen könnte, daß Männer vorgeben (oder auch Frauen) freundlich zu sein, es aber nur tun, um schnellen Sex zu bekommen.

Jens kämpfte mit seiner Angst und zitterte am ganzen Körper. Schließlich stand er vor dem Monster, welcher sie in einem festem Griff hatte. Jens griff mit seinen zwei Händen die zu Tentakeln verwandelten Arme und sofort ihn durchschüttelten ihn wahre Stromschläge, welche sein Herz immer schneller rasen ließ und in den Augen erstarb jegliche Klarheit unter den unglaublichen Schmerzen, die er da aushalten mußte … sich dazu zwang.

Er kniff die Augen angestrengt zusammen, um noch zu etwas Klarheit zu kommen und dann zu sagen: „Bitte wache auf, es tut schrecklich weh! Ich kann nicht loslassen. „

Im Griff des Monsters guckte sie ihn kurz mit angsterfülltem Gesicht an, aber dann schüttelte sie sich endlich und alles um sie wurde undeutlich, verschwamm vor ihren Augen und dann schreckte sie im Bett hoch, als sie erwachte. Die Gedanken von Jens waren voller Angst und das verstärkte die ihren noch einmal so stark.

Was da im Traum passiert fragte sie sich, ebenso wie Jens selbst. Wieso tat es so verdammt weh fragte er sich. Wenn er nur zu Hause wäre, dann könnte er sich vergewissern, daß mit ihm beziehungsweise seinem Körper alles in Ordnung wäre. Scheiße dachte er und sie sagte leise „Scheiße!“ Jens fragte sich, ob er das jetzt über sie gesagt hätte und versuchte noch einmal genauso das Wort Scheiße zu denken wie eben ….

Nein, es hatte nicht geklappt und das hatte ihn irgendwie geärgert, denn die Hoffnung mit ihr irgendwie zu kommunizieren würde es möglich machen, daß sie seine Wohnung aufsuchen würde. Vielleicht könnte sie seinen Körper erwecken, wenn der dazugehörige Geist in der Nähe wäre.

Sie war immer noch sehr zittrig, da immer noch der Traum vor ihrem geistigem Auge so wach war und somit auch für Jens. Diese grausamen Schmerzen, sie waren so real … doch in normalen Träumen waren sie „nur“ als anwachsend und hämmernden Herzschlag, — welcher zu rasen begann — ausschlaggebend gewesen, aus denen man mitunter schweißgebadet erwachte.

Es war genau so wie ein Stromschlag den man bekam und als er seine Hände um die Tentakel griff, da hatte dieser Stromimpuls den Effekt, daß der Griffreflex der Hand zwanghaft ausgelöst wurde, die man erst wieder öffnen konnte, wenn die Stromquelle ausgeschaltet hatte … sei es die Stromsicherung oder — wie in diesem Traum — das aggressive Monster töten.

Töten? Was macht man in einer Situation, wenn das eigene Leben oder das Leben anderer bedroht wird, dem die Symphatie gilt? Wie nennt man das? Selbsterhaltungsinstikt, oder richtig — wenn man andere beschützt — Beschützerinstinkt.

Sie schüttelte noch einmal den Kopf und stand dann auf — immer noch nackt –, um ins Bad zu gehen. Das erste war ein Blick in den Spiegel und Jens sah in ihre Augen, welche kurz durch die Hände verdeckt wurde, als sie diese mit nachdenklichem Blick über das Gesicht fuhr. „Was für ein scheiß Traum. “ sagte sie. „Das einzig Schöne war der Nackte Mann, aber wie gesagt … es war nur ein Traum, und es heißt ja: Träume sind Schäume.

Ergo ist er nicht real, sondern nur pure Einbildung gewesen. “

Jens hatte es gehört was sie sagte, klar und gerne hätte er ihr etwas gesagt, doch war die Erinnerung an seinem wertlosen Versuch durch sie etwas zu sagen zu stark … und sein Geist lächelte mit tief empfundenem Hilflosigkeit zu ihren Worten.

Plötzlich formte sich auf ihrem Gesicht so etwas wie der Ansatz eines Lächeln, welchen sie die zynischen Worte „Ach scheiß drauf!“ folgen ließ.

Noch immer war das Gefühl des Traumes und der Schrecken davon in ihr, was auch er spürte und sie ging unter die Dusche. Diese Äußerung zynischer Art hatte ihn gekränkt, als sie vor dem Spiegel die ihn betreffenden Worte ausgesprach und sich dabei in die Augen gesehen hatte.

Sie drehte das Wasser an. Scheiß drauf hatte sie gesagt und er konnte diese Worte nicht vergessen, während das Wasser an ihm beziehungsweise ihrem Körper herunterlief … als plötzlich ein weiteres Gefühl folgte, nämlich der Wunsch zu weinen.

Niemand würde ihn sehen und in diesem Gedanken hielt er es auch nicht auf.

Sie aber fühlte es genauso und fragte sich: „Was passiert hier jetzt?“ Sie spürte, wie sich Tränen zwischen ihren Lidern drangen und ihre Stimme wurde mit jedem Wort leiser. „Was ist das hier?“, bis sie schließlich die Worte weiter dachte. Habe ich jetzt ein schlechtes Gewissen fragte sie sich weiter. „Wieso denn das jetzt?“.

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Die Sonnenblumenmagierin

Die Sonnenblumenmagierin — im Namen der L(Tr)iebe

Kapitel I

Die Akademie der Magie

Die grünen Hügel Zeriskas wichen mit jedem Kilometer mehr und mehr der weiten, offenen Steppe und gaben schließlich den Blick auf die fünf gewaltigen Türme der Akademie von Horoktan frei, die in strahlendem, sauberem und erhabenem Weiß ein gutes Stück des Horizonts erfüllte. Die Türme glänzten fast wie poliertes Elfenbein und wanden sich scheinbar in einer architektonischen Meisterarbeit um sich selber in den endlosen, blauen Himmel, über den Wolken in reinem Weiß zogen.

Je näher Xyari der kleinen Stadt kam – denn die Akademie war nichts anderes – umso mehr spürte sie, dass etwas in der Luft lag. Die junge Frau spürte eine allgegenwärtige magische Präsenz, die jeder mit nur einem Funken Magie in sich spüren konnte. Es war ein kaum merkliches, doch ständig präsentes Kitzeln im Nacken, wie ein sanfter, zarter Hauch. Die nächste größere Stadt lag gut einen halben Tag entfernt. Hügel und die weite flache Steppen reichten bis zum Horizont.

Vielleicht lag die Akademie auch deshalb so weit abseits in der Wildnis, damit nicht allzu viele „gewöhnliche“ Menschen unbeabsichtigt mit der Magie in Berührung kamen, welche die Schüler und Schülerinnen hier bewusst — oft auch unbewusst — freisetzten, wenn sie in ihren Fähigkeiten geschult wurden.

Die steinernen Mauern der Akademie wuchsen in die Höhe und gaben der ganzen Anlage etwas dauerhaft wehrhaftes, denn wenn es zu einer Invasion kam, wäre dieser Ort der Magie wohl eines der ersten Ziele eines potentiellen Angreifers, um dem Königreich ihre stärksten Kämpfer und die Säule ihrer Verteidigung zu nehmen.

Ehrfürchtig staunend blieb die junge Frau auf einer Anhöhe stehen und setzte sich schließlich auf den mit kurzen, grünen Steppengras bewachsenen Boden, welches seitlich an ihren nackten Oberschenkeln und Waden kitzelte. Von Respekt erfüllt, betrachtete sie die Gebäude und beeindruckenden Türme der großen Anlage. Die Luft roch angenehm würzig nach Blumen und Xyari wandte sich einer der goldgelben Blüten zu und schnupperte daran. Als die Blume sich unter ihrer Nase befand, bemerkte sie, wie sich die Blütenblätter einrollten, als würden sie leben und sich fürchten.

„Das ist lustig. „, kicherte sie halblaut zu sich selbst und berührte die Blütenblätter vorsichtig mit einer Fingerspitze und fuhr den Stängel entlang. Ihr verträumter Blick wanderte wieder zu den weitläufigen Anlagen der Akademie, die noch einige Kilometer entfernt lag, aber aufgrund ihrer Weitläufigkeit und Größe bereits jetzt gut zu erkennen war. Von ihrem Standpunkt aus winzig wirkende Gestalten liefen zwischen den Gebäuden umher, in angelegten Übungsfeldern und zwischen sanft ansteigenden Hügeln westlich der Akademie erkannte sie außerdem flache, einfache Gebäude in denen ebenfalls brodelndes Leben zu herrschen schien, denn hin und wieder zuckte ein Feuerball, eine Wasserfontäne oder etwas ähnliches unter einem der Dächer hervor.

„Ob es so eine gute Idee gewesen war herzukommen?“, fragte sie sich unsicher und nervös. Aber andererseits, ihre Familie brauchte das Geld, dass man ihrem Vater geboten hatte, wenn sie im Namen des Königs hier studierte, ihre Fähigkeiten entwickelte und in seine Dienste stellte. Die Magier waren schon immer das Rückgrat von Zeriska gewesen, der Garant, dass kein Nachbar auf die wirklich dumme Idee kam, das Land der grünen Hügel und der Steppe anzugreifen.

Natürlich gab es hin und wieder kleinere Gruppen von Plünderern oder auch einmal eine herumziehende Sippe Orks, die Streit und den Kampf suchten, aber meist war es nur eine Sache von wenigen Wochen, bis eine Gruppe Magier und Ritter die Marodeure aufgescheucht und zerschlagen hatte.

Seufzend und mit einem gewissen Heimweh, denn sie war schon fast zwei Wochen unterwegs, ließ Xyari sich zurücksinken, um ihre Ankunft noch ein wenig hinaus zu zögern, und starrte in den wasserblauen Himmel und begann, die Wolken zu zählen.

Sie war gerade siebzehn, damit fast schon zu alt für den Beginn der Ausbildung zur Magierin, aber natürlich war es nicht unmöglich, geschweige denn allzu ungewöhnlich. Aber erst in den letzten zwei Jahren hatten sich doch dezente, jedoch eindeutige Anzeichen dafür gezeigt, dass sie über eine magische Begabung verfügen mochte. Jedenfalls hatte es genug Gerüchte gegeben, so dass einer der königlichen Werber, die ständig auf der Suche nach magischen Talenten durchs Land reisten, auf sie aufmerksam geworden war.

Er hatte die 800 Zar an ihre Familie gezahlt und Xyari damit quasi verpflichtet, die weite Reise zu der Akademie auf sich zu nehmen, um sich vor dem Rat auf ihre Fähigkeiten hin prüfen und wenn möglich ausbilden zu lassen. Damit war sie in der moralischen Pflicht, das Bestmögliche zu versuchen, denn so eine Summe war nur schwer zurück zu zahlen, schon gar nicht für einfache Leute wie ihre Familie.

Ein Kitzeln an ihrer Hand ließ sie aus ihren Tagträumen erwachen.

Die Blume hatte aus einem Seitenstiel, den Xyari versehentlich abgeknickt hatte, einen neuen Stiel ausgebildet, an dem bereits winzige Knospen gewachsen waren.

„Unglaublich. „, raunte sie erstaunt und drückte mit zwei Fingern eine Mulde in den Boden und grub die sonnengelbe Blume wieder ein und verschloss das Loch. Wie als würde sie sich bedanken wollen, rollten sich die Blätter der Pflanze so weit wie möglich auf und der Blütenkelch reckte sich ihr entgegen.

Mit einem Finger umkreiste sie die Pflanze, die ihr langsam aber stetig zu folgen schien. Eine intelligente Blume, durchzuckte sie die Erkenntnis. Vielleicht waren die Pflanzen hier durch die allgegenwärtige Magie im Laufe der Zeit so verändert worden, dass sie selber eine gewisse Intelligenz entwickelt hatten.

„Ich muss nun weiter. „, flüsterte sie als würde jeder laute Ton der Pflanze schmerzen. Vorsichtig stand sie auf und lief dann weiter und ließ die Blume hinter sich zurück.

Als sie etwa zehn Meter entfernt war, hörte sie ein leises Zischen gefolgt von einem dumpfen Laut und dem Geräusch herumspritzender und herabregnender Erdbrocken. Xyari fuhr herum und sah noch, wie einige Flammenzungen aus einem Erdloch zuckten und dann verloschen. Der mentale Todesschrei der Blume erklang schmerzhaft verzweifelt für einige Momente in ihrem Kopf, dann ebbte er ab. Ein junger Mann schlenderte gelassen über den Hügel und hob grüßend eine Hand.

Er hatte schwarzes, streng nach hinten gekämmtes Haar und einen schwarzen Überwurf mit silbernen Emblemen, die von nicht unbeträchtlichem Reichtum seiner Familie zeugten. Alleine eines der silbern gestickten Ornamente oder Verzierungen auf dem teuren schwarzen Seidenstoff war mehr wert, als alles was Xyari besaß — oder je besitzen würde.

„Hey du, auch auf dem Weg zur Akademie, oder hast du dich nur verlaufen?“ Der junge Mann musterte Xyari ungeniert und mit einer gewissen Überheblichkeit.

Anscheinend hatte er sich mehr von seinem Auftritt versprochen, denn anstatt vor Erstaunen und Ehrfurcht erstarrt, wirkte Xyari eher erschrocken. Die blonde junge Frau starrte entgeistert auf den Krater, in dem noch einige verbrannte Stücke Gras glommen und dünne, weißblaue Rauchfäden in den Himmel schickten.

„Wieso hast du…?“, stotterte sie und die ersten Tränen suchten sich ihren Weg über ihre Wangen. Der junge Mann blickte sie erstaunt an, begriff gar nicht, um was es ging und wieso sie weinte.

„Was ist los? Hast du dich verlaufen?“ Er trat näher und legte einen Arm um sie, doch sie entzog sich ihm.

„Lass mich! Du hast die Blume getötet!“ Der gut gekleidete junge Mann blickte sie erstaunt an, dann brach er in schallendes Gelächter aus.

„Blume getötet? Bist du verrückt, Mädchen?“ Lachend ließ er einen kleinen Feuerfunken in seiner Hand entstehen. „Ich werde einmal der größte Feuermagier des Landes.

Eigentlich bräuchte ich die Akademie gar nicht…“ Xyari beugte sich über das kleine Erdloch, das etwa so groß war wie ihre beiden Hände zusammengenommen. Von der Blume war nichts mehr übrig, etwas Asche ausgenommen. Sie schaufelte das Loch zu und strich mit den Händen darüber und glättete den Boden.

„Du spinnst doch. „, bemerkte der junge Mann genervt hinter ihr und verschwand achselzuckend.

Xyari erreichte die Akademie etwa eine Stunde später, die Tränen waren getrocknet, doch der mentale Schrei der kleinen Pflanze war immer noch als kaum wahrnehmbares Echo in ihrem Kopf vorhanden.

Gerade so, dass sie die Angst und Todesfurcht der Pflanze erahnen und nicht so schnell vergessen würde. Die gewaltigen stählernen Tore der Akademie schwangen fast wie von Geisterhand vor ihr auf. Mehrere Männer in Roben erwarteten sie und flankierten den Weg. Ein älterer Mann trat auf sie zu, warf einen kurzen Blick auf ein Pergament und nickte dann gelassen.

„Xyari von Teracume. Du wirst bereits erwartet, folge mir bitte. “ Woher er ihren Namen wusste, konnte sie nur erahnen, wahrscheinlich verfügte man hier über jeden Schüler, den man erwartete, eine genaue Beschreibung.

Sie schulterte ihren Rucksack und folgte dem Mann zu einem der großen, mehrstöckigen Gebäude. Hinter ihr fiel das gewaltige Tor mit einem leisen Knirschen wieder zu und nahm ihr die Entscheidung umzukehren aus der Hand. Neben Schülern, die herumstanden und sich leise unterhielten, waren auch viele der Robenträger unterwegs, einige mit Pergamenten, andere mit Paketen oder anderen Tragelasten. Sie schienen eine Art Hilfskräfte zu sein, mutmaßte Xyari. Der Mann, der sie führte, brachte sie schließlich zu einem dreistöckigen, lang gezogenen Gebäude aus grauem Stein, das von blütenweißen Marmorplatten, die den obersten Stock umrundeten, gesäumt war.

Die gewaltigen Türme standen in der Mitte der Anlage und waren gute fünfhundert Meter von dem Gebäude entfernt, vor dem sie nun ehrfürchtig den Kopf in den Nacken legte, um das bronzefarbene Dach zu bewundern, in dessen poliertem Glanz sich die Sonne widerspiegelte. Auf ihrem Weg hatte die junge Frau Geschäfte mit Kleidung, zwei Tavernen und andere Gebäude bemerkt.

„Du bekommst hier alles, was du brauchen könntest, von exotischen Früchten über Stoffe bis zu magischen Hilfsmitteln und anderem.

Bei bestimmten Dingen brauchst du aber die schriftliche Erlaubnis eines Lehrmeisters, da einige Gegenstände nicht ganz billig und leicht zu bekommen sind…“ Vor dem Eingang des Gebäudes hielt der Mann an und deutete mit einer Hand darauf. „Du wohnst im Erdgeschoss, Zimmer 27. Mach dich etwas frisch, schau dich um und komm gegen sechs Uhr heute Abend in den großen Versammlungssaal. Wenn du den Weg nicht weißt, frag jemanden. Er ist nicht schwer zu finden, einfach in der Mitte der Stadt das große Kuppelgebäude.

„Danke vielmals“, antwortete Xyari höflich und verneigte sich leicht. Der Mann hob eine Augenbraue als Zeichen der Verwunderung, lachte kurz und verschwand dann zurück in Richtung des Eingangs um einen weiteren Schüler zu begrüßen.

Als sie sich herumdrehte, um das Gebäude zu betreten, bemerkte sie den jungen Mann, der die Blume verbrannt hatte. Mit abschätzendem Blick lehnte er an dem Türrahmen, die Hände in den Taschen.

„Na, den Weg gefunden?“

Xyari blieb für einen Moment der Mund offen, dann nickte sie.

„Ja, danke. “ Sie schob sich an ihm vorbei und für einen Moment begegneten sich ihre Blicke und sie bemerkte das kühle, berechnende Glitzern in den grauen Augen des jungen Mannes, was ihr einen Schauer über den Rücken jagte. Er war einen Kopf größer als sie und ziemlich gut aussehend, aber kein besonders rücksichtsvoller Mensch.

Die Sache mit der Blume würde sie ihm wohl noch länger nachtragen, das wusste sie in ihrem Inneren. Aber musste man nicht verzeihen? Und jedem Menschen eine zweite Chance geben? Sie erstarrte, als sie seine Hand auf ihrem Po spürte. „Wir sehen uns noch, meine Süße. “

Sie beschleunigte ihre Schritte und verschwand in dem Gebäude, in ihrem Rücken spürte sie seinen bohrenden, schmutzigen Blick.

Mit klopfendem Herzen erreichte sie die Tür von Zimmer 27.

Das Gebäude war in gutem Zustand, die Wände weiß getüncht und marmorne Säulen zierten etwa alle fünf Meter beidseitig den Gang. Magische Runen verschönerten die Wände als Schmuck, jedoch konnte Xyari die kryptischen Zeichen nicht lesen, geschweige denn sagen, was sie bedeuteten oder ob es nur Kritzeleien waren oder gar zotige Sprüche in einer anderen Sprache. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie nicht mal das unterscheiden konnte. Sie hatte viel, sehr viel zu lernen.

Aber sie war gewillt, alles zu tun, um zu lernen und ihren Lehrern keine Probleme oder Gründe zur Unzufriedenheit zu bieten. Sie klopfte an der Tür mit der weiß aufgemalten 27 und wartete.

Die Tür wurde nach einer halben Minute geduldigen Wartens ruckartig aufgerissen, eine schwarzhaarige Mitschülerin streckte den Kopf heraus und blickte Xyari mit funkelnden Augen missmutig an.

„Was?“ fauchte sie alles andere als höflich, musterte die blonde, zierliche junge Frau dann aber etwas freundlicher.

