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Der Königskrieger

Wenn man lange genug in den Weltraum schaut, hat man vielleicht eines Tages Glück und sieht wie eine Sternschnuppe am Horizont einen unförmigen Lappen durch das All gleiten. Dieser Lappen ähnelt bei genauerer Betrachtung allerdings nichts, was an einen Putzlappen erinnert. Es ist eher wie ein Küchentuch, das eine Hausfrau nachlässig auf dem Boden liegen lässt. Hier und dort Erhebungen. Einige Falten, die tief reichen. Einige glatte Flächen.

Man könnte fast meinen, ein ziemlich verschnupfter Riese habe sein Taschentuch in den Weltraum geworfen.

Vielleicht war es auch so. Genauso, wie die Erde auch nur ein verirrter Popel sein könnte. Keine allzu appetitliche Vorstellung. Darum würde es die Bewohner dieses Lappen auch ziemlich stören, wenn man ihnen diese Beobachtungen erzählen würde.

Der Lappen nennt sich Lu. Und Lu ist ein Planet wie auch die Erde – wenn man mal von dieser Kugelform absieht – denn dort Leben Menschen. Ja, auch Fabelwesen, mythische Figuren, Tiere und diesen Kram – ist ja schließlich für eine ausgewogene Ernährung wichtig, aber eigentlich interessiert uns zu diesem Zeitpunkt nur die menschliche Rasse.

Außerdem sollte man wohl nie versuchen einen Drachen zu essen. Die sind dann nämlich sauer.

Aber zurück zu Lu. Lu ist eigentlich ein ziemlich schöner Planet. Blaues Wasser, grünsaftige Wälder, schneebedeckte Berggipfel, rotglühende Wüsten, weiße Strände, bunte Blumenwiesen… Es ist eine Art Paradies. Allerdings gibt es im Paradies wohl kaum Politik.

Unsere Geschichte beginnt nämlich genau dort, wo die Politik beginnt: Im Schlafzimmer eines Mannes. Des Königs.

Eigentlich hat Lu drei große Könige. Also auch drei große Königreiche. Aber das schönste, reichste und mächtigste Königreich ist immer am interessantesten für eine solche Geschichte. Dieses Königreich beherbergt natürlich auch die tapfersten Krieger, die schönsten Frauen und die ältesten Weisen. Aber das nur so als Information am Rande.

Wir befinden uns also ziemlich geheim gerade hinter einem Vorhang neben dem reichverzierten Bett und betrachten das königliche Schlafgemach. Der Raum ist nicht größer, als die anderen Räume in diesem Schloss, aber da es dem König und seiner Gemahlin gehört, hat man vor langer Zeit entschieden, dass die beiden ein eigenes Bad bekommen.

Es fällt den Knappen einfach zu schwer zu pinkeln, wenn gleich neben ihnen der König in der Badewanne sitzt und seine Frau beglückt. Aber diese Anekdote gehört hier auch nicht hin. Außerdem müssen wir jetzt leise sein, sonst verpassen wir noch den Anfang der Geschichte.

„Mein geliebter Gemahl…“, säuselt die glückliche Königin und streichelt sanft über das Kraushaar auf seiner Brust.

„Meine geliebte Gemahlin…“, seufzt daraufhin der glückliche König und küsst die Augenbraue seiner Frau.

Okay, okay. Ich geb’s ja zu. Das habe ich mir gerade ausgedacht. Das könnt ihr ja auch selbst sehen. Schließlich steht ihr gerade neben mir und… apropos, könntest du so freundlich sein und deinen Ellbogen ein wenig beiseite… Ah, viel besser. Gut, dann fangen wir eben mit dem Streit an, der gerade die Wände des Schlafgemachs zum Erzittern bringt. Ich persönlich finde ja einen harmonischen Einstieg in Geschichten besser, aber wenn ihr unbedingt auf Ehrlichkeit wert legt… Naja… Seht selbst.

„Du verdammter Hornochse! Das war wohl die blödeste Idee, die du jemals hattest!“

Der König hebt entschuldigend seine Hände und geht geduckt auf seine Frau zu, die bedrohlich mit einer Keramikschüssel in der Hand herumschwenkt. Es ist übrigens erstaunlich, dass Frauen prinzipiell immer etwas aus Keramik in der Hand halten, wenn sie streiten. Wahrscheinlich hat wirklich Keramika, die Göttin der Keramik, da ihre Hände im Spiel. Ist ja klar, dass Frauen bei so etwas zusammenhalten.

„Schätzchen…“

„Spar dir bloß dein Schätzchen, du Volltrottel! Was hast du dir bloß dabei gedacht?!“, faucht die Dame des Schlosses und schwenkt weiter die Schüssel.

„Um ehrlich zu sein, hat Blödel…“

„Natürlich… Wieder mal dein Image-Berater! Immer schiebst du die Schuld auf ihn“, kreischt die Königin. „Ich habe aber nicht nach Blödel gefragt, sondern nach dir!“

Der König seufzt vom Abgrund seines beträchtlichen Leibesumfangs und setzt sich schließlich vorsichtig auf die Kante seines Bettes.

„Hör mal, Liebling. Blödel… Ich meine… Ich war der Meinung, dass Perfekt einfach mal erwachsen werden muss. „

„Und deswegen schickst du ihn auf ein Abenteuer? Weißt du denn nicht, wie gefährlich das ist?!“

„Doch. Aber… Naja… seit er aus der Pubertät raus ist… Weißt du, bei Männern… reicht es irgendwann nicht mehr, wenn man abends nur allein… mit sich selbst spielt. Und Perfekt ist jetzt schon einundzwanzig…“

Seine Frau legt betroffen die Keramikschüssel zur Seite.

„Du meinst…?“

„Ja, er interessiert sich seit einiger Zeit auffallend für Frauen. Sein Image würde leiden, wenn er seine Jungfräulichkeit an eine einfache Magd verlieren würde. Was glaubst du, was in die Waschweiber erst sagen, wenn sie erfahren… Nun, du musst wissen, Männer sind nicht gleich am Anfang gut in diesen Dingen mit Frauen. „

„Mein Sohn könnte sich blamieren?“, keucht die Königin in mütterlicher Sorge.

„Ja.

“ Er richtet sich auf und nimmt die Hand seiner Frau, um einen sanften Kuss darauf zu setzen. „Es ist besser, wenn er sich auf diesem Abenteuer die Hörner abstößt und erfährt, was Frauen im Bett schätzen. Dann schwätzen die Waschweiber auch nicht über ihn, wenn er hier das erste Mal die Mägde beglückt. „

Die Königin nickt langsam. „Das hast du dir gut überlegt, mein geliebter Gemahl“, lächelt sie neckisch.

„Meinst du, du hast dir dafür eine kleine Belohnung verdient?“ Eine Verschnürung fällt und der Kopf der Königin senkt sich langsam.

„Meine geliebte Gemahlin!“, japst der König.

Und ja, diesmal habe ich mir das nicht ausgedacht. Aber jetzt müssen wir hier weg. Es gehört sich nämlich nicht, wenn wir… uh. Bei aller Liebe, wir müssen jetzt hier weg. Wir können nicht zusehen… Oh Gott!

Bäh, nee! Bäääh!

Also das muss ich mir auch nicht… Oh Gott! Was macht er denn…? Nein! Wir verschwinden jetzt hier.

Oh, mein… RAUS!

*

Prinz Perfekt sitzt währenddessen schon auf seinem Pferd. Neben ihm der Kluge Knappe. Obwohl Knappen in der Regel kaum den elften Sommer hinter sich gebracht haben, wenn sie in den Dienst eintreten, ist dieser Junge bereits achtzehn Jahre alt. Seine Gestalt war wohlgeformt, doch sehr schlank. Besonders im Vergleich zu der von Perfekt. Da Perfekt sein ganzes Leben keinen Kontakt zum Bauernvolk hatte, also auch nicht zu Frauen, die einem nächtlichen Schäferstündchen nicht abgeneigt wären, hat Perfekt seine ganze Energie in den Schwertkampf und ins Krafttraining gesteckt.

Während also Perfekt aus den Nähten zu Platzen schien, war Kluge schmächtig und sehr erfahren mit Bettspielchen. Armer Perfekt. Er hatte nur Kontakt mit den Burgfräulein gehabt. Da die aber bis zur Ehe… Ach, ihr wisst schon.

Doch nicht seine Gestalt ist sehr beängstigend – also doch schon, aber nicht so beeindruckend im Vergleich zu… – sondern die fast fühlbare Frustration, die er an ihm klebt wie eine zweite Haut.

Womit ich natürlich keine Schlangen beleidigen will. Scheiß Correctness.

Auf jeden Fall reiten die beiden also fröhlich durch die Gegend, als Perfekt die Langeweile überwältigt und er ein für ihn ziemlich neutrales Thema beginnt: „Also, wenn ich endlich mal eine Frau besteige, werde ich sie so vollspitzen, dass sie noch eine Woche danach tropft. „

„Aha“, sagt Kluge, der Knappe.

„Und ihre Brüste werde ich so ablecken und beißen, dass sie flüssig werden.

„Aha. „

„Und dann… Ich werde ihren Arsch so schlagen, dass er so extrem leuchtet, dass ich nicht mehr das Licht anmachen muss!“

„Soso. „

„Genau so werde ich das machen! Du musst nämlich wissen, dass ich einmal im Stall war und da ein Pärchen beobachtet habe. Ich bin also nicht völlig unwissend. „

„Aha. „

„Willst du nichts zu diesem Gespräch beitragen?“

„Um ehrlich zu sein, interessieren mich Frauen nicht.

Sie reiten einen Moment schweigend. Schließlich fragt der Prinz leise: „Aber du hast einen Penis, richtig?“ Er hatte von so etwas gehört. Von Eunuchen. In einem der anderen Königreiche war das eine ziemlich beliebte Strafe für fremdgehende Männer.

„Ja. „

„Und dann… Ich verstehe nicht…“

Kluge nickt langsam. „Ich bevorzuge Männer für den Beischlaf. „

„Aber…“ Perfekt runzelt die Stirn.

„Wir haben keine Brüste. „

„Was ich ziemlich gut heiße. „

„Aha. “ Der Prinz war nicht dumm. Nur eben unwissend. Wenn man das ganze Leben keinen Kontakt zu normalem menschlichen Sexualverhalten hat, findet man so ungefähr alles wunderlich. Hätte Kluge also zum Beispiel gesagt, dass er gerne Analsex mit Frauen hat, hätte Perfekt das ebenso wenig verstanden. Oder wenn man ihm versucht hätte zu erklären, was Oralsex war, hätte er verwirrt nach dem Sinn gefragt.

Für ihn war Sex ficken, Brüste lutschen und Ärsche hauen. So wie er es im Stall hatte beobachten können. Ach ja, die Unschuld…

Wieder schweigen sie einige Zeit.

Schließlich meldet sich der Kluge zu Wort. „Ich hoffe, das ist kein Problem. „

„Nein. “ Perfekt wendet sich zu seinem Knappen. „Aber wie geht das denn bei einem Mann?“

„Wir haben auch Öffnungen.

„Die Nase?“

„Nein, den Mund und wir haben auch noch eine andere Öffnung. „

„Oh… Hä?“

„Wenn du willst, kannst du es ausprobieren. „

„Mit wem?“

„Mit mir. “ Das gierige Glitzern in den Augen des Knappen fällt dem Prinzen natürlich nicht auf. Natürlich haben alle Frauen und viele Männer im Königreich ein Auge auf den stolzen, schönen und starken Prinzen geworfen und einen Moment gab sich der Knappe seinen jahrelangen Phantasien hin.

Sein Schwanz richtete sich auf. – Was nicht sehr gut war, denn mit einem Steifen zu reiten ist nicht sonderlich angenehm. „Scheiße! Au!“, flucht der Knappe und reißt Perfekt aus seinen Grübeleien.

„Was ist los?“

„Ich habe einen Steifen. Verdammte Scheiße. Lass uns anhalten. „

Der Prinz zügelte sein Pferd und der Knappe stieg schnell ab, um sein Gemächt zu ordnen. „Macht dich das so geil?“, fragte der junge Prinz.

„Ja. „, gab der Knappe zu.

„Mich nicht. „

Kluge nickte enttäuscht. „Macht nichts. Habe ich mir schon gedacht. Aber… ich hätte ja Glück haben können. „

„Ja, da hast du recht. Tut mir leid. „

„Schon gut. Ist ja nicht mit Absicht. Was hältst du davon, wenn wir Rast machen und in dem See dort schwimmen gehen?“

Der Prinz hebt eine Augenbraue.

„Aber es ist schweinekalt. „

„Umso besser“, grinst der Knappe und schreitet langsam voraus über die blühende Wiese. Perfekt folgt ihm ebenfalls grinsend und schon ein bisschen stolz auf seine Wirkung auf diesen Mann. Schade, dass sich in seiner Brust leider nur Stolz regt und keine anderen Gefühle. Doch während wir die Jungs jetzt mal baden und den Knappen danach noch etwas länger abkühlen lassen – schließlich hatte er gerade einen ziemlich einzigartigen Blick auf die komplett nackte Gestalt des Prinzen gehabt — wenden wir uns einem anderen Teil dieser Welt zu.

*

Wie schon erwähnt, gibt es auf Lu auch Gestalten, die weder der menschlichen noch einer anderen Erdenrasse angehören. Und es gibt Mischformen. Hexen und Zauberer sind beispielsweise Mischformen. Vampire auch. Eigentlich jedes Wesen, das irgendwann mal ein Mensch war und sich dann veränderte.

Via war ein Mensch. Ein nettes, unschuldiges Mädchen, bildschön und artig. Bis der Vater des Mädchens eine neue Frau heiratete.

Die Stiefmutter hatte den Platz an der Seite von Vias Vater nicht auf dem legalsten Weg ergattert. Denn zuerst hatte sie seine erste Ehefrau von einem Jäger umbringen lassen und dann ihr Herz gegessen. Weil sich nun das Herz seiner geliebten Ehefrau im Körper der neuen befand, liebte der Vater von Via kurzerhand die Neue. Die Stiefmutter.

Ja, auf Lu ist ein Herz wirklich an ein Herz gebunden. Wenn man sich verliebt, dann verliert man sein Herz mehr oder weniger im wahrsten Sinne des Wortes.

Wenn ein anderer Mensch also in den Besitz dieses Herzens kommt, behält er auch die Liebe. Hat was mit Psischologie und Gänätik zu tun, hat mir mal ein Zauberer erklärt. Ja, ich bin nämlich nicht dumm, müsst ihr wissen. Ich bin sehr belesen und habe von allem Ahnung.

Auf jeden Fall hatte der Vater von Via seine neue Ehefrau so lieb, dass er sich umbrachte, als sie fremdging. Nun, die Stiefmutter war die schönste Frau der Welt, aber sie war auch eine böse Hexe.

Als Via jetzt heranreifte zu einer begehrenswerten und wunderschönen Frau, fand die Steifmutter das nicht so lustig. Allgemein kann ich hier einmal sagen, dass sie gar keinen Sinn für Humor hat, nur so als kleine Hilfe. Sie wollte sie loswerden. Besonders seit ihr Spiegel ihr nicht mehr die gewünschte Antwort gab. Wie, ihr wisst nicht, wovon ich spreche? Noch nie vom Spiegel gehört? Nein, das werde ich jetzt nicht auch noch erklären! Habt ihr denn von gar nichts eine Ahnung? Und bitte, rückt mir nicht so auf die Pelle!

Danke.

Also, wo war ich? Lasst mich mal überlegen. Steifmutter isst Herz, Vater liebt deshalb Stiefmutter, Vater tot, Via bildschön… Ahja, richtig. Also, Via war plötzlich die Schönste in allen Königreichen und die Stiefmutter, nennen wir sie mal… Dumme Kuh, wurde eifersüchtig und wollte sie aus dem Weg räumen. Allerdings war der Jäger, den sie für den ersten Job engagiert hatte, schon längst im Ruhestand und so brauchte sie jetzt einen neuen. Außerdem wollte sie wieder das Herz essen.

Seht mich nicht so an! Ich habe keine Ahnung, warum. Vielleicht auf den Geschmack gekommen, oder so. Ach, nein, jetzt fällt es mir wieder ein. Das lag an der Gänätik. Ja, ich weiß nämlich alles.

Dumme Kuh – den Namen habe ich ganz willkürlich gewählt, damit will ich jetzt keinen voreingenommenen Schluss weitergeben – ließ also in der lokalen Presse nach einem Jäger suchen. Und es meldete sich Schlappschwanz. Schlappschwanz erhielt de Auftrag Via zu töten.

Aber weil er nun einmal ein Schlappschwanz ist, verlief er sich im Wald. Er kam bei einem Hexenhäuschen aus Lebkuchen an… Nein, da breche ich mal ab. Unserer Geschichte handelt schließlich von Via.

Also, Via entkam dem ach-so-tüchtigen Jäger und versteckte sich bei sieben Idioten. Jaja, schon gut. Es waren Zwerge. Eigentlich waren sie nicht wirklich Zwerge. Sie waren eigentlich nur von-körperlicher-Größe-benachteiligt. Also klein. Aber das darf ich nicht sagen.

Scheiß Correctness.

Naja. Da lebte sie dann solange bis sie wirklich ausgewachsen und perfekt war. Typisch. Natürlich nicht länger. Also ich persönlich würde ja die Geschichte so interessant machen, dass sie langsam alt wird und verdorrt. Aber nein, ich muss ja bei der Wahrheit bleiben. Also, die frische, junge, jungfräuliche – auch ein wichtiges Attribut — und bildschöne Achtzehnjährige sitzt also hinter sieben Erdhügeln… Was? Ich soll doch bei der Wahrheit bleiben und, verdammt noch mal, diese Erdhaufen sind bestimmt keine Berge!

Tief durchatmen.

Gut, Via sitzt also hinter diesen Erdhügeln, wäscht am See ihre Kleidung und lässt sich von Perverser helfen. Perverser ist der kleinste der Nicht-so-großen-aber-trotzdem-voll-funktionsfähigen-Wesen und er ist pervers. Überraschung. Eigentlich ist er auch nicht wirklich pervers, aber manchmal, wenn er mal wieder kein Glück hatte einen seiner Freunde im Schlaf zu überwältigen und seine Triebe an ihm auszulassen, wurde er ziemlich gemein. Aber den Namen Gemeiner hatte schon ein anderer Zwerg, also musste man kreativ werden.

Und weil er gemein ist und seine Triebe manchmal nicht unter Kontrolle hat, kam er zu dem Namen. Und heute ist mal wieder einer dieser triebhaften Tage.

Während Via also gerade die Wäsche wäscht und ihren Hintern dabei hin und her schwängt, türmt sich Perverser hinter ihr zu seiner vollen Größe von zehn Xubon auf und ist gerade im Begriff sich auf sie zu stürzen, als sie nur eine Hand ausstreckt und der kleine Mann so kurzerhand in ihre Faust läuft.

Er stolpert zurück und bleibt liegen. Doch nur einen Augenblick. Stöhnend rappelt er sich wieder auf und versucht einen neuen Angriff. Diesmal lässt er einfach seine Hose runter und beginnt sich einen runterzuholen. Seine Zunge zwischen den Lippen eingeschlossen, betrachtet er in seiner Gier nur den wippenden Hintern von Via, die sich weiterhin zum Wasser lehnt und die Wäsche mangelt, als plötzlich etwas sehr Nasses und Heißes Vias Rücken trifft. Sie richtet sich augenblicklich auf und schießt zu dem kleinen Zwerg herum, um ihm eine gehörige Abreibung zu verpassen, als ihr Blick von ungefähr Hüfthöhe langsam nach unten gleitet und den Boden betrachtet.

„Oh. “ Der von einem Pfeil durchbohrte Kopf des Zwergs blutet immer noch in dicken Fontänen. Der Körper des Zwergs zuckt im Todeskampf. „Oh, Mist!“ Mit einem Stöhnen fasst Via an ihren Rücken und taucht ihre Fingerspitzen in eine rote, klebrige Flüssigkeit. Mit einem Schrei reißt Via ihr Kleid vom Leib und rennt damit schnurstracks zurück zum See. Vor sich hinfluchend reinigt sie schnell und geübt ihr einziges und bestes Kleid von den gröbsten Blutflecken.

„He da! Schöne Maid! Die Gefahr ist nun bekämpft!“ Ein schöner Mann tritt hinter einem Baum hervor und wedelt freudig mit einem Bogen. „Ich habe Euch aus den Händen dieses Unholds gerettet!“

Ohne von ihrer Arbeit aufzusehen, wäscht Via weiter.

„Ich werde sogleich nach einem geeigneten Kleid schicken. „

Via stoppt ihre Arbeit und dreht sich um. „Du besorgst mir ein neues Kleid?“

Der schöne Mann nickte strahlend.

„Ja!“

„Das ist auch das Mindeste, du Volltrottel! Du hast mein Kleid ruiniert!“

Der schöne Mann runzelt die Stirn. „Ich habe Euch gerettet. „

„Einen Scheiß hast du! Ich hätte Perverser schon im richtigen Augenblick in die Eier getreten. Meine Güte, weißt du, was du angerichtet hast? Ich kann nie wieder heim. Wenn die anderen herausfinden, dass ich dabei war, als er starb…“ Ja, schon öfter hatte Via den kleinsten Zwerg angegriffen.

Via mochte Perverser nicht sonderlich und es wäre klar, wer der Mörder ist, wenn sie mit Perversers Leiche heim käme. Verdammt! Wo soll sie nur hin? „Du musst für mich sorgen! Oder du musst mit mir heim kommen und zugeben, dass du der Mörder bist. „

Der schöne Mann weicht langsam zurück. „Ich bin kein Mörder. Ich bin ein Held! Ich habe dich gerettet. „

„Wovor? Vor einem Mann, der keine zehn Xubon misst? Du machst dich lächerlich! Und dann hast du den Winzling auch noch mit einem Pfeil aus weiter Entfernung von hinten getötet! Einen Zwerg! Ja, du bist wirklich ein Held.

„Werd nicht frech!“ Der Mann baute sich vor ihr aus. „Nur weil du gekniet hast, habe ich zum Bogen gegriffen. Dadurch sah er ziemlich riesig aus. „

„Das spricht natürlich für dich. „

„He!“

Via steht langsam auf und tritt, nackt wie sie ist, auf den Mann zu, um ihren Zeigefinger in seine Brust zu stechen. „Nur damit das klar ist: Dieser ganze Schlamassel ist allein deine Schuld und du wirst mir ein neues Kleid besorgen.

Und du musst dafür sorgen, dass ich einen neuen Platz in dieser Welt bekomme. Zurück nach Hause kann ich nicht. Und ich möchte ein Butterbrot! So!“

„Okay“, meint der schöne Mann und nickt leicht.

„Ja?“, fragte Via überrascht und lehnte sich zurück.

„Aber nur, wenn du… das noch mal machst. „

„Was?“

„Mich pieken. „

Verwirrt tut Via ihm den Gefallen.

„Und jetzt öffnest du deine Hand und legst sie auf meine Brust. Genau. Und jetzt streichelst du zu meinem Bauch runter. Jah. Uh. Noch weiter runter. Genau. Siehst du diese Beule… könnest du…ja… oh… jah… AH!“

Nach einer ganzen Weile, erhebt sich Via wieder. „Besser?“

„Ja, danke. „, seufzt der schöne Mann und wischt sich den Schweiß von seiner Stirn. „Als ich mir den Splitter an meinem Bauchnabel eingefangen habe, war ich am Verzweifeln.

Mein Boss ist nämlich nicht der feinfühligste Kerl, also konnte ich ihn nicht um Hilfe bitten. „

„Dein Boss?“

„Ja, Prinz Perfekt. Um ehrlich zu sein, ich kann nicht für dich sorgen. Ich bin selbst nämlich ziemlich arm. Aber ich habe da eine Idee… Mein Boss ist nämlich…“

*

Richtig, jetzt kommt die Sexszene, Jungs und Mädels. Also bitte jetzt besonders ruhig sein.

Und wer von euch Idioten steht schon wieder auf meinem Schuh? Meine Güte, ich würde es jetzt wirklich begrüßen, wenn ihr etwas Abstand haltet. Wir kennen ja alle unsere meist männlichen Reaktionen auf solche Sexbilder, nicht wahr? Genau, Dankeschön. Aber passt auf, dass ihr nicht gesehen werdet! Ja, ducken bitte dahinten links!

Also, Kluge und Via haben einen Plan gefasst, Perfekt zu verführen. Dabei spielt natürlich auch Kluges Wunsch mit hinein, denen beiden zusehen zu können.

Außerdem fühlt er sich schuldig. Und Via braucht eine geregelte Zukunft und außerdem ist sie ganz schön neugierig auf diese Sache, weswegen die Männer ständig so viel Aufhebens machen. Obwohl Kluge sie gewarnt hatte, dass Perfekt noch nie Sex hatte und dementsprechend wahrscheinlich grob und unwissend vorgehen würde, war Via das egal. Sie brauchte ein Dach über dem Kopf. Und außerdem könnte sie ihn noch zusammenschlagen, falls er wirklich wie ein Hornochse auf sie losging.

Via beobachtet nun schon seit einer Weile den Prinzen, der immer noch auf seinen Knappen wartet. Sein Knappe hatte sich nämlich eigentlich nur in den Wald zurückgezogen, um sich einen runterzuholen, und war dabei auf Via gestoßen. Der Prinz liegt ziemlich entspannt und ziemlich nackt auf seinem Rücken und kaut auf einem Grashalm herum, während er die letzten Wassertröpfchen auf seinem straffen, brettharten Bauch verstreicht. Unwillkürlich leckt sich Via die Lippen.

Nur zu gerne würde sie diesen Wölbungen mit der Zunge nachzeichnen. Sie hat wirklich keine schlechte Wahl getroffen, entscheidet sie gerade, als der Prinz auch schon seine Finger um seinen Schaft legt und langsam die Vorhaut vor und zurückschiebt. Jetzt ist ihr Einsatz gefragt.

Sie nickt heimlich Kluge, dem Knappen, zu und schleicht sich dann an den nackten Prinzen an. Ungefähr zehn Meter von ihm entfernt beginnt sie zu rennen und laut zu keuchen.

„Hilfe!“, ruft sie atemlos und versucht ihr Kleid noch ein bisschen mehr auseinanderfallen zu lassen. Was ungewollt aussieht, hat in Wahrheit fast eine Stunde an Vorbereitung gekostet. Die Risse und Schnitte an ihrem blutverschmierten Kleid so zu verteilen, dass einige Geheimnisse preis gegeben werden, um den jungen Prinzen zu reizen, andere aber verdeckt bleiben, um die Neugierde nicht vollständig zu befriedigen, hatte ewig gedauert. „Hilfe! Ich werde verfolgt!“, ruft sie möglichst panisch und springt über den nackten Mann hinweg, um hinter ihm in Deckung zu gehen.

„Oh, tapferer Mann! Bitte, retten Sie mich vor dem Unhold!“

Sofort springt Perfekt auf und greift im Aufspringen nach seinem Schwert. Kampfbereit steht er in seiner Pracht da und selbst wenn er es gewollt hätte – sein Schwanz ist ebenso bereit. Als sie über ihn gesprungen war, hatte er einen winzigen Augenblick einen Blick auf ihre Schätze geworfen. Zwischen diesen langen, schlanken Beinen, hatten einen Moment lang die rötlichen, harrlosen – auch das hatte gedauert – Lippen ihrer Scham aufgeblitzt.

Kein Feind kommt, während Perfekt regungslos den Wald beobachtet. Seine Gedanken bleiben allerdings an DEM Moment hängen. „Wo ist er?“, krächzt er plötzlich.

Via tritt von hinten an den großen Mann heran und drückt wie zufällig ihre nur noch von leichtem Stoff bedeckte Brust an seinen Rücken. „Ist er weg? Habt Ihr ihn mit eurer tapferen Gestalt in die Flucht getrieben?“

Einen Moment denkt der Mann nach.

„Äh… Ja, sicher. „

Sie drückt sich noch näher an ihn und schlingt ihre Arme um seinen breiten Rücken. „Ihr habt mich gerettet! Ich bin Euch auf ewigen Dank verpflichtet! Wie kann ich nur meine Dankbarkeit einem solch wundervollen Mann gebührend zeigen?“ Das ist sehr wichtig, hatte Kluge ihr eingeschärft. Perfekt muss das Gefühl haben, als sei er der Mensch mit der Idee, dass sie sich mit Sex bedanken könnte. Männer brauchen das Gefühl die Eroberer zu sein, hatte Kluge ihr erklärt.

Der Prinz dreht sich in ihren Armen um und sieht zu ihr hinunter. Sie sieht mit großen Augen zu ihm auf. „Äh…“

„Es muss doch etwas geben, mit dem ich Euch meine Dankbarkeit zeigen kann!“, ruft sie aus.

Der Prinz beobachtet interessiert, wie sich die Brüste unter ihren schnellen Atemzügen auf und ab bewegten. „Äh…“

„Mich, eine Jungfrau in Gefahr zu retten, hat einen besonderen Dank verdient!“

Perfekt betrachtet ihre schönen, großen, blauen Augen und die volle Mähne ihrer blonden Haare.

Ihre Lippen sind rosig, voll und feucht. Sie laden ihn zu einem Kuss ein, und noch mehr. Viel mehr. „Äh…“

Das Mädchen seufzt. „Fällt Euch irgendwas ein, was ich Euch erfüllen kann und ihr Euch schon so lange wünscht? Was Euch zuvor noch keine Frau gewährt hat?“

Sein steifer Schwanz drückt sich leicht gegen eine Stelle an ihrem Körper, wo kein kalter Stoff ihre warme, weiche Haut bedeckt.

Seine Eichel tropft vor Freude an ihrer Haut. „Äh…“

„Scheiße“, flucht die Kleine plötzlich. „Ficken wir?“

„Jah!“ Der Prinz strahlt und greift in ihr volles Wallehaar. „Ja! Gott, ich weiß, ich sollte anständig sein und deine Jungfräulichkeit beschützen… Scheiße, ja, lass uns ficken!“

„Wunderbar!“, ruft das Mädchen. „Aber danach musst du für mich sorgen. „

„Alles, was du willst“, krächzt Perfekt und hebt ihr Kinn an, um seine Lippen auf ihre setzen zu können.

Die erste Berührung ist fein, aber es schnürt ihm die Brust zu, so wundervoll ist das weiche Gefühl ihres Mundes auf seinem. Er stöhnt an ihrem Mund und sie schluckt den Laut. Stöhnt zurück, während sich seine Finger in ihre Kopfhaut krallen. Hitze steigt im in den Kopf und lässt ihn einige Minuten schwindeln. Dann lässt er von ihrem Haar ab und legt seine Hände unter ihre Arschbacken. Er beißt ihr in die Unterlippe, als er sie an ihrem Arsch hochhebt und auf die Decke legt.

Dann packt er nach den rissigen Aufschlägen ihres zerfetzen Kleides und beginnt es langsam an einer Naht aufzutrennen. Als ihre Brüste schließlich frei sind, senkt er seine Lippen und umschließt den blutroten Nippel. Zwischen seinen Zähnen zieht sich die kleine Warze zusammen und bohrt sich hart in seinen Mund.

Mit einem Stöhnen macht Via ein Hohlkreuz und drückt ihre Brust noch weiter gegen seine Lippen. Keuchend schlingt sie ihre Finger in sein Haar und zieht ihn noch näher zu sich.

„Ja, saug daran. Oh, Gott! Ja, genau so!“ Sie schreit leise auf, als er sie sanft beißt. „Ja!“

Ihr Unterbauch beginnt zu kribbeln, als er sich mit der selben Hingabe auch ihrer anderen Brustwarze widmet und die beiden Brüste zu einem weichen Spalt zusammenschiebt. Während Perfekt sein Gesicht in diesem Spalt vergräbt, beginnt Via unter ihm ihr Kleid an sich hinunterzuzerren. Immer wieder ist sie gezwungen einzuhalten, als er sie auf neue Art reizt.

Schließlich hebt er leicht seinen Unterbauch, damit sie endlich Platz hat, um sich von ihrem lästigen Kleid zu befreien. Nach einigem Zerren und noch mehr Gelutsche an ihrem Brüsten, senkt Perfekt schließlich seine Hüfte und sein heißfeuchtes Fleisch trifft auf ihres. Nach Luft schnappend wölbt sich Via ihm entgegen und beginnt unbewusst mit den Hüften zu Kreisen. Endlich lässt Perfekt von ihren Brüsten ab und packt ihr linkes Knie, um es kurzerhand bis zu ihrer Achsel hochzuziehen.

Instinktiv hebt Via auch ihr zweites Bein, bis ihre Knie ihre Brüste zusammendrücken und ihre Scham ungeschützt für jeden Angriff offen vor Perfekt liegt. Der Prinz lehnt sich zurück und atmet tief durch.

Vor seinen Augen erbebt sie schönste Frau der drei Königreiche. Ihre Brustwarzen sind angeschwollen, knallrot wie kleine Erdbeeren. Die runden Brüste thronen wie Halbkugeln zwischen ihren wunderschönen Knien. Ihre feinen, schlanken Waden lagen an ihren Seiten und ihr flacher, weicher Bauch zittert bei ihren hastigen Atemzügen.

Bedächtig senkt Perfekt seinen Blick weiter. Die Scham des Mädchens ist haarlos, weich und cremigweiß. Der kleine Spalt, der ihr Innerstes verdeckt klafft rötlich auf und zeigt sowohl ihren kleinen, engen Eingang, als auch eine kleine Beere. Die Lippen des Prinzen zittern leicht, als er seinen Kopf senkt und langsam ihren Venushügel küsst, um gleich darauf seine Zuge an dieser Spalte mit einem langen Lecken entlang gleiten zu lassen.

Das Mädchen zuckt erregt, als seine Zunge an ihrem Kitzler reibt.

„Da, da musst du… oh, bitte! Das ist so… du geile Sau! Leck mich da!“, keucht sie und zieht an seinen Haaren. Mit stolzgeschwellter Brust macht Perfekt dies nur zu gerne und leckt erneut über ihre Scham. Stöhnend zittert die Kleine noch mehr und wirft ihren Kopf auf den weichen Gras hin und her. Ihre Augen vereengen sich zu lustvollen Schlitzen, während Perfekt seine Lippen um ihre Klitoris legt und sie fest einsaugt. Unter seinen Lippen verteilt sich der Lustsaft des unschuldigen Mädchens an seinem Kinn und macht sie bereit für sein späteres Eindringen.

Seine Zunge flackert an der kleinen Beere, während gleichzeitig seine Hände den Weg von ihren Knien bis zu ihrer Öffnung beschreiten. Gänsehaut bildet sich auf ihrem schlanken, jungen Körper, als seine Finger die Quelle ihrer Feuchtigkeit ertasten. Erstaunt und überwältigt befühlt der Prinz diesen kleinen Quell und taucht dann in die cremige Grotte ein. Pulsierendes Fleisch zieht sich um seinen Finger zusammen, als er in sie hineingleitet und sie das erste Mal mit einem männlichen Körperteil füllt.

Von Innen ist sie geriffelt und Perfekt kann es kaum erwarten von diesen Riffeln gleich umschlossen zu werden. Aber bei einem anderen seiner Körperteile.

Immer noch von diesen Ergebnissen erfreut drückt Perfekt nun auch seinen Mittelfinger gespannt in ihre kleine Öffnung. Schmatzend schließt sich das Fleisch um ihn, während er seine Finger in ihr dreht. Von allen Seiten fühlt sich diese Öffnung gleich an. Heiß, feucht, geriffelt, geil… Er zieht mit einem weiteren Flackern an ihrer Klitoris seine Finger zurückt und versucht mit ein wenig Anlauf seine Finger tiefer in sie zu drängen, um die Tiefe dieses Lochs auszuloten.

Er trifft auf ein kleines Hindernis, das aber unter dem Druck gleich nachgibt. Kreischend verharrt plötzlich das kleine Mädchen. Mit geröteten Wangen und großen, schmerzerfüllten Augen sieht sie zu ihm hinab. Perfekt hebt den Kopf. „Alles okay?“

Der Ausdruck auf dem Gesicht des Mädchens verändert sich aber bereits. Wieder flattern ihre Lider, während seine Finger in ihr sanfte Kreise drehen. „Ja, alles okay… Oh… Leck mich weiter… Komm schon! Fick mich mit deinen Fingern.

Genau! Oh… Ja!“

Nur zu gerne ist Perfekt dazu bereit und beginnt langsam, aber beständig, sie mit seinen beiden Fingern zu ficken. Sie keucht unter ihm, schlingt die Arme um ihre Knie und öffnet sich noch ein kleines bisschen mehr für ihn. Seine Zunge erkundet währenddessen ihren cremigen, sahnigen, leicht salzigen Geschmack. Dieses Gefühl auf seiner Zunge erinnert ihn an geschlagenen Rahm, aber schmeckte nach frischem, süßem Schweiß. Auf der Stirn der Prinzessin glänzen auch kleine Tröpfchen.

Er nimmt sich vor, von ihrer Stirn zu kosten, um den Geschmack zu vergleichen.

Während die Lider des jungen Mädchens immer mehr zuckten und sie ihr Becken immer höher, ihm entgegen, hebt, leckt der Prinz eifrig weiter. Erkundet hier und dort den Geschmack und die weiche, glänzende Beschaffenheit von Fleisch, Lustsaft und dieser magischen Öffnung.

Dann erstarrt plötzlich das Mädchen. Einen Augenblick setzen sowohl Atem, als auch Zucken, Zittern und Keuchen aus, als sich ihr Innerstes, irgendwo zwischen ihrem Zwechfell und ihrem Unterleib teilt und ihre Seele frei in den Himmel schlüpft.

Auf der Klimax ihres Höhepunktes beginnen sich plötzlich ihre Beine um den Kopf des Mannes zu schlingen und ihre Hände krallen sich selbstvergessen in seine Kopfhaut. Brüllend vor Lust und Glück windet sich die Schönste unter ihm und weist ihn an, sie „endlich mit seinem mächtigen Schwanz zu füllen“!

Stöhnend mit tropfendem Schwanz richtet sich der Prinz auf und gleitet an ihrem feuchtweichen Körper hinauf. Küssend nimmt der junge Mann die Hitze ihres Leibes in sich auf, während er mit seiner Hand zitternd den Eingang ihres Körpers sucht.

Vorsichtig legt sich sein steifer Schaft auf die Spalte ihrer Scham, während Perfekt mit seinen Fingern die Eichel an ihre Öffnung dirigiert. Endlich berührt die Kuppe seines Schwanzes den Quell ihrer Lust und taucht in heiße Säfte. Seine Sehnsuchtstropfen verbinden sich bei dem ersten Kontakt und bilden ein wildes Gemisch an Moschusdüften, das an ihren heißen, feuchten und verschwitzen Körpern hinauf streicht und sie einhüllt in einem Kokon der Leidenschaft.

Langsam senkt Perfekt sein Becken und sie Spitze seiner Eichel teilt unbarmherzig ihren Leib.

Ihr Gesicht verzieht sich leicht bei diesem unangenehmen Gefühl, dennoch heizt sie ihn weiter an: „Ja, komm in mich! Steck deinen Schwanz in mich rein! Ja! Füll mich aus wie ich noch nie gefüllt wurde. Schleudere deinen heißen Saft in meinen Bauch! Oh, Gott, fühlt sich das gut an! Du bist so groß! Ah, du füllst mich vollständig aus!“

Sein Schwanz bahnt sich nicht brutal den Weg in sie hinein. Nur unbarmherzig drängt er weiter vor, erschließt unschuldige Welten und verbindet zwei gierige Körper zu einem einzigen.

Immer tiefer dringt sein Schwanz in ihre Quelle ein, bis auch der letzte Teil in ihren schlanken Bauch verschwindet. Die Hände neben ihrer Taille aufgestützt, betrachtet der Prinz, wie sein Schwanz wieder aus ihr heraus gleitet. Er glänzt von seinen und ihren Säften. Gebannt betrachtet er den straffen Ring, der seinen Schwanz umschließt. Auf diesem Ring thront fordernd die kleine, harte Beere und heischt um Aufmerksamkeit, doch in seinem Delirium der Lust, fällt Perfekt das nicht auf.

Stattdessen drängt er wieder vor, sieht zu, wie seine gerötete Eichel wieder diesen Ring strafft, wie sich ihr Fleisch um seine Vorhaut dehnt, als er weiter in sie eindringt, und dann langsam Stückchen für Stückchen den festen, adernüberzogenen Schaft verschlingt wie ein gieriger Mund. Bis sein Unterbauch gegen ihre Scham klatscht. Wieder zieht er sich langsam zurück. Beobachtet, wie ihre straff gespannte Haut sich wie ein hungriges Maul verlangend um seinen Schaft spannt und ihn nur widerwillig gehen lässt.

Das Blut dröhnt in seinen Ohren und sein Atem kommt in raschen, abgehackten Zügen, während er solange es geht diesen Vorgang wiederholt, bis seine Lust seinen Unterbauch zu einem festen Knoten zusammenzieht und von ihm verlangt, dass er zustößt. Gnadenlos und unbarmherzig, ja brutal, ihren Leib aufspießt und teilt.

Stöhnend macht sich der Prinz von ihr los, greift ihr grob in ihr langes, volles Blondhaar und reißt sie herum. Auf den Knien vor ihm hockend, wimmert das Mädchen überrascht, als er auch schon seine Hand auf ihren Arsch klatschen lässt und sogleich beobachtet, wie sich ihre Haut rötet.

Ja, so hatte er sich das vorgestellt. Wieder schlug er zu und hörte das ängstliche Winseln des unschuldigen Mädchens. Auf ihrer linken Backe breitet sich langsam eine deutliche, rote Färbung. Ein ziemlich genauer Abdruck seiner Hand. Ihre Haut zittert bei einem weiteren Schlag, doch dann verliert der junge Prinz die Lust daran, seine Träume zu erfüllen. Das Eindringen war viel interessanter.

Mit seiner Faust umschließt der junge Mann seinen Schwanz kurz unter seiner Vorhaut und schmettert seine flache Hand auf den unteren Rücken des Mädchens.

Erschreckt keuchend biegt sich das Mädchen unter seiner Hand und macht ein tiefes Hohlkreuz. Dadurch drückt sie ihren Hintern seinem Schwanz entgegen und unter ihren runden, vollen Backen, die wie Halbmonde unter ihrem Rücken thronen, glänzen die rötlichen Lippen ihrer Scham. Mit seiner Hand drückt Perfekt seine Eichel gegen ihren jungen, frischen Eingang und sieht zu, wie seine Eichel unter dem Druck zusammengedrückt wird, bevor ihr Fleisch nachgibt und ihn aufnimmt. Wieder verschwindet sein Schaft in diesem kleinen, jungen Körper.

Doch diesmal ist keine Zeit mehr für Spielereien. Diesmal reißt er seinen Schwanz wieder aus ihrer Öffnung heraus und treibt ihn erneut mit enormer Wucht hinein.

Fluchend fickt der junge Prinz das arme Mädchen, das von seinen Stößen zu so durchgeschüttelt wird. Ihre zittrigen Arme knicken unter ihrem Körper ein, während Perfekt in ihre vollen Haare greift und ihren Kopf hochreißt. Als sie versucht vor seinen Stößen zurückzuweichen, klatscht erneut seine Hand auf ihre rotschimmernden Backen und mit einem Arm umklammert der Prinz ihre Taille, um sie so festzunageln, wie er es möchte.

Sie kreischt unter ihm und versucht seiner Umklammerung zu entgehen. Doch der Prinz reitet zu unerbitterlich weiter. Lust benebelt sein Denken und der Drang sich in den schlanken Bauch dieses Mädchen zu ergießen erfüllt ihn bis zu seinen Zehenspitzen.

Bis das Mädchen ihre Finger von unten zwischen ihre Schenkel schiebt und ihre Fingernägel in seine Hoden krallt. Und das nicht sanft.

Schreiend verharrt der Prinz in seiner Bewegung und versucht ihrem Griff zu entkommen.

Doch als sie nicht loslässt, bleibt Perfekt bewegungslos in ihrer cremigen Grotte.

„Du Arschloch! Mach es gefälligst langsamer! Ich will auch meinen Spaß! Und hör, zur Hölle noch mal, auf meinen Arsch zu verdreschen!“

Der Prinz starrt auf den blonden Hinterkopf des Mädchens und runzelt die Stirn. Schließlich stößt er langsam zu. „Besser?“

„Ja! Noch einmal!“

Wieder drängt er in sie.

„Oh… Ja! Mach weiter so. Langsam. Dann schneller. Und deine Finger legst du bitte auf meinen Lustknopf. “

Als er auf die letzte Anweisung nicht reagiert, entfernt Via mit ihrer anderen Hand seine Finger aus ihrem Haar und legt sie unter ihren Bauch auf ihre Scham. Ungeduldig drückt sie seine Finger auf ihre Klitoris und stöhnt unvermittelt auf. „Genau so… Und jetzt: Fick mich!“

Der Prinz zieht langsam seinen nassen Schwanz aus und ihr dringt wieder ein.

Beim nächsten Stoß, bewegt er auch seine Finger auf ihrer Klitoris. Das Mädchen schreit erlöst, als der junge Mann seinen Auftrag verstanden hat und rhythmisch ihre Spalte füllt, während er gleichzeitig ihren Lustknopf massiert. Als er bemerkt, dass auch ihr vor Lust die Sinne schwinden, beginnt er sein Tempo zu steigernd. Bald darauf klatscht das Echo seiner Stöße durch den Wald. Wieder fickt er brutal ihren Körper, doch diesmal achtet der Prinz darauf, dass auch ihre Erregung mit seiner mithält.

Es dauert nicht lange und plötzlich stockt das Mädchen wieder. Kreischend erreicht Via einen weiteren Höhepunkt und überrascht bemerkt Perfekt, wie sich ihr Schoß um ihn herum verengt, um sich dann wieder zu entspannen. Sein Schwanz wird in sie eingesaugt und eine innere, weibliche Massage reizt den harten Prügel des Mannes bis über die Grenzen hinaus. Ein Brüllen verkündet der Welt, dass der Prinz seinen Samen in den Leib eines Mädchens gepflanzt hat.

Auch Via bemerkt, wie sich ihr Bauch mit einer brennendheißen Flüssigkeit füllt, als sich der Schwanz des Prinzen aufbläht und sein Sperma in ihren zuckenden Körper schleudert.

Dann wird ihr schwarz vor Augen.

Als sie die Augen wieder öffnet, liegt der Prinz auf ihr und keucht immer noch atemlos in ihr Ohr. „Du hast meine Jungfräulichkeit geraubt“, flüstert das Mädchen. „Jetzt weiß ich nicht mehr wohin mit mir. Nach Hause zu meiner strengen Stiefmutter kann ich als gefallenes Mädchen nicht mehr. „

Der Prinz rollt sich von ihrem Rücken und fällt wie ein Stein auf das feuchte, kühle Gras.

Seufzend öffnet er die Augen. „Ist schon gut. Ich werde für dich sorgen, so wie ich es versprochen habe. “ Dann schleicht sich ein Lächeln auf sein schönes Gesicht. „Du könntest an meinen Hof kommen und dort als meine Mätresse leben. „

Das Mädchen überlegt fieberhaft, denn eigentlich hatte Kluge, der Knappe, ihr eine Hochzeit versprochen. Doch dann entscheidet sie, dass dies wirklich die beste Möglichkeit für sie wäre. Im Gegensatz zu Ehefrauen bekommen Mätressen nach jedem Beischlaf ein schickes Geschenk.

Und außerdem will sie noch keine Kinder bekommen. Aber Prinzen brauchen so früh wie möglich Erben. Ein Leben im Luxus am Schloss wäre genau das Richtige für sie. Und wenn sie genug Geld durch die Geschenke beisammen hat, kann sie tun und lassen, was sie will. Vielleicht kauft sie sich dann ein kleines Häuschen im Wald. Nein, einen Turm, damit keine wilden Tiere sie angreifen können. Einen Turm ohne eine Tür…
*

Aber die Geschichte von Rumpel, seinem Stiel und Rapunzel, auch als Löwenmähne – oder kurz Leo – bekannt, erzähle ich ein anderes Mal.

