Der Pornograf V – 04
Veröffentlicht am 24.01.2025 in der Kategorie AllgemeinGeschätzte Lesezeit: 70 Minuten, 27 Sekunden
Auszug aus Band 5
(Hausfrauen, Nachbarn und andere Amateure)
Fortsetzung
Die Bumshöhle
Das Buffet entsprach meinen Erwartungen. Die ganz großen Delikatessen gab es nicht, dafür alles, was man im Schwarzwald an Genüssen erwarten kann. Neben geräucherter Forelle gab es allerdings auch Lachs. Ich bediente mich genüsslich, an den vielen Schinkensorten und dem Käse. Eine Sorte lief mir schon duftend entgegen. Auf unserem Tisch stand eine Flasche Kirsch.
Als Getränk konnte man zwischen Wein und Bier wählen. Ich wählte Wein, Gina schloss sich an. Sie versuchte heute auch den Kirsch. Ich sah eine Gänsehaut an ihr runterlaufen und bestellte ihr schnell einen süßen Amaretto.
„Die Höhle ist geöffnet“, erklärte mir Traute schmunzelnd, als wir mit dem Abendessen fast fertig waren. „Vielleicht finden wir uns ja zu einem kleinen Schmuserchen. Ich fände es nett, den Fotografen, außer Dienst, mal kennen zu lernen.
“
„Wir gehen vorher nochmal aufs Zimmer. Duschen. Von der Arbeit sind wir halt doch ein wenig verschwitzt“, antwortete ich.
„Das macht ihr besser im Waschraum der Sauna. Erstens gibt es dort Schränke, wo ihr die Kleidung unterbringen könnt, zweitens gibt es dort Bademäntel, mit denen ihr zur Höhle huschen könnt, und drittens gibt es viele Leute, denen es sicher eine Freude wäre, unsere Gäste beim Duschen zu beobachten“, grinste diabolisch.
Ich sah zu Gina. „Was hältst du davon?“
„Warum nicht machen Freude? Vielleicht vorher auch ein wenig gehen wärmen in Sauna? Möglich?“
„Aber sicher, Gina. Wenn du allerdings fürchtest, unsere Höhle sei kalt? Das ist sie ganz sicher nicht. Wir haben dort konstante 27 ° ;, wenn sie in Betrieb ist. Klimaanlage. Auch schon wegen diverser möglicher Düfte, die nicht jedermanns Sache sind“, erklärte ihr Traute.
Wir schoben ab in die Sauna. Feixende Gesichter beobachteten uns aus dem Ruheraum. Die Eulen waren auch schon da. Anna blieb bei Luigi. Die Sauna war angenehm, alle Verspannungen des Tages, begannen sich zu lösen. Ich bat Doris um eine kleine Massage. Sie ist das gewohnt. Aufmerksamkeit erregte es erst, als sie, wie von Kim gelernt, auf meinem Rückgrad herumwandelte. Prompt wurde sie von einigen der Herren gebeten, sie doch auch mal,soin die Mangel zu nehmen.
Sie wollte abwiegeln und meinte, dafür würde sie jedes Mal 50 Mark von mir verlangen. Was natürlich nicht stimmt. Als ihr locker 100 Mark geboten wurden, kam sie in arge Nöte.
„Doris, es ist dein Abend. Mach draus, was die Spaß macht“, grinste ich. „Die Höhle ist lange geöffnet, wie ich hörte. “
Sie und Uschi nahmen sich je zwei Herren vor. Zum Vergnügen der Zuschauer fügten sie auch diesen Programmteil der Massage ein, den Kim bei mir lieber selbst macht; die Massage des Schniedels.
Trotz erhöhter Angebote gingen sie dann jedoch lieber in die Höhle.
Gina und ich waren längst dort. Beim Ausziehen, vereinbarten wir, uns in etwa einer Stunde zu suchen. Bis dahin, wollten wir ganz einfach sehen, was da so läuft, im Klub. Gina wollte gerne ihr Selbstbewusstsein stärken, wie sie mir erklärte. Warum auch nicht, wenn sie es hier kann? Ich nahm eines dieser Handtücher. Schon am Mittag hatte ich mir, aus unserer Dildokiste im Bus, zwei Packungen Fingerlinge besorgt.
Kim hat die neuerdings im Programm, sie sind aber leider wenig bekannt. Das wollte ich gerne, in ihrem Auftrag, ändern.
Nachdem wir unsere – beinahe hätte ich Nasenringe gesagt, unsere Halsringe umgelegt bekamen, von der Toilettenfrau, wie sinnig, ging Gina mutig voran. Ich folgte dicht auf.
***
Es war stockduster. Ich hockte mich einfach hin. Nach einer Minute oder so, sah ich grüne Streifen, die sich bewegten.
Dann einen roten Streifen, neben mir. Ich griff danach. Es war Gina, wie erwartet. Wie war das?Eine Plaza, wo wir uns treffen …Ich stand auf. Bum! Mein Kopf stieß an die Decke. Sie war gut gepolstert. Ich setzte mich wieder. Einmeterachtzig, fiel mir ein. Minus Polsterung. Da läuft mit stehen nichts. Auf die Knie Schurke.
Ich kroch zu den grünen Streifen. Langsam, vorsichtig. Ich wollte ja keinen treten.
Ein Streifen kam nahe. Unter mir. Ich tastete danach. Plötzlich hatte ich eine weibliche Brust in der Hand, auch noch die Einzige, die ich sofort wieder erkannte. Das musste einfach Eleonor sein. Ich suchte im Dunkeln die zweite Brust. Ja, das war Eleonor, wenn sich keine Fremde eingeschlichen hat. Eleonor schien nichts gegen mein Antatschen zu haben, im Gegenteil, ein ganz leises Seufzen kam aus der Gegend ihres Kopfes. Ich rutschte näher ran. Der Busen erinnerte mich sehr an ein Abenteuer in L.
A.
Eleonor schien Gefallen an mir zu finden. „Ich weiß, wer du bist“, flüsterte es leise. Dann spürte ich eine Hand an meinen Rippen. Die Hand glitt tiefer. Tiefer. Dann hatte sie offenbar ihr Ziel erreicht. Klein Paul. Das Seufzen klang zufrieden. Nicht lange. Eine Hand griff mich, zog mich zur Seite. Klar, was da gewünscht wurde. Intimität. Ich war gespannt, wieweit sie gehen würde.
Die erste Höhle schien besetzt, zwei grüne Streifen bewegten sich, in diesem unverkennbaren Rhythmus, darin.
Ich hörte auch ein leichtes Klatschen und ein schmatzendes Geräusch. Die Hand zog mich weiter.
Auch die zweite Höhle war besetzt. Die dritte Höhle schien frei. Ich sah kurz einige der grünen Lichter erlöschen. Jemand nahm von den Tüchern. Ich habe gut aufgepasst. Ich griff, vorsichtshalber und aus Neugierde, ebenfalls zu. Oben trocken, unten nass. Wie vorhergesagt. Ich nahm ein nasses Tuch. Das reinigt besser. Dann griff ich in den roten Bereich.
Ein leichtes Drücken öffnete eine Klappe. Alles klar, der Abfall.
Die Hand zog. Ungeduldig, wie mir schien. Ich folgte. Es gab da offenbar eine glatte Unterlage. Plötzlich schlabberte etwas feucht in meinem Gesicht. Ich schlabberte zurück, dann suchte ich die Möpse. Es machte mir Spaß damit zu spielen. Die feuchten Lippen tauchten ab, zu Klein Paul. Ich versuchte, mich an die Topografie von Eleonor zu erinnern. Ja, die Figur passte zu den Möpsen und Frauen mit dicken Möpsen haben meist auch eine schöne große Muschi.
Ich tastete nach meinem Schurz, fand die Schachtel mit den Fingertüten. Ich kannte den Inhalt, meine Frauen lieben es, wenn ich ihn hin und wider benutze. Da gab es einen, der aussah wie eine Klobürste. Die Stacheln waren aber weich. Lis mochte ihn – nach der zweiten Geburt. Ich entschied mich dafür. Ich konnte ihn über Zeige- und Mittelfinger streifen. Das Zeug ist gut dehnbar. Ich nahm ihn in den Mund, ihn warm, vor allem aber nass machen.
Letzteres war unnötig, wie mein Vortasten zeigte. Eleonor lutschte noch, da griff ich zu. Ein erfreutes Quieken kam ganz leise aus ihrem Mund. Ich schob die Klobürste langsam aber stetig ganz rein.
Ihr Kopf kam hoch, in meinem Ohr flüsterte es: „Was ist das? Es ist herrlich. Mach weiter. “
Das ist ein Fingerling. Magst du ihn?“, flüsterte ich.
„Ja“, stöhnte sie verlangend.
Ich gab ihr eine ordentliche Abreibung. Sie kam unentwegt, so heiß war sie. Sie maunzte und gurrte. Ich gab mir Mühe. Es war nicht ganz einfach, sie begann, sich zu wälzen. Sie war ein einziger G-Punkt. Ich hatte es schon zwei, dreimal erlebt, dass Frauen dem unendlichen Höhepunkt entgegenstreben und dann ohnmächtig wurden. Eleonor war so eine Frau. Selbst mit dem Fingerling spürte ich, wie gewaltig sie kam. Wow, ihr Muschi glich einem Vulkan unter Überdruck.
Ich zog meine Finger zurück, die Dame in meinen Armen, schien plötzlich ziemlich erschlafft. Eleonor war ohnmächtig. Ich reinigte sie und mich, so gut ich in der Dunkelheit konnte, dann entsorgte ich Tuch und Fingerling. Ich kroch zurück und nahm sie wieder in den Arm. Es dauerte gut 5 Minuten, bis sie sich regte.
„Oh mein Gott“, waren ihre ersten leisen Worte. „Was hast du mit mir gemacht? Deinen Watzmann hatte ich ja unter Kontrolle, deine Hände nicht.
Oh Scham, oh Wonne …“, ihre Stimme klang heiser, sie flüsterte ja auch nur. „Was ist ein Fingerling?“, kam dann, völlig klar, eine Frage. Sie hatte sich wieder unter Kontrolle.
„Ich gebe dir beim Frühstück eine Probepackung. Das kleine Spielchen, scheint dir Spaß gemacht zu haben?“ Grinsen hatte keinen Zweck, das sah sie nicht.
„Spaß? Es war der gewaltigste Orgasmus, den ich seit meiner Entjungferung hatte.
Danke. Ich bin satt für heute, jetzt brauche ich meinen Mann, um meine Seele zu beruhigen. “ Mit diesen Worten entschlüpfte sie mir. Ich nahm mir draußen noch ein trockenes Tuch. Bei Klein Paul hatte sie einige Feuchtigkeit hinterlassen. Bald war ich wieder reinlich genug. Ich kroch los, in Richtung neuer Abenteuer.
Ein grüner Strich. Schon wieder eine Hand an meinem Schwanz. Ich fasste nach. Schreck. Ein Mann tatschte mich an.
„Ich habe es befürchtet, ein Hengst“, flüsterte mir eine Stimme ins Ohr. Wer war das? Dann erinnerte ich mich – Detlev.
„Ich würde lieber mit Traute schmusen. Männer sind nicht so mein Ding“, gab ich zurück.
„Fass ihn wenigstens mal an. Dann weißt du auch, was Traute mag. Ich sage dir auch, wo sie jetzt ist. Alleine. “
Ich fasste nach unten.
Die Richtung war ja gut abzuschätzen. Da hatte ich ihn auch schon. Nass. Ich nahm in etwas schüchtern, ich gestehe es ja, in die Hand. Mit einmal konnte ich meine Eulen begreifen, genau das musste doch ihr Wunschmaß sein; 14 cm lang, gute 2 cm dick und stocksteif. Hatte nicht Lis mal von einem Japaner ähnlichen Ausmaßes erzählt? Schmerzen wird so ein dünnes Kerlchen kaum verursachen, Freude kann er mit Sicherheit aber schon spenden.
Das wusste ich inzwischen sehr gut.
„Du hast genau die Maße die Doris mag. Such sie, sie muss hier sein oder sie kommt gleich. Sie wird dir mit Freuden einen blasen, dass dir die Hirnschale davonfliegt. Glaub mir. “
„Du meinst wirklich sie täte es?“
„Nimm ihre Hand, zeige ihr deinen Schniedel und ziehe sie in eine Höhle. Du wirst dein Vergnügen haben, bis du platzt.
Ziehe ihn aber nicht weg, sie schlürft gerne den letzten Tropfen aus, hat sie mir mal verraten. Sie sagt, sie täte das fast noch lieber, als bumsen. “
Ich spürte, wie sein Penis in meiner Hand noch steifer wurde. Der Gedanke von Doris beblasen zu werden gefiel ihm.
„Hinter mir, die dritte Grüne rechts, da ist Traute. Sie bat mich, nach dir zu suchen. Sie hat Tücher und möchte gerne mit dir schmusen.
Halte dich bitte an die Vereinbarung. Nicht wegen mir, Traute ist halt sehr spontan und die Regeln hart und gerecht. “
„Grüß mir Doris“, verabschiedete ich mich.
Die ganze Unterhaltung erfolgte im Flüsterton. Wenn nicht jemand genau neben einem ist, hört sich das mehr wie ein Rascheln von Laub in den Bäumen an. Ich sah mich um. Am Eingang waren nur noch wenige grüne Streifen. Einen Rote, sah ich gerade aus Richtung der Klappe kommen.
Detlev wohl auch, ich sah seinen Streifen, darauf zu eilen. Gina hatte wohl auch jemand gefunden. Ich wendete mich dem grünen Licht zu, das ich als Ziel benannt bekam. Wirklich, ich sah nur einen grünen Streifen darin. Ich kroch in die Höhle.
„Mann oder Frau?“, klang es mir flüsternd entgegen.
„Mann. Hoffe ich wenigstens“, flüsterte ich zurück.
„Dann komm. Hast du den Meinigen getroffen?“
„Ja.
