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UFO

Hallo ihr Lieben. Wünsche euch ein schönes

Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.

Wenn ihr lieb seid, dann lade ich euch eine

Fortsetzung dieser Story hoch, in der es dann auch zu ´heißen Szenen´ kommen wird.

Wer eine fickificki-Geschichte erwartet, der liegt hier falsch. Wer meine Schreibe ein wenig kennt, wird sich aber wohl amüsieren. Das ist mein Ansinnen. Viel Spaß.

Euer Andy43.

*

Oralee bahnte sich einen Weg durch das Dickicht. Sie schaute auf ihre Uhr. Oh Gott, gleich Mitternacht, dachte sie gehetzt und wandte ihren Blick hinauf zum Mond, der sein rundes Gesicht hin und wieder zwischen den Wolken zeigte und sein fahles Licht für kurze, helle Momente auf die Baumkronen legte. Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn.

Irgendwo muss die Lichtung doch sein, fragte sie sich und spähte durch das Unterholz.

Sie war eine ausgezeichnete Wahrsagerin, wenn sie es auch mit der Wahrheit nicht immer so genau nahm. Die meisten Menschen, die zu ihr kamen, waren Frauen. Männer kamen nur, wenn es um Frauen ging. Den Frauen ging es immer um sich selbst. Wie auch Oralee. Aber sie machte sich deswegen kein schlechtes Gewissen, schließlich kosteten zehn Minuten nur zwanzig Mäuse. Das zahlten die Meisten locker aus ihrer Haushaltskasse und letztlich hatte sie ja auch ihre Kosten.

Die Investition in ihre Glaskugel und dem Zigeuneroutfit, das sie in einem Secondhandshop für Theaterrequisiten erworben hatte, war schon nach den ersten Sitzungen bezahlt und die weiteren Einkünfte waren so verschwindend gering, dass sie getrost unter den Tisch fallen konnten, ohne Steuern, war Oralee’s Devise. Schließlich ging es ihr nicht um das Geld anderer Leute. Sie war eine gute Fabulantin und wollte den Menschen etwas geben. Sie nannte es Hoffnung. So gingen die Frauen nach Oralee’s Blick in die zukunftsträchtigen Sterne, mit einem wohligen Gefühl wieder nach Hause.

Oralee’s Problem bestand nur darin, dass das ganze Glaskugelbeschwören ausschließlich bei anderen Menschen funktionierte. Nicht bei ihr. Bis zu dieser Nacht, in der alles anders wurde.

Oralee lebte alleine. Zwei Männer hatte sie geehelicht, die alle unvorhersehbar gestorben waren. Sie war eine schlechte Köchin. Das hieß, sie kochte nicht nach den einschlägig bekannten Grundsätzen gesunder Ernährung, die vom Gesundheitsministerium oder bekannten Krankenkassen veröffentlicht wurden. Von Nährwerttabellen hielt sie nicht viel.

Auch nicht von den Statistiken, die sich mit ernährungsbedingten Krankheiten beschäftigten. Wie gesagt, sie hielt nichts von Tabellen. Von Weightwatchers ebenso wenig. So kochte sie nach Gefühl. Viel Gefühl. Ihre Männer fühlten sich auch mit der Zeit so an. Jetzt nicht mehr. Oralee achtete jedoch auf ihre Figur.

Das Zigeuneroutfit hatte zehn Sitzungen gekostet. Es war das einzige in Größe achtundvierzig gewesen. Eine Rarität. Ja, sie achtete sorgsam auf ihr Gewicht.

Ihr Gewicht war es auch, das sie mehr als einmal zum Verschnaufen zwang, auf dem Weg zur Lichtung, durch den dichten Wald, in die Nähe einer Scheune, die sie in der Glaskugel gesehen hatte, gestern Nacht, als sie wieder davor gesessen war, kontemplativ, bei einer Flasche Rotwein, Lebkuchen kauend, um einen verzweifelten Blick in ihre eigene Zukunft zu werfen.

Gestern Nacht war es dann geschehen. Sie hatte sich konzentriert, immer wieder daran gedacht, es sich herbei gesehnt, mit beschwörenden Worten herbei gemurmelt.

Aller guten Dinge sind drei, hatte sie gesagt und wie in Trance an einen neuen Prinzen gedacht, einen Mann, für den sie alles tun würde, auch kochen. Dass sie mit der Kugel in der Nähe ihres künstlichen und somit ganzjährigen Tannenbaumes saß, unter der ihr letzter Mann einst die kleine Krippe platziert hatte, unter dem Stern, mit seinem langen Schweif, war ihr im flackernden Kerzenschein völlig entgangen. Ihre Sehnsucht nach einem neuen Weggefährten, der die Hosen, Hemden, Mäntel und Hüte auftragen könnte, die sie seit dem Verlust von Eugenio, ihrem Letzten, frisch gebügelt, im Schrank eingemottet und in Hutschachteln mumifiziert aufbewahrte, war so groß, dass ihre weinselige Wahrnehmung sie in die Irre geführt hatte.

Sie hielt sich erschöpft an einer Tanne fest und stierte nach Atem ringend in den dichten Wald. Ein wohlig schauriges Gefühl war in ihren Unterleib gekrochen, gestern Nacht, während der privaten Sitzung. Ein Gefühl, dass sie zelebrieren musste, heute Nacht, mit sich, unter dem Sternenhimmel. Ja, sie wusste genau, was sie zu tun habe auf der Lichtung, das fühlte sie und sie verließ sich auf ihre Gefühle. Es war ihr nur ein erinnertes Gefühl und doch so wirklich.

Der Mond brach mit seinem Licht durch die Wolkendecke und legte ein leuchtendes Hellgrau auf die Wipfel der Bäume. Oralee blickte zwischen den Tannenzweigen hindurch und traute ihren Augen nicht, als sie eine kleine, lichte, graugrüne Oase zwischen den Stämmen entdeckte. Ungestüm bog sie ein paar Zweige zu Seite und stapfte auf die kleine Lichtung zu. Sie ging bis in die Mitte und schaute sich um. In einem Winkel nahe der gegenüberliegenden Bäume, erblickte sie eine Futterstelle für Rotwild, die mit Futterkrippen ausgestattet war, über die auf schmalen Pfählen, kleine Holzschindeldächer angebracht waren.

Ja, so hat es mir die Glaskugel geoffenbart. Die kleine Scheune, der Tannenwald, die Lichtung, dachte Oralee, alles fügt sich, fehlt nur noch der helle Schweif. Sie lächelte hoffnungsvoll und schaute gen Himmel.

Sie nahm den großen, rotbraunen, mit schwarzen Runen bestickten Schal, den sie um den Hals trug, drapierte ihn auf das nebelfeuchte Gras und legte sich darauf. Sie schaute andächtig in den wolkenverhangenen Himmel, der sich nunmehr wie von Geisterhand öffnete und ihr einen Blick auf den Sternenhimmel schenkte.

Oralee schaute angestrengt auf ihre Uhr. Eine Minute vor Mitternacht. Sie legte eine Hand auf ihre Brust, die andere zwischen ihre Beine und dachte an den Prinzen. Mit weit geöffneten Augen verwandelte sie ihre Sehnsucht in ein leises, erogenes Wimmern, das sich in die stille Nacht verlor. Sie dachte an Eugenio, an sein letztes Aufbäumen, an den Tag, an dem er zum letzten Mal den künstlichen Weihnachtsbaum auf stellte. An die kleine Krippe, deren Figuren er, mit viel Liebe zum Detail, aus Alraunenwurzeln geschnitzt hatte.

Das war vor vier Jahren. Ja, er war ein guter Mann, ein Künstler. Sie waren beide füreinander geschaffen. Niemand konnte Tote so lebendig wirken lassen und bei Beerdigungen so andächtig trauern. Er war einst Bestatter und bekleidete nebenbei ein hohes Amt im Rat der Stadt. Es ging ihm, wie auch Oralee, nie ums Geld.

Oralee fühlte allmählich ihre Wollust aufwallen, die mehr und mehr ihren Körper in Besitz nahm. Sie wühlte in ihrem Dekolletee, nestelte an ihrer Scham und vernahm im selben Moment, als alle Dämme brachen, ein grelles Licht, das mit ohrenbetäubenden Pfeifen über die Lichtung schoss, mit einem dumpfen Krachen hinter den Bäumen in den Boden schlug und die Erde erzittern ließ.