Und verdammt noch mal! Jetzt tretet schon zurück! Gruppenkuscheln ist nicht! Meine Güte, so ein Haufen von Kindsköpfen. So, ich habe jetzt Feierabend. Bis zum nächsten Mal… falls bis dahin nicht schon alle gestorben sind.

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Die (geilen) Geister, die ich rief

Morgen war der große Tag. Der Tag, an dem er sich nach langem Zögern für immer(?) an einen Menschen binden würde. Karla hatte lange daran gearbeitet und ihn zu drängen versucht den letzten Schritt zu gehen. Paul hatte bis vor wenigen Jahren geglaubt, niemals in einer festen Beziehung zu leben, geschweige denn das Ja-Wort vor dem Traualtar auszusprechen. Er war ein junger Mann, der seinen Spaß im Leben hatte und dessen Sexualität erfüllend und abwechslungsreich war.

Er hatte willige Frauen kennen und vögeln gelernt und hatte sich mit diesen lockeren Verhältnissen perfekt arrangiert. Dann war Karla in sein Leben getreten. Sie hatten sich über eine gemeinsame Bekannte kennengelernt und er war sofort an ihre interessiert gewesen. Allerdings ausschließlich im körperlichen Sinne und mit der Absicht sie ins Bett zu bekommen.

Karla hatte ihm die kalte Schulter gezeigt und ihn abblitzen lassen, was nicht oft vorkam. Doch genau diese ablehnende Haltung hatte Pauls Ehrgeiz geweckt und er bemühte sich, Karlas Aufmerksamkeit zu wecken und sie von sich zu überzeugen.

Da er in Sachen Charme nicht der unbegabteste welcher war konnte er sie zu einer Verabredung überreden und entgegen dem Verhalten seiner üblichen Dates war Karla nicht gewillt gewesen, mit ihm in die Kiste zu hüpfen. Also gut, dann musste er härtere Geschütze auffahren. Am nächsten Tag stand er mit einem Blumenstrauß vor Karlas Tür, was diese nicht sonderlich beeindruckte. Sie ließ ihn bewusst abblitzen, da sie wusste, was Paul für ein Typ war und welchen Ruf er hatte.

Karla wollte keines seiner Betthäschen sein und hielt sich für zu schade für eine weitere Kerbe im Bettpfosten dieses Machos.

Je länger Paul an ihr herumbaggerte umso mehr fühlte sie sich von seinem Auftreten geschmeichelt und eingenommen. Paul selber entwickelte unerwartete Gefühle ihr gegenüber, was ungewöhnlich war, denn seine üblichen Gefühle der Damenwelt gegenüber beschränkten sich in der Regel auf die Empfindungen in der Lendengegend, wenn sein Eroberungsfeldzug endlich von Erfolg gekrönt war.

Mit Karla war es anders. Er mochte sie und ihre ablehnende Art. Sie war keine für ein schnelles Abenteuer und dies imponierte ihm. Er wollte sie von sich überzeugen. Sie sollte nicht glauben, dass er ausschließlich ein Arsch und Schürzenjäger war. Karla sollte ihn mögen und schätzen lernen und im Laufe der Zeit hatte er Erfolg und irgendwann war ihnen beiden klar, dass sie etwas füreinander empfanden und ihrer Zuneigung füreinander Ausdruck verleihen wollten.

Nach rekordverdächtigen sechs Wochen schliefen sie das erste Mal miteinander, ein Zeitraum, in dem Paul üblicherweise drei bis vier flüchtige Eroberungen hinter sich brachte. Plötzlich waren sie ein Paar und redeten über eine gemeinsame Zukunft. Nach vier Monaten zogen sie in eine gemeinsame Wohnung und obwohl Paul mehrere Male kurz davor war, seine Partnerin zu hintergehen, riss er sich zusammen und blieb den weiblichen Versuchungen gegenüber resistent. Der Sex mit Karla war aufregend und geil, ihm fehlte nur hin und wieder die Abwechslung, die bei früheren wechselnden Partnerinnen regelmäßig gegeben war.

Er liebte und begehrte Karla und hatte beschlossen, sich fortan in Treue zu üben und seine wilde Vergangenheit ad acta zu legen.

Nach mehreren Monaten des Zusammenlebens hatte Karla die ersten Andeutungen gemacht. Ob sie ihre Beziehung nicht auf eine weitere Stufe anheben wollten. Sie sprach das H-Wort deutlich aus und Paul sah sich mit Dingen konfrontiert, die ihm früher nie über den Weg gelaufen warten. Wollte er sich dauerhaft an diese eine Frau binden? Noch dazu mit einem offiziellen Dokument, das ihre Zusammengehörigkeit dokumentierte? Er liebte Karla und wollte, zumindest bis auf Weiteres, mit ihr zusammen sein.

Und eine Ehe war ja schließlich nicht das Aus für Spaß oder Freude und zur Not ließ man sich scheiden. Bis dass der Tod euch scheidet, war schon lange nicht mehr zeitgemäß.

Paul überwand seine Bedenken und machte Karla bei einem Wochenendausflug in London mitten auf der Tower-Bridge einen Heiratsantrag, den sie sogleich und überschwänglich annahm. Sie feierten das Eheversprechen in ihrem kleinen Hotelzimmer und vögelten insgesamt von sieben Uhr am Abend bis um drei Uhr in der Früh, unterbrochen von erforderlichen Erholungspausen.

Beide waren glücklich und zufrieden, nicht nur wegen der mehrmals erreichten Höhepunkte an diesem gemeinsamen Abend.

Seit dem Antrag waren vier Monate vergangen und der nächste Tag sollte der Tag ihrer Vermählung sein. Plötzlich war sich Paul nicht mehr sicher, ob er das Ganze für eine gute Idee halten sollte. An seinen Gefühlen für Karla hatte sich nichts geändert, doch die übliche Panik vor dem großen Schritt konnte er nicht von sich weisen.

Seine letzte Nacht in Freiheit würde er alleine verbringen, da Karla bei ihren Eltern bleiben würde. Am nächsten Morgen würde sie früh aufstehen und gemeinsam mit ihrer Mutter den Friseur aufsuchen. Anschließend galt es das Brautkleid herzurichten, das Paul vorher nicht zu Gesicht bekommen durfte. Ohnehin war Karla der Meinung, dass ihre Mutter ihr in dieser Situation die größere Hilfe als ihr zukünftiger Ehemann darstellen würde und Paul würde die letzte Nacht als Unverheirateter auch ohne seine Angetraute überleben.

Paul war sich nicht sicher, ob er diesen Umstand begrüßen oder eher bedauern sollte. Irgendwie fühlte er sich abgeschoben. Andererseits war er froh, dass Karla ihre Hektik und Aufregung bei ihren Eltern lassen würde und ihm damit nicht auf die Nerven ging. Er machte das Beste aus der Situation und sah sich einen alten Film im Fernsehen an. Es handelte sich um einen alten Schinken aus den 70ern, den er früher gerne gesehen hatte.

Neben einer Flasche Bier leisteten ihm eine Tüte Chips und Lakritze Gesellschaft für den einsamen Abend, und während er feststellte, dass er den Film heute nicht mehr ansprechend fand, fielen ihm immer wieder die Augen zu. Da der nächste Tag anstrengend für ihn würde, beschloss er, den Abend auf der Wohnzimmercouch zu beenden und zog sich alleine in das Schlafzimmer zurück, wo er kurz darauf in einen tiefen Schlaf fiel.

Mitten in der Nacht wurde er wach und war zunächst der Meinung, dass Karla zurückgekehrt war, weil sie nicht ohne ihn bleiben wollte.

Ihm war, als hätte jemand seinen Namen gerufen. Als er die Augen öffnete, starrte er auf den Kleiderschrank, der in absoluter Dunkelheit lag. Durch die geschlossenen Vorhänge drang das diffuse Licht der Straßenlaternen herein, was den Raum kaum zu erhellen vermochte. Nein, Karla war nicht zurückgekehrt. Er musste geträumt haben und in Wahrheit hatte er keine Stimme vernommen. Doch halt – da war es wieder. Irgendjemand rief leise seinen Namen. Es kam von jenseits der Schlafzimmertür.

Wer außer Karla sollte in ihrer Wohnung sein und nach ihm rufen?

Paul erhob sich leicht schlaftrunken aus seinem Bett und kämpfte gegen ein leichtes Schwindelgefühl an. Er begab sich mit vorsichtigen Schritten auf die Tür zu und legte seine rechte Hand auf die Klinke. Wenig später stand er ihm Türrahmen und nahm das unter der Badezimmertür scheinende Licht wahr. Wer war dort in ihrem Badezimmer, wenn nicht Karla oder er selber? Oder hatte er vorhin vergessen, den Lichtschalter zu betätigen? Mit leicht mulmigem Gefühl in der Magengrube und einer ausgeprägten Neugierde näherte sich Paul der Badezimmertür und drückte die Klinke energisch herunter.

Als die Tür zur Hälfte offenstand, blendete ihn das Licht der Deckenlampe und er brauchte eine Weile, um zu erkennen, dass jemand in der Badewanne lag, den nackten Körper mit Schaum bedeckt. Paul benötigte nicht lange für die Erkenntnis, dass es sich bei der Frau in der Wanne nicht um Karla handelte.

Noch bevor ihm der Name der Frau einfiel, erkannte er, dass er nicht in seinem eigenem Badezimmer stand, sondern in der gekachelten Nasszelle von jemand anderem.

Sein Blick fiel auf die nicht unbekannte Person in seiner Badewanne, die zunächst keine Notiz von ihm nahm. Nach einer Weile drehte sie ihren Kopf in seine Richtung und warf ihm ein schelmisches Lächeln zu. „Hallo Paule … Wie geht es dir?“

Der Gefragte war zu perplex um eine Antwort parat zu haben. Mittlerweile war ihm der Name der Frau eingefallen – Jessica. Sie sah noch genauso aufregend wie damals aus, als er mit ihr die vor Karla längste Beziehung zu einer Frau geführt hatte.

Ganze fünf Wochen war er mit Jessica zusammen gewesen und das vor unendlich langer Zeit. „Was tust du hier in meinem Badezimmer?“

Ihm fiel ein, dass es nicht sein Badezimmer war, und fragte sich, wie er hierher gekommen war. Ein Blick auf die Einrichtung bestätigte ihm, dass er dieses Badezimmer nicht kannte und als ob Jessica seinen irritierten Blick wahrgenommen hatte, sagte sie „Nicht wundern, du stehst gerade in meinem Badezimmer.

„Aber wie …?“, stammelte Paul und wusste nicht, wie ihm geschah. Jetzt bewegte sich die Frau in der Wanne und erhob sich aus ihrer liegenden Position. Teile des Badeschaums hingen an ihrem schlanken Körper und das Badewasser perlte von ihrer Haut herab. Pauls Blick fokussierte sich auf ihre Körpermitte, wo er die beiden formschönen Brüste wahrnahm. Er hatte Jessica das letzte Mal vor über fünf oder sechs Jahren nackt gesehen und die beiden angenehmen Attribute hatten unter der zurückgelegten Zeit offenbar nicht gelitten.

Jetzt stand sie in der Wanne und streifte sich mit beiden Händen den Schaum vom makellosen Körper. Ja, Jessica war schon immer ein heißer Feger mit atemberaubenden Kurven gewesen. Ihre Gliedmaßen wanderten über ihre vollen Brüste, den flachen Bauch und an ihrer Taille entlang. Den Schaum in ihrem Schoß schob sie beiseite, sodass ihr haarloser Venushügel zum Vorschein kam. Wie damals war Jessica dort unten absolut blank und für einen Augenblick fiel Paul ein, wie gerne er seinen Kopf zwischen ihre Schenkeln gebracht hatte, um dort seine Zunge in Einsatz zu bringen.

Diese Frau in dem Badezimmer, das nicht seines war, sah atemberaubend schön und aufregend aus, was aber nicht erklärte, warum er gerade in seinem kurzen Schlafanzug gekleidet vor ihr stand.

Jessica stieg aus der Wanne und nahm sich ein Badetuch von der Stange. Während sie sich abzutrocknen begann, redete sie mit ihm. „Du fragst dich sicherlich, warum ich vor dir stehe und du nicht in deiner Wohnung bist. „

„Irgendwie schon“, gab Paul zu verstehen.

„Ich will es kurz machen“, erklärte die nackte Frau. „Du träumst gerade, also passiert alles hier in deiner Fantasie und nichts geschieht in Wirklichkeit. „

Das hatte Paul auch vermutet. Es konnte sich nur um einen Traum handeln. Wenn auch um einen intensiven und realistischen.

„Du heiratest also morgen“, stellte Jessica fest, die sich die nassen Stellen ihres rechten Oberschenkels mit dem Badetuch weg rubbelte.

„Woher weißt du das?“, fragte Paul irritiert, der seinen Blick nicht von der nackten Frau lassen konnte.

Jessica bewegte sich ungezwungen vor ihm, als ob sie noch zusammen wären und ihre Nacktheit absolut normal in seiner Gegenwart wäre.

„Ich weiß einiges“, behauptete seine Gegenüber. „Zum Beispiel, dass du Karla liebst und du sie glücklich machen willst … Und ehrlich, ich freue mich für dich, dass du endlich in der Lage bist, eine Beziehung zu führen.

Als wir beide zusammen waren warst du nicht bereit und es war klar, dass es mit uns beiden nicht von Dauer sein würde. „

„Tut mir leid, Jessie“, versuchte sich Paul für seine Beziehungsunfähigkeit in der Vergangenheit zu entschuldigen. „Warum stehe ich gerade in deinem Badezimmer und sehe dir beim Abtrocknen zu …? Nicht, dass es nicht ein netter Anblick wäre. „

Sie lächelte ihn an und hängte das Badetuch an seinen ursprünglichen Platz.

„Du versprühst noch genauso viel Charme wie früher, mein Lieber … Warum du bei mir bist? Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen. „

„Aufgabe?“, fragte Paul. „Was für eine Aufgabe?“

Jessica ging an ihm vorbei und steuerte auf die Badezimmertür zu. Als sie um die Ecke verschwunden war, blickte Paul in den dunklen Flur und entschied sich ihr zu folgen. Er erkannte sofort, dass er sich nicht in seinen eigenen vier Wänden befand.

Sein Blick fiel auf eine geöffnete Tür, aus der ein Lichtschein drang und durch die Jessica entschwunden war. Er ging unsicher auf die Tür zu und blickte hinein. Statt eine nackte Frau zu sehen, fiel sein Blick auf seine angezogene Ex-Freundin, die auf einem ordentlich gemachten Bett saß und ihn mit dem Klopfen ihrer flachen Hand auf der Matratze aufforderte neben ihr Platz zu nehmen.

Jessica hatte mittlerweile eine weiße Bluse an, deren oberste Knöpfe offen standen.

Ihr ansehnliches Dekolleté sah einladend aus. Darunter trug sie eine eng anliegende schwarze Stoffhose. Ihre Füße steckten in offenen Sandalen, sodass er ihre rot lackierten Zehennägel erkennen konnte. Wie gerne hatte er früher an diesen geknabbert? Jessicas dunkle lange Haare waren im Gegensatz zu vorhin trocken und fielen ihr locker über die Schulter. Sie sah atemberaubend und verführerisch aus.

„Komm, setzt dich zu mir. Wir haben etwas zu bereden“, forderte sie ihn auf.

Paul, noch immer mit seinem Schlafanzug bekleidet, zögerte kurz und folgte der Aufforderung. Als er neben ihr saß roch er das reizende Parfüm, das Jessica umgab und er war kurz davor, sich an sie zu schmiegen und an ihrem Körper zu riechen und ihren Körpergeruch in sich aufzunehmen. Er tat es natürlich nicht.

„Warum erscheinst du mir in meinem Traum?“

„Ganz einfach. Ich soll dich vor einem großen Fehler bewahren“, meinte Jessica voller Überzeugung.

„Was für ein Fehler?“, fragte Paul nach.

„Na, was wohl? Deine Hochzeit natürlich“, folgte als unerwartete Antwort.

Paul wusste spontan nichts zu erwidern. Seine Ex sah ihn eindringlich an und meinte „Du solltest nicht heiraten … Erinnere dich an die schöne Zeit, die du mit mir und mit all den anderen Frauen gehabt hast. Das willst du doch nicht aufgeben und fortan mit nur einer Einzigen vorlieb nehmen?“

„Was kümmert es dich, ob ich heirate oder nicht?“, regte sich Paul auf.

„Das mit uns ist schon lange her, und obwohl es eine geile Zeit gewesen war, gehört sie der Vergangenheit an. Jetzt liebe ich Karla und ich will ausschließlich mit ihr zusammen sein. “

„Das sagst du jetzt. Wenn du erst ein paar Monate in einer unglücklichen Ehe verbracht hast, wirst du dich an die gute alte Zeit zurück erinnern, in der du die Puppen hast tanzen lassen und wo die scharfen Bräute reihenweise durch dein Bett marschiert sind … Oder hast du vergessen, wie aufregend dein Sexleben früher gewesen ist?“, fragte Jessica.

„Also wirklich. Ich habe keine Ahnung, warum du in meinen Träumen herumgeisterst“, merkte Paul an.

„Ich bin hier um dich an früher zu erinnern“, meinte die Frau neben ihm. „Offenbar hast du ganz vergessen, wie gut es dir früher ging und wie viel Spaß du hattest. „

„Früher war früher und jetzt ist es an der Zeit etwas anderes kennenzulernen“, stellte Paul nüchtern fest.

Er konnte keinen Sinn in seinem ungewöhnlichen Traum erkennen.

„Ich werde dir jetzt mal auf die Sprünge helfen und dir aufzeigen, was du zukünftig alles verpassen wirst, solltest du morgen früh tatsächlich vor den Traualtar treten“, erklärte Jessica und schnippte plötzlich mit den Fingern. Im nächsten Moment verschwamm der Raum vor Pauls Gesichtsfeld und um ihn herum schien sich alles zu drehen. Er wusste nicht, was mit ihm geschah und rechnete damit, dass er sich nach diesem ungewöhnlichen Traum in seinem eigenen Bett wiederfinden würde.

Doch er sollte sich getäuscht haben.

Plötzlich hatte er klare Sicht und nahm die veränderte Räumlichkeit wahr. Er stand vor der Tür eines Zimmers und Jessica stand neben ihm. Sie trug weiterhin ihre weiße Bluse mit der schwarzen Stoffhose. Er selber präsentierte sich weiterhin mit seinem kurzen Schlafanzug. Als er seinen Blick umher wandern ließ, traf ihn beinahe der Schlag. Sie befanden sich in einem anderen Raum, der ihm nicht bekannt vorkam.

Das Zimmer war abgedunkelt und auf einem kleinen Nachttisch spendete eine kleine Lampe Licht. Sie befanden sich offensichtlich in einem Schlafzimmer mit einem großen Doppelbett an der gegenüberliegenden Wand. Auf dem Bett lagen zwei nackte Körper, die in eindeutigem Liebesspiel vertieft waren. Die Frau, die unter ihrem Partner vor sich hin stöhnte, kam ihm vage bekannt vor, allerdings konnte sich Paul weder an Ort noch Zeit, geschweige denn an den Namen der Person erinnern.

Er meinte zu wissen, dass sie ihm irgendwann vor die Flinte gelaufen war. Was ihn allerdings absolut irritierte war die Tatsache, dass der auf ihr liegende Mann niemand anders als er selber war.

Was ging hier ab? Warum sah er sich selber beim Vögeln zu? Sein zweites Ich vergnügte sich gerade in der Missionarsstellung und stieß seinen Unterleib immer wieder kraftvoll auf den Schoß seiner Gespielin zu, während diese vor sich hin stöhnte und ihre Freude an dem Akt bekundete.

Paul war zunächst sprachlos und wandte seine Aufmerksamkeit Jessica zu, die mit einem schelmischen Lächeln die Bettszene verfolgte.

„Erinnerst du dich noch an Sophie?“, fragte sie ihn.

So hieß sie also, ging es Paul durch den Kopf. Auf den Namen wäre er niemals gekommen, zumal er ohnehin die meisten Namen seiner früheren Betthäschen vergessen hatte. Wenn er diesen denn überhaupt gekannt haben sollte. Nicht selten hatte er eine Frau aufgerissen und sie namenlos gevögelt und sie anschließend nie mehr wiedergesehen.

„Was zum Teufel …? Wieso sehe ich mich selber?“, flüsterte Paul.

„Du kannst ruhig lauter sprechen. Die beiden können uns nicht hören“, erklärte Jessica grinsend. „Erinnerst du dich nicht an die Nacht mit Sophie …? Du hast sie in einer Disco aufgerissen und ihr bereits auf der Tanzfläche unter das Höschen gefasst. Anschließend seid ihr im Taxi übereinander hergefallen und der Taxifahrer war kurz davor gewesen euch hinaus zu schmeißen.

Und dann habt ihr es so richtig heftig in ihrer Wohnung miteinander getrieben. „

Paul konnte sich dunkel an die beschriebene Situation erinnern. Ja, Sophie war eine wilde Bettgespielin gewesen. Eigentlich schade, dass er sie nur eine Nacht lang bumsen konnte. Jetzt erinnerte er sich an die geile Brünette. Sophie war absolut wild im Bett gewesen und war so richtig auf Touren gekommen. Nachdem sie in Fahrt gekommen war, schrie sie sich die Seele aus dem Leib und begleitete jede seiner Bewegungen im Liebesspiel mit extrem lauten Lustbekundungen.

Sie hatte sehr großes Talent in Sachen Verbalerotik, meinte er sich erinnern zu können. Wie auf Bestellung nahm er entsprechende Geräusche und Laute vom Bett wahr. Sein Blick fiel auf sich selber, noch immer auf dem Bett kniend und bemüht, seine Sexpartnerin bei Laune zu halten. Er pumpte und pumpte und hatte mittlerweile Sophies ausgestreckten Beine über seinen Schultern liegen.

Mit jedem Fickstoß stöhnte Sophie laut auf und feuerte ihren Liebhaber leidenschaftlich an.

„Ja, fick mich schneller … Ja, mach es mir … Oh, du hast so einen geilen Schwanz“, entfuhr es ihrem vor Lust bebenden Körper. Der nackte Paul auf dem Bett tat sein Möglichstes und stieß immer wieder kraftvoll zu, motiviert durch die fortwährenden Anfeuerungsrufe seines Betthasen. Der Paul im Schlafanzug verfolgte das Treiben ungläubig und war vollkommen fasziniert von der Tatsache, dass er sich selber hautnah und realistisch beim Vögeln zusehen konnte.

Auch wenn er sich nicht mehr genau an die gemeinsame Nacht mit Sophie erinnern konnte, war er sich doch sicher, dass es sich so oder so ähnlich abgespielt haben musste.

„Die Kleine geht ja ganz schön ab, nicht wahr?“, kommentierte Jessica mit einem Lächeln auf den Lippen.

Sophie war in der Tat ein heißer Feger gewesen, schoss es Paul durch den Kopf. Sie war ihm in der Diskothek sogleich aufgefallen.

Ihre Blicke hatten sich getroffen und er glaubte nach einem kurzen Augenblick zu wissen, dass er mit ihr noch am gleichen Abend im Bett landen würde. Ihr Blick hatte etwas, was ihn vermuten ließ, dass sie ganz genau wusste, was sie wollte und dass sie jederzeit bereit war, sich zu nehmen, wonach es ihr verlangte. Nach kurzer Zeit und nach wenigen Worten waren sie sich über gemeinsamen Spaß einig geworden und sie hatte ihn so heißgemacht, dass er nicht anders konnte, als sich auf sie einzulassen.

Sophie und er hatten auf der Rücksitzbank des Taxis zu Knutschen und zu Fummeln begonnen und als er ihr unter den Rock gefasst hatte, kam es zur ersten Ermahnung durch den Taxifahrer. Als sie seine harte Erregung von seinem Beinkleid befreit hatte, bremste der Fahrer und machte unmissverständlich klar, dass er diese wilde Vögelei in seinem Wagen nicht dulden würde. Also rissen sie sich zusammen und stiegen nach weiteren fünf Minuten Fahrt bei der angegebenen Adresse aus.

Soweit sich Paul erinnern konnte, hatte er auf Wechselgeld verzichtet, da er Sophie unbedingt so schnell wie möglich flachlegen wollte. Bereits im Treppenhaus hatte er ihr Höschen ausgezogen und sie an die Wand des Flurs gedrückt. Er hatte seine Hose geöffnet, seinen harten Kameraden von hinderlichem Stoff befreit und diesen in das weibliche Zielareal geschoben. Er erinnerte sich noch gut an die geilen Fickstöße im Treppenhaus, die sie beide super in Stimmung gebracht hatten.

Leider wurde ihre traute Zweisamkeit von einem Nachbarn unterbrochen, der unbedingt um diese unchristliche Zeit mit seinem Köter Gassi gehen musste. Also hatten sie sich voneinander getrennt und ihre Annäherung in Sophies Wohnung fortgesetzt. Und wie.

In Rekordgeschwindigkeit hatten sie sich von ihren Klamotten befreit und ehe er sich versah, hing sie an seinem Stab und lutschte diesen hingebungs- und geräuschvoll. Bereits bei ihrer oralen Annäherung hatte er erkannt, dass Sophie ein Freund der verbalen Erotik war und sie hatte ihn mit anzüglichen und versauten Kommentaren noch heißer gemacht.

Nachdem sie sich auf mehreren Sesseln, Stühlen und Teppichböden Appetit geholt hatten, waren sie in ihrem Schlafzimmer gelandet, in dem es dann richtig zur Sache ging. Ein Kondom stellte keine Alternative dar und er stürzte sich sogleich auf sein Opfer und nagelte es fest. Und was dann geschah, konnte Paul nun sehr genau mit eigenen Augen beobachten.

„Oh, du fickst so geil mit deinem harten Schwanz … Ja, tiefer, mmmh“, war von weiblicher Seite zu vernehmen.

Und der Paul der Vergangenheit fickte und fickte und kam selber sekündlich in bessere Stimmung. Als es ihm kam stieß er einen zufriedenen Stöhnlaut aus und bekundete damit seinen eigenen Höhepunkt. „Ja, jetzt spritz ich dich voll … Geil. „

„Oh, du machst mich voll fertig … Ich will deine Ficksahne ich mir spüren“, erwiderte seine Partnerin und kurz darauf füllte ein lang gezogener und lauter Schrei das Schlafzimmer. Sophie war gekommen, und wenn man von der Intensität ihrer Lustbekundung ausgehen durfte – gewaltig.

„Wenn man sich das als Außenstehender ansiehst, wirkt es schon etwas bizarr, oder?“, fragte Jessica den Mann neben ihr. Paul war völlig fasziniert von der Szene und sah zu seiner Ex herüber. „Nun ja. In dem Moment fand ich das wahnsinnig geil … Nüchtern betrachtet ist das natürlich etwas albern, aber was soll’s?“

„Geht Karla denn auch so geil im Bett ab?“, fragte Jessica nach.

Paul verspürte sogleich den Drang, seine Verlobte zu verteidigen.

„Karla ist selbstverständlich eine Granate im Bett. Und ich frage mich noch immer, warum ich mir meine früheren Sexabenteuer ansehen soll. „

„Du bist noch nicht überzeugt, dass du ein geiles Sexleben aufgeben würdest? Kein Problem“, meinte Jessica und schnippte mit dem Finger. Erneut begann sich alles um Paul zu drehen, und noch ehe er realisieren konnte, dass ihn seine Ex-Freundin in eine weitere Rückblende führte, baute sich bereits die nächste Szene vor ihm auf.

Als sich ein neues Bild vor seinem Auge manifestierte erkannte Paul einen Raum, der in schummriges Licht getaucht war. Jessica stand erneut neben ihm und beide musterten die Szene, in die sie hineingeraten waren. Paul hatte zunächst keine Ahnung, an welchen Ort es sie verschlagen hatte. Ihm wurde schnell klar, dass er sich selber wieder mitten im Geschehen befand. Auf einem Bett an einer Wand des Raumes lagen er und zwei nackte Schönheiten nebeneinander und die drei Körper schmiegten sich aneinander.

Paul hatte keine Ahnung, wer die beiden Frauen waren. Er meinte sich erinnern zu können, dass er gerade Zeuge eines Moments käuflicher Liebe wurde.

Passend zu seiner Eingebung ergriff Jessica das Wort. „Tiffany und Vicky haben sie sich genannt, obwohl ich stark bezweifle, dass es ihre richtigen Namen sind. Aber in dem Gewerbe darf man sich ja auch mit Künstlernamen schmücken. „

„Ist das ein Bordell?“, fragte Paul nach.

„Dass du dich nicht mehr erinnern kannst“, kommentierte seine Begleiterin. „Das war vor sieben Jahren gewesen und du hattest einen sehr angenehmen Abend im Club ,Michelle‘ verbracht. „

Paul war in seinem Leben in so manchem Etablissement gewesen, konnte sich aber nicht unbedingt an einen Club dieses Namens erinnern. Auch die Damen des horizontalen Gewerbes kamen ihm nicht bekannt vor.

Eine der beiden war dunkelhäutig und auf den ersten Blick als eine wahre Schönheit zu erkennen.

Sie war gertenschlank und hatte kleine feste Brüste. Ihr Intimbereich war von Körperbehaarung befreit, dafür zierte ihr Kopf eine dunkle Lockenpracht, die ihr attraktives Gesicht einrahmte. Ihre Kollegin war nicht minder attraktiv, allerdings hatte sie helle Haut und einen deutlich üppigeren Busen. Ihr Körper war weniger schlank und wohlgeformt und in jedem Fall begehrenswert. Ihre feuerroten kurzen Haare verliehen ihr eine besondere Attraktivität und Paul könnte sich auch nach so vielen Jahren vorstellen Gefallen an diesen beiden Geschöpfen zu finden.

Jessica klärte ihn weiter auf. „Ich möchte wetten, du hast keine Ahnung, wer Tiffany und wer Vicky sind … Nun ja, ist ja auch eigentlich egal. Auf jeden Fall hast du dir einen sehr netten Abend im Club gegönnt und dir gleich zwei geile Miezen bestellt. Lässt Karla dich eigentlich gelegentlich ins Bordell gehen …? Oder würde sie dir einen Gefallen tun und sich auf einen flotten Dreier mit einer zweiten Frau einlassen? Also ich würde es dir erlauben.

Paul warf ihr einen verärgerten Blick zu. „Ich brauche keine Prostituierten. Karla genügt mir vollkommen und nur weil ich früher mal in den Puff gegangen bin, bedeutet das ja nicht, dass ich heute auch noch Bedarf dafür habe. Außerdem genügt mir eine Frau im Bett vollkommen. Was früher einmal war muss heute nicht auch noch gelten. „

„Glaubst du wirklich, dass du die nächsten zwanzig Jahre mit ein und derselben Frau in deinem Bett zufrieden sein wirst?“, fragte Jessica nach.

„Warum bist du jahrelang von einer zur anderen ins Bett gesprungen? Weil es dir gefallen hat und ich glaube nicht, dass du so einfach mit den guten alten Traditionen brechen kannst. „

„Menschen ändern sich und ich bin das beste Beispiel dafür“, stellte Paul fest.

Sein Blick fiel auf das Bett, auf dem sich seine bezahlten Sexpartnerinnen um ihn bemühten. Die Dunkelhäutige streichelte zärtlich über seine nackte Brust und küsste ihn auf den Mund.

Auf der anderen Seite des Betts hatte sich die Rothaarige auf den Weg gemacht, seinem besten Freund etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Ihre Hand lag auf seinem Schwanz und streichelte vorsichtig über den langsam wachsenden Muskel. Der Schlafanzug-Paul verfolgte das Treiben auf dem Bett neugierig und musste sich eingestehen, dass dieser Abend mit den beiden geilen Nutten ziemlich scharf und befriedigend gewesen war. Sie hatten Dinge mit ihm angestellt, die ihr Geld absolut wert gewesen waren.

Und was sie mit ihm angestellt hatten, konnte er direkt vor seinen Augen verfolgen.

Während die Hellhäutige sich weiterhin um seine nunmehr harte Männlichkeit bemühte, hatte sich die dunkle Schönheit auf ihn gesetzt und rückte mit ihrem dunklen Schoß auf sein Gesicht zu. Kurz darauf blickte er auf die leicht geöffnete Spalte vor seiner Nase und nahm das verströmende Aroma ihrer Säfte wahr. Der Vergangenheits-Paul ließ sich nicht zweimal bitten und streckte seine Zunge nach der einladenden Muschi aus und begann die gemietete Dame nach allen Regeln der Kunst auszulecken.

Nach einer Weile drehte sich die kaffeebraune Schönheit um 180 Grad und beugte sich zu seinem Schritt herab. Ihr Unterleib ruhte weiterhin über seinem Gesicht, sodass er weiterhin das tropfende Loch auslecken konnte während sich die Nutte gemeinsam mit ihrer Sexpartnerin um seinen Liebesstab kümmerte.

„Ist doch geil, es gleich mit zwei Frauen zu machen, oder?“, fragte Jessica und riss Paul aus seiner Konzentration. „Auch ich habe schon mehrere flotte Dreier hinter mich gebracht … Mann-Mann-Frau oder Frau-Frau-Mann … Alles ziemlich geil, wenn sich mehrere Körper schwitzend aneinander schmiegen und man überall Hände und Zungen spüren kann.

Ob Karla darauf stehen würde, wenn du eine zweite Frau in euer Bett einladen würdest?“

Paul antwortete nicht, wusste aber, wie Karlas Antwort aussehen würde. Er war sich sicher, dass sie eine Beteiligung einer weiteren Person, gleich welchen Geschlechts, ablehnen würde. Einen flotten Dreier oder Gruppensex würde es mit seiner Verlobten und zukünftigen Ehefrau nicht geben. Das war OK und er musste nicht zwingend Dinge von ihr verlangen, die ihm in seiner wilden Vergangenheit Spaß bereitet hatten.

Jetzt konzentrierte er sich erneut auf sein eigenes Ich. Es faszinierte ihn ungemein, sich selber in Aktion zu sehen. So als ob man einen Videofilm von den eigenen sexuellen Handlungen anschaute. Nur viel intensiver und realistischer. Er konnte es nicht nur sehen und hören. Es kam ihm sogar so vor, als ob er die Körper der drei vögelnden Beteiligten sogar riechen konnte. Die Rothaarige hatte sich zwischenzeitlich erhoben und war zu einer Kommode in einer anderen Ecke des Raumes gegangen.

Ihre vollen Brüste schwangen ihr beim Gehen hin und her und übten einen enormen Reiz auf den Schlafanzug-Paul aus. Als sie sich wieder auf den Weg zurückmachte erkannte dieser, dass auch die zweite Prostituierte unten rum blank rasiert war. Ihr hellhäutiger Schoß sah atemberaubend anziehend aus und er konnte sich gut vorstellen, dass ihm dieses heiße Geschoss damals sehr zugesagt hatte. Paul erkannte in ihrer Hand ein verpacktes Kondom, dass sie kurz darauf aus seiner Verpackung befreit hatte.

Wenig später verhüllte der Schutz den steifen Schwanz des zahlenden Kunden und der große Spaß konnte beginnen. Die Rothaarige nahm das Recht des ersten Ritts für sich in Anspruch und begab sich über den Schoß ihres Kunden. Dessen Stab drang butterweich in ihr Pfläumchen ein und kaum hatte sich der Liebesstab in sie gebohrt nahm sie einen stetigen Reitrhythmus auf. Die andere Liebesdame sah sich das Schauspiel einen Moment an, dann beteiligte sie sich am frivolen Reigen.

Sie kletterte erneut über das Gesicht ihres Freiers und erfreute sich wenig später ein weiteres Mal an seinem flinken Zungenspiel. Gleichzeitig ließ sie es sich nicht nehmen intensive Zungenküsse mit ihrer Arbeitskollegin auszutauschen.

Paul sah dem Spiel mit wachsender Begeisterung zu. Damals hatte er die Szene aus einer anderen Perspektive wahrgenommen. Als außenstehender Beobachter wurde einem erst richtig das volle Ausmaß der Geilheit dieser Situation bewusst. Kein Pornofilm hätte in dieser Beziehung geiler oder realistischer daherkommen können.

Sich selber beim Bumsen zuzusehen hatte etwas und Paul stellte zu seiner Verwunderung fest, dass ihn der Anblick des vergangenen Liebesabenteuers alles andere als kaltließ. Unter seiner kurzen Schlafanzughose regte sich etwas und langsam aber sicher beulte sich die Vorderseite seines Kleidungsstücks aus.

Auf dem Bett legte sich die Rothaarige richtig ins Zeug und hüpfte wild auf seinem Ebenbild herum, während die Dame mit der dunklen Lockenpracht vor sich hin stöhnte, dankbar für jede Leckbewegung an ihrem Heiligtum.

Sie wechselten sich ab und teilten sich den Prügel schwesterlich. Wenig später hockte die Dunkelhäutige auf seinem Stab und führte einen nicht minder wilden Ritt aus. Ihre Freundin nutzte derweil Pauls Zungenspiel um ihre eigene Erregung aufrecht zu erhalten. Dann durfte Paul endlich selber aktiv werden und sah sich kurz darauf beiden nackten Grazien auf der Matratze liegend ausgesetzt. Er entschied sich für die Rothaarige, zwischen deren Beine er sich begab und der er seinen kondomverhüllten Ständer in die glänzende Möse schob.

Er fickte die Prostituierte unter lautem Stöhnen der Dame, während die Dunkelhäutige neben ihr lag und sich mit den Fingern die Zeit vertrieb. Er wollte die andere Weiblichkeit besser kennenlernen und überließ die Rothaarige ihrem Schicksal. Die dunkle Schönheit war noch enger. Dennoch drang sein Kamerad ungehindert und widerstandslos in ihre Ritze ein. Er nahm sie richtig ran und stöhnte nicht weniger intensiv als seine Bettgefährtinnen.

„So, das muss eigentlich genügen“, warf Jessica ein.

Paul hatte vergessen, dass sie die ganze Zeit neben ihm gestanden hatte, und wurde sich der surrealen Situation bewusst. Natürlich. Seine Ex führte ihn ja immer noch durch seine Vergangenheit und präsentierte ihm die geilen Sexabenteuer mit seinen ehemaligen Gespielinnen.

„Du weißt sicherlich noch, dass ihr drei noch eine weitere Runde geilen Sex erlebt habt, oder?“, erkundigte sich Jessica nach Pauls Erinnerungsvermögen. Paul konnte sich bildlich daran erinnern. Es war einer der geilsten Abende gewesen, für die er bezahlt hatte.

In manchen Bordellen hatte er deutlich weniger Spaß gehabt, aber Tiffany und Vicky hatten sich in dieser Nacht so richtig gut um ihn gekümmert und wäre der Bordellbesuch nicht während eines Wochenendausflugs mit seinen Kumpeln in einer anderen Stadt erfolgt hätte es sicherlich eine Wiederholung dieser Konstellation gegeben. Jessica hatte schon recht. Die gelegentlichen Ausflüge ins horizontale Gewerbe würde er fortan nur noch heimlich erleben dürfen und würde mit diesen seine Zukünftige betrügen. Seiner Meinung nach war er bereit auf derartige Erlebnisse zu verzichten.

Zugunsten des trauten Zusammenseins mit nur einer Frau, die er liebte.

„So, jetzt geht es dann mal weiter“, schlug Jessica vor und bevor Paul widersprechen konnte, verschwamm das Bild mit den beiden Prostituierten vor ihm und kurz darauf standen Jessica und er an einem weiteren Schauplatz seiner sexuellen Vergangenheit. Einen Wimpernschlag später stand er mit Jessica mitten in einem Wald. Um sie herum standen Bäume, durch deren Baumwipfel das Sonnenlicht fiel.

Es roch nach Wald und das Rauschen der Blätter im Wind war allgegenwärtig. Als Paul an sich herab blickte, sah er seine nackten Füße auf herabgefallenem Blattwerk stehen. Vor ihnen erkannte Paul eine kleine Lichtung, die kaum fünf mal fünf Meter maß. Unter einem mächtigen Baumstamm hatte jemand eine rote Decke ausgebreitet, auf der an einer Ecke eine Art Picknickkorb stand. Der Inhalt des Korbes war auf der Decke verteilt. Zwischen den Mitbringsel lagen Wäschestücke.

Ein BH, ein Höschen, eine Boxer-Shorts und diverse Oberbekleidungsstücke. In der Mitte der Decke tummelten sich zwei nackte Leiber, in denen Paul ohne Probleme sein eigenes Ich erkannte. Die Frau an seiner Seite war keineswegs Karla, sondern eine nackte junge Dame, die er unschwer als die Führerin durch seinen unglaublichen Traum erkennen konnte.

„Kannst du dich noch an diesen Nachmittag erinnern? Was hatten wir da für einen Spaß gehabt“, merkte Jessica lächelnd an.

Und ob er sich erinnern konnte. In den wenigen Wochen, in denen er mit Jessica zusammen gewesen war, hatten sie einige geile Abenteuer hinter sich gebracht. Was ihm vor Augen geführt wurde, hatte sich an irgendeinem heißen Sommertag ereignet. Jessica und er hatten bereits am frühen Morgen in ihrer Wohnung zueinandergefunden und den Tag mit einer kleinen Bumseinlage eingeläutet. Wegen des schönen Wetters hatte Jessica einen Ausflug vorgeschlagen und Paul hatte sich liebend gerne darauf eingelassen.

Mit einem Picknickkorb bewaffnet waren sie losgefahren und hatten den Wagen auf einem waldnahen Parkplatz abgestellt. Nachdem sie mehrere Minuten einen Waldweg entlang gegangen waren, hatten sie sich ins Unterholz geschlagen und ihre mitgebrachte Decke auf dem Waldboden ausgebreitet.

Es hatte nicht lange gedauert, bis die Lust sie überkommen hatte und sie sich einander zärtlich küssten und berührten. Sie hatten sich in ihrer Abgeschiedenheit im Wald sicher gefühlt und begonnen sich gegenseitig auszuziehen.

Es war ein tolles Gefühl gewesen, nackt und frei in der freien Natur zu liegen und sich der Sinnlichkeit mit der Partnerin hinzugeben. Jessica war eine Frau, mit der man derartig gewagte Dinge anstellen konnte. Karla war in dieser Beziehung eher zurückhaltend und scheu. Seine Verlobte hätte sich nicht mitten im Wald ausgezogen und dort zu einem frivolen Stelldichein angesetzt.

„Das war doch einfach nur geil gewesen, oder?“, meinte die züchtig angezogenen Jessica neben ihm.

Paul wollte ihr nicht widersprechen und verfolgte das muntere Treiben auf der Decke.

Nachdem sie sich geküsst und befummelt hatten, hatte Jessica den Picknickkorb geleert und Getränke, Früchte und andere Speisen hervorgeholt. Plötzlich hielt sie eine Dose mit Sprühsahne in der Hand und setzte ein schelmisches Grinsen auf. Sehr zu Pauls Freude schüttelte sie die Sahne und trug diese direkt auf ihre beiden Brustspitzen auf. Paul ließ sich nicht lange bitten und leckte ihr das süße Zeug liebend gerne von ihren Nippeln.

Seine Ex gewährte einen Nachschlag und nachdem Paul ihre Knospen ein zweites Mal abgelutscht hatte, standen diese steil von ihren Büsten ab. Als Nächstes führte Jessica die Spitze der Sprühdose zwischen ihre Beine und verzierte ihre Weiblichkeit mit einem Klecks der weißen Masse. Auch jetzt hatte Paul Appetit auf etwas Süßes und leckte ihr die Sahne aus dem Schoß.

Er ließ sich viel Zeit und ließ seine Zunge immer wieder über Jessicas unbewaldete Spalte gleiten.

Klar, dass Jessica mehrmals die Sahne auftrug, um ihren Schleckpartner weitere Male zum Ablutschen zu animieren. Selbstverständlich hatte auch Jessica einen gesunden Appetit auf die Süßspeise gehabt und so wurde auch Pauls mittlerweile harter Schwengel mit der weißen Creme versehen. Natürlich war sein Riemen in kürzester Zeit wieder sauber geleckt.

„Das hat dir doch damals sehr viel Spaß bereitet, nicht wahr?“, fragte Jessica den Träumenden, der mit einer stattlichen Erregung unter seiner Schlafanzughose neben ihr stand.

Paul zwang sich, seinen Blick von den Sahnespielchen im Wald zu nehmen, und blickte Jessica irritiert an. Natürlich hatte es ihm gefallen. Wie vieles, was sie beide auf die Beine gestellt hatten. Am Sex hatte es nicht gelegen, warum ihre Beziehung keine Zukunft gehabt hatte. Wie auch er wollte sich Jessica nicht binden und ihren Spaß mit anderen Männlein und Weiblein haben. Paul hätte damit keine Probleme gehabt und wäre durchaus mit einer offenen und flexiblen Beziehung einverstanden gewesen.

Doch dann hatte sich eine berufliche Veränderung bei Jessica ergeben, die sie zu einem Umzug gezwungen hatte. Sie hatten sich aus den Augen verloren, weswegen die Fortsetzung ihrer freizügigen Beziehung nicht mehr möglich gewesen war.

„Du hast recht“, gestand er ein. „Der Nachmittag damals hat mir wirklich gut gefallen. „

„Nur schade, dass Karla auf derartige Sauereien nicht steht, nicht wahr?“, meinte Jessica lächelnd. „So geile Sahnespiele kannst du mit ihr also gar nicht ausleben.

Woher wusste sie das jetzt wieder, kam es Paul in den Sinn. Es stimmte. Karla stand nicht auf Spielarten, bei denen Lebensmittel zum Einsatz kamen. Er hatte sie einmal zu überreden versucht und hatte sich eine grandiose Abfuhr abgeholt. „Es gibt genügend andere schöne Sachen, die ich mit Karla erleben kann. „

„Ganz wie du meinst“, entgegnete Jessica und richtete im nächsten Augenblick ihr Augenmerk erneut auf die Ereignisse auf der Decke.

Paul folgte ihrem Beispiel und realisierte, dass die anfänglichen Sahnespiele zwischen ihm und Jessica zu einem Ende gekommen waren. Das nackte Paar hielt sich noch immer mitten im Wald auf und gab sich seinen Gelüsten hin. Die Sprühdose wurde jetzt nicht mehr benötigt und lag mittlerweile unbeachtet neben einer Baumwurzel. Die beiden nackten Leiber hatten sich einander zugewandt und küssten und streichelten sich von Sekunde zu Sekunde wilder und energischer.

Pauls Hände erkundeten jeden Zentimeter von Jessicas kurvenreichem Körper, was seine Gespielin in ausgezeichnete Stimmung zu versetzen schien. Immer wieder mischten sich Jessicas Seufzer in das Blätterrauschen und Vogelgezwitscher und Paul gab alles, damit sie noch viel tiefer in ihre Ekstase eintauchen konnte. Jetzt begab sich Paul zwischen ihre Schenkel und brachte seine Zunge dorthin, wo sie bereits sehnlichst erwartet wurde. Jessica kommentierte seinen Vorstoß mit freudigem Stöhnen und schloss genüsslich die Augen. Volle Konzentration auf das herrliche Gefühl im eigenen Schoß.

„Habe ich dir eigentlich jemals gesagt, wie geil du mit deiner Zunge umzugehen weißt?“, fragte die Traumführerin neben Paul, der sich noch immer einer enormen Erregung ausgesetzt sah und dessen Zustand sich beim Anblick des sich liebenden Paares kaum ändern würde. „Es haben sich nur wenige Frauen bislang beschwert. „

„Irgendwie beneide ich Karla um ihren potenten Hengst“, gab Jessica zu. „Du warst schon immer ein Garant für geilen Spaß im Bett und ich fände es richtig schade, wenn nur noch eine einzige Frau von deinen Talenten Gebrauch machen dürfte.