Er empfahl mir diese Lusthöhle. “
Ein Seufzen klang herüber. „Oh schön. Er hat nichts dagegen. Komm näher bitte. Darf ich?“ Sie wartete nicht ab, ihr nackter Körper drückte sich an mich. Wir schmusten, wir schlabberten, es dauerte eine ganze Weile, bis ich ihre Hand zwischen meinen Beinen fühlte. Warm und wohlig brachte sie Klein Paul wieder zum Aufwachen. Warme feuchte Lippen kosten seine Spitze. Ich tastete bei ihr nach unten.
Ein Tuch verwehrte den Zugriff. Nun ja, ihre Möpse waren frei zugänglich.
Inzwischen war ihr Kopf auch wieder oben. Wir schlabberten genüsslich. Dann knabberte sie an meinem Ohr. „Oh Paul“, hörte ich sie flüstern. „Ich schäme mich ja so. “
Ich ließ von ihr. „Warum? Tun wir Schlimmes?“
„Nein – doch wir nicht“, ein erneutes Seufzen. Sie lehnte sich zurück, ich merke jetzt erst, dass wir an einer Art Hügel lehnten.
Ich tastete danach. Wie die Lehne eines bequemen Sessels ragte der Hügel etwa 60 cm aus dem Boden. Dahinter ging es schräg abwärts. Meine Fantasie arbeitete. Klar, der ideale Platz für eine Frau, die es tüchtig von hinten haben möchte. „Ich hab es schon wieder getan. “
„Was getan?“
„Seit zehn Wochen hoffte ich, ich hätte es überwunden“, flüsterte sie in mein Ohr. Wieder hatte sie Klein Paul in der Hand.
Ganz zart spielte sie an ihm. „Heute war er wieder da, dieser teuflische Wunsch, nacheinander von zwei Männern von hinten voll gepumpt zu werden. “
„Und das magst du nicht?“, fragte ich erstaunt.
„Eben doch. Ich liebe aber auch meinen Mann, warum nur mache ich es dann immer wieder. Ich kann mich einfach nicht …“
„Stört es Detlev so sehr?“
„Das ist es ja, nein.
Im Gegenteil, wenn du weg bist, wird er wohl kommen und mich da unten aussaugen. Ich habe das Sperma extra für ihn dort drin bewahrt – deshalb kannst du sie leider auch nicht anfassen. Vielleicht treffen wir uns später noch mal, dann gerne. “
„Du meinst, Detlev mag es, dich, so abgefüllt, dort auszulutschen?“ Das schien mir dann doch ein wenig sehr pervers. Allerdings, Schwule belutschen sich ja auch gegenseitig. Ich vermute, davon werden Einige es auch gerne schlucken.
Wie die meisten Frauen. Die Kombination Muschi und fremdes Sperma … Verdammt, ich spürte bei dem Gedanken daran, wie sich mein Glied steil aufrichtete.
„Oh? Was war das? Das ist ja ein Riese. Oh wie gerne würde ich ihn … Es ist gegen die Regel. “ Traute war etwas lauter geworden. Jetzt senkte sie die Stimme wieder. „Er liebt es und ich genieße es. Erst in den Wochen danach kommt das schlechte Gewissen.
Ich bilde mir immer ein, es sei eine Erniedrigung für ihn. DieLebenskraftanderer Männer, ausmirzu schlürfen …“
„Ich fürchte, das ist eine völlig überflüssige Überlegung“, flüsterte ich ihr ins Ohr. „Wenn er es nicht genießen würde, dann täte er es auch nicht. Ich finde er hat da sogar eine elegante Kombination gefunden; er braucht nicht an einem Mann zu lutschen, er bietet dir ein teuflisches Vergnügen, wie du sagst, und dann, habtihrbeide auch noch eueren Spaß.
Zusammen. Ich vermute, später auf euerem Zimmer, werdet ihr den Spaß fortsetzen?“
Traute zog mich ganz fest an sich. Sie hatte sich so positioniert, dass Klein Paul fest von ihren Oberschenkeln, direkt unter ihrer Muschi, eingeklemmt war. Nun bewegte sie den Unterkörper ganz leicht. Ich spürte das Tuch, das ihre Scheide verschloss.
„Danke Paul, dass du eine so gute Ausrede für mich gefunden hast. Darf ich dich später nochmals treffen? Jetzt brauche ich dringend Detlev.
Er wird auch schon warten. “
„Wenn wir uns treffen … gerne. “ Ich ließ sie zurück.
Vor der Höhle wartete schon ein grüner Strich. „Ich hab’ Doris gefunden“, wisperte eine Stimme. „Sie war genau das, was ich brauchte. Jetzt ist meine Frau reif. “ Es war Detlev.
Man kann sich an völlige Dunkelheit nicht gewöhnen, man lernt aber schnell, sich zu orientieren.
Ich kroch in Richtung Plaza. Meine Neugierde hinderte mich aber nicht daran, in die Höhlen, links und rechts, zu schauen. Zwei grüne Striche. Die Haltung war eindeutig, die Bewegung ebenfalls. Das Geräusch heftigen Atmens unterstützte meine Vermutung. Das Gebilde sackte unter leisem Stöhnen zusammen. Ich hatte gerade eine Endphase gesehen.
In der nächsten Höhle sah ich zwei grüne und einen roten Strich. Das konnte ja nur eine Eule sein. Ich verharrte einen Augenblick.
Die Bewegungen verrieten die Tätigkeit. Ein grüner Strich wurde belutscht, ein anderer grüner Strich spielte Austernschlürfen. Bei dem roten Strich. Plötzlich erkannte ich noch einen grünen Strich, er wurde von den drei Personen davor verdeckt. Der Besitzer lag wohl auf dem Bauch. Oh, oh, ein roter Strich, auf der anderen Seite der Dreiergruppe. Mit dem Rücken auf dem Boden. Sollte da … nein, der grüne Strich verschwand plötzlich. Die Dreiergruppe konnte das nicht sein.
Natürlich. Ein roter und ein grüner Strich, vergnügten sich da in einer 96 -iger Position. Sie unten, er in umgekehrter Richtung oben und dann … lutschen, blasen, Spaß haben. Viel Vergnügen meine Eulen.
Ich kroch weiter. An der Plaza sah ich 5 grüne Striche. In der Höhle, gleich hinter der Plaza entdeckte ich noch einen roten Strich. Dazu zwei grüne Striche. Alle tief am Boden, eigentümlich weit weg voneinander. Da erlosch ein Grüner, dann der Rote, beide tauchten wieder auf.
Im Weiterkrabbeln wurde mir klar, was da geschah, drei Frauen spielten Ringelreihen, jede den Kopf im Schoß der anderen. Ich fürchte, das ist Gina. Sie scheint tiefer in die Vorlieben der Lesben eindringen zu wollen.
Eine Hand streife in mein Gesicht. Eine zarte Hand, die gut roch. „Da kommst du ja endlich. Da drüben ist eine Höhle frei. “ Vivian, meine Verabredung, packte mich an der Hand.
Wir krochen los.
Wieder verdunkelten sich ein paar grüne LEDs. Ich griff auch zu. Dann wurde ich abgeschleckt. Ich schmuste erst mit einer, dann mit beiden ihrer hübschen Brüste. Als ihre Hand tiefer rutschte, tat ich es ihr nach. Sie konnte sich überzeugen, dass Klein Paul sehr wohl als Freudenspender geeignet ist. Ich tastete nach ihrer Schmuckdose. Beim Shooting hatte sie diese nur oberflächlich gezeigt, nicht so geil wie Andere.
Sie war nass.
Meine Finger prüften die Dimensionen. Ja, so erinnerte ich mich auch an das Shooting, sie war klein. Ich griff zu meiner Wunderschachtel. Klein und geil, da hilft am besten Nummer 2 . Der mit den kleinen Noppen. Nur auf den Zeigefinger gestülpt. Ich machte den Fingerling im Mund warm, dann griff ich zu. Ein spitzer, mühsam unterdrückter Schrei folgte.
„Das kam überraschend“, flüsterte sie. Das unerlaubte Tatwerkzeug hatte ich ja im Mund.
Was ist das, was du benutzt, ein Dildo?“
„Ein Fingerling. Frag mich beim Frühstück. Möchtest du, dass ich ihn für dich mal fachmännisch bediene?“
Seufz, seufz. „Gerne. Oh so gerne. Darf ich blasen?“
„Ja, vorsichtig. Ich möchte noch nicht kommen. Der Abend ist lange. Du brauchst es nur nicht zu heftig tun, dann ist alles klar. “
Sie machte es mir verdammt gut.
Langsam, gemächlich aber auch fest, vor allem nass. Sie ließ ihren Speichel fließen, als seierin einer nassen Muschi auf Grund gestoßen. Ich benutze die Noppen. Nach wenigen Stößen erzielte ich den ersten Erfolg. Ihr Unterkörper wölbte sich mir entgegen. Sie zitterte. Ihr Mund ließ Klein Paul aber keinen Augenblick aus. Sie sank zurück. Ich spielte mit dem Fingerling weiter den Eindringling. Erfolg. Aufbäumen. Sie ist ein geiles Weibchen. Natürlich. Ich entzog ihr den Finger.
Sie begann zu toben. Ich schob auch noch den Mittelfinger in den Fingerling. Das war eng, aber erstmal mit beiden Fingern in ihrer Muschi, wurde Vivian laut. Sie stöhnte, dass man es außerhalb der Lusthöhle hören musste. Ich brachte meinen Kopf in eine Lage, in der ein Beischlaf unmöglich ist. Eventuelle Zeugen sollten sehen, dass hier was anderes lief. Ein grüner Streifen tauchte am Höhleneingang auf. Er kam herein.
„Bitte, lass mich dabei sein.
Es erregt mich. Vivian braucht mich danach auch ganz sicher“, flüsterte es.
„Komm. Komm ganz nahe. Lege deine Hand auf meine Brust“, keuchte Vivian. Dann vertiefte sie sich wieder in ihrer Arbeit mit meinem Schniedel. Der grüne Strich rückte näher. Ich verstärke meine Arbeit. Wie eine Nähmaschine rubbelte ich in ihrer, immer nässer, immer geiler werdender Vagina. Sie kam im 30 -Sekundentakt. Ihr Unterkörper wölbte sich meiner Hand entgegen. Da war plötzlich eine andere Hand.
Ein Finger wälzte sich in der Feuchtigkeit, die aus ihr lief. Das musste ihr Mann sein, der da agierte. Ich tastete mit der anderen Hand nach, dann geschahen drei Dinge gleichzeitig: der fremde Finger bohrte sich in ihren After, das Lutschen an Klein Paul hörte auf und ein Lustschrei hallte durch die Höhle. Vivian kam eher noch schlimmer als Eleonor, ihr Körper zuckte fast epileptisch. Der Schrei war längst in ein Gewimmer über gegangen.
Dann wurde ich von ihr weggestoßen. „Jean. Bitte Jean. Ich brauch dich. Fick mich zu Tode!“
Jean reagierte blitzschnell. „Danke Paul“, flüsterte er aber doch noch. Dann hörte ich nur noch die kaum gedämpften Lustschreie von Vivian. Ich kroch raus, reinigte mich, dann entsorgte ich alles. In der Höhle war immer noch Stimmung.
Ich erfuhr beim Frühstück, von Jean, dass Vivian Frigide ist. Sie kommt nur selten so richtig auf Touren.
Am ehesten noch, wenn sie sich präsentiert hat. So ganz geil, kann sie aber auch da nicht aus sich raus. Was ich mit ihr anstelle, hatte wohl noch keiner versucht. Jean bestellte zwei Dutzend Großpackungen Fingerlinge. Doch ich schweife schon wieder ab. Ich kroch zurück zur Plaza.
Inzwischen waren zwei rote Striche dort. Den Dritten sah ich gerade mit einem grünen Strich wegkriechen. Ein kurzes Tasten, Uschi und Gina waren da.
An Uschi machte sich, von der anderen Seite her, bereits wieder ein grüner Strich ran. Er zog Uschi weg. Wie viel Zeit war wohl vergangen? Eine Stunde sicher. Gina wartete also auf mich. Wie verabredet.
„Hast du schon Lust?“, fragte ich leise.
„Gelegenheit prima, lernen kennen andere Mann und andere Frau. Können verschieben eine Stunde? Gina nicht laufen weg“, flüsterte sie zurück. Dann wurde ich abgeschleckt.
Ich schlabberte zurück. „Na sicher mein Schatz. Die Gelegenheit ist wirklich günstig. Schmecken dir denn die Frauen?“
Ihr Arm, auf meiner Schulter, zuckte etwas zusammen. Erwischt. „Woher du wissen, Frau sagen?“, kam es leise in mein Ohr.
„Ich habe Augen im Kopf. Viel Spaß noch, bis später. Es muss übrigens nicht hier passieren, mit uns meine ich. “
„Doch. Müssen.
Will auch so viel Spaß, wie Frau vor kleine Weile schreien. Muss sein gewesen ganz tolle Mann. “ Ihre Stimme klang fast keuchend. Wenn sie wüsste …
„Ich werde es versuchen. Ein Quicky wie versprochen. Mann muss ja sein Wort halten. “
„Dann viele Stunden in unsere Zimmer …“ Diesmal klang das Flüstern heiser.
Ich fasste sehr frech nach ihrer Muschi. Gina war erregt.
Ich klopfte ihr freundlich auf die Schulter, dann kroch ich in Richtung der grünen Stiche. Einer kam mir entgegen. Ein Mann. Er ließ schnell ab von mir und kroch weiter. Da war wohl Gina gefragt, vielleicht auch die Eulen. Im Dunkeln kann man das ja nicht erkennen – nur ertasten.
Diese Dunkelheit macht ganz schön hemmungslos. Keiner beschwerte sich, wenn man an seinen intimsten Teilen herumfingerte. So wollte ich mich auch nicht blöde anstellen, als ein Mann an meinem Glied lutschte.
