Der Flaschengeist Teil 11
Veröffentlicht am 12.03.2025 in der Kategorie AllgemeinGeschätzte Lesezeit: 28 Minuten, 43 Sekunden
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Diese folgende Geschichte ist geistiges Eigentum des Autors der in dieser Community das Pseudonym „Drachenwind“ trägt und von ihm frei erfunden, Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen und/oder Orten sind rein zufällig.
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Für Personen unter 18 Jahre ist diese Geschichte nicht geeignet…
Ich gebe aber auch von vorn herein, zu, die Grundidee für diese Geschichte habe ich aus dem www.
von einem Comic abgekupfert. Als ich dieses Comic mir durchgelesen habe, gab mein Kopfkino keine Ruhe mehr und eine Geschichte war geboren. Der Autor dieses Comic möge mir dieses verzeihen aber seine Fantasie hat meine stark beflügelt. Über manche, etwas nicht ganz stubenreine Ausdrücke möge der Leser auch wohlwollend hinweg sehen, aber ich bin der Meinung, das nur Sie gerade an einigen Stellen in diese kleine Geschichte passen.
Noch eines am Rande: Hinweise, Kritiken, Meinungen und Vorschläge sind von Seitens der Leser ausdrücklich erwünscht.
Sie helfen den Autor seine Geschichte zu verbessern.
Drachenwind
Hier nun meine neueste Geschichte. Wer nun seitenlange Sperma triefende Beschreibungen von aneinander gereihten Sexualpraktiken erwartet, sollte nicht weiter lesen. Dieses Thema Nr. 1 ist aber hintergründig Bestandteil der nicht unbedingt ernst zu nehmenden Geschichte und gelegentlich kommen sexuelle Spielereien vor.
Der Flaschengeist
Teil 11
Geschrieben von Drachenwind
Die letzte Fortsetzung endete wie folgt:
„Doch Mam, hier im Palast brauchst du eine Hilfe und hier habe ich das Sagen.
Du darfst, nein musst mich weiterhin darauf aufmerksam machen, wenn ich was Falsches mache. Du darfst es, denn du bist und bleibst meine Mam! Mütter werden hier besonders geehrt und geachtet. Sie dürfen ihre Kinder zu jeder Zeit sehen und sogar zur Ordnung rufen, egal welche Stellung ihr Kind einnimmt. Genauso, wie eben, brauchst du mich nur zu dir zu rufen, und ich werde erscheinen, Diese gute Tradition behalte ich bei, Mütter haben die größere Lebenserfahrung als ihre Kinder, und ich kann von dir noch vieles lernen.
Sprich am besten mit Oma. Ich muss noch einiges in Ordnung bringen und anfangen, den Staub der Jahrhunderte zu beseitigen. Zumindest ist deine Dienerin die erste, die keine Sklavin mehr ist. „
„Und was ist mit all den anderen Sklaven?“
„Ich werde viel zu tun haben, bei allen Sklaven das Sklavenmal zu beseitigen. Ich muss dabei mit Bedacht vorgehen und vorher dafür sorgen, dass sie irgendwo gebraucht werden, ein Heim haben und dann auch ein nützliches und sinnvolles Leben führen können.
Ich kann nicht so pauschal Knall auf Fall alle Sklaven gleichzeitig vom Schandmal befreien. Du siehst es an deiner Dienerin, sie alle haben keine Familie mehr und würden mit leeren Händen dastehen, eben weil sie so lange Sklavinnen waren. „
Sprachlos sieht sie ihre Tochter an, die ihre Hände vor ihre Brust kreuz und sich vor ihrer Mutter verneigt.
„Mam!“ sagt Jeanie noch und mit einem „Zieeeeeep“ ist sie verschwunden.
„Hallo, Gudrun!“
„Sie? Sind sie die…..“
„Ja, ich bin Jeanies Großmutter und deine Schwiegermutter. So sagt man doch bei euch. Die Kleine ist gut, nicht war? Sie ist uns beiden gut gelungen. Komm, setz dich zu mir, wir habe viel zu besprechen. „
Jeanis Mutter macht es sich bequem, ihre Dienerin setzt sich hinter sie und erwartet ihre Befehle.
„Ah, ich sehe, deine Tochter sorgt gut für dich.
