Der Pornograf II – 05
Veröffentlicht am 18.02.2025 in der Kategorie AllgemeinGeschätzte Lesezeit: 77 Minuten, 11 Sekunden
Auszüge aus Band 2 (Der Abiturient)
Vorwort:
******* ACHTUNG ******** Auch in dieser Fortsetzung geht es mehr um Geschäftliches und wichtige Gegebenheiten im Hause Radama. Für die paar Leser, die das langweilt, schlage ich vor, nur den Schluss, aus Teheran, zu lesen … Ende Vorwort
*** Die Asienreise ***
Sonntagmorgen. Alle Bewohner des Hauses und auch Lis waren da.
„Ich hätte da noch eine Kleinigkeit.
Mom und Pop, ihr geht doch sicher wieder in die Reha?“, fragte ich beim Frühstück.
„Ach, das ist ja bald auch wieder soweit“, stöhnte Mom. „Ja, natürlich gehen wir wieder. Wohin auch sonst. „
„Nun, ich habe da ein sehr merkwürdiges Angebot von den Direktoren des Verlags bekommen. Es wird mir 80000 Mark geboten. Für bis zu drei Assistenten jeweils 10000 Mark. Das klingt nach einer Woche Arbeit für mich, nach mehr als drei Wochen für das Team.
Jetzt kommt der Hammer: Der Verlag zahlt alle Spesen für fünf Wochen in Südostasien. Er verlangt dafür natürlich Bilder, aber nur Bilder für ein, ein Sonderheft der Fiesta. Sie wollen es vor allem als Informations- und Erholungsreise für uns sehen. Ich kann die Route und die Hotels selbst wählen. Vor Ort müssen wir für uns selbst sorgen. Thema des Heftes: Asian Beauties. Die Ausführung bleibt mir überlassen. Mikel verriet, es sei der Lohn für die Treue zum Verlag.
„
Totenstille. Dann sprachen alle auf einmal.
„Ruhe!“, schrie Pop. Dann: „Mein lieber Sohn. Ich habe geahnt, dass sowas passiert. Der Verlag möchte dich keinesfalls verlieren. Du bist für sie ein Goldesel. Nutze die Chance und mache die schönsten Bilder, die du je gemacht hast. Ich will, dass du ein Meisterwerk produzierst. Wenn du in fünf Wochen 2000 Bilder machst, kannst du noch tausend wegwerfen. Produziere mit dem Verlag ein Heft, das Geschichte in dieser Kategorie der Fotografie macht.
Ich will es so und du bist in der Lage es zu tun, denn du bist mein Sohn!“
Ich erschrak über seine Rede und musste erst einmal nachdenken. Dann sagte ich, was konnte ich auch anders sagen: „Du hast wie immer Recht. Du hast auch das Recht es mir quasi zu befehlen. Ich werde deinen Befehl befolgen und, dann suchen wir auch gemeinsam die Bilder aus. Ich werde alles dransetzten, auch Kunst zu produzieren.
Ich will es, dann kann ich es auch. Als Team kommen Lis und Kim mit. Als Dritten suche ich eine erfahrene Reisebegleiterin, die sich auskennt. Ich habe an Kikki gedacht. Lis und ich kennen sie, wenn Lis einverstanden ist und Kikki natürlich auch, ist sie die erste Wahl. „
„Sie ist nett, sie ist integer und sie passt zu uns, wenn sie auch viel älter ist als wir. Sie hatte bis dahin Hans lange genug und wird daher kaum wieder sehr ausgehungert, auf Paul, sein.
Im Übrigen sehe ich auch dann keine Probleme“, entschied Lis.
Pop lachte, dass die Tassen klirrten. „Ich habe das jetzt doch richtig interpretiert, dass diese Kikki zwar sehr integer ist, aber du Paul, mit ihr ein Verhältnis hattest?“
Mom sagte trocken: „Hatte er, ich habe es dir gesagt und du hast es vergessen oder nicht zugehört. Sag mir aber nur eines, woher, wenn nicht davon, soll Paul sich denn mit Frauen so gut auskennen? Ohne dem, wäre er kaum in der Lage gute Bilder von ihnen zu machen.
Seine Frauen wissen das und üben eine gewisse Toleranz, die er aber nicht ausnutzt. Die Zeiten haben sich gewandelt. Wir gehören zum alten Eisen, wenn wir das nicht schleunigst begreifen. Du Büffel. „
Abwechslungsweise ging ich mal zu Mom um sie zu küssen. Kim saß immer noch still und bleich auf ihrem Platz. Sie hatte ein Problem.
„Was ist los mit dir, Kim?“, wollte Pop wissen.
Er kennt sie auch.
„Ich … ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich mit soll, dass ich dafür auch noch extra so viel Geld bekomme. Das muss ich erst mal verarbeiten. Kommen wir auch nach Thailand?“
„Ganz bestimmt. Der Bericht und die Ansichtskarten, die uns Renate schickte, sprechen eine sehr deutliche Empfehlung aus. „
„Dann werde ich meiner Pflegemutter schreiben, sie soll die schönsten Mädchen für dich suchen.
Sie kann sich auch bestimmt kundig machen, welche Agenturen dir helfen können. „
„Das ist eine gute Idee. Denn, das ist unser erstes Problem, wir sind auf uns selbst gestellt. Findet heraus, in welche Länder wir überhaupt einreisen können und vor allem, wo es schöne Frauen gibt. Danach legen wir unsere Route fest“, forderte ich auf.
Lis und Kim hätten beinahe vergessen das Mittagessen zu machen, so intensiv wurde das Thema Asienreise behandelt.
Pop war voll dabei, er hatte sogar schon den Atlas geholt. Kim zeigte ihm, wo uns die Reise hinführen wird. Mom machte sich eifrig irgendwelche Notizen. Ich fürchte, ihr fiel etwas zu einem neuen Roman ein. Dann macht sie immer so ein Gesicht. Mit drei Frauen auf Weltreise oder so was. Alles ist bei ihr möglich.
Abends um Zehn rief ich Kikki Okura an. Sie war gerade aufgestanden. In Japan ist es dann sieben Uhr morgens.
Es brauchte einen Augenblick, bis sie mich erkannte. Sie freute sich jedoch offensichtlich von mir zu hören, live am Telefon. Ich erzählte ihr von dem Auftrag und fragte, ob sie unsere Reiseführerin sein wolle und auch, was sie, außer den Spesen, verlange. Sie wollte gerne und sie wollte Nichts. Das Geld vom Verlag nahm sie dann doch, als Hochzeitsgeschenk für Hans und Renate.
„Das ist großzügig von dir. Die Zwei werden es brauchen können.
Ich schreibe dir alles Weitere. Grüße von Lis. „
Das erste Problem war erledigt, ich legte auf. Das Zweite kam angeschlichen, als ich mich ins Bett legte. Kim wollte aber nur nicht alleine sein, sie war auch ein wenig aufgeregt, morgen kann sie ihren deutschen Personalausweis und Reisepass abholen. Ausgestellt auf den Namen Kim Oktober. Ihren thailändischen Pass muss sie dann allerdings abgeben. Sie schlief selig lächelnd in meinen Armen ein.
Im Zusammenleben mit meinen beiden Frauen hatte sich, seit Lis nun körperlich meine Frau ist, einiges geändert. Ich denke Lis probte schon einmal auf ihren zukünftigen Status als Ehefrau. Ich wurde dazu nicht weiter gefragt, sie und Kim machten alles unter sich aus. Da ich nicht unter der neuen Regelung zu leiden hatte, war es mir auch völlig egal. Ich fand es viel, viel wichtiger, dass Lis und meine neue kleine Schwester gut zurechtkommen.
Lis hatte, im Einverständnis mit ihren Eltern, den Rhythmus etwas geändert. Das Reiten hat sie aufgegeben, ohne Renate würde es sowieso keinen Spaß machen, Dorle und Inge käme auch nur noch selten. Sonntags bis dienstags, schlief sie jetzt meist zu Hause. Am Sonntag um Vier ging sie zum Kaffee bei ihren Eltern. Kristin und Axel kamen dann auch. Über diesen klugen Schachzug hatte sie Papa überzeugt, dass sie von Mittwoch bis Samstag bei mir übernachten kann.
Ausschlaggebend war aber auch, dass ich auf ihr sanftes Drängen zusagte, zumindest jede zweite Woche mit zum Kaffeeklatsch zu kommen. Papa fand das besonders toll.
Mom sah es ein und Pop war es wohl nicht ganz so wichtig, seit Kim seine Tochter ist. Die beiden konnten stundenlang zusammenhocken und über Gott und die Welt reden. Sehr oft diskutierten sie über Ornamentik, ein Thema, zu dem vor allem Kim viel zu sagen hatte.
Mit geschickter Hand malte sie in ihrer Freizeit die tollsten Motive. Auch direkt auf die Wand in ihrer Wohnung. Zuvor wurde mit Pop jedes Motiv eingehend besprochen und begutachtet. Kim war so gut, dass Pop sie eines Tages zu einer Gastvorlesung mit in die Uni nahm. Es wurde ein großer Erfolg und Kim war überglücklich und stolz.
Mittwochs und donnerstags übernahm Lis, wenn es irgend ging, die Pflichten von Kim.
Sie kümmerte sich um Mom und das Abendessen. Kim hatte frei. Sie nutzte die Zeit und ging gern in der Stadt bummeln. So manches Mal schleifte sie mich mit. Meist landeten wir dann in einem Kaffee oder in einer Eisdiele. Dass Kim ein arger Süßzahn ist, sagte ich wohl schon mal. Die gemeinsamen Abende verbrachten wir mit Quatschen – im Bett. Hatte meine Frau gewisse Bedürfnisse, ging Kim auf ihr Zimmer. Gegen Morgen kam sie aber immer angeschlüpft.
Lis hat nun ihre eigene Erfahrung, Neugierde gab es in dieser Beziehung nicht mehr. Es kam schon vor, dass ich mit beiden meiner Frauen gleichzeitig schmuste, oder die mit mir. Das fand aber nur noch mit dem jeweiligen Partner und dann alleine statt. Immer wenn ich mit Kim die eine oder andere Stunde in ihrem Zimmer verbrachte, kehrten wir, danach, ins große Bett im Schlafzimmer zurück. Ich weiß auch nicht, wie es sich ergab, aber das große Bett im Schlafzimmer wurde, wie will ich es sagen, unser gemeinsames Nest.
Weniger der Platz intimer Liebesbeziehungen.
Die Schule lag in den letzten Zügen. Unser Zeugnis würde langweilig sein – die Väter werden einen Hunderter auf den Tisch legen müssen. Lis und ich wollten sogar darauf bestehen.
Bei unseren abendlichen Sitzungen im Bett, legten wir auch die Route für unsere Asienreise fest. Bangkok zuerst. Das waren wir auch Kim schuldig. Danach Bali. Das hatte es Lis angetan. Sie hat wohl über diese Insel der Götter viel gelesen.
Zurück geht es über die Philippinen und Hongkong. Kikki signalisierte ihr okay, der Verlag buchte die Tickets.
Ein Problem war die Bezahlung der Hotels. Die Bank riet zu Reiseschecks. Zufällig sah ich die Werbung für eine Kreditkarte. Ich erkundigte mich. Alle Hotels auf der Route, honorierten diese Karte. Ich war aber noch nicht voll jährig. Lis, natürlich, hatte die richtige Idee: „Deine Schwester ist nicht zu jung, sie wird auch kaum dein Konto ausräumen.
Mach sie doch zum Finanzminister für die Reise. Ich mache den Papierkram mit den Models, Kikki organisiert die Transfers und die Ausflüge, und du bist der große Zampano, der über allem schwebt und damit nichts zu tun hat. Deine Aufgabe ist es lieb zu uns zu sein und viele schöne Bilder zu machen. „
Ich fuhr mit Kim nach Frankfurt, eine Bonitätsbescheinigung der Bank in der Tasche. Kim hat jetzt Bankvollmacht.
Bei AMEX wurde nur gefragt, in welcher Höhe wir wohl Ausgaben haben würden. Ich zeigte ihnen die Route und die Bestätigung der Hotels. Kim Oktober, mit deutschem Reisepass, konnte die Karte, nach einer Stunde, gleich mitnehmen. Sie bekam auch Unterlagen über alle Agenturen, die mit AMEX arbeitete. Die schickten wir an Kikki.
Zeugnisse. Zuerst Mittagessen bei Familie Bronner. Papa fing schon an zu jammern, als wir kamen. Mama lachte. Papa zahlte.
„Gott sei Dank habe ich nur noch eine Tochter in der Schule. Ich würde sonst verarmen. “ Der Arme. Es war ein Ritual, das allen Spaß machte. Am meisten Papa, weil er danach von der Tochter getröstet wurde. Beim Abendessen, mit Pop, das gleiche Spiel. „Für so ein langweiliges Zeugnis sollte man eigentlich keinen Pfifferling geben. “ War seine Devise. Langweilig war das Zeugnis schon, alles Einsen, bei Lis zwei Minuszeichen. Mächtig Stolz waren wir aber beide.
Vom Verlag war alles da, Tickets und Schecks. Lis und meine Schwester wollten ihr Geld in bar haben. Die Zwei zogen fröhlich los, ein Teil des Geldes für Kleidung und neue Schuhe auszugeben. Den Rest wechselten sie in Dollar um.
Wir flogen in der First mit den Singapore-Airlines. Der Service in der Lounge und an Bord war einfach spitzenmäßig. Besonders Kim konnte sich kaum einkriegen. Sie trank sogar einen Schluck Champagner, den Rest gab sie mir.
Das Essen war so ganz ihr Fall. Es hatte den gewissen asiatischen Touch, den es in Deutschland halt nur gibt, wenn man selber kocht oder zum Chinesen geht.
Bangkok. Wir kamen sehr früh morgens an. Die Einwanderung war reibungslos. Der Zoll kontrollierte die Angaben und wollte den Presseausweis sehen. Lediglich bei Kim gab es ein kurzes Problem. Das kluge Mädchen kennt ihre Landsleute, sie hatte eine beglaubigte Kopie der Adoptionsurkunde, mit Übersetzung in thailändisch, dabei.
Sie bekam ein Visum für 15 Tage, wie wir auch. Sie war nun Ausländerin.
Draußen kam Kikki auf uns zu gestürmt. Zuerst wurde Lis begrüßt, dann hatte ich sie am Hals. Ich stellte vor, Kim Oktober, meine Schwester. Kikki begrüßte sie genauso herzlich wie uns. „Wir waren ja eigentlich erst im Hotel verabredet, ich hab es aber einfach nicht mehr ausgehalten. Wie schön euch zu sehen. Ich freue mich ja schon so auf die Reise.
Du Kim wirst dir ja ein wenig komisch vorkommen. Mit Paul als Bruder bist du aber sicher besser dran, wie als thailändischer Staatsbürger. „
„Du bist gar nicht verblüfft?“, stellte ich fest.
„Warum auch? Wenn Renate es weiß, dann weiß es auch Hans. Er sprach nie viel, was Renate und euch angeht. Diese Nachricht musste er dann aber doch loswerden. „
Ein Träger brachte unser Gepäck zu einem Van, unsere Reiseleiterin funktionierte wie gewohnt.
Heute plapperte sie vergnügt weiter, das ist eigentlich nicht so ihre Art, es musste wohl die Freude sein.
„Hans war wie ausgewechselt, als wir uns für immer verabschiedeten. Mindestens jedes zehnte Wort war Renate, zumindest Rottweil. Die Zwei muss es ja wirklich toll erwischt haben. Nach Bangkok konnte man bald zwei Wochen kein vernünftiges Wort mit ihm reden. Ich habe ihn einfach vor sich hinköcheln lassen, bis er wieder zu sich kam.
Er ist jetzt auf dem Weg nach Deutschland, über Hawaii und Kanada. Es hat ja noch viel Zeit, bis sie sich wieder treffen. Im Oktober glaube ich. Viele Grüße natürlich von ihm. „
Kim machte, auf der Fahrt, Lis auf einige golden glänzende Tempel aufmerksam. Die Stadt selbst war chaotisch. Stinkende Dreiräder dienten als Taxi, die Straßenränder waren durch fliegenden Händler belegt. Es roch nach Blumen und Abwasser. Nach knapp einer Stunde waren wir vor dem Indra Regent Hotel.
Ich hatte die Präsidenten Suite und ein anhängendes Zimmer, über Kikki, gebucht. Kim erregte Aufsehen, als sie mit deutschem Pass und der American Express Karte einchecken wollte. Sie sprach völlig emotionslos mit dem Angestellten. Der zeigte sich recht unwohl in seiner Haut und ging, der Front Office Manager kam. Der Ton von Kim, hatte sich leicht verschärft. Er knickte zusammen und plötzlich lief alles wie am Schnürchen.