Ich angelte mir derweil eine Frau, zu einem Austernessen. Ich habe keine Ahnung, wer die beiden waren. Auch Traute kam mir wieder unter. Jetzt durfte ich mit Fingerlingen dran. Ihre Muschel war inzwischen sogar unter der Dusche ausgewaschen. Das brachte mich auf die Idee, mich auch nochmals zu duschen. Dabei gab es auch sonst noch was zu erledigen. Gina hatte wohl die gleiche Idee. Wir gingen schnell noch eine Runde in die Sauna.
Gina schien sich sehr wohl zu fühlen.
Ihre Augen leuchteten, ihr Gesicht strahlte. „Haben viel Spaß “, war aber alles, was sie sagte.
***
Wir gingen wieder in die Höhle. Traute und Detlev kamen gerade raus. „Jetzt geht’s ans Eingemachte“, erklärte Detlev. Traute grinste nur.
Zurück im Dunkeln, blieb ich einen Augenblick sitzen. Gina saß neben mir. Dann schnappte ich sie mir, zog sie mit. Ich suchte die Höhle, in der ich mit Traute schon mal war; die mit der Lehne.
Sie war frei. Inzwischen waren sowieso nur noch wenige grüne Striche zu sehen. Die Eulen waren entweder gegangen oder … nein, als ich in die Höhle, endlich erreicht, kriechen wollte, sah ich es: Nebenan waren zwei Rote und ein grüner Strich tätig. Einer der roten Striche sah aus, als würde er ständig nicken.
Gina kuschelte sich sofort an mich. Nachdem wir uns ausgiebig geküsst hatten, glitt ihre Hand nach unten.
Klein Paul wurde geweckt. Ich erforschte ihre Vagina. Sie war warm und feucht. Erregt oder von der Dusche? Ich ließ mich absacken, wir vereinigten uns zu einem 69 -er Spiel. Gina roch gut und schmeckte gut. Sie war erregt, ihre Schamlippen leicht geöffnet. Die inneren Schamlippen waren fest und fühlten sich, für die Lippen, nicht schwammig an. So viel waren sie offensichtlich doch nicht in Gebrauch gewesen. Wie es geht, das wusste sie jedoch. Gina kam, als ich sie mit meiner Zunge nur wenige Sekunden berührt hatte.
Ich hob sie hoch. Ohne aufstehen zu können, ist das gar nicht so leicht, dann schob ich sie über die Lehne. Sie erkannte schnell, was ich wollte und half mit.
Ich kniete hinter ihr. Ein Griff mit der Hand bestätigte, die Position war hervorragend. Klein Paul tastete sich heran. Ihre Hand kam und zeigte ihm den Weg. Jetzt war ich dran. Nicht langsam, nicht gemütlich; brutal mit einem Stoß schob ich ihn in ihre warme feuchte Gruft.
Ich hörte sie tief Luft holen, dann röhrte auch schon ihre Lust, wie der Brunstschrei eines Hirsches, durch das Gewölbe. Ich legte los, zu einem vehementen Quicky. Klein Paul war heiß genug um jetzt zu Rekordgröße anzuschwellen. Meine Hände, auf dem Rücken von Gina, spürten den Erfolg. Sie kam. Heftig, von einem hellen Grunzen begleitet. Ganz weit zurück, ganz tief hinein, raus, rein. Das Tempo steigernd. Gina kam und kam. Das Grunzen hatte sich zu einem Wimmern verändert.
Unterbrochen von einem italienischen Gestammel, das ich nicht verstehen konnte. Es schien ihr aber gut zu gehen, sie konnte sich ja jederzeit wehren, wenn ich ihr Schmerzen bereite. Sie war momentan, anscheinend jedoch in einen Dauerorgasmus verfallen. An meinem linken Bein lief es langsam und feucht hinab. Ich riss mir die Minischürze vom Bauch und legte sie unter mich.
Ich weiß nicht, wie lange wir bereits dabei waren, 15 Minuten sicher.
Ich kam einfach nicht. Zu viele heiße Szenen am Tage, hatten meine Gehirnzellen verstopft. Mein innerer Schweinhund war wohl mit sich selbst beschäftigt. Im Dunkeln spielte zudem meine Fantasie verrückt; es gab nichts zu sehen, an dem sie sich entzünden konnte. Dann dachte ich an Traute, an ihre doppelt abgefüllte Muschi, die ihr Mann auslutschen wollte. Das gab den Ausschlag, Gina wurde ebenfalls abgefüllt, randvoll. Mein Glied wurde vom eigenen Samen verdrängt.
Gina schaffte es gerade noch, mit dem bereitgehaltenen Tuch, den Ausfluss aus ihrer Vagina zu stoppen.
Ich sah das natürlich nicht, ich spürte es nur, als ich ihr behilflich sein wollte. Dann sank sie mit einem erlösten Seufzer zurück. So wie ich Traute angefunden hatte, fiel mir ein. Ich kroch raus, mehr feuchte und trockene Tücher zu holen. In der Nähe des Ausganges drückten sich verdächtig viele grüne Striche herum. Ich meinte sogar, leisen Applaus zu hören. Das konnte aber nicht sein, es gab ja nichts zu sehen.
Zurück, reinige ich erst mich, dann Gina, die jetzt auch wieder erste Lebenszeichen von sich gab.
Die Endreinigung übernahm sie dann selbst; wollüstig stöhnend:
„War schönste Bums haben. Bitte sagen, war eine Stunde?“
„Kaum? Ich denke vielleicht zehn, können auch zwanzig Minuten gewesen sein“, antworte ich halblaut.
„Eine gute halbe Stunde“, kam die Stimme von Doris vom Eingang her. Ihr roter Strich tauchte gleichzeitig auf. „Darf man reinkommen, Paul, Gina?“
„Wenn du schon da bist. “
„Ihr habt offenbar viel Furore gemacht.
Der Junge, den wir gerade belutschten, hat eine Uhr mit Leuchtziffer. Zwar unerwünscht aber nicht verboten. Als Gina, statt dir, das Röhren eines Hirsches von sich gab,kames unserem Gast vor Schreck. Er bekleckerte Uschi. Dann bekam er, durch die ständig heftig werdenden Geräusche von Gina, schon wieder einen Ständer und brauchte Hilfe. Zum Dank wurde nunichbekleckert und er, schlief eine Runde. Uschi und ich hatten genug für heute und kuschelten uns einfach an ihn.
Als dann du, lustvoll dein Kommen signalisierte, sah ich auf seine Uhr. 33 Minuten. Für ein Quicky ganz schön lang, würde ich sagen. “
„War kein Quicky, war großes Bumbum“, flüsterte Gina.
„Ich war zwar nie dabei, wenn Paul so richtig den Hammer zurechtrückt, das gehört sich ja auch nicht. Ich weiß aber aus intimer Quelle, dass eine halbe Stunde höchstens ein ausgedehnter Quicky ist. Vögelchen haben mir zugepfiffen, 3 Stunden, mit zwei, drei kurzen Minuten Pausen, seien eine leichte Übung für ihn.
“
„Dann müssen Paul jetzt wieder hart werden“, erklärte Gina. Zu meiner Verblüffung testete sie es auch sofort.
Doris sah den roten Strich wohl abtauche. „Oh, oh. Ich geh ja schon wieder. Ich glaube, jetzt brauch ich doch noch eine Lutschestange. “ Sie ging. Vor der Höhle sagte sie halblaut: „Will noch ein Mann geblasen werden? Ich wäre gerade frei. “
Während Gina schon erste Erfolge errang, sah ich zwei grüne Striche auf Doris zueilen.
Ich gab mir Mühe mit Gina …
Dann kam wieder Doris – als wir beim wohl fünften Stellungswechsel waren. Irgendwie hat man im Dunkeln keinerlei Zeitgefühl. Ich muss mal erkunden, warum nicht.
„Wenn ihr noch was essen wollt, es ist Halbeins. “ Weg war sie.
Ich versuchte es, ich dachte, wie es wäre, wenn Doris richtig zuschauen würde, wie es ihr dabei heiß würde, sie es sich macht.
Es klappte. Gina und ich schrien gleichzeitig unsere Lust hinaus.
Kurz duschen, das musste jetzt sein. 10 Minuten vor dem Abräumen kamen wir in den Saal. Meine zwei Eulen waren da, der Rest der Mannschaft nicht. Ein paar Wespen hingen auch noch rum. Warum ein paar Frauen begehrliche, ein paar Herren neidische Blicke zu uns herwarfen, war mir unklar. Dann kam mir die Erleuchtung; es musste wegen Gina sein. Die sah aus wie eine Königin.
Schön, stolz, hoheitsvoll, aber auch irgendwie friedfertig und … ja, das war es, befriedigt. Ein großes Selbstvertrauen sprach aus jeder ihrer Bewegungen. Ja, und dann schien sie hungrig zu sein. Sie fiel über die Reste des Buffets her, als hätte es seit Tagen nichts mehr gegeben. Da fiel mir ein, auch mein Magen knurrte; dabei hatte ich gar nicht fotografiert. Wir hätten uns übrigens nicht beeilen müssen, das Buffet stand um Halbzwei auch noch, als wir auf unser Zimmer gingen.
Gina war heute ein kleiner Nimmersatt. Vielleicht wollte sie auch nur Doris widerlegen. Es stand keine Arbeit an, ich hatte Lust. Lust auf Gina. Um Sechs gab sie auf. Sie war so geschafft, sie kam nicht mal mehr zur Dusche. Vor uns, auf dem Fußboden, lagen alle Handtücher aus dem Bad. Gebraucht. Wir hatten nicht daran gedacht uns mit Tüchern aus der Sauna zu versorgen – für die Tätigkeit, die ja geplant war.
Und dabei vergossen wir reichlich Körperflüssigkeit.
Um Neun wachte ich auf. Von Gina sah man nur einen Wuschel schwarzer Haare. Nachdem ich das Chaos mit den Handtüchern sah, schlüpfte ich in meinen Bademantel und ging zu den Eulen. Die waren noch da. Ich bekam zwei Badetücher. Das müsste reichen. Die frechen Bemerkungen von Doris und Uschi überhörte ich einfach.
***
Viertel vor 18 waren wir beim Frühstück.
Die Letzten des Teams. Gina sah beileibe nicht so aus, wie zu befürchten war. Sie war viel eher, noch mehr Königin. Anna strahlte sie an, als sei sie wirklich eine solche. Die pure Freude für ihre Freundin blitzte aus ihren Augen. Neid war das keiner. Wenn ich mir den zufriedenen Luigi so ansah, er hat seine Pflicht wohl ebenfalls ordnungsgemäß erledigt.
Auch der Rest der Mannschaft, einschließlich Pippina, sah so richtig gut erholt aus.
Besser kann es nach einem langen Wochenende in Kur, auch nicht sein. Mein Blick schweifte, während mir Gina wieder Eier mit Speck beschaffte. Gleich vier heute. Sie hatte drei auf ihrem Teller.
Die Wespen schienen auch nicht umsonst ausgeflogen zu sein. Kein vergrämtes Gesicht. Schon gleich gar nicht ein womöglich Verheultes. Verschlafen, ja, so sah der eine oder die andere schon aus. Traute kam an unseren Tisch, das Team frühstücke gemeinsam.
„Na, da hörte man ja tolle Dinge“, lachte sie, putzmunter.
Meine kleine Eskapade mit Gina schien sich rumgesprochen zu haben. Ich sah viele lächelnde Gesichter.
„Aber bei so einem Boss“, fuhr sie fort „kann man nichts anderes als tüchtige Assistentinnen erwarten. “ Sie lachte laut und hemmungslos. Bei den anderen sah ich auch nur feixende Gesichter. „Wir haben hier nur vier traurige männliche Gestalten, die jetzt bedauern nicht in der Höhle gewesen zu sein.
Einige Damen haben wohl sehr wohltuend auf die anwesenden Herren gewirkt. Wie ich hörte, hat das Beispiel, von dir Paul, auch Schule gemacht. Gut angeregt durch deine Assistentinnen und deinem leuchtenden Beispiel, wurden heute Nacht wohl Rekorde eingefahren. Rekordzeiten gebumst wäre richtiger. “
Lautes Lachen zeugte von zumindest ein wenig Wahrheitsgehalt dieses Statement. Es führte allerdings auch zu einem sanften Erröten bei drei meiner Eulen. Ich gab Gina spontan einen Kuss.
„Tut mir Leid um die vier Herren“, grinste nur Uschi frech. „Aber das ist wie an jedem Buffet, wer sich nichts holt, muss hungrig ins Bett. Wie wir Paul, vor allem aber den Verlag kennen, sind wir in spätestens 10 Wochen wieder da. Haltet unsere Zimmer sauber, vor allem aber die Höhle. Wir haben uns alle Mühe gegeben, ich fürchte gekleckert wurde aber leider doch. Essigwasser hilft da. “ Das Lachen wurde zu einem Grölen.
„Um 18 bitte im Saal. Abschiedsparty. Um Zwölf Mittagessen. Traditionell. Ich bitte, pünktlich zu sein“, verkündigte Georg.
Wir waren wieder alleine. Es gäbe zwar viel zu erzählen, aber so richtig ging das keinen was an. Wir schwiegen uns erst mal an.
„War schönes Wochenende“, stellte dann Pippina doch fest. „Ich sehr froh, dass mitgekommen. Familie Faust sein nun gegründet. War schöne Platz und gute Gelegenheit für Gründung.
Sein gut zu wissen, wo passiert ist. “ Jürgen küsste seine Frau hingebungsvoll.
„Ich musste feststellen, Anna ist eine tolle Frau. Wir hatten ja schon mal das Vergnügen, damals war sie ein – wie will ich sagen, ohne sie zu beleidigen – einfaches Mädchen? Ja, ein einfaches Mädchen, wie tausend andere“, sagte Luigi plötzlich auf Italienisch. „Jetzt ist sie eine Dame. Leider zu jung für mich, sonst würde ich sie glattweg heiraten.