„Ich fühle mich geehrt und ich darf das Kompliment gerne zurückgeben“, meinte Paul. „Vielleicht wäre ja sogar was aus uns geworden, wenn wir uns damals nicht aus den Augen verloren hätten. Lebst du eigentlich in einer festen Partnerschaft?“

„Natürlich nicht“, beeilte die Angesprochene zu erwidern. „Ich lege mich doch nicht nur auf einen einzigen Typen fest … Ich liebe die Abwechslung und außerdem lasse ich auch gerne mal eine Frau in mein Bett.

Ich bin in dieser Beziehung genauso wie du, weswegen ich einfach nicht verstehen kann, warum du dich mit einer Frau für den Rest deines Lebens zufriedengeben willst. „

„Ich habe mir das gut überlegt“, behauptete Paul.

„Sieh genau hin“, forderte Jessica ihn auf. „Willst du wirklich behaupten, dass du das nicht vermissen würdest?“

Paul richtete seinen Blick auf die Picknickdecke und erkannte, dass sein früheres Ich die orale Bedienung seiner Partnerin hinter sich gebracht hatte.

Jetzt war Jessica an der Reihe ihren Liebhaber mitten im Wald um den Verstand zu bringen. Während Paul rücklings auf der Decke lag beugte sich Jessica über seine Leistengegend und wichste den harten Riemen mal kraftvoll und mal zärtlich, genauso, wie Paul es liebte. Mit der anderen Hand massierte sie ihm die Eier und streifte immer wieder den Bereich zwischen Hodensack und Anus, was Paul ebenfalls ausgesprochen gut gefiel. Obwohl die beiden zu der Zeit erst wenige Wochen zusammen waren, wusste Jessica, wie sie ihren Partner in Stimmung bringen konnte.

Der echte Paul wünschte sich, dass er in die Rolle des Picknick-Pauls schlüpfen konnte. Es war damals unglaublich erregend gewesen. Alleine die Tatsache, mitten im Wald seinen Spaß zu haben, war hinreichend erregend gewesen. Und dann hatte ihn Jessica zudem mit ihrer lockeren und ungezwungenen Art um den Verstand gebracht.

Nachdem sie Paul eine Weile gereizt hatte, stieg sie über den nackten Mann und setzte sich direkt auf sein Gesicht.

Paul konnte nicht anders als auf die Aufforderung zu reagieren und ihr die Muschi auszulecken. Ihr weibliches Aroma beseelte ihn und machte ihn noch geiler. Mit jedem Zungenschlag stöhnte Jessica laut vor sich hin, was Pauls Libido trotz der fehlenden Handarbeit beflügelte. Nach knapp zwei Minuten des Genießens rutschte sie von ihm herab und kümmerte sich erneut um den zwischenzeitlich vernachlässigten Prügel. Ihre Zunge umkreiste seine Spitze und leckte genüsslich an den Seiten des Schafts entlang.

Selbstverständlich durfte der Hoden ihres Partners in den Genuss ihrer Zuwendungen kommen und Paul war innerhalb kürzester Zeit wieder bereit seinen Höhepunkt zu genießen. Irgendwie schien Jessica es immer zu ahnen und ließ von ihm bevor er ihr seinen Saft in den Mundraum schießen konnte.

Sie lehnte sich zurück, kramte im Picknickkorb herum und holte eine Banane hervor, die sie ganz langsam schälte. Als Jessica ihre Zunge an der frei gelegten Frucht entlang gleiten ließ und Paul schelmisch angrinste, dachte dieser, dass ihm gleich die Eier platzen würden.

Ja, sie konnte ein unglaublich geiles Luder sein. Sie lutschte für eine Weile an der Banane und entfernte die Schale vollständig. Dann spreizte sie die Beine auseinander und schob ihre Hand mitsamt der Frucht auf ihre geöffnete Ritze zu. Beide Pauls starrten gebannt auf ihren Schoß. Sowohl der Nackte auf der Decke als auch der im Schlafanzug konnten kaum glauben, dass für eine versaute Show Jessica abzog. Die Spitze der Banane hatte ihre Öffnung erreicht und rutschte durch die geschwollenen Schamlippen.

Dabei behielt sie ihren Liebhaber im Blick, um keine seiner ungläubigen Reaktionen zu verpassen. Kurz darauf begann sie sich mit mehreren Zentimetern ihrer Zwischenmahlzeit zu ficken.

„Was sagst du?“, wollte Jessica von dem neben ihr stehenden Paul wissen. „Das hat dich doch wahnsinnig angemacht, als ich es mir mit der Banane besorgt habe, oder?“

Paul war einen Moment sprachlos und starrte weiterhin auf das versaute Double in seiner Vision.

Er drehte sich zu Jessica um, die mit schelmischem Grinsen auf die Beule in seiner Hose blickte. „Du verdorbenes Luder hast mich damals so heiß gemacht, dass ich sogar ein Eichhörnchen gevögelt hätte. „

„Und ich sehe ja, wie gut es dir jetzt immer noch gefällt“, stellte sie amüsiert fest und trat einen Schritt auf Paul zu. Als sich ihre rechte Hand um seine stoffverhüllte harte Männlichkeit legte, zuckte Paul zusammen, sah aber keinen Grund sich ihrem Zugriff zu entziehen.

„Das gefällt dir doch, nicht wahr?“, fragte Jessica grinsend. „Dass deine Partnerin die Initiative ergreift und dich um den Verstand bringt … Karla ist doch lange nicht so wild und versaut wie ich, oder?“

Paul wollte die Wahrheit nicht eingestehen, aber es stimmte. Was Jessica mit ihm angestellt hatte, würde seine Verlobte weitestgehend nicht mit ihm machen. Würde ihm das fehlen? Paul wusste, dass er sich in einem Traum befand und dass ihm Jessicas Annäherung zusagte.

Er wusste auch, dass er gerade im Begriff war, seine Zukünftige zu betrügen, wenn auch nicht im herkömmlichen Sinn. „Was tust du da?“

„Das, was dir gefällt“, antwortete Jessica und begab sich in die Hocke. Plötzlich drehte sich alles um Paul und der Wald löste sich vor seinen Augen auf. Weder die Picknickszene noch die beiden nackten Leiber auf dieser waren zu erkennen und für einen Augenblick nahm er ausschließlich bunte Lichter um sich herum wahr, dann folgte Dunkelheit und er fand sich in seinem Schlafzimmer wieder.

Er atmete schwer und schwitzte. Sein Blick wanderte umher und er richtete sich im Bett auf. Es war niemand hier und die Wohnung lag in absoluter Stille. Was war das für ein geiler Traum gewesen? Und so realistisch! Er vernahm Schritte in der Nähe und es kam ihm vor, als ob sich jemand dem Schlafzimmer von außen näherte. Die Türklinke wurde herunter gedrückt und als die Tür aufschwang, ging gleichzeitig seine Nachttischlampe wie von Zauberhand an und erhellte das Schlafzimmer ausreichend, um die Gestalt erkennen zu können, die im Türrahmen erschien.

Paul starrte auf die Stelle, an der er den nackten Körper einer wunderschönen Frau realisierte. Sie hatte eine atemberaubende Figur mit tollen Kurven. Ihre Brüste wirkten prachtvoll und luden zum Verweilen ein.

Als sie auf ihn zu ging, wirkten ihre Bewegungen engelsgleich und anmutig und ihr süß lächelnder Mund verzauberte Paul sogleich. Diese Frau hatte das besondere Etwas und entsprach geheimer Männerträume. Pauls Blick fiel auf die Banane in der Hand der attraktiven Versuchung und er musste sogleich an die Szene im Wald denken.

Jessica ging einen weiteren Schritt auf ihn zu und wackelte mit der Banane in der Hand hin und her. Als sie an dem Bettende stand, warf sie dir Frucht hinter sich und kletterte auf die Matratze, direkt auf den verdutzten und erwartungsfrohen Paul zu. Sie berührte jetzt seine ausgestreckten Beine und näherte sich ihm einen weiteren halben Meter. Ihr Blick verriet ihre absolute Entschlossenheit und ihren unbändigen Willen, den Mann vor ihr um den Verstand zu bringen.

Ihre Brüste schwangen im Gleichklang mit ihren Bewegungen und Paul musste sich zusammenreißen, um seine Hände nicht sogleich auf die weichen Kissen zu legen. Warum hielt er sich zurück? Warum nahm er das Angebot nicht dankbar an und vögelte Jessica die Seele aus dem Leib? Er stand darauf, wenn die Frau die Initiative übernahm. Karla überließ es ihm, ihr gemeinsames Liebesspiel zu gestalten. Selten übernahm sie die Initiative und machte unerwartete Dinge und sie versuchte auch kaum ihn heißzumachen und mit ihm zu spielen.

Jessica konnte das und legte ihr Talent in diesem Moment an den Tag.

Jetzt hatte sie seinen Schritt erreicht und ohne Vorwarnung fasste sie Paul an dessen Schlafanzughose und befreite den aufgerichteten Schwanz von hinderlichem Stoff. Sein bestes Stück stand wie ein Fahnenmast im Wind und zuckte hin und her. Jessica warf ihm einen schelmischen Blick zu und konzentrierte sich dann wieder auf den harten Muskel vor ihrer Nase. Sie öffnete den Mund und näherte sich mit ihren vollen Lippen dem wartenden Kameraden.

Ihr Kopf senkte sich herab und die Umrandungen ihres Mundraums legten sich kraftvoll um den pulsierenden Stab. Paul spürte die Zunge wirken und er schloss genüsslich die Augen.

Jessica leckte, lutschte und spielte mit dem zuckenden Stab. Sie wusste, was sie tat, und wie sie es auch anstellte, es gefiel ihrem Sexpartner ungemein. Jetzt setzte sie ihre Hände ein und begann seine Bälle zu umspielen. Mit zartem Fingerspiel streichelte sie über den leicht behaarten Hodensack und bezog den Bereich zwischen diesen und seinem Anus ein.

Paul gab sich der geilen Behandlung hin und sehnte sich seinen Orgasmus herbei. Die Reise durch seine früheren Liebesabenteuer hatte ihn ungemein erregt und er musste jetzt belohnt werden. Bevor er die Schwelle zur Glückseligkeit überschreiten konnte, ließ Jessica von ihm ab und entließ seinen pulsierenden Stab in die Freiheit. Dafür rückte sie weiter vorwärts und saß nun auf seinem Brustkorb.

Paul begutachtete die Brüste vor seinen Augen und griff nach ihnen.

Sie waren weich und lagen gut in seinen Händen. Er spielte mit Jessicas vorzeigbaren Attributen und konzentrierte seine Berührungen auf ihre Brustwarzen, die deutlich ihre Erregung widerspiegelten. Jetzt brachte Jessica ihren Schoß über Pauls Gesicht und er nahm das Angebot liebend gerne an. Mit intensiven Zungenbewegungen glitt er durch die feuchte Spalte und entlockte seiner Partnerin lautstarke Stöhnlaute. Nach einer Weile entzog sie sich ihm und rutschte auf Pauls Bauch Richtung Leistengegend herab, wo ihr Unterleib über seiner Lanze zum Ruhen kam.

Dann bewegte sich Jessica sachte hin und her, was Schwanz und Muschi aneinander reiben ließ. Irgendwann hatte Pauls Schwanz einen geeigneten Winkel zu ihrer Öffnung eingenommen, sodass sein bestes Stück butterweich in Jessica eindringen konnte.

Beide stöhnten laut auf und Paul stieß seinen Atem stoßweise aus. Jessica ließ ihn tief in sich fahren, um im nächsten Moment ihren Körper anzuheben. Dann durfte Pauls Stab wieder eindringen. Paul überließ seiner Sexpartnerin die Initiative und gab sich seinen geilen Empfindungen hin.

Nach einer Weile spürte er seine Lust zu einem Ende kommen, wollte aber noch etwas weitermachen. Er schob die Frau auf ihm vorsichtig herab und drehte sie in die Rückenlage. Jessica war mit dieser Maßnahme einverstanden und empfing ihn mit weit gespreizten Schenkeln. Paul begab sich sogleich zwischen diese und führte seinen Schwanz direkt auf das Feuchtgebiet zu.

Er nahm einen stetigen Rhythmus auf stieß seinen Leib immer wieder gegen den seiner früheren Freundin.

Diese quittierte seine Bemühungen mit glucksenden und stöhnenden Lauten und signalisierte ihre eigene Freude an dem gemeinsamen Vorgang. Dann überschritt Paul die Schwelle seiner Lust und gab sich seinem einsetzenden Höhepunkt hin. Er spürte seinen Saft aus ihm herauskommen und mit kraftvollen weiteren Fickbewegungen verschoss er seine sämige Ladung in Jessicas Unterleib. Diese kam nun selber zu ihrem Recht und erfreute sich ihrerseits über ein mehr als angenehmes Gefühl. Beide stöhnten im Takt vor sich hin und wenig später fiel Paul ausgepumpt und ermüdet auf seine Traumfrau, die ihre Arme liebevoll um ihn legte.

Paul war zufrieden und befriedigt, so wie es immer gewesen war, wenn er und Jessica gemeinsamen Spaß erleben durften.

Er lag mit geschlossenen Augen auf ihr und versuchte zu Kräften und zu einer gleichmäßigen Atmung zu kommen.

„Paul?“

Er vernahm eine leise Stimme. Er reagierte nicht, da er den Moment genießen wollte.

„Paul …? Hey, was ist denn los?“

Wer sprach da mit ihm? Es hörte sich nicht wie Jessica an.

Aber wer war es dann? War eine weitere Verflossene gekommen, um ihn von seiner Heirat mit Karla abzuhalten? Jetzt öffnet er die Augen und wähnte sich weiterhin auf Jessica liegen. Doch seine Sexpartnerin von vorhin war weit und breit nicht zu sehen. Er realisierte, dass er auf seinem Bett lag und das Schlafzimmer in Dunkelheit getaucht war. Vor ihm erblickte er die geöffnete Schlafzimmertür, in deren Türrahmen jemand stand und ihn anstarrte. Das Licht im Flur strahlte die Rückfront der Person an.

Dennoch konnte er erkennen um wen es sich handelte.

Seine Verlobte hatte ihren Blick auf ihren Zukünftigen gerichtet, und zwar vornehmlich auf den mittleren Bereich seines Körpers. Paul nahm ihren fragenden Blick wahr und ließ seine Augen in dieselbe Richtung wandern. Was er sah, überraschte ihn. Er lag mit herabgestreifter Schlafanzughose auf der Matratze, die rechte Hand fest um seinen harten Schwanz gelegt. Er versuchte blitzartig die Situation zu erfassen.

Offenbar hatte ihn sein Traum so erregt, dass er im Schlaf unbewusst seinen Intimbereich aufgesucht hatte. Hatte er sich sogar einen runtergeholt? Er konnte sich an keine ähnlichen Augenblicke in der Vergangenheit erinnern. Und warum war Karla entgegen ihres Vorhabens zurückgekehrt? Sie sollte doch bei ihren Eltern übernachten. Karlas Blick verriet nichts Gutes und sie schien sich zu fragen, warum sich ihr zukünftiger Ehemann am Abend vor ihrer Hochzeit selber befriedigte. Paul konnte sich gut vorstellen, was nun in Karla vorging.

Aber wie sollte er ihr die Situation erklären? Sicherlich nicht mit der Wahrheit. Karla würde nicht glauben, dass er in seinen Träumen von den geilen Liebschaften seiner Vergangenheit heimgesucht wurde. Und er wollte ihr keinesfalls auf die Nase binden, wie gut ihm die Rückblenden zu seinen geilen Erlebnissen gefallen hatten.

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Das Grimoire 03

Das Grimoire: Trächtig

Der nächste Zwischenfall mit dem Zauberbuch geschah unvermittelt. Ich hatte mich mit meinen Freunden Lexa und Konrad auf einem Volksfest in unserer Stadt getroffen.

Lexa und Konrad sind alte Freunde von mir, sie haben vor fünf Jahren geheiratet und inzwischen ein dreijähriges Kind. Lexa ist 29 Jahre alt, etwas größer als ich und dunkelblond. Ihr Mann Konrad ist zwei Jahre älter als sie und sieht aus als ob er ihr älterer Bruder wäre.

Dieses Wochenende hatten sie ihren Sohn zu Lexas Mutter gebracht und beide genossen den ersten Tag ihres kinderfreien Wochenendes zusammen mit mir.

Wir schlenderten zwischen den Ständen des Volksfestes umher und entschieden uns schließlich dafür eine Kleinigkeit zu essen. Lexa kaufte sich ein Brötchen mit frischem Schweinemet, was mir persönlich zu blutig war, aber einem Brötchen mit eingelegtem Lachs konnte ich nicht widerstehen. Konrad hatte keine Lust für Experimente und entschied sich für Pommes mit Currywurst.

Zufrieden kauend betrachteten wir die Stände um uns herum und die Besucher die an uns vorbei strömten.

Lexa und Konrad hatten für den Abend geplant ein Konzert zu besuchen, sie wollten rechtzeitig los und so machten wir uns schon bald auf den Rückweg. An einem Stand mit Süßigkeiten kaufe ich für mich und Lexa je eine Tüte mit kandiertem Ingwer, eine Köstlichkeit, die gerade nach einem fettigen Essen sehr wohltuend wirkt.

Auf dem Rückweg zu meiner Wohnung, wo Konrad sein Auto geparkt hatte, aß ich zusammen mit Lexa beide Tüten mit Süßigkeiten leer. Dort angekommen bot ich den beiden an noch auf einen Kaffee zu mir hoch zu kommen, was Lexa auch gerne annahm. Gemütlich plappernd tranken wir Frauen unseren Kaffee, während Konrad unruhig in der Wohnung hin und her lief und versuchte sich zu beschäftigen.

Man merkte, dass Konrad unbedingt los fahren wollte um pünktlich zum Konzert zu kommen.

Ich ahnte daher nichts Schlimmes als Konrad am Regal stand und meine Bücher begutachtete, bis er sich plötzlich grinsend umdrehte und das Grimoire in der Hand haltend, anfing einen lateinischen Text zu deklamieren:

„Cum Ezechiel et Tramiel, vos mos quid vos gero est ita in tot tibi portet fructum tam potes, fructus susceptus est, sicut Mariam suscepit“

Als ich realisierte was geschehen war wurde ich steif vor Schreck, Lexa sah Konrad nur verwirrt an und verstand nicht im geringsten was los war.

Voller Panik schrie ich Konrad an: „Du Riesen Idiot, du hast ja keine Ahnung was du da gemacht hast, was ist wenn…“

Weiter kam ich nicht, ein ziehender Schmerz zog durch meinem Unterleib. Ich krümmte mich zusammen und presste meine Arme gegen meinen Bauch, aus dem Augenwinkel sah ich dass auch Lexa das Gleiche tat.

Als der Schmerz abebbte und ich mich wieder aufrichten konnte spürte ich, dass mein Bauch dicker geworden war.

Mein Unterleib war so prall und voll, dass ich den obersten Knopf meiner Jeans öffnen musste. Konrad war zu seiner schluchzenden Frau gesprungen und versuchte sie zu beruhigen.

Voller Wut rief ich: „Los Konrad, zeig mir den Spruch mit dem du uns verhext hast!“

Konrad konnte nur stottern, „Da war so ein Spruch in Deinem Buch, ich hab das alles für einen aberwitzigen Haufen Unsinn und Aberglauben gehalten“.

Dann legte er das aufgeschlagene Grimoire auf den Tisch und zeigte mir den Absatz.

—————————————————————————————- Willst du dass eine Sau trächtig machen, so dass sie am nächsten Tag Ferkel wirft, so nimm ein frisches Stück Fleisch von einem Schwein, hacke es klein und mische es mit derselben Menge Ingwer, gib es der Sau zu fressen, danach sprich:

„Cum Ezechiel et Tramiel, vos mos quid vos gero est ita in tot tibi portet fructum tam potes, fructus susceptus est, sicut Mariam suscepit“

Sie wird in weniger als zwölf Stunden so viel Ferkel werfen wie sie gefahrlos tragen kann.

—————————————————————————————-

Ich sagte nur: „Toll Konrad, du hast uns beide geschwängert und du wirst jetzt Vater von vielen Ferkeln werden. „

Ich war tierisch sauer auf Konrad und hatte Lust ihn aus meiner Wohnung zu werfen, aber Lexa tat mir leid, deshalb unterdrückte ich meinen Zorn und bot den beiden meine Hilfe an. Natürlich waren die beiden erst einmal skeptisch und eine ganze Menge an Fragen, und nach anfänglichem Herumdrucksen rückte ich schließlich mit hochrotem Kopf mit meinen bisherigen Erlebnissen mit dem Grimoire heraus.

Und so erzählte ich den beiden in der nächsten halben Stunde mich ein Zauberspruch in eine Milchkuh verwandelt hatte. Als Konrad das hörte, entschuldigte er sich wieder und wieder bei mir und seiner Frau und versprach die Verantwortung für alles zu übernehmen was jetzt passieren würde.

Zusammen lasen wir den Text des Zauberspruches noch einmal sorgfältig durch und versuchten das krude Latein der Beschwörungsformel zu übersetzen.

Wir kapierten schnell, dass Lexa schwanger war und in 12 Stunden Ferkel zur Welt bringen würde, aber ich war auch schwanger und wir hatten keine Ahnung von was, frisches Schweinefleisch hatte ich ja nicht gegessen.

Während wir das Grimoire lasen und über die Auswirkungen von Fleisch und kandiertem Ingwer diskutierten waren unsere Bäuche weiter gewachsen. Alles in mir drückte und Lexa ging es wohl genauso, denn sie war die, die als erste aufs Klo rannte.

Als sie zurück kam, trug sie nur Slip und T-Shirt und sie war kreidebleich. „Was ist denn los Lexa?“, fragte ich. „Ich, ich glaub da unten hat sich was bei mir verändert“, stammelte sie.

„Zeig mal“, antwortete ich.

Langsam zog sie ihren Slip herunter und da konnten wir alle es sehen, unter ihrem vorgewölbten Bauch hatte sie eine haarlose fremdartig aussehende Vagina.

„Vielleicht liegt es daran, dass du Ferkel zur Welt bringen wirst“, meinte ich, „da ist es nur logisch dass du die Geschlechtsteile einer Muttersau haben musst. „

Auch ich zog jetzt meine Hose aus und schob meine Hand in meinen Slip. „Bei mir fühlt es sich noch seltsamer an“, stellte ich fest und zog den Slip herunter.

Lexa sah sich das genau an. „Da ist ja nur ein schmaler kleiner Schlitz“, bemerkte sie, „viel kleiner als bei mir“.

Ich stöhnte auf. „Wahrscheinlich bin ich vom Lachbrötchen schwanger geworden, bestimmt werde ich Morgen früh eine Rekordmenge an Lachskaviar laichen“. Dann spürte ich, dass auch meine Blase unter Druck stand und rannte aufs Klo.

Als ich endlich alleine war untersuchte ich meinen Schlitz weiter. Ich spürte es zwar da unten, als ich mich mit meinen Fingern betastete, doch alles war mir fremd. Dort wo sich meine Vagina befinden sollte war nur noch ein kleiner haarloser Schlitz, ich hatte keine Schamlippen und auch meine Klitoris war verschwunden.

Ich kam zurück zu Lexa und Konrad und fand beide betrübt in der Ecke sitzend. Mir ging es auch beschissen, trotzdem versuchte ich ein wenig Optimismus zu verbreiten: „Also ich habe zwar keine Lust Fischmama zu werden, aber ich werde das beste aus meiner Schwangerschaft machen. Bisher haben diese Zaubersprüche keine nachteiligen Veränderungen zurückgelassen und ich bin mir sicher, dass ich nach der Eiablage wieder meinen Kitzler, Vagina, Uterus und Eierstöcke bekommen werde.

Aber jetzt habe ich erst mal Hunger und Durst. Hey Konrad, du wolltest Verantwortung übernehmen, wie wäre es wenn du uns mal was zu essen bringst?“

Und so kam es, dass wir erst mal eine riesige Bestellung beim Pizzadienst in Auftrag gaben und uns in der Zwischenzeit quer durch meinen Kühlschrank futterten.

Lexa und ich fraßen wie die Scheunendrescher, und nachdem unser Hunger und Durst gestillt waren erzählte mir Lexa, dass sie bei der Geburt ihres Kindes vor Schmerzen fast gestorben wäre.

Lexa hatte panische Angst vor der kommenden Geburt und in ein Krankenhaus konnten wir auch nicht gehen, egal ob wegen einer Geburt oder wegen eines Abbruchs.

Ich schlug vor Hilfe im Grimoire zu suchen. Ein Buch welches sich mit den Problemen bei Vermehrung von Schweinen beschäftigt müsste doch auch Lösungen für die Probleme bei der Geburt bieten.

Und tatsächlich fand ich ein einfaches Rezept:

—————————————————————————————- „Wie du einer Stute beim Fohlen helfen kannst“

Wenn du eine trächtige Stute hast, die beim Fohlen zu sterben droht, so reibe sie mit einer Tinktur ein, die du aus Sperma eines jungen Hengstes, Fischrogen und Hühnereiern selbst machen kannst.

Tue das Sperma in einen irdenen Topf, gib die gleichen Teile an Fischrogen und Ei hinzu und verrühre es eine Stunde bis es zu Schaum wird, reibe Bauch und Hals der Stute damit ein und sprich:

„Hipollinus et Equinus facere quand fructus huius equa piscinam ab ea exsilus quasi piscium ovis“

Die Geburt wird der Stute so leicht fallen wie dem Fisch das Laichen.

—————————————————————————————-

Ich meinte: „Also was bei Pferden funktioniert wird beim Menschen auch funktionieren. „

„Aber wo können wir so schnell die einzelnen Zutaten herbekommen?“, entgegnete Konrad.

„Also den Fischrogen, den werde ich erzeugen, und bei den anderen Zutaten da habe ich schon so eine Idee, bring mir mal mein Telefon herüber“, meinte ich und konnte dabei ein Grinsen nicht unterdrücken.

Als Ralf zu uns kam, müssen wir einen komischen Anblick geboten haben.

Lexa und ich saßen nebeneinander auf dem Sofa, jede von uns trugen nur Slip und eine offene Sportjacke mit BH darunter, unsere nackten runden Kugelbäuche dominierten das Bild und gekrönt wurde unser Outfit von den Overnkneestrümpfen, über denen wir dicke Socken trugen. Ich löffelte gerade etwas Eis aus eine Eiscreme Packung und Lexa nagte an einer Gurke.

Ralf war völlig verwirrt: „Du sagtest ja, es wäre ein Unfall mit dem Grimoire passiert…“ Sein Blick wanderte ratlos zwischen uns beiden hin und her.

„Ihr seid ja… aber wer ist der Vater?“ Jetzt war es an der Zeit, Ralf den Rest der Geschichte zu erzählen.

Als ich ihm unser Vorhaben mit dem Pferdesperma erklärte, begann er zu protestieren: „Also deshalb sollte ich meine Tinktur mitnehmen, auch wenn ich meinen Spaß dabei hatte, so habe ich keine Lust die nächsten paar Stunden als Pferdepimmel durch die Gegend zu robben. „

„Ach Ralf, es waren nicht mal zwei Stunden und außerdem ist die Tinktur für Konrad und nicht für Dich.

“ Ich hatte das Kommando übernommen und unsere gesamte Gruppe im Badezimmer versammelt, aber weder Konrad noch Lexa hatte ich erzählt, was auf sie zukommen würde. Der Schreck der ihnen bevor stand sollte meine kleine Rache an den beiden werden.

Ich setzte mich mit Lexa auf den Rand der Badewanne und kommandierte: „So Leute ich will nicht das etwas schmutzig wird, also zieht euch alle aus!“ Ich zog meine Sachen aus und grinste vor mich hin, und auch Ralf konnte sein Grinsen nicht unterdrücken.

„Und weiter geht’s, Konrad! Bitte wirf alle Textilien aus dem Bad heraus, ja auch die Handtücher. So und jetzt Ralf, reibe Konrads Oberkörper mit der Tinktur ein“.

Ralf tat wie geheißen und ich erhob mich und sprach mit betont dramatischer Stimme:

„Hipollitus et Equinus, facit eum similem cauda idem equo, facit eum item generatus quod facere gravidam equae. „

Sofort zeigte sich die erwartet Wirkung bei Konrad, ausgehend von seinem Oberkörper verwandelte er sich in einen schwarzen, 1,50 Meter großen, stehenden Pferdepenis.

Lexa war erschrocken auf ihn losgestürmt und hielt in fest damit er nicht umkippte.

Während ich grinsend den beiden zusah, hörte ich plötzlich von Ralf ein nörgelndes „Mist, warum hab‘ ich keine Handschuhe angezogen?“ Als ich fragend zu ihm hinsah, begann auch er sich zu verwandeln. Bei Ralf ging die Verwandlung von den Händen aus, mit denen er Konrad eingecremt hatte. Ein paar Sekunden später umarmte auch ich einen Riesenpenis der gefährlich schwankte und drohte umzukippen.

Mit einem Grinsen im Gesicht machte ich meine Ansprache „Hallo Konrad, hallo Ralf, jeder von euch hat sich in einen Penis verwandelt, Lexa und ich werden dafür sorgen, dass ihr eure Zeit als Spermaspender genießen werdet und euch bald zurückverwandelt“.

Ich verbiss mir weitere Scherze als ich in Lexas Gesicht sah, sie hatte keine Ahnung was passiert war und wie es weiter gehen würde. Ich erklärte: „Dein Ehemann Konrad ist jetzt ein Pferdepenis, er ist zwar zu groß für eine Stute aber er und Konrad werden das Pferdesperma liefern das wir für den Zauber zur Geburtshilfe brauchen und sich danach zurückverwandeln.

Ich und Ralf machen es euch das jetzt mal vor. „

Ich wuchtete Ralf vor die Duschkabine und lies ihn dort zu Boden gleiten. Dort ich setze mich in die Dusche und Ralf robbte vorsichtig zwischen meine ausgestreckten Beine, mit meinen Händen wuchtete ich ihn hoch und fing an ihn mit meinen Füßen auf beiden Seiten zu massieren, immer vor und zurück.

Ralf wurde schnell steif, er streckte sich und bald schon spritzte seine Gleitflüssigkeit auf mich.

Lexa schaute mich mit ungläubigen Augen an, ich saß nackt in der Badewanne, mein Oberkörper und mein Babybauch nass von Sperma, vor mir ein Riesenpenis der sein erstes Sperma versprühte und seine Hoden wie Beine benutze.

Ihr Konrad hatte auch kurz zugeschaut, es hatte ihm offensichtlich gefallen, denn er wurde steif und reckte sein Gesicht zur Decke bis er nichts mehr sehen konnte.

Ralf bewegte sich immer schneller und heftiger, er spannte seinen Körper an, seine Augen weiteten sich.

Ich wusste was kommen würde und hielt ihn zur Seite, so dass Ralf seine volle Ladung in die Ecke der Dusche schoss. Nach dem Ralf ein paar Liter Sperma unter heftigen Zuckungen in die Dusche gepumpte hatte wurde er schlaff und robbte rückwärts aus der Dusche.

Ich war erschöpfte aber stolz und mit einem herausfordernden Grinsen sagte ich: „So jetzt seid ihr dran, Showtime. „

Lexa setzte sich so in die Dusche wie sie es vorher bei mir gesessen hatte, sie nahm ihren Konrad hoch, doch er brauchte etwas länger um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Nach kurzer Zeit hatte er den Bogen raus, man sah dass es ihm Spaß machte, er war steif und fest und verspritze erste Spermatröpfchen.

Lexa und Konrad stellten sich noch etwas ungeschickt an, und ich konnte schließlich nicht mehr länger zusehen und stieg zu Lexa in die Dusche, wo ich Konrad zwischen meinen Beinen in die Zange nahm. Das zeigte schnell Wirkung, so dass auch Konrad endlich so weit war, er spannte sich an, begann zu zittern und schoss eine Ladung Sperma in Lexas Gesicht.

Schnell drückte ich ihn zur Seite, so dass der größte Teil seiner Ladung in der Ecke landete und sich mit Ralfs Sperma mischte.

Ralf hatte sich inzwischen wieder zu einem Menschen zurückverwandelt und aus der Küche ein paar Behälter und Teigschaber geholt. Ich schöpfte zusammen mit Lexa mehr als fünf Liter Sperma aus der Dusche zusammen. Wir hatten mehr als wir brauchten.

Während Konrad und Ralf in die Küche gegangen waren, duschten Lexa und ich uns gegenseitig das Sperma vom Leib.

Kichernd erzählte ich ihr, wie sich Ralf zum ersten Mal in einen Riesenpenis verwandelt hatte, sie kannte meinen schrägen Humor und war zum Glück nicht sauer auf mich.

Als wir wieder halbwegs angezogen in meinem Wohnzimmer saßen, meinte ich trocken: „Ich hätte nicht gedacht dass ich unter solchen Zuständen meinen ersten Gruppensex hätte“, was alle zum Grinsen brachte.

„Wir sollten jetzt mal alles vorbereiten, so dass wir die Tinktur zur Geburtshilfe schnell herstellen können.

Ich gehe davon aus, dass ich die Fischeier schnell und schmerzlos zur Welt bringen kann, sie müssten da sein wenn Lexas Wehen im vollen Gang sind. Pferdesperma haben wir genug, Konrad und Ralf könnten alles in meiner Küche vorbereiten, so dass nur noch meine Fischeier dazu müssen und mit einem Pürierstab braucht es nur wenige Minuten bis der Kram gerührt ist“.

Ralf und Konrad gingen in die Küche aber kamen kurz darauf zurück: „Es gibt keine Eier“ meinte Konrad.

„Dort wo du sie sonst hast, ist nichts“ ergänzte Ralf. „Nun“, meinte ich, „gebt mir mal das Grimoire rüber“. Nach kurzem blättern fand ich das Rezept das ich suchte:

—————————————————————————————- Wie ein Hahn Eier legen kann.

Hast du einen unnützen Hahn im Hühnerhof und es mangelt dir an Eiern, so kannst du machen dass er Eier legt.

Nimm ein frisches Stück von einem Huhn, mische es mit der selben Menge Ingwer, hacke beides und gib es dem Hahn zu fressen, danach sprich:

„Cum Ezechiel et Tramiel, vos mos quid vos gero est ita in tot tibi portet fructum tam potes, fructus susceptus est, sicut Mariam suscepit“

Wenn du die Eier sofort brauchst dann füge vorher etwas spanischen Pfeffer hinzu.

—————————————————————————————-

Konrad protestierte: „Was? Ich soll die Eier legen? Können wir die nicht irgendwo kaufen?“

„Nein“, meinte ich, „Es ist schon nach Mitternacht, jetzt kannst du nirgends mehr Eier bekommen. Hab, Dich nicht so Konrad, es ist nur gerecht wenn du das für Deine Frau tust, nachdem was du angestellt hast“. Ich sah zu Lexa und Ralf, beide nickten.

„Ralf“, kommandierte ich: „Im Kühlschrank liegt etwas Hühnerbrust, eine Ingwerknolle liegt in der Kühlschranktür, fang mal an alles klein zu schnippeln und kipp ordentlich Cayennepfeffer und Tabasco drüber“.

Nach wenigen Minuten kam Ralf mit einem Holzbrett an, auf dem eine blassrosa Masse aus Gehacktem lag. Er stellte das Brettchen vor Konrad ab und übergab ihm grinsend eine Gabel. Konrad begann widerwillig damit, die Masse in sich hinein zu stopfen. Jeden zweiten Bissen spülte er mit einem Schluck Wein hinunter.

Als alles aufgegessen war ergriff ich das Wort: „Schön Konrad, dass du diese Mühe für Lexa auf dich nimmst, bitte ziehe Deine Sachen aus und stell Dich hier vor uns.

Ralf, wenn Du rohes Fleisch oder Ingwer gegessen hast, gehe jetzt bitte vor die Tür“.

Als Konrad sich ausgezogen hatte und nackt vor uns stand begann ich den Zauberspruch zu deklamieren:

„Cum Ezechiel et Tramiel, vos mos quid vos gero est ita in tot tibi portet fructum tam potes, fructus susceptus est, sicut Mariam suscepit“

Wir all starrten angespannt auf Konrad aber der grinste nur: „Das hat wohl nicht funktioniert, ich könnte auch heimfahren und die Eier aus unserem Kühlschrank holen“ Kaum hatte er das gesagt, entfuhr ihm ein Schrei, er krümmte sich und presste seine Hände auf seinen Pimmel: „Er schrumpft, er schrumpft“ rief er entsetzt.

Dann taumelte er und musste sich mit beiden Händen am Tisch festhalten. Lexa und ich sahen zu, wie Konrads Glied in seinen Körper hineingezogen wurde bis nur noch ein kleiner Stummel zu sehen war danach fing sein Hodensack an zu schrumpfen und zu verschwinden, gleichzeitig wuchs die Region um den After herum, Konrad bekam einen Bürzel.

Statt seines Penis und seiner Hoden hatte Konrad nur noch ein kleines Loch, das von Sekunde zu Sekunde weiter in Richtung seines anschwellenden Bürzels wanderte bis es mit dem After verschmolz.

„Gratuliere Konrad“ spottete ich, „jetzt kannst du mir beim Eier legen Gesellschaft leisten“. Konrad sah ganz schön unglücklich aus. Wir alle, die schwangeren Frauen und die Männer die ihr Sperma verschossen hatten waren ziemlich erschöpft und so beschlossen wir uns hinzulegen. Lexa und Konrad schliefen im Wohnzimmer auf dem Ausziehsofa, ich und Ralf gingen in das Bett in meinem Schlafzimmer.

Um zwei Uhr nachts wachte ich auf, wälzte mich aus dem Bett und ging aufs Klo weil meine Blase so drückte.

Mein Bauch hatte eine gigantische Größe angenommen und auch meine Brüste hatten eine Körbchengröße zugelegt, ich hatte Durst und ging ich in die Küche, wo ich Lexa traf.

Zusammen verspeisten wir ein paar Stücke Pizza und tranken kalten Roibusch Tee. Ich erzählte ihr noch mal davon wie sich Ralf das erste Mal in einen Pferdepenis verwandelt hatte, und auch ein paar intimere Details von meinem Abenteuer als Milchkuh. Sie war erleichtert, dass alle Verwandlungen ohne böse Folgen geblieben waren, und dann erzählte sie mir davon, was alles bei ihrer Schwangerschaft schief gegangen war und wie lange es dauerte bis sie nach der Geburt ihre Figur wieder zurück hatte.

Die Erzählungen von Lexa hatten mich beunruhigt, aber ich ließ mir nichts davon anmerken. Statt über meine Ängste und Befürchtungen sprach ich davon, dass meine Brüste jetzt größer und praller geworden waren. Wir verglichen unsere Bäuche und Lexa versicherte mir, dass ihr Bauch beim letzten Mal kleiner gewesen wäre. „So sicher wir du mehr als ein Fischei da drinnen hast, so sicher ist bei mir mehr als ein Ferkel drinnen“, meinte sie.

Wir gingen beide wieder in unsere Betten, ich war beunruhigt aber zu erschöpft um noch lange wach zu liegen.

In den nächsten Stunden wurde ich noch ein paarmal wach, entweder war es meine drückende Blase oder Durst und jedes mal war mein Bauch dicker als zuvor.

Gegen vier Uhr wurde ich von Lexa geweckt: „Es geht los“ sagte Lexa.

Ich stand taumelnd auf, und fragte verdutzt: „Wieso? Wieso passiert es bei dir jetzt schon? Ich dachte wir beide wären gleichzeitig dran?“

„Doch nicht bei mir“, antwortetet Lexa und kicherte, „Konrad ist dabei ein Ei zu legen.

Schnell weckte ich Ralf. Wir fanden Konrad im Bad, er war nackt, kniete über einem Kissen und hielt sich am Waschbecken fest, dann drückte er die Augen zusammen und presste für ein paar Sekunden mit aller Kraft, bis sein Gesicht rot anlief – nichts geschah. Er holte wieder ein paar mal tief Luft, fing an zu hecheln und drückte dieses mal noch fester und länger und mit einem leisen Plumpsen fiel etwa in das Kissen zwischen seinen Knien.

Erschöpft ließ er seine Arme auf die Knie fallen und schnaufte wie ein hundert Meter Läufer. Wir klopften ihm nacheinander auf die Schultern und beglückwünschten ihn. Schließlich stand er auf und hob triumphieren das Ei hoch, das er Lexa überreichte. „So“, kommentierte er „Ich bin Erster“. Lexa brachte das Ei in den Kühlschrank, jetzt war ich wirklich von Konrad beeindruckt.

Wir kamen noch mal alle in der Küche zusammen.

Wir Frauen verglichen unsere Bäuche und Lexa versicherte mir, dass mein Bauch größer war als bei einer normalen Schwangerschaft, sie hätte aber in der Klinik schon größere gesehen. Äußerlich gab ich mich cool und unbeeindruckt, aber ich war froh das Lexa damit einige meine Ängste zerstreute.

Nach einer Runde Tee gingen wir alle wieder in unsere Betten, für Konrad war es eine sehr unruhige Nacht, ich hörte ihn öfters im Bad rumoren und ich schätze dass er alle 30 Minuten ein Ei aus sich heraus drückte.

Am morgen dann gegen sieben Uhr wurde ich wach, ich spürte ein leichtes Ziehen in meinem Unterleib. Ich weckte Ralf und zusammen gingen wir zu Lexa und Konrad. Konrad war wieder im Bad und kniete über seinem Kissen, Lexa hielt ihn fest während er ächzend ein Ei aus sich heraus drückte.

Lexa und ich wechselnden vielsagende Blicke, „Es geht los“, sagte ich. Wir unterhielten uns übers Kinder Kriegen, ich hatte viele Fragen an Lexa, denn im Gegensatz zu mir hatte Lexa Erfahrung im Gebären.

Sie erklärte mir, dass aus dem Ziehen bald die ersten Wehenkrämpfe werden und dass sich der Gebärmuttermund weiten müsste und und und… Ich war verwirrt, da ich nicht mal wusste ob ich als Fischmama überhaupt einen Gebärmuttermund hatte.

Ihre Erläuterungen wurden jäh unterbrochen als ein starker Krampf durch ihren Körper fuhr. „Die Tinktur“, ächzte sie, „ich bekomme Wehen und die Tinktur ist nicht fertig, bitte Karin, beeil dich, ich habe Angst dass meine Geburt ein Desaster wird wenn mir niemand hilft, ich brauche deine Fischeier“.

Mir fuhr ein Schreck durch die Glieder, ich dachte angestrengt nach was ich tun könnte um meine Wehen auszulösen. „Ralf,“ sagte ich, „bitte hol mir einen halben Liter Sperma aus dem Kühlschrank“. Ralf kam schnell zurück mit einem großen Glas voller trüber schleimiger Flüssigkeit, ich nahm ihm das Glas aus der Hand, setze es an meine Lippen und begann zu trinken.

Der Geschmack der schleimigen, nach Pferd riechenden Flüssigkeit löste fast eine Brechreiz bei mir aus, dennoch schaffte ich es einen Schluck herunterzuwürgen, dann setze ich das Glas ab, atmete ein paarmal tief durch trank weiter.

Ich schaffte es noch zwei weitere Schlucke zu trinken, wobei mir die anderen entgeistert zusahen.

Atemlos, noch mit einem Würgereiz kämpfend, begann ich meine Sachen auszuziehen, dann sagte ich zu Ralf: „Und jetzt schmier‘ mich von Kopf bis Fuß mit dem Rest ein“. Ralf tat wie ich ihm sagte, während er meinen Rücken eincremte, erklärte ich den anderen: „Ich habe mal gelesen dass Sperma ein Hormon enthält, dass Wehen auslösen kann, das ist doch genau das was wir jetzt brauchen.

Ralf ging in die Küche ging um Eimer und Schüsseln für meinen Fischlaich zu holen und Konrad legte unter Ächzen und Stöhnen ein weiteres Ei, Lexa hatte ihre Sachen auch ausgezogen und kniete vor ihm, beide wurden fast gleichzeitig von Krämpfen geschüttelt.

Wieder krümmte sich Lexa unter ihren Wehen, da merkte ich dass es auch bei mir los ging, ich stieg in die Dusche und kniete mich mit gespreizten Beinen auf den Boden.

Ralf, der nun auch seine Sachen ausgezogen hatte kniete vor mir.

Meine Wehen wurden rasch häufiger und nahmen an Stärke zu, sie waren schlimmer als alle Schmerzen die ich jemals bei meinen Tagen durchgemacht hatte. Ich atmete heftig und hechelte um die Schmerzen unter Kontrolle zu bringen.

Plötzlich merkte ich wie etwas in meinem Unterleib nach gab, ich warf meinen Oberkörper zurück und der nächste Wehenkrampf drückte einen Schwall Flüssigkeit aus mir.

Ich legte mich noch weiter zurück und stütze mich mit den Armen ab. Der nächste Krampf kam und mit ihm ein dicker Strahl Flüssigkeit, so ging es jetzt alle drei Sekunden, und mit der Zeit wurden die Krämpfe leichter zu ertragen und bekamen mehr und mehr etwas befreiendes.

Vor allem das Nachlassen der Anspannung nach dem Krampf war wunderbar. Ralf war vollauf beschäftigt Schüsseln vor mich zu bugsieren. Ich konnte nicht richtig sehen was da geschah, doch ich spürte, dass nicht nur Wasser aus mir schoss.

Nach einer Ewigkeit wurden die Krämpfe schwächer und seltener, ich beugte mich vor und legte meine Arme auf Ralfs Schultern. Jetzt konnte ich zum ersten Mal sehen wie mit jeder Wehe eine Strahl Flüssigkeit mit hellen kleinen Kügelchen aus mir strömte. Ein unerwartetes Glücksgefühl durchflutete mich, ich zog Ralf an mich und küsste ihn.

Während ich noch immer Lachseier aus mir stieß, kam Konrad zurück, er hatte inzwischen alle Zutaten für die Tinktur gemischt und mit dem Mixer püriert, jetzt begann er damit, Lexa damit einzuschmieren, die sich gerade in Krämpfen wand.

Ich saß noch atemlos in der Dusche, aber meine Krämpfe hatten inzwischen aufgehört. Als ich sah dass Lexa so weit war, holte ich noch einmal tief Luft und sprach mit lauter Stimme:

„Hipollinus et Equinus facere quand fructus huius equa piscinam ab ea exsilus quasi piscium ovis. „

Sofort hörten Lexas Krämpfe auf. Sie stand auf noch immer atemlos und stützte sich auf den Rand der Badewanne, sie sah erleichtert aus.

Völlig unerwartet ging sie wieder ein die Knie, ihr Gesicht verzerrte sich, sie bäumte sich auf und zwischen ihren Beinen, sah man den Kopf eines Ferkels. Ralf ergriff den Kopf und zog.

Lexa beugte sich zurück und mit dem nächsten Krampf kam der Rest des Körpers, gleich darauf kam das nächste Ferkel, diesmal ging es leichter und bei den nächsten vier Ferkeln sah man Lexa fast lächeln.

Schließlich hatte auch sie es geschafft und einen Wurf von fünf Ferkeln zur Welt gebracht, die jetzt von der Tortur genauso fertig waren wie sie und in dicke Handtücher eingewickelt vor sich hin grunzten.

Nachdem wir uns alle geduscht und halbwegs erholt hatten, zogen wir uns an tranken einen Kaffee und frühstückten mit dem was Lexa und ich im Kühlschrank übrig gelassen hatten.

Zwischendurch rannte Konrad noch zweimal ins das Bad um ein Ei zu legen.

Es dauerte eine Weile bis Lexa gefrühstückt und alle Ferkel in Konrads Auto verfrachtet hatte. Sie versprach mir die Ferkel, wenn sie aus dem gröbsten raus wären, an einen Mastbetrieb abzugeben, egal wie süß sie auch wären.

Ralf und ich fuhren am selben Tag noch zu einem schönen renaturierten Bach, dort schütteten wir den Eimer mit meinen zehn Litern Lachslaich ins Wasser. Ich weiß nicht ob es der richtige Bach oder die richtige Jahreszeit war, aber ich wollte, dass sie eine Chance haben.

Als Ralf seine Sachen zusammen suchte, entdeckte er einen vollen Karton mit Eiern unter meinem Bett, „Karin“, meinte er, „normalerweise befinden sich die Eier bei dir doch im Kühlschrank, hast Du die etwa versteckt?“

„Ach weist du“ antwortete ich spöttisch, „ich wollte dass Konrad auch was dazu beträgt, Rache ist süß“.