Ein junger Mann brachte uns zur Suite.
Im Fahrstuhl sagte er: „Ich bin Pong. Ich hatte die Freude vor einiger Zeit ein Brief an sie, Paul, für Renate Schäfer zu schreiben. Dann ist dies also Kim, mein Partner in dem Verwirrspiel. “ Er lachte sympathisch. „Es ist nett, euch kennen zu lernen. Ich freue mich auch, den berühmten Fotografen und sein Team in unserem Hause begrüßen zu dürfen. Wir sind uns der Ehre bewusst. Entschuldigt die kleine Verzögerung, junge Thaifrauen mit deutschem Pass und Kreditkarte sind hier eher selten.
Welche mit so resolutem Auftreten, hatten wir noch nie. Sie hat erst einen Angestellten und dann auch noch den Manager geschockt. Vor allem, weil sie ja auch noch auf die Präsidentensuite bestand. Dass ihr Name Oktober ist, auf den die Suite ja gebucht ist, das kam dem Angestellten erst gar nicht in den Sinn. Er war völlig verwirrt. „
Die Suite war riesig, jedoch in einem etwas merkwürdigen Stil eingerichtet. Es klärte sich schnell auf, die Hotelbesitzer sind Chinesen.
Da war es nur konsequent, die Suite auch im chinesischen Stil einzurichten. Viel Gold und roter Samt, dazu dunkle Möbel sowie moosgrüne Teppiche. Das Bett war enorm. Da passt mein ganzes Team locker gleich zweimal rein. Kikki hatte das anhängende Zimmer schon am Vortag belegt, dass Kim bei ihr schlafen soll, war kein Problem, sie lächelte nur. Sicher erinnerte sie sich daran, dass meine Frauen meist bei mir im Bett schlafen. Sie gehörte kurzfristig ja selbst dazu.
„Nun, meine Damen. Es ist erst zehn Uhr morgens. Was machen wir jetzt? Irgendwelche Vorschläge? Frau Reiseleiterin?“, wollte ich wissen, nach dem wir uns frisch gemacht hatten.
„Ich denke, wir legen uns bis Mittag an den Pool und strecken alle Viere von uns“, schlug Kikki vor. „So können wir am schnellsten die Zeitverschiebung in den Griff bekommen. Nach einem kleinen Mittagessen, erkunden wir erst einmal die Umgebung.
Kennst du dich hier denn aus, Kim?“
„Gegenüber ist ein Textilmarkt, der größte in ganz Thailand. Das Viertel heißt Pratunam, das Tor zum Wasser. Es gibt hier eine Haltestelle der Klongboote, daher der Name. Wir haben hier oft eingekauft, wenn wir in Bangkok waren. Hier gibt es immer Schnäppchen. „
„Also müssen wir hin, ist doch klar“, stellte Lis todernst fest.
„Baden ist gut, Essen ist gut, Bummeln danach ist auch gut.
Wo ist aber der Pool?“, plagte mich die Neugierde. Rings um den Hotelkomplex war nur sehr belebte Straße.
Kim fragte das Mädchen, das sich gerade mit unserem Gepäck beschäftigte. Dann lachte sie: „Der Pool ist im 5 . Stock. Ein richtiger Garten mit Bäumen und ein richtiger Pool. Unter Arkaden sind zwei Restaurants und dann gibt es noch eine Salla, in der abends Tanzvorführungen stattfinden. Das klingt für meine Ohren schon mal recht gut.
Was meint ihr? Übrigens, vom Schlafzimmer aus, sieht man ihn. „
„Dann nichts wie los“, brachte ich meine Frauen auf Trab.
Im Lift klagte Kim: „Hier können wir leider nicht nackt Baden, denkt daran, sonst gibt es Ärger. “ Kikki sagte nichts dazu.
Der Pool war toll gemacht. Ein Boy richtete uns die Liegen her und versorgte uns mit Handtüchern. Das Wasser war angenehm kühl, da wurde man wenigstens wieder munter.
Nach dem Baden cremte Kim uns ein. Kikki nahm sich danach Kim vor. Ich glaube, die Zwei werden gut zurechtkommen.
Ich schoss hoch. Kim, das Luder, hatte mir eine kalte Kokosnuss auf den Bauch gestellt und lachte sich jetzt kaputt. Ich warf sie kurzerhand ins Wasser. Kim, nicht die Kokosnuss. Als sie wieder rausgeklettert war, saugte Lis und ich schon das Fruchtwasser aus der Nuss. Lis bedankte sich für den Service und Kim ließ zur Strafe ihre Haare auf meinen Rücken abtropfen.
Kikki tat als sei nichts gewesen und teilte sich mit Kim eine Nuss. Zum Mittagessen gab es eine interessante Nudelsuppe, oben drauf waren Scheiben von knuspriger Ente. Die Suppe wurde mit Essstäbchen gegessen, die Brühe einfach aus der Schale getrunken. Es blieb kein Tropfen übrig. Ich lobte Kim. Sie war stolz darauf, denn sie hatte das heimatliche Essen für uns ausgesucht.
Nach dem Essen kam ein Boy und sprach auf Kim ein.
Sie ging mit ihm und kam mit einem Telefon an einem langen Kabel zurück. „Mr. Chang, vom Magazin Praew, möchte dich gerne sprechen. Er spricht ein ordentliches Englisch. „
„Und was will er?“ Ich nahm den Hörer. Mr. Chang war Verlagsleiter eines Magazins. Er hätte eine Empfehlung des Verlages und wolle mich gerne sprechen. Er benötige Modeaufnahmen und Fotos für Titelseiten. Die Modelle wolle er stellen. In Pattaya. Ob er mich und mein Team zum Abendessen einladen dürfe, im Ming Court, im Hotel, um Acht, Tisch 6 .
Ich sagte zu, dann legte ich auf und sagte zu meinen Frauen: „Irgendwer hat unsere Route und die Hotels an den Verlag verraten. Wir werden verfolgt. „
Kikki richtete sich auf. „Oh, das war wohl ich. Ich habe wie üblich, Mikel eine Kopie des von mir ausgearbeiteten Reiseplans geschickt. Es tut mir Leid, wenn ich da etwas Dummes gemacht habe. „
„Vielleicht hat es ja auch sein Gutes.
Warten wir einfach mal ab. Vielleicht will Mikel uns ja auch nur die Arbeit erleichtern“, vermutete ich nicht zu unrecht, wie sich herausstellte.
Am Nachmittag bummelten wir durch die Arkaden der unteren beiden Stockwerke des Hotels. Rund 200 kleine Läden und ein Kaufhaus gab es da. Auch ein Kino. Meine Frauen blieben fast vor jedem Laden stehen. Es gab so gut wie alles, was man nicht braucht, das dafür zu Hause Staub fängt, und – das verteufelt billig.
Dann fielen mir die Schneider auf: Safari für 20 Dollar, 12 Stunden. Beim nächsten Schneider eine kleine Variation. 3 Safaris für 50 Dollar.
„Kim, wo gehen die Safaris hin?“
Ich sah, dass meine ältere Schwester Mühe hatte, nicht zu lachen. „Lieber Paul, Safaris sind eine Art Reiseanzug für tropische Länder. So in der Art, wie sie eben auch auf Safaris getragen werden. Sie sind sehr praktisch und werden, wie normale Hemden, in jedem Hotel billig gewaschen.
Obendrein ist man damit immer korrekt gekleidet. „
„Hm. Und warum haben wir dann keine?“, fragte ich zurück. Ein wenig sauer, wegen meiner Bildungslücke.
„Weil es in Deutschland keine gibt. Ganz einfach. „
Um es kurz zu machen, ich bestellte für jeden zwei Safarianzüge. Sie werden nach Maß gefertigt. Dazu jeweils zwei Hosen, auf Anraten von Kikki. Kim feilschte knallhart. Dann zahlte sie 130 Dollar mit Kreditkarte.
Die Anzüge sollen morgen 10 Uhr geliefert werden.
Um Acht trafen wir Mr. Chang. Er saß schon am Tisch Nr. 6 . Ein quirliger Thai, chinesischer Abstammung. Dass aus einer Pekingente fünf Gerichte gemacht werden, das hatte ich vorher auch nicht gewusst. Die Haut war das leckerste und wird, noch knusprig, mit Frühlingszwiebel, in dünnen Pfannkuchen zuerst serviert. Die Suppe kam zuletzt. Ach ja, es gab natürlich für jeden eine halbe Ente.
Meine Frauen hatten genug mit dem Essen zu tun, während Mr. Chang mir seinen Auftrag spezifizierte. Er wollte lediglich das Copyright für Thailand, mit dem Verlag sei abgesprochen, dass dieser die Bilder, unter Nennung seines Magazins, veröffentlichen kann. Ein Willi Wollweber hätte eine große Sendung mit Unterwäsche und Bademoden geschickt. Bla, Bla, Bla. Meine Kunden hatten doch wieder alles organisiert. Es konnte mir nur recht sein. Fotografieren ist mir eine Freude und meine Frauen wurden dadurch sehr entlastet.
Nach dem fulminanten Essen gingen wir in den Salla Thai. Kim meinte, die Thaitänze dort seinen ein guter Einstieg für mich, in die Kultur des Landes und die Schönheit der Mädchen. Recht hatte sie. Kim hatte tagsüber eine Flasche Thaiwhisky der Marke Mekong besorgt. Den gab es zum Abschluss auf dem Zimmer. Sie trank auch einen kleinen Schluck, mit viel, viel Wasser und noch mehr Eis.
Wir besuchten Wat Pra Keo und Wat Po.
Es gingen viele Bilder mit der kleinen Kamera durch. Wir machten eine Fahrt durch die Klongs und besuchten den Tempel der Morgendämmerung. So chaotisch Bangkok auch ist, es hat wundervolle Tempel. Hin und wieder fotografierte ich eines der netten, stets lächelnden Thaimädchen. Sie fallen unter das Presserecht vom öffentlichen Interesse, falls ich die Bilder jemals an den Verlag weitergebe. Alle hübsch, sehr hübsch.
Im Wat Po, führte uns Kim zu einem Priester.
Sie sprach mit ihm, dann gab sie ihm Geld. Er gab uns seinen Segen und band uns ein geflochtenes Armband um. Kim kniete danach lange vor einer Buddhastatue, dann erfuhren wir: „In diesem Tempel habe ich die Kunst der Massage gelernt. Ich freue mich mal wieder hier zu sein, und den Göttern für mein Glück danken zu können. Die Armbänder symbolisieren unsere Verbundenheit. Wir sollen sie bis ans Ende der Reise nicht abnehmen, dann wird uns nichts Böses geschehen.
„
„Kim, ich glaube wir haben in Stuttgart eine schreckliche Unterlassung begangen. Dass du keine Christin bist, wussten wir ja. Aber keiner kam auf die Idee, dass du deinen Glauben aktiv praktizierst. „
„Ich bin Kim, deine Schwester. Das alleine ist mir wichtig. „
„Meine geliebte Schwester, und du bist die Freundin von Lis und wohl auch von Kikki. Von deinen vielen anderen Freunden und von Mom und Pop in Deutschland, will ich erst gar nicht reden.
Ich sah hier in vielen Läden kleine Altäre. Wenn du so etwas in deiner Wohnung brauchst, dann besorge es dir, lass es dir schicken. Du bist unser Finanzminister, also gebe das Geld auch aus. „
Ich bekam keinen Kuss, das ist in einem Tempel wohl auch unschicklich, jedoch eine besonders tiefe Verbeugung. Lis nahm meine Schwester einfach in dem Arm und Kikki besah sich ehrfurchtsvoll das geflochtene Armband. Sie ist ja auch keine Christin.
Nachdem wir den Tempel verlassen hatten, auf dem Weg zu einem anderen, nahm mich Kim fest an der Hand. Sie wollte etwas. „Kannst du mir 1000 Mark leihen, bis wir zu Hause sind? Ich habe soviel gespart. Geht das?“
„Du bist der Finanzminister, das habe ich doch gerade gesagt. Soviel kostet so ein Buddha also?“
„Ich kaufe mir eine kleine Statue, die passt ins Gepäck und ich darf sie auch ausführen.
Das Geld ist aber für etwas anders: Ich habe eine Quelle aufgetan, wo ich, extrem billig, diese neuen Abziehbilder von Tätowierungen bekommen kann. Für das Geld bekomme ich ein riesiges Sortiment, dazu noch alles für die Tätowierung per Hand mit Henna. Das haben wir als Kinder schon gerne mal gemacht. Es ist wie ein Original, nach drei Monaten aber wieder weg. Ich denke, wenn du nichts dagegen hast, damit lässt sich in Deutschland sicher gutes Geld verdienen.
Die Kundinnen kommen dir ja praktisch ins Haus gelaufen. Ich denke, ich kann da locker das 18 -fache rausholen. Ich zahle dir auch eine Provision, wegen der Nutzung deiner Räume. “ Sie quetschte mir fast die Hand ab, als sie mich dabei bittend ansah.
„Ich sage dir was, ich habe eine dicke Reserve im Safe. Du kannst das Geld, das du brauchst, haben. Geliehen. Auch mehr, wenn du willst. Mach zu Hause aus einem der Räume ein Studio, wo du diene Arbeit verrichtest, auch als Visagistin.
Die Einrichtung soll dir Pop finanzieren. Dann melden wir das Ganze beim Finanzamt an und – voilà, Kim Oktober steht auf eigenen Beinen. Natürlich brauchen wir nach wie vor deine Hilfe. Das hast du, wie ich dich kenne, aber keinesfalls vergessen – in deiner Euphorie?“
In Thailand werden Gefühlsausbrüche, in der Öffentlichkeit, nicht gerne gesehen. Kim erregte Aufsehen, als sie mich jetzt abknutschte. Kikki und Lis hatten von unserer Unterhaltung nichts mitbekommen, waren also ebenfalls recht erstaunt.
Dann bedankte sich Kim mit der typischen Verbeugung. Ihre Augen strahlten.
„Meine Schwester hat sich gerade entschlossen, ein gewisses Gewerbe zu betreiben“, erklärte ich Lis und Kikki. Dann fiel mir auf, dass es doch missverständlich sein könnte und erläuterte es. Die beiden freuten sich mit mir, über die gute Idee von Kim.
„Du bist doch Krankenschwester?“, fragte Kikki plötzlich. „So richtig eine, die auch Spritzen setzten darf und Wunden behandeln?“
„Ja, das darf ich.
Pop hat dafür gesorgt, dass ich, nach einer kleinen Nachprüfung, diesen Titel jetzt sogar in Deutschland tragen darf. Aber warum fragst du? Muss man das in Japan sein, um Tätowierungen aufzukleben? Ich mache ja keine Echten, die Frauen bis in die Steinzeit verschandeln, wenn sie eine kleine Jugendsünde begehen. „
„Nein, in letzter Zeit habe ich aber immer öfters gesehen, dass sich Frauen und auch Männer, piercen lassen. Selbst in Thailand, scheint das Mode zu werden.
In den Arkaden im Hotel, habe ich einen Laden gesehen, der eine wundervolle Auswahl an solchen Schmuckstücken hat. Wenn du möchtest, kann ich dir gern 2000 Dollar in Reiseschecks leihen. Ich glaube, man mag davon halten was man will, ein Geschäft ist das auf jeden Fall. Und wenn schon, denn schon. „
Jetzt war Kikki dran abgeschleckt zu werden. Dann fuhren wir zurück ins Hotel, direkt zum Silberschmied. Gemeinsam orderten wir ein tolles Sortiment aus Gold und Edelstahl.
Lieferbar in fünf Wochen, direkt nach Stuttgart. Kim war im siebten Himmel. Ich kaufte, nach ausführlicher Beratung, auch von Kikki, dem Silberschmied und ihr, ein Buddha aus vergoldetem Silberblech, 80 cm hoch. Er soll mit dem Schmuck kommen. Kim musste ein Papier unterzeichnen, dass die Statue aus religiösen Gründen ausgeführt wird und nur der Verehrung dient.
Im Hotel gab es heute einen kleinen Vorfall. Wir nahmen gerade einen Drink in der Bar der Hotelhalle und Kim besah sich die dortige Auslage eines Juweliers, als es geschah: Ein betrunkener Däne belästigte sie.
Er hielt sie für eines dieser Mädchen, wie sie in Hotelhallen häufig anzutreffen sind. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie meist hervorragend gekleidet und hübsch sind, wie Kim. Der Bursche wurde handgreiflich und wollte Kim in die Bluse. Die Bluse zerriss, als sich Kim wehrte. Ich sprang auf ihr zu helfen, die Security eilte herbei, die Rezeption hatte es auch gesehen, jemand telefonierte. Es war völlig unnötig. Kim griff dem Burschen zwischen die Beine, jetzt lag er jammernd und halb ohnmächtig am Boden.