Anscheinend hatte sie jemand anderes erwartet, denn ihre eisige Miene entspannte sich etwas.

„Was willst du?“ Das klang zwar immer noch nicht wirklich nett, aber vielleicht war das einfach die Art der Fremden und sie meinte es nicht böse. Xyari wusste nicht, was sie antworten sollte, deswegen blickte sie den Flur entlang, doch niemand war hier, der ihr helfen konnte.

„Ich soll wohl mit dir auf einem Zimmer sein…“, stotterte sie und fühlte, wie die Blicke der Unbekannten sie sezierten.

Die Tür öffnete sich etwas weiter und die junge Frau, die ungefähr so alt sein musste wie Xyari, trat auf den Flur, sah sich kurz um und wandte sich wieder der Blonden zu.

„Dann komm rein, oder willst du auf dem Flur übernachten? Also beweg dich. “ Sie drehte sich um, ohne weiter auf Xyari zu achten und ging zurück in das Zimmer. Es war wesentlich größer als Xyari vermutet hätte, mehr als dreimal so groß wie ihre eigene kleine Kammer zuhause.

Drei Betten standen im Raum verteilt, dazwischen waren Schränke als halbwegs brauchbare Zwischen- und Sichtschutzwände aufgestellt. Ein Tisch mit mehreren Stühlen stand an einem großen Fenster, durch das die Mittagssonne hereinfiel. Eine kleine Tür zeugte davon, dass es noch einen weiteren Nebenraum geben musste oder vielleicht auch einfach einen Durchgang zum nächsten Zimmer. „Such dir eines der freien Betten aus, meins ist das da hinten an der Wand. “

Xyari warf ihren Rucksack auf eines der Betten und trat ans Fenster.

Draußen eilten Menschen vorbei, andere unterhielten sich und Gesprächsfetzen drangen durch das geöffnete Fenster zu ihr herein. Die Schwarzhaarige trat an Xyari vorbei und schloss das Fenster mit einem Ruck. „Das nervt. Dieser Lärm. Scheiß Zimmer. “ Sich an ihre Manieren erinnernd, drehte sich Xyari zu der anderen um und streckte ihr die Hand höflich entgegen.

„Ich bin Xyari aus Teracume. Freut mich. “ Sie setzte ein Lächeln auf, doch die Schwarzhaarige dachte gar nicht daran, dies zu erwidern.

Sie berührte kurz die Hand der Blonden und stieß ein „Óurani“ hervor. Dann ging sie zurück zu ihrem Bett, dass in eine Ecke gerückt, und von einer Seite von einem Regal abgeschirmt war, und setzte sich im Schneidersitz darauf. Erst jetzt bemerkte Xyari die, nach ihrer Meinung, doch recht ungewöhnliche Kleidung ihrer Zimmerkameradin. Sie trug ein knapp sitzendes schwarzes Stoffoberteil, das ihre – alles andere als kleinen – Brüste betonte und in Form hielt.

Damit würde sie wohl in einer normalen Stadt oder gar Dorf mehr als nur Aufsehen erregen. Das Oberteil wurde in der Mitte mit mehreren schwarzen Schnüren zusammengehalten, zwischen denen man die Rundungen ihrer Brüste sah. Eine silbergraue Kette hing um ihren Hals und war das einzig Nichtschwarze an ihrer Erscheinung. Ihr Rock, aus schwarzer Seide war an den Seiten geschlitzt und reichte bis knapp über die Knie. Ebenfalls schwarze Ornamente verzierten den Stoff, die mal sichtbar, mal unsichtbar wie von Geisterhand mit dem Untergrund verschmolzen.

Xyari begann auszupacken und versuchte, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten, die auf sie einstürmten. So eine Kleidung wie sie Óurani trug, würde sie zum Gesprächsthema ihres ganzen Heimatdorfes machen, so etwas konnten sich wirklich nur Magier erlauben. Xyari zog ihren Reisemantel aus und hängte ihn auf einen der kreuzförmigen Holzständer, die neben den Schränken standen, und begann, den Reisestaub von ihrem abgetragenen Gewand abzuklopfen und einzelne Grashalme, die daran kleben, abzuzupfen. Die Stille im Zimmer war fast beängstigend, und Xyari beschloss, diese endlich zu durchbrechen.

„Wo kommst du eigentlich her? Bist du auch hier wegen der Aufnahmeprüfung?“

Der genervte Blick von Óurani durchbohrte Xyari fast, und sie zuckte zusammen. „Was willst du? Siehst du nicht, dass du störst?“ Xyari kam näher und beobachtete, was die junge Frau tat. Oder eher nicht tat. Sie saß scheinbar einfach nur da, die Beine im Schneidersitz und die Augen wieder geschlossen.

„Was tust du da?“ Óurani öffnete ein Auge halb und schielte zu der nervigen kleinen Blonden neben ihr.

„Ich meditiere und versuche, meine Fähigkeiten zu kanalisieren, wenn du es genau wissen willst. “ Ein knappes Seufzen folgte der Erklärung.

„Also bist du eine Magierin?“

„Bei Tarsá“, seufzte Óurani ergeben und drehte den Kopf ein Stück und musterte die junge blonde Frau halb interessiert. Xyari trug einen einfaches weißes Hemd, eine schmucklose kurze Hose und abgelaufene Stiefel aus Wildleder. Die blonde, schulterlange Mähne war mit einer großen roten Schleife zusammengehalten und gab ihr etwas kindlich-braves.

„Nein, ich bin keine Magierin. Ich bin hier zum Kochen. “ Xyari lachte.

„Oh toll, ich habe seit heute morgen nichts mehr gegessen, was gibt’s denn heute?“ Die Schwarzhaarige rollte mit den Augen. „Dich, wenn du mir weiter auf den Geist gehst. “ Als Xyari sie verständnislos ansah, fügte Óurani seufzend hinzu: „Natürlich bin ich eine Magierin, du dummes Ding. Wäre ich sonst hier?“ Xyari lachte und schüttelte den Kopf.

„Glaube ich eher weniger, oder?“ Sie lächelte so ergeben liebenswürdig, dass Óurani für einen Moment von so viel offener Freundlichkeit überrascht war. Xyari setzte sich neben sie und grinste immer noch wartend, streckte ihr dann die Hand hin.

„Lass uns Freunde sein, ja?“ Óurani starrte auf die Hand, dann wieder dem blonden Mädchen in die Augen.

„Du bist eine ganz schöne Nervensäge, weißt du das? Und ich kenne dich erst seit zehn Minuten.

“ Xyari nickte verblüfft.

„Das bekomme ich öfters gesagt, warum nur?“ Sie streckte Óurani die Hand immer noch hin und diese ergriff sie schließlich in dem Bewusstsein, dass der kleine Quälgeist wohl eher keine Ruhe geben würde. „Mal sehen“

Damit schien Xyari sich, zumindest vorerst, zufrieden zu geben und strahlte wie die Sonne beim Sonnenaufgang.

Während Xyari ihre wenigen Habseligkeiten verstaute und andere Kleidungsstücke säuberlich aufhängte oder in den Schrank legte, war Óurani zum Fenster geschlendert.

Den Kopf auf den Armen liegend, blickte sie verträumt hinaus und ließ den Blick scheinbar ziellos über die Menschen streifen. Vor dem Gebäude war ein schmaler Streifen aus Blumen, dahinter war ein breiter Hof zu sehen, in dessen Zentrum ein kleiner steinerner Springbrunnen stand, in dessen Mitte eine stilisierte Magierfigur stand, aus deren Zauberstab das Wasser lief.

„Du hast da einen Riss in deinem Rock“, bemerkte eine Stimme hinter ihr und Óurani wurde aus ihren Träumen gerissen.

„Was?“ Xyari hob als Antwort den fein gearbeiteten Rock der Angesprochenen ein Stück an und zog den Stoff mit zwei Fingern ein Stück auseinander und zeigte Óurani den klaffenden Riss. „Ach da, aber was soll’s“, erwiderte diese lapidar und bettete den Kopf zurück auf ihre Arme und richtete den Blick wieder in die Ferne. „Ich kann das nähen, wenn du willst. “

Erneut hob sie den Kopf und blickte die Blonde prüfend an.

Versuchte die Nervensäge sich einzuschmeicheln?

„Ich war Schneiderin bei mir zu hause in Teracume. Oder habe zumindest viel genäht für eine ältere Frau, die Schneiderin war. “ Bevor sich Óurani eine Ausrede ausdenken konnte um Xyari loszuwerden, hatte diese bereits Nadel und Faden aus ihrem Rucksack gezückt, und begonnen den Schaden zu reparieren. Es dauerte nicht mal eine Minute und der Riss war verschwunden und nur bei sehr genauem Hinsehen konnte man überhaupt erkennen, dass hier einmal etwas kaputt gewesen und ausgebessert worden war.

Óurani bedankte sich knapp und starrte dann wieder aus dem Fenster.
„Heimweh?“ Sie drehte den Kopf und blickte die kleine Blonde nachdenklich an. „Redest du eigentlich immer und immer und immer?“

„Nun ja, oft. „, gab Xyari lächelnd zu.

„Na wunderbar. „, seufzte ihre Gegenüber und starrte wieder nach draußen. Als Xyari zufällig einen Blick aus dem Fenster warf, sah sie den unangenehmen Kerl von zuvor, der vor einer Gruppe einen Feuerball auf seiner Handfläche tanzen ließ.

Ihre Blicke trafen sich für einen Moment, dann zog sich Xyari schleunigst zurück. Mit diesem jungen Mann würde es wohl noch einige Probleme geben, das spürte sie tief in ihrem Innersten.

Die Turmuhr des Hauptgebäudes schlug sechs Mal dumpf und dröhnend, bevor die beiden jungen Frauen gemeinsam zum großen Versammlungsplatz in der Mitte der großen Anlage gingen. Der Saal war in einem großen Gebäude untergebracht, das von einer imposanten Kuppel gekrönt wurde, aus der ein einzelner, gewaltiger Hauptturm ragte.

Das Bauwerk selber lag auf einem kleinen Hügel inmitten der Akademie und wurde durch weitere, ebenso auffällige wie gewaltige burgähnliche Gebäude flankiert. Mehrere große, bis zu zehn Meter breite Treppen säumten den Hügel und führten nach oben. In gewissen Abständen standen Männer und Frauen, die die Schüler einwiesen oder zu den verschiedenen Eingängen des Bauwerks schickten. Xyari und Óurani wurden von einem der Robenträger zum südlichen Eingang geschickt und betraten durch dessen Torbogen dann das Gebäude.

Die beiden jungen Frauen durchquerten den Vorraum und erreichten schließlich den ovalen Hauptsaal, der auch von innen beeindruckend wirkte. Ein Obergang säumte in etwa fünf Metern Höhe den Raum, auf dem Schüler und Schülerinnen der älteren Semester saßen und auf die Neuankömmlinge herabblickten. Xyari fühlte sich etwas unwohl und rieb sich über die Arme. Óurani stand gelangweilt einige Schritte entfernt und ließ die Ansprache des Meisterkollegiums über sich ergehen wie die Strafpredigt eines Lehrers, der sich über mangelndes Interesse beschwerte.

Der Erzmeister hielt eine kurze, fordernde Rede und verdeutlichte, was es für eine Ehre — aber auch für eine Pflicht war, hier sein zu dürfen. Jeder musste das Beste geben, und es war keine einfache Ausbildung, sondern verlangte Schweiß, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen. So erfuhr Xyari das erste Mal von den verschiedenen Magieklassen, in die die neuen Schüler eingeteilt werden würden. Diese Klassen bestanden aus den jeweiligen magischen Grundattributen, für die jeder magisch begabte Schüler schließlich erwählt wurde.

Je nach den Fähigkeiten und nach einer ganzen Zahl von Tests, wurde man Feuer-, Wasser-, Wind- oder Erdmagier. Das waren die Hauptkategorien, es gab noch einige seltene Dinge wie Naturmagie und arkane Magie, aber diese Fähigkeiten waren noch seltener als überhaupt die Affinität der Menschen zur Magie. Die Ansprache dauerte etwa eine Stunde und Xyari hörte mehr oder weniger aufmerksam zu. Die Gruppen über ihnen schienen jeden einzelnen der unzähligen Hundert Schüler genau zu studieren und mit Blicken zu sezieren.

Einige führten hin und wieder kleinere magische Tricks vor, wie aufglühende Feuerfunken, Windstöße, die sich sichtbar ballten, oder ähnliches. Diese Tricks waren dafür gedacht, die Neulinge etwas einzuschüchtern, aber obwohl sie das wusste, fühlte sich die junge Frau nicht gerade besser. Vor allem, als sie den jungen Mann mit den schwarzen Haaren bemerkte, der etwas entfernt gelangweilt und mit verschränkten Armen der Rede lauschte. Er war also auch ein Schüler hier. Keine gute Aussicht.

Nach einer weiteren halben Stunde wurden sie entlassen und liefen zurück zu ihren Unterkünften. Während der nächste Tag noch zum Eingewöhnen gewährt worden war, begann der Unterricht, wie immer der auch aussehen mochte, am Tag darauf.

„Das hört sich nicht gerade einfach an. „, bemerkte Xyari nachdenklich und warf einen fragenden Blick zu Óurani, die mit hinter dem Kopf verschränkten Armen schlenderte. Sie warf der Blonden einen kurzen Blick zu.

„Ach was. Das geht schon. Was soll’s. “ Die vordergründige Ruhe ihrer Zimmerkameradin war schon fast beunruhigend, fand Xyari. Und doch schien gerade diese Ruhe und Gelassenheit zumindest etwas tröstend.

Der nächste Tag war jedoch keineswegs völlig frei und zum Ausschlafen gedacht, wie Xyari am nächsten Morgen erfahren durfte. Ein Bote überbrachte ihr die Nachricht, dass sie sich in einer Stunde auf einem der Plätze einzufinden hatte, um dort überhaupt in eine der magischen Klassen eingeteilt zu werden.

Während sich Xyari auf den Weg machte, überlegte sie fieberhaft, welche magische Disziplin schließlich für sie herauskommen würde. Feuer? Wind? Erde? Wasser? Jede der Fähigkeiten hatte ihre Vor- und Nachteile, aber klar war, dass sie sich Mühe geben musste, um die Erwartungen, die in sie gesetzt wurde, zu erfüllen. Sie fieberte dem Test entgegen und fand sich mit einer ganzen Zahl an Schülern, etwa zwanzig, auf dem besagten Platz ein. Aus der Erklärung des Lehrers hörte sie heraus, dass es eine ganze Reihe dieser Plätze gab, wo man sich um die Schüler kümmerte, um ihre Fähigkeiten zu kategorisieren.

Und wieder war dieser freche unverschämte Kerl in ihrer Nähe. Es war wie ein Fluch. Er stand mit verschränkten Armen da und beobachtete stumm und mit einem gewissen, arroganten Lächeln die Aufgaben, welche die Schüler unter Aufsicht von Lehrern und höheren Schülern lösen mussten. Er war schließlich an der Reihe, doch noch bevor die Lehrer ihm etwas erklären konnten, formte er mit einer Hand einen Feuerball und warf ihn auf eine der Übungsscheiben. Die Holzscheibe ging in Flammen auf und brach schließlich funkensprühend in sich zusammen.

Während einer der älteren Schüler das Feuer mit einem Zauber löschte, wandte sich der Lehrer dem jungen Mann zu. Er war etwas verärgert, aber auch sichtlich beeindruckt.

„Also, war’s das für mich?“, fragte der junge Mann und grinste ungeniert in die Runde. Der Lehrer blickte auf ein Blatt Papier. „Arteos Kuréton. Ich verstehe deinen Stolz, aber ich würde es begrüßen, wenn du dich etwas zurückhalten würdest. Aber deine Fähigkeit dürfte eindeutig das Feuer sein.

“ Arteos nickte nur entschlossen und genoss die Blicke der anderen Anfänger. Schließlich war Xyari als letzte an der Reihe. Eine ganze Anzahl von körperlichen, sowie geistigen Tests und Aufgaben wurde verlangt, darunter Versuche, sie zu verschiedenen einfachen Zaubern zu bewegen, die Anhaltspunkte darauf gaben, was sie denn nun konnte. Je länger die Prüfung jedoch dauerte, desto mehr wurde ihr bewusst, dass etwas nicht ganz so lief, wie sie es sich gewünscht hätte. Schließlich brach der Lehrer die Prüfung ab und kam zu ihr.

„Du hast keine Ambitionen gezeigt eine der vier Grundattribute zu beherrschen. Du bist äh… sicher hierher zu gehören?“ Davon abgesehen, dass die Sache peinlich wurde, denn die anderen starrten sie teils erheitert, teils mitleidig an, fühlte sich Xyari äußerst unwohl in ihrer Haut. Konnte der Werber einen Fehler gemacht haben, als er sie hergeschickt hatte? „Ich weiß nicht… Man schickte mich hier her. “ Sie reichte dem Lehrer das Stück Pergament, was man ihr mitgegeben hatte.

Er überflog es kurz und reichte es zurück. „Nun, die Werber irren sich selten, aber es kommt schon vor. Aber mach dir keine Sorgen. Bei etwa einem Fünftel der Schüler zeigen sich die Kräfte erst nach und nach. Es ist zwar ungewöhnlich, aber schon vorgekommen. Komm bitte später noch mal zu mir. “

Er und seine Assistenten hatten die anderen Schüler und Schülerinnen geprüft und bei jedem hatte sich die eine oder andere Fähigkeit nach einiger Zeit herausgestellt.

Die einen beherrschten Erdmagie, die anderen Luft- oder Wassermagie. Feuermagie war auch zu einem gewissen, wenn auch kleineren Teil vertreten, aber keiner der Aspiranten hatte auch nur annähernd so starke Fähigkeiten zu dieser Zeit wie Arteos. Jetzt konnte sich Xyari auch denken, wieso er so arrogant war. Seine Fähigkeiten waren schon jetzt extrem ausgeprägt und damit war er den meisten anderen Schülern, zumindest der unteren Semester, klar überlegen. Was diese Macht bei ihm daheim bedeutet hatte, konnte sie nur erahnen.

Und bei diesem Charakter waren die Menschen in seiner Umgebung wohl froh, dass er jetzt erst einmal weit weg war. Was jedoch nichts anderes bedeutete, als dass er nun in ihrer Nähe herumlief. Aber sie würde irgendwie damit klarkommen.

Irgendwie.

Schließlich war der Lehrer mit der Gruppe durch und jeder hatte das ein oder andere Attribut für sich entdeckt. Am häufigsten waren Jugendliche vertreten, die eine Affinität zum Element Erde zeigten, sowie zum Wind.

Darauf folgte die Begabung für Wasser und schließlich die zu Feuer. Nun blieb nur noch Xyari übrig. Die meisten Schüler verstreuten sich und gingen zurück zu ihren Unterkünften oder vertrieben sich die Zeit, nur eine Handvoll blieb zurück.

„Also nun noch einmal zu uns beiden. “ Der Lehrer war ein älterer Mann Ende fünfzig. Er musterte die junge blonde Frau eingehend als würde er in sie hineinschauen. Vielleicht tat er das auch irgendwie, denn Xyari fühlte ein kaum wahrnehmbares Kribbeln in ihrem Kopf.

„Da ist tatsächlich etwas, ich weiß nun, was der Werber zu sehen geglaubt hat. Aber es ist nur sehr schwach vorhanden. Komm bitte mit mir. “ Sie folgte dem Mann, der sie zu einer anderen Gruppe führte, die ebenfalls Schüler auf ihre Fähigkeiten testete. Der Lehrer sprach kurz mit einer weiblichen Lehrkraft, dann musterte diese Xyari ebenfalls eindringlich, schloss sogar die Augen für einen Moment. Dann nickte sie ihrem Kollegen zu und wechselte einige leise Worte mit ihm.

Schließlich, nach geschlagenen zehn Minuten, trat er wieder zu Xyari.

„Geh bitte zurück in deine Unterkunft. Man wird sich bei dir melden. “ Sie blickte ihn aus großen, blauen Augen an.