Oralee stemmte sich ruckartig auf und schaute dem feurigen Schweif hinterher, der wie ein Fingerzeig des Schicksals schien und über ihr einen rauchigen Kondensstreifen am funkelnden Sternenhimmel hinterließ.

Oralee saß wie versteinert auf ihrem Runenschal. Sie hatte mit allem gerechnet, mit einer flüchtigen Sternschnuppe allerhöchsten. Aber das hier war mehr als sie sich zu wünschen wagte. Was dort auf die Erde gefallen sein musste, war so gewichtig wie ihre inbrünstige Sehnsucht, mächtiger, als jeder Sternschnuppenwunsch.

Sie rappelte sich hoch, griff nach ihrem allerliebsten Runenschal, legte ihn sich schützend um und schaute angestrengt durch die Bäume. Ein rotgelbes, flackerndes Licht züngelte zwischen ihnen empor, legte sich wie ein magisches Wetterleuchten über die Baumkronen und verwandelte den Einschlagpunkt in einen Ort himmlischer Offenbarung.

Oralee stand auf, machte zunächst ein paar zögerliche Schritte in Richtung Feuerschein, wurde dann aber mutiger in der aufkeimenden Gewissheit, dass sich dieses Mysterium nur für sie ereignet haben musste, raffte ihr Kleid mit den Händen hoch und rannte, so gut es ihr Zigeuneroutfit zu ließ, auf jene Stelle zu, wo sie den glühenden Himmelsboten vermutete.

Sie kämpfte sich durchs Unterholz und stand schließlich an einem dampfenden Krater, in dem ein kugelförmiges, grauschwarz schimmerndes, kosmisches Objekt steckte, aus dem es rumorend an ihre Ohren klang. Sie erschrak, als sich ein glänzend weißes Licht auftat, eine Gestalt dem Objekt entstieg und sich umschaute. Das zürnende Gezeter der Gestalt war nicht zu überhören und erinnerte Oralee an so manche Telefonate, die Eugenio in seinem kleinen Büro zu Hause führte, wenn er mit dem Bauordnungsamt telefonierte, wegen der kleinen Terrasse, die er gutgläubig auf der an ihr Haus angrenzenden Garage vor seinem kleinen Büro im Obergeschoss hatte anlegen lassen, mit Blick auf den Friedhof.

Oralee saß oft dort und schaute zu ihm hinüber, wenn ihr wehmütig war.

Eugenio hatte es nur für sie getan, für später. Er war schon immer uneigennützig, ja, selbstlos gewesen und hatte sich, wie in allem was er tat, ihr und den übrigen Mitmenschen gegenüber generös gezeigt. Es ging ihm nie ums Geld, nur den anderen. So genehmigte ihm das Bauamt wegen seiner Liebesbezeugung die unbedeutend kleine Terrasse im Nachhinein.

Aus Mitgefühl und weil sie sein freundliches Entgegenkommen mochten. Ja, er war beliebt.

Jesus hat dich zu früh zu sich gerufen, dachte sie dann oft und seufzte herzzerreißend, wenn sie dort saß und auf den Friedhof schaute. Es waren die chinesischen Fettwegpillen, die ihm auf seine Gesundheit geschlagen waren. Ein Schlaganfall hatte Eugenio hinweg gerafft, während sie einen Sarg hinab ließen. Er stürzte dabei in die Grube und schlug mit dem Kopf auf den Messingkorpus des Gekreuzigten, der auf jenen Sargdeckel genagelt war.

‚Hirnblutung‘ stand auf dem Totenschein. Es war wohl ein Kompromiss. Woran der zu bestattende gestorben war, wusste Oralee allerdings nicht. Sie tröstete sich mit dem Gedanken, dass es nur wenigen Menschen vergönnt sei, in Ausübung ihrer Leidenschaft, ihrer Künste sozusagen, den letzten Atemzug zu hauchen. Eugenio war einer von diesen glücklichen Verstorbenen, jenen Engel gleichen, die mit einem letzten Lächeln auf den Lippen dahinscheiden dürfen, um mit solcher Gnade versehen vor ihren Schöpfer zu treten, da war sie sich sicher.

Uznik schaute sich um.

„So eine Scheiße“, fluchte er. „Man kriegt nur Schrott unter den Arsch und soll Qualität abliefern!“

Er schaute sich um und versuchte sich zu orientieren. Sein Blick blieb an einer dunklen Silhouette hängen, die so gar nicht zu den schlanken Tannen zu passen schien, die im glimmenden Schein des nieder gegangenen Vermessungsgleiters leuchteten.

Auch das noch, dachte Uznik, ein Humanoid.

Er wusste als interstellarer Planetenvermesser dritten Grades genau, in welchem Quadranten er sich befand, lud aus der Datenbank die entsprechenden Sprachroutinen in den Übersetzer, welcher mit seinem Helm verbunden war und stellte seinen Kommunikator auf eine passende, terrestrische Sprachfrequenz. Das Problem war nur, dass die Datenbank schon relativ veraltet und mit Daten aus einschlägigen Radio und Fernsehprogrammen versehen war, welche man als hochgradig repräsentativ für diesen Raumsektor einstufte. Die Daten enthielten darüber hinaus Werbung und Nachrichten, welche das Außenministerium seines Heimatplaneten aus diesem interstellaren Raumkubus empfangen und ebendiese, nachdem sie durch die Zensur des IND – des Interstellaren Nachrichten Dienstes — gelaufen waren, als unverfänglich eingestuft und zur weiteren Verwendung frei gegeben worden waren.

Der IND war in letzter Zeit zu sehr mit der Innenpolitik seines Heimatplaneten beschäftigt, so dass eine zeitnahe Beschäftigung mit außerirdischen Lebensformen und möglichen Begegnungen mit solchen nicht auf dem Plan standen. So hatte sich der IND nach einer Gesetzesänderung innenpolitisch vereinnahmen lassen und wirkte nun mit vehementer Konsequenz auf die eigene Spezies ein. Der IND lauschte nunmehr nach innen. Uznik musste daher mit dem alten Datenmaterial vorlieb nehmen, zumal das Geld für neues Equipment und die nötige Weiterentwicklung fehlte.

Hinzu kam, dass das Außenministerium diesen Raumsektor für unterentwickelt und daher für unbedeutend hielt. Hier war nichts zu holen. Diesen Sektor galt es zu umfliegen, um auch Kontakte terrestrischerseits zu vermeiden. Schließlich wollte man auch nichts geben.

Uznik tippte gewissenhaft auf den kleinen Touchscreen seines Kommunikators, der an seinem Arm befestigt war und wählte eine Subroutine, die er für passend hielt. Schließlich handelte es sich um eine ernst zu nehmende, äußerst bedeutungsvolle, wenn auch ungewollte Begegnung zweier unterschiedlicher Lebensformen, die sich zum ersten Mal gegenüber standen.

Es sollte eine Gesprächseröffnung sein, die zu einer fruchtbaren und verheißungsvollen Zusammenarbeit führen sollte, da er schon mal hier war. Das Außenministerium legte größten Wert auf eine diplomatische Haltung gegenüber fremden Lebensformen und einen entsprechend neutralen Verhaltenskodex beim Zusammentreffen mit unbekannten, intelligenten Lebensformen, der strikt einzuhalten war.

Uznik drückte den Knopf. Nichts geschah. Das Display vor seinen Augen fror zu einem Stillleben. Ein Blue-screen erschien. ‚Fehler. Bitte neu starten. Wenden sie sich an den Systemadministrator‘.

„Ich kriege hier gleich ’ne Krise“, fluchte Uznik laut, und hämmerte verärgert mit einer Hand gegen seinen Helm.

„Viel Scheißdreck, für viel Geld!“

Oralee schaute entgeistert auf die Gestalt, die in dunklem Grün gekleidet, vor der hellen Öffnung der kosmischen Kugel stand, wild gestikulierte und dabei dumpfe, unverständliche Laute von sich gab.

Es dauerte ein paar Sekunden, bis der Kommunikator wieder hoch gefahren und die ausgesuchte Subroutine startklar war.

Uznik schaute in Richtung Gestalt, drehte den Kommunikator sicherheitshalber auf volle Lautstärke und drückte erneut den Knopf.