Ich fürchte, im Sommer werden sie und Gina zu gut für uns sein. Damen der obersten Gesellschaft. “ Er lächelte. „Aber bitte, macht euch nichts daraus, Anna und Gina. Ich gönne es euch von Herzen. Das Haus Oktober hat euch nur das ermöglicht, was in euch steckte. Ich werde mich noch lange, gerne an dieses Wochenende zurückerinnern. Wer hat schon das Glück, vor allem als einfacher Taxifahrer, mal mit einer königlichen Schönheit, ein zauberhaftes Wochenende zu verbringen.
Danke Anna. “ Er verneigte sich vor ihr.
„Ach, ihr redet alle nur saudumm“, erklärte Anna, ebenfalls in ihrer Muttersprache. Dann fiel ihr das Verbot ein. Sie schaltete um auf Deutsch. „Wir stolz sein Schleiereulen von Don Paolo, wir stolz sein Mitglied von Team, wir stolz können machen gute Arbeit für Don Paolo und das Team. Wir aber nicht zu stolz, um mit alte Freund Taxifahrer, haben nicht fröhliche Zeit.
“
Ich stand auf, zog Anna und Gina hoch, gab jeder einen Handkuss, das schien mir jetzt adäquat, dann sagte ich: „Ich bin stolz, dass ihr zu meinem Team gehört. Ich bin stolz, zwei Eulen mehr zu haben. Ihr gehört dazu, wie das Salz zur Suppe. “
Anna zerdrückte eine Träne, als sie sich wieder setzte. Gina tat, als könne es sie nicht tangieren. Ich sah allerdings schon, wie sie die Armlehne ihres Stuhles drückte, bis ihre Knöchel ganz weiß wurden.
***
Die Wespen veranstalteten, in netten, aber nicht mehr aufreizenden Kostümen, um Elf, ein Singspiel. Wir hatten schnell raus, dass es so eine Art gesungen Spottzeitung war. Beate spielte auf ihrer Heimorgel, eine Dame und zwei Herren sangen die ersten Strophen und den Refrain vor. Stark angelehnt an diealten Rittersleut’, ging es im Text um den Wespenklub. Die weiteren frechen Texte wurden aus dem Publikum heraus gesungen.
Ein Mikrofon ging von Hand zu Hand.
Viel Text bezog sich, hauptsächlich, auf die Erlebnisse der Wespen. Aber auch wir bekamen unser Fett weg. Die Lutschorgie der Eulen, mein Abenteuer mit Eleonor, das sie, in vier Strophen auch noch selbst zum Besten gab. Es war fröhlich unterhaltsam, das Lachen aller ließ die Fenster klirren. Voll verblüfft war ich, als sich Doris das Mikrofon angelte, nachdem scheinbar keiner mehr eine Strophe hatte.
Dass sie singen konnte, ahnte ich zwar, wusste es aber nicht. Nun jedoch legte sie, völlig ungehemmt, los …
Es begab sich in der Samstagnacht,
als ich um den Schlaf gebracht,
weil ich dauernd musste denken,
wie kann ich ab, das Sperma lenken?
Sang sie fröhlich. Der Chor setzte ein. Zusammen mit Gelächter
Ja so war’s, ja so war’s,
ja so war’s in unserem Wespenklub.
Und so soll’s und so soll’s,
bleiben in uns’rem Klub.
Jetzt stand auch noch Uschi auf, sie übernahm das Mikrofon:
Wir dachten da, es gäb’ viel Schmusen,
Statt dessen wurd’ uns auf den Busen
Ob man nun liegt oder einfach sitzt,
gnadenlos der Saft gespritzt.
Tosender Applaus.
Dann kam der Chor, von allen mitgegrölt, wie schon bei mancher Strophe zuvor auch.
Doris stand wieder auf, blickte auf ein Blatt, las, singend, ab:
Dabei, das hat uns sehr gestunken,
viel lieber hätten wir’s getrunken,
Doch so sind sie halt, die Regeln,
Wie schade, keiner konnt’ uns vögeln.
Chor, dann erneut Uschi:
Vor allem, und das ist uns wichtig,
Gar viele Schniedel waren richtig,
genau die Größe, ohne Scherz,
zum Bumsen ohne großem Schmerz.
Freundliches Gelächter, Chor, Doris:
Fragt doch mal euren Adlatus,
ob nächstes Mal nicht unser Status
wenn wir bringen ein Attest,
sich zu unsren Gunsten ändern lässt.
Nachdenkliches Mitsingen des Chorus. Uschi:
Wir wollen den verehrten Damen,
vor allem nicht in diesem Rahmen
nicht in den werten Hintern zwicken
wir woll’n mit kleinen Schwänzen ficken.
Lautstarkes Grölen einiger Männer. Doris:
Danach, wir sind bereit zu schwören,
keiner mehr wird von uns hören.
Keiner hat danach noch Frust,
bescheren wird es allen Lust.
Meine Lusteulen setzten sich, der Saal bebte. Sie hatten sich in die Herzen vieler Männer gesungen. Die Frauen hatten den letzten Text sehr wohl ebenfalls richtig interpretiert, ihre Männer würden dadurch etwas lernen, nämlich, dass ein kleiner Penis auch zu Höchstleistungen auflaufen kann.
So sah ich es wenigstens. Allerdings hatte ich inzwischen längst erkannt, dass meine Eulen, alle verdammt intelligente Biester sind. Sie hatten da, zwar einen gewissen Schaden, aber sie konnten längst damit umgehen.
***
Das Mittagessen war wirklich traditionell. Traditionell Schwäbisch: Flädlesuppe, Rostbraten, Spätzle und gemischter Salat. Danach Grießschnitten mit Zibeben und viel Vanillesauce. Der Wein kam vom Kaiserstuhl und ließ sich gut trinken.
Um Eins war alles gepackt.
Auch ein schwarzgeräucherter Schinken, den uns Georg aufdrängte. Es sei eine Spende des Hauses, weil wir so angenehme Gäste waren. Ich schwätzte ihm eine Kopie des Bauplanes der Lustgrotte ab. Er gab sie mir grinsend mit den Worten:
„Ob ich mit Irmgard und ein paar der Meute wohl mal bei euch in Italien Urlaub machen können? Wenn euere Höhle fertig ist?“
„Ich werde dir schreiben und eine Einladung zum ersten Test schicken.
Vielmehr Lis, meine Frau und Hotelmanagerin, wird das tun. Ich vergesse so was zu leicht, wenn ich den Kopf voll Arbeit habe. Aufallemeine Frauen ist aber 100 % Verlass. “
Doris, meine Chefeule, nahm das Kompliment ohne sichtliche Regung. Sie kniff mir nur leicht in den Hintern. Haben sie, verehrte Leserin, schon mal ihrem Chef in den Hintern gezwickt? Ich sag es ja, kein Respekt. Trotzdem – viel besser als Schleimscheißer …
Es gab eine ziemlich große Abknutscherei, als wir Abschied nahmen.
Eleonor schluchzte ein paar Tränen in meinen Kragen. Sie hatte aber wohl überall selbst herumerzählt, was ich mit ihr und dem Fingerling angestellt hatte, denn ich bekam Berge von Bestellungen mit. Dann endlich war es soweit. Heimfahrt. Viel geredet wurde nicht. Nur Pippina und Jürgen turtelten auf der Hinterbank, als sei das Wochenende nicht lange genug gewesen.
Um Drei waren wir daheim. Ausräumen. Luigi ließ sich heute etwas mehr Zeit.
Ich lud ihn zum Kaffee ein und – er kam mit.
Zuerst begrüßte ich natürlich meine Frauen. Oben in der Wohnung. Lis boxte mir in die Rippen, nachdem ich sie liebevoll abgelutscht hatte.
„Du hast!“ Ich nickte.
„Beide?“
„Nur mit Gina und nur am Samstag“, gestand ich. „Mehr heute Abend. Es gibt viel zu erzählen, wenig zu gestehen. “
„Werden Kim und ich dabei scharf werden?“
„Was ist das für eine Begrüßung, wenn der liebende Mann nach Hause kommt.
Ihr solltet euch schämen. “
„Bah! Wir haben gestern festgestellt, dass wir mal wieder eine ordentliche Dreierorgie brauchen. Mit allem Drum und Dran“, erklärte mir Lis, satanisch grinsend.
„Das wird sich machen lassen“, grinste ich zurück.
„Wir haben genug Zeit, die Kinder sind versorgt. Sie bekommen heute Nacht nur Fläschchen. Jetzt darfst du runter, zu Mom und Pop. “
Ein Rausschmiss.
Ich ging runter. Die Eulen saßen schon da. Sie erzählten. Punktgenau, emotionslos und unter Auslassung ihrer eigenen Schandtaten. Auch Gina und Anna hatten viel beizutragen. Pop wurde unruhig, er brauchte auf den Schreck hin einen Cognac. Immer wenn es um Sex geht, braucht er den. Mom läutete nach Sonja. Die schickte Sara mit Gläsern und der Flasche.
„Regt se dich wieder auf, die Bande?“, erkannte sie klar.
„A bissle scho”, lachte Pop.
“D’Glegenheit ist halt günschtig. “
Sara lachte. Sie kennt Pop inzwischen halt sehr gut.
„Ich gerne wollen sprechen mit Donna Lisa“, erklärte Gina plötzlich. „Oh, nix Problem“, meinte sie als Mom erstaunt schaute.
„Sie und Kim sind oben“, erklärte ich ihr. Ich konnte mir schon denken, was sie wollte. Ihr schlechtes Gewissen los werden. Vielleicht war sie auch zum Rapport befohlen.
„Ich alles erzählen.
Jetzt gehen zu Luigi. Langweilen in Lounge“, sagte Anna, unmittelbar, nachdem Gina gegangen war.
„Heute ist um Fünf Cocktail“, sagte Mom. „Heute ist Sonntag. “
„Wissen! Danke für Einladung. “ Weg war auch sie.
Jetzt wurde es für mich etwas kritisch. Ich konnte zwar, wollte aber Mom nicht, vor Lis und Kim, von meiner Schandtat berichten. Da kam mir Doris zur Hilfe, sie erkannte wohl mein Dilemma.
„Anna teilte sich mit Luigi ein Zimmer. Und Paul eines mit Gina. Ich bin bereit zu schwören, am Freitagabend geschah nichts, was nicht erlaubt war. Am Samstag waren wir alle gut drauf. Ich denke, wenn Paul beim Cocktail, sozusagen für uns alle, ein wenig Preis gibt, werden Uschi und ich auch aus dem Nähkästchen plaudern. Darf ich dir Mom, neugierig, wie du wohl sein musst, aber nochmals sagen, die Regeln des Wespenklubs verbieten jeden Geschlechtsverkehr mit Fremden.
Wir haben uns strikt daran gehalten. “ Das raffinierte Luder hatte da wieder einen Cocktail gemixt, der vom Thema ablenkte.
„Dann ist es ja gut – ach macht doch, was ihr wollt! Wer glaubt ihr, bin ich? Euer Sittenwächter?“ Mom grinste. „Bestimmt ward ihr Freitag brav. Ich warte darauf, von Samstag zu hören. “
***
Cocktail. Alle waren da, auch Pippina, Jürgen und Luigi.
Den zog es heute wohl nur sehr halbherzig zu seiner Freundin.
Sara hatte sich mal wieder selbst überboten. Ich weiß nicht, wie sie es geschafft hat, aber auf dem Buffet prangten frische Austern. Roh und überbacken. Dazu hatte sie einen herrlichen Weiswein.
Alles griff zu. Pop ging als Letzter hin. Es war zwar reichlich da, seine Intention war aber, sich als Letzter die ganze Platte der rohen Austern zu schnappen.
Sara klopfte ihm auf die Finger, dann flüsterte sie ihm etwas ins Ohr. Pop grinste, seinen Teller lud er sich trotzdem voller als es schicklich war. Sara sagte, es gäbe noch Nachschub.
Doris begann zu erzählen. Unterstützt von Uschi. Thema: die Lustgrotte. Sie erzählte detailgenau von der Massage in der Sauna. Sie gestanden, nach dem aufregenden Shooting hatten sie einfach Lust die Männer auch malsozu massieren, wie es nur in Thailand, in einschlägigen Klubs, üblich war.
Ja, gestanden sie, von Kim gelernt. Nein, nicht an mir geübt. Kim nickte bestätigend. Dann schildere Uschi ihrem Eintritt in die Dunkelheit. Ich konnte es ihr nachfühlen, es ging mir genauso. Auch Gina nickte wohlwissend.
Sara brachte Pop einen Sechsstöckigen. Im Wasserglas. Sie hatte das richtige Mitgefühl für ihn. Aber auch selbst reichlich Neugierde. Dann schilderte Gina ihre Abenteuer. Kurz, knapp, aufregend. Erst jetzt erfuhr ich, dass sie es vor allem auf Frauen abgesehen hatte.
Wie ich vermutete, gab es da einfach Nachholbedarf. So quasi im Vorüberkriechen, fummelten auch ein paar Männer an ihr und Bekanntschaft mit Sperma machte sie ebenfalls. Blasend und schüttelnd. Aufregen tat das jedoch keinen mehr. Alle waren durch die Erzählung von Doris, vorgewarnt.
„Und du Paul?“, fragte Lis.
„Es nützt wohl nicht“, gab ich zu. Dann schilderte ich meine Abenteuer mit Eleonor, Traute und Vivian. Nach einigem Zögern auch mit den beiden Herren.
Mom meinte zu den Herren nur, das gehöre nun halt auch mal zum Grundwissen eines Pornografen. Lis grinste nur und Pop schielte in sein inzwischen leeres Glas. Sara half.
„Und jetzt gestehe, wenigstens in Grundzügen, was mit Gina lief. Sie hat mir alles gestanden. Das rechne ich ihr hoch an, sie hätte da auch vieles auslassen können“, lachte dann Lis.
Was blieb mir übrig.
Ich gestand. Bruchstückhaft das Wichtigste. Meine Weiber wollten es ja heute Nacht sowieso, auch von mir, aufs genaueste wissen.
„Das hat ja lange gedauert“, behauptete Mom.