„
„Du meinst dieses junge Mädchen?“
„Ja, deine Dienerin. „
„Ich weiß gar nicht, was ich mit ihr soll, aber eine Sklavin ist sie seit eben nicht mehr. „
„Das ist sehr gut, Jeanie ist ja schneller, als ich dachte. Die Dienerin gehört jetzt aus freien Stücken zu dir, wird deine Wünsche erfüllen und zeigt allen gleichzeitig deine hohe Stellung als Jeanies Mutter, also als Mutter der Herrscherin aller Dschinn.
Da deine Dienerin nun als Freie mit eigenen, freien Willen bei dir geblieben ist, hast du auch ihr gegenüber jetzt eine Verantwortung. Sie wird dir treu dienen, denn anderes hat sie nie gelernt. Ach ehe ich es vergesse, sie ist jetzt natürlich auch eine vollwertige Dschinni und braucht von dir nur noch einen Namen. „
„Ich verstehe das alles nicht. „
„Ich kann mir denken, dass du ganz schön durcheinander bist.
Ich werde dir helfen und alles erzählen. Du musst eines wissen, deine Tochter, meine Enkelin Jeanie ist was ganz Besonderes, sie wird hier vieles verändern. „
„Aber sie ist gerade mal achtzehn Jahre alt. „
„Na und? Es ist für Veränderungen gerade das richtige Alter. Und dass sie viel Vernunft besitzt hat sie bereits gezeigt. Warum, denkst du, dass sie die Rolle einer Mutter gemäß unserer Tradition beibehalten will und somit weiter auf deinen Rat hören möchte? Darauf wird sie nicht verzichten wollen.
Das zeigt auch, dass du ihr viel Liebe geschenkt hast und sie dir bedingungslos vertraut. „
„Und was wird aus den vielen Problemen die die Pubertät auftürmt?“
„Viele lösen sich in dem nun folgenden Trubel von selber auf. Und außerdem, so lange sie noch an ihre Flasche gebunden ist, kannst du sie noch immer beeinflussen und sie lenken. Das ist eine Sicherung, die ich für dich dafür vorgesehen habe.
„
„Und das geht so einfach?“
„Ja, Jeanie muss weiter auf dich hören was sie bisher freiwillig macht. Aber wie sie bisher reagiert hat, zeigt ihre Stärke und ist das Ergebnis deiner Erziehung. Du hast alles richtig gemacht, hast aber noch immer eine große Verantwortung und Einfluss auf sie. Tut mir leid, dass das nun so und etwas verworren ist, ich kannte Jeanie noch nicht als ich alles plante.
„
„Ich bin im Augenblick total durcheinander…“
„Das ist völlig normal. „
„Mal was anderes, ist er etwa auch hier?“
„Du meinst Hassan, mein Nichtsnutz von Sohn und dein Mann?“
„So, so! Ähhh… mein Mann? Wieso verheiratet? Also heißt er Hassan. Wo treibt der sich herum? Und warum nun das ganze Durcheinander?“
„Ich werde dir alles erklären.
Und was meinen Trottel von Sohn angeht, nun ja, er wird in irgendeiner Ecke sitzen und schmollen, weil jetzt eine junge Frau Herrscherin aller Dschinn ist. Jeanie hat schon die ersten Spinnenweben beseitigt, an denen er so liebevoll hängt.
Ihre Backpfeife hättest du mal sehen sollen, als es um dich ging. Sie hat sich ihn so richtig schön zur Brust genommen, weil er sich nicht um euch, speziell um dich gekümmert hat, und du es so schwer hattest.
Ich hätte es auch nicht anders gekonnt. „
„Was? So richtig mit Klatsch und so?“
„Genau, alle fünf Finger sind zu sehen. „
„Ohhhh, Jeanie!“
„Ha, ha, ha, meine Enkelin ist gut, nicht war?“
„Ja, immer für eine Überraschung gut. „
Jeanie ist wieder im Thronsaal und läuft hin und her. Sie überlegt erst jetzt gründlich, wie es weiter gehen soll.
Typisch Jugend.
„Mahsud!“
…“Zieeeeeep“
„Du? Äh Herrin, ihr habt Mahsud gerufen!“
„Aua; verdammter Idiot, kannst du nicht aufpassen? Immer musst du mich herumhetzen. „
„Schweig, Tochter des Schaitan. Glaube mir, Fatima, wenn du dich nicht zusammen reißt, versohlt dir Mahsud erneut deinen Hintern bis er diesmal grün und blau ist!“
„Ach, Fatima! Noch immer so bockig? Du musst doch früher mal eine attraktive Frau gewesen sein und nicht solche verbohrte Furie mit solcher Schwabbelfigur.