Die Magie des Zauberbuches war schon etwas Wunderbares. Es dauerte nur einen halben Tag bis die auffälligsten Spuren meiner Schwangerschaft verschwunden waren.

Leider brauchte es fast eine Woche bis mein Unterleib wieder menschlich aussah. Ich hatte sechs Kilo Gewicht verloren und sogar meine Brüste waren wieder auf Körbchengröße B geschrumpft. Trotz der Belastung fühlte ich mich nach diesem Abenteuer irgendwie besser, stärker und selbstbewusster.

Trotzdem versteckte ich das Grimoire ab jetzt im Bücherregal der zweiten Reihe, hinter alten Liebesromanen. Solch einen Unfall wie diesmal wollte ich nicht mehr erleben, aber weggeben wollte ich dieses Buch auf keinen Fall.

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Der fremde Mann im Zug

Nur mit einem leichten Sommerkleid bekleidet stand Marie am Bahnstein und genoss die erfrischende Prise die ihr um die Beine wehte. Endlich war das stressige Sommersemester vorbei und sie konnte für ein paar Wochen in ihrer Heimatstadt fahren. Sie freute sich wirklich auf das Wiedersehen mit ihrer Familie und alten Freunden und natürlich ganz besonders auf ihren Freund. Nils war ursprünglich ein Mitbewohner in ihrer WG gewesen, musste aber für die Zeit eines Praktikums in eine andere Stadt ziehen.

Wie es der Zufall so will, wird Maries Zug, der sie in die Heimat bringen soll, genau in eben dieser Stadt zwischen halten. Es war abgesprochen, dass Nils dann dazu steigt und sie zusammen zu Maries Familie fahren. In ein paar Stunden würde sie ihren Lieben endlich wieder in die Arme schließen können. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen.

Der Zug quietschte in den Bahnhof ein und Marie bestieg den Wagon der ersten Klasse.

Ihr Vater hatte ihr genug Geld dafür geschickt. Zuerst hatte sie überlegt trotzdem zweite Klasse zu fahren, um so ein bisschen Geld übrig zu haben. Als Studentin war sie nämlich eigentlich immer knapp bei Kasse. Allerdings würde es so schwieriger werden, sich mit Nils schon im Zug zu unterhalten, ganz zu schweigen vom Rumknutschen und Kuscheln. In der ersten Klasse war die Chance auf etwas Privatsphäre deutlich höher. Also kaufte sie das teure Ticket, schade um das schöne Geld aber sie würde ja mindestens einen Monat wieder bei den Eltern wohnen und da war Kost und Logis frei.

Marie war 22 Jahre und studierte mit großem Erfolg und Spaß Maschinenbau. Ihre Eltern sahen das mit sehr gemischten Gefühlen. Einerseits unterstützen sie ihre Tochter natürlich gerne bei ihren Zukunftsplänen, andererseits hätten sie sich schon gerne gewünscht, ihre Tochterwürde genau wie sie Medizin studieren.

Dass sie die einzige Frau im ihren Studiengang war, bestärkte die Skepsis ihrer Eltern noch zusätzlich. Marie störte es aber nicht die einzige Frau zu sein.

Eher im Gegenteil, mit ihrem guten Aussehen gelang es ihr leicht die Kommilitonen für sich zu gewinnen und das war ab und zu schon recht praktisch.

Marie stellte ihre schwere Reisetasche auf die gepolsterte Sitzbank und setzte sich erschöpft daneben. Sie war ein bisschen enttäuscht keine leer Kabine erwischt zu haben, aber dann wiederum, es gab ja so oder so keine Garantie darauf dass sich nicht doch noch weiterer Fahrgast später zu hier setzen würde.

Die einzige weiter Person in Maries Kabine war ein etwas älterer Mann. Dieser blickte von seiner Zeitung auf und beobachtete neugierig die junge Frau. Als Marie zu ihm rüber sah, vergrub er sich wieder hinter seiner Lektüre. Sie saß ihm versetzt gegenüber.

Der Zug begann sich zu bewegen und kurz darauf fischte Marie ein Buch aus ihrer Reisetasche um darin etwas zu schmökern. Sie hatte keine zwei Seiten gelesen als sie sich beobachtet fühlte.

Als sie von ihrem Buch aufblickte, war auch klar woher dieses Gefühl kam. Der Mann der ihr gegenüber saß, sah zu ihr rüber und sie spürte wie er sie mit seinen Blicken auszog. Naja soll er doch der alte geile Bock, dachte sie und las weiter. Sowas war sie durchaus gewohnt, gutes Aussehen bringt sowas halt manchmal mit sich.

Sie vergaß den alten Mann und nur der halt am nächsten Bahnhof und die Fahrkartenkontrolle, rissen sie wieder aus ihrem Roman.

Der Schaffner überprüfte Maries Fahrkarte und die des Mannes und verließ dann auch schnell wieder die Kabine.

Der Mann hatte bei der Fahrkartenkontrolle seine Zeitung beiseitegelegt und blicke nun direkt Marie an. Marie wollte sich gerade wieder ihren Buch zuwenden als der Mann sie ruhig ansprach.

„Sagen sie? Haben sie vielleicht Interesse, sich ein bisschen Geld zu verdienten?“

Marie erstarrte und sah zu dem Mann rüber, der sich etwas zu ihr vorgelehnt hat.

„Äh, wie bitte?“, fragte Marie verwirrt, nachdem ihr klar wurde, dass er sie etwas gefragt hatte.

„Wollen sie ein bisschen Geld verdienen?“, fragte er wieder sehr selbstsicher und fest.

„Ich verstehe nicht“, erwiderte Marie.

„Ich bezahle ihnen jetzt und hier 300 Euro für einen Fick!“

Marie war sprachlos und fragte sich ob sie richtig gehört hatte.

Hatte der fremde Mann ihr tatsächlich Geld für Sex angeboten? Ja, genau das. Nachdem sie ihre Stimme wieder gefunden hatte, empörte sie sich: „ Haben sie se noch alle?“

„War nur eine Frage, nichts für ungut. „, sagte der Mann emotionslos und hielt entschuldigend seine Hand hoch und nahm danach wieder raschelnd seine Zeitung zu Hand.

Das glaub ich einfach nicht, dachte Marie. Sie überlegte ob sie etwas unternehmen sollte.

Der Mann beachtete sie aber plötzlich nicht mehr und schien sie geradezu zu ignorieren. Sie überlegte natürlich die Kabine zu verlassen aber sie fühlte keine Gefahr von ihm ausgehen und so blieb sie stumm sitzen. Während sie so dasaß fuhr der Zug weiter seinen Weg als ob nix passiert wäre und so beschloss auch Marie, das Geschehende abzuhaken und sie versuchte sich wieder in ihren Roman zu vertiefen, es gelang ihr aber natürlich nicht.

Das unmoralische Angebot aus dem Nichts, hat sie doch ganz schön aus der Bahn geworfen.

Wie viel hat er gesagt? 300 Euro?, überlegte Marie. Sie wusste nicht mehr welche Geldsumme genau er genannt hatte. Was spiel das überhaupt wie eine Rolle? Warum bin ich überhaupt noch hier?

Der Zug hielt wieder und nachdem niemand weiteres das kleine Abteil betreten hatte und der Zug weiter fuhr, betrachtete Marie sich den Mann etwas genauer.

Er hatte inzwischen einen Laptop heraus geholt und schrieb irgendetwas. Marie schätze ihn auf ungefähr 40 Jahre. Schlank, graumeliertes Haar. Er sieht eigentlich ganz gut aus, dachte sie und gleich darauf: Oh mein Gott, was denk ich denn da? Er ist ein alter perverser Mann!

Dennoch ging ihr sein Angebot nicht wieder aus dem Kopf. Was könnte diesen Mann, der vom Alter her ihr Vater sein könnte, zu so etwas bewegen? Er schien erfolgreich und auch in irgendeiner Art mächtig zu sein und seinen selbstsicheren auftreten und seinen unverschämten Angebot nach, war er sich dessen auch nur allzu gut bewusst.

Vielleicht hatte er mit vielen jungen Frauen Sex gegen Geld einfach weil er es konnte. Marie imponierte dieser Gedanke irgendwie. Oh mein Gott, was denk ich nur?– ermahnte sie sich aber gleich darauf.

Aber dann wieder: 300 Euro, ja? Das ist eine Menge Geld für eine Studentin und was musste sie nur tun? Ein schneller Fick. Sie war kein Kind von Traurigkeit und hatte in ihren jungen Leben schon reichlich Sex gehabt und wenn sie ehrlich war, auch das ein oder andere Mal weil sie sich davon etwas versprach.

So gesehen hatte sie sich schon für weitaus weniger an viel peinlichere Typen verkauft. Nein! Denk noch nicht mal daran! Du bist keine Nutte! Und noch viel wichtiger, du hast einen Freund, verdammt noch mal!, warnte sie sich, sie merkte aber, dass sie diese Gedanken merkwürdig anregten.

War der Mann eigentlich verheiratet? Er trägt zumindest einen Ring. So ein offensichtlich wohlhabender Mann ist sicher verheiratet, dachte sie leicht bewundernd.

Sie fragte sich, was er wohl von Beruf ist? Ein Professor? Nein, wohl eher nicht, wenn sie so an die Fakultät ihrer Universität dachte.

Ein wichtiger Manager? Könnte sein. Oh mein Gott, vielleicht ein Mafiaboss, die haben doch sicherlich immer viel Bargeld dabei, oder, na klar, Zuhälter!

„500 Euro!“ sagte sie plötzlich. Oh mein Gott, was mach ich da?!

„Wie bitte?“, sagte der Mann als er vom Computer aufblickte

„Ich ficke sie für 500 Euro!“ Aaah!, schrie sie innerlich.

Eine kurze Pause, nur das Klackern des Zuges war zu hören.

Maries Herz klopfte wie wild.

„Okay. “ sagte er und legte seinen Laptop weg.

Nach einer peinlichen Pause stand sie unsicher auf und ging zu ihm rüber.

„Zuerst das Geld!“, Marie streckte ihre Hand aus.

Der Mann zog seine Geldbörse und holte 5 grüne Euroscheine daraus hervor.

„Haben sie Gummis?“, fragte Marie unsicher, sie hatte natürlich keine dabei.

Ein Seitensprung war schließlich nicht im Plan vorgesehen.

„Kleine, ich bezahl dir sicher keine 500 Scheine dafür, dass ich dich mit Lümmeltüte bumsen darf.

Er zog das Geld zurück.

„Dann kostet es 600″ sagte sie schnell ohne nachzudenken. Später würde ihr in den Sinn kommen, dass das die Perfekte Gelegenheit gewesen wäre alles abzubrechen und das Abteil zu verlassen.

„Na gut, dafür bläst du mir aber auch vorher einen.

Naja, jetzt war es auch egal: „Abgemacht. „

„Glück für dich, dass du so heiß bist. Mit diesen Körper lebt es sich als Blondchen doch ganz gut, was?“

Das ärgerte Marie aber was sollte sie sagen, sie verkauft halt auch wirklich gerade ihren Körper.

Sie nahm das Geld und steckte es in ihre Reisetasche.

Es folgte wieder eine peinliche Pause.

An dem Fenster zog die Landschaft vorbei.

„Und nun? Mach schon!“ sagte der Mann und öffnete seine Hose.

Ein betonharter Schwanz kam zum Vorschein

Tolle Stehkraft für das Alter, dachte sie und gleich darauf: Ich muss verrückt geworden sein. Eigentlich hatte sie nie eine besondere Vorliebe für ältere Männer bei sich festgestellt. Ja, man konnte wirklich sagen, dass sie bei dieser Zugfahrt wirklich einige neue Seiten an ihrer Person entdeckte und das war mehr wert als jede Geldsumme, oder?

Sie kniete sich vor ihn hin und nahm den Schwanz in die Hand und wichste ihn vorsichtig

„Na los, nimm ihn schon in den Mund!“

Sie zog die Vorhaut zurück und beugte sich langsam nach vorne.

Vorsichtig leckte sie die Eichel des Fremden.

Ein Stöhnen war zu hören. Da klang er wirklich wie ein alter Mann und Ekel und Scham überkamen Marie aber jetzt gab es kein Zurück mehr.

Augen zu und durch.

Sie nahm die Eichel komplett in den Mund und massierte sie mit ihrer Zunge.

Der Mann atmete schwerer und durchfuhr mit seinen Händen Maries schöne goldblonden Harre.

Sie hoffte schon er würde bald kommen. Wenn sich sein Orgasmus mit eine verräterischen zucken ankündigen würde, würde sie schnell ihren Kopf wegziehen und ihn abspritzen lassen. Relativ leicht verdientes Geld, denn sie glaubt nicht, dass er so schnell für eine zweite Runde startbereit wäre.

Nach einer Weile sagte er aber: „Stopp!“

Marie hörte auf und sah zu ihm hoch:„Was ist, gefällt es dir nicht?“

„Ich kann mich nicht erinnern, dir das Du angeboten zu haben.

Aber, du machst das schon gut Kleine, zu gut. Steh auf, ich will endlich ficken!“

Der Ton ärgerte sie mittlerweile wirklich aber wie hypnotisiert stand sie auf.

In ihrem leichten Sommerkleid sah sie süß und unschuldig aus. Wahrscheinlich hat genau das, den Wichser erst so richtig heiß gemacht, dachte sie verärgert.

Seine Hände glitten sicher unter ihr Kleid und zogen ihr das Höschen bis zu ihren Fesseln runter.

Schüchtern stick sie aus den nun am Boden liegenden Slip, wobei sie bemüht war im wankenden Wagon das Gleichgewicht zu halten.

„Na los setzt dich drauf“, sagte der Mann und deute mit seinen Blick auf seinen hart in die Luft ragenden Penis.

Marie stellte sich breitbeinig über seinen Phallus (wieder bemüht das Gleichgewicht zu halten) und ging langsam in die Hocke. Dabei versuchte sie die Blicke des Kerls auszuweichen, der sie lüstern anblickte und regelrecht durchbohrte.

Mit seiner Hand richtete er seinen Schwanz auf ihre Spalte aus. Seine Schwanzspitze spaltet sachte ihre Schamlippen, als Marie weiter in die Knie ging. Seine Eichel fühlte sich dabei irgendwie kühl und hart an.

Er drang immer tiefer ein bis Marie schließlich komplett auf seinem Schoß saß. Nun begann er sie zu stoßen. Marie war zunächst wie eine Fleischpuppe und bewegte sich nicht mehr als nötig aber auch für sie fühlte sich geil an, musste sie wiederwillig zugeben und außerdem mussten sie ja auch hier fertig werden, passiver Widerstand war da wenig förderlich.

Deshalb begann auch sie sich nun zu bewegen. Jeden Stoß drückt sie sich entgegen. Es gefiel ihr diesem fremden Schwanz aufzunehmen, und zusammen mit der Gefahr entdeckt zu werden, war das genau das erotische Abenteuer was sie vielleicht gesucht hatte, als sie diesen Mann ihr Angebot unterbreitet hat.

Marie atmete heftiger und beugte sich vor um sich mit ihren Händen an der Kabinenwand abzustützen. Der Mann hatte nun einen guten Blick auf Maries wippendes Dekokt.

Sie wurden schneller und die Hände des Mannes fassten ihre Taille. Ein stöhnen entfeuchte Marie und es war ihr sofort peinlich. Bald darauf schon wieder ein Seufzen, sie konnte nix dagegen mache, es war geil.

„Es gefällt dir also Schlampe“, stöhnte der Mann. „Nein“, stöhnte sie zurück.

„Hach komm, sag dass es dir gefällt!“, forderte er angesteckt.

„Niemals“, presste sie durch ihre Zähne.

„Ich bring dich schon noch zum Schreien“, stöhnte der Mann hörbar angestrengt.

Sie bewegten sich immer heftiger, Marie war kurz davor zu kommen und brachte alle Kraft auf, so wenige Laute wie möglich zu machen. Sie war nur mäßig erfolgreich. Kurz bevor der Orgasmus sie erreichte, stoppte der Mann.

„Steh auf!“, befahl er.

Marie war enttäuscht. Langsam stand sie von seinem Schwanz auf.

Dieser schmatzte aus ihrer angespannten Möse heraus und ein heftiges Stöhne des Mannes ging damit einher.

„Oh Mädchen du machst mich fertig, fast wärs passiert. „

Marie sagte nix dazu und stand nun ratlos vor ihm und hoffte bald wieder gefickt zu werden

Der Mann stand auf und sagte: „Beugt die vor!“

Ja, fick mich endlich weiter, dachte sie. Sie beugte sich vor und stütze sich mit ihren Händen an den Kopfstützen und der Kabinenwand und spreizte ihre Beine extra weit um im leicht wackelten Wagon halt zu haben.

Er stellte sich hinter ihr und stülpte den Rock bis zu ihrer Hüfte hoch. Das eröffnete ihm den Blick auf Maries angespannten strammen Beine und Schenkel und die dazwischen liegende, feuchte Pflaume, gierig darauf wartend, einen Schwanz in ihre heißfeuchte Umarmung zu nehmen.

Allein dieser Anblick wäre eigentlich schon die 600 Euro wert gewesen, der Mann hielt sich aber nicht lange mit dieser schönen Aussicht auf und richtete seinen Penis aus und stach zu.

„Ah!“, schrie Marie.

„Siehst du, ich sagte doch, du wirst noch schreien“, sagte der Mann außer Atem. Rhythmisch bumste er sie von hinten. Marie hatte nun aufgegeben. Sie stöhnte und keuchte voller Lust. Nach viel zu kurzer Zeit hörten die rhythmischen Stöße jedoch auf und ein pulsierender Schaft verriet Marie, dass der Mann in sie abspritzte. Marie verweilte soweit es die Bewegungen des Zuges zuließen reglos und wartet bis die Ladung abgeladen war und der Mann sich aus ihr zurück zog.

Sie hörte ein leises stöhnen hinter hier und spürte den Penis aus ihr raus gleiten. Der Mann packte sein nun schlaffer werdendes Genital in seine Hose.

Marie stellte sich aufrecht hin. Sie schob und zupfte ihr Kleid wieder dahin wo es bei einem braven Mädchen hingehörte und suchte nach ihren Slip. Als sie ihn gefunden hatte, zog sie ihn wieder an, dabei bemüht das Gleichgewicht zu halten. Der Mann hatte inzwischen seine Kleidung wieder zurecht gerückt und setzte sich auf seinen Platz.

Was nun?, fragte sich Marie. Sie wartete und nachdem der Mann sie keines Blickes oder Wortes würdigte, setzte auch sie sich wieder hin. Der Mann hatte seinen Laptop zur Hand und war wieder in seine Arbeit vertieft. Es war so als wäre nie etwas geschehen. Nur der Geruch von Sex der in der Luft lag, erinnerte noch daran was vor einer Minute hier geschehen war. Aber auch diese Luft wurde schon von der Klimaanlage angezogen und schon bald durch frische ersetzt werden.

Marie saß da und überlegte: Ich kann nicht fassen was ich gerade getan habe. Die 600 Euro in ihrer Tasche waren da kaum ein Trost. Sie glaubte sogar, sie könne das Geld nicht ausgeben ohne sich eklig zu fühlen. Aber vielleicht verging das ja irgendwann, Geld stinkt ja bekanntermaßen nicht.

Hatte sie es überhaupt wegen des Geldes getan oder doch eher um den Reiz des verbotenen auszukosten.

Geil war es jedenfalls schon gewesen aber sie musste nur an den Betrug gegenüber Nils denken und das gesundheitliche Risiko was sie eingegangen ist, und aus der geilen Erinnerung wurde eine widerliche Dummheit, die sie vielleicht für immer bereuen würde. Sie schämte sich.

Nach einer halben Stunde peinlichem Schweigen, zumindest empfand Marie es als solches, stieg der Mann aus dem Zug aus. Wieder würdige er Marie keines Blickes und dachte nicht daran sich zu verabschieden.

Irgendwie kränkt das sie am allermeisten.

Nach einer weitern Stunde hielt der Zug und Nils stieg hinzu und fand Maria in ihrer Kabine in der ersten Klasse.

„Hallo!“, sage er fröhlich und drückt Marie einen dicken Kuss auf. „Hi“, erwidere Marie nur. Viel wurde auf der restlichen fahrt nicht gesprochen und geküsst und gekuschelt schon gar nicht.

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Allgemein

Rufus – eine lange Reise.

Epilog

Rufus war kein Weißmagier.

Er selbst hätte sich wahrscheinlich als dunkelgrau bezeichnet, doch über solch einen Kategorisierung hatte er nie nachgedacht.

Er war nicht wirklich böse, höchstens reichlich eigennützig. Sein Streben galt weder Reichtum oder Macht, sondern einzig und allein der Befriedigung seiner fleischlichen Begierden.

Er war süchtig nach Sex.

Und dass obwohl, oder gerade weil er ein Spätzünder war.

Erst im Alter von 19 Jahren hatte es begonnen, als er sich das erste Mal selbst befriedigt und dabei festgestellt hatte, welche Hochgefühle ihm sein Penis bescheren konnte.

Dieses kleine Ding zwischen seinen Beinen, das so herrlich anschwoll und seinen ganzen Körper in Flammen zu setzen vermochte. Die wunderbaren geilen Phantasien, die den Geist so kreativ beflügelten. Die Erleichterung, wenn er sein Sperma verspritzte und der wundersame Frieden nach der Entleerung.

Seitdem hatte er seinen Schwanz, Zeit seines Lebens, jeden Tag gemolken.

Oder melken lassen.

Sex war ihm, damals wie heute, als das größte Geschenk der Götter für den Menschen überhaupt vorgekommen. Darum hatte er zu dieser Zeit auch Rahja, die Göttin der Fleischeslust, als seine persönliche Favoritin erkoren.

Mit 19 Jahren hatte er dann endlich das erste Mal die Gelegenheit gehabt, eine Frau zu besteigen.

In einem duftenden Heuschober hatte sie sich ihm hingegeben.

Julia!

Ihr Bild hatte sich in ihn eingegraben.

Sie war die Erste.

Sie war keine Schönheit gewesen und auch nicht besonders helle. Sondern nur die Dorfschlampe, die mit jedem fickte, wann immer sie konnte. Ein Mädchen, dem ständig die Fotze juckte.

Er fand in ihr eine verwandte Seele.

Es war wie ihm wie eine Offenbarung vorgekommen, als sie leise seufzend sein fleischiges Schwert in ihr feuchtes Futteral geschoben und ihn dann wie ein Pferd zugeritten hatte.

Unvergleichlich.

So unglaublich erhebender und vollkommener als eine vollgespuckte Hand.

Ihr Stöhnen war ihm wie himmlische Musik vorgekommen, und der Geruch der puren Geilheit aus ihrer dampfenden Möse wie das teuerste und beste Parfum der Welt.

Ihren heißen, samtenen Körper hatte sie an ihn gepresst, er hatte ihre vollen, weichen Brüste geknetet und an ihren Zitzen gesaugt wie ein junges Kalb an seiner Mutterkuh. Ihr verlangender Blick hatte ihm die Leidenschaft eines wilden Stiers beschert und so hatte er sie dann auch genommen.

Von hinten, von vorne, von oben und von unten.

Er hatte seinen Schwanz in all ihre Löcher hineingepresst und sie hatte ihm gierig seinen Samen mit ihrem erfahrenen Mund herausgesogen.

Sie hatte ihn unterrichtet, so wie sie es bei allen Jungs getan hatte. Ihm gezeigt, wo der wahre Wert einer Frau liegt.

Und er war ein gelehriger Schüler gewesen.

Sie hatte ihm beigebracht, was Frauen mögen und wie sie es am liebsten besorgt bekommen.

Er hatte sie geleckt zwischen ihren Schenkeln, seine Zunge in ihren After gebohrt. Seine Finger und seine Hände in sie hineingesteckt, bis sie vor Wonne gespritzt hatte.

Sie hatte ihm den kleinen Knopf erklärt, der sie in höchste Ekstase zu versetzten vermochte.

Wie die Reinkarnation Rahja´s auf Erden war sie ihm erschienen.

Sie hatte ihn betört, verführt, geliebt, abgerichtet und verdorben. Mit aller Kraft ihres Seins.

Zwei Jahre lang.

Er hatte geheult wie ein Schlosshund, als sie fortgezogen war. Als ihm wieder nur seine Hände blieben, um seine Lust zu befriedigen.

Damals hatte er sich geschworen, dass er sein Leben dem Dienste des Willens der Göttin weihen würde.

Und dann war der Magier in ihr Dorf gekommen und hatte ihn als Lehrling auserkoren.

Magnus war ein guter Meister gewesen.

Alt, mächtig und unglaublich weise. Er hatte ihm alles beigebracht, was er wusste. Geduldig, gütig und warmherzig, mit viel Humor.

Seine einzige Schwäche waren hübsche Männer.

So wie er damals.

Zumindest hatte Julia ihm das gesagt.

Er hatte kein Lehrgeld von seinem Vater verlangt. Das nahm er von Rufus – in Naturalien. Als „freundliche Dienste“, wie er es immer lächelnd bezeichnet hatte.

Und Rufus diente ihm nur allzugerne, worüber sein Meister stets sehr erfreut gewesen war.

Magnus hatte ihm das andere Ufer gezeigt.

Was es heißt, sich wie eine Frau hinzugeben. Wie sie empfanden, wenn sie gepfählt und durchgefickt wurden. Was es für ein Gefühl ist, wenn sich heißer Samen in sie ergießt.

Er hatte ihm beigebracht, wie man einen Penis mit dem Mund zum Glühen brachte. Wie man seine Kreativität und Fingerfertigkeit am besten einsetzte, um einen Schwanz zum Spritzen zu bringen und mit welchen Methoden man den erlösenden Orgasmus schön lange herauszögerte.

Und dass die enge Rosette eines Mannes genauso göttliche Freuden bereiten konnte, wie die einer Frau.

Sie hatten sich nachts während ihrer Reisen an den unzähligen Lagerfeuern miteinander vergnügt, sich gegenseitig ihre Säfte entlockt.

Sein Meister hatte schnell festgestellt, welch immense Bedürfnisse sein Schützling hatte und wonach er mit ganzem Herzen strebte.

Daraufhin lehrte er ihn kichernd neben seiner normalen Ausbildung, vor allem Geheimnisse, die ihm von Nutzen sein konnten um seine Ziele zu verwirklichen.

Er brachte ihm Gestaltwandlung bei, die goldene Stimme der Überzeugung, den Fluch der unstillbaren Lust, den Zauber des Vergessens, die unsichtbare Tarnung und vieles mehr.

Auch die dunklen Seiten der Magie offenbarte er ihm.

Gemeinsam stellten sie Siegel her und beschworen Dämonen, erweckten Tote, ließen Feuerlanzen, Blitze und Eis aus ihren Fingerspitzen fahren und Früchte nur durch einen Blick verdorren.

„Wer Gut sein will, muss auch das Böse kennen!“, pflegte Magnus dabei immer mit erhobenem Zeigefinger zu sagen.

„Sonst weiß man ja auch nicht, was man gerade selbst ist, wenn man etwas tut. „

Oft fügte er kichernd hinzu:

„Außerdem kann es verdammt wichtig werden, zu wissen, was die Bösen so alles draufhaben! Und ich habe schon so einiges erlebt, Jungchen. „

Er brachte ihm das Fliegen bei, unter Wasser zu atmen und Abwehrschilde gegen physische und magische Angriffe zu errichten.

Er lehrte ihn Liebestränke zu brauen, Wunden zu heilen und Gegenstände zu verzaubern.

Und wie er die Alterung seines Körpers zu stoppen vermochte.

Seine Lieblingsweisheiten und -ermahnungen bei jeder Unterrichtsstunde waren:

„Die Summe aller Möglichkeiten der Magie ist unendlich! Es liegt an Dir, was Du daraus machen möchtest und wie Du Dir Deine Welt erschaffst. Deine Gedanken bestimmen die Qualität Deines Seins, vergiss das nie!“

„Aber vergiss auch nie, dass Du eine Verantwortung für das Universum hast, für Deine Mitmenschen, jedes Lebewesen, jedes Tier und jede Pflanze, für das Leben und den Tod.

Das, war Du gibst, erhältst Du irgendwann zurück, sei es nun gut oder böse. „

Er hatte ihm Tugenden gelehrt.

Besonnenheit, Güte, Mitgefühl, den Wert der Wahrheit und den Fluch der Lügen, Mut und Tapferkeit, Verantwortung und Mildtätigkeit.

Und den Wert von Wissen. Wie wichtig es ist, die Summe seiner Möglichkeiten zu vervielfachen.

Sie hatten an den Feuern von Macht und Verrat gesprochen, von Liebe und Hass und der Vergänglichkeit aller Dinge.

Sie waren gereist. Fast ständig. Hatten mehrere Jahrzehnte gemeinsam den Globus umrundet, zu Fuß, auf dem Wasser und in der Luft.

Sie hatten die Vielfältigkeit der Menschenwesen in den unterschiedlichsten Ländern erkundet, Elfen, Zwerge und andere Mischwesen kennengelernt, ja sogar einmal die Welt der Dämonen besucht.

Und überall hatte Rufus seinen Samen hinterlassen.

Er hatte mit Königen gespeist und anschließend ihre Prinzessinnen in den Arsch gefickt, sich von Elfenmädchen seinen Schwanz blasen lassen und Zwerginnenmösen geleckt.

Und vieles mehr.

Nun war er alt.

Zumindest an Jahren. Er wusste selbst nicht mehr genau, wie alt, aber es mussten mehrere Hunderte sein.

Seinen Körper hatte er schon vor langer Zeit im Zustand eines 30-jährigen Mannes eingefroren.

Sein Meister wohnte inzwischen irgendwo an fremden Gestaden. Er hatte ihn lange nicht mehr gesprochen, nur noch alle Jahrzehnte einmal unterhielten sie sich über einen magischen Spiegel.

Er selbst betrieb am Rande der Kaiserstadt Gareth einen gut gehenden Zauberladen und besaß ein recht ansehnliches Anwesen in einem der reicheren Viertel.

Im Augenblick hatte das Geschäft allerdings vorübergehend geschlossen, da er sich vor Kurzem entschieden hatte, nun seine Memoiren zu schreiben.

Rufus streichelte der kleinen Pixiefrau, das sich gerade fröhlich mit seinem steifen Schwanz vergnügte, mit seinem Zeigefinger zärtlich über ihre blonden Haare.

Sie sah zu ihm hoch, lächelte und winkte ihm zu. Dann fuhr sie emsig fort mit ihren Bemühungen, ihm seinen weißen Lustnektar zu entlocken.

Sie umklammerte mit beiden Armen seinen Schaft, presste ihren winzigen, nackten Körper fest an ihn und schob sich daran hinauf und hinab. Dabei rieb sie ihr Gesicht zwischen den unteren Wölbungen seiner Eichel.

Ihre zarten Libellenflügelchen flatterten so rasend schnell, dass sie nur noch als Schemen zu erkennen waren.

Das Sonnenlicht aus dem Fenster brach sich in ihnen und zauberte wunderschöne, bunte Lichtkaskaden über seinen Unterleib.

„Na, meine Süße. „, murmelte er lächelnd.

„Wenn du so weitermachst, dann wirst Du sehr bald eine riesige Menge zu futtern bekommen. „

Er schaute wieder nach oben auf seinen Schreibtisch und das leere Pergament, welches vor ihm lag, tauchte seinen Federkiel in das Tintenfass hinein und schrieb die ersten Worte.

„Der schwule Meistermagier und sein perverser Zauberlehrling. „

Er las den Satz nochmals, runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. Das war kein wirklich guter Titel.

Also strich er ihn durch und schrieb darunter:

„Eine lange Reise. „

Dann nickte er zufrieden, grinste und schrieb weiter.

Kapitel 1 — Das Abenteuer beginnt.

„Verdammte Scheiße!“, fluchte Magnus.

Er strich sich durch sein braunes Haar, starrte auf sein Spiegelbild im Wasser und schüttelte wutentbrannt den Kopf.

„Dafür habe ich Dir das nicht alles beigebracht, Rufus!“

Dieser rollte, sich ausschüttend vor Lachen, ein paar Meter abseits auf dem Boden herum.

Magnus blickte erneut in den ruhigen See. Anstelle seiner Nase befand sich in seinem anmutigen Gesicht ein kleiner Penis!

Und er tropfte aus der Eichelspitze.

Mit einer ärgerlichen Handbewegung und ein paar gemurmelten Worten ließ er ihn verschwinden.

„Nur gut, dass Du Deinen Spaß hast!“

„Ich kann so etwas morgens nicht gebrauchen. „

„Hihihihihi. Wuhahahaha. „

Magnus ging zu ihm hinüber und trat ihm kräftig in den Arsch. Aber selbst das stoppte den Lachanfall seines Lehrlings nicht.

„Wag´ Dich bloß nicht, solch einen Mist zu machen wenn wir bei den Elfen angekommen sind, sonst verwandele ich Dich in eine Stinkmorchel und biete Dich ihnen als Abendessen an!“

Er trat wütend einen Stein davon und ging grummelnd zurück zu ihrem Lager.

Kurze Zeit später kehrte auch sein Lehrling zurück, immer noch leise kichernd und sich seinen Hintern reibend.

Magnus stocherte immer noch ziemlich sauer, mit einem Stock im Feuer herum.

„Ach, kommt, Meister! Ihr selbst habt mir beigebracht, wie wichtig Lachen ist. „

„Ja, schon!“, antwortete dieser gereizt. „Aber nicht auf meine Kosten!“

„Und nun mach Dich nützlich und pack´ unsere Habe auf die Pferde.

Rufus beeilte sich seiner Aufgabe nachzukommen, bevor es seinem Herrn noch einfiel ihm irgendwelche Strafen für seine impertinenz aufzudrücken.

Kurze Zeit später ritten sie nebeneinander am Ufer des Sees entlang.

Magnus hatte sich wieder beruhigt und genoss ein Pfeifchen.

„Meister?“, unterbrach Rufus das Quaken der Frösche und das leise Zirpen der Grillen.

„Ja, Du Quell meines Ärgers?“

„Sind Elfenfrauen wirklich so wunderschöne Geschöpfe, wie es überall berichtet wird?“

„Ja, sind sie.

„Alle?“

„Alle!“

„Darf ich …“

„Untersteh´ Dich, eine von Ihnen mit Deinen dreckigen kleinen Fingern anzufassen!“

„Ich habe dem Elfenherrscher eine wichtige Botschaft zu überbringen und da möchte ich keinen Ärger!“

„Oder glaubst Du, es würde mir Spaß machen, mich vor Ihnen rechtfertigen zu müssen, weil Du Deinen Lümmel nicht bei Dir behalten kannst? Ich möchte nicht wissen, wie viele Frauen der letzten Ortschaft, in der wir gewesen sind, im nächsten halben Jahr dicke Bäuche bekommen, die nichts mit einem Übermaß an Nahrung zu tun haben.

„Hmmmm …“

Magnus sog an seiner Pfeife und brummte.

„Wenn, dann lass Dich wenigstens nicht erwischen. „

Rufus grinste.

„Ihr könnt Euch auf mich verlassen. „

Der Meistermagier schaute zweifelnd zu ihm herüber.

„Ach, ja?“

„So wie bei dem Metzger in Havena, der uns mit gezücktem Schlachtermesser verfolgt hat und Dich umbringen wollte, weil er herausgefunden hatte, dass Du seine drei Töchter der Reihe nach flachgelegt hast?“

„Oder wie bei dem reichen Kaufmann, der uns in Angbar die gesamte Stadtwache auf den Hals gehetzt hat, nachdem er Dich mit seiner Frau in flagranti in seinem ehelichen Schlafzimmer erwischt hat?“

„Das waren bedauerliche Missgeschicke, Meister.

„Ja, ja. „

„Ich will Dir keine Moralpredigt halten, Rufus, denn ich weiß, dass das eh vergebene Liebesmüh ist. Du bist alt genug und kannst machen, was Du willst. Aber sorg´ bitte dafür, dass wir nicht wieder in Schwierigkeiten geraten. Ich mag das Leben lieber geruhsamer. „

„Ich werde mich bemühen, Meister. „

„Na, hoffentlich. „

Schweigend ritten sie weiter.

Nach einiger Zeit hatten sie den See umrundet und näherten sich dem Rand eines Waldes mit mächtigen Bäumen.

Magnus brachte sein Pferd zum Stillstand, schaute aufmerksam umher und murmelte:

„Hier irgendwo muss die Pforte sein. Ah, da!“

Er stieg von seinem Ross ab und bedeutete Rufus es ihm gleichzutun.

Dann führte er sein Pferd zu zwei riesigen Eibenbüschen und blieb stehen.

Er hob seine Hand und sprach laut einige Worte, in einer Rufus unbekannten Sprache, aus.

„Taniel loth Eringell“

„Was heißt das, Meister?“

„Ich habe keine Ahnung. „, knurrte dieser.

„Ihr sprecht kein elfisch, mein Gebieter?“, fragte Rufus erstaunt.

„Nein. „

„Aber wieso…?“

„Hältst Du endlich mal die Klappe? Es ist einfach nur das Losungswort, welches mir genannt wurde.

Die Eibenbüsche begannen auf einmal hell zu leuchten und schoben sich raschelnd auseinander, bis in der Mitte ein Korridor entstanden war.

„Beeindruckend!“

„Ja, beeindrucken können sie gut. „

In der Öffnung erschien plötzlich eine Gestalt mit langem, wallendem blonden Haar in einer silberfarbenen Rüstung. In der rechten Hand trug sie eine übermannshohe, goldene Lanze.

„Wow! Ihr habt nicht übertrieben, Herr! Sehr attraktiv!“, tuschelte Rufus seinem weisen Lehrer zu.

„Du Idiot! Das ist der Torwächter. Und er ist ein Mann. „, zischte dieser zurück.

„Wer seid ihr und was ist Euer Begehr?“, sprach der Wächter sie mit seltsam melodiöser Stimme an.

Magnus verbeugte sich leicht und antwortete salbungsvoll:

„Ich bin Magnus, Erzmagus des Ordens der Sieben. Und der Mann neben mir Rufus, mein Novize. Wir kommen im Auftrage von Fürst Kaaram von Andergast und erbitten untertänigst eine Audienz bei Eurem Herrscher.

Wir haben ihm eine wichtige Botschaft zu überbringen. „

Der Wächter nickte ernst, wandte sich um und bedeutete ihnen mit einer einladenden Handbewegung, ihm zu folgen.

Die beiden Männer durchschritten, die Pferde an ihren Zügeln führend, den Durchgang, der sich sofort wieder hinter ihnen schloss.

Nachdem sich ihre Augen an das Dämmerlicht, was hier herrschte, gewöhnt hatten, folgten sie dem Wächter in angemessener Entfernung.

„Mann, die Bäume hier sind ja unglaublich groß!“, entfuhr es Rufus.

Magnus nickte.

„Man sagt, sie sind älter als die Berge, so wie das Elfenvolk selbst. „

„Das ist alt. „

Magnus verzichtete lieber auf eine Erwiderung zu dieser äußerst schlauen Feststellung und verzog nur säuerlich das Gesicht.

Einige Zeit später erreichten sie eine Lichtung, wo der Wächter ihnen Halt gebot.

„Ihr könnt Eure Pferde hier lassen, man wird sich um sie kümmern. Wir gehen nun hinauf in die Wipfel. Hier entlang. „

Sie gingen gemeinsam zu einer riesigen Buche. Der Wächter baute sich vor dem mächtigen Baum auf und stieß seine Lanze dreimal in den Boden.

Mit einem reißenden Geräusch begann sich auf plötzlich spiralförmig nach oben verlaufend, um den Stamm herum Rinde abzulösen und es bildete sich ein schmaler Pfad aus.

„Donnerwetter!“, bemerkte Rufus ehrfurchtsvoll. „Sie beherrschen die Bäume! Was für eine Magie!“

„Allerdings hörte es sich nicht sehr gesund an …“

Er kratzte sich am Kopf.

„Ich dachte immer, Elfen seien Baumfreunde?“

„Wenn Du Deine Lektionen besser lernen würdest, dann könntest Du so etwas auch!“, blaffte Magnus ihn genervt an.

„Mikasch´s Abhandlungen über die Manipulation pflanzlichen Lebens.

Grundübungen. Du erinnerst Dich?“

„Ich habe versucht, sie Dir während unserer Überfahrt auf die Insel Mylamas beizubringen, aber Du hattest ja nichts besseres zu tun als während der gesamten Zeit über der Reling abzuhängen und die Fische zu füttern. „

„Ach, ja. „, fügte er hinzu und betrat den reichlich schmalen gewundenen Rindenpfad. „Ich hoffe, Du bist schwindelfrei. „

Der Weg nach oben war im besten Fall als abenteuerlich zu beschreiben.

Rufus wagte es nach zwei Dutzend Windungen nicht mehr, nach unten zu schauen. Es fühlte sich alles andere als sicher an.

„Hätte er nicht wenigstens auch ein Geländer ausbilden können?“, fluchte er leise.

„Was machen die denn, wenn es regnet? Kriechen sie dann auf allen Vieren hier hoch?“

„Halt´ die Klappe und komm´ weiter!“

„Mir wird schlecht … Alles dreht sich.

„Du bist ein verfluchtes Weichei!“

Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten sie eine große Plattform, wo der Wächter bereits mit unbewegter Miene auf sie wartete.

Von dort aus führte eine breite, hölzerne Brücke zu einem anderen, riesigem Baum, der eine torähnliche Öffnung in seinem Stamm hatte.

Rufus wagte sich vorsichtig an den Rand der Plattform und riskierte einen Blick nach unten.

Dies bereute er allerdings sofort, denn sein Magen begann zu revoltieren, als er die enorme Entfernung zum Boden sah.

Er taumelte zurück, wo er gegen Magnus stieß.

„Pass´ doch besser auf!“

„Allmächtige Rahja. Habt Ihr mal nach unten geschaut, Meister?“

„Ich bin doch nicht so blöd wie Du!“

„Wenn man da runterfällt, bleibt nur noch ein riesiger Blutfleck von einem übrig!“

„Dann fall´ halt nicht runter!“

„Warum sind wir eigentlich nicht einfach hoch geflogen?“

„Ganz einfach: Ihr Reich — ihre Regeln, du Depp!“

In diesem Moment erhob der Elfenwächter theatralisch seine Lanze und deutete damit auf die Brücke.

„Folgt mir nun, in unsere heiligen Hallen!“

Rufus stupste Magnus in die Seite und fragte leise: „Reden die hier eigentlich immer so gestelzt?“

„Ja, das ist ihr Stil. Sie tragen gerne dick auf. „

„Aha. „

Der Novize betrachtete skeptisch den Übergang, den sie nun betreten sollten. Zumindest sah er recht stabil aus und war mindestens fünfmal so breit wie der Pfad um den Baum, stellte er erleichtert fest.

Sie überschritten die Brücke und erreichten das große Tor.

Dahinter befand sich eine riesige Halle aus ineinander verschlungenen Ästen, die nach oben hin eine Kuppel, wie in vielen Tempeln der Zwölfgötter, ausbildeten. Am Ende der Halle befand sich ein Thron, auf dem zwei schlanke Gestalten in weißen Gewändern saßen.

Sonst war erstaunlicherweise niemand im Raum.

Der Boden war eben und bestand komplett aus grünem Moos.

Er wirkte wie ein riesiger Teppich.

Rufus überkam das plötzliche Verlangen, ihn zu streicheln, aber er ließ das in Anbetracht der Situation besser bleiben.

Andererseits …

Er tat, als ob er etwas verloren hätte, beugte sich nach unten und strich mit seiner rechten Hand darüber.

„Es ist unglaublich weich, Meister!“, flüsterte er Magnus zu.
„Und warm!“

Dieser verdrehte die Augen und seufzte.

„Was zum Teufel machst Du da?! Komm´ sofort wieder hoch!“

Er zog ihn an seinem Arm nach oben.

„Hast Du überhaupt keine Ehrfurcht?! Benimm´ Dich jetzt gefälligst!“

Der Torwächter hatte den ganzen Vorfall interessiert verfolgt, verzog aber keine Miene.

Rufus war er reichlich suspekt. Vermutlich hatte dieser Elf in seinem ganzen Leben noch nie irgendeine nenneswerte Gefühlsregung preisgegeben.

Er ließ die beiden dort stehen und ging ungerührt weiter, bis er vor dem Thron stand, machte eine tiefe Verbeugung und kündigte dem Königspaar ihr Kommen an.

Erhobenen Hauptes und gemessenen Schrittes durchquerten Magnus und Rufus nun auch die restliche Hälfte des Thronsaals, bis sie vor den Elfenherrschern standen.

Dort angekommen, kniete Magnus neben dem Torwächter nieder und senkte demütig sein Haupt.

Rufus folgte seinem Beispiel.

Dann sprach Magnus:

„Wir danken Euch, König Anwil und Euch, Königin Irwen, für die Gunst, uns zu empfangen. „

„Wir sind weit gereist und haben eine wichtige Botschaft mitgebracht von Fürst Kaaram von Andergast. Wir hoffen, dass ihr uns Gehör schenkt?“

„Erhebt Euch, Magnus! Es ist lange her, dass ihr in unseren Hallen weiltet. Wir sind äußerst erfreut, Euch wieder bei uns begrüßen zu dürfen!“, antwortete der König in einem wohlklingendem Bariton.

„Welch´ eine Ehre! Freude erfasst mein Herz!“, erwiderte Magnus lächelnd und erhob sich.

Auch Rufus rappelte sich hoch, allerdings nicht ganz so geschmeidig wie sein Meister.

Dann erblickte er die Königin.

Seine Kinnlade klappte herunter und ihm traten die Augen beinahe aus ihren Höhlen.

Was für eine Frau!

Ohne es zu wollen, entglitt seinen Lippen ein anerkennender Pfiff.

Sie war der Inbegriff aller feuchten Männerträume, die er je gehabt hatte.

Große, verführerische blaue Augen mit langen Wimpern, langes, blondes, gelocktes Haar, ein blutroter Mund mit vollen Lippen, die Haut alabasterfarben und ihr Körper — makellos. Zumindest, soweit er dies unter dem feinen, halbdurchscheinenden Stoff ihrer Robe erkennen konnte.

Sein Schwanz schwoll augenblicklich an und seine Beinlinge wurden plötzlich sehr eng.

Er betete zu Rahja, dass sie die Beule nicht bemerken würde.

Die Königin achtete aber, der Göttin sei Dank, gerade nicht auf ihn. Sie bat in diesem Moment den Torwächter zu sich und redete leise mit ihm.

Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, woraufhin sie die Augen erstaunt aufriss und im Anschluss ein entzücktes, glockenhelles Lachen erklingen ließ, das Rufus bis in die Tiefen seiner Seele berührte.

Dann schaute sie ihn an.

Direkt.

Ihre Augen waren wie zwei Monde. Sie neigte leicht den Kopf und musterte ihn von oben bis unten.

Rufus ejakulierte.

Unfassbar!

So etwas war ihm ja noch nie passiert.

Wie peinlich!

Was würde sie von ihm denken, wenn die Flecken erscheinen würden?

Er überlegte fieberhaft, ob es einen Zauber gab, mit dem er das verhindert konnte, aber er war so durcheinander, dass sein Gehirn wie leergeblasen war.

Er konnte seine Schande noch gerade so eben schnell mit seiner Hand bedecken.

Der König hatte sich inzwischen von seinem Thronsessel erhoben und umarmte Magnus herzlich wie einen alten Freund.

„Sagt, Magnus. Wie ist es Euch ergangen? Was passiert in der Welt da draußen?“

„Oh, Eure Majestät, seid froh, dass ihr hier in der sanften Ruhe Eures Waldes weilt. „

„Es herrscht Krieg im Norden mit den Orks und im Süden plant ein böser Wüstenherrscher üble Dinge.

Im Mittelreich ist es relativ ruhig. „

„Sagt, Magnus …“, erklang auf einmal die wunderschöne Stimme der Königin.