„Gehen wir zu dir oder zu mir“, klang es aus dem Kommunikator.

Uznik seufzte erleichtert. Das System zeigte ihm an, dass er die richtige Formulierung gefunden hatte. Eine Gesprächseröffnung, die alles offen ließ, aber dennoch eine Entscheidung herbei zwingen musste, die nur dem Zweck diente, ein respektvolles miteinander zu gewährleisten und auch in einer Weise, wie es das Außenministerium vorsah und der Zensur des IND entsprach.

Oralee schaute auf den im Boden steckenden Flugapparat und dann auf die Gestalt, die zu ihr hinüber sah.

Einerseits hatte sie fürchterliche Angst, andererseits dachte sie, dass dieses Wesen ja nur wegen ihr gekommen sei und sie nichts zu befürchten habe. Nur mit der Kommunikation schien es schwierig zu werden. Uznik stellte den Kommunikator auf ‚mithören‘.

„Wer bist du“, rief Orallee zaghaft.

Uznik schaute auf das Display. Sie fragt nach meinem Namen, sinnierte Uznik. Ist wohl auch angebracht sich erst einmal vorzustellen. Nur für die Übersetzung seines Namens gab es keinen adäquaten, terrestrischen Begriff in der Subroutine. Ich werde wohl improvisieren müssen, dachte Uznik. Ein paar Vorschläge scrollten über das Display, die lautmalerisch zu seinem Namen passen sollten. Er hörte sich einige an.

Uznik musste sich entscheiden.

‚Uschi‘ klingt zu feminin, dachte er.

Er ließ sich weitere Namen vom Kommunikator vorsprechen und entschied sich für einen männlich klingenden Namen. Dieser hier klang härter, fordernder, scharf wie eine Klinge und gab auch irgendwie einen Hinweis auf seine Herkunft, dem Sternbild Orion, den die hiesige Spezies wohl den Beinamen Osiris gegeben hatte. So stand es zumindest als Querverweis auf dem Display.

Uznik drückte den Knopf.

„Du kannst Ossi zu mir sagen“, klang es aus dem Kommunikator.

Oralee holte tief Luft.

„Hallo Ossi, herzlich willkommen“, rief Oralee mutig. „Ich bin Oralee und habe dich gerufen,“ fügte sie mit bebender Stimme hinzu.

Ossi ließ das Lernprogramm seines Kommunikators mitlaufen, um es an den Sprachgebrauch dieser Spezies zu gewöhnen. Ob es ein Männchen oder Weibchen war, darauf fehlte ihm noch jeglicher Hinweis.

Ossi hatte eine Idee.

Er suchte nach dem Oberbegriff ‚Sex‘,’Kopulation‘ und wählte eine Textsequenz unter ‚Nicht festgelegt‘, die dem Außenministerium im Falle einer unverfänglichen Geschlechtsbestimmung passend schien.

Ossi drückte den Knopf.

„Bist du lesbisch oder schwul? Ich bin schwul. „

Oralee runzelte die Stirn.

„Keines von beiden“, antwortete sie.

Ossi schaute konsterniert, als er die Antwort dieses Wesens auf dem Display las. Das war ein Dilemma. Keine eindeutige Aussage, die auf das Geschlecht dieses Humanoiden hinwies. Dem IND schien da etwas entgangen zu sein.

Scheiß Verein, dachte Ossi.

Er schaute auf seinen Vermessungsgleiter, der bis zur Hälfte im Boden steckte, schloss per Fernbedienung die Tür, sprang auf den Kraterrand und ging schließlich langsam auf das Wesen zu, das wie angewurzelt im Halbdunkel zwischen den Bäumen verharrte. Er wollte es nicht verschrecken.

Oralee fürchtete sich ein wenig, war aber Frau genug, um sich dieser Situation stellen zu wollen, denn schließlich hatte sie ihn gerufen.

Sie musste unwillkürlich an ihre Glaskugel denken, an das, was sie in ihr gesehen hatte. Alles schien sich so zu fügen und daher nahm sie ihr Schicksal an.

Ossi schaute durch sein Visier und musterte sie.

Dann prüfte er die Atmosphäre mit seinem Schnüffilator und klappte das Visier langsam hoch.

Er holte mit seinem Nasenloch tief Luft und suchte auf diesem Wege ihr Geschlecht zu wittern.

Eine Mischung aus Pheromonen, Moschus, Knoblauch und Mottenkugeln nahm Uznik wahr. Der Gestank war akzeptabel, brachte ihm aber keinen eindeutigen Hinweis.

Oralee schaute ihn neugierig an. Dunkle, große Augen, keine Nase, statt dessen nur ein kleines Loch und ein schmaler Schlitz darunter. Es war nicht gerade hübsch, dieses fremde Wesen, welches sich Ossi nannte, aber das war Eugenio seinerzeit auch nicht.

Uznik drückte auf seinen Kommunikator.

„Gehen wir zu dir oder zu mir,“ erklang es erneut.

Oralee dachte nach. Es war wohl besser hier zu verschwinden. Sollten noch andere Leute den gewaltigen Niedergang dieser Sternschnuppe gesichtet haben, würden sie hier über kurz oder lang auftauchen. Oralee wollte sich unangenehme Fragen seitens der Behörden ersparen, von wegen Glaskugelbeschwören und unversteuerter Einnahmen.

„Zu mir, Ossi“ antwortete Oralee.

Uznik verstand.

Oralee drehte sich um und stapfte den Weg zurück zur Landstraße, wo sie ihren Wagen abgestellt hatte. Sie warf hin und wieder einen Blick über ihre Schultern und vergewisserte sich, dass Ossi ihr folgte.

Uznik war es nicht wohl bei dem Gedanken, sich zu weit von seinem Vermessungsgleiter zu entfernen. Er hatte das Ortungsgerät eingeschaltet, um seine Position dem IND mitzuteilen. Sie würden nach ihm suchen und ihn finden, da war er sich sicher.

Ihm wurde schlecht beim Gedanken an den Bericht, den der IND von ihm verlangen würde, wegen der unachtsamen Kursänderung. Er hatte die Füße hoch gelegt, dabei die Teetasse umgestoßen, deren Inhalt zunächst einen Kurzschluss im Autopiloten verursachte, um dann die Steuerung vollends lahm zu legen. Aus dem Vorbeiflug war so ein spiralförmiger, gravitationsbedingter Sinkflug geworden.

Sie erreichten Oralee’s Auto.

Oralee öffnete die Beifahrertür und bedeutete Uznik mit einer Handbewegung einzusteigen.

Uznik zwängte sich in das Vehikel.

Oralee setzte sich hinters Steuer und startete den Wagen, schaltete das Licht ein und fuhr in Richtung Stadt. Uznik begann wieder den Kommunikator zu bedienen.

„Dein Name ist ‚Önanie'“, tönte es fragend.

„O-ra-lee“, erwiderte sie gedehnt. Uznik schaute auf den Kommunikator, nahm eine Feinjustierung vor und ließ sich das Ergebnis vorlesen.

„Oralee“.

„Genau, jetzt hast du es, Ossi“, meinte Oralee zustimmend und hielt den Wagen vor einer Ampel.
Das rote Licht der Ampel warf einen skurrilen Teint auf Uzniks Gesicht, während Oralee ungeduldig das Steuer umklammert hielt, auf die Ampel stierte und ungeduldig auf die passende Farbe wartete.

Ein Wagen mit zwei jugendlichen Vampiren hielt neben ihnen. Sie schauten zu Uznik herüber. Der Fahrer drehte die Seitenscheibe herunter und hob seinen Daumen.

„Echt coole Verkleidung,“ rief er lachend, legte einen Gang ein und bog ab.

Nur gut, dass heute Halloween ist, dachte Oralee erleichtert und trat auf das Gaspedal ihres Space Wagon, der mit einem Ruck nach vorne schnellte und beide in ihre Sitze presste. Uznik beobachtete dabei den Getränkehalter, der das auf einen halb leeren Pappbecher wirkende Trägheitsmoment konterte und ihn an Ort und Stelle hielt. Keine schlechte Idee, sinnierte er und dachte an seine Teetasse.