Die so zärtlichen Hände von Kim können wie Stahlklammern sein, man merkt es bei ihrer Massage. Der Bursche kam wegen starker Quetschung der Hoden ins Polizeikrankenhaus, danach wurde er gnadenlos abgeschoben. Da sind die Thais knallhart.
„Er tut mit ja ein bisschen Leid. Wanda und ich hatten diese Abwehr schon vor Jahren besprochen. Dass sie so brutal wirkt, hätte ich nicht geglaubt“, meinte Kim. Trost brauchte sie keinen.
Mich hatte es aber auf eine Idee gebracht.
„Wenn man die Mädchen für 20 Dollar mit aufs Zimmer nehmen kann, wie du sagst, dann müsste das doch auch für ein paar Fotos ausreichen. Da mein Bezug zu Thaifrauen an dich, Kim, gebunden ist und ich bei dir keineswegs objektiv sei, währe es vielleicht gar nicht schlecht, heute Abend noch ein kleines Shooting zu machen. Es geht nicht um schöne Bilder, sondern zuerst einmal um einen Kontakt mit den Menschen. Meinst du, es ist möglich so zwei, drei dieser Mädchen aufzutreiben?“
Es war möglich.
Das Shooting lief ab, als sei es bei uns zu Hause. Die Mädchen waren ganz natürlich und sogar ein wenig begabt. Es waren (noch) keine Huren, sondern junge Damen, die einfach hin und wieder ein paar Dollar verdienen und – vor allem – Spaß haben wollen. Sanuk. Dafür machten sie es ganz prima. Dass Lis und Kim immer dabei waren, störte sie nicht. Fotografieren ist auch Sanuk. Dass ich nicht mit ihnen ins Bett wollte, war ihnen nicht so recht.
Das war nun überhaupt kein Sanuk, wo sie doch deswegen kamen. Dass ich nochmals 18 Dollar drauflegte, beruhigte die Gemüter und ich hatte erste Bilder für die Fiesta, von unserer Asienreise.
Auf Anraten von Kikki, hatte ich, über sie, die Chairman Suite im neuen Royal Cliff Beach Ressort gebucht. Das Hotel liegt auf einem Hügel zwischen Pattaya Beach und der Jomtien Beach. Kim kennt sich hier aus, sie ist ganz in der Nähe geboren und aufgewachsen.
Auf der Fahrt ins Hotel war sie nun ein wenig nachdenklich. Lis bohrte, kam auch schnell auf Grund:
„Wir haben die Heimat verlassen, weil wir dort keine Zukunft sahen, außer in den Bordellen von Pattaya zu landen. Heute komme ich zurück und bin für hiesige Verhältnisse reich. Ich habe eine Familie, die mich liebt und die ich liebe und – ich habe einen deutschen Pass. Ich bin das, was ein Thai sein sollte, frei.
Es gibt keine Befehle, sondern Bitten, keine Unterdrückung, sondern Liebe. “ Dann schluckte sie und griff nach der Hand von Lis.
Im Hotel wurden wir, an der Rezeption vorbei, in den ersten Stock gelotst. Hier ist eine kleine Lounge für die Gäste der Suiten. Kim checkte ohne Schwierigkeiten ein. Der Manager kam, um uns zu empfangen. Kim bekam einen Handkuss und wurde als Frau Oktober begrüßt. Der Manager war ein wuchtiger Bayer und verstand sich zu benehmen.
Kim wollte die Angelegenheit sofort berichtigen.
„Maul halten“, zischte Lis auf Persisch. Sie hatte nichts dagegen das Spiel beizubehalten, lieh Kim sogar später ihren normalen Ehering. Kim war dafür während des gesamten Aufenthalts einen halben Kopf größer, so stolz war ihre Haltung. Und Lis bekam keine blöden Fragen gestellt, wegen ihres Alters. Kikki zeugte Kim, lächelnd, entsprechenden Respekt. Ein harmloses Spiel, das uns allen Spaß machte.
Das Erste nach der Abreise war für Kim, den Ring zurückzugeben und sich bei Lis zu bedanken.
Doch die wehrte ab. „Wir werden uns Paul noch hoffentlich sehr, sehr lange teilen. Hier, in diesem tollen Urlaub ist es, glaube ich, eine prima Idee, das Spiel weiter zu spielen. Für uns ändert sich nichts und für die Leute wird es durchsichtiger, wenn du bezahlst. “ Kim strahlte und Lis war höchst zufrieden.
Die Chairman Suite ist ein Traum. Zwei große Schlafzimmer, ein großes Ess- und Vorzimmer mit Arbeitsplatz, dazu ein Wohnzimmer in zwei Ebenen.
Die untere Ebene ist als Teil eines großen Balkons mit Liegen und Sonnenschutz ausgebaut. Wir hatten einen wundervollen Blick in den tropischen Garten, dem Strand und übers Meer zu den vorgelagerten Inseln. Die Räume waren ein Blütenmeer, Orchideen und andere Blumen, wo man nur hinschaute. Kim fand die Suite im Indra schon aufregend, die Chairman Suite war für sie der Himmel im 18 . Stock. Lis und Kikki waren nicht minder begeistert, obwohl sie doch bereits einiges gewohnt sind.
Auf dem Schreibtisch lag ein Schreiben an mich. Von der Direktion. Wenn ich Aufnahmen auf dem Gelände des Hotels machen wolle, könne ich einen Wachmann anfordern, der entsprechende Bereiche abschirmen kann. Falls sonstige Assistenz benötigt sei, ein Anruf im Büro genügt. Eine Erwähnung des Hotels würde mit Freuden begrüßt. Ich zeigte das Schreiben meinem Team.
Lis meinte, wohl zu Recht: „Du scheinst hier einen guten Ruf zu haben.
Ich fürchte, Mikel hat eine Menge Sonderhefte verschickt. Nur auf Hörensagen kann ich mir diese Reaktionen kaum vorstellen. Nun erwarten alle, dass deine neuen Fotos genauso gut werden. Ist dir das nicht ganz fürchterlich lästig?“
„Pop wollte es, er weiß, was für mich gut ist. Ergo, werde ich Wunder vollbringen. Das heißt aber nicht, dass ich dem einen oder anderen Fräulein nicht zwischen die Beine sehen werde. Nur ätherische Wesen, sind auf Dauer langweilig, vor allem für die Leser der Fiesta und noch mehr für die Leser der Teens.
„
Es klopfte. Ein Träger schleppte unser Gepäck herein. Eine kleine Kiste von Willi war auch dabei. Dann kam ein enormer Obstkorb, eine Bar wurde aufgebaut. Unser Zimmermädchen kümmerte sich, unter Assistenz von Kim, ums Gepäck. Für spezielle Dienste sei sie jedoch nicht zuständig, wie mir Kim grinsend versicherte. Ich würde wohl auch kaum Not leiden. Da hat sie nun auch wieder Recht. Wenn man mit drei Frauen unterwegs ist …
Ich hatte plötzlich das Bedürfnis, mit meiner Verlobten ein wenig alleine zu sein.
Ich schickte Kim und Kikki los, sie sollten nach geeigneten Locations suchen und herausbekommen, wo man was, am besten zum Essen bekommt. Auch was für Ausflugsmöglichkeiten es hier gibt. Sie zogen los, als hätten sie nur auf diese Anweisung gewartet. Vielleicht haben sie es auch.
Auf unserem wunderschönen Balkon, zog ich Lis erst einmal das Höschen aus, zu einem Quicky im Angesicht des Meeres. Lis meinte danach, sie würde das überhaupt nichts vermissen.
Sie würde sich wie in einem Traum fühlen. „Die Karibik war schön, hier ist es – unbeschreiblich kann man nicht sagen, man kann es sehr wohl beschreiben. Aber irgendwie ist hier so ein kribbeliges Gefühl. Allein schon der Geruch; Jasmin vorne dran. Dabei habe ich noch keinen einzigen Strauch davon gesehen (dass der Duft von Bäumen kommt, haben wir erst sehr viel später bemerkt). Und dann das Klima, ein bisschen schwül wie auf Martinique, aber viel, viel wärmer.
Dann auch noch dieses unvergleichliche Obst. Ja, und dann die Menschen. In der Karibik waren es entweder Neger, Mischlinge oder Weiße. Hier ist so gut wie jeder exotisch, wie damals in Japan, aber doch wieder ganz anders. Und dann wir vier. Wir passen so klasse zusammen. Sex ist mir fast unwichtig, er gehört sicher dazu, aber ist nicht mehr die Hauptsache, wie es früher einmal, zumindest für mich, war. „
„Es ist eben Südostasien.
Wie Kim gestern schon sagte, Schmelztiegel asiatischer Rassen. Ich bin schon sehr gespannt, was für Frauen ich vor die Linse bekomme. Ich bin aber auch schon sehr froh, dass wir nicht von Shooting zu Shooting hetzen müssen. „
Lis und ich hatten uns inzwischen völlig ausgezogen und lagen faul auf den Liegen in der heißen Sonne. Sie kam noch einmal auf Kim und das Versehen des Managers zurück: „Hast du gemerkt, wie Kim sich gefreut hat, plötzlich als deine Gattin, eine geehrte Person zu sein? Sie hat mir mal erzählt, für wie wichtig es einem Asiaten ist ein großes Gesicht zu haben, wichtig zu sein.
Einen Hauch von Bedeutung zu haben ist mehr Wert als schäbiges Geld. Vor allem deswegen habe ich ihr dieses Privileg überlassen. Natürlich auch, weil es Sinn macht, da sie ja die Kasse verwaltet. Kim würde sich lieber umbringen, als mir auch nur einen Hauch meiner Rechte an dir zu beschneiden. Irgendwie habe ich verdammtes Glück mit deinen Nebenfrauen. „
Sie sah nachdenklich aufs Meer hinaus. Dann lächelte sie sehr zufrieden: „Auch mit deinen Freundinnen, wie Kikki.
Ich glaube sie ist einfach nur glücklich, dass sie mit uns zusammen diese Reise machen kann. In Japan wird sie sich früh genug wieder langweilen. Wenn du hin und wieder mit ihr schläfst, dann gehört es für sie, wie für Kim und mich, einfach dazu. Wir haben einen Pascha mit seinem Harem. Solange du uns gut behandelst, werden wir es dir durchgehen lassen. “ Nun lachte sie, dass sie beinahe von der Liege gefallen wäre.
Meine beiden Späher kamen zurück und Kikki berichtete. „Locations gibt es wie Sand am Meer. Das Hotel ist relativ leer, es ist jetzt Nebensaison. Zu heiß und zu schwül. Jeden Tag muss jetzt der Monsunregen beginnen, täglich ein bis zwei heftige Regenschauer, meist als Gewitter. Die Locations? Sehr früh am Morgen ist wohl die beste Zeit. Einige sehr schöne Plätze sind fast uneinsichtig und können gut gesperrt werden. Der Strand ist schön, das Wasser leider nicht, in der Regenzeit wird halt zu viel Schlamm ins Meer gespült.
„
„Auf den Inseln da draußen ist das Wasser aber glasklar und es gibt einsame Buchten und Strände“, sagt Kim. „Übersetzen kann man mit Motorbooten, die man unten am Strand günstig mieten kann. Mit Bootsführer natürlich. Die Inseln sind wirklich große Klasse. Wir lassen uns am besten in eine der kleinen Buchten bringen, da kannst du ungestört die schönsten Aufnahmen machen und – nackt baden können wir da auch“, ergänzte sie dann lachend.
„Das ist prima. Ich denke, morgen früh besuchen wir aber zuerst deine Pflegemutter. Am Nachmittag will Mr. Chang kommen und die Models mitbringen. Sie sind in einer kleinen Pension in der Nähe untergebracht und stehen uns ab übermorgen zur Verfügung. Lassen wir uns einfach überraschen. Aber jetzt die wichtigste Frage, was und wo essen wir heute Abend? Für heute Mittag denke ich, ist dieser riesige Obstkorb genug für uns. „
„Unten gibt es eine hoteleigene Bäckerei.
Ich habe geahnt was du und Lis wollen; auf dem Esstisch liegen bereits zwei französische Weißbrote dazu. Der absolute Luxus hier in Thailand“, lachte Kim.
„Heute Abend findet auf der großen Terrasse, ein Foodmarket statt“, wusste sie noch, nachdem sie sich einen Kuss abgeholt hatte. „So wie die Essenstände in Bangkok, wo ich euch aus hygienischen Gründen leider abraten musste. Hier findet es aber unter Hotelbedingungen statt. Es ist wie ein gigantisches Buffet, wo viele thailändische Gerichte frisch gekocht werden.
Seid aber vorsichtig, das thailändische Essen hier, kann sehr scharf sein. Nicht so, wie ich zu Hause für euch koche. Viel, viel schärfer. Hier benutzen wir rote Pfefferschoten für den Magen, um eventuelle Bakterien sofort zu killen. Die grünen Schoten sind übrigens noch schärfer, dafür kaum von Schnittlauch und grünen Schlotten zu unterscheiden. Äußerlich. “ Sie grinste. „Dann gibt es hier natürlich viel mehr frische Gewürze, wie Koriander, Ingwer und Zitronengras. In Stuttgart kann ich nur davon träumen.
„
„Und jetzt hüpfen wir erst einmal in den Pool“, schlug Lis vor. „Ich habe im Hotelprospekt auf dem Schreibtisch geblättert. Die haben hier nicht nur einen, sondern gleich vier davon. Dann werden wir einfach mal den Strand entlang bummeln. Ich glaube, Paul, du solltest zumindest die kleine Kamera mitnehmen. Wer weiß was dir begegnet. Da heißt es – keine Chance zu verpassen. „
Gesagt, getan. Als wir in die Halle kamen und den Zugang zum Pool suchten, liefen wir dem Direktor in die Hände.
Auch ein Bayer. „Ich hoffe, ihre drei Frauen und sie fühlen sich wohl hier? Es ist jetzt in der Nebensaison etwas ruhig, wir müssen uns auch erst noch einen Namen machen, zumal wir ja nicht so ganz billig sind. „
„Ich denke, wir werden es hier aushalten können. Es wurde mir berichtet, dass es hier gute Locations zum Fotografieren gibt. Die werden wir sicher nutzen“, antwortete ich.
„Ich habe mit viel Freude die Hefte der Fiesta durchgeblättert.
Sie scheinen ja, trotz ihrer Jugend, wenn ich das mal so forsch sagen darf, vom Fotografieren eine Menge zu verstehen. Verstehen sie mich jetzt bitte nicht falsch, aber viele unsere großen Suiten sind diese ganze Woche über leer. Ich würde sie ihnen gerne tagsüber für Fotos mit ihren Modellen zur Verfügung stellen. Wenn sie mir unbedingt danken wollen“, er lachte bayrisch „dann können sie vielleicht ein paar gute Aufnahmen der Suiten, für einen Prospekt machen.
Rufen sie einfach die Hausdame an. “ Wir verabschiedete uns mit Handschlag. Der Service am Pool war hervorragend. Wir hatten eine Art Butler, der sich um uns kümmerte. Wie in Persien, auch hier feuchte Tücher zur Erfrischung und Getränke auf Fingerschnippen. Besonders Kim kam sich vor, als sei sie höchst selbst die Königin von Siam; ein thailändischer Mann zollte ihr den Respekt, den sie verdiente. Es sei ein unbeschreibliches Glücksgefühl, gestand sie uns abends im Bett.
Sie erntete zwar ein paar seltsame Blicke, von Touristen, die ignorierte sie einfach. Lis konnte natürlich wieder mal nicht das Maul halten. Sie erzählte dem Butler, dass ich ein persischer Graf sei. Der Butler trug es weiter, plötzlich war Kim sehr gefragt, sie galt ja als meine Frau, also musste sie doch eine Gräfin sein.
Sie erstaunte mit ihrem Sprachtalent, dass sie auch ein wenig Italienisch kann, das wusste ich bisher nicht.
Wir amüsierten uns alle königlich oder sollte ich sagen fürstlich? Lis und Kikki kicherten in einem fort, wie zwei Bratgänse – ahm … nein, zwei Backfische. Kim wurde von zwei sehr hübschen Girls angesprochen. Alte Freundinnen, stellte sich heraus, jetzt in einem Begleitservice tätig. Sie stellten sich gerne einem harmlosen Shooting im Garten, das reges Interesse fand. Irgendwie war mein Beruf durchgesickert.
Wir wollten uns zum Abendessen chic machen, Kim riet uns davon ab.