„… ihr habt uns Euren neuen Lehrling noch gar nicht vorgestellt. „

„Und was ist mit Ymir, Eurem ehemaligen Novizen, geschehen?“

Magnus verbeugte sich galant vor ihr.

„Das, Eure Hoheit, ist Rufus. Er dient mir nun seit etwa 5 Jahren und ist mir ein treuer Begleiter.

Sein Gesichtsausdruck verdüsterte sich etwas.

„Es betrübt mich aber, Euch leider mitteilen zu müssen, dass Ymir einem bedauerlichen Unfall in einem Drachenhort zum Opfer gefallen ist. „

Rufus spitzte die Ohren.

Das war ja mal etwas ganz Neues. Das hatte Magnus ihm nie erzählt.

„Das mit Ymir tut mir aufrichtig leid. Ich weiß noch, wie ihr an ihm gehangen habt.

„Mein tiefempfundenes Beileid. „

Rufus verbeugte sich ebenfalls vor der Königin, als ihr Blick wieder auf ihn fiel.

„Ein wirklich attraktiver junger Mann. „

„Wieder einmal bewundere ich Euren Geschmack, mit dem ihr Eure Novizen auswählt, die Euch auf Euren langen Reisen begleiten. „

Sie kicherte verhalten.

„Und offenbar erfreut es ihn sehr, mich zu erblicken.

Welch charmantes Kompliment. „

„Wie meinte sie das jetzt?“, überlegte Rufus angestrengt. „Irgendwie klingen alle ihre Worte ziemlich zweideutig. „

„Wie ich eben vernommen habe, ist er offenbar auch unseren Pflanzen sehr zugetan. Das erfreut mein Herz. „

An Rufus gewandt, sagte sie „Ihr habt meinen Tag mit einem Lachen erhellt, Mo´ al Din! Das vermögen nicht viele. „

Bei diesem elfischen Wort zog König Anwil fragend die Augenbrauen hoch.

„Ich erkläre es Dir gleich, meine Sonne!“, meinte sie zu ihrem Ehemann und hakte sich bei ihm ein.

„Ich wünsche mir, dass er heute Abend beim Bankett zu euren Ehren an meiner Seite sitzt, damit er mich unterhalten und mir seine Sicht der Welt kundtun kann. Ist das möglich?“

„Natürlich, Liebste. „, antwortete der König. „Und mein alter Freund Magnus wird den Platz zu meiner Rechten bekommen.

Wir haben viel zu bereden. „

„Wir werden uns jetzt zurückziehen. Unser Wächter wird Euch zu Euren Gemächern bringen, wo ihr Euch erfrischen könnt und Euch zu späterer Stunde zum Festplatz geleiten. „

Sowohl Magnus als auch Rufus verbeugten sich noch einmal tief, als die Elfenherrscher sich elegant durch die rechte der zwei seitlichen Türen aus dem Thronsaal entfernten.

„Hier entlang, die Herren!“, deutete der Torwächter zu der anderen Türe.

Magnus nahm Rufus kurz beiseite.

„Ich weiß zwar nicht, wie Du es geschafft hast, die Königin so zu beeindrucken, Jungchen!“, flüsterte er ihm zu.

„Aber ich hoffe für Dich, dass Du weißt, was es für eine Ehre bedeutet an ihrer Seite zu sitzen. „

„Dass Du Dich entsprechend benimmst und uns nicht blamierst! Bau bloß keinen Mist!“

Dann folgten sie dem Wächter, der sie durch eine verworrene Anzahl von Korridoren mit immens vielen Abzweigungen führte.

„Magnus?“

„Ja, was ist?“

„Was bedeutet „Mo´ al Din“?“

„Ich habe nicht die geringste Ahnung!“, knurrte dieser. „Ich habe Dir ja vorhin schon gesagt, dass ich kein elfisch spreche. „

„Ich hoffe, etwas Gutes!“, ergänzte er dann, mit reichlich zweifelndem Gesichtsausdruck.

Der Torwächter blieb vor einer Türe stehen und öffnete sie.

„Hier sind Eure Gemächer.

Ich werde Euch bei Sonnenuntergang abholen. „

Dann wandte er sich elegant um und ging den Weg zurück, den sie gekommen waren.

„Mo´ al Din. „, hörten sie ihn noch kurz murmeln und dann kicherte er, als er sich entfernte.

Die Beiden betraten den Raum.

„So viel dazu, dass er wohl noch nie eine Gefühlsregung gezeigt haben mochte. „, dachte Rufus.

Kapitel 2 — Das Bankett

Die Kemenate, die man ihnen zugewiesen hatte, war ziemlich ungewöhnlich, aber dies war durchaus nachvollziehbar, wenn man bedachte, dass sie ein natürlich gewachsener Teil eines Baumes war.

Der Raum war vollständig aus Holz und besaß keinerlei Ecken und Kanten, alle Formen waren organisch.

Der Fußboden war mit dem gleichen Moos bedeckt, welches Rufus schon im Thronsaal bemerkt hatte.

Interessant war auch der Umstand, dass die Betten, der Tisch und die Hocker offensichtlich aus dem Baum herausgewachsen waren.

Mitten auf dem Tisch stand eine große Holzschale, die mit diversen Obstsorten gefüllt war. Einige de Früchte waren dem Novizen allerdings gänzlich unbekannt. Er beschloss, sie erst einmal zu meiden. Obst war eh nicht so seine Welt.

Eine Nebentür, die Rufus natürlich gleich neugierig öffnete, führte in einen kleinen Abort, der auch mit einer Waschschüssel versehen war.

Magnus hatte sich inzwischen auf das Bett gesetzt und stopfte seine Pfeife.

Er schaute seinen Novizen nachdenklich an und meinte dann:

„Vielleicht wäre es ratsam, Dir noch etwas über die Etikette am Hof der Elfen zu erzählen, damit Du nicht von einem Fettnäpfchen ins Nächste springst. Du warst schließlich noch nie hier und kennst ihre Sitten und Gebräuche nicht. Und es wäre bestimmt nicht förderlich, dass Du Dich dann auch noch direkt vor ihrer Königin blamierst.

„Gerne, Meister. „, antwortete Rufus, setzte sich auf einen der Hocker und wartete gespannt auf die Ausführungen des Magiers.

Dieser entzündete die Pfeife mit seinem Zeigefinger und paffte nachdenklich ein paar Züge. Dann begann er zu erzählen:

„Das Volk der Elfen ist alt. Sehr alt. Sie waren bereits lange vor den Menschen auf diesem Globus. Man sagt, sie sind unsterblich. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber ich vermute mal, dass es stimmt.

Ich denke mir, dass das Königspaar bestimmt schon einige Jahrtausende auf dem Buckel haben. Dafür sehen sie noch recht frisch aus, oder?“

„Rufus lächelte versonnen und nickte eifrig.

„Als der Mensch die Erde eroberte, zogen sie sich zurück. Dies geschah nicht immer ohne Blutvergießen, aber diese Zeiten sind lange vorbei. Inzwischen sind sie ein aussterbendes Volk. Warum, kann ich Dir auch nicht sagen. Meine Vermutung geht dahin, dass sie irgendwann ihres eintönigen Lebens überdrüssig werden und in den Freitod gehen.

Er sog noch ein wenig an seiner Pfeife.

„Sie sind nicht wie wir Menschen von ständigem Tatendrang besessen, legen keinen Wert auf Forschung und Eroberungen, sondern leben lieber einfach in den Tag hinein. Sie sind sehr feinsinnig und widmen sich gern den musischen Künsten wie Gesang, Tanz, Malerei, kochen vorzüglich und lieben geistreiche Konversation. Das wirst Du wahrscheinlich auch auf dem Bankett erleben, denn sie zeigen sehr gerne ihr Können in diesen Dingen, wie Du vielleicht schon bemerkt hast.

Er grinste.

„Manche sagen, sie protzen gerne!“

„Und sie sind eitel! Sehr eitel. Und das, obwohl sie das eigentlich nicht nötig haben, da sie alle durchweg von unglaublicher Schönheit und beinahe ätherischer Gestalt sind. Ihre Ausdauer darin, Komplimente über ihr Aussehen oder ihr Begabungen in hohen Dosen zu genießen, ist legendär. Ein Kompliment gilt bei ihnen als ein Zeichen sehr hoher Wertschätzung und hebt das Ansehen desjenigen, der es gibt.

Das solltest Du Dir auch bei der Königin zu Nutze machen, denn es ist eine Schwachstelle. „

„Also möglichst viele Komplimente? Sprich, ich soll schleimen?“, fragte Rufus.

Magnus lachte und antwortete:

„Na ja, so einfach ist das leider nicht. Kriecherisches Verhalten und unehrliche Schmeichelei bewirkt das genaue Gegenteil, es setzt Deinen Status enorm herab. Massenweise Komplimente verringern den Wert jeder einzelnen Aussage. Sie sollten gezielt eingesetzt werden und vor allem anderen — ehrlich sein.

„Elfen lügen nicht. Nie. Sie vermeiden es lieber etwas zu sagen, machen Andeutungen oder sie kleiden ihre Wahrheit in verworrene Worte. Ihr ganzes Volk hat im Laufe der Zeit die Fähigkeit entwickelt, Lügen zu erkennen. Daher wäre es ratsam für Dich, in ihrer Gegenwart immer die Wahrheit zu sagen, denn sie wird erkennen, wenn es nicht der Fall ist. „

„Uff!“, das hört sich an, als ob das kein einfacher Abend wird …“, bemerkte Rufus.

„Ja, das wird es mit Sicherheit nicht. Das Eis der Etikette bei den Elfen ist spiegelglatt und sehr dünn. „

„Ach — und noch etwas ganz wichtiges, was Du niemals vergessen solltest. „

„Ja?“

„Denke immer, jede Sekunde daran, wen Du vor Dir hast! Sie ist die Königin! Sie hat immer Recht! Sie bekommt immer, wonach sie verlangt! Widerspruch ist Hochverrat! Und das gilt auch und vor allem für uns als ihre Gäste.

„Okay, verstanden. Also dezente, aber ehrliche Komplimente und absoluter Gehorsam. „, fasste Rufus seine Ausführungen zusammen. Magnus lächelte.

„Auf den Punkt genau. Du hast wirklich eine gut Auffassungsgabe. Aus Dir wird ja vielleicht doch noch mal ein anständiger Magus. „

Es klopfte an der Türe.

„Ja, bitte. Tretet ein. „, sagte Magnus laut.

Die Türe öffnete sich und eine bezaubernde Elfenfrau stand im Rahmen.

Sie trug zwei größere Bündel in ihren Händen, eines in blauem, das andere in rotem Stoff.

„Eine kleine Aufmerksamkeit der Königin. Sie bittet sie, diese Kleidung während der Festivitäten zu tragen. „

Sie machte einen Knicks, überreichte Magnus und Rufus jeweils eines davon und verschwand wieder.

Sie schlossen die Türe wieder und widmeten sich neugierig ihren Geschenken.

Magnus fand in seinem Paket eine wunderschöne, aus schwerem, blauem Samt gefertigte Robe mit langen, weiten Ärmeln und verziert mit silbernernen Borten.

Dazu schwarze Halbstiefel und einen breiter, kunstvoll verzierten Gürtel.

Rufus Bündel offenbarte bei näherer Inspektion ein schwarzes Wams, aus einem ähnlich halbtransparenten Stoff wie die weißen Gewänder des Herrscherpaars, dazu schwarz und dunkelblau, längsgestreifte, lederne Beinlinge mit einer geknöpften Lasche im vorderen Bereich. Weiterhin schwarze Halbstiefel, ähnlich denen, die auch Magnus bekommen hatte und einen schmalen silberfarbener Gürtel mit verschlungenen Ornamente.

„Sie hat wirklich Geschmack!“, bemerkte Magnus, zog sich aus und legte die neue Gewandung an.

Rufus tat es ihm gleich. Erstaunlicherweise waren seine Sachen hauteng, passten ihm aber wie angegossen.

Nachdem sie fertig waren, begutachteten sich die beiden noch einmal gegenseitig.

„Sehr edel, Eure Robe, Meister!“, befand Rufus.

„Sehr sexy, Deine Kombination!“, bemerkte Magnus mit glänzenden Augen.

„Und praktisch!“ Er grinste. „Hast Du nicht Lust, diese interessante Lasche einmal für mich zu öffnen?“

Rufus lächelte verschmitzt, öffnete die vier silbernen Knöpfe und schon lag sein Gemächt frei.

„Darf ich?“, fragte Magnus und kniete sich vor seinen Lehrling.

„Aber immer!“, erwiderte dieser.

„Wahrscheinlich ist es auch besser, vor dem Bankett einige Spannungen abzubauen. „, dachte er.

Sein Meister verwöhnte ihn gekonnt mit seinem Mund und bereits nach kurzer Zeit hatte Rufus sich stöhnend in ihm ergossen.

Anschließend setzte Magnus sich auf die Bettkante, lüftete seine neue Robe und lud seinen Novizen lächelnd ein, sich zu revanchieren.

Dieser kam der Aufforderung gerne nach und widmete sich vorbildlich der Aufgabe, den Magier ausgiebig zu verwöhnen, bis diese sich keuchend ebenfalls entleerte.

Danach legten sich beide noch etwas hin.

„Meister?“, fragte Rufus dann irgendwann.

„Mhmmm?“, antwortete dieser schläfrig.

„Um was geht es eigentlich bei der Botschaft, die wir überbringen sollen?“

„Hmmm.

„, brummte dieser.

„Es geht Dich zwar eigentlich nichts an, aber es geht darum, dass er König Anwil um die Entsendung einiger seiner Elfenkrieger bittet, um die Grenzen seines Reiches verteidigen zu können. Des Weiteren habe ich noch einen versiegelten Brief, den ich übergeben soll. “ „Vielen Dank. Ich wollte es nur wissen. „

„Klar. Kein Problem. „

Kurze Zeit später war es dann soweit.

Es klopfte an die Türe und eine Stimme, offenbar die des Wächters, sagte:

„Das königliche Paar bittet um die Gunst ihres Erscheinens zum Bankett. „

Die beiden rappelten sich auf, zupften noch einmal ihre Kleidung zurecht und öffneten die Türe.

„Es war allerdings nicht der Torwächter, sondern ein anderer männlicher Elf, allem Anschein nach handelte es sich um einen Pagen.

Er hatte seine langen Haare hinter dem Kopf zusammengebunden und zum ersten Mal konnte Rufus spitze Elfenohren in ihrer vollen Pracht bewundern.

Sie waren beeindruckend. Ihre Gesamtlänge betrug mindestens das Anderthalbfache von Menschenohren und sie besaßen eine ästhetisch geschwungene Form, die hervorragen zu dem feingeschnittenen Gesicht und den hohen Wangenknochen passten.

„Mann, ist der gutaussehend. Den würde ich nicht von der Bettkante stoßen. „, raunte Rufus Magnus leise zu.

Dieser nickte und grinste süffisant. „Ich auch nicht …“

„Wenn die Herrschaften mir bitte folgen würden?“, sagte der Elf in distinguiertem Tonfall, und ging elegant und mit federndem Schritt, ohne eine Antwort abzuwarten, den Korridor rechts entlang.

Die beiden schlossen sich ihrem Führer an. Abermals wanderten sie durch viele Gänge, bis sie ein großes, doppelflügeliges Tor erreichten. Es war weit geöffnet und sie erblickten eine Halle, die mindestens doppelt so groß war, wie der Thronsaal.

Sie wirkte nicht wie ein Dom, sondern mehr wie ein Schiff und wurde regelmäßig von einigen Säulen gestützt. In dem Saal befanden sich Reihen von Tischen und Bänken in einer U-Form arrangiert, an denen schon diverse Gäste saßen und sich angeregt unterhielten.

Bedienstete flitzten bereits mit vollbeladenen Tabletts wie emsige Bienen umher.

Zentral am Kopfende saßen natürlich König und Königin, die beiden Plätze neben ihnen waren frei. Daneben saßen auf der anderen Seite allerdings noch weitere Elfen und Elfinnen, wahrscheinlich der Hochadel, vermutete Rufus.

Das Licht war angenehm und stimmungsvoll, es erhellte den Saal aus großen, weißen Kugeln, die unter der Decke angebracht waren. Wände gab es nicht.

Man konnte direkt in den Wald und das Laubwerk der Bäume schauen.

Hinter König und Königin befand sich eine kleine Bühne, auf der einige Musiker ihren vielfältigen Instrumenten sanfte Töne entlockten.

Trotz seiner Größe war der Raum erschreckend leer. Hier hätte mindestens die vierfache Menge an Personen hineingepasst. Sie schienen wirklich ein aussterbendes Volk zu sein, auch wenn die Stimmung etwas ganz anderes zeigte.

„Magnus, Erzmagus des Ordens der Sieben und sein Novize Rufus!“, verkündete eine laute Stimme direkt neben ihnen.

Die Stimmen im Saal wurden spürbar leiser und alle Augenpaare wandten sich ihnen zu.

Rufus war ein wenig mulmig dabei zumute, so im Fokus der Aufmerksamkeit aller zu stehen. Dennoch riss er sich zusammen und bewahrte Haltung.

Sie gingen langsam zu König und Königin und machten vor ihnen eine tiefe Verbeugung, jede einzelne ihrer Bewegungen wurde immer noch akribisch von sämtlichen Anwesenden verfolgt.

Das Herrscherpaar nickte ihnen freundlich zu und bot ihnen ihre Plätze an, die sie dankbar annahmen.

Der König erhob sein Glas und sprach laut:

„Wir trinken heute auf unsere geschätzten Gäste, die uns hochwillkommen sind! Ihnen zu Ehren ist dieses Bankett gewidmet. Stoßt mit uns an!“

Ausnahmslos jeder der Anwesenden erhob Gläser, Kelche oder Pokale und prostete ihnen zu.

Rufus schaute sich um.

So eine Ansammlung von Schönheit hatte er noch nie gesehen. Dagegen kam er sich klein, unwürdig und hässlich vor. Sein Stolz nahm in diesem kurzen Augenblick vorübergehend erheblichen Schaden.

Dann wurde ihm bewusst, dass er es war, der an dieser Tafel direkt neben der Königin saß. Der Frau, die alle noch bei Weitem mit ihrer Schönheit und Eleganz überstrahlte. Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Als die allgemeine Aufmerksamkeit sich wieder zu den jeweiligen Banknachbarn zuwandte, prostete die Königin ihm noch einmal separat zu.

„Ich freue mich sehr, Euch heute Abend an meiner Seite zu haben, Mo´ al Din!“, sagte sie.

„Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Eure Hoheit. „, antwortete er galant.

„Und die Gewandung, die ich Euch schicken ließ, steht Euch ausgezeichnet. „

Sie warf ihm ein bezauberndes Lächeln zu und ergänzte:

„Und nicht nur die, wie ich heute im Thronsaal unschwer erkennen konnte.

Rufus verschluckte sich beinah an seinem Getränk und wurde knallrot.

„Oh. „, stieß die Königin entzückt aus.

„Das ist aber eine bemerkenswerte Änderung Eurer Gesichtsfarbe, Junker Rufus. Etwas Vergleichbares habe ich noch nie gesehen. „

„Ich, ähm, danke Euch vielmals für diese phantastische Gewandung, Eure Hoheit. Ihr habt einen wirklich guten Geschmack. „, krächzte er, nachdem er seine Fassung halbwegs wiedergefunden hatte.

„Diese Frau versteht es wirklich mit Worten Hiebe wie mit einer Waffe auszuteilen“, dachte er. „Ich muss auf der Hut sein. „

„Es freut mich, dass Euch die Kleidung gefällt. Eurem Gebieter steht die Robe auch ausgezeichnet. Findet ihr nicht?“

„Aber ja doch! Sie macht ihn noch erhabener als er sowieso schon ist. Sie steht ihm sehr gut. Äh, ich meine, kleidet ihn sehr gut. „

Er kam wirklich ins Schwitzen.

Da hatte er die vermutlich schönste Frau der Welt neben sich und ihm fielen nur platte Belanglosigkeiten ein oder er begann zu stottern. Der unglaublich erregende Duft, der von ihr ausging, tat noch sein übriges.

„Wohl gesprochen, Junker. Sagt, mache ich Euch nervös? Es hat mir so den Anschein. „

„Auch das noch!“, dachte Rufus und erinnerte sich dann an die Worte seines Meisters. „Bleib´ bei der Wahrheit!“

„Ich muss ehrlich gestehen, dass ihr in diesem Punkt nicht unrecht habt, Eure Hoheit.

„, antwortete er.

„Eure Aura und Eure Position schüchtert mich reichlich ein und Eure Schönheit vernebelt mir die Sinne. Ich bin so etwas nicht gewohnt. „

Die Königin ließ wieder ihr glockenhelles Lachen erklingen.

„Ihr seid ein echter Charmeur, Junker. Wie bezaubernd. „

„Nun, ich kann Euch versichern, ihr braucht vor mir keine Angst zu haben. Ihr habt nichts zu befürchten.

Vergesst einfach meinen Rang und redet mit mir wie mit einem Euresgleichen. Ja, tut ihr mir den Gefallen?“

Rufus schluckte. „War das nun eine geschickt eingefädelte Falle für ihn?“

„Ich werde versuchen, Eurem Wunsch nachzukommen, Eure Hoheit, wenngleich es mir schwerfällt. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir, wenn ich es nicht immer auf Anhieb schaffe?“

„Oh, natürlich verzeihe ich Euch das. Ihr seid ja kein Elf und daher muss ich für Euch andere Regeln ansetzen.

Ihr dürft mich übrigens Lady Irwen nennen, „Eure Hoheit“ klingt immer so förmlich. „

„Natürlich, wie ihr wünscht, Lady Irwen. Ähm, dürfte ich Euch eine Frage stellen?“

„Ja, natürlich. Sprecht frei heraus. „

„Könntet ihr mir bitte verraten, was das elfische Wort „Mo´al Din“ bedeutet?“, fragte Rufus verlegen.

„Ich gestehe, ich bin unendlich neugierig. „

Die Königin lächelte huldvoll.

„Ja, natürlich möchtet Ihr dies gerne wissen, Junker. Sehr verständlich. „

Sie neigte ihren Kopf ein wenig und seufzte leise.

„Ihr dürft mir aber nicht böse sein, wenn ich es Euch erkläre … Es ist eigentlich nichts Schlimmes, eher im Gegenteil. „

„Euch böse sein, Mylady? Niemals!“, platzte der Novize heraus.

„Hmmm. Nun gut. Aber es ist nicht leicht zu erklären.

In Eure Sprache übersetzt würde es „Der den Moosflaum streichelt“ bedeuten. Ich denke, ihr wisst damit auch, warum ich Euch diesen Namen gegeben habe. „, erklärte sie, mir einem schelmischen Grinsen auf ihren wunderschönen Lippen.

„Oh! Ja. Ich verstehe. Das ist sehr passend. “ Rufus atmete erleichtert auf.

„Nun, ja“, ergänzte die Königin, verschmitzt lächelnd. „Das ist aber nur die halbe Antwort. „

Alle Alarmsirenen in Rufus Kopf begannen zu klingeln.

Was würde sie ihm nun eröffnen?

„Der Begriff hat im Elfischen auch noch eine andere, umgangssprachliche Bedeutung …“

Rufus war sich nicht sicher, ob er diese Bedeutung wirklich wissen wollte, aber nun war es zu spät. Er hätte wohl besser nicht fragen sollen.

„… man bezeichnet bei unserem Volk so jemanden, der sehr sensitiv auf Frauen einzugehen vermag. Einen Mann, der sehr zartfühlend Wonne zu schenken vermag.

Versteht ihr?“

Sie warf ihm ein mildes Lächeln zu und zwinkerte ganz leicht mit einem Auge.

Rufus wurde puterrot bis in die Ohrspitzen hinein. Natürlich verstand er das.

„Da ist es schon wieder. „, sagte die Königin daraufhin interessiert.

„Wie macht ihr das? Was bedeutet diese Hautfärbung?“

„Ich. Äh. Hüstel. Ich mache das nicht bewusst, Lady Irwen.

Es ist ein Ausdruck von Schamhaftigkeit. „

„Ihr?! Schamhaft?“, erwiderte die Elfenherrscherin, laut auflachend.

„Das kann ich mir beim besten Willen bei Euch nicht vorstellen. „

„Und doch ist es so, Mylady. Ich muss gestehen, ihr macht mich befangen. „

„Ihr seid niedlich. Schüchtere ich Euch immer noch so ein, Junker Rufus? Ich bin eine Frau wie jede andere hier in diesem Saal, mit den gleichen Bedürfnissen.

Der Unterschied ist nur, dass ich eine Krone trage. „

„Aber nun habe ich eine Frage an Euch. Ihr müsst sie nicht beantworten, wenn sie Euch zu intim ist. Wenngleich ich zugeben muss, dass mich die Antwort brennend interessieren würde. „

Rufus schluckte erneut. Das Eis war wirklich sehr dünn.

„Nur zu, Lady Irwen. Ich werde Euch gerne bereitwillig antworten. „

Sie schaute ihm tief in die Augen.

Dann beugte sie sich näher zu ihm und flüsterte leise in sein rechtes Ohr:

„Ich würde gerne wissen, ob Euer Elfenname zu Euch passt? Seid´ ihr ein Mo´al Din?“

Rufus verschlug es im ersten Augenblick die Sprache. Ihre Nähe brachte ihn schon halb um den Verstand, ihr Geruch erregte ihn und dann diese Frage.

Was sollte er darauf antworten? Was erwartete sie von ihm?

Er versuchte es mit Diplomatie.

„Ähm. Ich … Ich denke schon, Mylady. Es gab bereits Frauen, die mir dieses Urteil ausstellten …“, antwortete er vorsichtig.

Sie lächelte ihn bezaubernd an und flüsterte ihm abermals ins Ohr.

„Das dachte ich mir. Ihr habt eine solche Aura um Euch. „

Mit zaghaft fragender Stimme fuhr sie fort:

„Möchtet ihr gerne meinen Flaum streicheln, Junker Rufus?“

Rufus war wie versteinert.

Alle Farbe wich aus seinem Gesicht, sämtliches Blut floss aus seinem Gehirn in seinen Schoss.

Die Königin machte ihn gerade unverhohlen an!

Sein Schwanz richtete sich auf und erreichte in Sekundenbruchteilen die Härte einer Eisenstange.

Mit dem letzten Rest an Verstand dachte er daran, dass ihn das den Kopf kosten konnte, wenn der König dahinterkam. Magnus würde ihn auch umbringen, wenn er davon erfuhr.

Es durfte nicht sein!

Aber was sollte er machen? Wenn er nun verneinte, würde er sie brüskieren und eine abgelehnte Frau konnte rachsüchtiger und gefährlicher als eine Tigerin sein.

Außerdem, falls es tatsächlich ihr Wunsch sein sollte, wie konnte er ihn ablehnen? Man schlug einer Königin nichts ab!

In diesem Augenblick wünschte Rufus sich auf einen anderen Planeten. Er überlegte ernsthaft, ob er die Flucht antreten sollte.

Aber das würde mehr als auffallen.

Und er wollte sie!

Die Königin schaute ihm forschend tief in die Augen. Bemerkte sie seine Verzweiflung?

Es war eigentlich egal. Er war so oder so tot.

„Ja, Mylady“, hörte er sich selbst seinen Untergang herbeireden. „Es würde mich sehr erfreuen und wäre mir eine große Ehre!“

Sie lächelte entzückt und ihr Blick versprach ihm den Himmel auf Erden.

„Das erfreut mein Herz sehr, Junker Rufus. Ihr seid ein höchst attraktiver und spannender Mann. Ganz anders als alle Elfenmänner, die ich kenne. Ich nehme Euch beim Wort. „

Das war´s, er saß in der Falle. Ihre Augen versprachen den Himmel, aber er würde dafür in den finstersten Tiefen von Boron´s Hölle schmoren.

Seltsamerweise erschreckte ihn dieser Gedanke aber nicht mehr. Sie war es wert! Mehr als alles andere auf dieser Welt!

Kapitel 2 — Das Bankett

Ein bezauberndes Elfenmädchen brachte just in diesem Augenblick eine sehr willkommene Unterbrechung und servierte dem Novizen freundlich lächelnd seine Mahlzeit.

Er schaute ein wenig verwirrt auf den riesigen, üppig gefüllten Holzteller, den man vor ihn hingestellt hatte.

Den größten Teil der Speisen hatte er noch nie zuvor im Leben gesehen.

Rote, wurzelähnliche Knollen, gelbbraune, längliche Stäbchen, seltsame lilafarbene Beeren, unbekannte Früchte, ein Potpourri von grünen Blättern verschiedenster Arten, angebratene Pilze, mehrere Saucen und ähnliches.

Grünzeug? Hielt man ihn für eine Kuh?

„Offensichtlich habt ihr noch nie elfisches Essen gekostet, Junker? Greift nur tüchtig zu, ihr werdet überrascht sein …“, meinte die Königin lächelt, nachdem sie seine Reaktion bemerkt hatte.

Überrascht war Rufus schon jetzt.

Und reichlich skeptisch.

Er lächelte tapfer und aß eine von den gelbbraunen Stäbchen.

Sie schmeckten phantastisch.

„Wow!“, entfuhr es ihm spontan. „Das ist lecker!!!“

„Was ist das?“

Die Königin lächelte erfreut und antwortete:

„Wir nennen sie „Pomiat Fritariel“. In Eurer Sprache hieße das so in etwa: „Im feurigem Öl wiedergeborener Apfel des Erdreichs“.

Es ist eine unserer ältesten und besten Spezialitäten und wird von allen Elfen sehr geschätzt. Probiert einmal, sie in die rote und die cremeweiße Soße zu tunken und dann erst zu verspeisen, das schmeckt noch köstlicher. „

Rufus tat, wie sie ihm geraten hatte. Es war wirklich ein Hochgenuss.

Er nickte emsig und widmete sich dann mit wahrem Feuereifer den weiteren Dingen auf seinem Teller. Die Königin verfolgte gebannt wie er aß und achtete auf jede kleinste Reaktion.

Der Novize stellte schnell fest, dass ihm ausnahmslos alles schmeckte. So etwas Gutes hatte er noch nie gegessen.

Auch der Wein, mit dem sein Pokal regelmäßig diskret neu gefüllt wurde, war unvergleichlich. Er schmeckte lieblich und begann binnen kurzer Zeit seinen Magen angenehm zu wärmen.

Seine Anspannung verflüchtigte sich zunehmend.

„Oh, ihr Götter …“, sagte er zwischen zwei Bissen.

„Ich beneide Euch, Lady Irwen. Solche Leckereien würde ich gerne bis an mein Lebensende genießen. Ihr habt phantastische Gerichte“

„Habt vielen Dank, Junker, dass ihr so voll des Lobes über unsere Küche seid. Ich freue mich, dass ihr sie anscheinend sehr wertschätzt. „

Sie nippte an ihrem goldenen Pokal.

„Ich sollte Euch aber vor übermäßigem Genuss unseres Wein warnen, Junker Rufus.

Er ist stärker als jener, den ihr Menschen üblicherweise herstellt. „

Der Novize nickte. Er musste in der Tat vorsichtig sein und konnte es sich beim besten Willen nicht leisten, hier in dieser Situation auch noch betrunken zu werden. Er beschloss, sich ab jetzt lieber etwas mehr im Zaum zu halten.

Nachdem er nahezu alles von seinem Teller verputzt hatte, schob er ihn von sich fort und meinte:

„Das war wirklich das allerbeste Mahl, was ich je in meinem Leben zu mir genommen habe, davon werde ich bestimmt noch meinen Kindeskindern erzählen.

„Oh? Ihr habt Kinder?“, fragte die Königin interessiert.

„Ich. Äh. Nein. Das war nur eine Redewendung. Falls ich Kinder gezeugt haben sollte, dann weiß ich bisher zumindest nichts davon. „

„Ach? Wie interessant! Dann habt ihr bestimmt schon viele Frauen beglückt und ihnen ungeahnte Wonnen geschenkt, Junker Rufus?“, meinte Lady Irwen mit einem maliziösem Lächeln auf den Lippen.

„Verflucht!“, dachte Rufus.

„Ich muss auf meine Worte achten. Diese Frau ist gefährlicher als ein Rudel Wölfe. „

„Nun …“, antwortete er zögerlich. „Es waren schon Einige und sie waren alle immer hochzufrieden. „

Die Königin lachte und entgegnete fröhlich:

„Dessen bin ich mir sicher, Junker!“ Dann rückte sie etwas näher an ihn heran und flüsterte ihm in verschwörerischem Ton zu:

„Ich will ihn fühlen.

Jetzt!“

Rufus glaubte, sich verhört zu haben.

„Jetzt, Eure Hoheit? Hier? Mitten auf dem Bankett?“

„Ja, das ist mein Wunsch. Würdet ihr ihn mir erfüllen, Junker Rufus?“

„Ich … Ja, aber … Wenn das jemand sieht?!“, entgegnete dieser stotternd und schaute sich hektisch um.

Er fühlte, wie dich eine zarte Hand auf seinen Oberschenkel legte und schluckte laut hörbar.

„Entspannt Euch, Junker. „, versuchte die Elfenherrscherin ihn zu beruhigen.

„Es wird unter dem Tisch keiner bemerken. Und außerdem sind auch alle sehr in Gespräche mit ihren Banknachbarn vertieft. „

Sie grinste ihn an.

„Und selbst wenn — glaubt ihr, es würde ernsthaft jemand wagen, den Affront zu begehen, indiskret gegenüber der Königin zu werden?“

„Ich … ich weiß nicht.

Was ist mit dem König? Er sitzt direkt neben Euch, Lady Irwen. „

„Ach, der …“, meinte sie abfällig und kicherte leise. „Macht Euch mal keine Sorgen. Er bekommt garantiert nichts mit. Schaut selbst, wie vertieft er in die Konversation mit Eurem Meister ist. „

Rufus schaute nach links. Sie hatte Recht. König Anwil lauschte verzückt den Erzählungen seines Lehrherrn. Er klebte Magnus förmlich an den Lippen.

„Wahrscheinlich würde er es nicht einmal bemerken, wenn ich aufstehen und fortgehen würde.

„, fügte die Königin spöttisch hinzu.

Ihre rechte Hand schob sich langsam höher und in Richtung Schritt.

„Wir sollten allerdings besser weiter über süße Belanglosigkeiten plaudern, damit wir nicht auffallen, meint ihr nicht, Junker Rufus?“

Rufus räusperte sich und nestelte an seinem Kragen. Er kam reichlich ins Schwitzen ob dieser bizarren Situation.

„Ja, Lady Irwen. Da habt ihr sicher Recht.

Das wäre klug. „, antwortete er mit belegter Stimme.

„Fein. „, fuhr diese völlig unbeschwert fort, während sie ihre Finger spielerisch über die bereits beträchtliche Wölbung in seinen Beinlingen tanzen ließ.

„Dann erzählt mir doch einmal, was das Menschenreich über unser Volk denkt, das würde mich sehr interessieren, Junker Rufus. „

„Sehr gerne, Eure Hoheit. Obwohl ich Euch bei Weitem bestimmt nicht so viel erzählen kann wie mein Meister, denn er hat schon die halbe Welt bereist.

Sie öffnete geschickt einen Knopf an seinem Hosenlatz.

„Natürlich, Junker Rufus. Aber ich möchte Eure persönlichen Erfahrungen hören. „

„Wie ihr wünscht, Lady Irwen. Die meisten Menschen, die ich kenne, bewundern und fürchten Euer Volk zugleich. Sie finden Euch sehr fremdartig, teilweise suspekt, aber auf der anderen Seite auch faszinierend und geheimnisvoll. Kaum jemand weiß wirklich viel über Euch. „

Ein weiterer Knopf fiel der Hand der Königin zum Opfer.

„Aber in einer Sache sind sich alle einig. Das alle Elfen wunderschön sind. Es gibt viele Lieder und Geschichten, die die Anmut und Grazie Eures Volkes preisen. „

„Ihr versteht es wirklich, mir und unserem Volk zu schmeicheln, Junker Rufus!“, unterbrach ihn die Königin, während sie langsam ihre kühle, feingliedrige Hand in seinen Schritt gleiten ließ.

„Aber — fahrt nur fort. Ich bin begierig, mehr zu hören.

„Man bewundert Eure Handwerkskunst, Eure Fähigkeit Magie zu weben. Wie unter Euren Händen alles wächst und gedeiht. „

„Oh, das gefällt mir!“, kicherte die Königin. „Da scheinen Eure Geschichten offenbar nicht zu übertreiben, wie ich gerade feststelle. Erzählt mir mehr. Mein Interesse ist sehr groß. „

„Ja. „, dachte Rufus. „Das merke ich …“ Diese Frau brachte ihn um seinen Verstand. Sein Schwanz wurde hart wie Stahl unter ihren zarten Berührungen.

Er musste sich konzentrieren.

„Eure Krieger sind legendär und gefürchtet, ihre Fertigkeiten mit Bogen und Schwert umzugehen sind in allen Landen bekannt. Uh!“

Die Elfenherrscherin hatte gerade mit festem Griff seinen Schaft umschlossen und begann ihn mit leichten Auf- und Abwärtsbewegungen zu massieren. Dabei schaute sie ihm verklärt in die Augen.

Ihre Lippen wurden rötlicher und schienen anzuschwellen. Offensichtlich war auch sie reichlich erregt.

„Oh. Unsere Frauen verstehen es aber auch hervorragend, mit einem Schwert umzugehen. Meint ihr nicht auch?“

„Ja, Mylady. Offensichtlich!“, pflichtete der Novize ihr bei und stöhnte leise bei ihrer Behandlung unter dem Tisch.

„Lady Irwen?“

„Ja, Junker Rufus? Was ist Euer Begehr?“

„Mein Begehr?“, dachte Rufus verzweifelt. „Am liebsten würde ich Dich hier und jetzt vor allen Leuten auf dem Tisch nehmen!“ Aber das sagte er natürlich nicht.

„Dürfte ich vielleicht erfahren, wie Euer Volk das unsere sieht?“

„Aber natürlich. „

Sie überlegte kurz, wichste dabei aber ungehemmt seinen Schwanz weiter.

„In unseren Augen seid ihr junge Wilde. Roh und voller Leidenschaft!“

„Ihr habt offensichtlich ein sehr ausgeprägtes Triebverhalten, vermehrt Euch mit unglaublicher Geschwindigkeit und habt mit Eurer schieren Masse den ganzen Globus überschwemmt wie ein Schwarm Heuschrecken.

Ihr seid spontan, unberechenbar, maßlos in Eurem Sein und nehmt Euch alles, ohne zu fragen, versklavt und beherrscht Alles und Jeden. Eure rücksichtslose Gier ist legendär und damit meine ich nicht nur die nach Gold und Macht. Ihr vernichtet diese Welt, tötet die Natur, raubt, plündert und vergewaltigt. Trotzdem ihr sterblich seid, habt ihr keine Achtung vor dem Leben. Ihr seid hochentwickelte, instinktgesteuerte, fleischfressende Raubtiere mit immerwährendem Hunger nach mehr …“

„Oh, ihr Götter!“, dachte Rufus.

„Sie hasst die Menschen abgrundtief!“

„Aber …“, fuhr die Elfenherrscherin fort.

„… genau aus diesem Grund gehört Euch die Zukunft!“

„Viele aus unserem Volk fürchten und hassen Euch, aber gleichzeitig bewundern sie Eure rohe, animalische Kraft. Unsere Unsterblichkeit ist Segen und Fluch zugleich. Wir haben im Laufe der Jahrtausende unsere Leidenschaft verloren oder sie nur noch in die Perfektionierung verschiedenster Künste investiert. Dabei sind wir vergeistigt geworden, haben unsere Instinkte vergessen, sind gefangen in Monotonie und Gleichgültigkeit, während ihr nur so von Saft und Kraft strotzt.

Ihre Wichsbewegungen wurden schneller, heftiger.

„Wo unsere Musik in sphärischer Perfektion erklingt, berührt die Eure, schafft Erregung, setzt Kopf, Herz und Körper in Flammen! Wo wir grazil und streng geordnet im Schatten alter Bäume tanzen, wälzt ihr Euch in ungehemmter fleischlicher Lust auf sonnigen Lichtungen.

„Und genau das bewundern wir an Euch. Euer Intellekt schafft ungeheure Dinge, ihr baut Städte, wie sie die Welt noch nie gesehen hat, schafft Wunder über Wunder.

Eure Philosophie ist vielseitig wie ein Kaleidoskop der Farben und berührt oftmals bis in die Tiefen der Seele, während unsere nur noch in tragischer Melancholie versinkt. Unsere Völker könnten unterschiedlicher nicht sein. „

Sie beugte sich zu ihm und flüsterte ihm keuchend ins Ohr, während sie mit immer schneller werdenden Bewegungen sein Glied bearbeitete:

„Ich will, dass ihr mich schwängert, Junker Rufus! Dass ihr mich nehmt wie eine gemeine Metze, mir Euren Samen heute Nacht tief in mein Geschlecht pumpt, voll ungezügelter Leidenschaft! Zeugt mir den Nachkommen, den mein Mann mir nicht zu schenken vermag.

„Ich will von Eurer rohen Kraft gebändigt werden und benutzt werden, wie es Euch gefällt. Nehmt mich in allen Stellungen, zeigt mir Eure Lust! Gemeinsam können wir ein neues Geschlecht zeugen, welches das Beste aus beiden Welten erhält!“

Sie stoppte unvermittelt mit ihrer Hand, ließ seinen Schaft los und umgriff seinen Hoden. Rufus schrie innerlich in Agonie.

„Tut ihr dies für mich?“

Der Novize konnte sich nur noch mit knapper Not retten, nicht sofort abzuspritzen.

Die Königin hatte ihn buchstäblich an den Eiern.

„Ja!“, konnte er nur hilflos krächzen.

„Dann bezeugt mir nun Eure Ehre und verspritzt Euren Samen in meine Hand, damit ich einen ersten Vorgeschmack kosten und zwischen meine Beine reiben kann. „

Sie ließ seinen Sack los, umfasste den Schaft knapp unter der Eichel und begann ihn nun mit harten und schnellen Bewegungen zu wichsen, bis sie spürte, dass er gleich kommen würde.

Dabei schaute sie ihm die ganze Zeit reichlich lasziv an. Ihre zarten Hände, die so fest zupacken konnten, zogen die Vorhaut noch einige Male hinauf und hinunter und umschlossen dann vollständig seine Eichel, drückten und pressten sie rhythmisch.

Das gab dem Rufus den Rest. Zuckend entlud sich sein Schwanz in die königliche Faust, füllte sie Schub um Schub mit seinem klebrigen Sperma, bis seine Eier vollständig entleert waren.

Die Elfenherrscherin lächelte ihn an und bemerkte:

„Habt Dank für Eure Gunstbezeugung, Junker Rufus.

Ihr versteht es wirklich, einer Frau Komplimente zu machen, auf Eure ureigenste Art. „

Sie öffnete leicht ihre Faust, entließ sein Glied, zog sie langsam aus seinem Hosenschlitz und führte sie, wie beiläufig, vor ihrem Mund. Der Novize konnte sehen, wie sie genießerisch einen Teil seines Lustsaftes heraussog. Anschließend ließ sie sie, vermeintlich achtlos, in ihren Schoß fallen.
Rufus bemerkte, als er vorsichtig hinunterschaute, dass mitten in ihrem Kleid ein Schlitz eingelassen war, durch den sie nun ihre Hand führte.

Sie öffnete ihre Schenkel und rieb sich anschließend seinen restlichen Samen in ihre Spalte.

„Diese Sau hat das alles geplant!“, fuhr es ihm durch den Kopf. „Diese von allen geachtete Königin ist in Wirklichkeit eine schwanz- und spermageile Schlampe!“

„Ich glaube es nicht! Unfassbar!“

Der Novize sah fasziniert zu, wie sich unter dem feinen Stoff abzeichnete, was sie gerade tat. Sie masturbierte hier vor allen Leuten und das ohne eine Miene zu verziehen.

Sein Schwanz, der in der Zwischenzeit bereits ein wenig seiner Härte verloren hatte, schwoll erneut an.

„Trinkt doch noch einen Schluck, Junker Rufus, damit ihr bei Kräften bleibt. „, forderte sie den Novizen jovial auf, während sie unvermindert weiterwichste.

„Äh! Ja. Natürlich, Lady Irwen. “ Er ergriff seinen Pokal und prostete ihr zu.

„Auf Euch, Eure Hoheit und das edle Volk der Elfen.

Die Königin ergriff mit ihrer freien Hand ihr goldenes Gefäß und stieß, freundlich lächelnd, mit ihm an.

„Auf Euch, Mo´ al Din und die Leidenschaftlichkeit der Menschen!“

Rufus leerte sein Glas in einem Zug. Die Königin tat es ihm nach, dann raunte sie ihm zu:

„In der Mitte der Nacht werde ich Euch einen Vertrauten schicken, der Euch zu meinen Gemächern leiten wird.

Ich freue mich bereits sehr darauf und werde Euch nass und willig erwarten. „

Rufus nickte und lächelte. Dann flüsterte er ihr leise zu.

„Es ist mir eine Ehre, Mylady und ich werde Euch mit Freuden genau so nehmen, wie ihr es Euch gewünscht habt. „

Er überlegte kurz und fügte hinzu:

„Ich werde Euch alle Löcher stopfen und Euch mit meinem Sperma abfüllen! So lange und oft, bis ich Euch geschwängert habe und wenn es die ganze Nacht dauert.

Er war sich nicht sicher gewesen, ob diese Worte sie nicht brüskierten, aber als er bemerkte, dass sie einen leisen, verzückten Seufzer ausstieß und ihre Fingerbewegungen zwischen ihren Schenkeln schneller wurden, wusste er, dass er wohl ihren Geschmack getroffen hatte.

Rufus schloss, nachdem er sich vergewisserte hatte, das keiner zuschaute, die Köpfe seines Hosenlatzes und grinste in sich hinein.

Die Elfenkönigin wollte es offensichtlich derb und schmutzig.

Damit konnte er dienen.

Das würde eine aufregende Nacht werden.

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Die Tür aus Licht

(Die Vorgeschichte, noch kein Sex enthalten)

Hattet ihr, liebe Leser, schon einmal den Wunsch besonders zu sein? Aus der Menge hervorzustechen? Nun, dem Protagonisten in der Geschichte ereilte leider bisher ein anderes Schicksal. Er ist ein stinknormaler Bürger, der in einem Mittelalterladen arbeitet.

Und sich, wenn er Zuhause in seiner kleinen 1 Zimmer Wohnung ist, wieder und wieder seine Hammerwurf Alben anhört, während er mit einem Schaukampfschwert seinen Weg des Kriegers ehrt.

Ein „Nerd“, könnte man sagen. Verloren in einer Welt der Phantasie und Abenteuer, die nur in seinem Kopf existieren.

Wie gerne würde er in der Vergangenheit leben, mit Rittern, Helden und Hexerei. Wo er als mutiger Streiter auftreten würde, der Jungfrauen aus Burgen befreit. Und Ungeheuer bekämpft. Manchmal sieht er sich als Don Quichotte der Moderne an.

Aber nein, die Inquisition musste ja die Welt in eine Einöde aus Buße und Arbeit verwandeln, während Wissenschaft auch noch die letzten Geheimnisse entweder lüftete oder als gelöst ansah.

Wo ist der Ruhm im Kampfe, wenn das Schwert nicht mehr zählt? Wenn Nuklearraketen den Wert des einzelnen Kriegers zunichte machen.

Seine Freunde meinten er solle sich endlich eine Freundin suchen und sein leben auf die Reihe kriegen. Er sagt dazu „in die Reihen der Untoten“ einordnen. Herzlose Horden ohne Ideale, ohne Träume, nein so wollte er nicht sein…

„98…99…100, so genug geübt“, gekonnt steckt er sein Schwert zurück in die Scheide und hängt es zurück in seinen Schrank.

„Meine Fähigkeiten werden besser. „, lacht er über sich und denkt an eines seiner vielen Rollenspiele.