Uznik schaute aus dem Seitenfenster und beobachtete die fremde Umgebung eines Planeten, den er nur aus Vorbeiflügen kannte. Die fernen Lichter einer Stadt tauchten in der Dunkelheit auf und erinnerten ihn an die dunkle Seite von Koitan, eines der Monde von Osiris, dessen Oberfläche zur Heimat vieler Osirianer geworden war, die gegen das Gebot zur „Vermeidung unkontrollierter Geschlechtsumwandlung“ verstoßen hatten. Dazu muss man wissen, dass die Population auf Osiris zu den matriarchalisch organisierten Gesellschaftsformen gehörte und viele Männer sich mit einer Schlechterstellung seitens der restriktiven Behörden in Bezug auf Beruf und Familie nicht abfinden wollten, so dass viele sich für eine gesellschaftliche Besserstellung dazu entschieden, heimlich eine Geschlechtsumwandlung vornehmen zu lassen, und das war nun mal illegal.

Uznik blickte eine Weile zu Oralee herüber, die in einer angestrengten Haltung hinter dem Steuer saß und zerfahren im Getriebe rührte.

Uznik überlegte, wie er die Situation ein wenig auflockern könnte, suchte in seinem Kommunikator nach „Interessengebieten“ der Humanoiden und tippte schließlich auf einen Vorschlag im Bereich Hobby, Fahrzeug, Auto, Technik. Die verbale Offerte, „Das ist aber wirklich ein geiles Fahrgestell“, erschien ihm angemessen.

Oralee zuckte zusammen, als sie Ossis Kommentar hörte.

Zum einen fühlte sie sich geschmeichelt, andererseits war Ossis Annäherungsversuch doch sehr direkt. Schließlich war sie eine anständige Frau und keine dieser verruchten Weiber, die Oralee hin und wieder konsultierten, um von ihr und den Sternen zu hören, ob sie nach all den Jahren noch einmal Sex mit ihren Angetrauten haben werden, oder, ob da gar andere Männer bereits auf sie warten würden. Eine hatte Oralee auffällig neugierig danach gefragt, ob sie erkennen könne, wann denn ihre „Dreierkonstellation“ nun endlich Zuwachs von einer „Jungfrau“ bekäme und ob Mars und Venus sich derenthalben vorab vereinigen müssten.

Uznik schaute Oralee neugierig an.

Oralee räusperte sich.

„Danke, für das Kompliment“, erwiderte sie etwas verschämt, nestelte an ihrem Zigeuneroutfit und zog den Saum ein wenig über ihre strammen Oberschenkel. Oralee war sich im Klaren darüber, was sie da auf sich herab beschworen hatte. Sie stand nun in einer gewissen Verantwortung diesem Himmelsboten gegenüber. Er war nur auf Geheiß ihres flehentlichen Verlangens zu ihr gekommen und sollte nun, in den Armen einer über alle Maßen liebenden Frau, ein umsorgtes und befriedigtes Dasein genießen.

Oralee würde dann schon ihrerseits auf ihre Kosten kommen. Wie auch immer, letztlich gehört neben einer oppulenten Ernährung auch ein gesundes Maß an Sex zu jeder guten Beziehung, ermutigte sie sich gedankenversunken.

„Ich glaube, mein lieber Ossi“, hob Oralee vorsichtig an, „wir sollten zuallererst an der Kommunikation arbeiten, ich meine, das Ding, mit dem du mit mir sprichst, taugt wohl auf die Dauer nicht, besser wäre es, du würdest meine Sprache sprechen“.

Uznik hörte aufmerksam zu, betrachtete die Simultanübersetzung auf dem Kommunikator und ließ danach seine Finger für eine ausführliche Erklärung über den Touchscreen wandern.

„Ich werde sie lernen“, tönte es schließlich sonor, „auf die Dauer vertraue ich dem Ding auch nicht, für die Software gibt es kein Update mehr, hat der IND leider nicht für nötig gehalten, nicht für diesen Planeten und…“, „…suchen sie Entspannung, dann Buchen sie ihren Urlaub mit Clubreisen, ihrem All Inclusive Spezialisten…“, „…wollt ihr den totalen…“, „…steck´ ihn rein, fick mich durch und zeig‘ deiner Gina, was du alles drauf hast…“, „…nach jeder Mahlzeit.

Mit Fluordental, ein entzückendes Lächeln…“

Uznik begann wie verrückt mit einer Hand auf den Kommunikator zu trommeln und stieß einige unanständige, intergallaktische Flüche aus, die Oralee zum Glück nicht verstand.

„Dieses verdammte Scheißding, diese oraklische Mistsau macht einfach, was es will“, schnatterte Uznik erbost und drückte die Resettaste.

Oralee warf einen entsetzten Blick zu Ossi herüber, als er auf den kleinen Kasten an seinem Arm zu schlagen begann und wäre beinahe in den Gegenverkehr geraten.

„Was ist los“, fragte sie erschrocken, schaute zurück auf die Straße und brachte den Space Wagon mit einer galanten Schlängelbewegung wieder in die richtige Fahrspur.

Uznik schaute Oralee konsterniert an, schnatterte und gurgelte schließlich einige unmissverständliche Laute in Richtung Kommunikator und schlug sich mit einer Hand auf den Oberschenkel.

„Das kann ja heiter werden“, meinte Oralee kopfschüttelnd, „du scheinst nicht gerade pflegeleicht zu sein, na, so ein Temperament“.

Den Rest der Fahrt zu Oralee’s Haus verbrachten sie schweigend. Uznik war es leid, sich nach seiner unverhofften Bruchlandung weiter mit der nervenden, osirianischen Technik herum zu schlagen.

Andererseits tat ihm dieses Geschöpf leid, in dessen Arme er gelandet war. Es sollte ihm noch von Nutzen sein, daher wollte er es nicht verschrecken und schließlich konnte es nichts dafür. Er hatte sein Nasenloch gestrichen voll und harrte auf das, was noch kommen würde.

Oralee lenkte den Wagen die Auffahrt hinauf und fuhr direkt in die offene Garage.

„Geschafft“, pustete es aus ihr heraus.

„Komm“, bedeutete sie Uznik mit einer begleitenden Handbewegung und stieg aus.

„Das ist mein Haus, ich hoffe, es gefällt dir bei mir“.

Uznik folgte ihr und trat durch eine Verbindungstür in das seltsame Gebäude. Der Geruch, der ihm entgegenschlug, kam ihm auf Anhieb bekannt vor.

Diese Spezies riecht genauso wie ihre Unterkunft. Pheromone, Moschus, Knoblauch und Mottenkugeln, wie gehabt, dachte Uznik. Gerüche, deren chemische Zusammensetzung ihm wohl bekannt waren, deren Zuordnung ihm in diesem Falle aber schwer viel, zumal hier alles anders zu sein schien, als bei ihm zuhause.

Oralee knipste das Licht an und ging in Richtung Küche.

„Mach es dir bequem, ich hole uns etwas zu trinken“, rief sie, „ich brauche jetzt erst einmal etwas starkes…“.

Sie öffnete den Kühlschrank und griff nach einem Aufgesetzten, einem vierzig prozentigen Schnaps, den sie vor dem Zubettgehen zu trinken pflegte. Uznik schaut sich um und wähnte sich in der Höhle eines Platoniden angekommen, dessen Behausung er sich auf einem Zwischenstopp auf Drakonia angesehen hatte, damals, im Urlaub. Einer Kulturreise, verbunden mit sehenswerten historischen Stätten der Antike. Das kam ihm wohl jetzt zu gute. Oralee kam zurück ins Zimmer.

„Ich weiß gar nicht, was du trinken willst“, fragte sie und hielt ihm eine Auswahl hin.

„Das hier ist Alkohol, und das hier ist Buttermilch“.

Uznik schaltete den Kommunikator wieder ein. Es half nichts, fürs Erste musste er damit vorlieb nehmen.

Er entschied sich für die Buttermilch, obwohl ihm nicht ganz klar war, was er da eigentlich trinken würde. Er verstand nur, dass es sich um etwas tierisches handeln sollte, ungefährlich also und Durst hatte er allemal. Er nippte zunächst verhalten daran, nahm dann aber einen großen Schluck.

Ganz schön heftig das Zeug, dachte er und leckte sich mit seiner blauen Zunge über die schmalen Lippen. Oralee leerte zügig einige Gläschen mit Aufgesetztem und wischte sich mit dem Arm über den Mund. Nun fühlte sie sich ein wenig lockerer.