„Heißt das… ich habe versagt? Ich bin keine… Magierin?“ Sie stammelte das letzte Wort und sie spürte, wie Tränen in ihre Augen traten. Der Lehrer blickte sie mitleidig an.

„Du brauchst dir keine Sorgen machen, selbst wenn du keine Magierin sein solltest, oder deine Kräfte zu schwach sind, macht das nichts.

Es ist keine Schande, ein normaler Mensch zu sein. Im Gegenteil, es erspart dir einiges. “ Er legte ihr kurz die Hand auf die Schulter, lächelte dann dünn. „Nun geh. “

Sie verließ den Platz mit hängenden Schultern und ging zurück zu ihrer Unterkunft. Unterwegs kamen ihr Schüler entgegen, die alle diverse Symbole auf ihrer Kleidung hatten, die die verschiedenen Gruppierungen, denen sie angehörten, entsprachen. Entweder eine Flamme, ein Wassertropfen, ein stilisierter Flügel oder ein Baum für die Erdmagie.

Dass sie kein solches Symbol angeheftet hatte, war Grund genug für viele Mitschüler, sie schief anzusehen oder hinter ihrem Rücken zu tuscheln. Xyari spürte die Blicke ihrer Mitschüler auf sich, als würde Feuer auf ihrer nackten Haut lecken. Sie beschleunigte ihre Schritte und rannte die letzten Meter zu ihrer Unterkunft und schlug die Eingangstür hinter sich zu.

Sie lief den Gang entlang und ließ den Blick traurig über die Wände wandern.

Würde sie die Zeichen je entziffern können? Würde man es ihr je beibringen? Als Magierin würde sie viel Gutes tun können, wie den Menschen helfen und sie unterstützen. Egal mit welcher Begabung. Ihr war egal, welche sie nun beherrschte und sei es nur ein kleines bisschen. Sie konnte unmöglich heimkehren und sagen, dass sie zu unfähig war, Magierin zu werden. Oder zu normal. Das würde ihren Eltern das Herz brechen, die alles Geld für ihre Reise zusammengespart hatten, denn die Belohnung bekamen sie erst bei der Ankunft der Schülerin an der Akademie.

Wenn sie jetzt versagte, würden ihre Eltern nicht nur das Geld zurückzahlen müssen, sondern auch unendlich von ihr enttäuscht sein. Xyari wischte sich eine Träne von der Wange und drückte mit der Handfläche gegen die Tür zu ihrem Zimmer, nachdem sie den Messingknauf gedreht hatte. Die Holztür gab mit einem leisen Knarren nach und schwang nach innen auf. Sie ging an einem der Regale vorbei, dessen Rückwand links von ihr stand. Diese Regale waren so im Zimmer verteilt, dass der Raum unterteilt wurde und eine kleine Illusion von Privatsphäre geschaffen wurde.

Natürlich war das nur ein notdürftiger Sichtschutz, aber anscheinend versuchte man wenigstens etwas Intimsphäre zu schaffen. Während ihre Gedanken ängstlich um ihre Zukunft kreisten wie eine Schar hungriger Möwen um einen einzelnen Fisch, bemerkte sie die leisen Laute erst gar nicht. Sie wurde erst aufmerksam, als sie auf ihrem Bett lag um nachzudenken, wie sie ihren Eltern am besten erklären konnte, warum und wieso ausgerechnet ihre Tochter versagt hatte. Xyari beachtete sie anfangs gar nicht, waren sie doch kaum an der Schwelle des Hörbaren, dann jedoch erfolgte ein lauterer, ergebener Seufzer und die junge Frau schreckte endgültig hoch und blickte sich überrascht um.

Das kam doch vom Inneren dieses Zimmers, durchzuckte sie die Erkenntnis. Unzweifelhaft kam es nicht durch das schlecht isolierte Fenster vom Hof. Xyari erhob sich von ihrem Bett und sah sich suchend um, doch sie konnte nichts erkennen, was oder wer die Geräusche, die sich leicht variiert wiederholten, erzeugte. Es war ähnlich einem leisen Seufzen, das man ausstieß, wenn man in das warme Badewasser sank. Xyari erhob sich von ihrem Bett und blickte sich neugierig um, auf der Suche nach der Quelle der merkwürdigen Laute, die den kleinen Raum erfüllten.

Das Zimmer schien auf den ersten Blick bis auf sie leer, abgesehen von… Xyari ging einige Schritte auf die Zimmerecke zu, in der Óuranis Bett stand. Ein Regal versperrte ihr teilweise die Sicht, deshalb schlich sie vorsichtig weiter. Die leisen, abgehackten Töne wurden deutlicher und kamen eindeutig aus dieser Ecke. Xyari steckte den Kopf am braun gemaserten Holzregal vorbei und bemerkte Óurani, die mit halb geschlossenen Lidern auf dem Bett lag. Die weiße Decke war verrutscht und bedeckte ihren Körper nur noch teilweise, aber selbst durch das dünne Stofflaken konnte man den wohlproportionierten Körper erkennen.

Eine ganze Reihe dunkler Spuren auf der Decke ließen die Hitze erahnen, die von dem glühenden, zitternden Leib ausgingen. „Geht’s dir nicht gut?“, fragte Xyari besorgt nach und versuchte etwas zu erkennen, denn Decke und Kissen waren so zerwühlt und verrutscht, als hätte sich Óurani hin- und hergewälzt. Zwischen den Decken und Kissen lag die dunkelhaarige Magierin mit flatternden Augenlidern und rang unterdrückt nach Luft. „Bist du krank?“ fragte Xyari nochmals leise und trat einige Schritte auf ihre Kameradin zu, doch diese zuckte nur kurz mit dem Körper.

Erst als sie fast auf den schwarzen Rock getreten wäre, bemerkte Xyari die verstreuten Kleidungsstücke Óuranis, die vor und teilweise auch auf dem Bett lagen. Es sah fast so aus, als hätte sich Óurani die Kleider ausgezogen, um dann erschöpft und krank zwischen die Laken zu fallen. Doch die vermeintlich Kranke schien sie gar nicht zu bemerken. Oder sie nicht zu beachten. Die junge Frau schien wie in Trance. Ihre Augenlider zitterten hin und wieder leicht wie die Flügel eines Schmetterlings, bebten, als wäre sie in einem Traum gefangen.

Dann und wann entrang sich ein leises Keuchen aus ihrem Mund und Xyari bemerkte die feucht glänzenden Lippen der Liegenden. Die junge Magieanwärterin trat einen Schritt zur Seite, um mehr zu erkennen und erstarrte, als sie bemerkte, wie sich Óuranis Hände wie in Trance über ihren Körper bewegten. Die rechte Hand ruhte zwischen ihren wohlgeformten Schenkeln, die leicht gespreizt halb unter der Decke lagen. Das eine Bein ragte darunter hervor und Xyari bemerkte jetzt auch den kleinen dunklen Fleck auf der Decke, der sich mit jeder Minute, wo sie dem Geschehen atem- und tonlos zusah, etwas weiter ausbreitete, wenn Haut und Stoff sich berührten.

Die Baumwolldecke rutschte unter den Bewegungen weiter und ohne es wirklich zu wollen, sah Xyari weiter zu und betrachtete das für sie unwirkliche, verstörende und doch fesselnde Schauspiel.

Óurani schien Xyari nicht wahrzunehmen oder sie total auszublenden, denn anders konnte sich Xyari nicht erklären, wieso sie nicht zusammenzuckte und eine Entschuldigung stammelte, wie sie es wohl an deren Stelle mit Sicherheit getan hätte.

Die andere Hand Óuranis lag auf ihren Brüsten, die um ein gutes Stück größer als Xyaris eigene waren und massierten sie leicht und ausdauernd.

Mit zwei Fingern hatte sie eine ihrer Brustwarze eingeklemmt und rieb sie langsam, dann bewegte sie wieder die ganze Brust im Rhythmus mit den Bewegungen ihrer anderen Hand, zwischen ihren Schenkeln. Ihre vollen, wohlgeformten Brüste bewegten sich unter ihrer fordernden, streichelnden Hand und ließen erahnen, um was die Gedanken der Magierin kreisten.

Der Anstand in Xyari verlangte, sich sofort abzuwenden und sich aus dem Zimmer zu schleichen, denn sich so etwas anzusehen, war einfach… ja was? Unerhört? Unanständig? Schamhaft? Und doch war da ein Teil in ihr, der sich nicht abwenden wollte, der zusehen wollte, wie die Decke weiter verrutschte und den Blick auf die feucht glänzende Stelle zwischen den weißen Schenkeln der Freundin freigab.

Die Innenseiten ihrer Schenkel und die Scham schimmerten vor feuchter, glänzender Nässe, welche sich mit jeder Bewegung, jedem vorsichtigen, doch fordernden Streicheln über die schon geschwollene Stelle zwischen den Beinen nur vermehrte. Kleine glänzende Rinnsale perlten langsam die Haut der Oberschenkel hinab und besudelten das Laken ebenso wie ihre feucht schimmernden Finger. Und jede dieser Berührungen entrang ihrer Kehle einen leisen, glücklichen Seufzer der Erfüllung. Xyari fühlte, wie ein Kampf in ihr ausgetragen wurde.

Sie wollte sich von diesem Schauspiel abwenden, doch konnte sie es einfach nicht. Zu sehr nahmen sie die Bewegungen und Berührungen der jungen Frau gefangen. So schamlos, so unverblümt und ohne Scheu wie sie da lag und sich selbst verwöhnte, so etwas hatte sie noch nie auch nur annähernd gesehen. Ein flüchtiger Kuss oder eine Berührung von zwei Verliebten hatte Xyari schon gesehen, aber das hier war etwas völlig Neues. Sich selbst immer ignorierend, wenn sie ein zaghaftes Verlangen in ihrem Körper aufkeimen spürte und wenn, dann nur eine vorsichtige, flüchtige schamhafte Berührung zwischen den schmalen, schlanken Oberschenkeln zulassend, die durch die harte Arbeit in der Schneiderei kaum Fett angesetzt hatten.

Nie hätte sie sich vorstellen können, an der Stelle Óuranis dort zu liegen und die Finger langsam über die kleine rosa Blüte gleiten zu lassen, die sich nun, wie die hellrote Kusárablume im Mondlicht, geöffnet hatte. Oder wie eine Sonnenblume, die nun ihre Blüten ausstreckte. Ein lauteres Stöhnen drang in ihr Bewusstsein und im hintersten Winkel ihres Verstandes erkannte Xyari, dass es sie irgendwie, auf geheimnisvolle Art doch berührte. Erregte.

Die Finger Óuranis zitterten, rieben schneller um und über die kleine rosa Stelle zwischen ihren Schenkeln, umkreisten sie und fuhren wieder darüber, um dann die Fingerspitzen hineinzutauchen.

Die schlanken, trainierten Oberschenkel zuckten hin und wieder, als würden sich Zitterschlangen um sie wickeln und Stromstöße durch sie jagen. Xyaris Blick wanderte über den schwitzenden, zitternden Körper, der sich nur noch zu einem kleinen Teil unter der verrutschten Decke wie in leichten, ekstatischen Krämpfen wand. Ihre Augen wanderten über den Bauch, zurück zu den schön geformten, vollen Brüsten Óuranis, in deren Mitten sich die rosa, wie kleine Türme hervorragenden, Brustwarzen aufrichteten und sich zwischen den Fingern und Handflächen der Schwarzhaarigen immer wieder wie biegsame Tolasabäume krümmten, nur um sich wieder aufzurichten.

Die Bewegungen wurden endlich schneller, intensiver und Xyari bemerkte wie in Trance, dass die eine Hand nicht mehr weiter über den Körper wanderte, sondern auf der rosa Blüte in der Mitte der Schenkel Óuranis ruhte und sich dort gleichmäßig, aber schneller werdend, bewegte. Das leise Stöhnen wurde lauter und Xyari bemerkte die rosa Zungenspitze ihrer Kameradin, die hervorlugte und über die spröden, ausgetrockneten Lippen leckte. Es war nicht schwer zu erahnen, selbst für Xyari nicht, dass die Sache langsam auf einen Höhepunkt ihrer Aktivität zusteuerte.

Die Bewegungen und Laute wurden schneller, hektischer und unkontrollierter. Obwohl sie weiter zusehen wollte, rief eine Stimme in ihr, dass es sich nicht gehörte, zuzusehen. Erst flüsterte diese Stimme, dann brüllte sie. Verschwinde! Geh! Xyari trat einen Schritt zurück, fiel fast über den schwarzen Rock Óuranis, den sie am Tag zuvor ausgebessert hatte. Fast wäre sie gegen eines der Regale gestoßen, fing sich aber im letzten Moment auf und schritt vorsichtig, als könne jeder zu laute Ton Óurani aus ihrer Trance wecken, um das Regal herum.

Mit drei schnellen, weiten Schritten war sie wieder bei der Zimmertür, öffnete sie leise und schlüpfte hinaus. Ihr Herz klopfte wie die Hämmer in der heimatlichen Stahlschmiede, die glühendes Eisen bearbeiteten.
Sie hatte sie nicht bemerkt, ganz ausgeschlossen, sonst hätte sie etwas gesagt oder getan, da war sich Xyari völlig sicher. Ihr Herz klopfte immer noch, als würde es mit aller Gewalt aus ihrem Brustkorb brechen wollen.

Erst als Xyari auf dem kalten, leeren Flur stand und die zufallende Tür das lang gezogene wohlige Seufzen Óuranis abschnitt, fiel Xyari mehr verwundert als schockiert, das warme, feuchte Kribbeln zwischen ihren eigenen Beinen auf.

Óurani lag verschwitzt auf ihrem Bett und starrte ins Nichts, ein feines Lächeln umspielte ihre Gesichtszüge. Ihren Körper streckend, drehte sie sich entspannt und zufrieden auf die Seite und starrte in Richtung der Tür, hinter der sie Xyari vermutete. Ihre kleine rosa Zunge leckte kurz über die Lippen und die Augenlider senkten sich wieder halb herunter. „Das nächste Mal lasse ich dich nicht ohne weiteres gehen… meine Süße…“ Doch nur die Stille des Raumes antwortete ihrem kaum wahrnehmbaren Flüstern.

Ende Kapitel I.

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Die Tür aus Licht 03

Die Tür aus Licht 03 (Unter Drogen gesetzt)

>>>“Arr“ Kapitän Friedrich segelt über die sieben Weltmeere.

Ein kühler Wind lässt seinen Körper frösteln, während sein Boot wie wild schaukelt. Ich werde König der Piraten! Seine Crew nicht vorhanden, seine Schätze umso zahlreicher. Nixen steigen plötzlich aus dem Wasser und umzingeln mich. „Wacht…. auuf, mein stolzer Seefahrer. “ Gekonnt zücke ich meinen Säbel, als die Stimme eindringlicher wird.

<<<

„Wach auf!“ ruft mir Irmel entgegen. „Die Zeremonie geht los. „

Ich bemerke, daß ich von lauter nackten Frauen umgeben bin, die mich mit ihren Blicken ausziehen würden, wäre ich nicht schon nackt.

Mein gemütliches Bett befindet sich auch nicht mehr im warmen Zimmer, sondern mitten unterm freien Himmel, umgeben von Fackeln welche die Nacht erhellen.

„Und willst du uns nun viele Töchter schenken?“, fragt mich Irmel, während ihr nackter Leib im Licht der Monde einen wundervollen Blickfang abgibt.

Ein makelloser Körper, mit prallen Busen und einer unrasierten rothaarigen Scham.

Unter den anderen Mädchen, eine schöner als die andere, auch Juliane, die mich verschmitzt anlächelt.

Irmel nimmt meine Hand und führt sie an ihre Vulva. „Fühlst du meine Hitze? Lass uns bitte nicht länger warten. “

Dann schießt es mir plötzlich durch den Kopf! Vater?! Hallo?! Schreiende, plärrende Monstren erzeugen? Und nicht nur 2-3 sondern Dutzende? Ja, wo käme ich da hin?

Das eine Mädchen hat mich vielleicht unerwartet überrascht, aber diesmal ist der Geist des Kriegers stärker.

Ich will eine Prinzessin, keinen Harem!

„Denk nach Friedrich denk nach!“ flüstere ich in mich hinein. Flink ziehe ich meine Hand von Irmels Weiblichkeit zurück, was diese mit einem schockierten Aufstöhnen beantwortet.

„Eh hört mal Mädels, ich weiß ja, daß ihr lange nichts mehr zwischen den Beinen hattet, aber Kinder sind doch echt grausam?“

Verwunderung breitet sich um mich herum aus, während mich böse Blicke wie sie nur lüsterne Frauen machen können durchbohren.

Meine Stimme gerät ins Schwanken: „Ich meine, kommt schon, ihr müsst die 9 Monate in euch tragen, ihr werdet nach einer Schwangerschaft fett und hässlich und denkt an die Schmerzen bei der Geburt! Ich bin zwar keine Frau, aber glaubt mir, ihr wollt das gar nicht. „

„Soll das etwa heißen, du willst nicht!?“, brüllt mich Irmel wutentbrannt an.

„Nicht weniger…“, erwidere ich mit gespielter Lässigkeit.

„Nun denn…Dorothea, gib mir die Flasche mit dem Wolfskrautextrakt! Die anderen! Pakt ihn…“

Ohne irgendetwas machen zu können, liege ich schon ab Boden. Zwei Mannsweiber reißen mir den Mund auf.

„Du wirst uns deinen Samen überlassen, ob du willst oder nicht. „

„I…ch…ha…s…ee…di…ch Mif…fy“ krächze ich heraus, als man mir ein Getränk einflößt, daß einen bissigen Geschmack besitzt. Vom Geruch her erinnert es an nassen Hund.

Dann werde ich ohnmächtig.

Der allwissende Erzähler übernimmt wieder.

Dann reißt Friedrich auf einmal seine Augen auf. Sein Puls schießt förmlich in die Höhe und auf seiner Stirn bilden sich Schweißperlen. Er ist im Fieberwahn, gierig auf all die willigen Weibchen, die sich um ihn versammelt haben.

Wild knurrend möchte er sich aus dem Klammergriff befreien und sein Tatwerk vollrichten.

„Sieh an, sieh an unser Wolf will auf einmal doch. „, meint Irmel schadenfroh, während sie sich auf alle Viere begibt und ihren Lustspender erwartet.

Dann auf einmal, schaltet sich Friedrichs Unterbewusstsein wieder ein. „Freiheit!“, schallt es durch seinen Kopf. In einem Reflex flüchtet er aus dem Dorf Richtung Wald, immer noch völlig benebelt und rollig wie sonst was…

Seine Geliebten, verblüfft über so eine starke Abneigung gegen Sex mit sovielen schönen Frauen, werfen frustriert das Handtuch.

„Vielleicht sollten wir uns einfach den Wölfen anschließen, das sind zwar Monster, aber die wissen was Frau will. „, lacht eines der Mädchen. Die anderen fangen an herumzualbern und zu tuscheln.

„Los wir nehmen alle einen Schluck und besorgen es uns lieber gegenseitig, so wie die letzten Abende auch. “ „Männer, kein Wunder, daß wir keine Gebären sollen. “

„Muss er die Kinder aus seinem Leib pressen oder wir? Wovor hat der Angst?“

„Vorallem, Juliane hier, hat er schon eine kräftige Ladung reingejagt.

“ „Ja, aber die hat ihn überfallen, die Geschickte. “ „Gefickte meinst du?“

„Mädels ich bin geil, lasst uns loslegen. „

Eine Orgie entwickelt sich auf dem Hof, während Friedrich weiter in voller Panik durch die tiefen des Waldes streift.

Stolpernd, stürzend, ahnt er ja noch gar nicht, in welche Gefahr er sich begibt.

Denn im Wald, da leben Räuberstöchter, die schon so manchen abgestochen haben, aber schon lange nicht mehr gestochen wurden.

//An diesem Punkt, Liebe Leser, möchte ich die Geschichte teilen. Ihr werdet einerseits Friedrichs Ausbruch weiter verfolgen dürfen und andererseits Irmels suche nach einem stattlichen Mann. Die Geschichten mit Friedrich werden, mit einem F. markiert, eher auf typischen Männerwünschen aufbauen. Und das Schicksal des Dorfes wird unter einem Irmel-I weiterverfolgt, wobei ich hier zumindest versuchen werde den Geschmack von Frauen zu treffen. //.