Wohin hast du sie gefressen, wo ist sie geblieben?“
„Was willst du denn von mir, du ungezogene …. Verdammt der Ring! …..Äh Herrin! Verzeihung. “ stammelt die verdutzte Fatima und verbeugt sich ganz schnell auf den Knien vor Jeanie.
„Mahsud, Mahsud, du hast noch viel Arbeit vor dir, um aus ihr wieder eine vernünftige Frau und Dschinni zu machen“
„Ja, junge Herrin, in der Tat, es ist äußerst fatal, dass der Ring jetzt dir gehört, sehr fatal.
Mahsud ahnt fast, dass du Mahsud jetzt bestrafen wirst. Junge Herrin, das ist nicht sehr wünschenswert für Mahsud. Nein, nein, armer Mahsud!“
„Warum glaubst du, dass ich dich bestrafen werde. Kennst du einen Grund dafür?“
„Weil Masud versucht hat, aus dir eine devote Dienerin deines Herrn und Meisters zu machen? Weil Mahsud dabei versagt hat?“
„Und was glaubst du, wie deine Strafe aussehen wird?“
„Wenn ich es so recht bedenke, wird Mahsud mindestens für 500 Jahre oder mehr zusammen mit dieser Nervensäge an der Kette in eine Flasche eingesperrt.
Das ist für Mahsud schlimm. Sehr schlimm. „
„Waaaas? Mit diesem Kerl zusammen in eine Flasche? Der prügelt mich dauernd. Das kannst du nicht tun!“
„Warum sollte ich nicht, Fatima? Wie ich Mahsud kenne hast du die Strafen bestimmt verdient. Dann hat doch Mahsud genügend Zeit für deine Erziehung. „
„Junge Herrin, Mahsud bittet dich, ihn nur alleine einzusperren. Bitte gewähre mir diese kleine Gunst, diese Frau ist unmöglich, wahrlich junge Herrin, unmöglich.
„
„Dann sei viel strenger zu ihr Mahsud, bis sie es gelernt hat. „
„Und wo wird Mahsud sie erziehen?“
„Kennst du das hier?“
„Ja, junge Herrin, es sind die Insignien eines Wesirs. Warum zeigst du sie Mahsud?“
„Weil es ab sofort deine sind. Du wirst dich weiter um die Ausbildung der Dschinnis sorgen, mit einer Einschränkung oder besser Änderung.
Du wirst sie im Gegensatz zur bisherigen Vorgehensweise alle zu selbstbewussten jungen Frauen und Dschinnis erziehen, die ihre Aufgaben zwar erfüllen aber ihrem Meister stolz und eigenständig gegenüber treten. Alles, was sie für ihren Meister tun sollen, muss ab sofort freiwillig sein. Sie entscheiden selber, wie weit sie gehen wollen und ihrem Meister dienen. Keine Duckmäuserei mehr. „
„Oh, junge Herrin, du zerstörst unsere Ordnung. „
„Nein nicht zerstören, Mahsud, ich ändere und verbessere sie.
Nur die Ehrung der Mütter durch ihre Kinder soll beibehalten werden. „
„Das wird eine schwere Aufgabe für Mahsud, wirklich schwer und dann noch mit Fatima an der Kette. „
„Sei nicht so niedergeschlagen, Mahsud. Sie wird deine Diplomarbeit sein und du kannst mit ihr die neue Ordnung testen! Also nimm die Insignien und, Wesir, erfülle dein Amt gewissenhaft“
„Unangenehm, sehr unangenehm, junge Herrin, bei dir habe ich, Mahsud, versagt, als du nur eine junge Dschinni warst.
„
„Mahsud, du hast nicht versagt, du hattest so wieso keine Chance. Mache dir eines klar, du hättest es bei mir nie geschafft, dazu war und bin ich zu sehr Mensch der jetzigen Zeit und ich habe auch noch meine Mutter an meiner Seite, der ich gehorche, sie hat mich zur Selbstständigkeit erzogen und hätte deine Erziehungsversuche auch nicht zugelassen. „
„Oha, das waren für Mahsud gleich zwei Frauen als Gegnerinnen, da musste Mahsud ja den kürzeren ziehen.