„Du hast sicher Hunger, Ossi, soll ich dir etwas zu essen machen…, was magst du denn so“, fragte Oralee, „ich kann Schnittchen machen oder eine deftige Suppe…, ich habe auch Obst, Orangen, Bananen…, wonach ist dir denn, mein lieber Ossi“.

Uznik stand nicht der Kopf nach essen. Der IND würde ihn suchen und sicher irgendwann hier finden. Sie würden das Signal aus dem Wald empfangen, unbeobachtet landen und sofort nach dem subkutanen Chip in seinem Arm scannen. Wenn sie mich finden, kann ich mir was anhören, dann ist es mit der Fluglizenz erst einmal vorbei und eine unangenehme Anhörung wegen der fahrlässigen Kontaktaufnahme mit dieser Spezies wird es auch geben.

Aber was soll‘ s, ich brauche schließlich Hilfe von diesem…“

Erst jetzt wurde ihm vollends klar, dass er immer noch nicht genau wusste, ob es sich bei diesem Wesen um ein Männchen oder Weibchen handelte.

Er schaute sich nach einem Hinweis um und erkannte Oralee auf einem zweidimensionalen Artefakt, dass auf einem Sims stand. Er nahm es in die Hand. Oralee schaute Uznik an und kam auf ihn zu.

Sie zeigte auf das Bild.

„Das da bin ich, und das hier ist…, war Eugenio, mein letzter Mann“.

„Was ist ‚Mann‘, tönte der Kommunikator.

„Du bist ein Mann, ich bin eine Frau“, erklärte Oralee, indem sie intuitiv erst mit dem Finger auf Uznik und dann auf sich selbst zeigte.

Uznik sträubten sich die Schuppen in seinem Nacken. Er war in die Fänge eines weiblichen Wesens geraten.

Ausgerechnet, dachte er erschrocken. Hoffentlich haben die Weibchen hier nicht das Kommando. Er stellte das Bild wieder auf den Sims und nahm einen großen Schluck Buttermilch, obwohl ihm das aufsteigende Gefühl einer gewissen Leichtigkeit davor warnte, weiter daran zu naschen. Es schien ihm aber im Moment das einzige Mittel gegen diesen Schock, so dass Uznik dieses ernste Anzeichen einer bevorstehenden, gesamtheitlichen Koordinationsschwäche verdrängte.

Uznik schaute sich um und ließ sich völlig niedergeschlagen auf einen Sessel sinken, der vor dem Fernseher stand.

„Ich mache uns erst einmal etwas zu Essen“, meinte Oralee resolut. „Ruh´ dich schön aus. Das war ein schwerer Tag für dich. Ich mache dir den Fernseher an“, fügte sie hinzu. Insgeheim aber wollte sie wissen, ob man in den Lokalnachrichten nicht schon etwas über die geheimnisvollen Vorgänge im Stadtwald berichtete. Sie ging in die Küche, machte sich ans Schnittchen schmieren und spitzte dabei die Ohren in Richtung Fernseher. Uznik nahm den Helm vom Kopf und legte ihn neben den Sessel.

Er versuchte den Fernseher zu fixieren, legte seine Hände in den Schoss und nahm hin und wieder einen Schluck aus der Buttermilchtüte, die er mit einer Hand fest umklammert hielt.

Oralee schaute durch die Küchentür ins Wohnzimmer und lächelte wohlig in sich hinein, kannte sie doch diesen Anblick vergangener Tage. Es waren jene Tage trauter Zweisamkeit, die sie sich für ihre nunmehr alten Tage so schmerzlich herbeigesehnt hatte und es schien heute in Erfüllung gegangenen zu sein.

Es machte ihr nichts aus, dass Ossi keine Haare hatte. Auch ohne Haare würden Eugenios Hüte ihrem Ossi sicher gut stehen, zumal er seine Größe zu haben schien. Sie seufzte zufrieden, drehte sich um und machte sich wieder an die Arbeit.

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Tanz auf Xorbu

Tanz auf Xorbu

©rokoerber

Mika und Porgy waren auf einer neuen Verkaufstour. Der Laderaum war wie immer gut gefüllt mit dem Besten, was die Erde überhaupt an Sexspielzeugen für Erwachsene zu bieten hatte. Darunter war vor allem eine Neuheit, welche die beiden Weltraumhändler selbst noch nicht kannten. Natürlich war das kein Problem für die erfahrenen Männer. Um gute Verkaufsgespräche führen zu können, hatten sie sich wieder extra heiße Hasen beschafft, die gegen gute Bezahlung nur zu gerne bereit waren, eine Kabine im Raumschiff für gut ein halbes Jahr zu beziehen.

Übungen mit den neuen Spielzeugen inclusive.

Die ersten Wochen ging für alle sehr befriedigend, vor allem schnell vorüber. Da war ja hauptsächlich das gegenseitige besser Kennenlernen gefragt. Um es einmal so zu sagen, die Frauen wurden wieder gewechselt, aber beide der neuen weiblichen Gäste fanden das volle Wohlwollen der beiden Raumfahrer.

Als es dann zum Testen und Ausprobieren der Neuheit unter den Spielzeugen für Erwachsene kam, waren die Freude und der Spaß im Raumschiff groß.

Hatten sich die Lieferanten der Handelsware dieses Mal doch vorher über das Ziel der Reise erkundet und ihrer Meinung nach passende Spielzeuge geliefert. Nun lag es wie immer an Mika und Porgy, das Beste daraus zu machen.

Angie, eine der beiden Hasen, war dann aber doch einmal neugierig, welche Leute sie am Ende der Reise erwartet würden.

„Was wohnen denn auf Xorbu für Wesen, Mika?“, schoss sie völlig unvermutet eine erste Frage ab.

„Soweit ich weiß, ist es ein Volk, wie es bei unseren Lieferanten scheinbar besonders beliebt ist …“, hob Mika an.

„Weil sie sich gerne mit Dildos beschäftigen?“, schob Angie eine Frage nach.

„Das weniger“, mischte sich Porgy ein, „viel wichtiger scheint es gewissen Herren in den Aufsichtsetagen unserer Lieferanten, dass es menschenähnliche Wesen sind, die in einem warmen Land leben, verspielt sind und wenig von Kleidung halten.

„Denn genau die haben sich als beste Kunden gezeigt“, schob Mika nach.

„Au fein“, quietsche Biene, der zweite Hase, „das ist ja prächtig zu simulieren. Porgy, du hast heute Dienst, schalte die Heizung hoch!“

Porgy schaute etwas dümmlich, er verstand den Wunsch von Biene nicht so ganz. Aber Angie hatte sofort begriffen. Beide Hasen zogen ihre sowieso schon spärliche Kleidung aus, stürzten sich auf Mika und befreiten diesen ebenfalls von Hemd und Hose.

Porgy sahen sie nur vorwurfsvoll an.

„Mach schon Porgy, es soll kuschelig warm sein …“, unterstützte Angie Bienes Wunsch.

Als Porgy erkannte, dass seinem Freund Mika, wohl durch den Überfall zweier völlig nackter Hasen, bereits sein natürlicher Dildo auf elf Uhr zuging, beeilte er sich, dem Wunsch von Biene nachzukommen. Er drehte den Regler von angenehmen 22 Grad, auf heiße 36 Grad. Der üblichen Durchschnittstemperatur auf Xorbu.

Die Raumfahrer waren schon ewig sehr gut befreundet, einen gemischten Vierer an Bord gab es bisher jedoch noch nie. Was sie aber jetzt mit ihren Hasen erlebten, ging an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Die zwei Frauen waren einfach unersättlich. Doch die natürlichen Dildos der Herren, waren diesem Ansturm nach vier Stunden nicht mehr gewachsen.

Biene wusste eine praktikable Lösung. Sie ging an die Musterkoffer und entnahm ihnen zwei der Neuheiten, spezielle Dildos, wie sich zeigte.

Sie waren innen hohl und konnten auch gut auf halb erschlafften Männerschwänzen angebracht werden. Geheimnisvolle innere Mechanismen bewirkten, dass aus einem Schlaffmann wieder ein stolzer Angreifer wurde. Das Spiel konnte bis morgens sechs Uhr, Bordzeit, weitergehen, bis auch die Hasen genug hatten.