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Die Schwesternschaft der Elfen

Liebe Leser!

Dies ist mein erster Versuch, einen erotischen Fantasieroman zu schreiben. Ich denke es werden mehrere Teile werden… mal schauen was mir noch so einfällt… 😉

Ich hoffe es gefällt euch, ich hab mir auf jeden Fall alle Mühe gegeben.

Über Kommentare und Kritik bin ich wie immer dankbar!

Dann viel Spaß beim Lesen!

Die Schwesternschaft der Elfen

Neues Blut

Ich rannte vor meinem Leben davon, meinen Eltern, meinem Ehemann, den ich erst vor wenigen Stunden geehelicht hatte.

Dem Mann, der mir furchtbare Schmerzen zugefügt hatte.

Ich floh in den Wald, und die Tannennadeln und das Gehölz stach in meine nackten Füße, doch das war kein Vergleich dazu, wie sich mein Gesicht anfühlte. Mein rechtes Auge begann schon anzuschwellen, so dass ich kaum mehr etwas sehen konnte.

Viel gab es auch nicht zu sehen, denn die Sonne war schon hinter den Hügeln verschwunden. Der Wald vor mir war stockfinster, so dass ich oft beinahe gestolpert wäre.

Plötzlich hörte ich Stimmen hinter mir und ich schaute zurück. Fackelschein blitzte zwischen den Bäumen, und ich wusste, dass sie angefangen hatten mich zu suchen.

Ich versuchte noch ein wenig schneller zu rennen. Dabei versuchte ich mein zerrissenes Kleid zu raffen, doch da es nur noch aus Fetzen bestand, streifte ich es mir ab. Nur in meinem Unterrock und mit blanken Brüsten konnte ich schneller rennen.

Ich blickte nochmal über meine Schulter und sah erschreckt, dass der Fackelschein nun näher war. Es waren auch schon die ersten Schemen ausmachen, und ich hörte die Männer nun deutlich schreien. Bald würden sie mich haben. Plötzlich trat ich ins Leere. Vor mir tat sich eine Senke auf und ich stürzte hinein. Dornen und spitze Äste zerkratzten meine Haut und ich schlug hart mit dem Kopf auf. Mir schwanden die Sinne.

Das Letzte was ich hörte und sah, waren die Männer mit den Fackeln, die über mir weiter durch den Wald hechteten, und dann wurde es dunkel.

Als ich erwachte, sah ich Tageslicht durch meine geschlossenen Lider schimmern. Es war weich unter mir, als wenn ich auf einem Bett aus Moos liegen würde. Mein gesamter Kopf tat weh, einerseits wegen dem Sturz und andererseits, weil mein Gatte mir beweisen musste, dass er ein ganzer Mann ist.

Langsam öffnete ich die Augen. Mein Rechtes war noch immer angeschwollen, deswegen nahm ich alles nur sehr verschwommen wahr. Die Sonne stand schon hoch am Himmel und brach durch das dichte Blätterdach. In dem Moment wurde mir klar, dass etwas nicht stimmen konnte, denn in dem Wald, in den ich geflohen war, standen nur Tannen. Ich setzte mich hastig auf, was mir noch mehr Schmerzen bereitete, denn meine Glieder schienen bei meinem Sturz mehr abbekommen zu haben als ich dachte.

Plötzlich wurde ich einer Bewegung neben mir gewahr, und drehte langsam den Kopf, um noch mehr Schmerzen zu vermeiden. Neben mir saß eine Frau, und ich schrak ein wenig zurück.

„Hab keine Angst, ich tue dir nichts!“ Ihre Stimme war sanft und freundlich. Ich konnte sie nicht richtig erkennen, nur dass sie sehr helles Haar hatte, und wohl in dunkelgrüner Waldläufertracht gekleidet war.

„Wo bin ich?“ Das Sprechen fiel mir schwer.

Mein Hals war trocken und kratzig.

„Du bist in Sicherheit, und deine Fragen werden bald beantwortet. Aber jetzt trink erst mal dies!“ Mit diesen Worten reichte sie mir eine Schale. Die Flüssigkeit darin roch ein wenig nach Honig und Kräutern. Als das Getränk meine Kehle herab rann, schmeckte es süß wie Beeren, und ein wenig sauer und würzig. Schlagartig wurden meine Lider schwer und ich konnte mich nur noch hinlegen, bevor ich in einen tiefen Schlaf fiel.

Ich muss wohl sehr lange geschlafen haben, denn die Sonne war schon untergegangen. Kaum hatte ich wieder alle meine Sinne beisammen, merkte ich eine Veränderung. Meine Schmerzen waren weg, und ich fühlte mich erfrischt. Langsam setzte ich mich auf. Drei Schritte von mir entfernt brannte ein Lagerfeuer, um das zwei Gestalten saßen. Ich stand auf und ging vorsichtig darauf zu. Eine der Personen drehte sich um und sagte: „Ah, du bist wach! Setzt dich zu uns!“ Ich erkannte an der Stimme, dass es die Frau war, die mir den Trunk gegeben hatte.

Sie zeigte auf einen Platz neben sich. Ich ließ mich nieder, als mir plötzlich klar wurde, dass ich immer noch halb nackt war, und schlang meine Arme um meine Brüste, um sie zu verstecken. Die Unbekannte zog mit sanfter Gewalt meine Arme auseinander: „Du brauchst dich uns gegenüber nicht zu schämen!“ Sie schenkte mir ein warmes Lächeln. Ich nutzte den Moment, um sie zu mustern. Sie war unglaublich schön, genauso wie ihre Begleiterin. Beide hatten hellblondes Haar, fast weiß und strahlend blaue Augen.

Sie hatten sehr feine Gesichtszüge, und waren sich so ähnlich, dass ich vermutete, dass sie Schwestern seien.

Beide waren in grünen und braunen Gewändern gekleidet, mit einfachen Hosen und Lederwamsen. Ihre Beine steckten in hohen Reiterstiefeln.

Ich konnte meine Augen kaum von ihnen abwenden, doch ich hatte Fragen: „Was ist geschehen, und wo bin ich?“

„Meine Schwester und ich haben dich verletzt und ohne Sinne im Wald gefunden.

Auf dem Weg über dir waren viele Fußspuren zu sehen, daher dachten wir, dass du verfolgt wirst, und so haben wir dich mitgenommen, und sind die ganze Nacht durch geritten. Wir befinden uns gerade in Holdwalden!“

Holdwalden? Ich hatte schon davon gehört, von Reisenden und Glücksrittern: „Holdwalden ist mindestens fünf Tagesreisen von meinem Dorf entfernt, das kann doch nicht sein!“

Die zwei lächelten wieder, und jetzt sprach meine Pflegerin: „Wir haben besonders schnelle Pferde, somit konnten wir in einer Nacht hier sein! Aber wir haben uns noch nicht vorgestellt.

Ich bin Yivanna, und meine Schwester heißt Ragina. „

Das waren sehr wohl- und fremdklingende Namen, und erst jetzt fiel mir ein leichter Akzent bei Yivanna auf. Sie schienen von wirklich weit her zu kommen, wenn sie schon Pferde besaßen, die in nur einer Nacht fast 200 Meilen weit reisen konnten. Plötzlich fiel mir auf, dass ich mich noch gar nicht vorgestellt hatte: „Mein Name ist Theresa:“

Die Schwestern nickten mir zu und Ragina fragte: „Nun erzähl was dir widerfahren ist, bevor wir dich fanden!“

Und ich fing an zu erzählen, wie mich mein Vater im Grunde genommen an den Sohn des Landherrn verkauft hatte:

„ Meine Familie war schon immer sehr arm, als Bauern war es schwer für uns genug Geld für Alle aufzubringen.

Und nachdem im vergangenen Jahr die Ernte mehr als dürftig ausgefallen war, stand es richtig schlimm um uns. Und so kam Herr Ronald auf uns zu und fragte meinen Vater, ob ich seinen Sohn Johann heiraten wolle. Natürlich würden wir dafür genug Geld für zwei Jahre bekommen.

So willigte ich ein, obwohl ich wusste dass Johan fast fünfzehn Jahre älter war als ich, und ihm ein Ruf vorauseilte, nicht sehr nett mit den Damen umzugehen.

Schon ein paar Tage später war die Hochzeit. Die ganze Zeit über hatte mich Johann mit geilen Blicken gemustert, und kurz bevor wir getraut werden sollten, kam er zu mir, als ich grad alleine war.

Er schloss mich gewaltsam in die Arme und raunte mir Sachen ins Ohr, die ich nicht wiedergeben kann. Immer wieder rieb er seinen Unterleib gegen meinen, und ich konnte durch den Stoff hindurch seine steife Männlichkeit spüren.

“ Die Erinnerung daran brachte mir Übelkeit, und ich schluckte die bittere Galle runter, die sich in meinem Mund sammelte. Nach ein paar Augenblicken atmete ich tief durch und fuhr fort: „Er tat das so lange, bis ich eine warme Feuchte an meinem Schenkel spürte, die nicht von mir kam. Er sagte mir, dass er sich nicht bis zur Hochzeitsnacht gedulden konnte, aber er noch genug Kraft hätte mich die ganze Nacht zu nehmen.

Ich fing augenblicklich an zu zittern und brach in Tränen aus. Doch er lachte nur über mich, und es schien ihn sogar zu erregen.

Dann ging alles sehr schnell. Der Priester kam, traute uns und ich sah, wir Herr Roland meinem Vater einen Beutel übergab. Ich vermute das versprochene Geld.

Johann zerrte mich in Windeseile zu seinem Haus und stieß mich in sein Schlafgemach. Er zog sich aus, warf mich aufs Bett und griff an mir herum.

Er zerriss mein Kleid und wollte mit mir schlafen, doch ich bekam plötzlich Angst. Ich konnte ihn von mir herunter stoßen, doch er schlug mich, und schrie mich an, dass ich jetzt seine Frau wäre und ihm zu Willen sein sollte.

Ich nahm den Nachttopf und warf ihn ihm an den Kopf, doch das schien ihn nur noch wütender zu machen. Also trat ich ihn zwischen die Beine und er brach zusammen.

Und dann bin ich weggelaufen…“ Tränen standen mir in den Augen, denn mir wurde plötzlich etwas Schlimmes bewusst: „Oh Gott, mein Vater wird bestimmt dafür bestraft werden!“ Dann fing ich aus tiefster Seele an zu weinen. Yivanna nahm mich in die Arme und sagte mir beruhigend: „Keine Sorge, dein Vater ist in Sicherheit. Bevor wir dich fanden, kam die Truppe um deinen Ehemann an uns vorbei. Wir hörten was sie sagten, dass sie sich sobald du gefunden wärst, sich alle an dir vergehen wollten, und dass sie deine Mutter und deine Schwestern schänden würden, bevor sie deinen Vater aufknüpfen.

Wir sind ihnen ein wenig gefolgt, und haben uns um sie… gekümmert!“

Was das „gekümmert“ genau bedeuten sollte, wusste ich nicht, aber ich hatte eine Ahnung, die mich mit Nichten traurig stimmte. Ich wusste nicht woher die Zwei kamen, aber in dem Moment war ich mir sicher, dass sie Engel sind, doch die Wahrheit war noch unglaublicher.

Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, unterhielten wir uns. Ich erfuhr, dass die Zwei von ihrer Königin ausgesandt worden waren, um unsere Lande zu beobachten und eventuell Handel zu treiben.

Wo genau sie herkamen verrieten sie nicht, aber ich vermutete irgendwo aus dem Norden. Der Trunk den sie mir gegeben hatten, war wohl ein altes Heilmittel aus ihrer Heimat. Es musste schon weit nach Mitternacht sein und ich fühlte mich trotzdem noch frisch. Und der Trunk wärmte mich auch von innen, denn obwohl ich nur meinen Unterrock anhatte fror ich nicht.

Ragina schaute auf mich und sagte: „Wenn du mit uns reiten willst, brauchst du was zum Anziehen.

Du kannst eins meiner Kleider haben!“ Ich dachte ich hätte mich verhört, ich sollte mit den Schwestern reiten? Obwohl ich die zwei erst seit ein paar Stunden kannte, machte mein Herz einen Sprung, denn aus irgendeinem Grund wusste ich, dass ich meine Familie nie wieder sehen würde.

Und so kämpften Freude und Trauer in meinem Herzen.

Ich wurde doch langsam müde, als mir etwas auffiel, was mich die ganze Zeit schon gestört hatte, ich es aber nicht in Worte fassen konnte.

Irgendetwas stimmte nicht ganz mit Yivanna und Ragina.

Ihre Kleidung war zu sauber. Sie schienen schon einige Zeit unterwegs zu sein, und hatten mindestens eine durchrittene Nacht hinter sich, doch war auf ihrer Kleidung werde Staub noch Flecken zu sehen. Die Stiefel glänzten sogar. Selbst wenn sie Kleidung zum Wechseln hätten, müssten ihre Kleider wenigsten zerknittert vom Transport sein, doch sie sahen aus als ob sie grad frisch vom Schneider kämen.

Und dann war da noch etwas. Sie waren zu schön, und inzwischen war ich mir sicher, dass menschliche Wesen nicht so schön sein konnten, nicht so schön sein durften.

Und dann wurden, nur durch eine Bewegung von Yivanna Kopf, meine Fragen beantwortet. Ihre Haare rutschten etwas zur Seite und entblößten ein Paar spitze Ohren. Ich sprang erschreckt auf und schrie fast: „Ihr seid Elfen!“

Die Schwestern nickten nur lächelnd.

Ich zitterte am ganzen Leib und ich erinnerte mich an eine Zeit als ich noch ein kleines Mädchen war. Ich saß mit großen Augen vor meiner Großmutter und hörte ihren abenteuerlichen Geschichten von Elfen zu. Sie sagte, als sie so alt war wie ich, wären noch viele von ihnen in unseren Landen gewesen. Doch plötzlich war mein Vater herein gekommen, und war außer sich vor Wut. Er sagte, das Gerede über Elfen und Zauberwesen sei gotteslästerlich.

Seit dem Tag musste ich, bis zu meinem achtzehnten Lebenssommer, jeden Tag eine Stunde in der Ecke stehen und beten. Bis zum Tod meiner Großmutter hat sie mir nichts mehr über Elfen erzählt, und in meiner Vorstellung wurden aus den schönen Magiewesen, hässliche, grausame Dämonen.

„Setz dich, wir wollen dir nichts Böses. “ Ich sah die Beiden an, und ich konnte keinerlei List in ihren Augen sehen, also setzte ich mich wieder.

„Ja, wir sind Elfen“, begann Yivanna, „um genau zu sein, Elfen der Schwesternschaft von Kharon. „

Ich hatte noch nie von diesem Ort gehört, aber viel weiter als zehn Meilen war ich auch nie von meinem Dorf entfernt gewesen.

„Kharon liegt in Aljon. Ihr sagt, glaub ich auch Geisterwelt oder Anderswelt dazu. Unsere Königin hat uns ausgesandt um zu erspähen, ob die Menschen uns noch feindlich gesinnt sind.

Ich starrte sie mit offenem Mund an. Vor mir saßen zwei wirkliche Elfen, und ich murmelte: „Meine Großmutter,… sie hat…“ Yivanna lächelte und sagte: „Ja, wir sind früher hier gewandelt, als die Menschen noch den alten Glauben folgten… So wie deine Großmutter. Doch als der neue Glaube kam, mussten wir uns zurückziehen. Eine Elfe zu töten ist schwer aber nicht unmöglich, und ihr Menschen vermehrt Euch so schnell, dass wir nicht gegen euch ankamen…“

Traurigkeit hatte sich ihres Blickes bemächtigt, aber nur einen kurzen Moment, dann leuchteten ihre Augen wieder, als sie sagte: „Ich denke wir sollten jetzt schlafen, denn morgen reiten wir weiter!“

Ich wollte noch fragen, wohin uns der Ritt führen würde, doch ich wollte schlafen und mit der Frage bis zum nächsten Tag warten.

Ich legte mich auf mein Moosbett und Ragina gab mir noch eine Decke. Ich schlief mit vielen Fragen und Unruhe in meinem Kopf ein.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, waren meine Retterinnen schon lange wach. Das Lagerfeuer war heruntergebrannt, und die Sonne stand schon am Himmel. Zwei Pferde standen an unserem Lagerplatz, wie ich sie noch nie gesehen hatte, groß, mit glänzendem Fell. Ich sah unter der Haut starke Muskeln.

Das Eine war nussbraun, das Andre nachtschwarz mir einem weißen Mal auf der Stirn. Ragina kam zu mir und gab mir ein wunderschönes blaues Kleid und einfache Lederstiefel.

An einem kleinen Bach wusch ich mich mit eiskaltem Wasser und war danach schon weitaus wacher. Als ich mich anzog beobachtete ich die Schwestern. Wie sehr ich es auch versuchte, ich konnte nichts Dämonisches an ihnen entdecken, und so entschloss ich mich ihnen zu vertrauen, immerhin hatten sie mich gerettet.

Als ich angekleidet war, ging ich zu Yivanna, die gerade ihre Satteltaschen packte, und fragte wo wir denn überhaupt hin reiten würden.

„Wir werden weiter durch das Land streichen, und die Menschen beobachten und entscheiden, ob wir uns offenbaren sollen, oder nicht. „

Mir wurde ein wenig Verpflegung gereicht, und erst da merkte ich, dass ich unglaublichen Hunger hatte. Ich aß ein wenig Brot und Käse.

Danach ritten wir los.

Ich saß vor Yivanna, die eine Hand um mich gelegt hatte. Dies war ein wunderbares Gefühl. Ich fühlte mich geschützt und geborgen und konnte den Ritt richtig genießen.

Obwohl wir nur einen langsamen Trab angeschlagen hatten, änderte sich die Landschaft recht schnell. Der Wald zog sich zurück und wechselte zu grünen Ebenen. Überall waren Felder von unterschiedlichem Getreide zu sehen. Wir mieden die Dörfer, sondern rasteten meist im Schatten von Felsen oder in kleinen Hainen.

In der Nacht ging dann eine der Elfen in die Dörfer und ließ mich mit und die Andere am Feuer zurück. Ich hatte Zeit und Gelegenheit mehr über meine Gefährtinnen zu erfahren. Sie waren keine wirklichen Schwestern, aber gehörten derselben Schwesternschaft an, was eine Art Clan oder Verbund war. Sie waren in den letzten Jahrhunderten immer weniger geworden, aber warum fragte ich nicht, denn Yivanna erzählte mir das mit trauriger Stimme. Sie war schon über neunhundert Jahre alt, und Ragina über siebenhundert.

Sie kannte sogar meine Großmutter, und ich erfuhr viel über ihre Kindheit.

So gingen die Tage und Nächte ins Land. Wir waren schon über drei Wochen unterwegs, als wir wieder in einem kleinen Hain rasteten. Ihre Kleidung war immer noch sauber und ganz, und obwohl sie sie nicht einmal gewechselt hatten, roch sie nicht einmal unangenehm, wenn überhaupt ein wenig nach Rosen. Das Geheimnis darum hatten sie mir nie verraten.

Ich musste hingegen mein Kleid schon dreimal wechseln, weil es zerschlissen war. Leider war der Kleiderfundus von Ragina erschöpft, so musste ich alleine ins Dorf gehen und mir etwas Neues zum Tragen kaufen.

Die Schwestern würden derweil Jagen gehen.

Das Dorf war klein, aber recht wohlhabend. Es gab sogar einen kleinen Markt und so schaute ich mich an den Ständen um. Ich spürte dass ich beobachtet wurde, und wurde mir einer Gruppe derber aussehender Männer gewahr, die mich aus einer dunklen Ecke heraus beobachteten.

Der Größte von ihnen schenkte mir ein eindeutiges und zahnlückiges Lächeln. Dies trieb mich zur Eile an, und so kaufte ich mir ein einfaches Kleid und begab mich so schnell wie möglich zurück zu unserem Lagerplatz.