Die Safaris seien mehr als genug. „Wenn die Köche da rumzaubern, ist gute Kleidung schnell schmutzig und Safaris sind schnell gewaschen. Thailändische Früchte sind dazu hin sehr saftig. „
Dann begann das Abenteuer Foodmarket. Kim war unsere Hauptperson; sie wusste, was Sache ist und feuerte die Köche zu Höchstleistungen an. Das Bakschisch zu bezahlen überließ sie gnädig mir. Wir (fr)aßen zwei Stunden lang. Kikki schmeckte es ebenfalls, sie bevorzugte jedoch eher die leichten und etwas milderen Gerichte.
Bis sie einen recht japanisch aussehenden Koch, bei den Fischen, ansprach, konnte sie es sich nicht verkneifen eine ordentliche Portion rohen Fisch mit an den Tisch zu bringen. Natürlich mit passender Soße. Sie hatte die Rechnung ohne Lis gemacht, Lis kann schneller essen als sie und scheute sich nicht von ihrem Teller zu klauen. Kim traute sich das nicht, holte sich aber auch eine Portion, von der ich dann auch etwas abbekam.
Wir begannen, den Urlaub zu genießen.
Zurück auf der Suite, saßen wir noch sehr lange auf dem Balkon. Auch Kim brauchte heute einen halben Mekong mit Wasser. Die Sterne glitzerten, Lis stellte leise, romantische Musik an, wir schwiegen und hingen unseren Träumen nach. Erst weit nach Mitternacht gingen wir ins Bett. Lis hatte die Klimaanlage eingeschaltet. Meine drei Frauen nahmen mich in die Mitte. Reden, schmusen, reden — bumsen fiel heute aus. Wir waren alle glücklich und keiner vermisste es.
Nach dem opulenten Frühstück, heuerte ich eines der ortsüblichen Taxen an, um nach Ban Noi, dem Heimatdorf von Kim zu fahren. Sie war fürchterlich aufgeregt. „Ihr werdet verstehen, dass ich aus ärmeren Verhältnissen komme und …“
„Liebe ältere Schwester, du bist ein wohlerzogenes, hübsches und vor allem liebes Gör. Du bist sicher nicht vom Misthaufen gefallen. Deine Schwester macht den gleichen Eindruck. Was also willst du? Dass du nicht mit dem König verwand bist, ist uns klar.
Ich wäre überrascht, wenn du dich nun für deine Pflegefamilie schämst. Sage uns lieber was wir mitbringen können. “ Lis nickte, Kikki ebenfalls. Sie hatte inzwischen Kim längst auch ins Herz geschlossen.
„Ach Paul. Ich liebe dich, mein Bruder. Bonbons für die vielen Kinder im Dorf. Etwas Geld, aber höchstens hundert Dollar für die Mutter. Keinesfalls mehr, sonst könnte es beleidigend wirken; noch schlimmer, es könnte gar korrumpieren. „
Wir kauften auf dem Weg sicher mehr Bonbons ein, als den Kinderzähnen gut tat.
Die Erwachsenen in Ban Noi mochten sie jedoch auch. Kim eilte uns voraus, auf ein kleines Haus mit fast neuem Wellblechdach zu. Ihr ehemaliges Zuhause. Eine ältere Dame, sie verdiente die Bezeichnung, wartete vor der Türe. Die Pflegemutter. Sie hatte sich auf den Besuch vorbereitet und den Sonntagsstaat angezogen. Die Umarmung fand hinter der Türe statt. Thais sind fröhliche Menschen, die viel Spaß haben können, private Emotionen zu zeigen, das gehört nicht in ihren Alltag, noch weniger an die Öffentlichkeit.
Wir ließen ihnen Zeit. Dann schaute Kim aus der Tür, Fenster gab es keine, und winkte uns her. Vor der Türe mussten wir die Schuhe ausziehen. Kikki war es gewohnt, Lis und ich hatten es gelernt. Das Haus war eigentlich nur ein sehr großes Zimmer. Der Boden war blitzblank poliert. Möbel? Eher keine. Eine große, flache Liege, ohne Polsterung, und eine Truhe, sonst nichts. Die Truhe barg das Vermögen: die Schlafdecken und ein paar Kleider.
Ganz unten ein paar Habseligkeiten persönlicher Art. Es gab eine zweite Türe, zur Küche, unter einem Vordach zum Garten. Kikki kannte wohl solche Verhältnisse, Lis schluckte. Hoffentlich kommt ihr weiches Herz nicht durch. Ich wusste von Kim, dass dies das Heim einer fast wohlhabenden Familie ist. Für mich war es kaum mehr, als ein Dach über dem Kopf. Das ehemalige Haus der Eltern von Kim war ärmlicher.
Die Pflegemutter heißt Waranuch Wongsawa.
Ich bat, sie für Kim fotografieren zu dürfen. Ich durfte. Sie sprach kaum Englisch. Kim übersetzte. Zuerst einmal, dass sie Nun genannt werden wollte, dann kam eine Danksagung, dass wir Kim und Wanda in die Familie aufgenommen haben. Kim war es offensichtlich sehr peinlich. Wir saßen auf der niedrigen Liege, wie in Thailand so üblich. Nun reichte uns Obst aus dem eigenen Garten, dann gab sie Kim einen Zettel. Ich erfuhr, es waren Adressen von Agenturen, die Damen als Begleitservice vermitteln.
Sie wusste Bescheid, um was es mir geht. Dann wurde ausgehandelt, dass ein paar hübsche Mädchen, aus der Gegend, gerne mit nach Koh Larn, der größeren Insel, mitfahren und dort als Fotomodell, für 18 Dollar, agieren würden. Kim machte das Geschäft perfekt. Dann gaben wir ihr Zeit, um mit der Pflegemutter zu quasseln. Ins Hotel, uns zu besuchen, wollte sie nicht kommen.
Vor der Türe fiel eine Schar Kinder über uns her.
Frech, vorwitzig und vor allem lachend, lebensfroh. Armut war kein Thema. Hunger gibt es nicht im Dorf und Fremden – die hatten gefälligst Bonbons zu haben. Wir hatten Bonbons, dank Kim. Lis konnte nicht genug davon bekommen mit den Kindern ihren Spaß zu haben. Sie hatte kein Problem damit, meine und die Bonbons von Kikki auch noch, an den Mann, vielmehr das Kind zu bekommen.
Kein Wunder, dass Nun von ihr begeistert war, sie nahm sie sogar in den Arm und drückte sie.
Sie konnte zwar kein Englisch, mit Lis verstand sie sich aber auf Anhieb. Kikki hatte wohl die wenigsten Probleme. Sie sei genauso aufgewachsen, arm aber glücklich, erzählte sie uns abends im Bett.
Es war Zeit wieder zu gehen. Dass Kikki zufällig einen Geldschein, im Umschlag, verlor? Zufall. Ich war besser dran, ich konnte meinen Umschlag offen übergeben. „Kim und Wanda habe doch bestimmt Kosten hinterlassen und so eine schöne Dame wie sie …“
Kim war wohl zufrieden mit uns, sie küsste uns, wieder im Hotel, sehr ab.
Meine Schwester war überglücklich, als Lis ihr sagte, dass sie ihre Pflegemutter sehr nett findet. Auch das Haus fand Lis toll. Dass wir so vornehm wohnen? „Scheiß drauf. Geld ist nicht alles. Wenn man es hat, ist es gut, Liebe ist wichtiger“, sagte Lis, mein Engel.
Der Obstkorb auf dem Zimmer war nachgefüllt. Lis kaufte Brot ein. Das Mittagessen war gerettet. Dann hatte Lis eine Idee, sie sprach erst mit Kim, dann beschafften die beiden mir Arbeit.
Die hübschesten Mädchen, aus dem Hotel, wurden mithilfe der Assistentin der Hausdame ausgesucht und frisch eingekleidet. Sie standen mir, für Aufnahmen, in den verschiedenen Suiten zur Verfügung. Es stellte sich heraus, dass die Assistentin eine Schulfreundin von Kim ist. Das machte die Sache natürlich noch viel leichter für uns.
Kikki öffnete die Kiste von Willi. Wir hatten viel, viel Sanuk, Kim gab jedem der Mädchen 100 Baht. Für sie ein Tagesverdienst, für uns ein Trinkgeld.
Für den Direktor fotografierte ich die Suiten. Die Schah-Jahan-Suite, im indischen Stil. Die Mandalaysuite im burmesischen Stil, mit viel Rot und Gold. Es gab noch die Ayutthaysuite und die Sukothaisuite, im landestypischen Stil mit viel geschnitztem Teakholz. Sie entsprachen alle in den Ausmessungen unserer Suite, die in viel hellem Blau gehalten ist. Die Namen der andern Suiten haben wir vergessen. Ich glaube Lis und Kim haben sich in jede einzelne der Suiten verliebt.
Ich war fast mit meiner Arbeit durch, da wurde mir Mr.
Chang gemeldet. Ich schickte Kim voraus, sie solle ihn in unserer Suite bewirten, bis wir kommen. Kikki ging mit, Lis genügte als Wachhund. Als wir in die Chairman Suite zurückkamen, empfing uns schon an der Türe lebhaftes Geschnatter. Mr. Chang hatte gleich 18 Schönheiten mitgebracht. Kim sprach gerade mit ihnen, es sah fast ein wenig nach Streit aus. Ich wollte wissen, was los sei. Mr. Chang nickte, als Kim auf Englisch erläuterte, dass sie gerade die Mädchen auf Vordermann gebracht hätte.
„Die glauben, sie seien der Nabel der Welt und könnten bestimmen, was du fotografieren sollst. Ich habe ihnen den Zahn gezogen. Ich würde vorschlagen, du machst gleich mit jeder ein kleines Shooting, du bist ja gerade sowieso dabei, dann weißt du, wen wir morgen mitnehmen. „
Es war ein sehr guter Vorschlag. Schönsein ist wirklich nicht alles, Können zählt mehr. Fünf hatten keines, Mr. Chang nahm sie ohne Bedauern wieder mit nach Bangkok.
Die restlichen 18 hatten erkannt, um was es mir geht. Morgen wird sicher ein harter Tag.
Zum Abendessen gingen wir in die Stadt. Kim kannte da ein Restaurant am Meer, ein Seafood Market. Man sucht sich die rohen Fische, Krabben, Langusten und Muscheln aus, die man möchte, Gemüse dazu und Obst für den Nachtisch. Alles wird so zubereitet, wie man es haben will. Kim und Kikki bestimmten die Zubereitung, Lis und ich hatten (damals) einfach zu wenig Ahnung, und langweilige deutsche Rezepte standen sicher nicht auf dem Programm.
Nach einer sehr scharfen Krabbensuppe mit Zitronengras, rollte ein Fisch Hongkong Style an. Über Dampf gegart, mit Ingwer und Knoblauch, dann mit einer milden Sojasoße übergossen, war er einfach ein Gedicht. Viel zu wenig für vier Personen, dabei hing er vorne und hinten weit über den Rand der Platte. Eine riesenhafte Languste löste ihn ab. Ein Koch kam und zerlegte sie für uns. Sie war mindestens so gut wie die auf Martinique, erkannte Lis sofort.
Das Mädchen, das uns bediente, machte es ganz hervorragend. Ich bekam sogar ein Küsschen auf die Backe, als ich ihr ein Trinkgeld gab. Zum Schluss schlug Kikki zu, roher Thunfisch mit einer scharfen Soße.
An diesem Abend zog ich mich mit Kim eine Stunde zurück. Mir hatten es die so charmanten Thaimädchen angetan und sie musste nun darunter leiden. Leiden? Sie hatte Spaß daran und sagte es auch noch, als wir ins gemeinsame Schlafzimmer zurückkamen.
Kim zog los, Boote besorgen und halbwegs vernünftige Fahrer. Es gab keine Probleme, berichteten sie beim Frühstück. Sie kannte ein paar der Jungs und wurde mit ihnen handelseinig. Vier Boote für acht Stunden, die Boote bleiben da, die Jungs fahren nur eine Bucht weiter, wo sich der Hauptbetrieb abspielt. Bezahlung bei Rückkehr.
Wir bekamen eine Bucht ganz für uns, gegen eine von Kim akzeptierte Gebühr. Sie wird heute von keinem anderen Boot mehr angefahren.
Die Bucht wird von einem älteren Ehepaar verwaltet, das auch für unser leibliches Wohl sorgen wird. Es sind die Eltern von einem der Jungs, die uns fahren. Geschäft ist eben Geschäft, auch hier.
Von so vielen schönen, sehr schönen Mädchen, war ich nur selten umgeben, ich meine, von so vielen auf einmal. Im Laufe des Tages trugen sie immer weniger Kleidung. Ich konnte mich mit meinen Kameras voll austoben. Das alte Ehepaar hatte seinen Sanuk mit uns.
Zu Kim sagten sie später, so viel Spaß hätten sie noch nie gehabt.
Pop wird zufrieden sein und Mr. Chang auch. Die Auswahl war gut und die Mädchen, die uns die Pflegemutter von Kim vermittelte, ebenfalls. Ich sagte es schon, Schönheiten. Die meisten begierig darauf sich vor der Kamera zu produzieren, es machte ihnen sichtlich Spaß. Ein Wachhund war eigentlich unnötig, meine Frauen nur in der Nähe, weil sie es gewohnt sind.
Kikki legte im Laufe des Tages auch ihre Kleidung ab. Sie fand ebenfalls Sanuk am nackt baden. Auch die so eleganten Damen von Mr. Chang verloren alle Scheu, als es darum ging, das Mittagessen zu kochen. Lis und ich kannten diesen merkwürdigen halbrunden Wok noch nicht, in dem geschmurgelt, gedünstet, gebraten und was weiß ich, wurde. Alles Fisch und Garnelen. Die Krabbensuppe vom Vortag, in diesem seltsamen Topf der mit Holzkohle beheizt wird, gab es auch.
Sie war noch schärfer und noch besser als gestern. Das Ehepaar wollte 20 Dollar für die Nahrungsmittel und Getränke. Kim gab ihnen 25 Dollar, dafür bekamen wir noch so viel Obst, dass wir es allesamt nicht schafften.
Danach wieder Fotos und baden im klaren Wasser. Ein Höschen, das eigentlich nicht den Namen verdient, war das äußerste an Kleidung das getragen wurde. Eine mittlere Tonne an Sonnencreme ging jedoch durch. Viele der Mädchen verwendeten lieber Reismehl.
Kim sagte, das seien sie halt so gewohnt. Die teuere Sonnencreme kann sich kaum jemand leisten. So ein Mittagessen, wie sie es für uns alle bestellt hatte, übrigens auch nicht. Daher wohl der Appetit.
Die Models waren gut, einige sogar sehr gut. Es machte so richtig Spaß aus dem Vollen zu schöpfen. Ich hatte Zeit genug, kreativ zu sein und versuchte mein Bestes zu geben.
Die Jungs kamen zu früh mit ihren Booten.
Sie waren wohl auch ein wenig auf die Mädchen scharf. Kim klärte es mit einem leicht erhöhten Fahrgeld, denn ich wollte den Sonnenuntergang, mit den wie Gold schimmernden Körper der Models, nutzen. Lis, Kim und Kikki kamen mir heute auch irgendwann vor die Kamera. Auf der Heimfahrt fragte Kim zuerst Lis, dann Kikki, dann die Mädchen. Mir wurde nur mitgeteilt, dass wir morgen wieder zu dem Stand fahren. Ich hatte keine Einwände, aber spielte auf sauer: „Schon wieder ein Tag nur Thaimädchen?“
Was ich wollte, habe ich erreicht; Kikki wurde mir als Abwechslung für eine Stunde angeboten.
Es könne auch, nach der Abendunterhaltung, für den Rest der Nacht sein, nur vor dem Aufstehen müsse der Tagesverlauf gemeinsam im Bett besprochen werden. Das sei meine Pflicht. Kikki genoss es wie ich. Amseln gibt es hier keine. Kleine amselgroße Beos machten aber in der Morgendämmerung mindestens ebenso viel Lärm. So schön singen tun sie aber nicht.
Ich machte am nächsten Tag weniger Bilder, dafür vielleicht noch bessere. Unseren Spaß hatten wir auf alle Fälle.
Das Ehepaar, das uns versorgte, setzte sich nach einem reichlichen Bakschisch hinter ihre Hütte. Vorne konnten wir nun in aller Ruhe baden, wie Adam und Eva es wohl auch getan hätten – wenn sie je hier gewesen wären.
Als wir ins Hotel zurückkamen, nahm mir Lis und Kim meine Kameras weg. Lis erklärte kategorisch, es sei genug. Ich hätte 40 Filme vernudelt, nun sei Urlaub angesagt. Vor Bali brauche ich gar nicht mehr daran zu denken, ein weiteres Bild für den Verlag zu machen.