Der nächste Tag war sehr ruhig an Bord, eigentlich war nur der Autopilot beschäftigt. Erst am späten Nachmittag traf man sich zu einem kleinen Mittagessen. Wie sich nur zu bald zeigte, hatten Angie und Biene schon wieder Lust.

Es zeigte sich, die Piloten hatten eine gute Wahl mit ihrer Begleitung getroffen, sie entsprachen voll den Frauen des Zielplaneten. Nun verstand selbst Mika, warum ein großer Teil der Ladung aus diesen, wie er es nannte, selbsterigierenden Dildos, bestand.

Da beide sehr gute Verkäufer waren, ergaben sie sich freiwillig in ihr Schicksal und befriedigten eine Woche lang ihre mitreisenden Damen, die sich immer noch unersättlich zeigten. Danach kannten sie alle Tricks, die mit Ernst zu erreichen war, so nannten sie diesen neuen Dildoersatz, wohl wegen des Spaßes, der mit ihm zu erreichen waren.

Am meisten überraschte, Ernst war auch während des Betriebes, nicht nur im Durchmesser, auch in der Länge, verstellbar. Angie entdeckte sogar eine Art Warze am Sack der künstlichen Hoden, über welche die Oberfläche verstellbar war. Mika wunderte sich nur, warum seine Partnerin mitten im Liebesspiel ungewohnt geil stöhnte. Er schob das nicht auf sich, er hatte mittlerweile ja bereits über vier Wochen Erfahrung mit Angie und zog heraus. Was sah er da, Ernst war über und über mit weichen, etwa zwei Millimeter langen Stacheln bedeckt.

Nun wunderte ihn nichts mehr, vor allem nicht, dass Angie laut und verlangend nach einer Fortsetzung schrie.

Es stellte sich heraus, über eine weitere Warze konnten die Spitzen gar umgestellt werden in Noppen, ringförmige Wulste, Pyramiden … Es war vorherzusehen, die Damen wollten feststellen, welche der Auswüchse für sie am erregendsten waren.

Ach ja, nebenbei gesagt, zwei Wochen wurde die Heizung des Raumschiffes nicht zurückgestellt. Die Damen blieben dauerfeucht und die Herren stießen immer mit ihren steifen Schwänzen irgendwo an, ob die künstlich oder Natur waren, spielt hier keine Rolle.

Lediglich Mika hatte einmal ein Problem, ein Schott glitt zu schnell zu und klemmte ihn ein. Zum Glück trug Mika gerade einen Ernst, der jetzt eine weiter gute Eigenschaft zeigte – er widerstand den Kräften des Schottes. Mika musste danach sogar eine Delle in diesem Durchgang reparieren.

So lächerlich es klingen mag, aber Ernst zeigte noch eine weitere gute Eigenschaft: Beide, Porgy und Mika, bekamen durch die ständigen Übungen, noch mehr Kraft und Ausdauer in ihre angewachsenen Anhängsel.

Waren die voll ausgefahren, übertrug sich das auf Ernst in soweit, dass dessen Eichel noch verlockender glänzte und die Kunsthoden mit jedem Stoß praller gefüllt wurden. Ihr dadurch reichlicher Ausstoß lief lustvoll die Beine der Hasen hinunterlief.

Porgy las noch, die Xorbuianer tanzten für ihr Leben gerne. Auch das wurde geübt. Dann war alles vorbereitet für den Tanz auf Xorbu.

***

Die automatische Schiffssteuerung gab endlich das längst erwartete Signal von sich, Xorbu würde innerhalb eines Tages erreicht werden.

Mika kontrollierte noch einmal die Ladung, um nichts zu verkaufen, was nicht ordentlich aussah. Die Händler hatten schließlich einen Namen zu verteidigen: MiPos Spielzeuge sind die Besten.

Die Damen Angie und Biene zeigten auch eine gewisse Freude. Nicht, dass sie bisher kein Vergnügen mit Mika und Porgy gehabt hätten, aber einmal wieder andere Männer um sich zu haben, gehört eben auch in das Wunschprogramm fast aller Frauen. Warum es aus ausgerechnet bei dieser Reise besonders dingend war, dass eine Abwechslung gesucht wurde, wird sich wahrscheinlich nie feststellen lassen.

Konnte es sein, weil der Anblick immer der gleichen steifen Schwänze langweilig wurde?

Angie war die unermüdlichste Forscherin. Kaum war Xorbu genug in der Nähe, um einen Bildkontakt herzustellen, wurden die Herren Weltraumforscher genauer über die Gegebenheiten informiert:

„Also mal für euch das wichtigste“, lachte Angie beim Mittagessen die Herren an. „Die Frauen auf Xorbu sehen gut aus, wenn sie auch sehr kleine Möpschen haben. Irgendwie gleichen sie alle jungen Japanerinnen …“

„Japanerinnen?“, fragte Porgy einerseits erfreut, andererseits etwas überrascht.

„Junge Japanerinnen sind zwar recht hübsch. Ich hab mal einen Monat Urlaub in Japan verbracht. Sie haben auch viel Interesse an Spielzeugen gezeigt, aber ich fand es schlimm, sie waren da unten“, er deutete bei Angie dorthin, „alle fürchterlich bewaldet. „

„Genau das habe ich auch festgestellt“, sagte Angie. „Alle treiben sich zwar wie angekündigt nackt herum, aber ihre eigentliche Schönheit verstecken sie hinter schwarzen Haarbüscheln. Die Männer auch!“, murrte sie dann noch.

„Jetzt verstehe ich es“, lachte Mika plötzlich so laut los, dass sogar die die Gläser auf dem Tisch einen Satz machten. „Ich meinte, es sei eine Falschlieferung, aber diesmal haben einige Leute wohl mitgedacht. „

„Wie das denn?“, zeigte sich jetzt Porgy überrascht.

„Wir haben zwei Tonnen Rasierer an Bord“, grinste Mika.

„Du meinst … Angie, Biene, sofort ins Bad und besonders sorgfältig den Schambereich rasieren“, erkannte Porgy sofort die Möglichkeiten.

„Und ihr kommt mit, ihr werdet ebenfalls von Unnötigem befreit“, kommandierte Angie.

***

Die Landung auf Xorbu verlief genau so überraschungsfrei wie bisher überall. Der Zoll war nicht an der Ladung interessiert, sie stand in keiner Konkurrenz zu einheimischen Produkten. Die – immerhin leicht uniformierten – Zöllner lächelten nur. Die eigentliche Wirkung der Erektionsdildos konnte man vom bloßen Ansehen ja nicht erkennen.

Die vier Erdbewohner zogen los, um erste Kontakte zu knüpfen.

Doch nach kurzer Zeit zeigte sich so etwas wie Enttäuschung bei den Damen.

„Kann es sein, xorbuanischen Männer haben so gut wie nichts unter den Haaren?“, zeigte Biene bald so etwas wir Frust.

„Haben sie doch“, grinste Angie und nahm die Beine wieder zusammen, die sie weit gespreizt hatte, um drei Xorbuanern einen besonders geilen Blick auf ihre nackte Muschel zu gewähren, „ich hab einfach mal hingefasst!“

Sehr schnell hatte sich eine große Gruppe gebildet, die das Phänomen nackter Muschis bewunderte.

Es dauerte nicht lange, bis die erste Xorbuanerin fragte, ob Erdbewohner denn da keine Haare hätten.

Die Musterkoffer wurden geöffnet und erstmals in der Laufbahn der Verkäufer, fand ein Nebenprodukt zuerst das meiste Interesse. Des Rätsels Lösung war schnell gefunden, Stahl war auf Xorbu so kostbar wie auf der Erde Platin. Um genau zu sein, die zwei Tonnen Rasierer waren noch an diesem Abend eingetauscht.

„Kommt ihr heute Abend mit zu unserem nächtlichen Tanz?“, fragte Xenia, die als Händlerin alle Rasierer genommen hatte.

Für Mika war es ein gutes Geschäft, er erhielt dafür vier Tonnen einer Salbe, die mithilfe einer Art Schmetterling gewonnen wurde. Die Salbe ließ Falten beinahe sofort verschwinden. Biene meinte, Frauen der Erde würden sie den Raumfahrern aus den Händen reißen.

Da die Männer der Gastgeber wie selbstverständlich die Rasierer ebenfalls verwendeten, konnte Biene feststellen, da gab es bei den Männern doch etwas, zwar nicht besonders lang, aber von erstaunlicher Dicke.