„Was hat lange gedauert, ich hab doch keine …“
„Bis du mal wieder eine neue Frau beglückt hast“, lachte Mom jetzt. „Ich fürchtete schon, mein Sohn sei normal geworden. “
Ich sah, wie Gina merklich aufatmete.
Meine Mom schien ja weit entfernt davon, ihr einen strengen Verweis zu erteilen. Sie hatte genau dies, wohl doch befürchtet; trotz der Erlaubnis von Lis.
„Na Gina, ich kann nur hoffen, dass mein Sohn keinen schlechten Eindruck hinterlassen hat“, sprach Mom nun Gina direkt an. „Und bitte, sei gewiss, er tat es nicht, weil er der Herr im Hause ist. Ich denke, es ist dir auch ganz klar, dass seine Frau bereits vorher darüber Bescheid wusste.
Paul hatte die Erlaubnis. “
„Ich wissen. “ Gina hatte einen roten Kopf. „Ich von Donna Lisa auch Erlaubnis und ich Donna Lisa alles sagen. Don Paolo mich fragen, ich immer hatten Möglichkeit sagen nein. In diese Höhle, Signora Mom, sie hören, Don Paolo erst bei andere Frau. Ich erzählen, dass ich bei Mann und Frau. War wichtig, ich müssen alles wissen für meine Beruf jetzt machen. Können nur gute Maske machen, wenn wissen wofür.
Leider ich danach sehr … sehr …“, hier fehlten wohl Worte.
„Aufgeregt, erregt“, half ich nach.
„Ja, du sagen. Und dann, an Abend vorher, ich Don Paolo sagen, besser Samstag in Höhle machen … Du wissen, was machen, Signora Mom. Freitag nur streicheln. Nein, auch küssen. Nehmen in Arm, dann schlafen. Meinen schlafen, weil viel müde. “
„Wenn du das sagst, Gina, gibt es keinen Grund zu zweifeln“, entschied Lis.
„Du gehörst zum Team und dem vertrauen wir alle. “
„Danke. “ Rot flog in Ginas Gesicht. Stolz kam auf, über das Lob, obwohl sie doch …“ Sie erzählte weiter. „Kommen zu treffen in Platz bei Eingang. Don Paolo vorschlagen, gehen in Sauna, duschen. Ich finden gute Idee. Dann zurück in Höhle. Gestehen, ich sehr … Nein, nicht haben Angst. Leider sehr wollen Don Paolo. Dann Don Paolo finden Caverna für uns.
Gehen ganz schnell – Bitte, wollen nicht weitererzählen. Ich sagen Paul zu Don Paolo, dann nur noch große Freude in Gina. Bitte, das lassen Geheimnis. War zu schön um erzählen allen. Ich haben erzählen mehr Donna Lisa. Sie sich freuen mit mir, ich denken“, sie errötete wieder und sah auf den Boden, als geniere sie sich.
„Meine Liebe. Das Geheimnis sei dir gegönnt“, lächelte Mom verständnisvoll. „Du weißt es ja, mir geht es nicht um dich und Paul, mir geht es um das genaue Wissen.
Ich bin schlichtweg neugierig, für meine Romane. Ich wäre dir daher sehr dankbar, wenn du mir bei Gelegenheitalleserzählen würdest. Sehe es einfach als Beichte an. Alles bleibt tief verschlossen in meinem Kopf. Großes Ehrenwort. “
„Bitte, lassen ein paar Tage mein Geheimnis, dann ich kommen und sagen. Bitte vorher aber holen Erlaubnis von Don Paolo. Ist nicht nur meine Geschichte. “ Jetzt grinste sie doch tatsächlich wieder.
„Meine Erlaubnis hast du“, lächelte ich sie an.
„Auf alle Fälle waren wir zwei, zwar sehr unartig, aber nie abartig. Gina ist eine liebenswerte Frau. Ihr Zukünftiger erwirbt ein Glückslos. Ist er nicht gut zu ihr, erwirbt er einen bösartigen Feind. In mir. Basta!“
„Unser Paul. Wie er leibt und lebt“, lachte Lis auf. „Gina muss dann aber schon wirklich gut gewesen sein. Vor allem musst du sie aber auch rein beruflich zu schätzen gelernt haben. Mit Menschen, die dir gleichgültig sind, fängst du gar nicht erst was an.
“
„Genau. Meine Frauen kennen mich leider viel zu gut. Ihr solltet euch einige der Bilder ansehen, wenn Roland die Filme morgen entwickelt hat. Gina und Anna haben da wirklich gezaubert. Bedenkt, viele der Szenen spielen in diesem Sado Maso und Teufelskram Szenario. Das kannten unsere beiden zwar schon aus Italien, wie ich erfuhr, aber wie sie da schminken mussten, das war schwierig. Die Ergebnisse waren allerdings perfekt – zumindest in meinen Augen.
“
„Dass ihre Kundinnen begeistert waren, war offensichtlich“, setzte Doris noch eins drauf.
„Oh. Schlimm, ganz schlimm. Signora Kim, wir haben viel Tattoos verkauft, prima Tattoos und viel teuer. Bitte, dürfen abrechnen erst morgen? Müssen erst rechnen“, sagte Anna.
„Kein Problem. Heute ist Sonntag, meine Kasse ist geschlossen“, lachte Kim erfreut.
„Oh, schlimm, ganz schlimm“, lachte ich daraufhin. „Haben verkauft 280 Schachteln Fingerlinge und zwei Monatsaufträge zu 4 Paketen je.
Ich deutete es ja schon an, zwei Damen sind nach Gebrauch ausgeflippt. Eine Frigide wurde zum Tauen gebracht, und das in einem Klub, wo Dildos zum normalen Werkzeug gehören“
„Ein heißer Finger von dir, ist halt mehr wert als eine Anzeige in der Zeitung. Da werden wir uns aber später darüber unterhalten. Nur ganz kurz, welcher brachte die besten Resultate?“, fragte Kim zurück.
„Die Klobürste führte zu einer Ohnmacht.
“
„Ups“, staunte Lis.
„Klobürste?“, fragte Pop.
„Fingerlinge?“, wollte Mom wissen.
Sara rief zum Abendessen. Da waren Fingerlinge ein ungeeignetes Thema. Fand zumindest ich. Später, zurück in der Lounge, konnte Kim nicht umhin ihre neueste Erwerbung vorzustellen. Um erst gar keine Diskussion aufkommen zu lassen, bekam jeder eine Packung. Pop erkannte gleich, was die Klobürste ist.
„Du meinst, Paul, du hast dieser Dame, mit diesem Monstrum den Kamin gereinigt?“, fragte er scheinheilig.
„Sie ist passend dafür gebaut, keine Angst. Trotzdem ging es ab wie eine Rakete. Die Dame meine ich, nicht der Fingerling. “
„Man sollte ihn dir in den Hintern schieben, du Lümmel. Wenn die Dame allerdings so richtig ihr Vergnügen damit hatte … Ach, was geht das mich an. Klara, gibt es da eine Form, die dir zusagt?“
Klara, meine Mom, warf ihm ihre Schachtel an den Kopf.
Lachend. Es war Kommentars genug, dass Pop die Schachtel aufhob und sorgfältig in seiner Jacke verwahrte.
Mir bleibt an dieser Stelle nur noch eines zu sagen, nach dem anstrengenden Tag gestern, wurde es heute kein Bisschen besser. Entgegen allen früheren Behauptungen, ging es im Familienbett sehr, ich muss es gestehen, sehr unsittlich zu. Kim hatte zwei Päckchen Fingerlinge mitgebracht. Um die Sache rund zu machen, wurden die Rollläden runtergelassen, die Vorhänge geschlossen und das Licht ausgemacht.
Nur die Betriebsanzeige des Babyfons, gab einen kleinen Schimmer. Das Babyfon war zwar nicht nötig, aber genau dieses kleine Licht, machte die Stimmung der Höhle aus. Dann wurde sehr lange Lusthöhle gespielt. Heute bekam auch Kim den Kamin gereinigt, wie Pop das nannte.
Ich hatte von dem Finger im Hintern von Vivian erzählt, der zu diesem turbulenten Schluss führte. Kim, das geile Aas, brachte prompt einige Aufruhr, in die Schlussphase eines Quickies von mir und Lis.
Sie steckte jedem einen Fingerling mit Querrillen in den Hintern, als ich gerade mein Kommen ankündigte.
Zur Strafe musste sie die Bettwäsche wechseln, denn Lis lief gefährlich aus und ich bespritzte nicht nur meine Frau. Da es nun schon mal eine heiße Nacht war, nahm ich mir, noch als Kim sich mit dem frischen Leintuch abmühte und sich dabei weit über das Bett lehnen musste, einen Finger Tigerbalsam, rieb in mir auf den Schniedel, dann fiel ich über sie her.
Ihr Geschrei musste sicher im ganzen Haus zu hören gewesen sein. Von da ab fehlen mir einige Erinnerungen. Am Morgen jedenfalls, war der Tiegel mit dem Balsam leer und meine Frauen hatten verträumte glänzende Augen. Ich hatte vor allem Hunger.
***
Gina und Anna hatten, wie jeden Montagmorgen, Unterricht in Deutsch. Uschi entwickelte mit Roland die Filme und machte Kopien. Von den heißesten Szenen, auch Papierbilder – für den Cocktail und zum Versand an Traute.
Das hatte sie fest versprochen. Doris und ich hatten Korrespondenz zu erledigen, Jürgen und Pippina wollten erst am Abend kommen. Sie waren in der Stadt. Einkaufen.
Gegen Elf rief Mikel an. Er war halt neugierig, vor allem, weil da ja ein Sonderheft in Aussicht stand. Als er von der Höhle hörte, fragte er sofort nach Bilder. Seine Fantasie ist auch nicht schlecht.
„Wie denn, Mikel? Der Effekt der Höhle ist es doch gerade, dass es stockduster ist.
Da können es alle treiben, wie sie Lust haben. Es ist anonym. Gut, im Laufe der Zeit lernt man das Körperliche schon zu unterscheiden, aber das Prinzip bleibt. Ich denke übrigens daran, so eine Höhle in der Ruine zu etablieren. “
„Das ist gut. Noch eine Frage, habe ich es recht verstanden, dass die Höhle auch für Hotelgäste offen steht?“
„Es scheint so, sogar für Kinder. Natürlich nicht nackt.
Wenn ich als 18 -Jähriger da allerdings – ich könnte für nichts garantieren. Schon gar nicht, wenn heiße Bräute dabei sind. “
„Dass du ein Wüstling sein kannst, das ist ja nun kein Geheimnis. Ich habe aber einen Sonderauftrag. Ich brauche Bilder einer belebten Höhle. Heute Abend hast du eine Infrarotkamera mit Restlichverstärker. Aus Armeebeständen. Mit Filmen natürlich. Versuche für morgen einen Termin zu bekommen. Ich bin völlig überzeugt, das wird ein Riesenthema.
Kannst du mich jetzt noch mit Beatrix verbinden?“
„Ja, du Sklaventreiber. Ich versuche es, den Termin für morgen und die Verbindung mit Mom. Good Bye. “
„Neuer Auftrag?“, vermutete Doris sofort.
„Ja. Rufe bitte Georg an. Wir brauchen für morgen zwei Stunden die Höhle und wenn es geht, irgendwie mindestens acht Paare und dazu viele Nymphen, die bereit sind, dort unten, zumindest so zu tun, als täten sie es.
Bestell das Taxi von Luigi. Du und Uschi kommen mit. Gina und Anna sind im Theater. Das ist wichtiger. Frag Kim, ob sie Zeit hat, wenn Lis … wir sind, wohl 5 Stunden unterwegs. Wenn es geht, hier schon um Acht weg. Zu einem verspäteten Mittagessen zurück. Dort also nichts – oder doch? Nur kleine Küche hier? Sprich mit George. Ich geh zu Mom. “
„Was muss für Licht mit?“
„Keines, mein Schatz.
Wir fotografieren mit Restlicht und Infrarot. Mikel schickt heute noch eine Kamera. “
„Ach du dicker Finger. Das kann ja bunt werden. Ich fürchte, das gibt Weiterungen“, erklärte sie darauf.
Mom war von Mikel aufgehetzt worden. Diese Höhle sollte der Aufmacher werden. Ich hatte gefälligst jedes Detail meiner Beobachtung, und jede Tätigkeit meinerseits, detailgenau zu schildern. Danach kamen alle anderen Beteiligten dran. Das Exposee für Danielle muss morgen mit raus.
Sie wollte alle schmutzigen Worte, die benutzt wurden. Ja, auch Geräusche, Gerüche, einfach alles wollte sie wissen.
„Du machst dir viel Arbeit für Danielle. Lohnt sich das denn?“, konnte ich mir nicht verkneifen zu fragen.
„Für ein Exposee zahlt mir Mikel soviel, wie ich früher für eine Kurzgeschichte bekam. Ein Exposee ist nur eine Gehirnübung und die Tonnen von Tonbändern, die Mikel schickt, wollen gefüllt sein.
Für einen Roman von mir ist höchstens dieses Bauernstück geeignet, das mit dem senilen Fürsten. Der Rest ist mehr was für die geile Danielle. Mit den richtigen Stichworten, liefert die eine Geschichte, der den Kaufläden einen Boom in neuen Herrenhosen beschert“, lachte sie.
„Was hältst du davon, wenn Mikel anstelle dem Kurier,gleichDanielle schickt. Die kann bei der Orgie mitmachen, ein Bumser finde ich schon für sie.Ichmuss zum Glück ja fotografieren.
Ja, ich denke, unser Taxifahrer Luigi, wird das sicher gerne übernehmen. “
„Der Termin bei Georg ist klar“, informierte mich Doris. „Er war zwar sehr verblüfft, versprach aber genug Leute zu besorgen. Um Halbzehn ist die Höhle bereit. Mittagessen um Zwölf. Es sind zwar nur wenige Gäste da, aber einige Paare aus dem Klub können sich zusätzlich freimachen. Gleiche Regeln, betonte er jedoch. “
„Na, klappt doch. Ich brauche Spesenquittungen für alles, Mikel soll für solche Blitzaktionen bezahlen.