„
„Genau! Betrachte unser erstes Zusammentreffen einfach als unser Kennen lernen. Nimmst du dein neues Amt nun an?“
„Ja, Mahsud hat ja keine andere Wahl. „
„Stimmt! Du bist am Besten dafür geeignet. Dann beginne!“
Einer im Sinn. 18 weitere müssen noch her, denkt Jeanie und überlegt sich, wo sie noch Kandidaten findet, die Amt und Würde nicht so schnell missbrauchen.
Tief in Gedanken versunken schlendert sie durch den Palast.
Heimliche Blicke der Palastdienerinnen folgen ihr. Sie wundern sich, dass Jeanie als Dienerin nicht arbeitet. Mach einiger Zeit kommt sie schließlich zum Eingang, wo sie wieder von einer Wache aufgehalten wird.
„Halt, junge Dienerin, wo willst du hin? Hast du nichts zu tun?“
„Doch, eine ganze Menge, und ich will nur ein bisschen raus in die Stadt und sie mir ansehen. „
„Du bist gut! Wovon träumst du denn? Wer hat dir denn diesen Floh uns Ohr gesetzt? Du bist nur eine kleine Dienerin und musst hier deine Arbeiten verrichten.
Es ist besser, Kleines, wenn du wieder an deine eigentliche Arbeit gehst. „
„Welche Arbeit meinst du? Ich bin bereits voll beschäftigt und habe viel um die Ohren. „
„Das sehe ich, du machst mit mir wohl einen Witz? Also los, genug jetzt, geh lieber zurück. Ich möchte nicht, dass du wegen Ungehorsam bestraft wirst, dazu bist du viel zu hübsch. „
„Danke! Aber ich mache das einzige Richtige! Nur du hältst mich auf, warum?“
„Das ist meine Aufgabe.
„
„Du willst mich also nicht raus lassen?“
„Nein, junge Dienerin! So gerne ich mit dir rede, aber gehe endlich lieber wieder zurück an deine Arbeit! Es ist besser für dich. „
„Na gut! Schön, schön, kennst du diesen Ring?“
„Aaaa aaaaber dann… ähm aber dann bist du… oh Verzeihung dann sind sie unsere neue Herrin? Bitte verzeiht mir meine Dreistigkeit. “ Mit diesen Worten kniet sich der Wächter vor Jeanie hin und verneigt sich.
In seinen Augen hat er einen großen Frevel begangen und die neue Herrscherin, auch wenn er sie nicht kannte und es nur eine Frau ist, geduzt.
„Komm, höre sofort auf dich wie ein unreines Tier im Dreck zu suhlen und erhebe dich endlich. „
„Und was ist mit meiner Strafe?“
„Welche Strafe denn?“
„Weil ich euch…“
„Oh Mann! Höre auf damit, es reicht!“
„Ja, Herrin, aber eure Kleidung hat mich getäuscht.
Warum tragt ihr diese einfache Kleidung einer Dienerin?“
„Weil sie mir gefällt und sehr bequem ist. Außerdem möchte ich nicht, das sich so viele vor mir im Dreck rumsuhlen, so schmutzig ist der Palast doch gar nicht. „
„Aber damit kann man euch immer verwechseln. „
„Ich werde dann schon alles wieder ins Lot bringen, wenn ich es will. „
„Wollt ihr wirklich alleine so in die Stadt?“
„Ja, warum nicht?“
„Dann lasst euch wenigstens von einigen Wächtern begleiten.
So wie ihr ausseht können die Sklavenjäger euch einfangen und verkaufen. “ Gleichzeitig mit diesen Worten betätigt er einen verborgenen Hebel neben dem Tor.
„Der muss erst geboren werden, der mich fangen will. „
„Bitte, Herrin, es ist nur zur Sicherheit. Sie brauchen ihnen nur das Brandmal auf eure Schulter einbrennen und ihr seid gefangen. Wer weiß, wer sonst nach euch den Ring tragen wird. „
„Hat er wirklich so eine große Bedeutung?“
„Ja! Da kommen eure Begleiter!“
„Eigentlich will ich keinen großen Bahnhof, aber wenn es sein muss.
Vielleicht kann ich sie gebrauchen. „
„Was ist Bahnhof, Herrin? Egal, es ist nur zu eurer Sicherheit, bitte erlaubt uns unsere Aufgaben gut zu erfüllen. „
„Na gut, sie sollen mir folgen, aber lasst genügend Abstand bis ich euch rufe und so lange nichts passiert. „
„Wer ist sie?“
„Unsere neue Herrin! Also achtet auf sie und befolgt ihre Befehle. „
Auch diese vier Wächter fallen vor Jeanie auf die Knie.