Yivanna und Ragina waren noch nicht wieder von der Jagd zurück, also ging ich hinter einen Busch um mich umzuziehen. Ich hatte gerade das alte Kleid abgelegt, als ich hart und schmerzhaft von Etwas am Kopf getroffen wurde und ich flog förmlich zu Boden.

Die Welt verschwand hinter einem roten Schleier. Mein Kopf schmerzte gewaltig, und im meinem Mund war Blut und etwas Hartes, und ich war mir sicher, dass das mindestens zwei Zähne waren. Ich wollte etwas sagen, doch ich konnte nicht. Sicherlich war mein Kiefer gebrochen. Ich konnte nur verschwommen sehen, aber ich wurde eines rieseigen Schattens über mir gewahr, der eine Keule oder Ähnliches in der Hand hielt. Er ließ sich zu mir herunter, und ich erkannte ihn als den Mann vom Markt.

Er war noch hässlicher und ungepflegter, als er mir das erste Mal erschienen war. Hinter ihm standen noch mehr Männer, aber ich sah nicht wie viele. Während meine Schmerzen schlimmer wurden, setzte er sich auf meine Arme und raunte: „Wie schön dass du dich schon ausgezogen hast, weniger Arbeit für mich. “ Er berührte mich an einer Stelle an der mich bis jetzt nur mein Ehemann berührt hatte, und das hatte noch nicht mal er so roh und gewalttätig gemacht.

Mir fiel das Denken immer schwerer. Ich wand den Kopf um und spuckte das Blut aus um wenigstens nicht zu ersticken, auch wenn ich mir sicher war, dass mein Tod nicht mehr fern war. In dem Moment wünschte ich es mir sogar. Der Mann beugte sich noch näher zu mir runter und ich roch seinen faulen Atem. Ich war kurz davor das Bewusstsein zu verlieren, als ein Ruck durch den Körper meines Peinigers ging, und plötzlich eine blutige Pfeilspitze aus seinem Hals ragte.

Er kippte zur Seite und ich sah Yivanna und Ragina mit gespannten Bogensehnen und aufgelegten Pfeilen aus dem Unterholz kommen. Die anderen Männer ergriffen die Flucht. „Verfolg sie, ich kümmere mich um Resa!!“, rief Yivanna ihrer Schwester zu, die daraufhin ihr Schwert zog und hinter den Männer herrannte.

Yivanna hockte sich neben mich und legte die Hand auf meine Brust und schloss die Augen. Ich bekam das kaum noch mit, denn der Schmerz in meinem Kopf war so gewaltig, dass ich mir sicher war, dass mein Schädel platzten würde.

Auf jeden Fall stand ich an der Schwelle des Todes. Die Elfe löste ihre Hand von mir und plötzlich riss sie meinen Kopf hoch und presste ihre Lippen auf meine. Eine riesige Welle der Pein ging durch meinen Körper, doch sobald sie mich küsste, wurde es sofort besser. Meine Schmerzen verschwanden, mir wurde warm und meine Gedanken klärten sich. Nach schier unendlichen Augenblicken ließ sie mich wieder los und zog sich zurück. Ich konnte es kaum glauben, ich lebte nicht nur, sondern mir ging es sogar besser als vorher.

Ich hatte keine Schmerzen mehr, ich konnte meinen Kiefer wieder normal bewegen und meine Zähne schienen auch alle wieder da zu sein. Ich schaute meiner Retterin nur ungläubig ins Gesicht, die daraufhin erklärte: „Der Kuss einer Elfe kann heilen, solange noch Leben in dir ist, aber es hat seinen Preis… Aber Hauptsache es geht dir gut!“ Ich nickte nur stumm, und Yivanna stand etwas schwankend auf. In dem Moment kam ihre Schwester zurück, und es war das erste Mal, dass ich sie nicht absolut rein sah, sondern sie war über und über mit Blut befleckt, und es sah nicht so aus, als ob es ihres wäre.

Sie sagte mit zufriedenem Lächeln: „Die werden nie wieder jemandem weh tun!“ Sie sah auf mich, und als sie sah, dass es mir gut ging huschte ein seltsamer Schatten über ihre Augen, und sie nahm Yivanna an die Seite.
Sie redeten leise und aufgebracht mit einander und sie dachten wohl, dass ich sie nicht hörte, aber ich bekam genug mit, um beunruhigt zu sein, denn ich hörte:

Ragina: „Du hast sie geheilt, und jetzt?“

Yivanna: „Ich muss sie zur Quelle bringen!“

Ragina atmete laut ein: „Du willst ihr Blut? Das ist Wahnsinn, das hast du noch nie gemacht, das dürfen nur die Alten!“

„Mein Blut“, schoss es mir durch den Kopf.

Ein Schauer lief durch meinen Körper und das erste Mal seit ich die Zwei kannte, hatte ich Angst. Doch Flucht kam nicht in Frage, denn ich würde wahrscheinlich keine Meile weit kommen. Und ich fragte mich, wenn sie mich töten wollten, warum hatte Yivanna mich gerettet, also blieb ich wo ich war, und tat so, als ob ich nichts gehört hätte.

Sie schienen ihren Disput beendet, denn Yivanna kam wieder auf mich zu und hielt mir mein neues Kleid hin und sagte, mit leuchtend freundlichen Augen, die mir alle Angst nahmen: „Kleide dich schnell an, wir müssen dich in Sicherheit bringen, und es ist ein langer Ritt.

Ich tat wie mir geheißen, und wenige Zeit später ritten wir weiter. Den Toten ließen wir liegen wo er war.

Waren wir die Wochen vorher im gemütlichen Trott geritten, so zeigten die Pferde nun ihre ganze Kraft. Yivanna beugte sich weit im Sattel nach vorne, so dass ich fast in die Mähne gedrückt wurde, denn ich saß wieder vor ihr, und sie schnalzte mit der Zunge.

Plötzlich machte das Ross einen Sprung nach vorne und sprintete los. Ich hatte noch nie ein Pferd so schnell laufen sehen, geschwiege denn gefühlt. Die Landschaft verschwamm zu einer unklaren Mischung aus Farben und Formen. Wir ritten so Stunde um Stunde, so dass langsam meine Muskeln krampften. Doch als ich um Pause bat, sagte Yivanna, dass wir keine Zeit hätten. Sie sprach auch von einer Quelle, was ich aber nicht verstand.

Die Nacht war schon hereingebrochen und der volle Mond stand am Himmel, als wir endlich langsamer wurden.

Die Landschaft hatte sich radikal geändert. Anstatt der grünen Ebenen befanden wir uns in einer kargen Felslandschaft. Wir ritten auf einen riesigen Brocken zu. Als wir direkt davor standen, sah ich eine Öffnung im Fels. Wir stiegen ab und ich streckte meine schmerzenden Glieder. Die Elfen holten zwei Fackeln aus ihren Satteltaschen, die sie sofort entzündeten, doch wie, sah ich nicht. Sie gingen zu der Öffnung und winkten mir stumm zu. Ich folgte ihnen und so gingen wir hinein.

Trotz der Fackeln war es finster, denn der Schein reichte nur wenig Schritt weit. Wir befanden uns in einem Gang der leicht nach unten führte. Hin und wieder kamen wir an prächtigen Malereien vorbei, doch wir schritten ohne zu halten weiter, so dass ich immer nur einen kurzen Blick darauf erhaschen konnte. Doch ich war mir sicher auf jedem der Bilder eine nackte Frau gesehen zu haben. Plötzlich blieben wir stehen, und ich hörte ein Plätschern, dessen Echo mir verriet, dass wir am Eingang einer Höhle standen.

Yivanna flüsterte neben mir ein Wort der Macht, und plötzlich glühten in der ganzen Höhle Kristalle auf. Sie leuchteten in allen Schattierungen von Blau. Die Felsenhalle war riesig, mindestens zweihundert Schritt von Wand zu Wand. In der Mitte war ein spielglatter See, der von einem kleinen Fluss gespeist wurde, der aus einer Wand floss. In der Decke, die mindestens dreißig Schritt hoch war, befand sich ein Loch, durch das blasses Mondlicht fiel. Ragina legte mir ihre Hand auf die Schulter und sagte mit Ehrfurcht, aber auch einer Spur Stolz: „Willkommen an der Quelle!“

Wir umrundeten den See und ich sah ein paar Nischen in der rückwärtigen Wand, die mit halbdurchsichtigen Schleiern verhangen waren.

Wir gingen in die Erste, in der ein Tisch und Stühle standen. Während Ragina den Proviant verteilte, setzten Yivanna und ich uns, und sie erklärte: „Dies ist der einzige Ort, der sowohl in deiner als auch in unserer Welt liegt. Hier ist der Übergang. „

Ich schaute mich staunend um. Ich war also schon halb in der Welt der Elfen, doch ich fühlte mich nicht anders, wenn überhaupt überwältigt.

Als wir aßen erklärten die zwei mir, dass dies ein Ort schierer Kraft war, und dass ich nur hier in Sicherheit war, denn als Yivanna mich gerettet hatte, teilte sie ein wenig von ihrem Leben mit mir.

So wurde ich zur Hälfte in die andere Welt gezogen. Wäre ich nicht an der Quelle, wäre ich binnen eines Tages zum Geist geworden. Ich fragte mich in dem Moment, wie mein Leben weiter verlaufen sollte, ob ich ewig in dieser Höhle bleiben musste, doch dann kam mir wieder der Satz mit dem Blut in den Kopf. Doch deswegen fühlte ich keine Angst. Egal was die Zwei mit mir vorhatte, ich war mir sicher, dass es nichts Böses war.

Nach dem Essen verschwand Ragina in einer der Nischen. Yivanna und ich setzten uns an den See. Ich ließ meine Hand hineingleiten und er war unerwartet warm.

„Die Quelle entspringt in meiner Welt, daher ist der See so warm. Das Wasser erinnert sich noch der Wärme unserer Sonne!“, erklärte Yivanna mit einem Lächeln, das noch viel wärmer war als der See.

Mir fiel wieder auf wie schön sie war, und wie sanft sie aussah, aber in ihren Augen lag auch Kraft und Weisheit.

Ich wurde ein wenig neidisch, denn ich wusste, dass ich mit jedem Tag älter wurde. Ich hatte zwar erst 19 Sommer erlebt, aber bald würde ich schon älter aussehen als die Elfen, die niemals alterten.

Wir unterhielten uns und die Elfe erzählte mir von ihrer Welt, und plötzlich fasste ich mir ein Herz und fragte: „Was habt ihr vor mit mir?“

Yivannas Lächeln wurde noch herzlicher: „Wir nehmen dich mit nach Aljon, in meine Heimat!“

Ich konnte die Worte kaum glauben.

Ich würde in die Welt der Elfen reisen, und ich war erfüllt von Freude und Neugier, als mir plötzlich entfuhr: „Oh ich freue mich schon auf die Elfenmänner!“ Der Blick der Elfe veränderte sich und wurde undeutbar. Sie lachte leise: „Es gibt keine Elfenmänner, nur Frauen, Schwestern!“ Ich war verwirrt. Ich hatte zwar noch nicht viel über körperliche Liebe gelernt, aber das ein oder andere hatte ich schon mitbekommen. Meine Neugier machte mich mutig, also fragte ich: „Und wie… vermehrt ihr euch?“

„Wir leben lange!“ , sagte mein Gegenüber mit einem verschwörerischen Lächeln, und stand auf.

„Komm, legen wir uns Schlafen. Morgen werden alle deine restlichen Fragen beantwortet!“ Ich war mir noch nicht mal sicher, ob überhaupt schon eine Frage beantwortet wurde, denn je mehr ich wusste, desto weniger verstand ich.

Sie führte mich zu einer der Nischen und lüftete den Vorhang. Dahinter stand ein richtiges Bett mit einem Himmel. Die Kissen sahen sehr bequem aus, und es lag eine dünne Decke auf der Schlafstatt. Ich war mir sicher, dass sie reichen würde, denn die Kristalle strahlten eine angenehme Wärme aus.

Ein leichtes Nachthemd lag dort ebenfalls. Ich zog mich aus, als mir gewahr wurde, dass Yivanna ja noch am Eingang stand, aber sie schaute in eine andere Richtung. Als ich fertig war, legte ich mich in die Federn, und deckte mich zu. Die Elfe sah nochmal zu mir rüber, wünschte mir eine geruhsame Nacht, und sprach wieder das Machtwort und die Kristalle verloschen. Zurück blieb ein leichtes Zweilicht. Ich hörte wie Yivanna die Nische neben mir bezog.

Ich schloss die Augen und hoffte schlafen zu können, doch ohne die leuchtende Wärme der Kristalle, fing ich sehr schnell an zu frieren. Ich bibberte und meine Zähne klapperten. Plötzlich hörte ich wie der Vorhang zur Seite gezogen wurde und einen Moment legte sich Yivanna hinter mich und schlang die Arme um mich. Ihr Körper war angenehm warm, so dass ich fast augenblicklich aufhörte zu frieren. Sie flüsterte mir ins Ohr: „Verzeih mir, ich vergaß, dass ihr Menschen Wärme und Kälte anders empfindet wie wir.

Ich werde dich wärmen über die Nacht, damit du nicht frierst!“

Ich fühlte die Rundungen ihres Körpers, direkt an meinem Rücken. Sie schien ein ähnliches Nachthemd anzuhaben wie ich. Ein wohliges und vertrautes Gefühl begleitete mich als ich in den Schlaf glitt.

Ich erwachte alleine, aber die Kristalle leuchteten wieder und verbreiteten wieder ihre angenehme Wärme. Ich stand schlaftrunken auf, und fand Yivanna, noch in ihrem Nachthemd, am Tisch in der Nebennische sitzen.

Sie zeigte mit einer einladenden Geste auf den Stuhl ihr gegenüber, und ich setzte mich. Auf dem Tisch standen süße Beeren, Käse, Brot, Trockenfleisch, und eine Karaffe, mit einer klaren Flüssigkeit drin, die ein wunderbares Aroma verströmte. Ich fragte mich woher das Alles kam, denn unser Reiseproviant war fast erschöpft, als wir hier ankamen.

„Greif zu, und iss dich ruhig satt. Wir haben noch viel vor heute, und du musst bei Kräften sein!“ Ich wusste nicht was sie damit meinte, aber ich vertraute ihr, also nahm ich reichlich.

Während wir am Essen waren, steckte Ragina den Kopf durch den Vorhang und sagte: „Ich werde mich jetzt auf den Weg machen! Du bist sicher, dass du es tun willst? Ich kann auch eine der Ältesten schicken!“

„Nein, ich werde es selber tun. Ich habe schon oft zugeschaut, und werde es schaffen!“

Dann wandte sich Ragina ab und verschwand.

Ich fragte verwirrt: „Wo geht sie hin, und was willst du tun?“

„Sie reitet zum Schloss unserer Königin, um unsere Ankunft vorzubereiten.

Und was ich tun werde, wirst du bald sehen. Ich brauche dich nämlich dazu!“ Meine Neugier wuchs von Minute zu Minute, doch auch meine Angst war nicht ganz verschwunden.

Wir beendeten unser Mahl schweigend, als die Elfe aufstand und mich bei der Hand nahm. „Komm!“

Sie ging nach draußen und ich folgte ihr. Sie watete ein paar Schritte in den See, bis das Wasser ihr bis zum Knie ging und den Saum ihres Nachthemdes durchtränkte.

Plötzlich zog sie es aus und ließ es achtlos ins Wasser fallen. Das war das erste Mal, dass ich sie nackt sah. Ihre Haut war blass, und schien fast zu leuchten. Sie hatte wunderschöne, volle Brüste, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte. Da ihr gesamter Körper, bis auf ihr Kopfhaar, komplett haarlos war, konnte ich ihre Scham sehen, und ich drehte mich mit rotem Kopf weg. Sie schien zu bemerken, dass es mir unangenehm war, und ging ein bisschen tiefer rein, bis ihr das Wasser bis zur Brust reichte.

Sie winkte mir und sagte: „Komm zu mir und hab keine Angst!“ Mit zitternden Knien folgte ich ihr in den warmen See, bis ich nur noch einen halben Schritt entfernt von ihr stand. Mein Nachthemd sog sich mit Wasser voll und zog an meinen Schultern, als Yivanna es mir plötzlich einfach auszog. Es war mir unangenehm so nackt vor ihr zu stehen, war ich doch nicht annähernd so schön wie sie. Zum Glück war das meiste meines Körpers unter der Oberfläche.

Trotzdem blickte sie an mir herunter, denn als ich auch sie musterte, sah ich, dass der See so klar war, dass man alles erkennen konnte.

Plötzlich drehte sie sich um und sprang davon. Sie tauchte unter und erschien ein paar Augenblicke später auf der Mitte des Sees wieder auf. „Komm zu mir! Dir kann nichts passieren. Dieser See lässt niemand ertrinken!“ Ich konnte schwimmen und sogar tauschen, also folgte ich ihr.

Als ich unter Wasser war, fiel mir erst richtig auf, wie klar der See war. Ich konnte alles ganz klar erkennen. Einen Strahl Sonnenlicht, der wie ein Speer die Oberfläche durchbrach, Yivanna, die mit gleichmäßigen Beinschlägen über Wasser blieb, und ein dunkles Loch an der anderen Seite des Sees. Das Schwimmen fiel mir nicht schwer. Das Wasser schien mir sogar zu helfen. Es fühlte sich fast an, als ob ich von sanften Händen getragen wurde.

Als ich die Elfe erreichte, tauchte ich wieder auf, doch sie verschwand schon wieder unter Wasser und ich folgte. Immer wenn sie sich mit den Beinen abstieß, konnte ich genau zwischen ihre Schenkel sehen, doch diesmal blickte ich nicht weg sondern sah schon fast gebannt hin.

Ich sah, dass Yivanna genau auf das Loch zuhielt, und darin verschwand. Es war ein kurzer Tunnel, der in einem leichten Bogen, nach oben führte.

Ich tauchte in einer kleinen Höhle auf, die nicht mal fünf mal fünf Schritt maß. Auch sie wurde von den Kristallen erhellt. Das Ufer war gemauert, und darin war eine Art Bank in den Stein gehauen.

Yivanna erwartete mich schon, auf einem weichen Bett aus Moos. Sie hielt eine Schale in der Hand. Ich war verwirrt, nervös, aber auch gespannt darauf, was als Nächstes passierte. Die Elfe hatte einen feierlichen Gesichtsausdruck und ich wagte es nicht zu fragen, also ging ich stumm zu ihr und kniete mich direkt vor sie.

Sie senkte den Finger in die Schale, und als sie ihn heraus zog, war etwas bunt Leuchtendes an ihrer Fingerkuppe. Es schien klebrig wie Sirup zu sein, denn ein tropfen löste sich langsam und fiel zurück in das Gefäß. Sie fuhr mit dem Finger über mein Gesicht und zog unsichtbare Linien nach. Ich fühlte das klebrige Etwas, aber es war nicht unangenehm. Sie fuhr an meinem Hals fort, indem sie immer wieder ihren Finger benetzte.

Als sie mir über die Brüste fuhr, was mir plötzlich einen wohligen Schauer über den Rücken jagte, sah ich, dass sie leuchtende Linien auf meinem Körper hinterließ. Sie wanderte meinen Bauch hinab, und malte dabei Kreise, Schleifen, Kringel, die aussahen wie mystische Runen. Je näher sie meiner Scham kam, desto wärmer wurde mir. Ich hatte so eine Wärme noch nie gespürt. Sie hatte ihren Ursprung direkt zwischen meinen Beinen und breitete sich in meinem ganzen Körper aus.

Sie führ auch durch das krause Haar an meiner Scham, und über meine breiten Hüften. Als sie an den Innenseiten meiner Schenkel entlangfuhr, dachte ich, ich würde innerlich verbrennen, doch sie schien fertig zu sein, denn sie hielt mir die Schale hin, und ich verstand. Ich nahm sie und tauchte auch meinen Finger in die Farbe. Doch plötzlich wurde mir bewusst, dass ich gar nicht wusste, was ich überhaupt malen sollte, doch ich dachte mir, falls ich Etwas falsch machte, würde Yivanna etwas sagen.