„Was soll es denn heute mal sein?“, fragt er sich, während seine Hand an einem Regal voller Spiele vorbeischwebt. Er hatte sie alle und war ihnen mittlerweile schon überdrüssig, da er sie alle mehrfach durchgespielt hatte und jedes Versteck bereits kannte.

„Mhh, ach ich fahr zu „Mystic-Gamer“ und kauf mir was Neues, schließlich ist es Freitag und die Nacht soll lang und schön sein.

Mit einem Griff zur Jacke und einem anderen zu seinen Stiefeln, bereitet er sich auf den neuen Quest vor. Die Suche nach dem verlorenen Spiel. Wie gern hätte er jetzt zu dieser kalten Jahreszeit ein Auto, aber er kann ja noch nicht mal fahren.

Dabei ist er mittlerweile schon 21 Jahre alt. Eilt ja nicht, sagt er sich, und beginnt seinen Fußmarsch zum Zielgebiet.

Die Wege sind glatt und voll von Eismatsch, aber er weiß sich auf den Beinen zu halten.

Immerhin übt er täglich sein Gleichgewicht, eine Fähigkeit die jeder Krieger benötigt, so seine Meinung. Fröhlich summt er eine Melodie vor sich hin, „this is the Way i wanna to be…“. Schließlich am Laden angekommen, kündigt eine eindringlich ertönende Türklingel seine Eintreten an. In seiner Phantasie sind es Turmglocken die seine Ankunft ins neue Königreich ankündigen. Wie recht er doch hat.

Hinter der Theke, ein graubärtiger alter Mann, der schon von Pongkonsolen, über Atari bis hin zu modernen Spielen alles gesehen hat.

Zehnfacher Gewinner des Gandalf-Zwillingsbrüder-Wettbewerbes und Nebendarsteller im Stadttheater, sowie auf zahlreichen Mittelaltermärkten.

„Aaah, mein Schüler, hallt es unserem jungen Helden entgegen. „, „Miffy!“, antwortet dieser. „Ich heiße Maeshough, weißt du doch. „, protestiert der Graubart. „Und das kann ich nicht aussprechen…“, erwidert unser Held.

„Sei es wie es sei, ich suche ein Spiel, welches so phantastisch ist, daß selbst die Götter es spielen wollten. Nichts herkömmliches, nichts alltägliches.

Eine Legende die keiner kennt und die niemand jemals gesehen hat. „

„Wie wärs mit Diablo II?“

„Ich meins ernst Maesh…Maesho…. Mäso…ach Miffy“

„So kommen wir nicht ins Geschäft!“

„Maeshough, zufrieden?“

„Sieh an, du hast die Worte der Macht aussprechen können. Keinen Zweifel, du musst der Auserwählte sein. Folge mir in meine Geheimkammer, ich habe tatsächlich etwas, das ich seit Jahren aufhebe.

Mit diesen Worten dreht der bärtige Verkäufer das Geöffnet-Schild um und führt unseren Protagonisten hinter den mystischen schwarzen Vorhang der die Ladenwelt von der Lagerwelt trennt.

Vor einer Tür, bleiben sie stehen. „Was du jetzt zu sehen bekommst, hast du niemals gesehen! Klar?“

„Ist das nicht ein Widerspruch in sich?“

„Du musst es mir versprechen. „

„Von mir aus!“

Dann holt Miffy einen reich verzierten goldenen Schlüssel aus seiner Tasche um die schäbige morsche Tür aufzuschließen.

„Viel Vergnügen!“, ruft der alte Gandalfverschnitt, während sich die Tür in glänzendes Licht verwandelt und unseren Helden hineinsaugt!

Der Allwissende Erzähler wird durch den Ich-Erzähler abgelöst.

(c) HHinze.

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Angespritzt

Schwer atmend spüre ich, wie ich von hinten gestoßen werde. Im Stehen rammt er mir seinen dicken Schaft immer schneller hinein und ich fühle, wie sich durch Zucken sein Höhepunkt ankündigt, zum wiederholten Male lasse ich mich fallen und ein Orgasmus durchströmt mich so intensiv, dass meine Knie weich werden und mir der Schleim die Schenkel hinunter rinnt. Endlich pumpt er mit ruckartigen Bewegungen seinen Saft in mehreren Schüben tief in mich. Obwohl ich gezwungenermaßen so leise wie möglich bin, entkommt mir ein Laut.

Da höre ich eine Stimme: „ist alles in Ordnung, kann ich hel……“ Ich reiße die Augen auf und blicke in das Gesicht einer Frau, die sich erschrocken den Mund zuhält……..

Drei Tage vorher

„Arschloch“ schreie ich dem Auto nach. Ein Auto, nach dem man sich eigentlich umdrehen sollte. Ein Käfer Cabrio, so etwas wird schon lange nicht mehr gebaut, mein Ex hatte auch einmal einen Käfer. Das war eine Kultkarre.

Aber er ist lange weg, der Ex. Das Auto leider auch.

Fassungslos schaue ich dem Käfer nach, vorne an der Ampel muss er halten und ich renne los. Das Wasser spritzt mir ins Gesicht, vor lauter Zorn achte ich nicht auf den Schirm. Es regnet in Strömen. Ich schaue auf der Beifahrerseite durchs Fenster und brülle hinein: „Du rücksichtsloser Arsch!“ Ich bin verzweifelt, den Tränen nahe, stampfe zornig auf, durchnässt und schmutzig.

Der Fahrer hat mit seinem Rad den ganzen Dreck aus einer Lache auf mein Kostüm gespritzt. Ich sehe aus wie nach einer Schlammschlacht. Im Wagen höre ich das gleichmäßige Pochen des Basses aus dem Autoradio. Unverkennbar AC/DC. Highway to Hell. Dorthin wünsche ich ihn, möglichst auf der Überholspur. Ich klopfe ans Fenster, er dreht den Kopf, so ein lässig aussehender Typ um die 50, etwas längere graue Haare, Dreitagebart, er lächelt mich an, bedeutet mir, nichts zu hören und fährt bei grün los, verschwindet im Meer gleichförmiger moderner Fahrzeuge.

Ich stehe da, wie eine begossene Pudeldame, im wahrsten Sinn des Wortes. Der Regen prasselt auf mich, die paar Meter von der Bushaltestelle zu meinem Büro hätte ich es mit dem Schirm trocken geschafft. Jetzt ist nicht nur mein Gewand ruiniert, nein, es steht beruflich viel dem Spiel. Gerade heute. Scheiße. Mein Haus ist eine dreiviertel Stunde entfernt. Ich kreische laut, ich heule Rotz und Wasser, niemand nimmt von mir Notiz.

An einen letzten Strohalm klammernd nehme ich mein Handy. „Hallo Barbara, hier ist Sabine. Bist Du noch daheim? …. Gott sei Dank, ich habe ein Problem…. „. 15 Minuten später stehe ich unter der Dusche meiner Freundin. Ich bekomme von ihr nicht nur eine Dusche, um mich zu wärmen, sondern auch noch einen Kaffee und trockenes Zeug. Wir sind uns recht ähnlich, das rettet mich. Ich habe kein Problem, ihre Sachen zu tragen.

Wieder einmal merke ich, dass es gut ist, selbst kaum Sport zu treiben, sonst würde mir die Kleidung von Barbara, die schon lange nicht mehr Größe 38 trägt, zu groß sein. Ich bekomme nicht irgendein Kleid, denn heute hab ich ja einen wichtigen Termin. Nein, ich darf eines ihrer Designerkleider nehmen. Irgendein Italienischer Name. Keine Ahnung, nie gehört. Aber es steht mir, vielleicht sind meine Brüste etwas zu üppig dafür, aber so prall, wie der Ausschnitt jetzt ausgefüllt ist, könnte das beim Meeting sogar helfen.

Die kleine Teufelin in mir zeigt ein Lebenszeichen. Wie ich das hasse… irgendwie, oder auch nicht, keine Ahnung. Heute ist nicht mein Tag.

Eine Stunde zu spät betrete ich mein Büro. Ich bin mittlerweile nur mehr wütend, mir ist danach, irgendetwas gegen die Wand zu schmeißen. Ich muss mich abreagieren. Ich hasse den Tag. Und ich hasse diesen Richard Geere-Verschnitt aus dem Käfer. Der ist überhaupt schuld an allem. Rücksichtsloser Idiot.

Die Schuhe von Barbara sind um eine Spur zu groß, die Absätze um eine Spur zu hoch, ich möchte am liebsten auszucken und kreischend davon laufen. Ich bin weniger der High Heel, eher der Turnschuh-Typ. Wer kann mit so einem Scheiß gehen? Die sind bestenfalls fürs Bett gut, Männer fahren darauf ab, keine Ahnung warum. Männer eben. Aber zu dem unbekannten italienischen Designerkleid passen nur High Heels, hat Barbara gemeint. Ich fühle mich darin nicht wohl.

Ich nehme die Zeitung, die am Schreibtisch liegt, knülle sie zusammen und knalle sie quer durch das Büro in die Ecke. Jetzt ist mir leichter.

Seufzend lasse ich mich in meinen Sessel fallen. Ich sehe mich um. Seit achtzehn Jahren arbeite ich hier. Ich bin Anwältin in einer mittelgroßen Rechtsanwaltskanzlei. Mit Mitte 40 stehe ich an der Schwelle, Partnerin, also Miteigentümerin der Kanzleigemeinschaft zu werden. Dann habe ich es geschafft.

Ich liebe meinen Job, mein Spezialgebiet ist Vertragsrecht und alle Materien, die irgendwie auch einen technischen Anstrich haben.

Der Weg war schön und schwer zugleich. Gleich nach der Schule kam das Studium, dann tauchte auch noch dieser nette Studienkollege auf, der unglaublich gut den Stoff erklären konnte. Aus seinem Mund wurden trockene Paragraphen zu lyrischen Meisterwerken. Ich erkannte schnell, dass er mir viel bringt, wissensmäßig und bald auch sexuell. Wir trieben es wild und oft, sogar im Dachgeschoss der Uni, nur um den Kitzel zu erleben.

Wir waren das perfekte Liebespaar. Feierten Partys und Orgien, der Alkohol floss, so manches Gras wurde verraucht, es war eine geile Zeit. Wir waren wie die legendären 68er, nur eben in den späten 80ern. Dennoch zogen wir das Studium durch. Und weil alles so gut lief, heirateten wir. Irgendwann zwischen Promotion und Anwaltsprüfung bekamen wir zwei Kinder, die mittlerweile im Ausland studieren. Wir wurden fast so etwas Ähnliches wie seriöse Anwälte. Er arbeitete in einer anderen Kanzlei, was gut war.

Ich denke, die hätten uns sonst wegen Erregung beruflicher Ärgernisse gefeuert.

Aber dann begann er wieder intensiv zu studieren. Und zwar Körperkunde bei seinen Klientinnen. Das war für mich jetzt nicht so das Problem, wir waren immer schon sehr offen und der eine oder andere Seitensprung war weder für ihn noch für mich ungewöhnlich. Doch er ignorierte mich immer mehr und dann ließ sich eine dieser blöden Klientinnen von ihm auch noch schwängern.

Er erklärte mir, sich in sie verliebt zu haben. Blöder Affe. Er hätte genug Geld für die Alimente gehabt. Nein, verlieben muss er sich? Diese blöde Kuh, was hat die ihm in den Joint gemischt? Oder ist das doch die Krise bei ihm? Mit 43? Verblödet man, wenn man 10. 000 Orgasmen in seinem Leben hatte?

Wie auch immer, einen Monat später war er draußen, die Scheidung ging schnell, als Strafverteidiger ist er im Eherecht sowieso eine Null und ich holte mir, was ich konnte.

Das war vor drei Jahren. Mir geht es gut. Ein neuer Partner fehlt, aber ich war noch nie ein Kind von Traurigkeit und kann daher nicht sagen, untervögelt zu sein. Ich bin mittlerweile ausgeglichen, ruhig und niemals zickig. Ich habe alles im Griff. Das wissen auch alle meine Kollegen. Ganz sicher.

Heute ist also ein wichtiger Tag. Unsere Kanzlei muss EDV-technisch aufgerüstet werden, wir haben uns entschlossen, gleich Nägel mit Köpfen zu machen und eine große Lösung gewählt.

Jetzt soll ich den Vertrag mit der EDV-Firma finalisieren. Deren Preisvorstellungen passen mit unseren jedoch absolut nicht zusammen. Und ich fürchte, sie werden auch nie zusammen passen. Aber ich will deren Lösung und ich möchte einen Konflikt mit der Firma vermeiden. Die wollen den Auftrag und heute kommt der Eigentümer persönlich, der bisher nur im Hintergrund blieb. Ich muss nur noch das EDV-Projekt abschließen und dann werde ich wohl die Einladung erhalten, mich in die Kanzlei als Partner einzukaufen.

Aber ich habe ein ganz mieses Gefühl.

Meine Sekretärin kündigt meinen Besucher an. Die Tür geht auf und herein kommt, mich trifft der Schlag, der Käferfahrer. Ein unwiderstehliches Lächeln auf den Lippen, perfekt sitzende Jeans, eine edle Lederjacke, einen als sehr teuer zu erkennenden Aktenkoffer und offensichtliche Maßschuhe. Ein Mann, den man auf Anhieb als anziehend betrachten könnte, wenn da nicht dieses vandalische Attentat zwischen uns stünde.

Er erkennt mich offensichtlich nicht, kein Wunder, jetzt bin ich ja trocken.

Freundlich schüttelt er mir die Hand und gibt mir seine Visitenkarte. Ich betrachte sie. „Willkommen, Herr Dr. Bauer. Bitte setzen sie sich, Kaffee?“ Er lächelt, merkt er nicht, was ich von ihm halte? „Ja gerne, und den Doktor lassen wir bitte weg, da fühle ich mich so alt, das war eine Jugendsünde“ wir lachen, ich eher aus Höflichkeit, er ist mir nicht geheuer. Der hat studiert? Wo? Auf der Hundeschule, Fachgebiet „Falscher Hund“? Wieso kann so ein Typ so freundlich sein? Ich denke immer noch an meine versauten Klamotten.

Das ist also der Chef der EDV-Firma. Unkonventionell. Unter anderen Umständen hätte ich ihn gemocht, ja definitiv mit ihm geflirtet. Aber so. Nein, er ist mein Feind! Ich bin die Gute, nicht er!

„Also Frau Dr. Schneider…..“, „lassen wir auch meinen Titel bitte weg, ich will keine alte Frau sein“ an seinem Blick erkenne ich, dass dieser Scherz in die Hose ging. Na bravo, das wird ein Desaster werden. „Also Frau Schneider.

Wir können uns eigentlich ersparen, preistaktische Argumente auszutauschen. Es liegt ja nun alles am Tisch. Ich schlage vor, wir machen es offen und ehrlich. Ich sage Ihnen, wo meine Schmerzgrenze liegt und Sie mir die Ihre. Dann sehen wir weiter. „

Nach zwei Stunden gebe ich auf. Wir liegen immer noch meilenweit auseinander. So weit, dass wirklich nichts mehr geht. Der Typ ist ein Monster. Knallhart sagt er zu meinen Preisvorstellungen nein, lächelt dabei und starrt auf meinen Busen.

Blödes Designerkleid. Wieso nützt mein Ausschnitt nichts? Ist er schwul? Ganz sicher, ich hab noch jeden rumgekriegt, den ich wollte. Er ist standhaft, höflich, charmant. Sachlich, souverän, geduldig. Alles künstlich, es muss gespielt sein. Kein Mensch ist so überlegen. Meine ganzen Tricks bleiben erfolglos, meine kleinen Provokationen, um ihn aus der Reserve zu locken, prallen ab, damit habe ich doch schon ganze Unternehmensverkäufe beeinflusst. Er ist wie ein lächelnder Eisblock. Oder er ist verheiratet und damit immun.

Schmerzlich wird mir klar, dass ich am Abend in ein leeres Haus komme. Nein, kommen darf, korrigiere ich mich, ich hab’s gut, alleine zu sein, die anderen sind die Versklavten.

Sein Angebot, uns ein abgespecktes Offert zu legen, erlaubt mein Stolz nicht und ich weise das empört zurück. Ich will nicht nachgeben, das ist für mich jetzt ein persönlicher Kampf, ich bleibe wider besseres Wissen stur, ich muss ihm zeigen, dass ich nicht so eine hysterische Tussi bin, wie er offenbar glaubt.

Ich muss mir beweisen, dass ich die stärkere bin, dass ich gewinne. Nach dem Desaster heute früh verkraftet mein Ego keinesfalls eine zweite Niederlage. Aber ich habe verloren. Keine neue EDV, zumindest nicht in dieser Form. Die Kanzleipartnerschaft kann ich wohl vergessen.

Aber so lasse ich ihn nicht ziehen. Ich zücke mein Handy und zeige ihm ein Foto. Das hat Barbara von mir gemacht, als ich bei ihr ankam. Als Beweis für die Versicherung.

Oder die Gerichtsverhandlung. Oder nur, damit ich mich beruhige, was weiß ich, ich war zu durcheinander. „Die nasse Sabine“ sage ich unfreundlich. Soll er doch spüren, dass ich wütend bin. „Dieses Kunstwerk wurde heute Früh von einem nun nicht mehr unbekannten Künstler modelliert. Gefällt es Ihnen?“ Dem nun nicht mehr unbekannten Künstler dämmert es. „Sie waren das? Und das war der Grund, warum Sie ans Fenster klopften? Oh mein Gott, bitte verzeihen Sie vielmals.

Das habe ich nicht mitbekommen, ich dachte, sie sind eine dieser Besserwisserinnen, die die laute Musik gestört hat“

„Mich stören?“ ich kreische, meine Stimme überschlägt sich gleich, will er mich jetzt fertig machen? Ich dreh gleich durch „AC/DC? Mich stören? Wo ich bei den letzten beiden Konzerten in Wien ganz vorne stand? Sehe ich vielleicht so aus wie eine alte, langweilige, biedere, frustrierte Schachtel?“ Ich lache laut auf. Irgendwie habe ich mich nicht ganz unter Kontrolle.

Was gebe ich mich eigentlich mit dem Typen noch länger ab?

Er ist sichtbar geschockt. Kann es sein, dass er doch ein Gewissen hat? Nein! Ich zwinge mich, meine Ablehnung zu behalten. Nur nicht wanken. Er erhebt sich langsam. „Frau Schneider“, sagt er ganz ruhig und sieht mir direkt in die Augen „ich möchte mich bei Ihnen in aller Form für diesen Unfall heute Morgen entschuldigen. Ich habe nicht bemerkt, dass ich Wasser hochgespritzt habe und ich habe Ihren berechtigten Unmut leider nicht verstanden.

Es tut mir leid und Sie sind zu Recht wütend auf mich. Selbstverständlich übernehme ich alle Kosten, auch wenn Sie neue Kleidung kaufen müssen. Es wird mir eine Ehre sein, meinen Ruf wieder herstellen zu dürfen. Auch wenn Sie mich geschäftlich ablehnen, will ich als Mann einen guten Eindruck hinterlassen. „

Mir bleibt die Luft weg. Was bildet sich dieser Typ eigentlich ein? Macht da auf ultra freundlich und will meine Welt ins Wanken bringen, nachdem er mich so anrennen ließ? Er ist der Böse, hallo, schon vergessen? Ich verziehe keine Miene, auch wenn ich ihm am liebsten die Augen auskratzen würde.

„Danke. Ich melde mich bei Ihnen“ antworte ich kühl und begleite ihn hinaus. Als er durch den Ausgang verschwindet, denke ich mir noch das berühmte Zitat des Herrn Goethe, bin mir aber tief im Innersten nicht sicher, ob ich es nicht sogar will, dass er es tut…. Ich hasse mich. Er ist der Böse!

Wie wenn mich der Himmel verspotten wollte, bricht in diesem Augenblick die Sonne durch die Regenwolken und strahlt mit spätsommerlicher Wärme durch die Fenster.

Nein, auch mit solchen Tricks lasse ich mich nicht über den Tisch ziehen. Ich will Recht behalten. Und ich bin im Recht. Und zu Recht schlecht gelaunt, lasst mich doch alle einfach in Ruhe! Wütend knalle ich die Bürotür hinter mir zu.

Als ich am Abend erschöpft ins Bett falle, ist meine Laune nicht viel besser. Ich ärgere mich, über mich, über diesen EDV-Fuzzi und seine arrogante Freundlichkeit. Ich ärgere mich, dass alle meine Tricks, ihn weich zu machen, unwirksam blieben.

Ich ärgere mich, dass ich ihn dennoch attraktiv finde. Ich ärgere mich, dass ich ….. irgendwie gehen mir die Themen aus, über die ich mich ärgern kann. Egal. Ich ärgere mich eben.

Ich fühle mich leer, es fehlt mir was, der Kitzel, der Kick, was weiß ich. Sex, ja, es fehlt mir Sex. Ich denke nach, wann hatte ich das letzte Mal Sex? Ist doch noch nicht so lange her, etwa drei Wochen, nach der Abschiedsfeier unseres Ferialpraktikanten, ein Jurastudent im vierten Semester, so unerfahren sah er aus, gerade mal 20.

Nach der Party hab ich ihn verführt, oder er mich, ich weiß es nicht mehr so genau, ich war wohl schon etwas betrunken. Und der Junge war gut. Und wie gut. Wir trieben es auf dem Rücksitz seines alten Golfs einfach auf dem Parkplatz der Kanzlei, mitten in der Nacht, wir konnten ja beide nicht mehr fahren.

Ich kam mir in meine Jugend zurückversetzt vor, wo wir in Ermangelung einer Wohnung oft im Auto fickten.

Er hat mich so ungeheuerlich durchgevögelt, dass ich keine Ahnung mehr hatte, wie viele Höhepunkte ich erlebte. Sein Schwanz wurde durch ihn zum Zauberstab. Er musste eine gute Lehrerin gehabt haben, vielleicht kam daher seine Vorliebe für reifere Frauen wie mich? Immerhin könnte ich mit 45 seine Mutter sein.

Nachdem er das erste Mal recht schnell abgespritzt hatte, machte er mit seinen Fingern in mir so lange weiter, bis ich gleich wieder explodierte.

Er verschaffte mir fast einen Dauerorgasmus, bis sein Schwanz wieder stand. Er war unersättlich. Er hatte eine Ausdauer, wie nur ein 20 Jähriger sie hat. Er hatte sich unter Kontrolle, immer darauf bedacht, dass ich mich nicht zu sehr beruhige und niemals meine Erregung abflacht. Wie oft er abspritzte, kann ich nicht mehr sagen, aber da am nächsten Tag meine Kondompackung fast leer war, hat er sich wohl nicht zurückgehalten. Auch wenn er als Mann für mich viel zu jung war, ficken konnte er, ich kam damals mit weichen Knien nach Hause und war noch mehrere Tage wund.

Während dieser Gedanken wandern meine Finger abwärts und suchen wie von selbst meine Spalte. Die Beine öffnen sich automatisch. Ich bin nass, die Erinnerung an den Praktikanten hat mich erregt. Auch wenn ich ihn wohl nie wieder sehen werde, er wird mir noch lange als geistige Vorlage bei der Selbstbefriedigung dienen. So wie jetzt, wenn ich meinen Lieblingsdildo, dick und wie ein echter Schwanz aus Latex geformt, tief in meine Spalte schiebe.

Durch die geschlossenen Augen sehe ich sein Gesicht. Mit einer Hand bewege ich den Dildo, mit der anderen massiere ich meine Brüste, reibe an den Brustwarzen und streichle mich in Trance. Der Praktikant kniet über mir und saugt an den Nippeln, knabbert mit den Zähnen daran und schiebt mir langsam seinen Prügel in mein Loch. Meine Hand beschleunigt die Bewegung des Dildo und der imaginäre Mann bewegt sein Becken im Gleichklang. Gott bin ich geil!

Wie wild beginnen wir zu stoßen, meine Hand übernimmt die Funktion meines unsichtbaren Lovers, das schmatzende Geräusch meiner Schamlippen zeigt, dass ich ausrinne, dass ich mein Bett nass mache.

Mein Becken beginnt mit mir zu arbeiten, ich wälze mich stöhnend herum, es brennt wie wild zwischen den Beinen, ich fühle meinen imaginären Partner, wie er mich festhält, wie meine Haut mit seiner verschmilzt. Langsam kündigt sich mein Orgasmus an, die Scheide krampft sich zusammen und ich fühle, wie sie nass wird, noch nasser, als ich es bin, wenn ich wieder einmal abspritze, wenn wie aus einer unbekannten Quelle mein Saft aus mir rinnt.

Das Bettlaken trieft.

Seine/Meine Stöße gehen in ein Hämmern über, ich stöhne hemmungslos, die Augen geschlossen sehe ich meinen Liebhaber, wie er über mir seinen Schwanz in mich stößt, meine Hand schmerzt, so heftig und schnell ramme ich mir den Dildo hinein. Endlich explodiere ich, ein Feuerwerk, nein, eine Supernova eruptiert in meinem Gehirn, millionen Farben tanzen vor meinen Augen und ich schwebe durchs Universum. Nur langsam ebbt mein Orgasmus ab, langsam sinke ich wieder zu Boden und gleite sanft in einen Dämmerzustand.

Eines der letzten Bilder, bevor ich wegkippe ist das Lächeln meines imaginären Mannes, der immer noch über mir schwebt.

„Aaaaaaaarghhhhhhhhhhhhh…..“ Ich schrecke mit einem Schrei hoch, was habe ich eben gesehen? Verwirrt blicke ich mich um, hier ist niemand, ich liege im nassen Bett, mein Herz schlägt wie wild und ich habe ein Bild im Kopf, das mich erschaudern lässt. Eben hatte ich noch Sex mit dem jungen Praktikanten, dachte ich jedenfalls.

Und wer schwebte eben über mir? Der EDV-Richard-Geere-Käferfahrer-Arsch. Wie bei einer Fotoplatte hat sich das Bild in meinen Kopf eingebrannt, seine leuchtenden Augen strahlen mich an, so als wollten sie mir sagen „Du bist großartig“. Was macht der da, wieso kann er mich nicht in Ruhe lassen? Er soll raus aus meinem Kopf! Ich hasse ihn. Heulend werfe ich mich auf die Seite, ziehe die Decke über meinen Kopf und falle in einen unruhigen Schlaf.

Gefühlte zwei Minuten später werde ich durch meine Türklingel geweckt. Verwirrt blicke ich mich um. Ich bin nackt im Bett, es ist nass und der Dildo, auf dem ich halb liege, drückt unangenehm gegen meine Hüfte. Was soll das, wie spät ist es, welcher Tag ist heute und überhaupt, wer kann etwas von mir wollen? Langsam orientiere mich, es ist Samstag, kurz nach 8 Uhr, draußen scheint die Sonne, es ist spätsommerlich warm im Schlafzimmer.

Fluchend stehe ich auf, werfe meinen Bademantel über und gehe maulend zur Tür.

Als ich sie grantig aufreiße, grinst mich meine gutgelaunte Sekretärin an. „Hallo Sabine, ich hab was für Dich, Herr Dr. Bauer, der EDV Experte, hat mich gebeten, es Dir zu geben, heute noch, spätestens zu Mittag, es sei sehr dringend. Und da ich ja übers Wochenende fort fahre, bin ich jetzt ein wenig früh dran. Ich hoffe, ich habe nicht gestört?“ So zerstört, wie ich aussehe, ist ihr klar, sie hat gestört, auch wenn es konkret nicht stimmt.

„Danke, passt schon, das ist lieb“ murre ich zurück und nehme einen Brief entgegen.
„Er weiß ja nicht, wie er Dich erreichen kann am Wochenende“ setzt sie fort „und er tat mir so leid, er hat mir das mit Deinem Kleid erzählt und da dachte ich ………“ WAAAAAAAS? dieser Kerl erdreistet sich noch, das weiter zu erzählen? Ich höre nicht mehr zu. In Gedanken male ich mir gerade die verschiedenen Methoden aus, wie man einen EDV-Menschen auf möglichst grausame, abartige Weise langsam ins Jenseits befördern kann, ohne dabei erwischt zu werden.

Ich bin gerade bei den Eiern angelangt und wetze das Messer, als sie mir ein schönes Wochenende wünscht und die Stufen hinunter zum Auto rennt, wo ihr Freund schon auf sie wartet.

Zornig knalle ich die Tür hinter mir zu. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Danke, Herr Dr. Sowieso, ich verdränge den Namen. Es reicht mir. Während ich den Frühstückskaffee trinke, liegt der Briefumschlag da. Eigentlich hätte ich ihn sofort wegwerfen sollen.

Aber die Neugierde ist doch größer, auch wenn ich mir sicher bin, mich gleich wieder zu ärgern. Vorsichtig öffne ich ihn, eine Grußkarte fällt heraus. Darauf ein kleiner Igel mit einem Blumenstrauß in der Hand, der „Sorry“ sagt. Unwillkürlich muss ich lächeln, bevor mir bewusst wird, dass er ja nur versucht, mich ruhig zu stellen.

Auf der Innenseite der Karte lese ich: „Sehr geehrte Frau Schneider. Sie werden jetzt vermutlich böse auf mich sein.

Bitte verzeihen Sie, dass ich im Wege Ihrer Sekretärin in Ihre Privatsphäre eindringe. Ich möchte den entstandenen Schaden wieder gut machen, sowohl jenen, an Ihrer Kleidung, als auch jenen, den ich Ihrer Seele zugefügt habe. Daher lade ich Sie zu einer kleinen Überraschungsreise ein. Wenn Sie den Mut haben, das Unbekannte zu erleben, freue ich mich sehr, sie heute zu treffen. Für Speis und Trank sorge ich, die gute Laune erzeuge ich vor Ort.

Ich werde auf Sie warten, wenn Sie nicht erscheinen, ist das Ihr gutes Recht und ich werde auch keine weiteren Versuche unternehmen. Wagen Sie ein kleines Spiel? Wenn ja, seien Sie bitte um Punkt 16:00 Uhr heute an folgenden Koordinaten….. Ich freue mich, ihr sehr ergebener Christian Bauer. „

Ich bin platt. Was soll das? Was will der? Wieso weiß er, dass ich Rollenspiele liebe? Bitte, muss das sein? Der Brief bewegt mich.

Auf einmal komme ich mir sehr blöd vor. Zickig. Ich beginne zu zweifeln, ob ich mich ihm gegenüber richtig verhalten habe. Aber wieso, er hat mich doch schlecht behandelt? Andererseits, wann bekommt man schon so eine Einladung? Neben meine anfängliche Ablehnung tritt eine gewisse Neugierde. Was sind das denn überhaupt für Koordinaten? Ich schnappe mein Handy, öffne Google Maps und tippe sie ein: Es ist ein Punkt am Donauufer unterhalb von Wien in den Donauauen.

Also irgendwo in der Pampa, aber es führt eine Straße dorthin. Was soll ich dort?

Ich bin zerrissen. Aber auch neugierig. Ich weiß, wenn ich hinfahre, wird es zum Desaster, ich werde mich an ihm dafür rächen, dass er meinen gestrigen Tag zweifach versaut hat, mit dem Kleid und den Verhandlungen. Aber wenn ich nicht hinfahre, werde ich für immer nachdenklich sein, ob ich etwas versäumt haben könnte. Auch wenn ich es nicht zugebe, der Mann hat etwas, was mich unbemerkt interessiert.

Warum tut er mir das an?

Ein paar Stunden später sitze ich in meinem Auto und das Navi lenkt mich. Meine üble Laune hat sich zu einer unsicheren Neugierde gewandelt. Dieser Mann hat etwas an sich, was mich wütend macht. Seine unverschämte selbstsichere Freundlichkeit, seine charmante Höflichkeit und die Art, wie er spricht, man sollte ihn mögen. Aber er hat mich anrennen lassen, er hat mich in großer Not mit dem nassen Kleid stehen lassen und er hat mich beruflich in eine schwierige Situation gebracht, von der ich noch nicht weiß, wie die Kanzleieigentümer reagieren werden, wenn sie dies erfahren.

Ich bin in einem Zwiespalt und überlege mehrfach, wieder umzudrehen und nach Hause zu fahren.

Aber ich habe mich nun einmal schon auf den Weg gemacht, habe ein luftiges Sommerkleid angezogen, hab mich schön gemacht und versuche, die Neugierde so auf mich wirken zu lassen, dass der Ärger überdeckt wird. Ich will jetzt nicht kneifen und mir selbst eingestehen, feige zu sein. Ich weiß aber auch, ein falsches Wort von ihm und ich breche den Tag ab.

Der soll nicht glauben, ich bin eine, die man leicht über den Tisch zieht.

Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Als ich von der Straße in einen schmalen Weg, der parallel zur Donau verläuft, einbiege, bin ich umgeben von Sträuchern und Bäumen und es ist nichts zu sehen. Nur Idioten fahren so einen Schotterweg, mein Auto ächzt und stöhnt. Darf man hier überhaupt fahren? Das wäre eine Blamage, wenn ich jetzt wegen meiner Dummheit, mich auf solche Spielchen einzulassen, noch festgenommen werden würde.

Ich beginne mich bereits wieder zu hassen, was bin ich doch für eine Idiotin. Der Typ sitzt sicher irgendwo hinter einem Busch versteckt und lacht sich krumm, weil ich ihm auf den Leim gehe. „Da ist sicherlich niemand“, denke ich mir, „aber das hast Du ja nicht besser verdient, Du blöde Kuh. Fällst wieder einmal auf die falschen Männer rein. „

Doch nach ein paar hundert Metern öffnet sich eine Lichtung und da steht tatsächlich dieses Käfer-Cabrio, das Verdeck offen, aber es ist niemand zu sehen.

Es ist ziemlich genau 16:00 Uhr, ich bin pünktlich. Mein Herz schlägt, was erwartet mich nun? Ich steige aus, rufe laut, aber da ist niemand, keine Antwort. Nichts. Ich will das Auto suchend umrunden und als ich dahinter schaue, trifft mich fast der Schlag. Hier sitzt er, grinst mich freundlich an, unter ihm eine Decke und ein kleiner Tisch auf der ein Picknick vorbereitet ist. Es sieht aus, wie in den alten Filmen. Seine Augen durchdringen mich und gegen meinen Willen durchfährt mich ein angenehmer Schauer.

Dieser Mann strahlt eine Wärme aus, der ich nur schwer etwas entgegen setzen kann. Er blickt mich verführerisch an, als er aufsteht und meine Hand zum Gruß nimmt.

Ich fühle mich unwohl. Die Szene wirkt so einladend, so harmonisch und dennoch ist hier ein Mensch, den ich gestern noch am liebsten in kleine Filetstücke zerschnitten den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen hätte. Und der völlig unbeeindruckt davon mit mir flirtet, als wären wir ein altes Liebespaar.

Er schenkt mir ein Glas Sekt ein. Unglaublich, was er alles vorbereitet hat. Verwirrt und überrumpelt lasse ich es mit mir geschehen. Wo ist mein Selbstschutz? Ich versuche, mich daran zu erinnern, was mir dieser Mensch angetan hat, nur angesichts der ungezwungenen Herzlichkeit, mit der er mich behandelt, wird die Suche immer schwieriger. Der Mann wird mir doch nicht sympathisch werden? Bitte nein. Ich will nicht schon wieder nachgeben müssen. Die harten Verhandlungen von gestern habe ich nicht vergessen.

Es ist hoffnungslos, er schafft es doch tatsächlich, mir ein Lächeln zu entlocken, ein ehrliches, ich beschimpfe mich innerlich für meine Schwäche. Er macht mir ein Kompliment für mein Kleid. Es ist nicht Besonderes, ein Sommerkleid eben, na ja, es hat schon einen besonders auffälligen Ausschnitt und ist nicht besonders lang. Aber es ist ja ein warmer Spätsommertag, da kann man ja keine Hosen anziehen. Oder? Ich hatte ja gar keine andere Wahl? Oder? Ich bin inkonsequent, ich weiß, aber ich bin eine Frau, da darf ich das.

Oder? Der Mann ist mir unheimlich. Ich sollte ihn doch immer noch hassen!

Wir stoßen an. „Auf die Wiederherstellung der durch die Dummheit eines Mannes unglücklicherweise zerstörten Normalität“ Ich bin platt, welcher Mensch spricht so? Na ja, wenn er dumm wäre, wäre er nicht der Chef der EDV-Firma. Aber solche Sätze? Ich liebe diese blumenreichen Formulierungen, die mochte ich schon bei meinem Ex. Irgendwie fühle ich mich gedrängt, jetzt zu antworten.

Mit etwas Nettem. Es ist so schwer. Mir fehlen die Worte. Ich merke, wie ich plötzlich Angst habe, etwas Falsches zu sagen. Gestern noch war ich die selbstsichere Verhandlungspartnerin, die Spaß daran hatte, ihn in die Schranken zu weisen. Heute fühle ich mich plötzlich wie ein unerfahrenes Mädchen, das seinem ersten Mann gegenüber steht.

Ich war nie ein Kind von Traurigkeit und hatte genug Männer in meinem Leben, um selbstsicher zu sein.

Und jetzt passiert mir etwas wie das hier. Ich lasse es zu, dass so etwas passiert. Er macht mich sprachlos, zuerst die abenteuerliche Einladung, ohne zu wissen, wohin und nun dieser Empfang. Mein Widerstand bricht. Ich schwebe davon. Mir ist bewusst, dass ich das Gesicht und meine Achtung verliere und dass ich niemals wieder mit diesem Mann eine vernünftige berufliche Verhandlung führen kann. Er hat mich in der Hand und er weiß es. Er hat etwas an sich, was wie eine Droge auf mich wirkt.

Zum ersten Mal seit langer Zeit spüre ich wieder einen Knall im Kopf, eine Sicherung brennt durch und egal, was war, ich will mich fallen lassen, egal, was morgen ist, zu schön ist die Verlockung.

„Danke, ich bin…..“ versuche ich zu beginnen „Du musst nichts sagen, ich weiß es, ich sehe es“ kommt seine ruhige Antwort, ich registriere nicht einmal, dass er zum Du übergegangen ist, so schnell beginnt sich alles zu drehen.

Der Mann ist ein Wahnsinn. Er nimmt mir das Glas aus der Hand und legt seine Arme um mich. Unter mir öffnet sich die Erde, ich weiß nicht mehr, was um mich geschieht. Mein Hirn setzt aus. Der Ärger ist verpufft, dieser Mann hat meine Mauer, die ich so sorgfältig baute, einfach respektlos nieder gerissen. Willenlos lasse ich es geschehen, dass er mich küsst, ich erwidere den Kuss und öffne meine Lippen, gewähre ihm Eingang.

Der Kuss dauert ewig.

Er drückt mich an sich und ich lasse es willig geschehen. Mein letztes Fünkchen Widerstand ist gebrochen. Ich denke nicht an ein Danach, wie ich mit ihm morgen umgehen soll. Es fühlt sich so herrlich an. So falsch und doch so richtig. Tief in mir spüre ich, dass ich mir selbst untreu geworden bin. Aber tief in mir spüre ich auch, dass es gut ist. Als er mich loslässt, kann ich meinen Blick nicht von diesen Augen abwenden.

Er führt mich zum Picknicktisch, setzt mich hin und beginnt mich mit kleinen Häppchen zu füttern. Zwischen uns fällt kein Wort, es ist nicht notwendig, er scheint meine Gedanken zu lesen. Ich bin willenlos, unfähig zu denken. Es ist wie in einem klassischen Gemälde, ich sitze, er kniet vor mir und reicht mir das Obst, den Käse, die sonstigen Häppchen, zwischendurch trinken wir einen Schluck. Es wirkt wie eine seltsame Szene aus einem Stummfilm.

Eine Weintraubenbeere fällt in meinen Ausschnitt. War das Absicht oder Ungeschicklichkeit? Ich traue ihm alles zu. „Ups“ höre ich, „wie bekommen wir die da wieder heraus?“ Er wartet keine Antwort ab und seine Hand bewegt sich in meinen Ausschnitt. Widerstandslos lasse ich es geschehen, wie seine Finger auf Wanderschaft gehen. Sie finden kein Obst, es hat sich tief unter meinen Brüsten versteckt. Sie finden aber ihren Weg unter meinen BH, wo seine Finger meine Brustwarzen berühren, zuerst rechts, dann links.

Zart streichen die Fingerkuppen darüber und mich durchfährt ein Schauer, während die Brustwarzen sich langsam aufrichten. „hier ist kein Obst“ meint er und tut enttäuscht.

„Bist Du Dir sicher? Hast Du auch gut genug geschaut?“ kommt meine provokante Antwort. War das wirklich ich? Einen Menschen, den ich vor zwei Stunden noch am liebsten umgebracht hätte, fordere ich auf, meine Brüste zu massieren? Bin ich wirklich so ausgehungert, läufig wie eine Hündin? Ich genieße es.

Er macht es so anders, als die meisten Männer. Er nimmt Rücksicht. Ich habe den Eindruck, es geht ihm wirklich um mich und nicht um seine Lust.

Meiner Aufforderung folgend schält er meine Brüste aus dem BH, er streift mir die Träger meines Kleides ab und sucht mit seinen Händen den Verschluss des BH. Keck drängen meine Brüste ins Freie. Es fühlt sich so geil an, auch wenn ich weiß, ich bin inkonsequent, weil ich das mache, was eine Frau nie machen sollte, nämlich sich von einem Mann durch erotische Signale einlullen zu lassen.

Ich habe längst kapituliert, die weiße Fahne gehisst und ohne schlechtes Gewissen seine Gefühle aufgesaugt.

Seine Hände spielen mit meinen Brüsten, kneten sie, zwischendurch zwirbeln seine Finger die Nippel. Vor meinen geschlossenen Augen sind Blitze zu sehen. Ein Schauer nach dem anderen durchfährt mich. Ich seufze wohlig, um ihm zu signalisieren, nicht aufhören zu dürfen.

„Ich finde kein Obst“ meint er. „Ich muss woanders suchen, vielleicht ist sie hinunter gerutscht?“ „Du wirst finden, was Du suchst“ höre ich meine Worte und fühle mich wie ferngesteuert.

Ich hoffe, nein ich weiß, dass er das richtige Areal für die Suche auswählen wird. Sofort spüre ich eine Hand auf meinen Schenkeln, sie fährt die Innenseite entlang nach oben, bis zum Rocksaum, der schon sehr weit hochgerutscht ist. Dann geht es auf der anderen Seite wieder hinunter, bis zum Knie und gleich wieder hinauf. Immer mutiger wird er und immer höher wagt sich seine Hand. Meine Beine sind schon lange nicht mehr geschlossen, so wie sich das für eine anständige Frau gehören würde.

Nein, ich schreie danach, unsittlich berührt zu werden, ich kann es kaum erwarten, bis er meine Nässe, die zwischen meinen Beinen heraustritt, fühlen wird. Endlich traut er sich, über meinen Slip zu streicheln, zuerst rechts und links am Saum entlang und dann direkt über die Mitte. Unmissverständlich spreize ich die Beine noch mehr und drücke ihm mein Becken entgegen, so, als wollte ich sagen „komm endlich, steck mir was rein. „

Er kann meine Gedanken lesen.

Seine Finger drängen unter den Slip und arbeiten sich sofort zu meiner Spalte vor. Sie ist nass, ich bin erregt, geil, rattig, alle denkbaren Vokabel zusammen können nicht jene heißen Emotionen beschreiben, die mich im Augenblick durchfluten. Zwei Finger teilen die Schamlippen auseinander und streichen vom Kitzler bis nach unten immer wieder hin und her. Ich laufe aus. schreie danach, dass er mir einen Finger hinein steckt. Endlich ist es soweit. Langsam dringt er ein, es fühlt sich so ausgefüllt an, es ist nicht einer, es sind mindestens zwei Finger.

Und er fährt nicht nur hinein, er beginnt, die Finger in mir zu bewegen, wie ein kleiner Mixer, der die Haut meiner Spalte massiert. Ich kippe fast weg. Ich fühle mich wie ein Teenager bei seinem ersten Sex. Er beobachtet meine Reaktion sehr genau. Wenn ich aufstöhne, verstärkt er seine Bewegungen und schiebt noch mehr nach, lasse ich nach, gibt auch er mir etwas Luft, um aber sofort wieder los zu legen. Auf diese Weise treibt er mich zu einer Geilheit, die ich schon lange nicht mehr so schnell erreicht habe.

Zu meiner Enttäuschung hört er kurz vor meinem Orgasmus auf. So ein gemeiner Kerl. Das war Absicht. Als er mich in die Höhe zieht, folge ich ihm willenlos. Mein Kleid rutscht meine Hüften hinab und ich stehe nur mehr im Slip vor ihm. Jetzt will aber auch ich ihn spüren und meine Hände gehen auf Wanderschaft, öffnen langsam die Knöpfe seines Hemdes, bis ich über seine Brust streicheln kann. Sie fühlt sich wunderbar an, aber das ist mir nicht genug.

Sofort muss sein Gürtel und sein Hosenbund daran glauben. Schnell steigt er aus der herunter gerutschten Hose. Seine Schuhe fliegen davon, er trägt keine Socken. Lange halte ich mich nicht auf, jetzt bin ich die Fordernde, ich will wieder die Kontrolle über die Situation erlangen. Meine Hände zerren an seinem Slip und wenige Augenblicke später liegt er im Gras.

Sein Schwanz springt mir entgegen. Meine Hände erfassen ihn. Er liegt gut in der Hand.

Ich mag eher dicke Schwänze, wenn sie zu lang sind, kann das manchmal schwierig sein, ihn schmerzfrei in mir zu versenken. Aber dieser hier sieht vielversprechend aus und offenbar ist er ein wenig ausgehungert. Schnell wächst er unter meinen Fingern, die ihn sanft, aber bestimmt massieren.

Ich spüre, wie seine Hände sich am Bund meines Slips zu schaffen machen und schon stehe ich nackt vor ihm. Er kniet sich vor mich und vergräbt sein Gesicht in meinem Geschlecht.

Ich beuge mich zurück, stütze mich mit den Armen nach hinten an seinem Auto ab und strecke mein Becken nach vor, damit er mich möglichst gut berühren kann. Seine Zunge streicht über meine Schamlippen, er versucht, in mich einzudringen. Er nimmt auch seine Finger zu Hilfe und steckt mir zwei hinein, die mich heftig und schnell ficken. Der Saft rinnt mir aus meinem Loch und meine Knie zittern. Der erste Orgasmus kündigt sich an und ich muss mich am Auto krampfhaft festhalten.

Ich höre mich selbst, wie wenn ich aus großer Entfernung lausche, wie ich geräuschvoll stöhne.

Wie ein Hammerschlag kommt es mir, während seine Finger wie bei einem Motor immer wieder in mich stoßen, die Feuchtigkeit ein schmatzendes Geräusch verursacht, die zeigt, wie nass und geil ich bin. Mir wird fast schwarz vor den Augen, so sehr überkommen mich meine Lustgefühle. Was macht dieser Mann nur mit mir? Wieso kennt er meine Knöpfe, auf die er drücken muss, damit ich abfahre?

Er muss mich auffangen, damit ich nicht in die Knie gehe.

Nur langsam wird mein Atem ruhiger und die Kraft kommt zurück. Ich bin nass, es rinnt zwischen meinen Beinen und ich fühle mich großartig. Benutzt, schmutzig, aber großartig. Ich will mehr. Aber vorher ist er dran. Ich gehe in die Knie und schnappe seinen Schwanz, sauge ihn in meinem Mund und versuche, ihn der ganzen Länge nach, in den Mund zu bekommen. Es gelingt und nun stöhnt er auf. Meine Zungenfertigkeit hat schon so manchen Mann um den Verstand gebracht und ich will wissen, wie sehr er mir widerstehen kann.

Er reagiert wie wild, packt meinen Kopf und drückt ihn gegen sich. Sein Schwanz stößt tief in meinen Rachen und ich muss heftig würgen, damit ich ihn wirklich mit der ganzen Länge unterbringe. Nun hat er wieder die Steuerung übernommen und gibt mir den Rhythmus meiner Kopfbewegungen vor. Gnadenlos fickt er mich in meinen Mund und ich bekommen Angst, er könnte abspritzen bevor ich sein Gerät endlich in mir, in meinem geilen Loch versenken konnte.