Sonst wird das bald Alltag. Was sagt Kim?“
„Sie kommt mit. Sie kann dann auch gleich die Bestellungen ausliefern. Uschi hat die Bilder bereit. “
„Luigi?“
„Würde sofort wieder losdüsen. “
„Prima. Wir können wieder an unsere Arbeit. Mom, rufst du bitte Mikel wegen Danielle an? In der Höhle kann sie die Sau rauslassen. Die Regeln erklären wir ihr unterwegs. “
***
Danielle kam, als wir bereits beim Cocktail saßen.
Luigi hatte sie am Flughafen abgeholt. Ich hatte ihm gesagt, was ich mit ihm vorhatte. Als er mit Danielle hereinkam, nickte er mir grinsend zu. Das hieß ja, mit Danielle würde er ein Tänzchen wagen. Er müsste kein italienischer Taxifahrer sein, wenn nicht.
Sie wurde natürlich freundlich begrüßt. Jeder kannte sie, auch Gina und Anna. Zuerst nahm sie aber Mom in Beschlag. Die beiden flüsterten, etwas abseits von uns. Hin und wieder klang Lachen zu uns herüber.
Uschi zeigte derweil die Papierbilder herum. Pippina, am wenigsten an so derbe Fotos gewöhnt, errötete dann doch. Einen Kommentar gab sie jedoch nicht ab. Sie wusste ja, was ihr Mann da so trieb. Auch waswirfür Bilder machten. Ich vermute, es war einfach der Schock, so was auf Papier zu sehen. Ansonsten war sie ja meist dabei, wenn auch im Hintergrund und, von dort aus sieht man halt nicht, was ein Teleobjektiv sieht – und ein frecher Fotograf dahinter.
Danielle konnte inzwischen auch recht gut Deutsch. Vor allem das unterschied sie von Mikel. Mom hatte ihr, wenn sie bei uns in Italien war, einfach verboten Englisch zu sprechen. Da die neugierige englische Schriftstellerin es liebte, auf Geschäftsreisen zu uns, viel Spesengeld mit den Papagalli zu verpulvern, konnte sie sogar ein wenig Italienisch. Ich fragte Gina, ob Danielle heute bei ihnen übernachten könne – sie wollten ihr doch auch eine Geschichte erzählen.
Das war kein Problem, die beiden waren eher traurig, dass sie morgen nicht mitkonnten. Sie sahen jedoch ein, dass in der stockdunklen Höhle kein Bedarf für ihre Künste war. Auf der anderen Seite lockte ja auch das Theater, wie Gina schnell erkannte.
„Ohne Theater war nicht möglich zu machen so schöne Narbe. Hat gemacht Frau Petra völlig unkenntlich. Ledermaske, Narbe und Kirsche. Eigene Mann sagen, das nicht seine Frau“, erzählte sie lachend aus dem Nähkästchen.
„Narbe? Diese seltsame Narbe war ein Werk von dir?“, versicherte ich mich. „Uschi, gib mir bitte mal diese Bilder. “
Uschi suchte sie heraus und gab sie mir. Man konnte nicht erkennen, dass die Narbe künstlich war. Erst langsam begann ich mich zu fragen, was das wohl für eine Operation hätte sein können. Ich bin kein Arzt, ein wenig komisch kam es mir schon vor aber … Nein, Petra konnte kaum ihre Figur verleugnen,diesenKörper aber auf jeden Fall.
Nachweisbar, wenn Narbe und Kirsche weg sind. „Kompliment, Gina. Was kostet so eine Narbe?“
„Ahm … nix kosten. Haben Leihgebühr für Maske und Geld für Kirsche. Frau Petra noch viel ängstlich, da ich denken an Dracula, und machen Narbe aus Material bekommen zum Üben. “ Jetzt grinste sie vehement. „Trinkgeld war genug für alle Arbeit. Anna bekomme 600 Mark für uns beide. Neben Geld mit Quittung. Das abgerechnet. “
„Ach“, lachte Doris.
„Ihr auch? Das war ein richtig gutes Wochenende. Viel Spaß, gutes Essen und dann noch so viel Geld. Die paar Stunden Arbeit – geschenkt!“
„Oh, ich erleichtert“, sagte Pippina. „Ich auch bekommen Geld für gute Rat oder so. Hundert Mark sein viel Geld in Italia, vor allem, wenn bekommen große Familie Faust. “
„Solange du mit deinem Verdienst, nicht deinen Mann überrundest, kannst du es natürlich als Taschengeld behalten“, lachte Jürgen.
„Oh mi Amor“, lachte Pippina zurück. „Das hätte ich auf jeden Fall. Geld was haben, nix mehr geben her. “
Dass das natürlich Gelächter am Tisch hervorrief, war klar. Gerade solche kleine Vorkommnisse machen meiner Meute Spaß.
Ich schlief etwas unruhig, obwohl dies nicht von meinen Frauen oder den Säuglingen kam. Es ging um die Infrarotbilder. Ich hatte keine Erfahrung. Zum Glück lag eine ausführliche Anweisung dabei.
Ausprobieren war nicht – wir hatten keinen Entwickler und auch nur fünf Filme. Ich prägte mir Belichtungsdaten und Verschlusszeiten ein. Dann fand ich noch einen Schalter für Automatik. Der schien mir das Richtige. Wenn es nicht klappt? Außer Spesen nichts gewesen. Da mussten Mikel und ich halt durch. Mit dem Automatikknopf wurde ich allerdings zuversichtlicher. Bei meinen Automatikkameras klappt das auch. Bei normalem Umgebungslicht, fiel mir dann ein. Scheiße. Dann dämmerte mir, ich hatte eine Nachtkamera vor mir.
Für die, ist die Nacht die normale Umgebung. Was soll’s.
***
Wir waren pünktlich vor Ort. Nach einer kurzen Begrüßung, auch von vier neuen Paaren, Gäste, die sich den Spaß nicht entgehen lassen wollten, war es soweit. Ich sagte, an alle gerichtet:
„Ich nehme an, Georg hat euch unterrichtet, um was es geht. Der Verlag braucht unbedingt ein paar Bilder aus der Lusthöhle. Dort zu blitzen, fand nicht nur ich unanständig – ich hätte mich geweigert, denn solche Bilder verwischen völlig die Stimmung, die in der Höhle herrscht.
Doch der Verleger vonNachbarnhatte die richtige Idee – er beschaffte mir eine Nachtkamera, von der Armee. Der Nachteil ist, Genaues kann man natürlich nicht erkennen. Denk ich mal. Dazu kommt, alles erscheint in phosphoreszierendem Grün. Was wirklich rauskommt? Ich weiß es nicht, es ist mein erster Versuch. “
„Wir sehen halt ein bisschen wie Wasserleichen aus“, meinte Georg lachend. „Diese Technik ist aber recht gut geeignet. Ich kenne mich damit aus, von meinem alten Beruf bei Leica her.
Bevor ich das Gut übernahm. Du, Paul, solltest nur nahe genug ran. Du wirst es übrigens auch im Sucher sehen. Schon mal probiert?“
„Ja, doch. Das war mit das Erste, als ich mich auf dem Weg hierher, mit der Kamera vertraut machte. Leider war’s da nicht Dunkel. Ich sah immerhin Grün. “
„Jetzt haben wir nur einen Ärger“, sagte Georg ernst. „Die Halsringe werden die Gesichter überstrahlen. Wenn’s schlimm kommt auch noch mehr.
Da bleibt nichts anderes übrig, alsohneHalsbänder zu arbeiten. Du, damit man dich erkennt, bekommst eines mit nur einem kleinen Leuchtfleck. Der Rest muss ohne in die Höhle. Ich denke, da es heute ja erst an zweiter Stelle um das Vergnügen geht, lassen wir einfach auch lauteres Sprechen zu. Du wirst erkannt, ein Blick in den Sucher zeigt dir den Weg zu deinen Opfer. “
„Wir versuchen es einfach mal.
Sonst muss ich mir halt was einfallen lassen. Also, ichwerde erkannt? Gut. Wenn ich jemand auf Korn nehme, sage ich Bescheid, damit die Opfer wissen, dass ich auch sie meine, werde ich euch notfalls kurz berühren. Natürlich nicht unsittlich. Dann bitte ich euch wirklich sehr, lasst ein wenig die Sau raus. Posiert für mich, für den Verlag, für dieNachbarn. Bis ich bei euch bin, könnt ihr natürlich gerne euerem Vergnügen nachgehen. “
„Dürfen wir auch so richtig schmutzige Sachen machen?“, kam eine weibliche Stimme aus dem Hintergrund.
„Ihr könnt machen, was immer euch oder eueren Partner scharf macht. Ich werde versuchen auch Nahaufnahmen zu machen. Es ist für mich ein aufregender Versuch und ihr seid die Kaninchen. “
„Dann werden wir auch so rammeln“, lachte Werner, einer der Wespen. Eigentlich müsste es Drohne heißen, fiel mir ein.
Noch ein paar Unklarheiten wurden geklärt, dann wurden alle von Georg nochmals auf die Regeln hingewiesen, mit der Ansage, es sei heute auch erlaubt, so zu tun als ob.
Für die Kamera. Dann war es soweit. Bis die Damen und Herren alle in der Höhle sind, wird gut eine Viertelstunde vergehen.
Ich ging als Letzter, natürlich ebenfalls nackt, in die Höhle. So sind die Regeln nun mal. Drin sah ich erstmal gar nichts. Das wusste ich schon vom Samstag. Ich setzte mich hin, bis ich die roten und grünen Lichter, an den Eingängen zu den Lusthöhlen, erkannte. Ich spürte, dass auch einige Personen in der Nähe sind.
„Nun werde ich beginnen“, verkündigte ich laut und nahm die Kamera vors Auge. Tatsächlich, ich sah was, erst verschwommen. Ich suchte, fand und drückte den Automatikknopf. Zäh langsam, aber immerhin, das Bild wurde scharf. „Wow, ich sehe dich Uschi. Nimm den Finger aus der Möse. “
„Du solltest deine Optik kontrollieren“, lachte sie zurück. „Wir haben ja noch gar nicht angefangen. Also nix Finger. “
Ich schwenke die Kamera.
Deutlich sah ich, dass höchstens die Hälfte meiner Opfer noch auf der Plaza war. In den kleinen Höhlen erkannte ich grüne Schatten. Sie waren zu weit weg, um etwas Genaues zu erkennen. „Nun dann“, rief ich in den Raum. „Ich beginne in der Höhle gleich hier rechts. Sucht euch Partner und verkriecht euch. Ich werde eine nach der anderen Höhle abgrasen. Denkt daran, ich möchte erst mal ein, zwei heiße Bilder von euch. Wenn ihr fotografiert seid, wechselt bitte den Partner.
Ihr könnt gerne zwischendurch auch mal alleine posieren, wenn es euch Spaß macht. “
Als Erstes, noch vor der Höhle, sah ich im Sucher einen Mann, der seinen Schniedel auf Vordermann brachte.
„Ich sehe dich und knipse dich. “
Wir krochen zusammen in die Höhle, wo er sofort von einer jungen Frau in die Pflicht genommen wurde. Ich sah auch, zu was sein Handbetrieb gut war, kaum bei ihr, spritzte er sie auch schon voll.
Ein grüner Stahl traf sie mitten im Gesicht. Sie lutsche begeistert.
Die nächste Höhle. „Ich sehe euch. “ Drei Frauen und ein Mann schmusten, der Mann wurde von einer Blondine beblasen. Ich war erstaunt, wie gut alles zu erkennen war. Wenn es in der Realität auch so gut aussieht, dann wird das schon was. Womöglich was ganz Heißes.
Nächste Höhle. Zwei Männer onanierten gegenseitig und küssten sich.
Dann wurde wieder geblasen, dass es eine Freude war. Mir fiel ein, dass ich ja auch nackt war. Bei Klein Paul herrschte zum Glück Ruhe. Auch nachdem eine Frau nach ihm griff. Versehentlich, wie sie behauptete. Sie vergaß, dass ich ihr Gesicht sehen konnte. Das deutete schon etwas Gier an. Zumindest Neugier.
Ich kam zu einem Paar, das vergnügt bumste, als ich mich meldete. Es hörte auch nicht auf. Ob ich denn so fotografieren könne, war alles, was er sagte.
Ich konnte.
Lesben, zumindest Damen, die so taten, breiteten sich geil vor mir aus. Ich konnte auch Nahaufnahmen machen, die beinahe doch eine Erektion bei mir verursacht hätten. Zum Glück war der Film zu Ende. Filmwechsel. Erneuter Anlauf. Doris hatte ich schon beim Lutschen erwischt. Jetzt traf ich auf Kim bei der gleichen Tätigkeit. Sie grinste vergnügt in die Kamera, dann machte sie weiter.
Mir fiel auf, dass alle Models eine extrem geile Bereitschaft hatten, sich wirklich obszön darzustellen.
Sie manche Muschi schien den Drang zu haben das Objektiv zu verschlucken. Es wurde nicht nur onaniert, dass einem fast schwindelig wurde, auch Dildos tauchten auf. Ob das auf meine Bitte zurückzuführen war? Dann blitzte mir ein Gedanke durch den Kopf: na klar, meine Opfer ahnen nicht,wiegut ich sie sehe. Sie wähnen sich im Dunkeln, alleine. Sie wagen das zu tun, was sie sonst wohl nur zu Hause, ebenfalls alleine und unter der Bettdecke tun.
Man konnte es manchem Gesicht ansehen, die meisten waren mehr als geil. Sie waren rattenscharf. Als ich den vierten Film drin hatte, bestätigte sich das auch, es wurde vermehrt gebumst. Die Zeit des Vorspiels war vorbei. Ein paarmal hörte ich eine Verweigerung: „Leider — das nicht. “ Oder ähnlich. Die Regeln wurden auch ohne Halsring eingehalten. Das fand ich sehr gut.