Mir blieb nur die kleine Kamera. Sie galt inzwischen nur als Kamera für Privataufnahmen. Die waren immer zugelassen.
Zum Abendessen gingen wir, auf Wunsch meiner Frauen, wieder in das Fischrestaurant. Der Fisch Hongkong Style, hatte mir schon sehr geschmeckt und der kalifornische Weißwein ist auch nicht von schlechten Eltern. Nach dem Essen bummelten wir durch die Nachtbars. Ich konnte mit der kleinen Kamera ein paar Mädchen fotografieren, die sich da zur Schau stellen.
Teilweise war es gekonnt, teilweise war es obergeil. Ein Girl verlangte 5 Dollar für ein Foto. Mit einem vollen Cocktailglas, als Sichtschutz, ist das Foto vielleicht geeignet für die Fiesta. Als typisch für das Nachtleben? Wem es Spaß macht.
Wir unterhielten uns noch lange über das Thema, meist meine Frauen unter sich. Ich hörte heraus, dass sehr viel mehr Frauen, als ich dachte, nicht bereit waren sich nackt fotografieren zu lassen.
Auch nicht von einem anerkannten Fotografen wie mir. Lis konnte mir bestätigen, dass weit über die Hälfte der Mitschülerinnen, aus Gründen der Moral, es nicht wollten. Nach vielen Jahren glücklicher Ehe mit Lis, konnte sie mir allerdings, anhand von Tatsachen beweisen, dass gerade diesen keuschen Mädchen, die Ehe voll daneben ging. Fast alle waren geschieden. Kikki berichtete Ähnliches aus ihrer Heimat. Kim hat keine Erfahrung damit, außer dem Wissen, dass thailändische Ehemänner, kaum zu Geld gekommen, als Erstes eine kleine Hure zu Mätresse nehmen.
Warum? Das wusste sie auch nicht.
Urlaub total, Spaß total. Sanuk. Für mich war es verblüffend, dass es keinerlei Probleme mit meinen Frauen gab. Kikki, die älteste und Erfahrene wusste Bescheid. „Bumsen ist nicht alles“, lächelte sie. Ein oder zweimal in der Woche reicht völlig. Viel wichtiger ist uns das Gefühl, dass wir zusammengehören. Und dieses Gefühl kannst du uns ganz prima vermitteln. Deine Lis hat das schon längst erkannt und sich ihren Reim daraus gemacht.
Ich glaube, wir fühlen uns mit dir einfach geborgen und zufrieden. Ich will keine Wunden aufreißen, aber es fehlt eigentlich nur noch Renate. Sie und ihr Hans, sie würden dein Team bestens ergänzen. “ Ich bekam heiße Ohren.
Lis, der Satansbraten, setzte den Schlussstrich. „Mit Hans würde ich auch gerne mal schlafen. Das ist ein Thema, über das ich mit Renate und Paul reden muss. Sonst fällt mir eigentlich kein Mann ein.
An Peter traue ich mich nicht ran, Leila würde es vielleicht zulassen, ihre Freundschaft will ich aber keinesfalls aufs Spiel setzten. „
Nach meinen eigenen Eskapaden, hat Lis sicher das Recht dazu. Ich konnte plötzlich verstehen, was sie damit meint, dass man es kontrollieren können muss. Weder in Hans, noch in Peter sah ich ein Problem. Dass es nur Neugierde ist, die sie dazu treibt, da war ich mir sehr sicher.
Ich fragte die erfahrene Kikki. Sie stimmte mir zu.
Wir trieben uns tagsüber auf der Insel herum. Kim hatte den Strand kurzerhand für die restlichen Urlaubstage gemietet. Die Besitzer hatten fast auch so etwas wie Urlaub, sie brauchten sich, um kaum etwas zu kümmern. Gnädig erlaubten mir Lis und Kim dann doch noch, zwei Filme am Tag zu verschießen, im Hotel auch noch einen.
Wir hatten inzwischen eher die Hautfarbe der Thais, dazu auch noch streifenlos.
Im Hotel bekamen wir die doppelte Portion von der Feuchtigkeitscreme, nach dem Kim maulte. Unsere Körper saugte sie nur so weg. Wir waren uns völlig einig, es war der faulste und der schönste Urlaub, den wir bisher hatten. In der Karibik habe ich in der gleichen Zeit viermal mehr Bilder gemacht und mich auch erholt, so gut aber lange nicht. Dabei lagen jetzt noch drei Wochen vor uns.
Bali, die Insel der Götter.
Nur wenige Stunden Flug und wir waren da. Kikki war schon einmal hier, noch mit ihrem verstorbenen Mann. Jetzt waren wir in dem Hotel, in dem sie damals auch waren. Wir bekamen eine Villa, ganz im balinesischen Stil. Sie lag mitten in einem großen uneinsichtigen Garten. Drinnen gab es gleich drei Schlafzimmer. Im Garten einen großen Pool. Die Einrichtung war vielleicht etwas elegant spärlich, dafür lagen, kostenlos, mehrere Flaschen Champagner im Kühlschrank der Küche.
Alle Schlafzimmer hatten ein eigenes kleines Bad mit Toilette, das führte jedoch zu einem weiteren gemeinsamen Bad im Freien. Neben zwei Duschen, gab es da einen riesigen Hot Whirlpool, größer als der in Persien. Er wurde für die nächsten Tage unsere abend- und morgendliches Gemeinschaftsziel.
Luxus pur, wenn auch überhaupt nicht billig. Kikki hatte gut gewählt und der Verlag hatte gut zu zahlen. Wir hatten nur gut zu leben und das taten wir mit viel Genuss.
Das Hotel bestand aus 18 Villen, einer kleinen Bar und einem Restaurant, in dem es nur das Beste vom Besten gab. Im Preis eingeschlossen. Lis und Kim beschlossen einstimmig, dass Kikki dafür eine Extranacht mit mir verdient hätte. Leider wurde nichts daraus, Kikki fiel aus, wegen weil. Ich versprach ihr, es nachzuholen. Lis sprang dann halt für sie ein. Doch ich eile schon wieder voraus.
Um zu sehen, was eigentlich hier so los ist, zog ich mit meinen Frauen in die Bar.
Als Erstes fielen mir vier adrette Blondinen auf. Kinder von Traurigkeit waren das ganz sicher nicht. Ein gut aussehender junger Mann saß bei ihnen. Ich schätzte ihn so auf Mitte Zwanzig. Eine hübsche Balinesin fragte, was wir trinken wollten. Ich bat höflich um die Karte.
„Jong, hier bestellt man, was man will. Hier ist all inklusiv, nur die Fantasie musste mitbringen. Schampus ist langweilig, ich rate zu nem Bali Hai“, sagte der junge Mann.
„Ich heiße übrigens Hannes Seeboom und pfeife mit meinen vier seute Deern auf’m letzt’n Loch. Wundre dich nicht, dass ich dich deutsch anquatsche, ich hab dich vorhin mit einem deiner Mäuschen deutsch reden hörn. Setzt euch doch zu uns, dann können wir ein wenig snaken. „
Ich übersetzte für Kikki. Dann antwortete ich: „Kann man diesen Bali Hai denn auch einer Frau zumuten, oder fallen ihr dann die Haare aus? Ich bin übrigens Paul Oktober, das ist meine Braut Lis, meine Schwester Kim und unsere Freundin Kikki.
„
„Freut mich, euch kennen zu lernen. Das ist Inga, Fienchen, Dörte und Paula. Alles Schauspielerinnen und, mangels Engagement, Schönheitstänzerinnen auf dem Kiez. Bist du womöglich dieser Fotograf, von dem ich gelesen habe? Dieser – wenn du es bist, dann weißt du, was ich meine. „
„Du meinst den, der mit der Kamera unter die Röcke von Damen schaut?“, lachte ich.
„Jau. Genau der.
Du könntest meine Rettung sein. Was zahlst du denn deinen Models?“
„Kommt drauf an. Für deine Damen, kannst du noch nicht einmal einen Tag hier bezahlen. Mein Verlag zahlt höchstens 50 Dollar für ein Shooting. Hier in Asien sind Models billig“, antwortete ich.
„Scheiße!“ Und dann erzählte er mir seine ganze Geschichte. Lis übersetzte für Kikki. Hannes merkte es und schaltete auf Englisch um. „Ich habe eine Erbschaft gemacht.
Ein Lagerhaus am Fleet in Hamburg, ein Haus an der Chaussee, Aktien und eine Menge Bargeld. Ich hab mir meine vier besten Freundinnen geschnappt und bin mit ihnen auf meine Trauminsel geflogen. Seit vier Wochen sind wir nun hier, mittenmang zwischen den Millionären. Mein Geld, das ich mitgenommen habe, ist alle und mein Anwalt in Deutschland sagt, vor weiteren zwei Wochen kann ich nichts mehr bekommen. Hier wollen sie noch Geld für eine Woche.
Kredit geben sie mir keinen. “ Er stierte ins Glas. „Die Millionäre rücken auch nichts raus. Ich bin am Arsch. Du wirst natürlich auch keinen Heiermann haben. Da bin ich nun ein reicher Stenz und kann eine popelige Rechnung nicht bezahlen. Scheiße!“
„Das ist wirklich Scheiße, was brauchst du denn?“
„Lumpige 18 Riesen, ich würde das Doppelte zurückzahlen, mir traut aber keiner. „
„Alles hier im Hotel?“, wollte Kim wissen.
„Jau. Mit meinen Süßen habe ich die Landschaft höchstens vom Pool aus betrachtet. Es ist ja Urlaub. „
Ich beratschlagte kurz mit Lis und Kim, sie waren damit einverstanden ein Risiko einzugehen. „Ich könnte dir deine Zimmerrechnung leihweise bezahlen. Mit einer kleinen Bedingung, lass mir deine vier Prachtfrauen für ein Shooting mit allen Rechten. Nein, nein, bumsen will ich sie nicht. Da bin ich bestens versorgt, eine Veröffentlichung in meinem Verlag, hat sich aber schon öfters als Sprungbrett herausgestellt.
Vielleicht kann es auch hier helfen. „
„Ein handschriftliches Pfändungsrecht auf das Lagerhaus am Fleet, könnte meinen Bruder sogar zu einem zusätzlichen Obolus verführen, noch zwei, drei Tage, bis euer Flieger geht“, fügte Kim zu meiner totalen Verblüffung hinzu. Wo hat sie das bloß gelernt?
„Ihr seid wahre Schätzchen. Dass ich schwöre zu zahlen, würde ich mir selbst nicht glauben. Ihr glaubt wenigstens an mein Erbe. Ich unterschreibe, mein Flieger geht übermorgen und die Tickets haben wir.
Danke. Lasst uns darauf anstoßen. „
Der Bali Hai war da. Groß und lecker. Kim trank einen kleinen Schluck, gab mir ihr Glas, ich trank einen sehr großen Schluck, der Rest wurde mit Orangensaft aufgefüllt. Kim nibbelte eine Stunde daran. Zwischendurch erledigte sie die Abmachung mit Hannes. Nach dem er unterschrieben hatte, die Girls die Abtretung ebenfalls, wanderten sie zur Kasse und Kim belastete die Kreditkarte. Hannes bekam dann noch 2000 Mark in bar.
Es war schon ein kleines Risiko. Hannes sah aber nicht wie ein Gauner aus, der wäre wohl auch eher im Rotlichtmilieu abgestiegen.
Wir verbrachten den Nachmittag an unserem Privatpool. Zum Privatvergnügen fotografierte ich Kikki, schön garniert auf einem Tisch im Garten und dann in der Riesenwanne im Bad. Alleine darin, sah sie sehr verlassen aus. Am Abend teilte ich ein Zimmer mit Kim; Lis und Kikki wollten heute alleine sein.
Platz hatten wir ja genug.
Nach dem Frühstück schnappte ich mir die Girls von Hannes. Lis kam als Wachhund mit. Es begann etwas zäh, die Girls wussten nicht so genau, was ich wirklich wollte. Lis machte kurzen Prozess und holte eine Fiesta. Sie wurde ausführlich betrachtet und besprochen. Die Bilder, die ich dann machte, gehören zu den schönsten auf Bali. Wenn Pop damit nicht zufrieden ist, dann weiß ich auch nicht.
Unsere Nachbarn sahen, was wir da trieben. Beim gemeinsamen Abendessen kam natürlich die Rede darauf. Hannes verriet den Mitbewohnern, wer ich sei. Es kam, wie es kommen musste: In der einen Villa war es die Frau die fotografiert werden wollte; in der anderen Villa war es der Mann, der Bilder von seiner Frau haben will. Es gab keinen Zweifel, mindestens zwei Pärchen wollten gemeinsam …
Meine Frauen luden zu einem Umtrunk in unserer Villa ein, bei dem die potenziellen Opfer in den Fiestas blättern konnten.
Und dann kam wieder einmal eines dieser Dinge, die mich so sehr für meine Frauen einnehmen; Lis hielt eine erstaunliche Rede: „Nun, meine Damen“, begann sie. „Sie haben die Bilder gesehen, die Paul machte. Ich denke, sie machen sich jetzt die gleichen Gedanken wie ich sie mir auch einmal machte: Kann ich das auch? Sie werden es mit Ja beantworten. Will ich es auch? Das bleibt ihnen überlassen. Gestatten sie mir, der sicher Jüngsten im Kreise, sagen sie ja.
Ich werde ihnen – nein, ich halte es mit Paul, der alle seine Kunden duzt, ich werde euch mal etwas sagen: Wer von euch Frigide ist, wer Sex nicht mag oder gar abscheulich findet, der ist hier nicht nur fehl am Platz, sondern hat so schwere Probleme, dass nur noch ein Psychiater helfen kann. Diese Damen will ich also ausklammern. Für die Anderen habe ich ein paar Infos und ein paar Ratschläge. Zuerst das Schlimmste: So ein Shooting macht verdammt geil.
Wer sowieso geil ist, wird rattenscharf und braucht sicher schnellstens einen Mann. Den Eigenen, der hilft da am besten. Ganz sicher steht Paul nicht zur Verfügung, wie auch wir, keinem anderen Mann zur Verfügung stehen. Eine von uns, seiner jeweiligen Assistentin, ist bei jedem Shooting dabei. Zur Sicherheit für jeden. Nun zum Ablauf: Wir kennen drei Sorten von Models, die Erste zeigt ein wenig was. Okay. Die Zweite zeigt wenigstens die Brüste und sonst nix.
Umgekehrt hatten wir welche, die zeigten die Muschi aber kein bisschen Brust. Meist haben sie keine, so wie ich. “ Das gab erstmals Gelächter. „Lacht nur, das wird auch noch. Nun zur dritten Sorte. Die zeigte alles. Leider gibt es da schon wieder zwei Sorten Frauen, eine zeigt die Muschi – fertig. Die andere Sorte macht sich einen Spaß daraus, und geht in die Details, weil sie damit kein Problem hat. Und nun werdet ihr lachen, ich habe mit vielen unserer Kundinnen gesprochen, 70 % hatten keine Ahnung wie ihre Muschi aussieht.
Ich meine die, die noch keine Fotos von sich haben machen lassen. 90 % der Damen wissen nicht, wie geil so eine Muschi von hinten, gebückt, aussieht. Die meisten wissen zwar, was ein junger Mann, von hinten, mit ihnen gerne treibt, dass der Anblick von hinten aber die Männer scharf macht – glaubt mir, keine Ahnung oder?“
Lis hatte wie so oft Recht, nur drei von 18 Damen wussten Bescheid. Sagten sie wenigstens.
„Sag ich doch. Es ist auch recht kompliziert, sich aus dieser Richtung selbst – na, ja. Weiter. Paul hat gestern Bilder gemacht, ein paar von euch haben zugesehen. Es geht nun wohl darum, dass ihr auch … Im Grunde genommen ist es völlig einfach: Was Paul braucht, ist ein ganz simpler Striptease. Ausziehen könnt ihr euch doch alle. Paul sagt immer, macht es so, als wollt ihr dabei euren Mann, oder wen immer, aufgeilen.
Nicht zu langsam, dass er einschläft, nicht zu schnell, dass er womöglich meint, alles sei normal. Aufgeilen habe ich gesagt. Leider tragen wir armen weiblichen Wesen dabei auch unsere Schulden ab – als Eva. Es erwischt uns. Nun, das nur nebenbei. Also ausziehen, Busen zeigen, wenn man hat. Dann anheizen. Am besten erst vorwarnen in dem man das Höschen beiseite schiebt und Härchen oder halt gleich kurz das Ganze zeigt, dann ist der Betrachter scharf.