Also fing ich einfach an, Kreise und Schnörkel auf ihr Gesicht zu malen. Ich fuhr mit meinem Finger über ihre Stirn, ihre Wangen und sogar über die Nase. Langsam wanderte ich ihren Hals hinab und hinterließ dabei leuchtende Spuren, die in allen Farben zu schillern schienen. Mein Finger fuhr über ihre Schultern und ich ließ ihn zwischen ihren Brüsten schon Richtung Bauch wandern, als sie sanft meine Hand nahm und sie genau auf ihre Brust legte.

Sie ließ sie ein wenig im Kreis wandern und zeigte mir so, was ich tun sollte. Also bemalte ich jetzt auch ihre Brüste. In immer enger werden Kreisen näherte ich mich ihrer Knospe, bis mein Finger darüber strich, und ich fühlte wie hart sie war. Dieses Gefühl ließ mich erschauern, genauso wie die Elfe. Als ich auch die andere Brust verziert hatte, setzte ich meinen Weg in Richtung Bauch fort. Als auch er bemalt war, wollte ich meine Hand weg ziehen, doch wurde sie erneut ergriffen, und Yivanna schob sie noch ein Stück tiefer, an die Stelle, wo bei mir die krausen Haare wuchsen.

Auch jetzt half sie mir wieder, bis ich plötzlich auf warmes und weiches Fleisch stieß, und ihr ein kurzes Stöhnen entglitt. Erschreckt zog ich die Hand weg, und jetzt schien es ihr auch zu genügen, denn sie nahm die Schale an sich und stellte sie neben sich ab. Sie schaute mir tief in die Augen und sagte: „Dies ist unsere erste Verbindung!“ In ihrer Stimme lag etwas Ehrfürchtiges und Erhabenes. Ich wusste dass sie keine Antwort von mir erwartete, deshalb blieb ich stumm.

Dann strich sie mir zärtlich über die Haare, bis zu meinem Hinterkopf und zog mich zu sich herüber, um mich wieder zu küssen. Doch dieser Kuss war nicht wie der im Wald. In diesem lag Zärtlichkeit, Vertrautheit und Verlangen. Es war als, wäre die Liebe der ganzen Welt darin. Ich spürte wie sie versuchte mit ihrer Zunge in meinen Mund zu gelangen, und ließ sie gewähren. Es breitete sich schon wieder diese unbekannte aber schöne Wärme in mir aus.

Sie ließ ihre Fingerspitzen über mein Rücken wandern. Es ließ mich erschauern, also wanderten meine Hände auch ihren Rücken hinab, bis zu ihrem Po. Dann löste sie sich und sagte: „Das ist unsere zweite Verbindung!“

Das Ritual schien wohl noch nicht vorbei, denn sie stand auf, nahm mich an der Hand, und führte mich ins Wasser. Dort ließen wir uns auf der Bank nieder. Sie neigte sich zu mir herüber und küsste mich noch einmal, noch leidenschaftlicher.

Plötzlich spürte ich wie sie meine Brust berührte. Sie nahm sie in die Hand und knetete sie leicht. Es war ein so wunderschönes Gefühl. Ihre Hand wanderte tiefer über meinen Bauch direkt zwischen meine Beine. Sie war dort angelangt, wo mich noch nie eine Frau berührt hatte, und plötzlich wurde mir gewahr, dass ich dort nicht nur warm, sondern auch feucht war, und ich rutschte erschrocken weg. Ich erwartete fast einen zornigen Ausdruck auf ihrem Gesicht, aber sie lächelte, glitt ins Wasser, so dass sie direkt vor meinen geschlossenen Beinen kniete.

Sie fing an, sie langsam auseinander zu schieben. Auch wenn mir das wirklich peinlich war, konnte ich mich nicht mehr dagegen wehren, ein Teil von mir wollte es sogar so. Dann ließ sie ihren Kopf zwischen meinen Schenkeln verschwinden, und was sie dann da mit ihrer Zunge tat, hätte ich nie für möglich gehalten. Sie verwöhnte meine Scham so zärtlich und liebevoll, während ich innerlich brannte, und eine ganz neue Welt in mir erblühte.

Ich konnte mich nicht dagegen wehren laut zu keuchen bis ich plötzlich explodierte und schrie. Ich schrie mir alles Schlechte aus dem Leib, es war unbeschreiblich. Erschöpft ließ ich mich einfach nach hinten fallen, und Yivanna stieg aus dem Wasser. Ich erwartete, dass sie sagte: Dies ist unsere dritte Verbindung, doch sie blieb stumm.

Sie ging zu dem Bett aus Moos und ließ sich dort nieder. Sie sah mich auffordernd an und ich ging zu ihr.

Ich legte mich neben sie, und bettete meinen Kopf an ihre Schulter. Ihr Haar roch wunderbar, nach einer Blumenwiese im Sommer.

Sie strich zärtlich über meinen nackten Körper und ich schlief langsam ein.

Ich wusste nicht wie lange ich geschlafen hatte, ob nur eine Stunde oder Tage, aber ich lag immer noch neben Yivanna. Sie lächelte, zog ihre Beine dabei an und spreizte ihre Schenkel. Ihr Blick wanderte ihren Körper hinab.

Obwohl sie kein Wort gesagt hatte, verstand ich was sie wollte.

Ich kniete mich direkt zwischen ihre Beine und konnte zum ersten Mal direkt auf ihre Scham schauen. Hatte ich mich doch das erste Mal abgewandt, ließ ich mir nun Zeit, sie genau zu mustern. Das rosa Fleisch, das feucht glitzerte, zog mich fast magisch an. Langsam ging ich mit meinem Gesicht näher heran und legte meinen Mund auf ihre geheimste Stelle.

Ich versuchte ihr die gleichen Wonnen mit meiner Zunge zu bereiten, wie sie mir vorher. Es schien mir zu gelingen, denn schon nach wenigen Augenblicken, windete sie sich unter meinen Liebkosungen und keuchte hörbar. Doch auch an mir ging es nicht spurlos vorbei. Ich fühlte wie die Lust in mir wieder aufstieg, und diesmal genoss ich es aus vollen Zügen. Ich konnte nicht anders, und meine Hand wanderte fast ohne mein Zutun zwischen meine Schenkel, wo ich anfing mich selbst zu verwöhnen.

Ich ließ sogar einen Finger in mich gleiten, was eine weitere Welle der Lust lostrat, während ich Yivanna immer noch mit meinem Mund Freude bereitete. So fuhr ich eine Zeit lang fort, bis ich spürte, wie es wieder ganz warm in mir wurde, und ich wusste, dass meine Lust bald den Höhepunkt erreichen würde. Auch bei der Elfe schien es bald soweit zu sein, denn ihr leises Keuchen war nun ein lautes Stöhnen. Plötzlich erbebte ihr Körper und sie bäumte sich auf, in dem Moment, in dem auch ich die Früchte meines Treibens erntete.

Welle um Welle ergriff uns. Als ich wieder klar denken konnte, kniete ich mich hin und sah Yivannas zufriedenen und bewundernden Blick. Sie setzte sich auf und sagte: „Dies ist unsere dritte und letzte Verbindung. Deine Verwandlung ist abgeschlossen!“

Ich verstand nicht, was sie meinte und fragte: „Verwandlung?“

Statt zu antworten gingen wir zu dem Wasser, das ganz ruhig wie ein Spiegel war. Ich blickte hinein und erschrak kurz, denn mich sah eine vertraute Fremde an.

Die Oberfläche zeigte mein Gesicht, und eben wieder nicht. Meine hellbraunen Locken, waren nun ganz glatt, und fast weiß. Meine Augen, früher klein und braun, waren nun größer und strahlend blau. Meine Gesichtszüge hatten sich auch ein wenig verändert. Meine Nase war schlanker und meine Wangenknochen höher. Ich sah aus, wie eine Mischung aus mir und Yivanna. Ich schaute an meinem Körper herab, und mir wurde gewahr, dass auch er sich verändert hatte. Meine Brüste waren nun runder und größer, mit kleinen Brustwarzen, die linkisch hervorstanden.

Mein Bauch schien flacher und meine Hüften waren nicht mehr so breit. Selbst meine Beine waren nun länger und dünner. Ich griff mir in einem Reflex an die Ohren, und der letzte Zweifel war verschwunden, denn sie waren spitz. „Ich bin eine Elfe?“
Yivanna nickte bestätigend: „Willkommen in der Schwesternschaft der Elfen von Kharon. Unser Blut ist nun dein Blut!“ Ich konnte es nicht glauben. Ich hatte die Höhle als heimatloser Mensch betreten und ich würde sie als Elfe einer Schwesternschaft wieder verlassen.

Ein Lächeln huschte über Yivannas Gesicht, als sie sagte: „So vermehren wir uns…“

Wird fortgesetzt….

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Die Fickinger

Anmerkung: die naive Autorin hat leider keinen blasse Schimmer vom Aufbau der Wikingerschiffe. Mangels Aufraffungslust ihrerseits ist das Schiff von Halvar daher den unausgegorenen Welten ihrer Fantasie entsprungen (außerdem hatten die *richtigen* Wikingerschiffe/Langschiffe keine Schlafmöglichkeiten; also musste ich ohnehin improvisieren). Von daher: bitte verzeiht historische Ungenauigkeiten!

Copyright und so: Die literarische Vorlage für diesen Murks gehört Runer Jonsson. Der Anime gehört Zuiyo Enterprise Company/Nippon Animation. Den Titel hab ich aus nem niederländischem Sexmuseum geklaut.

Einzig und allein die bitterböse …“Handlung“ ist meins.

Ach ja genau, und diverse Charaktere hab ich mal eben grad um ein paar Jahre älter gemacht, damit folgende Aussage stimmt: alle sexuell irgendwie Beteiligten sind mindestens 18 Jahre alt.