Mehrmals spüre ich das Zucken in seinem Glied und ich muss meine Bewegungen zurücknehmen, gegen den Widerstand seiner Hände, ich will es hinauszögern. Ich spüre, wie sich an seiner Spitze der Geschmack verändert, es kommen offensichtlich bereits ein paar Lusttropfen heraus, die ich gierig in mir aufnehme. Aber ich lasse ihn nicht kommen.

Schließlich ist es ihm zu viel. Er zieht mich hoch, dreht mich um und ich lege mich mit dem Oberkörper über den Fensterrand des Autos.

Schon spüre ich, wie sein Schwanz von hinten gegen mein Loch drängt und ohne weiteres Zögern mit einem heftigen Ruck bis zum Anschlag hineinfährt. Ich fühle mich ausgefüllt, ein Gefühl der Wärme steigt in mir hoch. Ich bin geil. Nur mehr ein Stück Fleisch, welches jetzt benutzt, gestoßen, besudelt, gefickt werden will. Ich bestehe nur mehr aus Lust, ich bekomme kaum mit, was um mich passiert. Ohne Unterbrechung stampft sein Kolben in mein nasses Loch.

Der nächste Orgasmus kündigt sich an und überrollt mich mit einer solchen Wucht, dass ich mein Schreien als Echo höre. Seine Hände greifen nach vor und kneten meine baumelnden Brüste während sein Hodensack gegen meinen Kitzler klatscht.

Auch er atmet schwer, er hat die Hauptarbeit zu leisten und das macht er gut. Ich fühle ein unersättliches Brennen in mir und er befriedigt dieses Brennen, indem er ohne Pause seinen heißen, dicken Prügel in mein Fickloch stößt.

Ich bekomme kaum mit, wie sich auf der anderen Seite des Autos etwas bewegt. Zwei Radfahrer kommen vorbei, ein junges Paar, sie werden immer langsamer und sehen mit großen Augen zu. Als sie fast vorbei sind, höre ich nur „die beiden sind ja krass“, aber in mir ist keinerlei Scham, ich bin hemmungslos, mein Exhibitionismus bricht wieder einmal voll aus. Es turnt mich unendlich an, den beiden zu zeigen, wie lustvoll ich ficken kann.

Ich habe schon viele Orgien erlebt und Sex an ungewöhnlichen Orten, zu dritt oder viert war während des Studiums auch nichts Ungewöhnliches. Aber viel zu selten hatte ich in den letzten Jahren Gelegenheit für so schamlosen, öffentlich Sex. Es macht mich geil, ich wünsche mir, es kämen noch mehr Leute, die mich sehen, wie ich von einem Höhepunkt zum nächsten gefickt werde.
Aber es kommt niemand, stattdessen komme ich schon wieder, ich zähle nicht mehr mit.

Nun zieht er mich in sein Auto, klappt die Sitze nach vorne, setzt sich auf die Rückbank und ich schwinge mich über ihn. Wie besessen lasse ich mich auf seinem steil empor stehenden Schwanz niedersinken und beginne einen Ritt, dass er Angst um seine Beckenknochen und die Stoßdämpfer des Autos haben muss. Es ist irre, im offenen Wagen zu reiten, ich will der Welt meine Nacktheit zeigen! Immer schneller bewege ich mich, ich will ihn mit meinem Geschlecht aussaugen.

Ich will seinen Saft tief in mir spüren, ich will, dass er mich vollspritzt. Meine Brüste wippen so heftig, dass es fast weh tut.

Wir stöhnen im Gleichklang. Er füllt mich perfekt aus, seine Bewegungen sind so wild und elegant zu gleich, jeder seiner Stöße jagt einen Lustschrei in meine Kehle und ich reibe mit der Innenseite meines Lochs an seinem Schwanz, mal auf, mal ab, dann wieder kreisend. Ich setze all meine Kunst ein, um ihn sexuell zu besiegen.

Und es gelingt mir, er bäumt sich ein letztes Mal auf und mit einem Brüller, der von einem Löwen stammen könnte, pumpt er mir seinen Samen tief in meine Muschi, Schub um Schub, es ist so viel, er muss schon sehr lange enthaltsam gelebt haben, um so viel Saft zu produzieren. Seine Finger krallen sich in meinen Rücken, dass ich fürchte, er reißt meine Haut auf. Doch dieser Schmerz stößt auch mich über die Klippe und ein Orgasmus, der mir die Besinnung raubt, überkommt mich.

Später wird er mir erzählen, ich hätte wie von Sinnen um mich geschlagen und wollte nicht aufhören zu schreien.

Ich breche über ihm zusammen. Der Schweiß rinnt an uns herunter, sein Saft rinnt aus mir und ich liege auf seiner Brust. Nur sehr langsam komme ich wieder zu mir und realisiere, was hier abgelaufen ist. Wir haben, seit ich bei ihm angekommen bin, keine fünf Sätze gesprochen. Es war alles so normal, so selbstverständlich, ich habe jegliche Selbstkontrolle verloren, die nun erst sehr langsam wieder zurückkehrt.

Ich fühle mich großartig, ausgefüllt, befriedigt, aber plötzlich kommt es wie ein Hammerschlag. Wir hatten ungeschützt Verkehr. Etwas, was ich seit ewigen Zeiten nicht mehr riskiert habe. Ich hebe meinen Kopf und blicke ihn an. Sein Gesichtsausdruck ist selig und liebevoll. Seine Hände streicheln meinen Rücken. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Aber ich muss das jetzt ansprechen, besser jetzt als die Ungewissheit bestehen zu lassen. Er ist nicht überrascht, hat Verständnis und erklärt, dass er so weggetreten war, dass auch er nicht mehr an ein Kondom gedacht hat.

Bei seinem letzten Gesundheitscheck sei auch das getestet worden und da ich selbst in den letzten Jahren nie ungeschützten Sex hatte, ist das Thema abgehakt.

Lange bleiben wir so. Als es zu dämmern beginnt und kühl wird, ziehen wir uns an und setzen das unterbrochene Picknick bei Kerzenschein fort. Wie zwei frisch Verliebte lachen wir, quatschen, erzählen von uns selbst. Seine Frau ist verstorben und die Kinder sind erwachsen. Er lebt seit mehreren Jahren allein und bisher hätte jede Frau vor allem sein Geld geliebt.

Er gesteht mir, dass er seit unserer Begegnung in der Kanzlei an nichts anderes als an mich gedacht hat. und dass er glücklich ist, dass er mein Kleid ruiniert hat, denn das gab ihm die Möglichkeit, sich mir so auffällig zu nähern. Wir lachen und ich nehme diesen Mann, den ich heute Morgen noch gehasst habe, in den Arm und sage einfach nur „Danke. „

Als wir uns später verabschieden und jeder in sein Auto steigt, vereinbaren wir, den Sonntag vergehen zu lassen, um unsere Gedanken zu ordnen und uns Montagnachmittag zu treffen.

Er wird sich bei mir melden, verspricht er.

Endlich ist Montag und ich warte. Und ich bin müde. Den Sonntag habe ich lange im Bett verbracht. Das Erlebnis mit ihm beim Picknick hat mich intensiv beschäftigt. Die Erregung kam mit jedem Gedanken nochmals. Wie oft ich mich gestern Tag selbst befriedigt habe, kann ich nicht mehr sagen, aber es war oft und immer sah ich ihn, wie er über, unter, hinter mir in mich hinein gestoßen hat.

Ich roch seinen Duft, hörte seine Stimme und schmeckte seine Küsse. Es war ein fast perfekter Tag, zum vollkommenen Glück fehlte nur er. Es war schwer, ihn nicht anzurufen, aber ich wollte nicht gleich beim ersten Mal zeigen, dass ich ihm verfallen bin. Ich schickte nur ein Foto von mir, wie ich nackt vor dem Spiegel stehe. Die Antwort war ein Bild seines harten Schwanzes und der Satz: „er freut sich auf Dich!“ „Erwischt, Herr Dr.

Bauer, sie machen es sich also selbst?“ Meine Hormone leisteten gestern wirklich Schwerarbeit, viel geschlafen habe ich am Wochenende nicht.

Und jetzt sehe ich ihn bald. Unruhig warte ich auf eine Nachricht. Bis nach der Mittagspause kommt Nichts. Meine Gedanken beginnen langsam im Kreis zu gehen. War ich wieder nur ein Spielzeug?

Um 14:30 kommt endlich eine Whatsapp-Nachricht von ihm. Es ist nur ein Foto, unter welchem „16:00“ steht.

Auf dem Foto sieht man eine Shopping-Mall, die bekannteste der Stadt. Riesengroß. Was meint er damit? Offenbar will er mich dort treffen. Aber wie in des Teufels Namen soll ich ihn dort finden? Ich schreibe zurück: „OK, wo?“ ich gehe auf sein Spiel ein. Es kommt keine Antwort, obwohl ich sehe, er hat die Nachricht gelesen. Was soll ich tun? Ich beschließe, ihm zu vertrauen und davon auszugehen, dass er weiß, was er tut.

Kurz vor 16:00 Uhr steige ich auf dem riesigen Parkplatz aus und bewege mich in die Richtung des Haupteingangs. Mein Handy vibriert: „Nach dem Haupteingang genau 240 Meter, dann den nächsten Gang rechts wählen“. Was soll das? Ich blicke mich um, ich kann ihn nirgends sehen. Ist er hier? Ich bin etwas verunsichert, aber ich tue, wie er mir befiehlt. Ich zähle die Schritte, versuche die richtige Entfernung zu messen.

Hier ist ein Seitengang, in den biege ich ein. Sofort brummt das Handy wieder: „Jetzt die Rolltreppe ins obere Stockwerk und in ein Geschäft auf der linken Seite, vor welchem ein Papiertaschentuch auf dem Boden liegt“ Wo ist er? Ich suche alles mit den Augen ab. Er ist nicht da. Oben ist er auch nicht. Aber hier liegt tatsächlich ein Taschentuch, also muss er hier sein. Wo bist Du verdammt noch mal?

Im Geschäft kommt die nächste Nachricht: „Zur Hinterseite gehen, wo die Umkleidekabinen sind.

Du betrittst die auf der ganz linken Seite. “ Mein Herz beginnt wie wild zu schlagen. „Hier bist Du also, Du Schuft“ denke ich und reiße den Vorhang zur Seite. Die Kabine ist leer. Auf dem Haken hängen ein paar Kleider und als ich schon wieder gehen will brummt es: „Du bist am Ziel. Probiere die Kleider, wenn sie passen, gehören sie Dir. Als kleine Entschädigung für dein kaputtes Kleid von Freitag. „

Er ist nicht zu sehen.

Wie macht er das? Ich bin verwirrt, aber auch aufgeregt, ich liebe solche Spiele. Die Kleider sind wunderschön, es sind drei Businesskleider und ein Cocktailkleid. Sehr elegant und sie scheinen auch meine Größe zu sein. Ich ziehe mich aus und probiere das erste, es sitzt perfekt. Und es sieht toll aus, professionell, aber sehr weiblich. Das zweite ist ein Flop, darin sehe ich aus wie eine Wurst und das dritte hat eine grausame Farbe.

Also weg damit. Das Cocktailkleid ist die pure Sünde. Ein tiefer Ausschnitt vorne und ein noch tieferer hinten. Und es ist kurz, aber als ich mich darin im Spiegel sehe, mag ich mich sofort. Selbstverliebt kokettiere ich mit meinem Spiegelbild, als der Vorhang aufgeht und zwei Hände nach mir greifen, mich von hinten umschlingen und mich an einen warmen Körper drücken. Er ist da!

„Du verdammter Schuft, wo warst Du die ganze Zeit?“ Er lächelt und sagt kein Wort, stattdessen dreht er mich um, bedeckt mein Gesicht mit Küssen und zieht den Vorhang hinter sich zu.

Ich bin schon wieder wie in Trance, was macht dieser Mann nur mit mir? Jetzt geht alles sehr schnell, er zieht mir das Kleid über den Kopf, mein BH und mein Slip sind gleich weg und ich habe seine Hose geöffnet, bevor er es überhaupt realisiert. Auffordernd stelle ich mich vorgebeugt vor ihn, strecke ihm mein Hinterteil entgegen und er versteht, was ich will.

Ich bin triefnass, sofort steckt er in mir und beginnt, mich so leise und unauffällig wie möglich zu ficken.

Draußen sind die Kunden und hier in der Umkleidekabine treiben wir es schmutzig und geil. Schon wieder schießt er mich binnen kürzester Zeit in geile Höhen. Ich kann mich kaum halten. Es kommt mir. Immer wieder muss ich mich abstützen, damit ich nicht in die Knie gehe. Der Mann ist der pure Teufel, den der Himmel schickt, so wie er mich befriedigt.

Schwer atmend spüre ich, wie ich von hinten gestoßen werde.

Im Stehen rammt er mir seinen dicken Schaft immer schneller hinein und ich fühle, wie sich durch Zucken sein Höhepunkt ankündigt, zum wiederholten Male lasse ich mich fallen und ein Orgasmus durchströmt mich so intensiv, dass meine Knie weich werden und mir der Schleim die Schenkel hinunter rinnt. Endlich pumpt er mit ruckartigen Bewegungen seinen Saft in mehreren Schüben tief in mich. Obwohl ich gezwungenermaßen so leise wie möglich bin, entkommt mir ein Laut.

Da höre ich eine Stimme: „ist alles in Ordnung, kann ich hel……“ Ich reiße die Augen auf und blicke in das Gesicht einer Frau, die sich erschrocken den Mund zuhält.

Unsere Bewegungen stoppen. Sein zuckender Schwanz rutscht mit einem Plopp aus mir und mir läuft ein Schauer über den Rücken. So wild ich eben noch war, so beherrscht versuche ich jetzt zu sein. Aber so geil, wie ich immer noch bin, ist mir die Situation eigentlich völlig egal.

Doch ich weiß, wann es genug ist, leider. Die Verkäuferin ist blutrot im Gesicht, sie versteht wohl keinen Spaß. „Sie verlassen sofort das Geschäft, sonst rufe ich die Polizei“ zischt sie, krampfhaft bemüht, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Sie reißt den Vorhang zu. Kichernd ziehen wir uns an, ein Quickie in der Umkleidekabine, wer das nicht kennt, weiß nicht, was er versäumt. Wir schnappen die beiden Kleider, die mir passen und flüchten zur Kasse. Er zahlt und Hand in Hand verlassen wir den Ort der Sünde.

Draußen fallen wir uns laut lachend um den Hals. Es war so herrlich, dieses Abenteuer.

Diesen Abend trennen wir uns nicht. Er übernachtet bei mir. Auch am nächsten Tag. Und dann wieder. Und nochmals. Und ich glaube, er will gar nicht mehr gehen. Und das ist gut so. Ich habe meinen Hafen gefunden.

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Ein neues Leben

Es ist morgens ½ 8 Uhr, meine Frau macht sich im Badezimmer hübsch. Vor dem Spiegel, leicht nach vorne gebeugt legt sie ihr Make-up auf. Sie trägt einen schwarzen BH der ihre Brüste mehr zeigt als er sie bedeckt. Ich ahne einen Slip aus gleicher Spitze unter der transparenten Strumpfhose. Sie balanciert leicht auf den schwarzen hochhackigen Pumps mit den Riemchen über den Knöcheln.

Ich sehe ihr zu. Sie schminkt sich heute besonders sorgfältig, das Rot ihrer Lippen im Kontrast mit dem dunklen Lidschatten um ihre braunen Augen machen sie unwiderstehlich.

Gestern war sie bei ihrer Friseuse und überraschte mich mit einem neuen Schnitt, mittellang kastanienbraun mit hübschen rötlichen Strähnchen.

Ich fühle ein Prickeln in der Brust. Sie ist schön, erregend. Sie schenkt mir ein Lächeln als sie das Bad verlässt, verschwindet im Schlafzimmer und schließt die Tür. Ich bleibe mit einem Hauch ihres verwirrenden Parfüms.

Sie bleibt lange im Schlafzimmer, Zu lange eigentlich um nur ein Kleid auszusuchen.

Ich bin aber zu abgelenkt um mir darüber Gedanken zu machen.

Endlich kommt sie und wieder schließt sie die Tür was mir jetzt doch auffällt. Sie trägt einen dunkelgrünen kurzen Rock und ein bordeauxrotes Top, geschlossen mit langen Ärmeln das ihre Figur betont. Eine offen getragene Jacke aus matt glänzendem Stoff macht ihre Garderobe komplett. Sie wirft mir ein Küsschen zu und sagt: Ich gehe heute Abend geschäftlich aus. Ich habe dir etwas zum Essen vorbereitet und… mit einem etwas spöttischen Lächeln… eine Überraschung im Schlafzimmer.

Sie geht die Treppe hinunter, Ich sehe ihren festen Po in dem engen Rock, ihre Beine im glänzenden Nylon. In ihrer Hand die kleine Tasche, immer fertig für ihre spontanen Reisen. Sie verlässt das Haus, ich höre ihren Wagen anspringen und sehe durch das Fenster die Rücklichter ihres Golf die nächste Kurve nehmen und verschwinden.

Was soll das heißen, eine Überraschung? Neugierig öffne ich die Tür zum Schlafzimmer und bin wirklich überrascht.

Auf dem Bett liegt ein rotes Kleid ausgebreitet, Das Oberteil aus Spitze, der Rock doppelt, transparent mit rotem Satin unterlegt. Daneben ein schwarzer BH wie ich ihn an ihr so liebe, aber mit der Körbchengröße B und nicht C, ein dazu passendes Höschen, eine Strumpfhose und ein ebenfalls schwarzes Miederhöschen. Vor dem Bett ein Paar roter Pumps mit halbhohen Absätzen der Größe 41,5. Sie trägt die 38. Neben der Wäsche eine kleine weiße Schachtel und ein rosa verschlossener Umschlag.

Ich öffne die Schachtel. Sie enthält zwei Siliconbrüste, sehr natürlich mit richtigen Nippeln.

Etwas nervös öffne ich den Umschlag und finde einen Brief in ihrer Handschrift.

Mein Liebling!

Seit einiger Zeit habe ich den Verdacht dass Du Dir zu Hause kleine Freuden bereitest. Ich merke dass meine Unterwäsche in den Schubladen neu eingeräumt ist, meine Röcke und Kleider tauschen ihre Plätze im Schrank ganz alleine.

Hilft ihnen etwa jemand? Im Wäschekorb bekommen meine Höschen Flecken, manchmal sogar die BHs. Seit dem Tag als ich Dich nicht mehr zu mir ins Bett ließ frage ich mich wie Du es wohl machst. Für eine kleine Freundin gab es nie einen Verdacht. Jetzt ist mir klar, Du hast einen neuen Weg gefunden um Dir Freude zu machen.

Das ist schön, und von jetzt an kümmere ich mich wieder um Dein Liebesleben.

Aber zu meinen Bedingungen die Du auch einhalten musst. Du darfst Dich ausschließlich an meiner Wäsche und meinen Kleidern erregen oder an den Dingen die ich Dir gebe. Du erzählst mir ohne Geheimnisse Deine Erlebnisse und Gefühle. Du wirst es nicht bereuen, ich werde Dir zeigen was Du nicht zu träumen gewagt hast.

Heute Abend beginnt unsere neue Intimität, und Du wirst anziehen was ich Dir hingelegt habe. Ich glaube Dein gutes Stück wird schon steif wenn es mein Höschen spürt, sei vorsichtig mit der Strumpfhose, Du hast sicher schon Erfahrung damit und halte Deinen Steifen im Miederhöschen unter Kontrolle.

Ich bin sicher dass das Gefühl zum ersten Mal richtige Brüste im BH zu haben, zu sehen wie die Nippel sich durch den transparenten Stoff abzeichnen, Dir Lust macht Dich so oft wie möglich zu verwandeln. Du wirst sehen das Kleid passt Dir wie nach Maß und mit etwas Übung gehst Du in den Pumps wie eine richtige Frau.

Du darfst Dir nicht wie Du Lust hast Dein Vergnügen selbst holen.

Du wirst Dich im Spiegel anschauen, in der Wohnung herumgehen und spüren wie sich der Rock auf Deiner Strumpfhose anfühlt. Wenn Du Dich setzt schlage die Beine übereinander wie eine Frau, fühle Deinen Busen durch das Spitzenoberteil des hübschen Kleids. Du wirst Dich an den leichten Druck der BH Träger gewöhnen, Du wirst sie jetzt sehr oft tragen.

Lasse Deiner Phantasie freien Lauf. Stelle Dir vor was Deine Frau auf ihren Reisen macht, Du hast sicher eine Idee.

Vielleicht auch heute Abend.

Eine erfahrene reife Frau wie ich nimmt sich die Männer zu ihrem Vergnügen. Ich liebe es einen Mann heiß zu machen und dann mit ihm zu schlafen. Anfangs habe ich auf einem Präservativ bestanden aber es ist viel schöner einen harten Schwanz direkt in mir zu spüren und ihn tief in meine Scheide abspritzen zu lassen sodass ich es nur noch ohne Gummi mache. Du verstehst mich sicher.

Ich glaube Du bist nicht eifersüchtig. Im Gegenteil, es gefällt Dir. Du stellst Dir vor wie Deine Frau einen Mann reitet der ihre Brüste mit den Händen umfasst und ihre Nippel massiert. Sie bewegt ihre Hüften. Sein steifes dickes Glied steckt in ihr und gleitet im Rhythmus ihres Körpers hinein und heraus. Sie fühlt ihren Orgasmus kommen und erregt ihn mehr und mehr, sagt ihm Dinge die nur eine erfahrene Frau kennt.

Er kommt mit ihr zusammen, hält sie fest im Moment in dem sein Samen in sie spritzt, lässt alles tief in ihre Scheide. Drei-, viermal pumpt er während sie ihre Hüften sanfter bewegt, ein zufriedenes Lächeln im Gesicht.

Du möchtest es sehen? Später vielleicht. Doch jetzt noch läuft unser Liebesleben auf getrennten Wegen.

Ich wünsche Dir einen zauberhaften Abend, wir sehen uns morgen.

PS: Für Deine neue Garderobe habe ich im Kleiderschrank auf der Mädchenseite Platz gemacht und für Deine neue Wäsche in meiner Kommode.

Ich bin wie hypnotisiert. Irgendwie bin ich ihr dankbar. Es ist 9 Uhr, der Abend ist noch weit.

Ich öffne den Schrank und sehe ihre Kleider und Röcke wie schon oft, dieses Mal ist es anders. Sie selbst führt mich. Es ist wie wenn jedes Kleid, wie wenn die durchsichtige Bluse mit ihrer Stimme zu mir sagt: Nimm mich, zeige mich Deinem kleinen Freund um ihn dick und hart zu machen, reibe ihn auf mir, lass ihn die verschiedenen zarten Stoffe spüren.

Aber mach es nicht zu schnell. Ich gehöre Deiner Frau. Ich erlebe viel wenn sie mich trägt. Wenn Du mit mir zärtlich bist erzähle ich Dir einige meiner Abenteuer.

Ich nehme ihre Bluse mit den Ärmeln und dem V Ausschnitt aus Spitzen und einen hellen Seidenrock mit großen pastellfarbenen Blumen und lege sie auf das zweite Bett. Ich hole meinen schon halberigierten Schwanz heraus und lasse ihn langsam über den Rocksaum gleiten.

Ihre Bluse verströmt den leichten Duft ihres Parfüms. Ich habe Lust sofort zu spritzen aber lasse meinen kleinen Freund ein bisschen in Ruhe und suche im Wäschekorb eines ihrer süßen intimen Teile. Ich finde ein Satinhöschen, cremefarbig, vorne aus Spitze mit kleinen Rosen.

Ich gehe ins Schlafzimmer zurück und beginne mit meinem Schwanz das Zauberstuck zu entdecken. Ich zeige ihm den Unterschied zwischen dem glatten Satin und dem anregenden Kontakt mit der Spitze.

Er darf auch hineingleiten und den Teil spüren der ihren intimsten Bereich berührt.

Ich sehe meine Frau au dem Rücksitz eines Wagens. Sie trägt ihre Bluse und hat den Rock hochgeschoben. Sie hält den steifen Schwanz eines Mannes und schiebt ihn in ihre Scheide. Sie hat ihr Höschen auf die Seite geschoben, es reibt bei jedem Stoss des Mannes an seinem Prügel. Es ist dasselbe das jetzt meinen Schwanz zum Abspritzen bringt.

Ich sehe einen feuchten Fleck größer werden und massiere die letzten Tropfen in das süße Teil.

Danach räume ich Rock und Bluse wieder in den Schrank, jetzt ohne mir Gedanken zu machen sie genau an den gleichen Platz zu hängen. Das Höschen, das in kurzer Zeit unter ganz verschiedenen Umständen zwei Schwänze zu spüren bekam, wandert zurück in den Wäschekorb.

Der Tag vergeht, ich mache meine tägliche Arbeit und denke an meine Überraschung.

Von Zeit zu Zeit gehe ich ins Schlafzimmer um sicher zu sein dass ich nicht nur einem Traum nachhänge. Nein, das schöne Kleid ist Realität, die Pumps in meiner Größe erinnern mich daran wie sehr meine Frau auf Perfektion Wert legt.

Der Abend naht, ich nehme eine Dusche, mein Duschgel ist verschwunden. Ich finde ein anderes, „für die Frau“ mit einem diskreten Rosenduft. Es lässt auf der Haut eine sanfte Glätte.

Ich gehe aus dem Bad ins Schlafzimmer, ungeduldig mir den BH mit den hübschen Brüsten anzuziehen. Ich schließe die Häkchen und ziehe die Träger über die Schultern. Wie nur hat meine Frau die Größe des BH erraten können? Er passt perfekt. Ich öffne die kleine Schachtel und nehme die Siliconbrüste heraus. Ich berühre ihre Nippel, nehme sie und placiere sie in den Körbchen. Mein kleiner Freund ist extrem erregt. Zum ersten Mal mit natürlichen Brüsten, fühle ich mich ganz verändert.

Ich wage nicht mich im Spiegel anzusehen, die Versuchung mich sofort zu befriedigen ist groß. Doch ihr Brief verbietet es mir. Ich halte mich zurück und nehme ihr Höschen. Es ist dasselbe das sie vor kurzem getragen hat. Ich erinnere mich, am Bündchen hat es einen Schmetterling mit einer kleinen Perle. Es hat den erregenden Duft ihres Körpers und ihres Parfüms. Es ist nicht leicht meinen ungeduldigen kleinen Freund darin unterzubringen. Jetzt die Strumpfhose.

Vorsichtig ziehe ich sie über bis zur Taille. Das Miederhöschen rettet meine Situation. Meine Frau kennt die Ungeduld der Männer. Das Miederhöschen aus Lycra hat den Effekt „flacher Bauch“, der für mich in anderer Weise wichtig ist.

Es hält meinen Schwanz unter Kontrolle und übt einen ungewohnten Druck auf meine Eier aus. Meine Silhouette ist verändert. Ich habe das Gefühl eine Erektion ist nicht immer das Ziel meiner Lust. Im Spiegel sehe ich das attraktive Profil einer Frau mit hübschem Po und kleinen festen Brüsten.

Ich bin ungeduldig mir mein neues Kleid anzuziehen.

Ich nehme es in die Hand, Größe 40 mit einem Reißverschluss an der linken Seite. Ich öffne ihn und lasse das Kleid über meinen Kopf über mich gleiten. Zum ersten Mal trage ich mein eigenes Kleid. Ein Traum mit einem Oberteil aus Spitze und dem doppelten Rock aus Satin und Tüll. Der Rock endet gerade über dem Knie, ist weit geschnitten und das lebhafte Rot gefällt mir sehr.

Ich setze mich auf den Bettrand und ziehe mir die Pumps an. Ich schließe die kleinen goldenen Schnallen über den Knöcheln und stehe auf. Erste vorsichtige Schritte führen mich vor den großen Spiegel. Ich drehe mich einmal, und noch einmal, der Rock fliegt. Ich möchte mich überall berühren.. Meine Brüste die mir wie natürlich vorkommen, den Po in seinem Miederhöschen. Ich hebe meinen Rock und kontrolliere die Nylons auf meinen Beinen. Vorsichtig streiche ich über die Strumpfhose und spüre den Kontakt mit meinem Kleid.

Meine Frau hat alles vorausgesehen und in diesem Augenblick denke ich an sie und an die schönen Dinge die sie gerade jetzt mit einem Mann unternimmt. Ich liebe sie für ihre freie Phantasie und wünsche dass sie heute Nacht einen Mann erregt, er sie zum Höhepunkt bringt, und in sie spritzt ohne Gummi. Ihre Scheide nimmt sein Sperma auf wie ihr Höschen meines.

Dann geschieht etwas was ich noch nie erlebt habe.

Vor dem großen Spiegel ohne mich zu berühren spüre ich die Erregung. Ich sehe mich in einem von ihr ausgesuchten Kleid in ihrer Wäsche, Fast gegen meinen Willen komme ich. Ich spüre den Orgasmus. Mein Schwanz ist gefangen in ihrem Höschen, der Strumpfhose und dem Mieder. Meine Göttin hat es vorhergesagt. Ich komme zum Höhepunkt ohne zu onanieren. Nur in ihrer Wäsche und einem schönen Kleid und denke an all die erregenden Dinge die sie mit anderen Männern macht.

Ich spritze. Sie wird die Spuren im Wäschekorb wieder finden.

Vor dem Ausziehen setze ich mich auf den Bettrand und kreuze die Beine in meinem Kleid.

Der Rocksaum rutscht nach oben, die Strümpfe über den Beinen und die Pumps mit den hohen Absätzen geben mir das Gefühl als Frau attraktiv zu sein.

Nach einigen Minuten ziehe ich mich aus und wie sie mir versprochen hatte war ein Bereich in ihrer Garderobe für mich und meine neuen Favoriten reserviert.

Natürlich sind die Teile die intimen Kontakt mit den Ergüssen meiner Lust hatten direkt in die Wäsche gewandert.

Die Zeit vergeht schnell. Schon 11 Uhr, Ich suche meinen Pyjama unter dem Kopfkissen, er ist verschwunden. An seiner Stelle find ich ein Seidennachthemd meiner Frau mit feinen Trägern und süßer Stickerei um die Brust und am Saum. Ich beeile mich hineinzuschlüpfen. Im Bad vor dem Spiegel beim Zähneputzen bekomme ich wieder Lust.

Aber diesmal kommt die Erfüllung nicht ohne Hilfe. Ich hebe das Hemdchen und nehme meinen kleinen Freund in die Hand. Ich reibe ihn sanft und sehe wie er größer und steifer wird. Er steht gerade unter dem sexy Hemdchen, ich denke an sie in ihrer erregenden Wäsche am Morgen und onaniere vor dem Spiegel bis ich mich schnell zum Waschbecken drehe und hineinspritze. Endlich müde gehe ich ins Bett und schlafe zufrieden ein.

Am Morgen wache ich auf und das kurze Nachthemdchen das ich trage erinnert mich sofort an den zauberhaften Abend.

Ich dusche und mit leichtem Bedauern ziehe ich Hemd und Hose an, kann aber doch nicht der Versuchung widerstehen darunter eines der Höschen meiner Frau anzuziehen, ihr wieder etwas nahe zu sein. Ohne Absicht fange ich an mich wie eine Frau zu fühlen, Setze mich auf der Toilette wie sie, den Slip über die Beine geschoben.

Am Abend kommt sie wieder, strahlend und lächelnd; eine erfüllte Frau. Ich habe das Gefühl dass der häufige Sex mit ihren verschiedenen Liebhabern sie immer schöner macht.

Sie gibt mir ein Küsschen mit gespitzten Lippen und fragt: Wie hat mein kleiner Schatz ihre Überraschung gefunden? Hat sie Dir gefallen? Wundervoll, antworte ich, ich war wie verzaubert. Du bist wunderbar.

Das ist schön, und willst Du dass wir weitermachen?

Ja und so schnell wie möglich.

Sie lacht, Ungeduldig? Wir haben den ganzen Abend um Dich weiter in Dein neues Leben einzuführen und ich bin Dir sicher eine gute Lehrerin.

Sie legt ihre Hand mit den sorgfältig lackierten Nägeln auf meinen Arm und ich bemerke ein neues Armband an ihrem Handgelenk.

Gestern war ich in der Stadt nach der Arbeit, shopping , auch für Dich, danach traf ich mich mit einem Mann in einem Restaurant. Ein netter Abend den wir in einem Hotel fortgesetzt haben. Du weißt dass ich nie etwas trinke, ich habe aber doch ein Glas Sekt genommen was mich sichtlich stimuliert hat.

Wir haben es dreimal gemacht und er hat mir dieses hübsche Armband geschenkt.

Ich erzähle ihr meine Phantasien von gestern Abend, dass sie mit einem Mann schläft ohne Präser, sie umarmt mich und sagt: Wir sind jetzt so vertraut, ich möchte einen neuen Namen für Dich, einen weiblichen, Irina, das ist sanft und etwas exotisch, das passt zu Dir. Irina ist schön, sage ich, Irina gefällt mir.

Top von jetzt an bist Du meine Freundin und nun komm schnell mit mir und wir machen was alle Mädchen lieben: Neue Kleider anprobieren.

Sie nimmt mich an der Hand und zieht mich in Richtung Schlafzimmer. Auf den Betten sind bunt verstreut verschiedene Kleider, Röcke, Einkaufstaschen, auch von Wäschemarken,

eine neue schwarze Chiffonbluse, ein richtiges Durcheinander.

Runter mit Deiner Hose, wir finden jetzt etwas das Dir besser steht. sagt sie lachend und öffnet schnell meinen Gürtel. Was sehe ich? Eines meiner süßen Höschen? Das darfst Du anbehalten, alles Andere kommt weg.

Sie sucht in einer der Tragetaschen und zieht ein kurzes weißes Corselet heraus. Zieh das an, wo hast Du Deine Siliconbrüste? In der Schublade mit den BHs? Ich hole sie Dir. Ich schlüpfe in das Corselet, es macht die Taille schmal obwohl ich wirklich nicht dick bin. Die Körbchen sind für einen tiefen Ausschnitt, die Träger ganz außen und sehr schmal. Sie bringt die Brüste an ihren Platz, schiebt mich vor den Spiegel und sagt: Richtig verführerisch, es wäre schade wenn wir nicht mit Strapsen und Nylons Dich noch hübscher machen würden.

Und sofort hat sie ein kleines weißes Spitzenteil in der Hand und befestigt es um meine Taille. Welche Strümpfe möchtest Du Irina? Die schwarzen klassischen oder weiße mit Phantasiemuster? Kommt auf das Kleid an antworte ich und bekomme zu Belohnung einen Kuss. Genau, Rock und Bluse oder Kleid. Ich kann Dir anbieten diesen schwarzen Lederrock mit der Bluse, dazu sind schwarze Strümpfe Pflicht oder ein Kleid im Diorstil der 50er mit Petticoat und den Phantasiestrümpfen.

Das Kleid mit Petticoat reizt mich schon, aber wir gehen nicht auf einen Ball. Ich nehme den Rock. Wie Du willst, alles macht Dich schön und eines Tages gehst Du auch auf einen Ball. Du wirst sehen.

Ich ziehe vorsichtig auf dem Bettrand die schwarzen Strümpfe an und sie macht sie an den Strapsen fest. Die Bluse ist ein Hauch von durchsichtigem Stoff mit hohem Kragen und langen Ärmeln mit Manschetten.

Wirklich sehr transparent. Ich frage sie ob es nicht zu gewagt ist und sie antwortet: Was man Hübsches hat darf man auch zeigen.

Lächelnd und beinahe genau so aufgeregt wie ich hält sie mir den Rock hin und ich beeile mich ihn anzuziehen. Er hat hinten einen Schlitz und ist ziemlich eng. Sie legt mir kichernd die Hand auf den Po und sagt: Ich wette einige Männer wären gerne an meinem Platz.

Ich wehre mich etwas gegen den Gedanken aber sie flüstert mir zu dass es ja unser Geheimnis sei und steckt mir für einen Augenblick ihre Zunge ins Ohr.

Halt, ruft sie plötzlich, ich habe etwas im Auto vergessen. Sie läuft nach draußen und kommt mit einer größeren Schachtel zurück. Sie holt ein Paar Lederstiefel heraus mit wirklich hohen Absätzen, schwarz und glänzend. Gefallen sie Dir? Sie sind für Dich.

Die kosten doch ein kleines Vermögen, erschrecke ich mich. Denk Dir nichts, einer meiner Liebhaber hat sie bezahlt, er war so eilig mit mir ins Bett zu kommen dass er gar nicht auf die Größe geachtet hat. Außerdem habe ich ihn französisch verwöhnt bis er nicht mehr wusste wo ihm der Kopf steht, das ist doch ein Paar schöner Stiefel wert. Komm zieh sie an du bist damit ein wirklich großes Mädchen. Ich gehe vor ihr hin und her wie auf dem Catwalk.

Sie zieht mich zu sich aufs Bett und küsst mich zärtlich auf den Mund. Wir werden viel Spaß zusammen haben Irina, du wirst sehen.

Jetzt darf ich ein paar neue Sachen probieren ruft sie und zieht blitzschnell Rock und Pulli aus. Sie steht vor mir in einem süßen BH, silbergrau mit roter Stickerei und passendem Miederhöschen. Sehr angenehm auf der Haut, fass mal an, Ich lege meine Hand auf ihre Brust und streichle eines der Körbchen.

Man könnte meinen wir sind lesbisch lacht sie, meine Freundin betatscht mich. Hast Du meine Strümpfe gesehen? Sie halten ohne Strapse. Super bequem. Sie tänzelt vor mir hin und her. Ihr Piercing im Nabel blinkt, Ihr kleines Bäuchlein oberhalb des Höschens ist richtig süß. Sie erregt mich sofort.

Du bist wirklich schlimm Irina, Du denkst nur an DAS, tadelt sie mich scherzhaft. Du musst Dich auf die wichtige Frage konzentrieren welches Kleid ich anziehen soll und Du bringst die Augen nicht von meiner Wäsche.

Ich sehe dass sie Dir gefällt, das soll sie ja auch. Aber ich muss wohl Geduld haben, Also mach es Dir jetzt gleich und ich schau mir an wie sich meine Irina selbst befriedigt.

Mein kleiner Freund hat währenddessen selbst den Weg aus dem Spitzenhöschen gefunden Mit der Hand unter dem Rock reibe ich ihn sanft am Rand meiner Strümpfe. Sie schaut mir einen Moment zu und sagt: Ich kann mir auch ein kleines Vergnügen bereiten.

Guck mal was ich habe. Sie holt aus ihrer Reisetasche einen Dildo. Weißt Du was das ist? Das ist ein Glücksbringer für Frauen die zwar Lust aber nicht auf einen Mann haben. Fass ihn mal an wie fest und glatt er ist. Und immer bereit, lacht sie. Sie setzt sich aufs Bett und lehnt sich zurück, zieht ihr Höschen bis zu den Knien. Sie nimmt de Dildo in den Mund, lutscht ihn ein bisschen wie einen richtigen Schwanz, spreizt die Beine und steckt ihn sich in ihre Scheide.

Ich höre auf mich mit mir zu beschäftigen und sehe ihr zu wie sie mit der linken Hand ihre Clitoris streichelt und mit der rechten den Dildo hin und her schiebt. Sie schließt die Augen und atmet immer schneller. Es kommt ihr plötzlich, sie presst die Beine zusammen, drückt ihr Becken nach oben. Dann entspannt sie sich, zieht den Schwanz aus ihrer Scheide und ihr Höschen hoch
Willst Du dass ich ihn mal bei Dir probiere? Ich verspreche Dir dich ganz sanft und vorsichtig zu entjungfern.

Mein leiser Protest wird nicht ernst genommen. Komm, knie Dich aufs Bett steck Deinen süßen Po nach oben und lass mich machen. Bevor ich richtig zum Nachdenken komme hat sie mir den Rock hochgeschoben und mein Höschen nach unten. Einen Moment mein Liebes, wir wollen beim ersten Mal etwas nachhelfen. Sie holt aus dem Bad etwas und ich spüre ihren Finger an meiner Rosette der mich mir einer kühlen Creme einreibt. Entspann dich, Ihr Finger dringt etwas in mein Loch, Du wirst es genießen.

Während sie mich vorbereitet höre ich wie sie wieder an ihrem Dildo lutscht. Dann spüre ich ihn an meinem Eingang. Ein leichtes Brennen im Moment des Eindringens, dann fängt sie an ihn wie einen echten Männerschwanz in meinem Po aus und einfahren zu lassen. Mein kleiner Freund ist wie unter Schock. Sie nimmt ihn in die Hand und drückt ihn bei jedem Mal leicht mit der Faust. Wenn es Dir kommt lass es in meine Hand kommen.

Siehst Du jetzt bist Du ganz entspannt und kannst es genießen wie eine Frau. Sie lässt sich Zeit, Das anfangs fremde Gefühl in meinem Loch wird mir immer angenehmer. Ich fange an mich ihrem Takt anzupassen und selbst gegen den Schwanz zu stoßen. Sie merkt es sofort und hält ihn mir entgegen. Irina, Du bewegst Dich wie eine Frau, Du könntest jeden Mann zum Spritzen bringen. Ihre Worte machen mich noch heißer. Ich merke wie mein Orgasmus kommt, wie sich der Schließmuskel um den harten Schwanz zusammenzieht und wie ich gleichzeitig in ihre Hand spritze.

Sie zieht ihn heraus und hält mir ihre Hand voll Sperma hin. Sie leckt sich einen Finger bis zum rot lackierten Nagel und lächelt mich an. Probier mal, alle Frauen schlucken es. Ich habe zum ersten Mal den Geschmack im Mund, sie nimmt mich in den Arm küsst mich diesmal richtig und sagt. Keine Angst Irina, wir sind zusammen und bleiben es. Wir werden miteinander eine wunderschöne Zeit haben.

Und jetzt unter die Dusche, Wenn dieser Kleine, und sie nimmt meinen nun völlig unschuldig wirkenden Schwanz zwischen die Finger, uns zwei Mädels stört, drehe ich ihm den Hals um, sagt sie lächelnd.

Sie hilft mir aus meinem Rock, wir sind vollkommen entspannt, zwei Freundinnen die sich berühren, lachen und unter der Dusche alle kleinen Albernheiten machen die Mädchen unter sich so lieben. Der intime Kontakt ohne an Sex zu denken ist neu für uns und wir genießen jede Berührung. Während sie mich abduscht zieht sie eine kleine Grimasse: Wir sollen diese Haare entfernen. Bei mir findet man die Wolle eines kleinen Lamms, bei Dir ist es das Fell eines Wolfs.

Das muss weg. Wenn wir schon von Haaren reden, lass sie drei Monate wachsen und meine Friseuse schneidet Dir einen hübschen Bubikopf. Sie nimmt sich ein Badetuch und knotet es über ihren Brüsten. Aus den Tiefen des Badezimmerschrankes holt sie eine Tube und einen Spatel. Glücklicherweise ist alles da. Stell Dich gerade hin und rühr Dich nicht. Es ist nicht sehr angenehm aber Schönheit muss leiden, glaube nicht Alles fällt vom Himmel. Die Prozedur geht schnell und es brennt ein bisschen, aber das Resultat wird Dir gefallen.

Ich lasse alles über mich ergehen, den Schaum mit seinem eigenartigen Geruch, den kratzenden Plastikspatel an allen behaarten Bereichen, und besonders an den empfindlichen Teilen. Endlich ist sie zufrieden und spült alles ab, Ihre Hände berühren mich überall und entfernen alle Spuren.

Deine Haut soll jetzt so werden wie meine. Ich creme Dich ein mit meiner Body Lotion; Du wirst Dich nicht wieder erkennen so glatt wird Deine Haut sein.

Komm ins Bett. Sie zieht ein Seidennachthemd aus ihrem Schrank, genau das gleiche wie ich die Nacht vorher unter meinem Kissen gefunden habe. Schau, wir sind nachts zum Verwechseln, im Dunklen kann das verwirrend sein.

Im Schlafzimmer kuschelt sie sich zum ersten Mal seit langem gegen mich und sagt: Wir sind etwas Besonderes. Ich werde einen Mann finden der sensibel und offen genug ist um ihn hierher zu uns zu bringen.

Er wird von zwei schönen Frauen verwöhnt werde. Du trägst ein kurzes Baby Doll das Deine Brüste zur Geltung bringt. Gemeinsam spielen unsere Zungen an seinem besten Stück. Du nimmst ihn in den Mund und saugst an ihm. Es wird Dir Spaß machen und Du wirst ihn richtig heiß machen. Dann lass ihn in Dein süßes kleines Loch. Du spürst es wenn sein Sperma Dich zur Frau macht. Ich werde Dich küssen, streicheln und Du wirst uns zuschauen wenn er dann mit mir schläft und Dich selbst befriedigen.

Ich nehme Deinen kleinen Freund in meine Hand und Du darfst spritzen wenn unser Liebhaber in mich kommt. Und jetzt schlafe gut mein Liebling, morgen erwarten uns ein neuer Tag und eine neue Nacht.

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Die Abenteuer des Mikes

Dunkel war es, um ihn ragten die Bäume, finster, wie die Skelette längst verstorbener Tiere, auf, und nur der Vollmond, sporadisch durch die dichte Decke aus Wolken blitzend war das Licht das den Weg vor ihm beleuchtete. Wie war er hier her gekommen, wo immer hier auch war, weshalb schlich er mitten in der Nacht durch einen Wald.

Nebelschwaden treiben um mich, erleuchtet von unserem Trabanten, Geister verflossener Leben, Erinnerung, Rachsüchtig? Fragen überkommen mich, doch keine Antwort.

An einem Baum gelehnt sank er zu Boden. Finsternis, Kälte. Verzweifelt versuchend seine Gedanken zu ordnen, tastete er panisch nach Erinnerungen, sein Name, seine Herkunft. Den Kopf in die Hände gestützt, verzweifelt.

Ich bin hier, solle ich hier sein, ich war, ich bin, ich lebe, mein Leben mein Körper mein Ich, doch wer ist dieses Ich? Männlich, ein Mann, ein werdender, 18, 19 vielleicht 20 oder gar mehr.

Fragende Verzweiflung!

Er hörte den Schrei einer Eule, die wohl gerade auf der Jagd war, als der Rauch eines Feuers in seine Nase drang. Er stand auf, Feuer, von Menschen gemacht, von ihnen kontrolliert, er musste hin. Langsam schleichen, vorwärts, keinen Mucks.

Da sah man eine Gestalt, blass und geschockt durch den dunklen Wald schleichen, auf der Suche nach Antworten, die er am fremden Feuer finden will.

Nach einiger Zeit, in der er dem Geruch des Rauches gefolgt war, hörte er es knistern, traf er auf eine Lichtung, ein gar seltsames Bild bot sich ihm.

Ich sehe eine Lichtung, ein Feuer brennt in der Mitte zur einen Seite das Dunkel einer Höhle, zur anderen eine gewaltige steinerne Statue nah am Feuer, groteske Schattenformationen in das Umliegende werfend. Wo sind die Menschen, Menschen sind nicht zu sehen, doch dennoch brennt Feuer.

Sein Verstand mahnte ihm Vorsicht und auf ihn hörte er. Durchs Unterholz sich schlagend umrundete er die Lichtung im Schatten der Bäume und war nun im Kernschatten jener Statue als er über sich ein flüstern vernahm: „Schnell, hol mich hier runter“, verwundert sah er nach oben, wo eine Gestalt fest verschnürt in etwa zwei Meter Höhe von einem Ast baumelte. „Guck nicht so blöd, beeil dich und lass mich runter, ich werde dir jeden Wunsch erfüllen.

Aber um der Götter willen beeil dich und sei still, dass dich der Troll nicht bemerkt!“

Er war verwirrt, Trolle, gefesselte Frauen, die von Bäumen hängen, wo zur Hölle war er. Langsam begannen sich die Wolken um seinen Verstand in Wohlgefallen aufzulösen und die Ratio, die Vernunft war zurück.

Mein Gott wo bin ich hier bloß gelandet.

Ein Schmerzhaftes reißen in seinem linken Bein spürte er, eine heftiger Schwindel, als sich die Welt umkehrte, ein knurren, dann dunkel, bewusstlos.