Die Eulen traf ich ein paarmal mit unterschiedlichen Partnern.
Genau wie Kim, Danielle und Luigi. Die Letzteren erwischte ich auch beim Bumsen. Ich konnte nicht darauf zählen, dass die Models es tun.
Nun blieb mir nur noch zu hoffen, dass die Automatik funktionierte. Dann würde Mikel eine Auswahl mit den heißesten Bildern bekommen, die ich je machte.
Die Filme waren durch. Ich suchte nach Kim. Das war jetzt unerwartet doch nötig. Mein Schweinehund wurde mürrisch.
Ich rief nach ihr, Sekunden später drückte sie sich an mich. Ich zog sie in die Höhle, in der ich mit Traute und Gina war. Sie fand es dort so toll wie ich. Schon immer liebte sie die Doggy Position, der gepolsterte Hubbel fand sofort ihr Gefallen, sie wusste, zu was er gut ist.
Die tiefste Nacht, wissend, dass viele fremde Leute nur wenige Meter entfernt waren, das gab ihr den zusätzlichen Kick.
Der Tiger kam raus. Meine Reputation musste nach ihrem lustvollen Geschrei völlig versaut sein. Das allerdings war mir völlig egal.
„Das war ja wirklich eine irre Erfahrung“, vertraute mir Kim beim Mittagessen an. „Ich bin, wie alle von uns, das Nacktsein ja gewohnt. Aber dort im Dunkeln? Nicht wissend, wer dir jetzt gleich womöglich zwischen die Beine greift? Du weißt nicht, Mann oder Frau? Ich hatte interessante Begegnungen. Erstmals in meinem Leben machte es mir Spaß, zu blasen, ohne zu wissen wen; erstmals ließ ich jemand an mir lutschen, den ich nicht kannte; nicht mal sah.
Es war ein Mann, das ist alles, was ich weiß. Fremde Busen zu begrapschen, das war eine völlig neue Erfahrung. Es machte mich so geil, ich konnte nicht mehr anders, ich brauchte dich. Daher folge ich deiner Stimme. Du musstest ja mal fertig werden. Es kam gerade noch zur rechten Zeit, sonst hätte ich zum Handbetrieb übergehen müssen. “
„Ja, das kennen wir“, sagte Irmgard, die bei uns saß. „Eine der Begrapschten und Zurückgrapschenden, war übrigens ich.
Deine Größe hat dich verraten und deine Stimme. Im Übrigen wollte ich in der Höhle nur feststellen, mit welchen Frauen sich Paul so umgibt. Der Bursche scheint nicht nur ein guter Fotograf zu sein, Jürgen übrigens auch, er scheint auch ein Frauenkenner. So eine asiatische Praline – Paul ist ein Glückspilz. Wie sind denn die thailändischen Männer?“
„Du hältst jetzt sofort den Schnabel, Weib“, brummte Georg. „Nicht nur, dass du die Regel verletzt hast und über Intimes sprichst, nein, deine Neugierde ist einfach eine Schande.
Was soll da Paul von unseren ehernen Vorsätzen halten?“
„Thailändische Männer sind wie alle Männer“, erwiderte Kim lachend. „Es gibt solche und solche. Dass deine Neugierde dich veranlasste, mal genauer meine — du weißt schon, zu untersuchen? Das haben einige der Herren auch. “ Sie hob die Stimme, dass alle es hörten.
„Vor Jahren gab es, da mal ein Gerücht, das besagte, dass Asiatinnen die Muschi quer hätten.
Ich hoffe, die entsprechenden Forscher sind jetzt zufrieden, mit ihren neu gewonnenen Erkenntnissen. “
Lachen einiger Herren zeugte von Bestätigung.
„Ich verstehen nur eines nicht“, sagte Danielle, in langsamem, akzentuierten Deutsch. „Paul sagte, kein Mann mit mir schlafen wird. Da aber war ein Mann, ein guter Mann. Ein sehr guter Mann. “
„Eine Wespe?“, fragte Georg entsetzt.
„Wespe? Bitte, Frage war prophylaktisch.
Ich machte einen Spaß. “ Sie deutete auf den verdutzten Luigi. „Er war es. Seine große Fehler – ich erkenne sein Rasierwasser. Luigi. Du Bär, du warst gut. Dein Schwanz hat meine kleine Fotze gut massiert. Danke. Der Klub muss nicht fürchten um seine Bestand. Seine Männer sind – ahm, treu nicht, sie lieben fremde Muscheln. Aber sie ficken nicht einfach darauf los. Ich glaube, sie lieben es zu rühren, und noch mehr geblasen zu werden.
Einer war allerdings etwas flau. Ich fürchte, da kam mir eine Eule zuvor. Er war aber ein begnadeter Fotzenlecker und Arschlochbohrer. Bitte, ich komme gleich an euren Tisch. Ich habe viele Fragen. Nicht zum Namen, nur zu geile Sachen. “
„Hört bitte zu!“ Ich stand auf. „Danielle ist Engländerin. Sie ist supergeil und hat einen ausgewählt schmutzigen Wortschatz. Sie wird den Begleittext zu der Sonderausgabe schreiben. Diese ist bereits bestätigt, obwohl der Verlag noch keine Bilder hat.
Mein Wort genügte – ihr habt ja wohl einige der Bilder inzwischen gesehen. “
„Ich musste danach mein Höschen wechseln“, bekannte Anita.
„Und ich die Hose“, sagte Josef. „Der Reißverschluss wurde unbrauchbar, wie ich Gudrun da so geil in ihrem Sessel sah. “
Danielle zog los. Ein Diktiergerät in der Hand, und interviewte die Anwesenden. Traute saß neben Kim und quatschte mit ihr. Ich konnte mir gut vorstellen über was.
Doris und Uschi saßen zwischen zwei Herren. Die Ehefrauen, jeweils auf der anderen Seite. Das Gelächter deutete daraufhin, dass es nicht um Probleme ging.
Um Drei waren wir wieder Daheim. Unterwegs lieferten wir Danielle am Flughafen ab. Mit Kamera und Filmen. Ich war dabei etwas stark verunsichert; es war zwar nicht das erste Mal, dass ich Mikel unentwickelte Filme mitgab, aber in einer völlig neuen Technik? Nie.
Kartoffelsuppe und Einheitsbrei
Für den Mittwoch, hatte Doris zwei Termine in Vaihingen gebucht.
Zuerst war Ingeborg Halma und Freundinnen dran. Sie wollten, der Leser mag sich erinnern, ihre Schamhaare der Kamera opfern. Jürgen und ich verteilten uns auf Bad und Küche, später auch noch auf Wohnzimmer und Schlafzimmer. Die Mädchen waren zuerst ganz schön scheu – über ihre eigene Idee erschrocken – als sie da plötzlich mit entblößter, dann nackter Muschi für die Kamera posierten. Eine verweigerte sich dann doch, zwei gingen früher nach Hause. Der Rest lief dann noch zu einer gewissen Frechheit auf.
Wir hatten je 7 Filme. Das war nicht gerade viel, es hätte jedoch auch schlimmer kommen können. Vom Thema her, war ja auch kaum mehr möglich.
Als zweite Station hatten wir stinknormale Nachbarn. Strip in der Küche, Zurschaustellung im Bad und ein wenig Geilheit im Schlafzimmer. Das frechste, war ein Bums im Wohnzimmer auf der Couch. Die Eulen feixten, da hatten sie schon Besseres gesehen. Stehvermögen hatte er auch nicht, das wird man auf den Fotos aber nicht sehen.
„Das war mal wieder so richtig Kartoffelsuppe und Einheitsbrei“, gab Doris auf der Heimfahrt ihre Meinung kund.
Sie traf es haargenau. Selbst Gina und Anna waren dieser Meinung, nachdem ihnen der Begriff ‚ ;Einheitsbrei’ erläutert wurde. Doris meinte damit, dass, wie der Brei, den es früher in bäuerlicher Umgebung als Hauptnahrungsmitte gab, die Darstellung der Nachbarn, halt immer wieder aus den gleichen,langweiligen Zutatenbestand.
„Was ein Glück, dass die geeignete Gemüsesaison vorbei ist“, blies jetzt auch noch Uschi in das gleiche Horn.
„Es wird langsam langweilig, die hundertste Gurke in einem Unterleib verschwinden zu sehen. Da doch lieber genüsslich, einen ordentlichen Dildo. “
„Du hast recht, meine Liebe“, pflichtete ich ihr bei. „Dieses Spiel mit dem Riesending, im Bett, das war wenigstens eine kleine Aufmunterung für uns sensationslüsterne Ungeheuer. “
„Ich muss gestehen, dieses Weibchen fand ich ja ganz lustig, aber ihr fehlte einfach die Ausstrahlung der Wespen, vom Wochenende.
Ich hab mit Pippina lange darüber geredet, dann kamen wir zu dem Schluss, so richtig aufheizen kann nur jemand, der mit vollem Herzen dabei ist. Nurdieschaffen es, dass die Lust auf Sex überspringt. Das brachten imGutsogar die Jungwespen rüber“, gab Jürgen kund.
„Du hast recht, Jürgen“, gab nun auch Gina ihren Kommentar. „Bei Frau Magda, ich kein Gefühl. War wie Marktrufer, verkaufen Dildo und müssen zeigen wie geht.
Gehen – ah, gehen automatisch. “
„Marktschreier“, korrigierte Doris. „Und – du hast genau den Punkt getroffen. Ich fürchte, die Damen haben versucht sich selbst einen Kick zu holen. Ob sie ihn bekommen haben? Ich fürchte, sie werden nur wenig Fanpost bekommen und Mikel wird die Fotos nur als Lückenbüßer benutzen. Da waren die frisch rasierten Jungfrauen auf alle Fälle noch besser. Ihre Schüchternheit kam einfach rüber. Bei Dreien kam sogar das Gefühl auf, dass es wirklich noch Jungfrauen sind.
Ich hoffe, ihr habt das gut ins Bild bekommen. “
„Du meinst bei Inge, Helga, und Dörte?“, fragte ich zurück. „Ja, dann scheine ich es ja nicht alleine gesehen zu haben. “
„Bei Helga, als sie mir dann im Schlafzimmer posierte, hatte ich auch das Gefühl. Dörte bekam ich ja leider nicht mehr vor die Kamera. Helga war auf alle Fälle schon ein wenig verklemmt. Das kenne ich nun ja vom Fotopark her; von den Italienerinnen, die mit ihren Freunden kommen.
Nach dem Shooting sind die Signorinas aber meist so heiß, dass sie schnell aufs Zimmer wollen. “
„Vielleicht sind Dörte und Beate ja auch deshalb so schnell abgehauen“, vermutete Uschi grinsend.
„Du meinst, sie sind jetzt keine Jungfrauen mehr?“, lachte Doris.
Es kam keine Antwort mehr, Luigi hielt vor unserem Haus. Auspacken, rein in Kims ehemaligen Laden damit, dann brummte er los. Heute war ein langweiliger Tag für ihn.
Seine Julia hatte auch Rechte.
Wir gingen lachend die Treppe hoch in die Bibliothek. Alles freute sich auf die Cocktailstunde. Und wer saß da bei Mom?
„Mikel! Ach du Schreck in der Abendstunde“, entfuhr es mir. „Waren die Bilder so schlecht? Müssen wir nochmals hin?“
Wir begrüßten Mikel, wie es sich gehört. Dass er mal wieder Honigkuchenpferd spielte, fiel mir erst jetzt auf.
Auch Mom schien zufrieden. Sara servierte mir ein Gin Tonic, der es in sich hatte. Er schmeckte als sei das Tonic Water tropfenweise untergemischt; er war richtig gut. Meine Meute verteilte sich auf ihre Stammplätze.
„Du hast natürlich keine Ahnung?“ Er griff zu seiner obligatorischen Aktentasche. Wir Deutsche wurden wegen solch einer Tasche ja immer verspottet, die Engländer sind da viel konservativer. Nun zog Mikel einen Umschlag mit Filmstreifen heraus.
„Deine Kopien. Du solltest sie dir vielleicht noch vor dem Abendessen ansehen. “
Doris war schon aufgestanden und kramte den Projektor hervor. Uschi zog die Leinwand runter. Neugierde machte sich breit. Das erste Bild: Der Mann der onanierte – die Frau, die das Ergebnis ablutschte, der Vierer … Die Bilder waren zwar ungewohnt grün. Kotzgrün, zum Kotzen aber eher nicht. Sie waren scharf, technisch und in der Darstellung. Sara ging mir der Cognacflasche zu Pop, wie ich aus dem Augenwinkel sah.
Der schaute aber wie gebannt auf die Leinwand. Es herrschte Totenstille im Raum, man hörte nur das Gebläse des Projektors. Als der Bums durch war und die geilen Lesben sich produzierten, lehnte ich mich genüsslich zurück. Die Bilder waren besser als ich es mir erträumt hatte. Dazu kam, keine Buntheit lenkte von dem Motiv ab. Der Kontrast war auch irgendwie anders. Da war genug Spielraum für Fantasie. Mein innerer Schweinhund meldete sich – völlig unpassend.
Pornografieschrie er. Kunst und fotografische Freiheit setzte ich ihm entgegen.Geilheit in Reinkultur, sagte er bei der Nahaufnahme, auf der eine Frau tiefer in ihrer Muschi wühlte, als ich es je zuvor gesehen hatte. Im Dienste unsere geilen Kunden. Zumindest dem Teil, der die Magazine zur eigenen Erregung braucht.
Pop nahm erst zum Schluss der Vorstellung, Sara mit ihrer Flasche zur Kenntnis. Er tätschelte ihr dankbar auf den Po, dann sagte er laut, als Erster die Stille durchbrechend: „Für diese Kamera sollte man unbedingt einen Waffenschein verlangen.
Sie Paul in die Hand zu geben, war absolut tödlich für die Moral der Menschheit. Mensch, Paul, welcher Teufel hat dir da die Hand geführt. “
Jetzt redete alles Durcheinander, nur Mikel hielt sich zurück. Er trank langsam, genüsslich und lächelnd ein Glas Champagner.