Jetzt ist es ganz in Ordnung wieder etwas zurückzuschalten. Frau kann dann langsam an weiteres Ausziehen denken. Das Interesse auf mehr ist geweckt. Meine Damen, nicht vergessen: Von hinten sehen Frauen für Männer sehr begehrlich aus. Noch ein Letztes, eine Muschi, die man sieht, die nicht durch einen Urwald überwuchert ist, die finden die meisten Männer am schönsten. Je kahler desto … Ich habe auch einige Zeit benötigt, einen Rasierapparat zu finden. „
Sie bekam tatsächlich Applaus für ihre Rede.
Die Damen im Rund, waren offensichtlich recht angetan davon. Es hagelte Fragen. Meine Drei hatten auf alles eine Antwort. Auch Kikki, obwohl sie doch bei weitem nicht unsere Erfahrung hatte, wie ich dachte. Der Erfolg war, dass ich voll beschäftigt wurde. Auch Mädchen aus Bali, aus dem nahe gelegenen Ubud, kamen.
Es ist etwas Eigentümliches mit schönen Frauen, die sich im Urlaub langweilen. Einige wurden sehr scharf bei den Aufnahmen.
Ihre Männer waren immer dabei, Gefahr für mich bestand also nicht. Fast jedes Mal verschwanden jedoch die Pärchen im Schlafzimmer und ließen uns den Ausgang selbst finden. Auch das änderte sich. Wenn Lis und Kim zu Hause die Bilder sehen, die ich von Jill und Mac machte, der sich nach dem heißen Strip von Jill nicht mehr bremsen konnte und unbedingt Fotos davon haben wollte, dann werden sie große Augen bekommen und sich ärgern, mich mit Kikki alleine am Set gelassen zu haben.
Für mich war es das erste Mal, dass ich Hardcore Fotos machte. Ich bin gespannt, was der Verlag sagt. Jill und Mac waren sehr gut. Ich versprach, Abzüge zu schicken.
Hannes und seine Vier fliegen heute zurück, der Flug geht aber erst um Mitternacht, die Villa muss jedoch bis 16 Uhr geräumt sein. Ich lud sie zu uns ins Haus ein. Diesmal war Lis die Neugierige: „Dein Lagerhaus, ist das so eines, wo zollfrei Ware aus Übersee gelagert wird? Kaffee, Gewürze, Teppiche und so Zeug?“
„Wir lagern bei uns nichts, was Ratten und Mäuse anlocken kann.
Hauptsächlich geschnittene Edelhölzer und exotische Möbel. Teppiche auch, leider viel zu wenig und dann haben wir reichlich Exotika. Masken, Geschirr und so was. „
„Mein Papa ist Großhändler in Teppichen aus Persien. Bisher geht alles über Rotterdam. Ich frage deshalb, weil er vor kurzem sehr schimpfte, dass dort alles teurer würde und vor allem zu schlampig bewacht ist. Immerhin sind es Millionenbeträge, die da lagern. Was habt ihr denn für Bedingungen?“
Hannes erklärte es ihr und Lis notierte.
Sie bekam auch eine Geschäftskarte und wollte Papa berichten. „Wir haben Platz satt, so viele Teppiche gibt es gar nicht. Ihr seid fair zu mir, ich bin fair zu euch und mache einen guten Preis. Ruft mich an, wenn ihr wieder zu Hause seid“, bot er an.
Lis trug die Telefonnummer vorsichtshalber auch in mein Notizbuch ein, denn so eine Karte kann schnell verloren gehen.
Es war wieder einmal Zeit zum Abendessen.
Heute, zur Freude von Kikki, war ein echter japanischer Chefkoch aus Denpasar da und brutzelte für uns an einer großen Herdplatte, um die wir herumsaßen. Wir schwelgten. Sogar Reiswein gab es. Den mochte auch Kim.
Es mag sich anhören, als hätte ich die meiste Zeit mit fotografieren verbracht. Weit gefehlt, es war höchstens 2 oder 3 Stunden am Tag und das auch nicht am Stück. Meist irgendwann mal eine Viertelstunde; wenn es mir zu heiß in der Sonne wurde oder ich genug im Pool geplanscht hatte.
Da achteten schon meine Frauen darauf. Im Übrigen machten wir Ausflüge zu den Malern und Holzschnitzer, zu einem Affentempel und zum Strand am Meer. Meist am Vormittag, wenn es noch etwas kühler war. Trotzdem verging die Zeit viel zu schnell. Zum Baden ans Meer kamen wir nur einmal. Das Wasser ist tagsüber meist weg. Wir hatten trotzdem jede Menge Spaß und genossen jeden Pfennig, den der Verlag für uns bezahlt.
Abends, gemeinsam in der Wanne und später im Bett, kam ich auf ein Thema, das mich schon die ganzen Tage beschäftigte: „Mir ist etwas aufgefallen, vielleicht euch auch.
In den eigenen vier Wänden, mit dem Mann oder Freund, sind die meisten Frauen viel aufgeschlossener, gehen voll aus sich heraus. Sich auszuziehen fällt ihnen so leicht wie den Profis, die sie ja nicht sind. “ Zustimmung durch Kopfnicken. „Mich brachte das auf eine Idee, an der wir vielleicht ein wenig arbeiten sollten. Was haltet ihr davon, wenn wir Mikel anbieten Mädchen, Hausfrauen oder Berufstätige, auf Bestellung, in ihrer Wohnung zu besuchen. In ihrer gewohnten Umgebung, an dem von ihnen gewünschten Platz, im Beisein ihres Mannes oder der Freundin, fotografieren.
Zuerst natürlich nur in erreichbarer Nähe aber später …“
„Du meinst so etwas wie: die schöne Nachbarin oder einsame Hausfrauen?“, erkannte Lis sofort, was ich wollte. „Das finde ich toll -nicht nur, weil es einige Arbeit aus unserem Atelier verlagert (Sie sagte unser. Sie fühlte sich offensichtlich schon als meine Frau). Das Problem ist nur, wie kommen wir zu unseren Kunden? Ein Auto ist sicher nicht das Problem, aber der Führerschein.
Das dauert noch. „
„Ich habe einen Führerschein“, verblüffte uns Kim mal wieder. „Er ist sicher auch in Deutschland gültig. Wenn es von Interesse ist, ein paar Fahrstunden und er wird bestimmt umgeschrieben. „
Ich konnte nicht umhin, meine Schwester zu knuddeln. Wir besprachen das Thema sehr ernsthaft, aus allen möglichen Perspektiven. Dass es nicht nur die einsame Frau sein sollte, die in ihrer Not den Briefträger vernaschen will — wie viele Zeitschriften behaupten.
In den letzten Tagen auf Bali prüften wir gemeinsam, ob wirklich was dran war. Es war. In den eigenen Villen, in denen man schon ein paar Tage wohnte und sich heimisch fühlt, gab es nicht die geringste Scheu. Höchstens ich war der Eindringling, den man jederzeit loswerden konnte. Ich habe noch ein paar nette Bumsfotos gemacht, aber nur wenn Kikki dabei war. Einmal sogar was richtig Elegantes, Mary und Jörn.
Ob ich die Bilder an den Verlag gebe? Warum eigentlich nicht.
Manila, Philippinen. Der Flug war kurz und gut. Wir haben die McArthur Suite im Hotel Manila. Die Einrichtung ist sehr männlich. Wie in Bangkok haben wir einen Connecting Room als zusätzliches Schlafzimmer. Wir flogen erst um 15 Uhr weg, und kamen pünktlich zum Abendessen an. Das Essen war gut, für meinen Geschmack zwar zu viel Reis, doch Kim und Kikki fanden das prima.
Nach dem Essen gingen wir in die Bar, einfach um ein wenig Musik zu hören. Es gab da eine Liveband. Verblüfft hat mich nur ein Schild am Eingang: Bitte keine Turnschuhe. Waffen an der Garderobe abgeben. Kikki meinte, das sei schon etwas merkwürdig. Im Bett besprachen wir dann, woher denn wohl Models zu bekommen seien.
„Ich denke, hier ist es ähnlich wie in Bangkok“, vermutete Kikki. „Ich rufe morgen früh einen Escort Service an, oder besser gleich mehrere.
Entweder die haben, oder haben nicht, was du brauchst. Es werden zwar nur bessere Huren sein, aber wenigstens gut Gekleidete und Gepflegte. Auf den Fotos wird das wohl keiner erkennen können“, lachte sie plötzlich los: „Wenn jemand doch eines der Mädchen erkennt, dann wird er schön die Klappe halten und es nicht raus posaunen, woher er sie kennt. Mit solchen Mädchen schlafen? Ja, gerne – sie kennen? Nie!“
Ich fühlte mich wie auf hoher See, so schaukelte das Bett.
Meine Weiber konnten sich vor Lachen kaum noch einkriegen. Meine Models hatte ich auf jeden Fall am nächsten Nachmittag. Morgens bummelten wir durch die Großstadt Manila, es war eigentlich eher uninteressant. Eine schöne Stadt ist Manila nicht gerade, zu viel Armut.
Tags darauf gab es einen Ausflug zu den Pagsangjang Wasserfällen. Ich bekam wenigstens ein paar Bilder von einheimischen Nixen, die mit 18 Dollar zufrieden waren. Meine Frauen und ich hatten auf jeden Fall unseren Spaß.
Auf einem Floß unter einem Wasserfall hindurch gezogen zu werden ist auch kein alltägliches Vergnügen. Das Wasserbad brachte aber kaum Abkühlung für uns, es hatte 29 °C.
Am letzten Abend im Bett. Das Telefon läutete. Kikki lag daneben und hob ab. Sie meldete sich mit der Zimmernummer. „Ja, sie sind richtig verbunden. Ich bin Kikki Okura, Assistentin von Paul Oktober, was kann ich für sie tun. Oh, wie schön … nein ich sage nichts.
“ Mit diesen Worten gab sie mir den Hörer weiter.
„Hallo Paul, mein Schatz. Wer ist wohl dran?“
„Renate! Woher weißt du? Ich freue mich, von dir zu hören. Aber hier? Hast du womöglich Probleme? Was ist los mit dir?“
„Ich muss schnell machen. Mir geht es sehr gut. Das Haus Radama aber, sieht Probleme auf sich zukommen. In 6 Tagen ist große Ratssitzung.
Lis und du werden gebraucht. Du wirst viele bekannte Gesichter sehen. Marni fragt, ob dir und dem Team, die Schahsuite genügt. Kosten natürlich aufs Haus. Worum es geht, kann ich dir am Telefon nicht sagen. Es ist aber sehr wichtig. Ich gebe dir meine Nummer …“ Ich wiederholte sie laut und Kikki notierte sie für mich. „Es ist fast überlebenswichtig. So wichtig, dass du einen Tag Hongkong fallen lassen solltest, damit wir vorher darüber reden können.
Du kannst gerne auch Kikki mitbringen. Ich habe eure Route aus London. Ruf an wegen der Flugnummer. Sorgen solltest du dir aber keine machen. Gruß an alle und tschüss. “ Weg war sie.
Lis, Kim und Kikki saßen aufrecht im Bett. Ich berichtete. Kikki holte ihren Kalender. Terminabsprachen, Telefon, umbuchen und fertig. Der Heimflug von Teheran blieb offen. Kikki kommt mit, sie hat Zeit. Die Eltern werden später benachrichtigt. Kikki rief auch Renate an und gab ihr die Flugnummer durch.
Es hatte keinen Sinn sich Gedanken zu machen, was los ist, wir werden es früh genug erfahren.
Hongkong. Wieder dieser gewagte Anflug zwischen den Hochhäusern durch. Stilgemäß residierten wir, anders kann man nicht dazu sagen, im Mandarin. Präsidentensuite, was sonst. Wir genossen den Moloch Stadt. Ich kaufte die neueste Canon. Kim, die Asiatin, handelte einen Preis aus, dass mir schwindelig wurde. Ich kaufte vor Freude noch ein neues Vario Objektiv.
Meine Models, von einem Escort Service, waren sehr hübsch, sehr gut und mit ziemlicher Sicherheit alles Edelnutten. Es machte trotzdem Spaß mit ihnen zu arbeiten. Im Mandarin und dann noch in der Präsidentensuite, war noch keine von ihnen. Die Wäsche von Willi war ihnen Trinkgeld genug. Die eigentliche Bezahlung ging ja über meine Kreditkarte, an den Escort Service. Meine zwei Frauen ließen mich und Kikki arbeiten und vergnügten sich in der Stadt, mit Geld ausgeben.
Sie genossen die Zeit in vollen Zügen. Das Gepäck schleppte ein Träger, inzwischen 7 Koffer.
Kikki fand es toll, nun auch noch Teheran zu sehen. Eines abends, im Bett, gestand sie uns, dass sie sich fürchtet, wieder nach Hause zu kommen. Nein, um Sex ginge es gar nicht, zumindest nicht so sehr. Einsamkeit war es, was sie fürchtet. Sie war es, die unsere Unterhaltungen am meisten genoss. Lis meinte, sie könne uns ja einige Zeit in Stuttgart besuchen, wenn ihr die Decke auf den Kopf fiele.
Das Gästezimmer sei zwar keine Suite, aber Gesellschaft hätte sie da genug. Mom alleine, würde sie für viele Tage beschäftigen, in ihrem Bestreben nach Informationen zu brauchbaren Themen.
An diesem Abend wollte Kikki ihre versprochen Nacht einlösen. Im Nebenzimmer. Sie war so wild, wie ich es gar nicht mehr gewohnt war. Sie war richtig gierig. Erst im Morgengrauen kamen wir zu Lis und Kim geschlüpft. Kikki machte einen verdammt zufriedenen Eindruck.
Hatte sie es so nötig?
Es war soweit, unser Urlaub ist beendet. Ich hatte am Vortag noch die restlichen Dias entwickeln lassen. Man ist ja nie sicher, was mit unentwickeltem Material, das man nicht bei sich trägt, passieren kann. Den Projektor hatte ich nicht dabei, man konnte aber auch so sehen, dass die Bilder etwas geworden sind. Ich schickte sie mit Kurierpost an Roland. Der wird aus allen Wolken fallen, wenn ein gepanzertes Sicherheitsfahrzeug bei ihm vorfährt.
Mit bewaffneten Wachen. Ich hatte die Filme für eine Million versichert.
Teheran. Diesmal kamen wir um drei Uhr mittags an. Marni erwartete uns. Prozedur wie üblich. Im Auto bekam ich, nach Lis, den obligaten Kuss. Von Marni, nicht von der Tante. Danach wurden auch Kim und Kikki sehr freundlich begrüßt. „Renate erwartet euch in der Suite, sie freut sich auf euch. Ich komme gegen Neun, um mit dir und Lis zu reden, alleine.
Tut mir Leid, Kim und Kikki, Familiensachen. Nun wünsche ich euch aber zuerst, im Namen der Familie natürlich, einen schönen Aufenthalt. „
Wir waren da. Vor der Suite wachte Abdallah. Er hob grinsend Lis hoch und drückte sie an sich. Sie gab ihm einen Kuss auf die bärtige Wange. Dann hob er mich hoch. Seine Augen glitzerten vor Freude, mich wieder zu sehen. Küssen taten wir uns nicht, er zerdrückte mir auch nicht die Rippen, wie Papa und Axel es so gerne tun.
Kim und Kikki wurden mit einer tiefen Verneigung begrüßt. Beide verneigten sich tief zurück. Dann konnten wir ins Zimmer.
Lis sprang mit einem Jubelschrei auf ihren Papa los. Ich hatte plötzlich Leila am Hals. Peter war auch da und begrüßte Kim so herzlich wie ich Leila. Kikki sah verdattert aus. Dann stellte ich vor, sie wurde wie ein Familienmitglied begrüßt. Von Papa bekam sie einen Kuss, danach erröteten beide. Die Euphorie.
Zuletzt kam Renate, bei ihr versenkte ich tief die Zunge und sie schmolz an meiner Brust dahin. Keiner beachtete uns. Kitty tat ihre Pflicht, nicht vor der zeremoniellen Begrüßung und danach einem unkeuschen Kuss. Getränke und Naschwerk wurden serviert und dann erst die Koffer ausgepackt.
Ich fragte Papa. „Es hieß, es sei ein Notfall. Was hast du damit zu tun. Ist das Teppichlager abgebrannt?“
„Ich weiß es auch nicht, warum wir hier sind.
Wir fünf kamen heute Morgen. Ich wurde einfach beordert, was wollte ich machen? Axel kann das Geschäft alleine führen, ich konnte also. „
„Fünf? Leila, Peter und du. Macht drei. Wer noch?“
„Prinzessin Rama und ihr Mann ist bei der Ältesten. Sie kommen später. Sie haben die Exekutive Suite nebenan. Was mich verblüfft, Leila und Peter haben auch eine, weiter hinten im Flur. Na ja. Leila ist ja auch Prinzessin“, antwortete Papa.