Das musste einfach näher erforscht werden. Biene schlich sich mit einem Mann weg.

„Du willst jetzt schon mit mir tanzen?“, versicherte sich der Mann fast gierig, nachdem auch er einen Blick zwischen die Beine von Biene geworfen hatte.

„Nein, ich will, dass du mich fickst!“, zeige die Erdbewohnerin ihre Ungeduld.

„Ach, ficken sagt ihr dazu“, lachte der Xorbuaner und warf eine blaue Tablette ein.

Für Biene geschah nun Unglaubliches. Das zwar kurze aber dicke Ding wurde blitzartig steif. Es sei hier nicht genauer beschrieben, nur soviel, Biene schrie bald ihre Lust hinaus, dass sich Dutzende Zuschauer einfanden, die vergnügt der Tätigkeit zuschauten, die sie Tanzen nannten.

Sehr schnell zeigten sich alle Anwesenden als tanzwütig. Alle wollten scheinbar ausprobieren, wie es mit rasierten – ahm – sei. Nun zeigte sich jedoch auch, die lustvolle Tätigkeit konnte wirklich als Tanz bezeichnet werden.

Das Tanzen fand im Stehen statt, um dabei nicht den Kontakt zu verlieren, banden sich die Partner eine dicke Schnur um den Unterleib.

Es war dieses Mal wieder der wilde Porgy, der das Geschehen richtig erkannte. Er griff einen Ernst aus dem Musterkoffer, zog ihn über. Ernst zeigte sofort Wirkung. Porgys Schniedel zeigte Formen, wie sie auf Xorbu noch nie gesehen wurden. Der Pilot trat auf eine einheimische Schönheit zu.

„Tanz mit mir“, bat er.

„Gerne“, antwortete diese lüstern.

Es dauerte nicht lange und die Hübsche gab so geile Töne von sich, dass sich alles um dieses Tanzpaar scharte, welches so wollüstige Töne von sich gab. Jetzt hielt Porgys Schniedel das Paar beim Tanzen zusammen. Ernst stelle die Länge ein, die Frau klemmte ihn fest. Es war kein Seil mehr nötig.

Der Partner von Biene erkannte was dieser Ernst da ermöglichte.

Er unterbrach seinen Tanz mit Biene, bat Mika um so ein Teil, dann trat er wieder auf Biene zu.

„Lass uns ficken!“, benutzte er ihre Worte. Biene wurden nach einer halben Stunde Tanz, vor Freude ohnmächtig. Ihre Beine waren über und über voll von der Produktion der Hoden ihres Partners.

***

Die ganze Ladung Ernsts wurde gegen reichlich dieser blauen Tabletten eingetauscht. Ein gutes Geschäft für alle, denn dieses als Viagra bezeichnete Zeugs, konnte auf der Erde zu einem sündhaft teueren Preis verkauft werden.

***

Die automatische Schiffssteuerung gab endlich das längst erwartete Signal von sich, Xorbu würde innerhalb eines Tages erreicht werden. Mika kontrollierte noch einmal die Ladung, um nichts zu verkaufen, was nicht ordentlich aussah. Die Händler hatten schließlich einen Namen zu verteidigen: MiPos Spielzeuge sind die Besten.

Die Damen Angie und Biene zeigten auch eine gewisse Freude. Nicht, dass sie bisher kein Vergnügen mit Mika und Porgy gehabt hätten, aber einmal wieder andere Männer um sich zu haben, gehört eben auch in das Wunschprogramm fast aller Frauen.

Warum es aus ausgerechnet bei dieser Reise besonders dingend war, dass eine Abwechslung gesucht wurde, wird sich wahrscheinlich nie feststellen lassen. Konnte es sein, weil der Anblick immer der gleichen steifen Schwänze langweilig wurde?

Angie war die unermüdlichste Forscherin. Kaum war Xorbu genug in der Nähe, um einen Bildkontakt herzustellen, wurden die Herren Weltraumforscher genauer über die Gegebenheiten informiert:

„Also mal für euch das wichtigste“, lachte Angie beim Mittagessen die Herren an.

„Die Frauen auf Xorbu sehen gut aus, wenn sie auch sehr kleine Möpschen haben. Irgendwie gleichen sie alle jungen Japanerinnen …“

„Japanerinnen?“, fragte Porgy einerseits erfreut, andererseits etwas überrascht. „Junge Japanerinnen sind zwar recht hübsch. Ich hab mal einen Monat Urlaub in Japan verbracht. Sie haben auch viel Interesse an Spielzeugen gezeigt, aber ich fand es schlimm, sie waren da unten“, er deutete bei Angie dorthin, „alle fürchterlich bewaldet. „

„Genau das habe ich auch festgestellt“, sagte Angie.

„Alle treiben sich zwar wie angekündigt nackt herum, aber ihre eigentliche Schönheit verstecken sie hinter schwarzen Haarbüscheln. Die Männer auch!“, murrte sie dann noch.

„Jetzt verstehe ich es“, lachte Mika plötzlich so laut los, dass sogar die die Gläser auf dem Tisch einen Satz machten. „Ich meinte, es sei eine Falschlieferung, aber diesmal haben einige Leute wohl mitgedacht. „

„Wie das denn?“, zeigte sich jetzt Porgy überrascht.

„Wir haben zwei Tonnen Rasierer an Bord“, grinste Mika.

„Du meinst … Angie, Biene, sofort ins Bad und besonders sorgfältig den Schambereich rasieren“, erkannte Porgy sofort die Möglichkeiten.

„Und ihr kommt mit, ihr werdet ebenfalls von Unnötigem befreit“, kommandierte Angie.

***

Die Landung auf Xorbu verlief genau so überraschungsfrei wie bisher überall. Der Zoll war nicht an der Ladung interessiert, sie stand in keiner Konkurrenz zu einheimischen Produkten.

Die – immerhin leicht uniformierten – Zöllner lächelten nur. Die eigentliche Wirkung der Erektionsdildos konnte man vom bloßen Ansehen ja nicht erkennen.

Die vier Erdbewohner zogen los, um erste Kontakte zu knüpfen. Doch nach kurzer Zeit zeigte sich so etwas wie Enttäuschung bei den Damen.

„Kann es sein, xorbuanischen Männer haben so gut wie nichts unter den Haaren?“, zeigte Biene bald so etwas wir Frust.

„Haben sie doch“, grinste Angie und nahm die Beine wieder zusammen, die sie weit gespreizt hatte, um drei Xorbuianern einen besonders geilen Blick auf ihre nackte Muschel zu gewähren, „ich hab einfach mal hingefasst!“

Sehr schnell hatte sich eine große Gruppe gebildet, die das Phänomen nackter Muschis bewunderte.

Es dauerte nicht lange, bis die erste Xorbuianerin fragte, ob Erdbewohner denn i>da keine Haare hätten.

Die Musterkoffer wurden geöffnet und erstmals in der Laufbahn der Verkäufer, fand ein Nebenprodukt zuerst das meiste Interesse. Des Rätsels Lösung war schnell gefunden, Stahl war auf Xorbu so kostbar wie auf der Erde Platin. Um genau zu sein, die zwei Tonnen Rasierer waren noch an diesem Abend eingetauscht.

„Kommt ihr heute Abend mit zu unserem nächtlichen Tanz?“, fragte Xenia, die als Händlerin alle Rasierer genommen hatte.

Für Mika war es ein gutes Geschäft, er erhielt dafür vier Tonnen einer Salbe, die mithilfe einer Art Schmetterling gewonnen wurde. Die Salbe ließ Falten beinahe sofort verschwinden. Biene meinte, Frauen der Erde würden sie den Raumfahrern aus den Händen reißen.

Da die Männer der Gastgeber wie selbstverständlich die Rasierer ebenfalls verwendeten, konnte Biene feststellen, da gab es bei den Männern doch etwas, zwar nicht besonders lang, aber von erstaunlicher Dicke.

Das musste einfach näher erforscht werden. Biene schlich sich mit einem Mann weg.

„Du willst jetzt schon mit mir tanzen?“, versicherte sich der Mann fast gierig, nachdem auch er einen Blick zwischen die Beine von Biene geworfen hatte.

„Nein, ich will, dass du mich fickst!“, zeige die Erdbewohnerin ihre Ungeduld.