„Du hast recht Pop“, erwiderte ich. „Allerdings bin ich nicht für das Auftreten der Darsteller verantwortlich. Du solltest es einfach mal selbst spüren, wie das in dieser totalen Dunkelheit ist.
Jeder fühlte sich sicher genug, um unbeobachtet seinem Trieb freie Bahn zu lassen. “
„Ich glaube, Pop, es ist unvermeidlich, wir werden einen Kurzurlaub auf diesem Gut machen“, sagte Mom, völlig unvermutet. „Was mir am besten gefällt ist diese Restriktion, nur im eigenen Kreis zum letzten Ausbruch zu kommen. Ich habe Sonntagnacht arg unruhig geschlafen, alleine der Gedanke daran, völlig unbeschadet, mal alle Neugierde ausleben zu können … War ich schlimm Pop?“
Der grunzte, dann grinste er und sagte nur „Fingerlinge.
“
Er sprach in der Mehrzahl. Da wurden wohl Versuche mit allen Modellen angestellt. Mom wurde richtig rot vor Verlegenheit.
Ich kam ihr zur Hilfe: „Ich habe mit Lis und Kim schon darüber gesprochen, wir denken daran, im Keller der Ruine auch so eine Höhle zu bauen. Ich konnte Georg überreden, gegen eine Gebühr, einen Entwurf zu machen. Darüber reden wir aber später, jetzt ist Mikel dran.
Los! Gebe schon endlich deinen Kommentar ab. “
Die meisten hatten Mikel völlig vergessen. Er verhielt sich auch ganz still und unauffällig. Jetzt trank er sein Glas aus, richtete sich auf und sagte cool: „Als heute Morgen die Bilder aus der Höhle vorgeführt wurden, wurde eine Sekretärin ohnmächtig und ein Abteilungsleiter onanierte unter dem Tisch. Im Dunkeln natürlich. Ein erster Querschnitt eurer Bilder vom Wochenende, hatte die Stimmung bereits gewaltig aufgeheizt.
Paul, du bist bekannt dafür, manchmal schon arg freche Bilder abzuliefern. Was ihr beide, Jürgen und du, euch aber da geleistet habt, das wirft den Sittenwächter glatt gebrauchte Kondome ins Gesicht. Diese Radarbilder, einer der Direktoren prägte das Wort, die führten dann, erstmals in der Geschichte des Verlages, zu Exzessen. Wenn es da plötzlich völlige Nacht gewesen wäre, ich hätte mich um die weiblichen Angestellten gefürchtet. Als ich losfuhr, bekam ich noch mit, dass auch im Damenklo schwer Betrieb war.
Unser Fehler war, wir hatten bei der Vorführung einige Damen dabei. Ich hatte ja keine Ahnung, was da wirklich auf uns zukam. Ach ja, der Generaldirektor musste auch dringend nach Hause …“
Das Gelächter meiner Meute dröhnte sogar Sonja herbei, unser neues Mädchen aus Italien. Sie fürchtete wohl das Schlimmste.
„Nun, ich wurde noch von ihm beauftragt dir zu sagen, du seiest ein Ferkel und dasWasps’ Nestbekäme ein Sonderdoppelheft.
Der Chef aus L. A. war auch gerade da, er kaufte, ohne Rücksicht auf Verluste, die Rechte – und wenn es nur im Untergrund verkauft wird. “
„Oh! Jürgen, dann waren wir ja gar nicht so schlecht“, lachte ich nun doch nochmals los. „Wer hätte das gedacht?“
„Eure Bilder vom diesem Wochenende waren toll. Wir sahen sehr wohl, was deine neuen Eulen da geleistet haben. Wenn alles so klappt, wie wir hoffen, bekommen alle doppelte Prämie.
“
„Jetzt ist mir einer abgegangen vor Freude“, stöhnte Uschi.
„Wirklich?“, fragte Gina treuherzig, und reichte Uschi ihr Taschentuch. Das Gelächter dröhnte schon wieder los. Sara warf Pop das bewusste Tuch über den Kopf. Er röhrte mal wieder am lautesten.
„Das mit den Bildern vom Wochenende ging ja noch gut. Danielle, sie war bei der Redaktionssitzung dabei, erzählte dann aber von ihren Erfahrungen in der Höhle.
Ihr kennt ja ihren gepflegten Wortschatz. Sie hatte dann auch noch die Idee zu dem Untertitel:Wespennest.Sie hatte da sehr sauber recherchiert – vor allem im Hinblick auf ihre Idee. Ich habe es schon Beatrix erzählt – die Idee, sie einfach loszuschicken, um zu sehen, was in diesem Klub da wirklich so läuft, war Gold wert. Eigentlich hätte die Idee von Lis stammen müssen, sie ist aber wohl noch zu sehr auf die Babys fixiert.
Danielle hatte nun zwar von dir, Beatrix, bereits reichlich Stichworte. In der Höhle gebar sie dann jedoch eine eigene Idee. Sie fragte herum, ob die Mitglieder des Klubs damit einverstanden sind und – sie sind es. Die Idee ist simpel genug aber irgendwie verführerisch. Danielle schreibt, so tuend als gehöre sie dazu, dass die Höhle quasi das Wespennest ist. Daher der Titel. Dort – und sie schildert dazu die Vorkommnisse, die sie selbst erlebte oder bei den Gesprächen raus bekam, dort in der Höhle werden die Ideen für die heißen Spiele dererwachsenen Wespengeboren.
Eine gute Ausrede dafür, dass die meisten der Frauen und Männer keine Teenager mehr sind. “
„Wir kamen heute, auf der Rückfahrt von den heutigenNachbarn, zu dem Schluss, dass diese reiferen Damen und Herren, um es mal so zu sagen, mehr Ausstrahlung in jeder Arschbacke hatten, als die meisten jungen Hausfrauen“, konterte ich. „Da hatten wir heute die besten Beispiele. Neue Gesichter? Ja. Sex? Bis auf drei, vier Ausnahmen, gerade noch ausreichend.
Manchmal sogar mangelhaft. “
„Das kann natürlich auch eine direkte Auswirkung auf unsere Models vom Wochenende sein“, sagte Doris. „Wir sind einfach zu verwöhnt. Die Damen im Katzenhaus waren zudem ja auch nicht gerade schlecht. Eher sehr gut. Dagegen sieht selbst gutes Mittelmaß, bereits schlecht aus. “
„Da magst du vielleicht recht haben“, gestand ich ihr zu.
„Wenn ich vielleicht mal weiter machen dürfte?“, meldete sich Mikel.
„Wegen dieser Radaraufnahmen. Sie wirken, so wie sie sind, surreal. Das Gehirn braucht ein Weilchen um sich darauf einzustellen. Wer sich den Inhalt nicht in Farbe vorstellen kann, kann da unter Umständen etwas völlig anderes heraussehen.
Aber“, er griff wieder mal in seine Tasche und holte ein Bild hervor „ihr habt die Bilder gerade im Original gesehen. Hier nochmals eines auf Papier. “
Er reichte mir ein Bild: Irmgard, die an sich spielte, in etwas seltsamer Perspektive.
Es wirkte ganz schön geil, gebe ich ja zu.
„Nun hat einer unserer Leute, ein Negativ davon gemacht. Was hältst du davon, Paul?“
Das Bild war Zyanrot. Kein Wunder, das Komplement zu Grün. Der helle Rand war jetzt naturgemäß dunkel, das Beste aber war, das Motiv war sehr viel besser zu erkennen. Da reichte mir Mikel auch schon ein weiteres Bild, Schwarz-Weiß. „Oh verdammt!“ Entfuhr es mir.
„Das hat man davon, wenn man eine neue Technik nicht genau kennt. Dieses Bild ist nicht nur klar zu erkennen, es ist definitiv Pornografie. Mikel, ich bestehe darauf, dass die Radarbilder auch Radarbilder bleiben, sonst werden dieNachbarnindiziert. “
Ich gab die Bilder an Pop weiter. Nun war seine Meinung gefragt. Mom beugte sich neugierig zu ihm hinüber, dann nahm sie die Hand vor den Mund. „Oh mein Gott“, japste sie.
Mikel lachte schallend. „Das sahen wir auch so, dann hat der Fotograf aber noch ein letztes Beispiel kopiert, frag mich nicht wie.
Auch dieses Bild erhielt ich als Papierabzug. Es war wieder Radargrün, sonst entsprach es dem roten Negativ. Durch das grelle Grün wirkte es jedoch nicht ganz so aufreizend wie das Schwarz-Weiß-Bild. Alle standen mittlerweile um Pop herum.
Eine Diskussion brach los.
Dann gab Pop seiner Meinung kund: „Also, das Schwarz-Weiß-Bild kann höchstens in ein Underground Magazin. Ich fürchte, einige der anderen Bilder sind da noch viel schlimmer. Das rote Bild – rot – das könnte völlig unerwünschte Analogien verursachen. Das grüne Bild, mit dem dunklen Rand, das gefällt mir schon recht gut. Wenn ich auch zweifle, dass es als Original durchgeht. Wenn ihr mich fragt, und das tut ihr ja wohl, dann sollte der Verlag die Originale verwenden.
“ Er war völlig bei der Sache. Hier ging es um eine neue Technik.
„Bei den etwas harmloseren Bildern, ist vielleicht noch diese letzte Version möglich. Rot und Schwarz-Weiß möchte ich ausschließen. Zumindest inNachbarn.“
„Also ich finde das Bild toll, Paul“, sagte Lis. „Du hattest doch schon in L. A. vorgeschlagen, Dias zusätzlich zu verkaufen. Was haltet ihr davon, in diesem Fall Schwarz-Weiß-Bilder, in einem kleinen Booklet, für Hardcore Fans, zu einem guten Preis anzubieten?“
„Mit besonders heißen Kommentaren von Daniella.
“ Mikel lachte. „Ja, unsere Lis weilt wieder unter uns. Doch zurück zu den Bildern, genau, wie du, Pop, es sagtest, so werden wir es halten. Dass Paul in Großaufnahme einen Hahn (cock = englisch für Penis) mit übergestreiftem Kondom hat, ist ganz prima.
Den veröffentlichen wir gelassen. Dieses Bild dient der Aufklärung gegen Aids besser, als jede Antiaidsanzeige der Regierung. Und die sind da ja überhaupt nicht zimperlich. “
„Das ist euer Bier.
Ich habe mir Mühe gegeben, obwohl die Auswahl naturgemäß etwas beschränkt war“, antwortete ich. „Die Qualität der Bilder ist besser als ich dachte. Dass es da auch noch diesen Effekt gibt, Mikel, das konnte ich nicht ahnen. Dieser weiße Rand tut mir auch Leid, aber im Sucher sah ich ihn nicht. “
„Es ist ein Merkmal deiner Bilder, dass sie stets zentriert sind, außer, du willst damit etwas ausdrücken. Ich, für meinen Teil, finde gerade die Nahaufnahmen, durch den Rand bedingt, noch eindringlicher hervorgehoben, noch geiler.
Was mir da aber einfällt, Kim, ich sah da Bilder von dir. Pfui! Dürfen wir die verwenden oder möchtest du sie womöglich gar nicht frei geben. “
„Wenn icheinmalan Anderen schlotze, dann ist das Pfui.Dusolltest dich schämen, einer alten Freundin keinen Spaß zu gönnen. Die Regeln sind dir ja bestimmt bekannt und sie galten auch für mich – sonst wäre ich nie da reingegangen“, gab Kim zurück.
„Tut mir Leid, Kim. Das war ein böser Ausrutscher. Dürfen wir nun oder dürfen wir nicht? Du bist so süß auf den Bildern. “
„Ich erkannte mich 6 -mal, macht 1800 Mark und der Fall ist gegessen. Ich erwarte deinen Scheck. “ Kim kannte da kein Pardon.
„Oh Jubel, da klingelt die Kasse. Wir hatten gerade noch beschlossen, jedes Radarbild bringt 600 Mark. Die Normalen 300, natürlich nur die Übernommenen.
Die Radarbilder kommen allerdings alle rein, ein paar davon auch in Vorankündigungen, in anderen Heften. Das ist ein zu gutes Medium, um nicht knallhart genutzt zu werden. Die Konkurrenz wird es sowieso bald nachäffen. “
„Mir kommt’s gleich wieder“, lachte Uschi laut auf. „Von Doris und mir sind neun Bilder dabei. Da kann ich ja …“ sie stutzte. „Egal, das bringt Geld in die Kasse. “
„Sie wollte sagen, da können wir uns auch mal so einen tollen Latexanzug kaufen.
Wir haben den von Anita mal anprobiert – ein ganz heißes Teil“, ergänze Doris das Ausgelassene.
„Wisst ihr was, meine Eulen, bringt mir eine Rechnung und präsentiert uns irgendwann das gute Teil. Mit euch drin natürlich. Ihr habt es euch verdient. Wie ist es mit euch, meine Schleiereulen?“
„Du meinst wir auch können haben so was?“ Freute sich Gina.
„Ja, natürlich, aber bitte was?“
„Mir gefallen Anzug von Tonia und Anna, lieben Sue.
Oh, meinen Anzug von Sue natürlich. “
„Ach was, kauft euch alle vier, was euch gefällt. Kim bezahlt nach Quittung. Für Kostüme natürlich. Und für Mikel ziehe ich je einen Film durch. Wenn er ihn nicht will, verkaufen wir ihn an die Konkurrenz – an Willi“, schwächte ich dann doch gleich ab.
„Wehe!“ Drohte Mikel. „Bei euch vier Hübschen wäre ich gerne bei den Aufnahmen dabei. Ich weiß schon, warum euch Paul immer mitschleift.
Euer leuchtendes Beispiel beflügelt dieNachbarn. “
Das war genug für die Eulen. Mikel wurde gerade heftigst von allen vier abgeschleckt als Sonja zum Abendbrot bat
Fortsetzung folgt..
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