„Ich darf leider noch nichts sagen. Strenge Anweisung“, hielt sich Renate aus allem raus.
„Ach, liebster Onkel, Lis und Paul“, grinste dafür Leila. Wirklich, sie grinste! Sie hatte an irgendwas einen Riesenspaß. „Jetzt, wo alle meine Lieben da sind, kann ich wenigstens ein Rätsel lösen. Nicht das, wegen der Ratsversammlung, wo Peter und ich ja auch hin müssen. Zuvor, in etwa einer Stunde, ihr seid glücklicherweise pünktlich, werden Peter und ich, haltet euch fest, wir werden heiraten und heute Nacht die Ehe vollziehen.
Ja, wir waren standhaft. Ihr werdet heute leider auf Kitty verzichten müssen. Die Ehe gilt natürlich nach persischem Recht, das steht mir zu. In Deutschland werden wir noch getrennt leben, bis wir nach deutschem Recht heiraten. Mach dir keinen Kopf, wir hätten warten können, es geht aber darum, dass nur so, Peter als Prinzgemahl gilt und damit stimmberechtigt ist. Zu Hause geht es uns wie euch. Morgen, beim Eintrag ins Stammbuch, seid ihr Trauzeugen.
Renate und Kim auch. Bitte tut mir den Gefallen. „
Nachdem ich Leila und Peter gedrückt hatte, schlossen sich Lis, Kim, Papa und Kikki an, zu gratulieren. Renate wusste es schon. Kitty brachte Champagner. Kikki kam zu mir und fragte, ob es denn bei uns immer so turbulent zuginge. Ich wollte sie beruhigen, sie meinte jedoch, sie fände es ganz toll – so ganz und gar nicht langweilig.
Acht Uhr abends: Trauung in dem Saal, wo wir damals ins Familienbuch eingetragen wurden.
Ich konnte gerade noch Rama und Friedrich begrüßen; deren Augen zeigten, wie bewegt sie waren. Die Älteste nickte uns kurz zu, Renate flüsterte, sie wolle uns danach sehen. Dann begann die feierliche Handlung. Sie glich in groben Zügen der christlichen Trauung. Den Eintrag ins Stammbuch wird es erst nach dem ordnungsgemäßen Vollzug der Ehe geben. Da ist der Clan stur. Ob es sein Recht ist? Ich denke schon.
Nach der Zeremonie begrüßte uns Leila Radama, die Älteste.
„Marni wird euch unterrichten. Ihr seid dem Ruf gefolgt, auch Onkel Bronner kam. Wir haben nichts anderes erwartet und sind glücklich. „
Das Buffet auf der Suite war – nein, es gibt keinen Vergleich. Renate, dafür verantwortlich, hatte extra einen japanischen Koch aufgetrieben, der den frischesten Fisch für Kikki servierte, roh. Als Kikki ihrer Begeisterung dafür stattgab, und Lis gnadenlos zuschlug, musste der Koch los, neue Vorräte holen, denn fast alle wollten ihn versuchen.
Kikki flüsterte Peter etwas ins Ohr. Darauf nahm der einfach den ganzen restlichen Teller mit und der Koch musste nochmals los. Renate lachte wissend. Lis flüsterte mir zu: „Kikki sagte ihm, roher Fisch sei besonders gut dafür. “ Ich hatte bereits genug davon gefuttert …
Wir waren noch nicht fertig mit dem Abendessen, da kam Marni. Sie aß etwas mit. Dann zogen Leila und Peter los, gefolgt von Kitty. Irma ersetzte sie, nicht ohne Lis zuvor liebevoll zu begrüßen, was ein leichtes Stirnrunzeln bei Marni hervorrief.
Ich klärte sie auf und sie lachte. Marni bat, das Buffet weiter zu genießen, wir hätten etwas zu besprechen, in einer halben Stunde seien wir zurück. Der Hunger war größer, als das Interesse daran, was wir wohl zu besprechen haben. Wir zogen los, in ein Zimmer auf dem Flur. Ganz hinten.
„Nun, kurz und knapp“, begann Marni. „Unserer Heimat steht eine Katastrophe bevor. Wir bekommen mit einem wahnsinnigen Mullah, der einen Gottesstaat, nach seiner Vorstellung, aus Persien machen will, drastischen Ärger.
Der Schah ist zu schwach, auch wenn der Mullah wohl bald ausgewiesen wird. Es wird nichts nutzen und unsere Familie macht sich Gedanken. Wir können Jahrhunderte untertauchen, zuvor müssen wir aber retten, was zu retten ist. Totalitäre Staaten nehmen alles Geld, das sie bekommen können. Wie man so oft sah, ist das wohl ihr einziges Ziel. Wir gedenken 90 % unseres Teppichlagers verschwinden zu lassen, bevor überhaupt etwas passiert. Macht euch mit Onkel Bronner Gedanken darüber.
Deshalb ist er da. Der hausinterne Wert ist etwa 12 Milliarden Dollar. Dann haben wir rund 20 Milliarden Dollar in Europa zu investieren. Den gleichen Betrag in Amerika und in Asien. Es kann mehr werden. Für Europa solltet ihr euch Gedanken machen. Den Rest bekommen wir schon hin. Es ist vielleicht ein Schock für euch, wie es einer für Rama und Friedrich war, aber auf dich, Paul, setzt die Familie viel Hoffnung. Du und deine Frau habt Ideen.
Helft der Familie, es ist ja auch euere. „
„Scheiße!“ Sagten ich und Lis gleichzeitig.
„Das Teppichlager kommt zollfrei nach Hamburg. Der Platz ist klar. Über die Modalitäten reden wir. Ich denke Prinzessin Rama und Papa können eine Kooperation bilden, die jedem gerecht wird. Erfahrung und Besitz arbeiten immer gut zusammen“, sagte Lis, ganz harmlos tuend. Ihr Gehirn raste mal wieder, obwohl sie nur zwei und zwei zusammenzählte.
Dabei kam Hannes raus.
„Das hatte ich erhofft. Ich habe mit Renate gesprochen, über ihr Hotel. Ich habe merkwürdigerweise einen gewissen Hans vergessen. Renate brachte mich auf die Idee, in Europa in Hotels zu investieren. In ihres natürlich auch. Das ist bereits abgemacht. Nun noch eine traurige Mitteilung: Renate bleibt noch ein Jahr, sie will das Haus Radama in dieser schweren Zeit nicht alleine lassen. Wir haben uns daraufhin geeinigt, ihr den Status zu belassen, auf immer, doch dazu später mehr.
Es ist uns eine Ehre, mit ihr zu arbeiten und sie hat es sich verdient. Hans ist Geschäftspartner. Er kauft in Kürze Hotels in Europa für uns. Sein Chef ist Rama, eure Stammmutter und, es klingt blöde, muss aber so sein, Renate. Ich kann mir vorstellen, dass das ein wenig viel war. Umsonst haben wir euch aber nicht hierher gebeten. “ Marni atmete tief durch.
„Ich hab da in der Zeitung schon mal was gelesen.
Dass es so schlimm kommen kann, hatte ich mir nicht gedacht. Der Islam war bisher für uns höchstens harmlos. Die Palästinenser hätten uns jedoch zu denken geben sollen. Auf alle Fälle stehen wir, Lis, ihr Papa und ich zum Haus. Das sind wir ihm einfach schuldig. Natürlich können wir ad hock keine neuen Ideen sprudeln lassen, dazu ist das Problem für uns zu neu. Wir werden daran arbeiten. Morgen, im Rat, weiß ich vielleicht mehr.
Telefonkosten, mit vorsichtiger Formulierung, gehen auf Kosten des Hauses, denke ich?“
Marni sah mich mit großen Augen an. „Ja, gehen sie. Du bist wirklich der Sohn, den wir jetzt brauchen. Ich komme mir ganz schäbig vor mit meinem Wunsch, den ich euch vortragen will. Er ist sehr schmutzig und hat nur indirekt mit der Familie zu tun. Wollt ihr ihn hören?“ Sie war plötzlich ganz bleich und sichtlich nervös.
Lis wurde hellhörig.
Ob sie was ahnte? „Ich bin eine Radama, Paul ist ein Radama. Dass wir es nicht geschenkt bekommen, war uns klar. Wir stehen dazu und hören. „
„Dann hört: Ihr wisst, ich bin glücklich verheiratet. Sehr glücklich. Bitte glaubt mir, ich würde nach uralter Tradition mit meinem Mann ins Grab gehen. Es ist unschicklich, was ich jetzt sage, ich habe aber leider keine andere Wahl. Mein Mann ist unfruchtbar, wie die Ärzte bestätigen.
Er weiß es nicht. Ich habe sein Sperma untersuchen lassen und auch mich. Ich kann Kinder gebären. Kannst du Paul, mir da helfen? Ich spreche bewusst mit euch beiden. Es wäre ganz diskret. Oh, ich schäme mich ja so. Nicht nur, weil ich Paul sehr gut, zu gut vielleicht, leiden kann, sondern weil ich – ich muss ein Kind bekommen. Lis, kannst du mir verzeihen, kannst du damit leben?“
Lis konnte und wollte: „Für die Familie.
Für dich. Paul wird es versuchen. Wann und wo? Gleich hier wäre optimal. Paul kann immer, bist du in der rechten Zeit?“
„Ich bin. Was soll ich sagen? Danke ist zu wenig. Dass du darüber schweigen wirst, daran habe ich keinen Zweifel. Oh Allah, gebe mir die rechte Idee, euch zu danken. Nur noch eines, es soll schnell geschehen, rein geschäftsmäßig. Lust sollte möglichst keine dabei sein. Ihr versteht mich wohl, ich liebe meinen Mann sehr.
„
Lis gab mir einen Kuss und verschwand. „Du hast noch viel zu bereden, werde ich sagen. „
Nach knapp einer halben Stunde kam auch ich zurück. Verbotener Weise hat es mir doch Spaß gemacht. Papa war von Lis über die Situation des Hauses bereits informiert. Ich rief Hannes in Hamburg an. Er war verblüfft, als ich sein komplettes Lagerhaus mietete. Er sagte zu, es bereitzuhalten und uns eine Kopie der Versicherungspolice zuzusenden.
Es sei in zwei Wochen völlig restauriert und auf Teppiche eingerichtet. Unser Geld sei im Übrigen bereits überwiesen. Wir gingen zu Bett. Mitzi half gekonnt im Bad. Kikki meinte, das sei ja wie daheim in Japan. Sie schlief mit Kim im Gästezimmer. Lis hatte heute da so gewisse Erinnerungen auszuleben.
Ratssitzung. Als wir ankamen, schlüpfte zuerst Leila in meinen Arm. Die Nacht verlief so, wie sie sollte. Kitty präsentierte dem Rat das bewusste Tuch.
Der Eintrag erfolgte. Wir bezeugten den Eintrag im Stammbuch und Peter ist nun Prinzgemahl. Er war sichtlich mehr an seiner Leila interessiert als am Titel.
Danach wurde über das Problem gesprochen. Das mit den Teppichen hatten wir schnell klar. Papa sagte, er würde das Lager in Hamburg, im Namen von Rama, mir, und seine Tochter verwalten. Es wurden ihm 0,1 % Verwaltungsgebühr pro Jahr zugestanden. Mir schwirrte der Kopf, als ich nachrechnete.
Mir kam der Gedanke, dass große Zahlen auch eine gewisse Magie in sich haben.
Renate kam dran und Hans, als Freund, nicht als Verlobter. Es stand verflucht viel Geld zur Verfügung. Es galt noch Milliarden zu verstecken, wenn man so sagen will. Ich hatte mit meinen Frauen geredet. Renate bezog ich ein. Gin auf Barbados, Luxushotel auf Martinique und Schiffe auf Jamaika fiel uns ein. Unsere Freunde eben. Lis brillierte: Wäsche aus Deutschland.
Investieren, mit mir als Fotograf in der IGDuM. Ich war Sohn, ich nahm trotzdem eine Million, um unser Haus zu renovieren. Dann fiel mir Kikki ein, sie hatte wohl ein paar zukunftsträchtige kleine Firmen geerbt. Sie wurde geholt und hatte schneller ein paar Millionen zur Investition, als sie zählen konnte. Sie war mit 49 % Anteil zufrieden, als Lis, ich und – das erstaunte mich dann doch sehr – Marni und dazu meine ganze Familie Schmitt, ihr Stimmrecht für Kikki anboten.
Das Kikki so reich war, das wusste ich nicht. Dass meine Familie sie als Nebenfrau akzeptierte, auch nicht. War ich doch ein Hurenbock? Kikki war glücklich. Sie bot ganz offiziell ihre Dienste an. Sie wurde zur Vertreterin des Hauses in Ostasien ernannt. Genug Arbeit, jegliche Langeweile zu verscheuchen. Dass sie zuerst noch mit uns nach Deutschland kommen wollte, fand die Familie völlig normal.
Ich gestehe es, erst Lis brachte mich wieder auf Kurs.
Bei so hohen Beträgen, setzt bei mir manchmal was aus. Ich bin halt Fotograf, kein Geschäftsmann. Geschäftsfrauen sind dafür meine Weiber. Ich vertraue ihnen und traue ihnen alles zu.
Nach der Sitzung hatte ich endlich Gelegenheit, Rama und Friedrich so zu begrüßen, wie es sich gehört. Sie kamen mit ins Hotel, der offizielle Anlass ihrer Anwesenheit war ja erledigt. Nach dem sie sich in ihrer Suite umgezogen hatten, kamen sie zu uns.
Kitty und Mitzi flitzten. Mitzi sorgte sich gekonnt um Rama. Es war volles Haus, nur Leila und Peter waren noch in ihrer Suite. Es gab natürlich eine Menge Gesprächsstoff, nicht nur die Situation des Hauses. Unsere Reise, die Hochzeit und alle Neuigkeiten aus Konstanz, waren ebenfalls beliebte Themen.
Das Mittagessen wurde als Buffet serviert, dazu tauchten auch Leila und Peter auf. Leila setzte sich neben Lis, zog sich später sogar mit ihr zurück in unser Schlafzimmer.
Was es da wohl zu besprechen gab? Ich habe es nie erfahren, aber auch nie gefragt.
Am Abend saßen wir immer noch zusammen. Das Buffet war erneuert. Ich erfuhr, dass Abdallah Fünfzig geworden war. Papa und ich honorierten es. Wir erfuhren aber auch, dass er, beim Schutz von Marni und Renate schwer verletzt wurde. Er hatte immerhin sechs Räuber in den Räuberhimmel geschickt. Sagen wir es einfach so: Papa hat ihn als Türsteher angeworben und bekommen.
Die Schwester von Abdallah, ohne ihr wollte er nicht mit, hat er als Hilfe in seinem Haushalt angestellt. Nach Eingewöhnung in Deutschland, soll er später die Bewachung des Teppichlagers in Hamburg übernehmen. Marni, die wieder gegen Neun auftauchte, war erst ein wenig sauer, dann verstand sie, um was es ging. Sie half uns. Schlussendlich, war es eine Familienangelegenheit. Ich zog mich auf ihre Bitte hin, mit ihr und Lis kurzfristig in unser Schlafzimmer zurück.
Lis ging ins Bad, als Marni der Sicherheit halber um ein weiteres Quicky bat. Für den nächsten Tag beorderte sie uns zu sich. Sicher sei sicher. Ich fürchte, auch sie hatte Spaß dabei …
Nach dem Baden, im Bett, ratschten wir weiter. Marni gehörte natürlich nicht zu den Themen. Ach ja, heute hatte ich vier Frauen im Bett: Lis, Kim, Kikki und Renate. Renate bat, wenn Lis nichts dagegen einzuwenden hätte, möchte sie mir morgen, in ihrer kleinen Wohnung, posieren.
Die Bilder sollen vor allem für Hans sein und ihm zeigen, was ihm gehört. Im Übrigen würde sie mit uns zurückfliegen. Sie hat 17 Tage Urlaub und Sehnsucht nach Deutschland. Sie und Lis verzogen sich später ins Gästezimmer. Quatschen.
Die so riesige Schahsuite, wirkte am Morgen fast zu klein. Frühstücksbuffet und alle kamen. Leila war heute die Schönste. Prinzessin Leila Hartmann Radama, steht jetzt im Stammbuch. Lis blinzelte etwas, eine Träne im Auge.
Sicher erinnerte sie sich an damals, als sie meine Frau wurde. Rama und Friedrich präsidierten am Esstisch.
Kikki, unsere Reiseleiterin, klärte den Heimflug. Renate hatte für sich schon gebucht, es ging nur noch um die Bestätigung der Termine. Ich bezahlte ihr das Upgrade von Business in die First. Soviel ist sie uns immer Wert, sagte auch Lis. Wir fliegen übermorgen spät am Abend, wie gewohnt. Kim rief zu Hause an und informierte die Eltern.