AMEN SHE PRAYED.

~~~~~~~~

DIE FICKINGER — Part I

Ihre Brüste spannten gegen den rauen Stoff, der ihren Körper verhüllte.

Das formlose Kleid war Hohn für ihre Schönheit. Ein solcher Körper gehörte nicht versteckt unter dicken Schichten grobem Wolltuchs.

Unter dem dicht gewalkten Braun erahnte er üppige Hüften und einen zarten Mädchenbauch. Das lange Blondhaar fiel ihr lockig bis auf den runden Po, den sie ihm immer wieder zuwandte. Vielleicht absichtlich? Er neigte sich ein kleines Stückchen weiter nach links, um ihr noch einen Augenblick länger nachschauen zu können.

Lächerlicherweise zog er damit sofort ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Begleiter auf sich.

„Hey Wickie!“, schlug Halvar ihm fröhlich auf die linke Schulter. Unmerklich biss Wickie die Zähne zusammen. Autsch. Das war sein Schulterblatt gewesen… hurrah, noch mehr blaue Flecken.

Bemüht um Beherrschung feilschend, drehte Wickie sich zu seinem Vater um. „Was gibt es denn?“

„Gefällt dir die Kleine?“ Halvars indiskrete Unmöglichkeit verbesserte die unangenehme Situation ungemein für seinen 18jährigen Sohn.

Seit nunmehr 10 Jahren segelte Wickie mit den Starken Männern unter Halvars Kommando.

Händlerschiffe überfallen, feindliche Burgen ausräuchern, Hehlen, Plündern und Stehlen, sich ab und an aus Langeweile donnernde Seeschlachten mit dem Schrecklichen Sven liefern… Wickie hatte viel dazugelernt in den 120 Monaten auf rauer See, von denen er nicht wenige nachts einsam in seiner Koje gelegen und von Flake geträumt hatte.

Aber Halvar war damals der Meinung gewesen, es sei an der Zeit, dass aus dem schwächlichen Feigling von Sohn ein harter Mann wurde.

Und wenn Halvar fest entschlossen war, konnte nicht einmal seine ausgeglichene Frau Ylva dagegen ankommen. Und egal wie sehr Wickie sich gesträubt hatte, schließlich hatte Halvar es geschafft: Wickie war an Bord der Wikingerkogge gebracht und nicht eher vom Hauptmast losgebunden worden, als dass von Flake nicht einmal mehr die höchsten Baumwipfel am Horizont zu erahnen gewesen waren.

Drei Tage hatte Wickie nahrungsverweigernd in seiner engen Kajüte geschmollt. In der irrsinnigen Hoffnung, seinen Vater damit dazu zu bringen, umzukehren und ihn wieder freizulassen.

Dann hatte die Vernunft in ihm übernommen und er sich seinem ungnädigen Schicksal ergeben.

Fünf lange Jahre hatte es gedauert, bis er aufgehört hatte, gegen Hehlen und Stehlen zu rebellieren und stattdessen hinzunehmen, dass es eben die Alternative zum Hungerleiden für ihn und seinesgleichen war.

Vor vier Jahren hatte Wickie die Verantwortung über die Mannschaft übernommen und unter seinem Kommando waren die Starken Männer an nicht zu verachtenden Reichtum geraten.

Sie hatten strategisch die Küsten Skandinaviens überfallen und Wickie hatte nebenbei einige unscheinbar wirkende Pergamente mitgehen lassen, die sich im Nachhinein als wertvoller erwiesen hatten als der gesamte Rest an erplündertem Klüngel.

Mithilfe der fein beschriebenen Pergamente hatte Wickie Handelsrouten einiger namhafter Händler herausgefunden und sie hatten den edlen Händlerkoggen aufgelauert und sie auf hoher See … nennen wir es „abgefangen“.

Das erbeutete Diebesgut hatten sie in entfernten Häfen gegen massenhaft klimpernde Goldmünzen, teuren Schmuck und Fässer voll Proviant getauscht.

Heute Nacht hatte es die Halunken um Wickie und Halvar in eine heruntergekommene Spelunke in einer zwielichten Hafenstadt verschlagen. Sie wollten ein letztes Mal ihre Vorräte auffüllen, um sich dann auf den Weg in den hohen Norden zu machen.

Erst vor einigen Nächten waren sie nach langem harten Winter aus Flake aufgebrochen. Wickie war der Abschied von seinen Freunden schwergefallen. Insbesondere von Ylvie, seiner Freundin aus Kindertagen.

Sie war erwachsen geworden, seit er sie das letzte Mal gesehen hatte, und die Nacht vor dem Aufbruch der Starken Männer hatten sie zusammen verbracht.

Wehmütig gestattete Wickie sich einen kurzen Gedanken an das strohblonde Mädchen mit dem ewig sonnigen Gemüt und an ihre gemeinsamen Momente im Heu. Ylvie hatte anschließend Stroh im Haar gehabt und sich über das Pieksen beschwert, das die ganze Zeit ihren Rücken geärgert hatte. Aber bevor ihr noch weitere Gedanken gekommen waren, über die sie nöckeln konnte, hatte Wickie ihre Lippen sanft mit seinen verschlossen, war über sie gesunken und erneut in sie gedrungen.

Er musste wohl ziemlich abweisend in die Gegend gestarrt haben, denn Halvar holte ihn mit unsanftem Ruck zurück in die Gegenwart. „Wickie?“

„Mhm?“, machte Wickie und schüttelte die Erinnerungen an die Nacht mit Ylvie ab. Er hatte ihr etwas sehr kostbares geraubt. Aber sie hätte es sich nicht stehlen lassen, wenn sie ihn nicht gewollt hätte… davon ging Wickie aus.

„Ich will eine Antwort von dir.

“ Halvars leicht gekreuzter Blick suchte Wickies Augen. Wickie wich unbehaglich aus.

Ständig versuchte Halvar, ihn mit irgendwelchen Mädchen zu verkuppeln. Die Annahme, Wickie sei noch …*unverdorben*, war ein weit verbreiteter Irrtum unter den Wikingern. Einer, den Wickie nicht zu korrigieren gedachte. Denn sollte jemals herauskommen, was er getan hatte in der Nacht, die er als Svens Gefangener in dem feuchtmodrigen Kerkerverlies vor einem halben Jahr hatte verbringen dürfen, dann –

„Jetzt lass den Jungen doch mal in Ruhe“, lallte Snorre dazwischen und stieß mit seinem Humpen krachend gegen Halvars.

Welcher daraufhin wackelnd eine halbe Handbreit nach hinten rutschte und dabei einen beachtlichen Teil seines Inhalts auf der groben Tischplatte vergoss. Auftakt zu einer längst überfälligen Schlägerei.

„Ups“, machte Snorre und erwiderte Halvars verärgerten Blick mit unschuldigem Grinsen. „Tjure war’s!“

Unerwähnenswert, dass Halvar schlagartig vergessen hatte, dass er seinen Sohn zu einer Nacht mit der Spelunkenschönheit verkuppeln wollte… dankbar richtete Wickie sich auf.

„Ich brauche frische Luft“, murmelte er zu niemand bestimmten, aber Tjure, gerade dabei, Snorre ordentlich eins auf den Helm zu hauen, hielt kurz inne und nickte.

Dann wandte er sich wieder seinem Lieblingsopfer zu. Die Klopperei entzog sich nicht lange der Aufmerksamkeit des Spelunkenbesitzers, der schon an Wickie vorbeigeeilt kam, um dem wilden Treiben Einhalt zu gebieten.

Wickie wich ihm aus, ehe er seine überstürzte Flucht nach draußen fortsetzte. Er bemerkte nicht, dass ihm das Mädchen lange nachsah, ehe es ihm vorsichtig nachhuschte.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

In den folgenden Nächten dachte Wickie noch öfter an die Nacht in der Spelunke.

Das Wetter auf offener See war rau und ungemütlich. Nicht nur Snorre war die ersten Tage leicht grün um die Nase gewesen. Auch dem Rest der Starken Männer merkte man den heimeligen Winter an, den sie untätig am Kamin oder bei ihren Frauen im Bett verbracht hatten.

Sehr zu Halvars Missfallen.

Allein schon, um seinem gereizten Vater aus dem Weg zu gehen, verbarrikadierte Wickie sich Tag für Tag mit Seekarten, Sextanten und Kompass in seiner Kajüte.

Er hatte nicht wirklich viel Platz, aber für ein schlichtes Bett, einen grob zusammengezimmerten Tisch samt Schemel und einem Eisenhaken für seine Kleidung reichte es.

Auf dem Tisch stand eine flackernde Kerze, deren Wachs unablässig auf das Holz tropfte und die schummriges Licht in der ansonsten stockfinsteren Kajüte verbreitete. Es musste weit nach Mitternacht sein. Wickie saß über einer der Karten und war darin vertieft, die Handelsroute einer Tuchhändlergilde aus Schweden nachzuzeichnen.

Irgendetwas stimmte damit nicht, und er war fest entschlossen, den Fehler herauszufinden.

Wickie strich mit dem weichen Ende seiner Feder gegen seinen Hals, schloss für wenige Herzschläge die Augen um zu entspannen.

Sofort tauchten ungewollt Erinnerungsfetzen auf. Üppige Brüste, deren bleiche Haut im fahlen Mondlicht fast silbern schimmerte. Ihr lockiges Haar, das keck über die Brustwarzen fiel und sie verspielt versteckte. Ein warmer, weicher Unterleib, der ihn mit pulsierender Feuchte empfing.

Wickie riss unterdrückt keuchend die Augen auf. Er hatte sie unbewusst am Tisch festgekrallt, die Feder zwischen den Fingern. Schwarze Tinte malte sich über die Haut seines Mittelfingers. Er bemerkte das Desaster und tastete hastig nach dem Tuch, das für genau solche Aktionen griffbereit zu seiner Linken lag.

Fahrig wischte er seine Finger ab, beschloss dann, es für heute Nacht gut sein zu lassen. Mit geübten Handgriffen verstaute er Tinte und Feder und räumte anschließend die Karten vom Tisch.

Schlafen wäre jetzt eine verdammt gute Idee… die Müdigkeit brach abrupt wie eine Flutwelle über ihn hinweg.

Wickie gähnte, während seine Finger sich an seinem Hemd zu schaffen machten.

Vor sechs Jahren hatte er seine Lieblingsfarbe Rosa verraten und war frevellos zu Schwarz übergelaufen. Rosa stand ihm irgendwie gar nicht… leider hatte es vergleichsweise lange gedauert, bis der damals 12jährige Wickie sich dieser Tatsache bewusst geworden war.

Rosa biss sich nicht zuletzt ganz fürchterlich mit seinen roten Haaren, die ihm mittlerweile bis auf Höhe seiner Brust fielen.

Er machte seine Lederstiefel und die dunklen Leinenhosen dem Hemd zur Gesellschaft und legte sich, nackt wie er jetzt war, in die schmale Koje, die sich sein Bett fluchte. Eine ganze Weile starrte er die hölzerne Decke über ihm an.

Seine Kajüte lag achtern in Hecknähe; über ihm befand sich das Deck mit der imposanten Trommel, um die Ruderer im Takt zu halten.

Was die wohl kompensieren sollte? …nein, wollte er gar nicht wissen.

Wickie glaubte sich zu erinnern, dass Tjure heute Nacht Wachdienst hatte. Aber sicher war er sich nicht. Seit ihr Schiff einmal nachts ungeplant in eine fürchterliche Kabbelei zwischen Hanse, einer noch jungen aufstrebenden politischen Macht, und friesichen Freibeutern unter schwarzer Flagge geraten war, traute Halvar dem trügerischen Frieden auf See nicht mehr so recht. Deshalb der Wachdienst.

Aber nicht nur Wickie hatte der üble Verdacht beschlichen, dass Tjure in seinen Wachzeiten alles andere als an Deck vorzufinden war…

Mit tiefem Seufzer schloss er die Augen.

Er mochte jetzt nicht an Tjure und seine an Meuterei grenzenden Verweigerungen denken. Oder daran, dass auch Snorre anfing, seine Pflichten als treu ergebener Wikinger zu vernachlässigen. Oder an die grässliche Konklusion beider ohnehin schon verdachtaufkeimenlassenden Prämissen.

Wie von selbst schoben Wickies Hände die Decke von seinem Körper herunter und tasteten nach unten, wo seine erregte Härte ihm hungrig entgegenzuckte.

Sanft strich er mit den Fingern über die Haut unterhalb der Spitze.

Sein Körper reagierte mit aufblühender Lust auf die zärtliche Berührung. Zähe Feuchtigkeit benetzte seine Fingerspitzen, als er die Haut langsam nach oben streichelte. Mit der anderen Hand berührte er die Haut unterhalb seines Kanonenrohrs, schloss sie um seine Kanonenkugeln.

Leises Keuchen focht sich einen Weg aus seiner Kehle über seine leicht geöffneten Lippen.

„Nanna“, stöhnte Wickie fast tonlos und biss sich dabei auf die Zungenspitze.

Oft genug hatte er diesen Namen verflucht. Viel öfter noch gestöhnt und in einigen wenigen Ausnahmen auch geschrieen, wenn er sicher war, dass ihn niemand hören konnte und sein Orgasmus über ihn hinwegbrandete wie eine alles vernichtender Feuersbrunst.

Er sah sie vor sich hocken wie damals im Kerkerverlies. Ihr feindseliger Blick hielt seinen Blick gefangen. Er hatte nicht gewusst, dass ihn ein solch verruckter Glanz in tiefgrünen Augen um den Verstand bringen konnte.

Aber alles, was er in dem Augenblick gewollt hatte, war in ihr zu sein. Egal mit welchen Konsequenzen.

Sein Rohr hatte hart gespannt vor unterdrücktem Verlangen. Wenn sie ihm spontan die Leinenhosen vom Leib gerissen und sich ohne zu fragen auf ihn gestürzt hätte, um ihre Lust an ihm zu stillen, hätte er keinen einzigen Herzschlag daran gedacht, sie irgendwie daran zu hindern. Ganz im Gegenteil.

Er war sicher, dass sie es unlängst bemerkt hatte.

So gehässig, wie sie über ihm kniete und auf ihn herabstarrte. Sie hasste ihn. Und bis zu dieser verhängnisvollen Nacht hatte Wickie geglaubt, dass dieser Hass auf Gegenseitigkeit beruhen würde.

Fehlannahme.

Er begehrte sie. So sehr, dass diese Begierde allmählich anfing, ihn physischer Schmerzen auszuliefern. Verdammt sei seine enge Hose.

Fest entschlossen, den Blick nicht als Erster zu senken, hielt er den dunklen Smaragden stand, die im schummrigen Fackellicht schimmerten wie polierte Edelsteine.

Einen Augenblick lang hatte er sich eingebildet, so etwas wie Leidenschaft in ihnen entdeckt zu haben.

Aber da sank Nanna noch ein klein wenig tiefer über ihn, womit der Augenkontakt abrupt zusammenbrach. Ihr Kopf lag nun fast auf seiner Schulter, sodass ihr tiefrotes Haar auf seinen Schoß hinabflutete. Der zarte Geruch nach irgendwelchen schwer duftenden Blumen, den Nanna verströmte, machte ihn wahnsinnig.

Ihre Brüste drückten sich weich gegen seinen Oberkörper.

Wickie schluckte hart. Nur zwei mehr oder minder dünne Schichten Stoff trennten ihre nackte Haut von seiner… ein Gedanke, der nicht ohne Auswirkungen auf seinen Körper blieb. Seine Härte zuckte begehrlich. Ihr Vorteil, dass er gefesselt war… sonst wäre sie spätestens jetzt um ihre jungferliche Keuschheit erleichtert.

„Niemand kann uns hier unten hören“, wisperte Nanna ihm mit rauer Stimme zu.

Ihr Atem strich warm über seine Wange, löste Gänsehaut auf seiner kompletten linken Körperseite aus.

Er hätte ihr liebend gern eine bissige Antwort entgegengeschleudert, aber er traute seiner Stimme nicht. Ganz zu schweigen davon, dass sein Denken ihn ohnehin im Stich gelassen hatte.

Alles, wozu er verbal fähig war, belief sich auf schlecht unterdrücktes Stöhnen und lüsternes Keuchen. Genau das, was zweifelsfrei verraten würde, was in ihm vorging, und was er ihr ums Verrecken nicht gönnte zu erfahren. Nein. Den bitteren Triumph über ihn würde er ihr nicht freiwillig überlassen!

Er biss die Zähne aufeinander.

Nur zur Sicherheit.

Nannas Finger spielten neckend seinen Hals hinunter, zeichneten fast zärtlich seine Schlüsselbeine nach und ehe Wickie bewusst werden konnte, wohin Nanna sie schicken wollte, hatten sie ihm die Hose von den Hüften geklaut.

„Ich hätte nicht gedacht, dass der Kerker dich so anmacht“, hauchte Nanna ihm mit feurigem Blick zu. Sie genoss diesen Moment, das tropfte aus jeder verfluchten Silbe heraus. Sie liebte es, ihn so um den Verstand zu bringen.

Miese, sadistische…

„Als ob dieses Verlies solche Auswirkungen auf mich hätte“, wollte Wickie am liebsten zurückknurren, doch alles, was ihm über die Lippen drang, war ein heftig gekeuchtes: „Fick mich endlich!“

Nanna sandte ihm einen letzten Finsterblick, dann kam sie seinem groben Befehl ohne längeres Hinhalten nach.

„Wenn du so darum bettelst…“ Sie richtete sich auf, riss den Kopf in den Nacken und senkte ihren warmen Mädchenkörper hungrig auf seine ihr entgegenpulsierende Härte hinab.

Wickie durchstieß gierig ihren feuchten Eingang. Im selben Moment stieß er gewaltsam die Luft aus. Das Gefühl, das sich seiner Härte bemächtigte, überwältigte ihn. Ihre warme Nässe empfing ihn zuckend, sog ihn intensiv in sich. Wickie glitt tief in unberührte Gefilde. Sein Herz drohte seine Brust zu sprengen, doch er achtete kaum darauf. Zu atemberaubend war das, was er tat.

Nannas ungleichmäßiges Pulsieren wurde fordernder. Sie entzog ihm ihr Becken, nur um sich sofort wieder auf ihn sinken zu lassen.

Jeder Stoß, den er in sie jagte, ließ ihr abgehacktes Keuchen unkontrollierter klingen.

Wickie stieß immer hemmungsloser, erfüllte sie mit jedem kraftvollen Stoß. Nanna krallte sich in seine Schultern, aber er spürte es kaum. Ihr Kopf ruckte in ihren Nacken. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie zur Kerkerdecke hoch, ohne sie überhaupt wahrzunehmen. Das Gefühl, das Wickie in ihrer nassen Tiefe auslöste, bemächtigte sich ihrer und ließ alles vor ihren Augen verschwimmen.

Aus ihrem gekeuchten Gestammel ergab sich allmählich ein Name.

„Wickie“, stöhnte Nanna und drängte sich ihm entgegen.

„Für dich … heiße ich immer noch … Vicke“, korrigierte Wickie sie keuchend. Presste sich so fest gegen sie, wie es ihm möglich war. In dem Moment geschah es endgültig um Nanna.

Alle Vorbehalte fallen lassend, griffen ihre Hände nach dem kleinen Dolch in ihrem Ärmel, mit dem sie die Seile durchtrennten, die Wickies Hände aneinander fesselten.

Nur um seine fast tauben Handflächen ungeniert unter ihrem hochgezerrten Kleid gegen ihre Brüste zu drücken.

Wickie schnappte nach Luft, kaum dass seine Fingerspitzen die samtigen Brustwarzen berührten.

Das heftige Pulsieren in ihr schwoll an, während Nanna ihn immer wilder ritt. Ihre Feuchtigkeit zog sich fest um ihn zusammen, als – …

„AH, VICKE!!!“

– …ihr langgezogener Schrei ungehört zwischen den steinernen Kerkermauern verhallte.

Wickie spürte den vernichtenden Wunsch, auf der Stelle in ihr zu kommen. Die Nässe, die ihm schlagartig entgegenströmte, riss ihn mit sich. Ihr Orgasmus überfiel ihn wie ein gieriger Räuber, dessen unstillbare Wollust sich gedankenlos über ihn hermachte.

Wickie kniff die Augen zu, als seine Spitze sich plötzlich verhärtete und es keinen Herzschlag später aus ihm herausschoss, um in ihre Feuchte zu fluchten.

Mitgerissen von diesem aufwühlenden Gefühl, schlang Wickie seine Arme um ihren Oberkörper, um sie zu sich herunter in einen ungestümen Kuss zu ziehen.

Ihre Lippen prallten aufeinander, doch Wickie ließ Nanna keine Möglichkeit, sich gegen ihn zu wehren. Seine Zunge drang durch ihre Lippen, stupste ungehindert gegen ihre Zungenspitze und provozierte sie dazu, den wilden Kuss verlangend zu erwidern.

Noch während sie mit sich rang, ihn einfach zurückzuschubsen und aus dem Kerker zu flüchten, hatte Wickie sie mit sich herumgewirbelt. Nun thronte er auf ihr. Seine Hände tasteten frevellos über ihren erhitzten Körper.

Sie drängte sich ihm immer noch hungrig entgegen. Seine Berührungen lösten wohlige Schauer auf ihrer Haut aus. Sie wollte mehr davon… mehr… leise seufzend schloss sie ihre Augen.

Plötzlich löste Wickie den Kuss, sprang verblüffend geschickt auf und floh aus dem Kerker. Nicht, ohne die Kerkertür vorher sorgfältig zu verschließen. Überrumpelt richtete Nanna sich auf, wurde sich abrupt ihrer Situation bewusst und stürmte ans Gitter.

„Du elender…“, fluchte sie und starrte ihm finster nach.

Wickies spöttisches Hohngelächter schmerzte ihr in den Ohren. „Ich wünsche dir eine angenehme Nacht, Nanna. Vor morgen Früh wird dich hier niemand finden. „

„Wickie!“, rief Nanna ihm entrüstet nach. Sie ärgerte sich über sich selbst und darüber, dass er sie so schamlos ausgetrickst hatte, wie Wickie mit nicht zu verleugnender Schadenfreude feststellte.

Er drehte sich noch einmal um, grinste düster zu ihr zurück und ließ den Schlüssel wie zufällig fallen.

„Für dich immer noch Vicke, Svens Töchterchen Nanna. „.

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Petras Vorstellungsgespräch

Vor einiger Zeit hatte Marcs Arbeitgeber beschlossen ein regionales Büro nahe eines wichtigen Kunden zu eröffnen. Zunächst wurde nur er dorthin versetzt und kümmerte sich intensiv um die Kundenbindung und den Aufbau des Büros. Bald hatte er genug Aufträge akquiriert, dass er 5 Mitarbeiter in seinem Büro dauerhaft beschäftigen konnte. Allesamt waren ungefähr im gleichen Alter, verheiratet und hatten mindestens ein Kind. Die Gespräche beim gemeinsamen Mittagessen drehten sich entweder um Projekte oder um Familie.

Nur allzu oft war Marc gezwungen seinen Kollegen Überstunden abzuverlangen, damit die Projekte rechtzeitig abgearbeitet waren. Da er selbst auch Familienvater war, wusste er nur zu genau, dass dies nicht immer der Interessenslage seiner Leute entsprach. Trotzdem war die Moral so gut, dass es nie zu ernsthaften Beschwerden führte.

Kürzlich beschloss Marc eine Assistenz zur Unterstützung einzustellen. Die Zentrale hatte keine Einwände und so wurde die Personalabteilung beauftragt eine passende Kraft zu suchen.

Marc hatte allerdings noch weitergehende Interessen, die er aber nicht in seiner Personalakte dokumentiert haben wollte. So schaltete er eine Anzeige „Hobbyhure für Sekretariat gesucht“ in den einschlägigen Foren, bei den er bereits seit einiger Zeit angemeldet war. Er musste auch nicht lange auf Bewerbungen warten und begann schon bald mit der Auswahl. Am meisten interessierte ihn Petra, die bereits Berufserfahrung im Sekretariat hatte und sich in ihrer Freizeit als Hobbyhure ebenfalls in den Foren aufhielt.

Petra war Anfang 40 ca. 1,7 m groß, dunkelhaarig, sehr sportlich und umwerfend attraktiv. Nachdem Marc mit ihr telefoniert hatte, lud er sie zunächst zu einem inoffiziellen Vorstellungsgespräch ein.

Sie erschien sexy gekleidet ohne nuttenhaft zu wirken. Natürlich blieb ihre Anwesenheit Marcs Mitarbeitern nicht unbemerkt, er bat sie in einen Besprechungsraum der vom übrigen Büro nur durch einen Glaswand abgetrennt war. Um keine allzu große Aufmerksamkeit zu erregen ließ er die Jalousien offen.

Zunächst ließ sich Marc den bisherigen Werdegang als Sekretärin darlegen und konnte keine Kritikpunkte erkennen. Schließlich kam Marc auf das Thema Hobbyhure zu sprechen. Er erzählte ihr von seiner Idee, den Kollegen zur weitern Steigerung der Arbeitsmoral die Dienste einer festangestellten Hobbyhure zukommen zu lassen. Es aber nicht seine Absicht sei, dass die Kollegen zunächst davon erführen, sondern sie sollten in dem Glauben bleiben, dass es eine zufällige Entwicklung wäre. Außerdem solle die Initiative von ihr ausgehen und sie müsste keine Wünsche erfüllen die sie nicht selbst wolle.