„Ach, ficken sagt ihr dazu“, lachte der Xorbuianer und warf eine blaue Tablette ein.

Für Biene geschah nun Unglaubliches. Das zwar kurze aber dicke Ding wurde blitzartig steif. Es sei hier nicht genauer beschrieben, nur soviel, Biene schrie bald ihre Lust hinaus, dass sich Dutzende Zuschauer einfanden, die vergnügt der Tätigkeit zuschauten, die sie Tanzen nannten.

Sehr schnell zeigten sich alle Anwesenden als tanzwütig. Alle wollten scheinbar ausprobieren, wie es mit rasierten – ahm – sei. Nun zeigte sich jedoch auch, die lustvolle Tätigkeit konnte wirklich als Tanz bezeichnet werden.

Das Tanzen fand im Stehen statt, um dabei nicht den Kontakt zu verlieren, banden sich die Partner eine dicke Schnur um den Unterleib.

Es war dieses Mal wieder der wilde Porgy, der das Geschehen richtig erkannte. Er griff einen Ernst aus dem Musterkoffer, zog ihn über. Ernst zeigte sofort Wirkung. Porgys Schniedel zeigte Formen, wie sie auf Xorbu noch nie gesehen wurden. Der Pilot trat auf eine einheimische Schönheit zu.

„Tanz mit mir“, bat er.

„Gerne“, antwortete diese lüstern.

Es dauerte nicht lange und die Hübsche gab so geile Töne von sich, dass sich alles um dieses Tanzpaar scharte, welches so wollüstige Töne von sich gab. Jetzt hielt Porgys Schniedel das Paar beim Tanzen zusammen. Ernst stelle die Länge ein, die Frau klemmte ihn fest. Es war kein Seil mehr nötig.

Der Partner von Biene erkannte, was dieser Ernst da ermöglichte.

Er unterbrach seinen Tanz mit Biene, bat Mika um so ein Teil, dann trat er wieder auf Biene zu.

„Lass uns ficken!“, benutzte er ihre Worte. Biene wurden nach einer halben Stunde Tanz, vor Freude ohnmächtig. Ihre Beine waren über und über voll von der Produktion der Hoden ihres Partners.

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Die ganze Ladung Ernsts wurde gegen reichlich dieser blauen Tabletten eingetauscht. Ein gutes Geschäft für alle, denn dieses als Viagra bezeichnete Zeugs, konnte auf der Erde zu einem sündhaft teueren Preis verkauft werden.

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Ausflug ins Freibad

Sommer 2002. Irgendwo im deutschsprachigen Raum. Es ist ein sonniger und heißer Tag. Julia und Christian sind ein paar Tage auf Urlaub und beschließen, in ein Freibad am See zu gehen. „Ich würde aber gerne in den FKK-Bereich gehen“, fragt Christian vorsichtig an. „Du willst Dir ja nur die anderen Ärsche und Mösen ansehen“, faucht Julia ihren Schatz an. „Wohl kaum, Du wirst ohnehin die schönste Frau dort sein“, erwidert Christian. „Na mal sehen“, sagt sie und die beiden machen sich auf den Weg.

Im Freibad drängt Christian schließlich so lange darauf, bis Julia einwilligt, den FKK-Bereich aufzusuchen. „Lauter alte Säcke hier“, denkt sich Julia. Sie suchen sich ein nettes Plätzchen unweit des Wassers. So ganz wohl fühlt sich Julia hier nicht und nur langsam beginnt sie sich auszuziehen. Christian ist da wesentlich schneller und fragt: „Soll ich behilflich sein?“ Mit einem schelmischen Grinsen lehnt Julia ab: „Untersteh Dich. Pass Du lieber auf, dass Du keine Latte bekommst…“

„Komm, lass uns gleich mal ins Wasser gehen“, fordert Christian seine Julia auf und nimmt ihre Hand.

Sie schlendern gemeinsam in den See und stapfen in den tieferen Bereich vor. Julia genießt das kühle Nass an ihrer entblößten glatt rasierten Muschi.

Die beiden Turteltauben schwimmen und albern ein wenig herum, ehe Christian seine zuckersüße Julia zärtlich in die Arme nimmt. Sie können gerade noch so im Wasser stehen. Treudoof sehen sie sich tief in die Augen, Julias blaue Augen glitzern wunderschön wie ein Diamant in der Sonne und Christian hat seinen Schlafzimmerblick aufgelegt.

Sie ahnt, was jetzt kommt.

Christian drückt Julia sanft an sich und beginnt sie wonnevoll zu küssen. Sachte schiebt er seine Zunge zwischen ihre Lippen. Die beiden Zungen beginnen einen harmonischen Tanz, Julia und Christian versinken in ihren Gefühlen. Die Umgebung scheinen die beiden dadurch völlig zu vergessen. Beide werden in kurzer Zeit extrem geil. Julias Lustgrotte wird nun auch von innen feucht und Christians Liebesstab beginnt sich aufzurichten. Sein Schwanz wird schnell lang, dick und steinhart.

„Du geiler Lustmolch“, zischt Julia. Sie nimmt seinen Prügel in die Hand und beginnt ihn zu wichsen. Christian beginnt zu keuchen und zu stöhnen und sucht mit seinen Fingern ihren Liebesspalt. Julia schließt die Augen und genießt das Fingerspiel ihres Freundes. Wie elektrische Stöße schießen Wellen der Lust in ihren Körper.

„Ich will Dich ficken“, haucht Christian. „Hier und jetzt?“, fragt Julia nach, wohl wissend, dass Christian mit seiner Riesenboa nicht aus dem Wasser kann und längst auf 180 ist.

„Klar, warum denn nicht, das sieht doch eh keiner“, fordert er Julia auf.

Sie küssen sich innig und Christian hebt Julia zu sich heran. Sie umklammert seinen Hals und lässt ihre Zunge mit der seinen spielen. Langsam merkt sie, wie sich sein steifes Rohr an den Eingang ihres Lusttempels herantastet. Mit einem Schwung sitzt sie gekonnt auf seinem Schwanz auf. Gleichzeitig stöhnen beide auf, gerade noch so leise, dass die anderen Badegäste nichts hören.

Christian packt Julia an ihrem geilen Arsch und drückt ihn fest an seine Scham. Sein Schwanz versinkt ganz tief in ihrer Möse. Julia schließt die Augen, vergisst die Umgebung und genießt es, gefickt zu werden. Christian bewegt sich zunächst in einem sehr langsamen Rhythmus. Immer wieder lässt er seinen Ständer aus ihrer Muschi gleiten und gleich danach neu zuzustoßen.

Christian hat alle Mühe, mit seiner an ihm hängenden Sexgöttin im Wasser stehen zu bleiben.

Langsam erhöht er den Fickrhythmus und Julia bewegt ihre Hüfte im richtigen Tempo mit. Sie liebt es, ihre glatt rasierte Muschi an seinem 3-Tages-Schambart zu reiben. Das bringt Julia noch viel extremer auf Touren.

Es fällt ihnen zunehmend schwer, leise zu stöhnen. Einige Badegäste im Umfeld scheinen schon auf die beiden zu starren. Unbeirrt geben sich die beiden einander hin. Christian merkt, dass Julias Unterleib zu zucken beginnt und der Mösenkanal enger wird.

Auch sein Schwanz beginnt zu pulsieren und zu zucken. Als Julia von ihrem Orgasmus überrollt wird, klammert sie sich an Christan. Der stößt jetzt richtig zu und spritzt in einigen kräftigen Schüben sein Sperma in ihre kleine Fotze. Christian vögelt solange Julia, bis auch der letzte Tropfen des gewaltigen Ergusses aus seinem Rohr gedrückt ist.

Sie halten inne und küssen einander. Beide sind rot im Gesicht angelaufen und völlig überhitzt.

Langsam gleitet Christans weich werdender Diener aus Julias Lustkammer. Sie spreizt unter Wasser die Beine, um seinen und ihren Saft aus der Möse laufen zu lassen.

Ein bisschen plantschen die beiden noch im Wasser herum, bis Christians Schwanz wieder Normalgröße erreicht hat. Langsam gehen sie zurück an Land und legen sich schließlich eng umschlungen auf ihre Badedecke. Beide sind glücklich und strahlen schöner als die Sonne.