Papa informierte seine Frau. Dann rief Lis noch bei Roland an. Ja, die Filme sind da und er würde wie üblich drei Satz Bilder machen. Im Übrigen hätte er sich inzwischen von dem Schreck erholt. Die Vorfahrt des Panzerwagens muss toll gewesen sein. Es wurden Diamanten vermutet, der geringen Größe des Paketes wegen.
Elf Uhr. Abholung zu Marni. Lis und Renate kamen mit. Der gesamte Rest wollte an den Pool, wir sollen halt nachkommen.
Jetzt war erst einmal Marni dran. Es wurde allerlei besprochen, was hauptsächlich Renate anging. Marni legte klar, dass Rama der Chef in Europa ist. Hans solle im Zweifelsfall auch mich um Rat fragen, wo ich ihn geben könnte. Ich sei, sozusagen, der Stellvertreter von Rama. Papa hat die Verantwortung für die Teppiche, da können Rama und ich nur beratend tätig sein. Dass Abdallah nach Deutschland geht, hatte sie inzwischen verdaut. Er soll hier noch geschult werden, dass er auch Deutsch von den Lippen lesen kann.
Seine Schwester wird ebenfalls geschult. Dann kam die Sprache auf Kikki. Mit fiel ihre Einsamkeit ein. Ich entschuldigte mich bei Marni und besprach es mit Lis und Renate auf Deutsch. Schnell hatten wir die Lösung: Die Familie sollte ihr eine Assistentin aus dem Hause mitgeben. Möglichst nach ihrer Wahl, wir dächten aber vordringlich an Mitzi. Sie und Kikki haben sich offensichtlich gut verstanden. Marni fand die Idee gut und wollte nachher mit Kikki darüber sprechen.
Mitzi war zwar noch ihr Mädchen, soll aber gegen Irma getauscht werden, die gerade in Säuglingspflege ausgebildet wird. Der Plan mit ihrem Nachwuchs reifte also schon länger. Ich hatte kein Problem damit.
Dann war Kim dran, meine Schwester. Das Haus war sich nicht zu schade, ihr 50000 Mark für ihr Geschäft zu spenden, als stiller Teilhaber mit 5 %. Das reicht für einiges an Mobiliar. Es ist Marni also doch ein Dank für meine Dienste eingefallen.
Dann wurde Renate entlassen, mit der Bitte, Kikki in einer halben Stunde herzubringen.
„Deine Nebenfrau Renate ist uns fast unentbehrlich. Nicht nur, wegen des enormen Arbeitspensums, das sie leistet, auch wegen ihres Umganges mit dem Personal. Sie wird nicht nur sehr respektiert, sie wird geliebt. Sie hat ein untrügliches Gespür für den rechten Weg, etwas zu organisieren. Sie hat mir, vor nun einem Monat gestanden, was mit euch los ist, dass sie vor hat, Hans zu heiraten.
Sie schwor, dass sie dich aber immer noch liebt, es sei halt in Europa nicht möglich, eine Mehrehe zu haben. Sie wünsche sich jedoch Kinder und das sei mit dir nicht möglich, ohne deine Hauptfrau Lis in arge Nöte zu bringen. Wir haben lange geredet, dann habe ich mich, im Namen der Familie, entschlossen, Hans als Freund zu bezeichnen und Renate ihren Status zu belassen. Da eine Heirat das aber nicht zulässt, hat der Rat sich dafür entschieden, Renate im Stammbuch den Rang einer Baronin zu geben.
In Anerkennung ihrer Leistung. Es ist das erste Mal, dass dieser Titel vergeben wurde. Ein Auszug müsste bei dir zu Hause liegen. Das ist uns Renate wert, du wirst sicher damit zufrieden sein. „
„Natürlich sind wir das. Ich kann verstehen, dass du schon deine Probleme mit unserem Verhältnis hast. Aber es ist so, wie Renate es sagte. Wir schworen uns, zuletzt hier in Persien, im letzten Herbst, dass wir, sie, Lis, ich und neuerdings Kim, meine adoptierte Schwester, eine ewige Gemeinschaft sein wollen …“
„Stets für einander da.
Nur ein potenzieller Ehemann hat gewisse Vorrechte und die eigenen Kinder ebenfalls. Sonst bleibt unsere Gemeinschaft vertrauensvoll und in Liebe an erster Stelle“, vollendete Lis meinen Satz.
„Ich habe es wohl begriffen. Renate sagte mir, dass dies auch von Hans akzeptiert wird. Ohne jegliche Einschränkung. Ganz ehrlich gesagt – ein wenig beneide ich euch darum. Ich hätte in euerem Verbund mit meinem Problem wohl sehr viel weniger Sorgen. Apropos, könnten wir vielleicht noch mal … Ich muss ganz sicher sein.
„
Quicky in ihrem Schlafzimmer. Das müsste reichen, sagte sie, und gestand dann, dass sie es schon ein wenig bedauere, dass wir es nicht mit mehr Vergnügen genießen konnten. Sie erinnerte mich auch noch an meinen Ausspruch, bei unserem ersten Treffen, von wegen der Könige auf Hawaii. Er sei der Auslöser gewesen. Das fand nun Lis ganz irre. Sie hatte sich noch nicht vom Lachen beruhigt, als Renate mit Kikki kam.
Wir verabschiedeten uns. Marni fragte noch, ob ich einen Führerschein hätte. Ich sagte, noch nicht, aber Kim hätte einen.
Später ging ich mit Renate in ihr Appartement. Shooting. Endlich zeigte Renate mal wieder dieses zauberhafte Lächeln, das sie so sehr an ihr liebe. Danach brauchte sie doch ein Quicky. Nach einer halben Stunde waren wir zurück. Lis tat, als hätte sie unsere Abwesenheit gar nicht bemerkt. Kim hatte es nicht bemerkt, sie quatschte mit Papa.
Sie leierte ihm gerade einen schönen Teppich, für sich, aus den Rippen. So was kann sie ganz prima, Papa hat keine Chance gegen ihren Charme.
Am Nachmittag war große Feier. Leila und Peter waren die Hauptpersonen. Unsere Tribüne war ganz schön voll. Als sei es die natürlichste Sache der Welt, saß neben Lis und Renate, auch Kim und Kikki neben mir. Nur Papa blieb, als Onkel, in der ersten Reihe des Volkes.
Es war im wurscht. Mit einer Million im Monat, vom Hause Radama, wäre es mir auch egal.
Marni stellte uns ihren Mann vor. Wir fanden ihn höchst sympathisch. Vor allem bei Lis hatte er sofort einen dicken Stein im Brett als er ihr, auf Deutsch, ein Kompliment über ihr gutes Aussehen machte und sagte, sie sei eine wahre Bereicherung der Weiblichkeit im Hause Radama und höchstens Marni könne ihr das Wasser reichen.
Ich grinste und Lis küsste ihn prompt. Marni sah vorsichtshalber weg. Er sei ein Schwerenöter, das habe er in Europa gelernt. Er sei aber, nach ihrem Wissen, zumindest bisher treu, sagte sie mir später.
Das Fest begann. Zu Ehren des Ehepaars. Als Peter die Goldmünzen ins Volk warf, schnappte Papa sich ein paar davon. Peter zielte auch richtig. Papa verteilte sie später an alle Damen in der Suite, auch an Rama, die sie geschmeichelt annahm.
Wir erfuhren erst jetzt, dass diese Münzen Glück bringen sollen und nie verkauft werden.
Hinter uns stand Abdallah, neben mir kniete Kitty. Als Ouzo in meinen Krug auftauchte, warnte ich Kim. Sie hatte auch welchen. Unauffällig wurde er Abdallah zugespielt. Ich hatte es ihr geraten. Abdallah wagte es, freudig überrascht, zu grunzen.
Kikki erzählte im Bett begeistert davon, dass Mitzi im Dezember, vorläufig für zwei Jahre, zu ihr, als Assistentin kommen würde.
Bis dahin würde sie in den entsprechenden Arbeiten ausgebildet. Auch Japanisch hätte sie zu lernen. Ihre Versorgung wird vom Haus bezahlt. „Dann bin ich nicht nur, nicht mehr alleine, sondern habe einen Berg Arbeit vor mir. Ich muss ja, im Namen des Hauses, selbst rann an die Verwaltung. Als Generaldirektor mit Gehalt. Wenn ihr aber jemals wieder eine Reisetante braucht, diese Freizeit habe ich mir erbeten. „
„Welche Ausbildung Mitzi jetzt hat, das weißt du sicher“, konnte es sich Lis natürlich nicht verkneifen.
„Natürlich. Ich habe lange mit ihr geredet. Sie ist ja noch so jung. Wir bekommen das aber schon hin. In der Beziehung sind wir doch Asiaten. Sonst kommen wir halt einfach mal zu euch nach Stuttgart. Da wird uns Paul sicher wieder aufrichten. Oder nach Rottweil, zu Hans. Das ist vielleicht auch eine Möglichkeit“, rächte sich Kikki lachend und gar nicht japanisch.
„Um unseren armen Paul zu entlasten, könnten Lis und ich ja auch zu dir kommen und du könntest für eine Woche unsere Mama-san sein.
Wäre doch auch eine prima Idee?“, kicherte Kim. Dabei hätte ich doch gerade von ihr, solche Sprüche nicht erwartet.
„Oh was seit ihr für ein perverses Gesindel. Was habe ich da nur erwischt“, jammerte ich daher, vorsichtshalber.
Dann richtete sich Lis abrupt auf. „Paul, es tut mir Leid, aber wir haben in der Hektik völlig unsere Kitty vergessen. Bei ihr brennt es sicher wieder. Wir sind gut versorgt und gestatten dir, das Bett bis morgen früh zu verlassen.
Ich klatschte in die Hände. Kitty kam mit fragendem Gesicht. „Kitty, meine Frauen kamen auf die Idee, mich mal wieder an dich zu verkuppeln. Hast du Lust, machen großes Bumbum?“
„Haben Lust“, sagte sie freudestrahlend. „Fürchten Paul keine Zeit, wenn haben so viele hübsche Nebenfrauen mit sich. Ich auch noch müssen geben Dank für Bilder von Schwester Gillian. Sie fragen, ob Paul können machen viele Bilder in ihre Haus wo arbeiten.
Aber jetzt kommen, Kitty mächtig froh. “ Sie zog mich zu sich in ihre Kammer. „Deine Frauen vielleicht brauchen Gästezimmer. Mein Bett frisch gemacht und sauber. Bitte kommen. „
Kitty war eine völlig ausgehungerte Perserkatze. Sie war noch viel schlimmer als Kim damals, an unserem Badeplatz. Wieder einmal missbrauchte ich einen Sessel, über dessen Rücklehne ich sie hob. Klein Paul hatte plötzlich so richtig Lust auf Kitty. Ich hatte fast das Gefühl in eine Wassermelone zu stoßen, so hart war ich und so nass war Kitty.
Es spritzte zumindest auch so. Nach einer Minute schubberte sie richtig und seufzte dabei — sie war das erste Mal gekommen. Dann ging es im Minutentakt, bis ich von meinem eigenen Sperma rausgestoßen wurde. Kitty nahm sich nicht einmal Zeit laut aufzuheulen, wie sie es so gerne tat, sie wälzte sich unter mir vor, schnappte meinen Schlingel und blies ihn genussvoll wieder auf.
„Spielen an Pussy … muss warm bleiben“, schmatzte sie zwischendurch.
Es gab keinen Grund, das nicht zu tun. Zuvor musste ich sie, mit dem bereitliegenden Handtuch, trockenreiben. So nass hatte ich weder Renate noch Kim je gesehen — Lis auch nicht. Sie ist allerdings meist eher für die ruhigeren Varianten.
Inzwischen war mein Pimmel schon wieder wach. Kittys Muschi verschluckte ihn förmlich. Dieses Mal ließ sie es gemütlich angehen, sie saß auf mir, mir zugewandt. „Bitte nicht bewegen!“, bat sie.
„Das ist doch langweilig“, brummte ich. Und da merkte ich es, ihre vaginalen Muskeln, oder was auch immer, massierten meinen Stab, wie es Lis kaum besser konnte, mit der Hand. Ganz ruhig und gleichmäßig — da gab es auch schon eine kleine Pause; Kitty verdrehte die Augen nach innen, die Wellen der Wohllust liefen über ihren Bauch, sie kam – dann ging es weiter mit der Massage, innen, in ihr.
Ich fürchte, das, was da in ihr steckte, hatte inzwischen die Ausmaße einer Riesengurke. Lange kann ich das nicht aushalten — sie kam schon wieder, an meinen Pobacken lief es feucht hinunter. Nach gut 10 Minuten war es soweit. „Ich komm“, stöhnte ich und schob Ihn noch kräftiger, tiefer in sie, dann schoß ich ab, ich hatte das Gefühl, als ob Kitty 10 cm wachsen würde, sie ließ sich nur nach vorne fallen und — weinte.
Süße Tränen …
Nach einer kurzen Ruhe, lutschte sie schon wieder an mir, wir gingen über zu einer sanften, liebevollen Runde. Nach einer Stunde schnurrte sie nur noch behaglich. Nach einer weiteren Stunde schlief sie. Ich ging zurück zu meinen Lieben. Nur Lis lag noch im Bett. Kim und Kikki waren im Gästezimmer. Zum Gesang der Amsel kamen sie zurück. Lis und ich hatten unsere Morgengymnastik gerade hinter uns gebracht, ohne dabei erwischt zu werden.
„Meint ihr, es bringt etwas, mit Kitty zu ihrer Schwester Gillian in das Hurenhaus zu gehen?“, fragte ich meinen Harem.
„Die Bilder von ihr, im letzten Jahr, waren ja nicht schlecht. Persien ist ja auch schon Asien. Es passt in den vom Verlag vorgegebenen Rahmen“, antwortete Lis. Kim stimmte zu. Kikki hielt sich raus, sie wusste, um was es ging, aber sie kannte die Zusammenhänge nicht.
Als Kitty, mit glänzenden Augen, zum Wecken kam, sagte ich ihr, wenn es den Damen recht sei, ich könne um 10 Uhr da sein. Ich würde eine Stunde für sie opfern, wenn ich die Bilder auch veröffentlichen dürfe. Das Honorar würdet gleich bezahlt. 20 Dollar pro Shooting. Meine Frauen kämen mit. Sie solle uns Bescheid geben.
Nach dem ausgezeichneten Frühstück, holte uns die Schwester von Kitty ab.
Kim und Kikki kamen mit. Lis wurde von Leila okkupiert. In einer Stunde zog ich 6 Filme durch. Die Schwester wusste Bescheid, was ich wollte und hatte ihre Kolleginnen getrimmt. Den Damen kam es vor allem darauf an, ein paar besonders scharfe Aufnahmen zu bekommen. Sie sollen helfen, auch die unfähigsten Kunden zur Funktion zu bringen, wenn man es so ausdrücken kann.
Auf dem Rückflug, hatten wir die ganze First für uns alleine.
Der Service war optimal. Irgendwann quetschte sich Leila zwischen Lis und mich. Sie war so glücklich, wie Lis damals auch, und wollte uns daran teilhaben lassen. Dann fiel Lis etwas ein, sie flüsterte in Leilas Ohr. Die wurde sehr rot im Gesicht. Dann ging Lis mit ihr zu Kim, und bat diese um 50 Dollar. Sie bekam sie natürlich, gab sie Leila und die zog ihren Peter nach vorn zu der kleinen Lounge. Da wusste ich was lief.
Lis grinste. Mein Satansbraten hat Leila zu einem Quicky, hoch in den Wolken, angestiftet. Es beruhigte die Stewardess, als ich ihr sagte, die Zwei hätten erst vor drei Tagen geheiratet. Als sie zurückkamen, servierte sie ihnen Champagner. Leila fand es ganz selbstverständlich, nur Peter schaute etwas hilflos zu mir her. Rama hatte wohl auch etwas mitbekommen, sie drohte mir lachend mit dem Finger, dabei war es überhaupt nicht meine Schuld. Sonst gab es keine Vorkommnisse.
Der Flug verlief äußerst ruhig.
Wir fuhren mit dem Zug nach Stuttgart, die Konstanzer mussten dort umsteigen. Renate fuhr mit Papa und Lis, sie wurde zu Hause abgesetzt. Wir fuhren in einem zweiten Taxi nach Hause.
Ende des Ausschnittes *** Fortsetzung folgt.
Fetische dieser Sexgeschichte: Abenteuer, Arsch, Auto, Beach, Beine, Beziehung, Bruder, Bruder fickt Schwester, Brutal, Champagner, Chef, Das erste Mal, Duschen, EhefrauAlle Fetische von A-Z »
Keine Kommentare vorhanden