„Ja du Idiot ich rede mit dir, ich seh dein blinzeln, bist du endlich fertig mit ohnmächtig sein? Nein, ich erwarte keine Antwort, wir werden nur beide einen schmerzhaften Tod erleiden, wegen dir übrigens. Vielen Dank! Ich hoffe nur er frisst dich als erstes, dann hab ich wenigstens noch einen Glücksmoment wenn ich abtrete, dich leiden zu sehen erfüllt mich mit Genugtuung …“, so ging es in einer Tour, bis es Mike, ja genau so hieß er, es wurde besser.

Sie kehrte zurück die Erinnerung. Pi ist genau, ähh, ja Pi ist drei, die Simpsons, Matt Groening, Futurama, fliegende Autos.

Gedanken und Erinnerung, sie durchfluteten ihn, ein ganzes Leben und es war seines und vor ihm stand ein Troll, verkehrtherum, starte ihn an und stank aus dem Maul, fürchterlich. Der Redefluss der Frau neben der er jetzt, am selben Ast hing, war versiegt, blass war sie, war er wahrscheinlich auch, denn auch wenn das Blut, durch die Schwerkraft begünstigt in seinem Kopf sein müsste, war da wohl so viel wie Speichel in seinem Mund.

Alles in ihm war wohl mit seinem Herz in die Hose gesackt und hatte nur gähnende Leere in seinem Kopf hinterlassen.

Gelbe Augen waren es mit einer schwarzen reptilienartigen Pupille. Die Haut des Unholds war rau und spröde, als wäre es eine Lehmschicht, getrocknet in der Sonne und durch Bewegung wieder und wieder aufgerissen. Auch die Farbe passte, vielleicht war es Lehm, doch Mike hatte eigentlich kein Interesse es herauszufinden.

„Dich werde ich zuerst verspeisen“, sprach der Unhold mit einer tiefen basslastigen Stimme. Neben sich hörte er einen leisen, aber bissigen Freudenschrei.

Doch wie es so ist ein lebensgefährlichen Situation, wird der Mensch da kreativ wenn es zu Ende geht:

„Ich bin ein Zauberer und werde dich töten!“, schrie er.

Leider nur kreativ und nicht genial. Der Troll lachte dröhnend, dass die umstehenden Bäume wackelten: „Sicher, das sagen alle.

“ Eine schlagfertige Antwort wäre: „Na dann wird’s ja wohl stimmen“, gewesen, aber schlagfertig ist schließlich das, was einem nach zwei Stunden einfällt. In dieser Situation besser, denn ein Troll ist zwar nicht schlagfertig, dafür schlagkräftig.

„Ich kann aber zaubern“, meldete sich zaghaft eine Stimme rechts von Mike oder war es links, denn der Troll hatte ihm zum Spaß einen Stoß versetzt und nun drehte er sich im Kreis, verschnürt, eine Menschliche Seilwinde.

„Ich kann wirklich zaubern…“ ein Lichtblitz, ein Plumpsen. Mike saß benommen auf seinen vier Buchstaben, stand auf und rieb sich den Steiß. Ein Rascheln und die Frau war fort, ein Stampfen, ein Ruck und er hing wieder. Seine Fesseln hatten sich zwar in Staub aufgelöst, doch was nützten zwei Fäuste gegen einen Troll. „Ich bin wirklich ein Zauberer“, versuchte es Mike noch mal schwach. Aber er hätte auch schweigen können, der Troll starte ihn nur kurz durchdringend an und schleppte ihn ans Feuer.

Panisch begann er zu zappeln, um Hilfe zu schreien, doch vergeblich.

Die Flammen, sie rückten näher, sein Tod, war es das. Ein Traum, ein Troll, ein Traum, natürlich! Es konnte gar nicht anders sein, er würde gleich erwachen. Nur der Schmerz, den seine malträtierten Muskeln von sich gaben, sprach dagegen. Er würde in einem verdammt realen Traum sterben. Und dann erwachen, keine Frage. Er lachte erleichtert auf.

Der Troll stutzte, ein Opfer das gleich sterben würde, lachte? Da stimmte etwas nicht.

Dieser Stück Fleisch war kein Zauberer, das Elfenstück vorhin war eines, aber nicht das hier. Verdammt, er hätte das Ding töten sollen, jetzt war es weg. Süßes Fleisch, aber man muss es aber doch abhängen, erst seine Angst macht es schmackhaft. Und dieses hier, war nun auch verdorben, er hatte keine Lust mehr, er ließ es fallen und setzte sich, das Gesicht in die Hände gestützt.

Deprimiert. So saß er noch da, als der Morgen graute und Mike aus seiner erneuten Bewusstlosigkeit erwacht, gesund konnte das nicht sein.

Der Troll schaute auf, die Sonne kam, sollte sie nur, sein Leben war eh sinnlos, er war unnütz, sein Vater hatte es ihm oft genug gesagt. So sei es nun, Unterwelt ich komme, öffne deine Tore weit, ich komme, Vater erzittere, dort in deiner Gruft, ich komme. Der Vater gegen den Sohn, im Tod, wie im Leben, einst bist du gegen mich gefallen, und so wird es wieder geschehen, wieder und wieder bis zum Ende der Zeiten.

Als die ersten strahlen der Morgensonne ihn trafen fing er zu glühen an, er wurde zu Stein, sein Herzschlag vibrierte verstummte, sein Herz wurde zu Fels, sein Blut und seine Haut steinern, erstarrt, Granit.

Mike rappelte sich auf, es war ihm schwindlig, er stürzte. Wenn er sich jetzt übergeben würde hätte er bestimmt eine Gehirnerschütterung. Doch es passierte nicht. Auf beide Hände gestützt erhob er sich.

Und dann sah er sie, ein weißes Gewand, zierliche Füße, helle Haut. Sein Blick schweifte nach oben, schlank, an der Seite die leere Scheide, wohl für ein Schwert und über dem weißen Gewand schützte ein brauner lederner Brustpanzer ihren Oberkörper.

So stand sie gebadet im Licht, eine Schönheit, strahlte sie und ließ die Sonne leuchten? Sie streckte ihm die Hand aus, er ergriff diese nur zu bereitwillig und sie zog ihn, mit einer Kraft die er so einem zierlichen Wesen nicht zugetraut hätte, auf die Beine.

Vergessen war der Schwindel, er stand er vor ihr, vielleicht 30 cm war er von ihr entfernt. Alles seine Sinneseindrücke verschärften sich, der Wald roch mehr nach Wald, das verlöschende Feuer, nach Feuer, Wildheit im vergehen.

Sie war etwas kleiner als er, vielleicht ein paar Fingerbreit, er blickte ihr in die Augen und er war gebannt. Die Augen, er konnte die Farbe nicht bestimmen, sie waren tief, strahlten, war es Grau, war es Grün und doch waren es nicht die Augen, nein ihre Erscheinung.

Eine Erscheinung, Jugendliche würden beginnen zu Träumen von großen Heldentaten, Männer würden in den Krieg ziehen um solch Taten zu vollbringen, und die Alten würden traurig zurück sinnen, an die Zeit in der sie noch zu solchen fähig waren, die Gelegenheit aber verpasst hatten. Und er stand vor ihr, sie war so nah vor ihm und doch so unerreichbar.

Da vernahm er ihre Stimme, so sanft das es ihm Schauer über den Rücken jagte:“Du hast den Troll besiegt, nicht viele Männer besiegen einen Troll, ich steh auf solche Typen.

Mike wusste nicht was er darauf antworten sollte, und selbst wenn er etwas gewusst hätte, er hätte keinen Ton heraus gebracht.

„Ich hab dir versprochen jeden Wunsch zu erfüllen, alles was du willst“, sie kam immer näher, presste ihren Körper an den seinen. Mike schmolz dahin, ihre Hände legten sich an seinen Hals, glitten hinab, über seine Brust, bis ihre linke Handfläche auf seinem Brustbein zu ruhe kam.

Es war wieder etwas Abstand zwischen ihnen. „Wegen dir mein Süßer…“, sie machte eine kurze Pause.

Ihre Blicke trafen sie, und er sah es, ihre Augen blitzten vor Wut, zu spät. Ihre linke Hand schnellte vor, er wurde zurückgeworfen, irgendwie musste sie ihn an der Kehle getroffen haben, nach Luft schnappend ging er zu Boden, Punkte tanzten vor seinen Augen. Und bevor alles im Dunkeln verschwand hörte er die Elfe ihren Satz vollenden:“…wäre ich fast gestorben.

Idiot!“.

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Eine Brasilianerin in Hamburg

Seit Viertel vor zehn saß er in der Bar vom Marriott. Direkt neben dem Klavier, wo der italienische Pianist gerade ‚I love you just the way you are‘ von Billy Joel zum Besten gab. Eines seiner Lieblingslieder aller Zeiten. Nun ja, ‚Piano Man‘ von Billy Joel gefiel ihm noch besser, aber das wäre dann wohl doch zu kitschig gewesen in dieser Umgebung.

Thomas liebte diese Bar und kam ein oder zwei Mal im Monat hier vorbei.

Es war alles so stilvoll, aber auf eine fast schon übertriebene Art. Kellner mit Hosenträgern, rot gemusterte Tapeten an den Wänden, edle Ledersessel, und meist ein Sänger und Klavierspieler.

Vor ihm stand sein Glas Roero Arneis — seiner Meinung nach der beste Weißwein überhaupt — und dazu eine Schale mit Wasabi-Nüssen. Alicia hatte ihm eben noch eine SMS geschickt. „Bist du bereit, Corno? Ich komme gleich. “ Er sah sich um.

Die Bar war noch halb leer. An einem der Tische saßen drei Geschäftsleute aus Indien oder sonst wo in Südasien. Zwei einzelne Anzugträger langweilten sich an der Bar und dann waren da noch zwei junge Typen, ganz lässig gekleidet, vielleicht aus der Musikbranche oder Gäste so wie er, die nicht im Hotel schliefen, sondern irgendwo in der Stadt wohnten und nur wegen der Drinks herkamen.

Thomas fragte sich, ob einer von ihnen wohl auf Alicia abfahren würde.

Mit wem von ihnen würde sie ihn betrügen? In ihm machte sich diese Spannung breit. Und dann kam sie auch tatsächlich herein und sah atemberaubend aus. Sie trug ein dunkelblaues Kleid, bis über die Knie, und eine Jacke über dem Arm. Ein leichtes Lächeln auf dem Gesicht, die Haare hochgesteckt. Dezent geschminkt, wie eine junge, erfolgreiche Geschäftsfrau, vielleicht aus der Modebranche.

Sie schaute sich in der Bar um. Ihr Blick fiel kurz auf ihn, blieb aber nicht an ihm haften.

Genau so, wie sie es vereinbart hatten. Er wusste, dass alle sie anschauen würden, wenn sie hineinkam. Niemand sollte sehen, dass sie zu ihm gehörte. Sonst würde sich ihr ja niemand nähern. Sie wählte einen Hocker an der edlen Theke und nahm dort Platz. Der Kellner war sofort zur Stelle. Einige Minuten später stand ein Glas Rotwein vor ihr. Sie schaute auf ihr Smartphone, las dort die neuesten Nachrichten oder war auf Facebook unterwegs.

Das konnte er nicht genau erkennen.

Er hatte bemerkt, dass die drei Inder sie bewundernd angeschaut hatten, als sie in die Hotelbar kam. Hatten irgendetwas untereinander geredet, dann gelacht, sie noch ein bisschen beobachtet und dann ihre Unterhaltung fortgesetzt. Klar, keiner würde sich jetzt vor den anderen die Blöße geben und sich möglicherweise einen Korb einfangen. Einer der beiden einzelnen Männer an der Bar hatte sie kurz angelächelt, dann aber nichts weiter unternommen.

Er trug einen Ehering und schien treu zu sein. Oder schüchtern. Der andere hatte die Bar inzwischen verlassen und war wohl auf sein Zimmer hinauf gegangen.

Sein Handy vibrierte. Eine neue Nachricht war eingegangen. „Ziemlich ruhig hier, Schatz. Ich würde so gerne ein Abenteuer erleben. Ohne dich. Kuss. “ Er schaute zu ihr rüber. Ihr Blick wandte sich ihm zu und sie lächelte. Mit einem durchtriebenen Funkeln in den Augen.

Wie ihn das anmachte. So ein kleines Biest. Er wünschte sich ja auch, dass etwas passierte. Der Piano-Mann sang gerade „Ebony and Ivory“. Er schrieb ihr zurück. „Warte mal ab, wenn du nach Hause kommst!“

Er sah sie die Nachricht lesen und dann auf ihr Gerät tippen. Sekunden später ging bei ihm die Nachricht ein: Einfach nur zwei Fragezeichen. Vielleicht war das ein zu deutscher Ausdruck „wenn du nach Hause kommst“.

„Ich werde dich mit mindestens zwei Glas eiskaltem Champagner auf deinen Brüsten bestrafen. “ schickte er ihr zurück. Mit einem Smiley dahinter, damit sie es nicht falsch verstand. Sie sah auf ihr Smartphone und lachte auf.

Dann kam endlich mal wieder ein neuer Gast in die Bar. Ein einzelner Mann, ziemlich gut aussehend. Mit Anzug, ohne Krawatte, Hemd aufgeknöpft. Vielleicht Anfang 30. Er schaute sich in der Bar um. Sein Blick blieb eine Sekunde zu lang an Alicia hängen.

Er hatte sie bemerkt, ließ sich aber nicht wirklich etwas anmerken. Aber er hatte jetzt wohl für sich entschieden, dass die Theke der beste Ort war. Thomas Herz schlug ein bisschen heftiger. Ob das wohl etwas würde?

Der Mann setzte sich zwei Hocker neben sie. Alicia schaute auf und zu ihm herüber. Er nickte ihr mit einem Lächeln zu und wandte sich dann an den Barkeeper. Thomas konnte seine Stimme nicht hören, aber er sah, dass kurz darauf eine Whisky Cola hinter der Theke zubereitet wurde.

Der Mann stand schon wieder auf und ging in Richtung Toilette und verschwand hinter der Tür. Alicia sah kurz zu ihm herüber und zwinkerte. Als der Typ wieder zurückkam, setzte er sich nicht, sondern blieb an der Theke stehen, nahm sein Glas, das mittlerweile vor ihm stand, wandte sich in Richtung Alicia, erhob das Glas und schien ihr irgendetwas zu sagen. Sein Gesicht konnte Thomas nicht sehen. Jedenfalls lachte sie, erhob ebenfalls ihr Glas und prostete zurück.

Damit war wohl ein Anfang gemacht, denn jetzt kam eine Unterhaltung in Gang und nach einigen Minuten schien er zu fragen, ob er sich neben sie setzen dürfte. Thomas sah Alicia ihre Hand in Richtung Hocker neben ihr ausstrecken und ihm zunicken. Der Typ nahm neben ihr Platz und es schien ein ganz harmonisches Gespräch zu sein. Sie lachte immer wieder und redete viel.

Er konnte sich genau vorstellen, wie der Typ auf ihren brasilianischen Akzent reagierte.

Wahrscheinlich platzte ihm die Hose schon fast.

Thomas bekam jetzt wieder diesen schweren Stein in der Magengegend. Zu sehen, wie sie sich angeregt mit einem anderen Mann unterhielt, wie sie ihn wahrscheinlich um den Finger wickelte, wie sie wohl ganz bewusst immer wieder ihren weichen Hals streckte und den Kopf zur Seite legte, wie sie ihm konzentriert zuhörte und an seinen Lippen hing. Sie kam ihm jetzt noch hundert Mal attraktiver vor als vorher.

Dieser Kick an Adrenalin, den er in solchen Situationen immer verspürte. Jetzt lachte sie wieder auf, legte ihre Hand auf seinen Unterarm, zwei oder drei Sekunden lang, und erzählte dann irgendetwas, wobei ihre Augen leuchteten. Der Typ hatte wohl für sie beide bestellt, denn jetzt kam noch ein Glas Rotwein für sie und eine weitere Whisky Cola für ihn. Thomas fand sie so wunderschön. Die Brüste wölbten sich unter dem Kleid.

Ihre wohlgeformten Unterarme, die schlanken Finger.

Er nahm jetzt alles doppelt und dreifach klar wahr. Sie war so unglaublich attraktiv. Jetzt stand sie auf, schien sich zu entschuldigen und ging ihrerseits in Richtung Toilette. Dabei warf sie Thomas einen triumphierenden Blick und ein Lächeln zu, das der Typ an der Theke nicht sehen konnte. Thomas fühlte sich wie im siebten Himmel. Was für eine tolle Frau. Und vielleicht war sie jetzt seine Freundin.

Eine Minute später vibrierte sein Handy wieder. „Willst du wirklich?“ stand dort. Und ob er wollte. Er konnte an nichts anderes mehr denken. „Ja, bitte. Du bist wunderschön. “ tippte er ein und schickte es ab. Kurz darauf kam sie wieder aus dem Bad. Mit offenem Haar. Umwerfend. Sie sah jetzt aus wie ein Model. Er glaubte, ihren Duft wahrzunehmen, als sie zwei Meter neben ihm vorbei ging, zurück zu ihrem Hocker.

Der Typ machte ihr tausendprozentig Komplimente für ihr Aussehen, für ihr offenes Haar, für ihr Alles. Denn sie lächelte, fuhr sich durchs Haar, nahm einen Bausch und roch daran. Dann lachte sie wieder und streckte ihm den Bausch entgegen, sodass er ebenfalls an ihrem Haar roch. Sie hatte eine Hand auf seinem Knie.

Thomas Hände wurden feucht. Alicia setzte sich wieder auf ihren Hocker, führte das Glas Rotwein zu ihren Lippen.

Thomas Blick klebte an ihren Lippen. Er erinnerte sich, was diese Lippen vor ein paar Tagen mit ihm getan hatten. Er spürte sie jetzt wieder an seinem Körper. Wie sie an seinen Brustwarzen klebten und sich dann langsam in südlichere Gefilde herab bewegten. Und jetzt würden diese Lippen vielleicht im Ausland landen. Auf fremden Territorien. Sie würden andere Brustwarzen erkunden und dann noch viel mehr.

Er stellte sich ihre Hände auf dem Körper des Typen vor.

Ihre Hand auf seinem Knie. Er sah sie innerlich die Schenkel hinauf gleiten. Er konnte gedanklich ihr duftendes Haar riechen. Wie er vor ein paar Tagen ihren Hals leckte, während sie ihm die Schenkel streichelte. Und jetzt saß sie dort mit diesem Typen.

Sein Mund war trocken, sein Herz schlug schwer in seiner Brust. Dieses Gefühl, so schlimm es auch war, es war doch so etwas wie ein Kick, den er immer wieder brauchte.

Er wollte, dass sie ihn jetzt betrog. Was hieß „betrog“? Sie kannten sich ja noch kaum. Aber er wollte sie.

Genau in solch einem Moment konnte er unterscheiden, wen er wirklich wollte und wer ihm eigentlich egal war. Und sie war ihm nicht egal, das merkte er. Sie hatte Klasse, Eleganz und ganz viel Charme. Jetzt gerade schaute sie wieder ganz unschuldig und hörte dem Typen zu. Zum Verlieben.

Und dann traf es ihn wie mit einem Fausthieb in den Magen.

Der Typ erhob sich, unterschrieb dem Kellner etwas, das wohl die Rechnung war, und Alicia stand ebenfalls auf. Der Mann schob galant ihren Hocker ein wenig zurück und dann gingen sie gemeinsam in Richtung Hotellobby.

Ihre Jacke lag noch an der Theke, auf einem der Hocker. Sie kam zurück, während der Typ ein paar Meter weiter wartete. Die Jacke hatte sie ganz bewusst dort vergessen, das merkte Thomas jetzt. Denn sie suchte nur eine Gelegenheit, ihn noch einmal anschauen zu können, ohne dass der Typ das merkte.

Sie warf ihm einen Blick zu, eine Mischung aus liebevoll, höhnisch und vor allem lustvoll. Sie formte ihre Lippen zu einem ganz leichten Kuss, nahm ihre Jacke und ging zurück zu ihrem Begleiter.

Sie gingen in der Hotellobby nach links. Wirklich nach links. Dort waren die Aufzüge. Es hätte ja auch sein können, dass sie sich jetzt in der Hotellobby voneinander verabschiedeten und sie dann draußen auf ihn, Thomas, wartete.

Aber nein. Sie gingen nach links zu den Aufzügen. Sie würde ihn auf sein Zimmer begleiten. Unter Thomas rutschte der Boden weg. Dramatisch weg. Er fiel, durch alle Erdschichten hindurch, es wurde heiß in ihm. Er spürte erst die Erdkruste, dann das Magma und dann den heißen Eisenkern. Das alles innerhalb weniger Sekunden. Die längsten Sekunden des Jahres. Seine Hände waren nass und eiskalt. Er bekam jetzt, was er wollte.

Das wollte er doch, oder? Nein. Doch.

Er blieb noch Minuten lang regungslos sitzen. Stellte sich vor, wie die Aufzugstür irgendwo aufging. Im zweiten Stock? Oder im fünften? Wie sie ihm spielerisch schüchtern folgte. Oder vielleicht auch wirklich schüchtern. Wie der Typ die Schlüsselkarte vor das Schloss hielt und die Tür sich öffnete. Wie sie ihm ins Zimmer folgte. Küssten sie sich schon vorher im Aufzug? Küssten sie sich jetzt, in dieser Sekunde im Zimmer? Hielt er sie an den Hüften fest? Hatte sie ihre Hände um ihn geschlungen? Oder auf seiner Brust? Küsste sie ihn leidenschaftlich? Fordernd? Oder zurückhaltend?

Es machte ihn verrückt.

Er zahlte seine zwei Glas Weißwein und ging wie von Sinnen aus der Bar, zurück zu seinem Auto, das er ganz in der Nähe abgestellt hatte.

Sie würde doch nicht…? Doch, sie würde. Sein Handy vibrierte wieder, es war Alicia. Aber nicht per Sms, sondern als Anruf. Er hatte ihr gesagt, dass er gerne zuhören würde. Sie sollte, falls sie einen Typen fand, der ihr gefiel und mit ihm aufs Zimmer ging, dem Typen sagen, dass sie ihr Handy abstellen würde, dann aber in Wirklichkeit Thomas anrufen, ohne dass der Typ das merkte und dann die Verbindung einfach laufen lassen.

Er nahm ab. Geraschel, irgendwelche Geräusche, keine Stimmen. Er konnte es nicht zuordnen, aber das Bilderkarussel in seinem Kopf nahm an Fahrt auf. Er beeilte sich, in sein Auto zu kommen, schloss schnell die Tür, denn hier drinnen war es stiller und er konnte jetzt mehr Details hören. Er hörte die Stimme des Typen. „Ja, genau da. Das ist fantastisch. “ Wohliges Stöhnen von dem Typen. Dann Alicias verführerische Stimme: „Ja, das gefällt dir also?“ „Nimm ihn in den Mund.

Was für ein göttlicher Mund. Jaaaaa…“

Eine Woche später…

Thomas war verrückt nach ihr. Sie saß neben ihm auf der Couch, mit einem Hauch von nichts an ihrem duftenden Körper. Er hatte ihr zu diesem Anlass extra ein halb durchsichtiges, schwarzes Negligé geschenkt. Erst war sie sehr schüchtern, aber als sie sah, dass hier alle mit wenig Bekleidung herumliefen, legte sie ihre Scheu ab. Zumal sie auch schnell erkannte, dass sie hier mit Abstand die schönste Frau war.

Er war mit ihr nach Bremen in den Liberty Club gefahren. Einer der elegantesten Swinger-Clubs, den er kannte. Und er kannte einige. Vor allem in Berlin, Bremen und Hannover. Hamburg ging nicht. Man wusste nie, wen man dort traf. Möglicherweise jemanden aus der Firma. Aber hier im Liberty waren sie sicher. Jetzt saß sie neben ihm und er streichelte zärtlich ihre Schulter. Immer wieder vergrub er sein Gesicht in ihren Haaren, um den zarten Duft ihrer Haut aufzusaugen.

Er war verrückt nach ihrem Parfüm, aber noch mehr nach der sanften Haut dieser 25-jährigen Brasilianerin.

Die vollen Brüste waren deutlich unter dem Stoff zu erkennen und auch die Konturen ihrer Schenkel. Als sie aufstand und auf ihren hochhackigen Schuhen zur Toilette ging, zeichneten sich die Muskeln an den Waden und den Oberschenkeln ab. Dafür waren sie berühmt, die Südamerikanerinnen. Lange Jahre Training in den Fitnessstudios am Strand. Perfektere Beine gab es wohl weltweit nicht.

Sie strahlte ihn an, als sie zurückkam. Die zwei Glas Prosecco hatten sie schon deutlich lockerer gemacht.

Thomas ging es gut wie schon lange nicht mehr. Alicia schaffte es immer wieder, dass er sich völlig entspannte und sich einfach nur wohl neben ihr fühlte. Er war beruflich selbst am Abend oft eingespannt, aber die freien Momente verbrachte er in den letzten zwei Wochen fast immer mit ihr. Er empfand manchmal wie ihr bester Freund, der ihr einfach nur zuhörte und mit ihren oft lustigen Geschichten mitfieberte, und manchmal wie ihr Vater, wenn er das Verlangen hatte, ihr mit seiner größeren Lebenserfahrung Ratschläge zu geben.

Vor allem aber brachte sie ihn immer wieder zum Lachen und vielleicht fühlte er sich genau deshalb so wohl mit ihr. Im Job gab es nicht viel zu lachen, vor allem nicht, wenn er seine Rolle als gnadenlose Führungsfigur spielte.

Alicia brachte all das in ihm hervor, was er in der Firma nicht zeigen durfte. Und seine Fantasie fuhr in ihrer Gegenwart immer Achterbahn. Jetzt gerade fühlte Thomas sich wie ein kleiner Junge im Süßwarengeschäft.

Die Auswahl direkt vor ihm war einfach unbeschreiblich. Er wusste gar nicht, was er zuerst anschauen sollte. Ihre glänzenden Haare, die sie ausschließlich mit den besten Pflegeprodukten aus Rio de Janeiro behandelte. Oder ihre schlanken Hände mit den heute grün lackierten langen Fingernägeln. Der Bauchnabel mit dem winzigen Piercing. Völlig um den Verstand brachten ihn auch ihre Knie. Wie sie dort saß, die Beine zusammengepresst, ihre runden Knie neben seinen. Darüber auf den Oberschenkel ein ganz leichter Flaum goldener Härchen, vielleicht einen Millimeter lang.

Sie flirtete jetzt deutlich mit einem der vielen Single-Männer, die heute im Club erlaubt waren. Thomas hatte sie extra an einem Abend mit Männerüberschuss in den Club eingeladen. Partnertausch war nicht sein Ding. Wie könnte er eine andere Frau küssen oder gar mit einer anderen Frau schlafen, wenn Alicia neben ihm war. Keine andere Frau konnte ihr in punkto Erotik das Wasser reichen. Er hatte überhaupt kein Verlangen nach einer anderen.

Verrückt machte ihn vielmehr immer wieder der Gedanke, sie in Aktion zu sehen. Zu sehen, wie begehrt sie war.

Jetzt zum Beispiel. Der Mann gegenüber an der Theke lächelte Alicia selbstsicher an. Man sah ihm an, dass er nicht zum ersten Mal hier war und keine Scheu hatte, auch eine Frau mit Partner anzuflirten. Thomas spürte Alicias Hand auf seinem Oberschenkel und drückte ihn leicht, um ihm zu verstehen zu geben, dass etwas geschah.

Aber Thomas hatte es sowieso schon gemerkt. „Der gefällt dir?“ flüsterte er Alicia leise zu. Jetzt lehnte sie sich an ihn, ihren Kopf auf seiner Brust und kicherte leise. „Oh ja, schau doch mal, was sich da in seiner Unterhose abzeichnet. „

Thomas hatte es auch schon bemerkt. Immerhin saß der Mann ziemlich breitbeinig auf dem Hocker zwei Meter vor ihnen und dass ihm Alicia sehr gut gefiel, konnte man an der Auswölbung in seiner Unterwäsche sehen.

Ziemlich eindeutig zeichnete sich dort ein ziemlich üppiges Gerät ab, welches jetzt noch einmal deutlich anwuchs und leicht pulsierte, als der Mann merkte, dass sie über ihn sprachen und Alicia einem Abenteuer vielleicht nicht abgeneigt wäre. „Setz dich doch zu uns. “ forderte Thomas ihn auf. Er rutschte auf dem Sofa ein wenig weiter nach links und zog Alicia mit sich, sodass jetzt rechts neben ihr genügend Platz war.

„Hallo.

Ich bin Mike. “ Sein Händedruck war fest. „Schön. Ich bin Thomas, das ist meine Freundin Alicia. “ „Hallo Alicia. Du siehst bezaubernd aus. Seid ihr zum ersten Mal hier?“ „Ja, Alicia war sehr neugierig, wie es in solch einem Club zugeht. “ „Ah ja. Und was denkst du?“ „Am Anfang komisch. Hier so zu sitzen. “ Dabei zeigte sie auf ihr halb durchsichtiges Negligé. „Aber nach ein paar Minuten fühlt man sich fast wie am Strand in Brasilien.

“ „Oh, du kommst aus Brasilien? Sehr schön dort. Ich höre einen ganz leichten Akzent bei dir, sehr sympathisch. „

Jetzt gerade ging eine Frau vorbei, deren Kleid genau über ihrem Po eine Riesenöffnung in Herzform hatte. Alicia lachte. „Na ja, nicht ganz wie am Strand. So etwas gibt es bei uns nicht. „

„Und du, Thomas. Du musst doch stolz wie Oscar sein, mit so einer wunderschönen Frau hier zu sitzen?“ Dabei fuhr Mike leicht über die Arme von Alicia – wohl auch, um zu testen, ob das erlaubt war.

Denn jedes Pärchen zog seine eigenen Grenzen in Bezug auf was ging und was nicht. Bevor Thomas antworten konnte, sagte Alicia: „Er ist mein Corno. “ Dabei schaute sie ihn ernst an und lachte dann.

„Was ist denn ein Corno?“ fragte Mike. „Oh, das ist ein portugiesisches Wort. Das bedeutet so etwas wie Hörnchen. Wie sagt man auf Deutsch…Hörnchen?“ „Du meinst Hörner aufsetzen? Wenn sie ihn betrügt und ihm Hörner aufsetzt?“ „Ja, Hörner.

Corno. Er ist mein Corno. Ich setze ihm ein Horn auf. “ Die beiden lachten und Thomas war das mehr als peinlich. Aber das gehörte wohl dazu. „Und du, Thomas, du erlaubst das? Macht dich das nicht eifersüchtig?“

„Was gibt es Schöneres, als zu wissen, dass eine so begehrenswerte Prinzessin wie Alicia auch von anderen begehrt wird? Sie darf aber nie ihre Telefonnummer oder Kontaktdaten herausgeben. Da sind für mich die Grenzen.

Ich will nicht, dass sie jemanden wiedersieht. Ich möchte solch eine fantastische Frau ja nicht verlieren. “ Dabei küsste er ihr ganz zärtlich auf den Hals.

„Na, da habt ihr ja ein schönes Arrangement. Die schöne Brasilianerin und ihr Corno. “ Mike lachte. „Darf ich euch neue Getränke holen?“ „Ja gerne. Bring uns doch bitte noch zwei Glas Prosecco mit. “

‚Noch ein Prosecco?‘ fragte sich Alicia.

Sie war schon leicht beschwipst, aber hatte noch alle ihre Sinne beisammen. Sie wollte nicht betrunken werden und sie war es auch noch nie in ihrem Leben gewesen. Und sie wusste, dass sie keinen Alkohol mehr brauchte. Mike hatte sowieso schon die Lust in ihr entfacht.

‚Was soll’s‘, dachte sie sich, stand auf und ging ihm hinterher. Thomas saß nur da und guckte, wie ihm geschah, als sie Mike bei der Hand nahm und sich in Richtung Spielwiesen weiter hinten im Etablissement in Bewegung setzte.

Alicia schaute sich um und bedeutete Thomas mit einem Fingerzeig, ihnen zu folgen. Als er sie erreichte, ergriff sie auch seine Hand und spürte jetzt die Energie von zwei Männern durch ihren Körper fließen.

Es war ihr erstes Mal in solch einem Club und sie war wirklich neugierig auf die verschiedenen Zimmer. Es gab solche ohne Türen, in denen drei oder vier riesige Betten standen und Partnertausch oder Ähnliches zwischen sechs oder noch mehr Personen möglich war.

Andere Zimmer hatten Glaswände, so dass man von der anderen Seite zuschauen konnte, wenn die Leute ihre Triebe auslebten. Es gab Dark Rooms, fast vollständig in Dunkelheit getaucht, und sie stellte sich vor, hier von fremden Händen berührt zu werden, ohne zu wissen von wem. Nein, das wäre nichts für sie. Dann gab es ein Pornokino… Das war ihr alles zu viel. Sie entschied sich für einen ganz gewöhnlichen Raum mit großem, gemütlichem Bett.

Alicia fühlte sich wie eine Göttin. Zwei Männer an ihrer Seite, die sie beide anbeteten. Sie traten zu dritt in den Raum und sie verschloss die Tür. Thomas versuchte, sie zu umarmen, doch sie drückte ihn von sich, stieß mit ihrem Zeigefinger auf seine Brust und sagte frech: „Du, mein Lieber, setzt dich jetzt hier auf den Stuhl, bis ich dir weitere Order gebe. Und wehe, du masturbierst. “ Thomas gehorchte und setzte sich wie ein ausgesetzter Hund in die Ecke.

Leise Musik, rote Beleuchtung, und bei ihr zwei Männer mit stark ausgewölbten Unterhosen. Alicia begann sinnlich zu tanzen und bewegte sich lustvoll direkt vor Mike. Sie drehte sich um, lehnte ihren Kopf gegen seinen Hals und ihr Rücken berührte seine Brust. Alicias Hintern drückte gegen seinen Schritt. Dann bewegte sie sich langsam an ihm auf und ab und benutzte ihn wie eine Stange beim Table Dance. Sie streifte ihr schwarzes Negligé ab und schaute dabei Thomas in die Augen.

Alicia trug jetzt nur noch einen roten Tanga-Slip, der mehr offenbarte als er versteckte.

Sie provozierte mit ihren Blicken weiter Thomas, während sie ihren Po an Mikes mächtiger Erektion rieb. Alicia biss sich leicht auf ihre Lippen und streichelte dabei ihre eigenen Schenkel. Mike legte jetzt seine kräftigen Hände auf ihren halbnackten Körper, massierte eine Weile ihre Schultern, bevor seine Hände zu ihren Brüsten herabglitten. Sie schloss ihre Augen und rieb sich wie eine Katze an seinem starken Körper.

Als sie sich zu ihm umdrehte, ergriff er fest ihren perfekten Po und knetete ihre Hinterbacken.

„Zieh mein Höschen aus. “ flüsterte sie ihm ins Ohr. Alicia fühlte die Macht in sich, die sie über diese beiden Männer hatte. Sie spürte, wie heiß und nass ihre Vagina war. Mit einem so knackigen Typen direkt vor ihr war es aber auch nicht schwierig, so erregt zu sein. Und das beste war, dass Thomas mit seinen Blicken fast darum bettelte, dass sie lieber doch nicht den nächsten Schritt machte.

„Was ist los, Thomas? Sei brav und benimm dich. Ich will nichts von dir hören. Du Corno. “ Thomas sah aus wie zwei Wochen Dauerregen. Das machte Alicia noch geiler, als sie ohnehin schon war. Sie kniete sich auf das Bett und streckte Mike ihren Prachthintern entgegen. Er streifte ihr sofort den Slip ab. Jetzt lachte ihn ihre Muschi an und auf den rosafarbenen Schamlippen glänzten feinperlige Tröpfchen – ein Resultat der letzten Minuten erotischen Tanzes.

Mike beugte sich herab und begann sie zu lecken. Alicia spürte etwas warmes zwischen ihren Beinen und stöhnte wohlig auf. Mit sanften Bewegungen schob sie ihren Po nach hinten, nach oben, kreiste vor seinem Gesicht und surfte auf seiner Zunge und seinen Lippen. „Das ist so schön. Mach bitte weiter. Hör nicht auf. „

Bei diesen Worten hielt es Thomas nicht mehr auf seinem Stuhl. Seine Hose schien fast zu platzen.

Er erhob sich und setzte sich aufs Bett, um die Szene von ganz nah mitverfolgen zu können. Er sah Mikes Zunge, wie sie sich zwischen den Schamlippen vor und zurück bewegte, wie er mit seinen Lippen sanft an ihr saugte. Thomas sah Alicias Körper, wie er sich sanft im Einklang zu Mikes Mund bewegte, nur wenige Zentimeter vor sich.

„Corno, nimm eines der Gummis dort. Ich will Mike in mir drin.

“ Sie drehte sich um und nahm Mikes dicken, pulsierenden Schwanz in ihren Mund. Einige durchsichtige Tropfen hatten sich schon auf der Eichel gebildet. Alicia saugte sie gierig auf und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Thomas ging herüber zum kleinen Tisch auf der anderen Seite des Raums und holte eines der Kondome, die in großer Anzahl in einer kleinen Bastschale lagen. Dabei wendete er seinen Blick keinen Augenblick von ihr ab.

Er verfolgte ihren Mund, wie er den großen Penis verschlang -zwar nicht ganz, aber doch fast. Thomas öffnete die Packung und gab ihr das Gummi.

„Soll das ein Witz sein, Thomas? Das mach doch nicht ich. Das ist dein Job. Steck es ihm auf, aber mach es anständig. “ Alicia genoss diese kleine Bosheit. Ihn halb liebevoll zu demütigen machte ihr Spaß. Sein angewidertes Gesicht, als er den harten Schwanz von Mike in der Hand hielt.

Sie beugte sich wieder vor und streckte ihren Po in die Höhe. Mike stellte sich hinter sie, ergriff ihr Becken und klopfte mit seinem Penis gegen ihre feuchten Schamlippen. Ganz langsam, Millimeter für Millimeter, schob er seinen harten Schwanz in sie hinein. Trotz der glänzenden Nässe außen war Alicia innen noch sehr eng. Er musste sich sichtlich konzentrieren, damit er nicht schon kam, so intensiv war der Druck, den er auf seiner dicken Eichel spürte.

Thomas sah, wie es in seinem Hoden zuckte.

Er packte sie beim Haar, zog ihren Kopf zurück. Sie stöhnte, hatte den Mund offen stehen, die Augen halb geschlossen. „Nimm mich, fick mich. Feste. Feste, dein dicker Schwanz ist so geil. “ Thomas saß neben den beiden auf dem Bett, mittlerweile auch komplett nackt. Sein Teil war etwas kleiner als das von Mike, welches im Moment kaum zu sehen war, da es meist tief in Alicias Körper steckte.

Doch auch Thomas war völlig erregt, massierte seinen Schwanz und starrte ungläubig auf das Geschehen direkt neben ihm. Alicia liebte die Situation. Sie schaute ihn an und zeigte ihm lächelnd den Mittelfinger. Liebevoll formte sie ihre Lippen zu einem „Fuck you“, was Thomas sichtlich noch geiler machte. „Du Corno. „

Alicia erlaubte dem Corno, näher zu kommen und ihr sein Glied in den Mund zu stecken. Sie wollte wissen, wie es war, einen Blowjob zu geben und dabei gleichzeitig hart gefickt zu werden.

Dadurch, dass sie kaum noch atmen konnte wegen des warmen, harten und gleichzeitig auch weichen Teils in ihrem Mund, wurde sie noch geiler. Sie wollte Thomas noch mehr demütigen. Er wollte es doch, dann sollte er es auch bekommen.

Sie bat Mike, sie von der Seite zu nehmen und legte sich entsprechend hin, mit dem einen Bein leicht angehoben, um Mike einen guten Zugang zu ermöglichen. Aber vorher war es an der Zeit, Thomas eine Lektion zu erteilen.

„Ich will, dass du uns beide leckst. Mike soll es doch einfach haben, deine Freundin zu ficken, oder? Los, mach mich schön nass und dann schaust du von ganz nah zu, wie er in mich eindringt. “

Und Thomas hörte auf seine Göttin. Alicia genoss Mikes starke Hände, die sie hielten und ihre festen Brüste und harten Brustwarzen kneteten. Sie bemerkte, dass Thomas Mike nicht einmal anfasste. Aber das wollte sie ihm nicht durchgehen lassen.

Also drückte sie seinen Kopf auf den warmen Penis von Mike, welcher sich genau vor seinem Gesicht befand und eigentlich darauf wartete, wieder in ihre nasse Spalte einzudringen. „Leck ihn, los. „

Thomas wurde gezwungen, ihn in den Mund zu nehmen. Aber lange ließ er das nicht mit sich machen und begann wieder, Alicia mit seinem Mund zu liebkosen. Seine Zunge spielte mit ihrer Klitoris und ließ ekstatische Wellen durch ihren Körper fließen.

Er liebte offensichtlich den Geschmack ihrer intimsten Säfte. Zu früh, zu früh, dachte sie. Außerdem sollte er nicht wissen, wie verrückt sie das machte. Er wollte doch Corno sein. Also sagte sie ihm, dass er den Schwanz von Mike nehmen und ihn in seine Freundin einführen sollte. „Und zwar schön langsam und tief, hast du gehört?“ „Aber…“ „Kein Aber. Mach es, Corno!“

Also tat er es und Alicia wurde fast verrückt vor Erregung.

Sie wurde von Mikes harten Stößen hin und her geschüttelt, während Thomas gleichzeitig an ihrem Kitzler lutschte. Sie stand kurz vor einem Höhepunkt, aber wollte ihn noch nicht, weil sie erst etwas anderes probieren wollte, von dem sie immer geträumt hatte: Eine gleichzeitige Penetration von zwei Männern. Aber ob sie es schaffen würde? Sie hatte viel davon gehört. Ob es nicht zu weh täte? Sie hatte noch nie zuvor Analsex ausprobiert. Jetzt war der richtige Moment dafür gekommen.

„Mike, ich will dich in meinem Arsch spüren. “ sagte Alicia ihm, während sie dabei Thomas in die Augen schaute. „Los, leg dich hin. Ich setze mich auf dich. “

Sie hockte sich über seinen harten Schwanz, umfasste ihn mit ihrer rechten Hand und führte ihn zu ihrem Hinterausgang. Ein stechender Schmerz durchfuhr sie, als sie sich vielleicht einen oder zwei Zentimeter auf ihn setzte und ihn somit ein klein wenig in ihr enges Loch aufnahm.

Ganz langsam, millimeterweise, ließ sie ihr Becken auf ihn herab und gewährte ihm somit einen immer tieferen Zugang in ihren Hintern. Mit schmerzverzerrtem Gesicht führte sie ihn noch weiter ein, bis sie merkte, dass er ganz in ihr steckte. Der Schmerz verging und machte Platz für eine tiefe Befriedigung, es geschafft zu haben. Geilheit, was für eine Schlampe sie war.

Alicia bewegte sich leicht auf und ab und rubbelte dabei ihren Kitzler.

Mike sah nur ihren Rücken und hielt sie stramm an den Hüften, während er stöhnte und ihr sagte, dass sie seine Lieblingsnutte sei. Alicia spürte, wie es bestimmt literweise aus ihr herauslief, in ihre Arschspalte hinunter. Es war einfach alles nur noch nass und sein Schwanz glitt jetzt fast problemlos in sie hinein und wieder hinaus.

„So, Thomas, so willst du es also haben? Corno! Schau es dir an. Genau so brauche ich es.

Guck dir an, wie er es macht. Lerne von ihm, Corno. Und jetzt steck deinen winzigen Penis in meine Muschi und fick mich. Los. „

Das ließ Thomas sich nicht zweimal sagen. Er hatte den Anblick bewundert, wie sie von einem anderen Mann in den Hintern gestoßen wurde, während gleichzeitig ihre willige Vagina nass vor seinem Gesicht schwebte. Jetzt hingegen war auch sein Moment gekommen, in sie einzudringen. Er stützte sich ab, als wollte er Liegestütze machen, erfühlte mit seinem Penis, wo der Eingang war und verschwand Sekunden später in ihrer heißen, klatschnassen Höhle.

Alicia schrie auf. Zwei Schwänze zwischen ihren Beinen. Heißes und hartes Fleisch, das in sie eindrang und ihren Körper dann wieder kurz verließ. Drei Mal, vier Mal, immer wieder neu. In ihren eben erst entjungferten Po und in ihre heute schon intensiv benutzte Muschi. Mike zog an ihren langen Haaren und Thomas leckte ihre wippenden Brüste. Sinnliche Bewegungen, Stöhnen, Schweiß…

„Ich komme gleich. Nehmt mich, beide. Ja, genau so, jaaaaaa….

“ Ihr kam ein Orgasmus, wie sie ihn noch nie in ihrem Leben verspürt hatte.

Alicia hatte es sich oft zuhause selber besorgt und dabei viele intensive Höhepunkte genossen, aber nichts war auch nur annähernd mit dem hier vergleichbar. Ihr ganzer Körper explodierte in einem gigantischen Rausch, während die beiden Männer nicht aufhörten, sie zu penetrieren.

Endlich zog Thomas seinen Schwanz aus ihr heraus und kam mit mehreren heißen Ergüssen mitten auf ihr Gesicht.

Auch Mike kniete sich vor sie und spritzte seinen heißen Saft auf ihre Nase, auf ihre Lippen und auf den Hals. Alicia war völlig am Ende und lag mit einem tiefzufriedenen Lächeln auf dem Bett, zwei nackte Männer neben sich.

Liebe LeserIn, wir sind Frank und Camila, die beiden, die das hier geschrieben haben. Dieser Ausschnitt ist Teil eines circa 300-seitigen Buchs, das wir jetzt bald fertig haben. Voraussichtlich Ende Januar 2016.

Es wird DER CORNO heißen. Es ist das erste Mal, dass wir schreiben und schön wäre es natürlich, wenn es euch gefällt und wir damit auch ein bisschen Erfolg hätten.

Aber ehrlich gesagt haben wir keine Ahnung, ob das gut ist oder nicht, was wir hier schreiben. Und außerdem: Wie vermarktet man heutzutage ein Buch? Einen Verlag finden wir doch bestimmt nie im Leben, besonders nicht mit solch einem Thema.

Also werden wir es wohl als eBook auf Amazon vertreiben. Doch wie bekommt man dort Aufmerksamkeit? Wir haben uns gedacht, jetzt erst einmal kleine Ausschnitte auf Webseiten einstellen, sodass wir dann auch hoffentlich viele Leser und vielleicht auch gute Bewertungen bekommen. Und dass sich dann viele auf das gesamte Buch freuen und es dann ab Ende Januar oder Anfang Februar eifrig bestellen.

Keine Ahnung, ob das aufgeht. Camila schreibt das Ganze auf Portugiesisch und ich auf Deutsch.

Wir sind ein Multi-Kulti-Paar und wer weiß, ob wir nicht einiges aus dem Buch sogar selbst erlebt haben? 😉 Wer weiß…

Das Buch wird übrigens kein Porno. Vielmehr wollten wir etwas Anspruchsvolleres schreiben. Es geht darin um einen erfolgreichen Manager, dem es Vergnügen bereitet, seine brasilianische Freundin mit anderen Männern zu teilen. Eingebettet in einen Wirtschaftsthriller, der in Deutschland und Südamerika spielt. Wir wollten auch ganz viel Brasilien mit in den Roman bringen.

Das Buch wird wohl „Der Corno“ heißen. Corno ist das portugiesische Wort für Cuckold. Also ein Mann, den es erregt, dass seine Freundin ihn betrügt. Das ist wohl statistisch gesehen die dritthäufigste Männerfantasie — aber nur die wenigsten Männer geben es zu.

Also hoffentlich hat dir dieser Ausschnitt gefallen. Wenn ja, würden wir uns über eine tolle Bewertung freuen. Wir arbeiten jetzt seit fast einem Jahr an dem Buch und positives Feedback wäre genial!! Liebe Grüße Frank und Camila (Camila Frank).