Petra war etwas überrascht, hatte sie doch vermutet, dass Marc sich eine persönliche Hobbyhure einstellen wollte und sie grundsätzlich seine Wünsche zu erfüllen hatte. Es wurde ihr bewusst, dass sie als Büromatratze dienen sollte und es ihre Aufgabe wäre die Kollegen zu verführen.

Damit hatte sie nicht gerechnet und bat sich etwas Bedenkzeit aus. Marc stimmte zu und schlug ihr vor, falls sie an dem Job noch Interesse hätte eine offizielle Bewerbung als Sekretärin einzureichen.

Es dauerte keine Woche, bis die Personalabteilung Petras Bewerbung an Marc weiterreichte und er sie zu einem zweiten – offiziellen – Bewerbungsgespräch einlud.

Petra erschien wieder sehr sexy gekleidet, und da sie dieses Mal schon wusste was Marc von ihr erwartet, war sie gut vorbereitet und hatte ihren Slip zu Hause gelassen. Wieder führte Sie Marc ins Besprechungszimmer. Sie lächelt ihn an und begann die Jalousien zu schließen. Marcs Hose hatte bereits eine deutlich sichtbare Beule bekommen, er lehnte am Besprechungstisch und konnte nicht aufhören auf Petras Knackarsch zu starren.

Sobald der Sichtschutz perfekt war, stellte sich Petra vor ihn hin und begann sogleich seine Hose zu öffnen. Sein Prachtstück sprang ihr förmlich entgegen, sie kniete nieder und zog ihm die Hosen bis zu den Knöcheln herab. Sein Prügel war bereits vollends steif und wippte vor ihrem Gesicht. Er war so dick, dass als sie ihn an der Wurzel packte, ihre Finger nicht den Daumen berührten. Und er war so lang, dass als sie mit beiden Händen zupackte noch ordentlich etwas für ihren Mund übrig blieb.

Sie umschloss seine Eichel mit den Lippen und begann mit der Zunge an seinem Penisbändchen zu spielen. Dann senkte sie Ihren Kopf ohne die beidhändige Umklammerung zu lösen.

Dies wiederholte sie einige Male und blickte dabei in Marcs Augen, der diesen Teil des Vorstellungsgesprächs sichtlich genoss. Er war gespannt wie weit Petra gehen würde. Sie löste eine Hand und überwand mit Leichtigkeit ihr Rachenzäpfchen, lediglich ein leichtes Grunzen war zu vernehmen.

Noch immer hielt sie Blickkontakt und konnte so deutlich Marcs geweitete Pupillen sehen. Schließlich öffnete sich auch noch die zweite Hand und Petra schob sich Marcs Prachtschwanz so tief in den Rachen, dass ihr Schluckreflex auslöste und schließlich ihre Lippen seine Peniswurzel berührten. Nun musste sich Marc ordentlich Konzentrieren, damit er nicht jetzt schon abspritzte, wäre so womöglich die Vorstellung beendet gewesen. Er nutzte die Gelegenheit und übernahm die aktive Rolle. Zunächst bohrte er noch einige male genüsslich in Petras Rachen, bevor er sie anwies aufzustehen und sich über den Tisch zu beugen.

Petra war so nass, dass Marc keinerlei Mühe hatte ihr von hinten Zeige- und Mittelfinger in Ihre Möse zu schieben. Er zog sie wieder heraus und verteilte ihren Saft in der Pospalte, um diese Prozedur mit einem weiteren Finger zu wiederholen. Schließlich führte er seine rechte Hand bis zu den Fingergrundgelenken ein, öffnete sie so dass ihre Spalte quer gedehnt war und drückte dann mit dem Daumen auf den Anus, der ebenfalls bereitwillig nachgab.

Offensichtlich hatte Petra nicht nur Qualitäten als Sekretärin, ohne Widerstand ließ sie sich von Marcs Hand nehmen. Nur ihre Knie wurden weich, was dazu führte, dass sie in Marcs Hand platz nahm. Schließlich zog Marc seine Hand heraus und positionierte seien Schwanz an ihre Möse. Ohne zu zögern drang er in sie ein, als er den äußeren Muttermund überwand, stöhne Petra wohlig auf. Schon lange hatte sie keinen Sex mehr gehabt bei dem sie so tief genommen werde.

Auch diese Tatsache nahm er wohlwollend zu Kenntnis und begann mit langen, harten Stößen seine Eichel in den Gebärmutterhals zu schieben. Dabei klatschten seine Hoden geräuschvoll gegen ihren Venushügel. Bereitwillig streckte Petra ihren Knackarsch Marc zur Benutzung entgegen und hoffte er würde auch noch ihr verbleibendes Loch bedienen.

Wie gerne hätte sie ihren Orgasmus herausschreien, zog es aber vor sich zu beherrschen wusste sie doch noch nicht wie Marc und besonders die Kollegen nebenan darauf reagieren würden.

Als Marc bemerkte, dass sich ihre Möse lustvoll Kontrahierte und gerade im Begriff war ihn zu melken zog er seinen Prügel heraus und setze ihn am Anus wieder an. Er spuckte noch kurz auf seine Eichel, und pfählte Petra mit einem einzigen kräftigen Stoß. Petra war geübt genug um seien Schwanz ohne Schmerzen bis zum Anschlag aufzunehmen, sie genoss es ihren Schließmuskel bis an die Grenze gedehnt zu bekommen. Marc hatte nichts anderes erwartet und fickte ihren Arsch, dass der Besprechungstisch dabei wegrutschte.

Als er schließlich begann abzuspritzen zog er seien pulsierenden Schwanz heraus und legte ihn auf ihr Hinterteil. Genüsslich sah er zu wie, ein Teil seiner Ladung sich auf Petras Po ergoss. Sein Prügel war noch so hart, dass er im Anschluss noch ein paar Mal in Petras klaffenden Anus stieß. Jedes mal wenn er ihn herauszog presste Petra eine Ladung seiner Sahne mit heraus, die sich zusammen mit der Hinterlassenschaft auf ihrem zuckenden Hinterteil auf den Weg machte über ihre Möse die Beine hinunterzulaufen.

Als Marc endlich befriedigt war, nahm er Servierten aus dem Schrank damit sie sich notdürftig abtrocknen konnte. Noch während sich Petra Marcs Sperma von den Strümpfen tupfte, meine er zu ihr: Von mir aus kannst du nächste Woche anfangen, aber dein Arsch bleibt Chefsache — abgemacht?

Sie nickte strahlend und antwortete: „ Aber nur wenn du ihn auch regelmäßig benutzt!“ Dies sichert Marc gerne zu und unterschrieb ihren Arbeitsvertrag.

Mittlerweile hatte sich Petra wieder einigermaßen zu Recht gemacht, allerdings war sie noch recht wackelig auf ihren hohen Schuhen als Marc sie in das Großraumbüro führte, wo die Kollegen an ihren Arbeitplätzen saßen und er sie mit den Worten vorstellte: „Das ist Petra unsere neue Büro-Assistenz, sie wird nächste Woche bei uns anfangen. „.

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Das Amulett

Kapitel 1

An einem schönen Sommertag gehen Jens und Linda im Wald spazieren. Hand in Hand und verschlungen gehen die beiden verliebten, verträumt unter den Bäumen lang und ahnen noch nicht das sich gleich ihr sexuelles Leben komplett ändern wird! Als sie so verträumt dahingehen sieht Linda im Laub was schimmern. „Guck mal Jens, da funkelt was im Laub. “ sagte sie und rannte zu der Stelle. Vorsichtig schiebt sie das Laub mit dem Fuß beiseite und hebt es vorsichtig auf.

„Ui, guck mal das ist aber schön. “ Ja ganz hübsch und schön alt, ist bestimmt was wert! “ antwortete er schnippisch. Sie streckte ihm die Zunge entgegen und drehte und wendete es in ihren zarten Händen. “ Guck da steht was hinten drauf“. „Dieses Amulett wird dein Leben verändern“ komischer Spruch! „Naja egal, es ist hübsch, kannst du es mir umhängen Schatz?“ Er nahm es in die Hände, hing es ihr um den Hals und der Verschluss sprang zu.

Dann aus heiterem Himmel fing es an zu regnen und zu donnern, als ob jemand das Amulett beschützen wollte. „Ohje komm lass uns schnell nach Hause rennen, sonst holen wir uns noch was weg. “ befahl ihr Jens und beide rannten nach Hause.

10 Minuten später waren sie angekommen und total durchnässt. „Ich Nehm schnell ein Bad Schatz, kannst du Tee für uns machen?“ Er nickte und ging in die Küche.

Linda ließ sich Wasser in die Wanne und zog sich aus. Sie war eine hübsche junge Frau, zwar ein paar Gramm zuviel aber Jens gefiel es. Alles an seinen richtigen Platz, sagte er immer zu ihr. Doch Linda mochte ihre Brüste nicht besonders, sie waren zu unförmig und zu klein, aber sie kam damit klar!

Als die Wanne genug Wasser trug setzte sie sich rein und entspannte sich.

Nach ein paar Minuten war sie so entspannt das sie einschlief.

Auf einmal fing das Amulett an zu leuchten und wurde warm. Durch diese Wärme und ein sonderbares Gefühl erwachte sie aus ihrem Schlaf. Sie spürte ein Kribbeln was ihren ganzen Körper durchzog, Irgendetwas stimmt hier nicht dachte sie nur. „Aua, was war das“,sagte sie erschrocken und hielt sich ihre Brust. Etwas war anders, dachte sie und packte sich an ihre Brüste.

Erschrocken stellte sie fest das hier was nicht stimmt, denn ihre Brüste fühlten sich fülliger und etwas größer an.

Jens hörte nur noch einen Schrei aus dem Bad und rannte sofort hin.

Er schlug die Tür auf in der Panik das seiner liebsten was passiert ist. Er war erleichtert als er sie in der Wanne sitzen sah und fragte was denn passiert wäre. Linda guckte auf ihre Brüste, was ihn verwirrte.

Sie hielt sich die Arme davor. Nochmals fragte er sie:“Was ist passiert Schatz?“ Sie drehte ihren Kopf zu ihm und antwortete: „Guck doch selber, ich weiß nicht was hier vor sich geht!“ Er guckt sie verwirrt an und sah das sich zwischen ihren Armen; die Sie vor der Brust verschränkt hatte; ihre Brust herausquoll und immer größer zu werden schien. „Ehm…. was passiert da gerade?“ Ihre Brüste scheinen zu wachsen. Er macht große Augen und schätzte sie auf C Körbchen.

„Ich weiß es nicht, nur das das Amulett anfing zu leuchtet, ein warmes Kribbeln merkte und seitdem wachsen sie unaufhaltsam. Inzwischen müssen es D Körbchen sein, denn sie konnte sie nun nicht mehr verdecken und nahm ihre Arme weg. Ihre brüste wackelten und wippten durch den Verlust ihrer Arme.

Er ging nun zu ihr und guckte sich dieses unglaublich geile Ereignis, wie er fand, genauer an. „Passiert das gerade wirklich, oder träume ich?“ fragte er.

Er nahm seine Hand und packte ihre wachsenden Brüste an. Wow sie sind echt und so weich, dachte er und fing an zu massieren. Er merkte wie sie in seinen Händen weiter wuchsen und schon auf E Körbchen gewachsen waren. Es schien ihn zu erregen, denn er merkte wie sein Penis hart wurde und gegen seine Hose drückte. Er nahm nun die zweite Hand zum massieren dazu. „Awww…Jens…was machst du…. ? Das fühlt sich gut an“ Er massierte weiter und merkte wie ihre Brüste aufgehört haben zu wachsen.

„Das ist ja mindestens ein F Körbchen“ stellte er mit lüsternen Blick fest. Er nahm seine Hände weg weil ihn was gekitzelt hat und stellte fest das ihre Nippel und die Aurora auch enorm gewachsen waren. Die Aurora war Hand groß und ihre Nippel nun daumendick und sehr lang, alles echt gigantisch dachte er. „Wow, Linda das sind keine Brüste mehr sondern Euter, so gigantisch wie die jetzt sind!“ Er hatte nicht gemerkt wie sie nur noch am stöhnen war und schneller atmete.

Das machte ihn nun noch geiler und sein Penis drückte gegen seine Hose. „Hör nicht auf, sagte sie stöhnend, mach weiter,“

Seine Hände griffen wieder nach ihren Eutern und fingen an sie kräftig zu massieren. Dies erwies sich aber als schwierig, denn er brauchte beide Hände für eine Brust so groß waren sie! Er massierte beide Euter immer abwechselnd und jedesmal wenn er richtig zupackte stöhnte Linda laut auf. Langsam fing er an Sie zu Küssen und zu liebkosen.

Bei jedem Kuss stöhnte sie lauter. Dann nahm er einen Nippel in seine ganze Hand und drückte ihn fest zu, danach versuchte er ihn in den Mund zu nehmen. Dies war aber gar nicht so einfach denn sie waren sehr groß geworden. Als er es zu ihrer Zufriedenheit geschafft hatte fing er an zu saugen und massierte weiter. Linda stöhnte laut auf und fing an zu zucken, es schien ihr zu gefallen. „Jaaaa…Jens saaaug an meinen Eutern, das ist ein unbeschreiblichessssss Gefühl“, zischte und stöhnte sie.

Jens saugte immer stärker und massierte doller, nahm seine andere Hand und machte eine melkende Bewegung an dem Nippel in seinem Mund.

Dann geschah es, er merkte wie sich ein Schwall warme Milch in seinen Mund ergoss. Als er das merkte wurde seine Geilheit nochmals gesteigert und er fing an ihre Euter richtig zu melken! Doller und doller saugte und zog er an ihrem Nippel um an die köstliche Milch zu gelangen.

Das Melken machte Linda so geil, das sie lauter und intensiver stöhnte und merkte wie sich ein Orgasmus näherte. Jens war inzwischen dabei den anderen Nippel zu melken und saugte doller und doller. Dann kam sie und erlebte ihren ersten Orgasmus während dem Vorspiel! Er war lang und gewaltig, später war Sie froh das Sie in der Wanne lag. Durch den Orgasmus wurden ihre Brüste noch etwas praller und eine riesige Ladung Milch entlud sich in Jens Mund, die er auch gierig schluckte.

Als der Orgasmus abgeklungen war merkte Linda einen stechenden Schmerz in ihrer muschi und hielt sich die Hand davor in der Hoffnung der Schmerz würde dadurch verschwinden. Doch er tat es nicht und zu dem Schmerz kam noch einen starkes ziehen dazu. „Ist alles in Ordnung schatz? Was passiert jetzt mit dir?“, fragte er mit vollem Mund und Milch lief an seinem Mundwinkel runter. Kaum aber hatte er sie gefragt tat sein Penis auf einmal tierisch weh und hielt ihn sich fest.

„Auaaa, was passiert denn jetzt mit mir?“ Schrie er raus und merkte wie sein Penis weiter gegen seine Hose drückte und weh tat. Er schaute auf sein bestes Stück und konnte gerade erkennen wie seine Hose aufriss un sein Penis raussprang. Er wurde immer größer und härter und Jens fing laut an zu stöhnen. Sein Penis war auf einmal gigantisch groß! Er war mindestens 30cm lang und ca. 6cm im Durchmesser, dachte er. Die Eichel und das Penisloch darin, waren riesig geworden und er konnte nicht anders als es zu berühren.

Da er so mit seinem neuen Penis beschäftigt war, bemerkte er nicht das Linda immer noch schmerzen hatte. Erst als sie erneut schrie lies er ab von ihm und beugte sich über die Wanne. „Tut es immer noch so doll weh?“

„Ja…. du Witz…bolt…. „stotterte sie vor schmerzen und schielte auf seinen neuen Penis. Für eine Sekunde vergas sie die Schmerzen und freute sich irgendwie auf Jens Penis.

Doch dann holte sie der Schmerz wieder ein.

Jens hingegen zog am Stöpsel und lies das Wasser ab um such ihre schmerzende Muschi anzugucken. Nach jener gefühlten Ewigkeit war die Wanne leer und erschrak. Eigentlich sollten doch ihre Hände ihre süße Muschi verdecken nur was es jetzt das Gegenteil. Da könnte man nichts mehr verdecken, denn ihre Muschi war größer geworden. Mindestens 2 mal so groß, aber wohl viel mehr dachte er.

„Schatz?…ehm deine süße muschi ist gar nicht mehr so süß…ehm wie soll ich es sagen…sie ist riesig geworden und scheint wohl noch zu wachsen“

„Waaass? Na toll und ich möchte sie so klein…ok hilf mir hoch ich will die mir im Spiegel anschauen!“ Antwortete die neugierig.

Jens hilft ihr aus der Wanne, was mit ihren großen Eutern gar nicht so einfach war. Nach ein paar Versuchen, hatten die beiden es geschafft und gingen ins Schlafzimmer wo ein grosser Spiegel hing.

Ihr Euter wackelten und bebten bei jedem Schritt hin und her, was ihn sehr erregt hatte und sein Penis noch etwas mehr anschwellen lies! Sie stellten sich nun vor den Spiegel und guckten beide verdutzt auf das bizzare Bild….. “ wow, wie riesig!“ Sagten beide gleichzeitig.

Linda freut sich riesig auf ihre große muschi wo jetzt locker ein Handball reinpassen würde. „komm Schatz, sagte Linda, lass uns jetzt versautes tun ich bin mehr als Geil!“ sie zog Jens mit aufs Bett und legte sich hin.

Dann drückte sie seinen Kopf Richtung Süden zu Ihrer riesenmuschi. „Bitte verwöhne mich zuerst Schatz, danach bist du dran!“ befahl sie ihm. Jens grinste und fing an zu lecken, was schwierig war, denn vor ihm klaffte ein großes feuchtes und gieriges Loch. Ehrfürchtig leckte er weiter, glitt mit seiner Zunge an den dicken schamlippen entlang und küsste die Innenseite ihrer Schenkel. Von den Schenkeln glitt ich zum Kitzler, der die Größe eines Golfballs hatte.

Er leckte dran und versuchte ihn einzusaugen. Mit viel mühe gelang es ihm und er bearbeitete ihn im Mund mit seiner Zunge. Es kam plötzlich denn Linda hatte wohl einen Wahnsinns Orgasmus. Ihre riesenmuschi bebte und der Kitzler im Mund vibrierte förmlich. Doch das war nicht alles, denn Linda spritze zum ersten mal in ihrem Leben ab. In Jens Gesicht entludt sich Lindas ganzer Saft und er war klitschnass, es war ne riesenladung! Linda war sichtlich glücklich, aber sie schien noch geil zu sein.

Sie packte auf einmal Jens Gesicht und drückte es an ihr loch. „Bitte hör nicht auf mich zu lecken! Ich will nochmal so einen Orgasmus spüren!“ Sagte sie.

Das lies er sich nicht 2 mal sagen und fing wieder an zu lecken. Doch Linda drückte sein Gesicht doller an ihr große muschiloch und sagte „tiefer Jens, leck mich tiefer! Ich will deine Zunge in mir spüren!“ Er gehorchte und drückte sein Gedicht an das Monsterloch.

„Mmhh das schmeckt echt lecker, kann gar nicht genug davon bekommen“ brabbelt er in die muschi. Doch sie drückte seinen Kopf immer mehr an ihr muschiloch und hält ihn fest, „fester Schatz ich merke dich kaum, noch tiefer“ dann drückte sie sein Gesicht noch Dichter dran. Sie spürt auf einmal einen leichten Druck und ein schmatzen. Sehen konnte sie nichts, da ihre Euter zu groß waren. Mit etwas Anstrengung versuchte sie ihren Oberkörper zu heben um was zu sehen.

Dann erschrak sie und schrie… Sein Kopf steckte on ihrer Riesen muschi und er leckte sie von innen das merkte sie.

Er merkte es erst ein paar Minuten später was geschehen war und geriet dann ich Panik. Sein Kopf steckt in ihrer muschi, wie kann das sein, dachte er und fing an sich hektisch zu bewegen um rauszukommen.

Aber gerade diese Bewegung brachte sie wieder zum stöhnen, weil er sich so bewegte das er ihre muschi mit seinem Kopf fickte.

Immer hektischer bewegte er sich, was ihre Lust immer mehr steigerte und schließlich in einem gewaltigen Orgasmus endete. Sie spritze ab, zum zweiten mal spritze sie ab! Nur durch ihren Orgasmus, zuckte ihre muschi und weitete sich dadurch etwas, so das sein Kopf noch weiter reingleitet. Bis zu den Schultern war er drin und langsam schien es ihm zu gefallen. Nur eines hatte er nicht bedacht, wie atmet er eigentlich. Voller Schreck kam er wieder in Panik und schluckte etwas von ihrem Saft.

„Mmhh lecker schmeckt das“ dachte er. Doch er wollte langsam wieder raus, so daß seine Hände zur Hilfe nahm und ihre muschi öffnete, damit er seinen Kopf rausziehen konnte.

Sie bekam es mit und sagte nur traurig „Nein Schatz Bitte bleib drin das ist so Geil!“ doch da merkte sie wieder das ziehen und hörte es wieder flutschen. Sein Kopf war draußen. Komplett eingeschmiert guckte er sie lüstern an und sagte: „ja es ist Geil aber meinst du nicht das ich jetzt auch mal dran bin?“ grinste er und zeigte auf seinen Monsterschwanz.

Sie seufzte, aber grinste dabei. „komm er du Hengst!“ in der Tat sah sein schwanz fast aus wie ein Pferdepenis, also was die Ausmaße betraf.

Er setzte sich auf Ihren Bauch, legte seinen schwanz zwischen ihren Eutern;die komisch pulsierten; und erreichte locker ihren Mund so lang war er. Sie guckte sich das Monster an. „Wow den werde ich doch nie in meinem Mund bekommen und außerdem ist dein schwanzloch ja schon sehr groß!“ Sie fing an zu lecken, ihre Zunge spielte mit seiner dicken Eichel und küsste ihn.

Dennoch wusste sie nicht wie sie ihm einen blasen sollte. Stattdessen fing sie an erstmal ihre Zunge in sein schwanzloch zu stecken, was ihn sofort einen lautes stöhnen entlockte. Sie dachte nur noch wie groß sein Loch war und grinste ihn an.

Sie nahm ihre Hand und steckte sofort 2 Finger rein. Diese glitten mit Leichtigkeit rein und er musste wieder laut stöhnen. Dann nahm sie einen 3 Finger dazu… Oh es dehnt sich mit.

Er stöhnte noch lauter und sagte zu ihr: „wenn du so weiter machst dauert es nicht mehr lange und ich komme“ Sie hörte ihn gar nicht sondern war gerade dabei den 4 Finger reinzustecken. Ohhh dachte sie und steckte aufeinmal die ganze Hand in sein schwanzloch, was nun extrem gedehnt wurde. Er schrie und stöhnte zugleich. „Das ist die Rache für gerade“ sagte sie grinsend und schob ihre ganze Faust immer tiefer rein bis zum Ellenbogen, tiefer konnte sie gerade nicht auch wenn sie es wollte.

Sie fistet sein schwanz, immer schneller und schneller. Das ist ein geiles Gefühl, dachte sie. Sein stöhnen und schreien wurde immer lauter, er schien bald zu kommen. Sie zog ihren Arm raus und versuchte ihn in dem Mund zu nehmen, was ihr aber nicht ganz gelang und nur die Eichelspitze drin war. Sie saugte noch einmal stark und dann war es soweit.

Doch als sie merkte was passiert wünschte sie, sie hätte ihn nicht in den Mund genommen.

Denn er schoss eine fast unendlich lange Ladung in sie rein. Es müssen Liter gewesen sein, doch sie versuchte Alles zu schlucken. Schwall um Schwall spritze er, doch sie schluckte alles. Ihr Magen war schon gut gefüllt von seinen sperma und ihr Bauch wurde schon dicker. Das aber machte sie so Geil das sie auch wieder kam, doch dieses mal war ihr Orgasmus Wahnsinn. Durch diese geilheit schienen ihre Euter nochmal zu wachsen und Milch schoss aus ihren dicken nippeln.

Und aus ihrer muschi spritze es nochmal im hohen Bogen raus.

Beide hatten wohl den orgasmus ihres Lebens und nach ein paar Minuten war es vorbei. Doch alles war eingesaut, mit Milch und ihren Saft. Und sein sperma hatte er in so einer Menge in Sie reingepummt, das sie richtig dick dadurch wurde, so voll war ihr magen.

Beide guckten sich zufrieden an und mussten lachen.

„Oh gott das war der Wahnsinn. was auch immer hier passiert ist, ich hoffe es hält noch an!“ sagte er. Sie grinste ihn an und antwortete „also ich weiß nicht wie es bei dir ist, aber ich bin immer noch Geil!“ und guckte dabei auf seinen Monsterschwanz…..

Fortsetzung folgt….