„Wir hören und gehorchen. „
„Jetzt erhebt euch gefälligst oder säubert ihr gerne den Fußboden?“
„Aber Herrin, wir erweisen euch und dem Ring doch nur unseren Respekt. „
„Eine leichte Verbeugung im Stehen tut es auch. Ach noch eines Wächter, warum bist du mit mir so vernünftig umgegangen und hast mit mir ganz normal gesprochen, obwohl ich scheinbar nur eine einfache Dienerin bin.
„
„Wie vernünftig? Es ist doch ganz normal so. Warum soll ich nicht?“
„Es ist eben nicht selbstverständlich einer einfachen Dienerin höflich und normal gegenüber zu treten! Kennst du diese Sachen hier?“
„Es sind die Insignien des Wesirs, der für die Wachen verantwortlich ist, Herrin. „
„Sehr gut! Nimm sie, es sind ab sofort deine! Wesir, geh sofort an deine Arbeit. „
„Ääähm …wieso? Warum ich?“
„Weil du einen vernünftigen Eindruck machst und weißt, wovon du redest, also nimm die Insignien.
„
„Ich werde euch nicht enttäuschen, Herrin!“
„Das ist gut! Und ihr vier Musketiere, folgt mir mit Abstand. Abmarsch und vergesst nicht, ihr greift nur ein, wenn ich euch rufe. „
„Ja, Herrin!“
Es ist wie bei den 18 kleinen Negerlein, nur das es 18 waren, denkt Jeanie, jetzt sind es nur noch zehn, nur noch zehn, na prost Mahlzeit. Leise eine Melodie summend schlendert Jeanie frohgelaunt den kurzen Weg vom Palast zur Stadt.
Die vier Wächter folgen ihr, so ganz wissen sie nicht, was sie davon halten sollen. Am meisten verwirrt sie, dass ausgerechnet eine junge Frau ihre neue Herrscherin sein soll, zumal Frauen doch nur eine einzige Aufgabe haben. Das sie auch noch in einen einfachen Gewand einer Dienerin herumläuft können sie schon gar nicht verstehen. Ein Herrscher hat immer prunkvoll auszusehen. Sie haben noch nie erlebt, dass ein Herrscher auf seinen eigenen Füßen zur Stadt geht.
Neugierig schaut sich Jeanie in der Stadt um, in der ein sehr reges Treiben stattfindet. Alles sieht so aus, wie ein jeder Mensch der nördlichen Hemisphäre sich das Leben im Mittelalter in einer orientalischen Stadt vorstellt. Sehr viele Menschen wuseln durch den Basar. Auf einer freien Fläche in der Mitte des Basars sieht Jeanie mit aufkommendem Ärger ein Podest auf dem junge Sklavinnen verkauft werden sollen. Im Vordergrund steht ein sehr stabiler, eiserner Käfig in dem auch eine Frau eingesperrt ist.
Sie ist sehr groß, ihre Figur ist für eine Frau sehr muskulös. An ihren Armen und Beinen sind sehr stabile Ketten angelegt worden. Obwohl sie keine Kleidung an hat, steht sie mit einer stolzen Haltung im Käfig. Ihr Blick zeigt deutlich ihre Verachtung über das Geschehen.
Marktschreierisch versucht der Händler seine Ware an den Mann zu bringen. Jeanie ärgert sich richtig über den Verkäufer, als dieser wie selbstverständlich einem Mädchen an ihre Brust anfasst und sie dem Publikum wortreich nackt präsentiert.
Mit der Absicht, diesem Treiben ein Ende zu machen, geht sie zu dem Podest,
„Hey, du Krämerseele, hör sofort mit diesen unwürdigen Machenschaften auf! Lass deine Onanierkrallen von dem Mädchen. “ ruft Jeanie laut dem Händler zu. Der stutzt einen Moment und sieht sich Jeanie von Kopf bis Fuß an. Staunend stehen die Schaulustigen vor dem Podest, das Gemurmel weicht einer totalen Stille. So etwas haben sie noch nicht erlebt, dass eine junge namenlose Frau und Dienerin so herrisch mit dem Sklavenhändler spricht.
„Ahhh, du bist ein Geschenk des Himmels, eine Dienerin ohne Kennzeichnung des Besitzers läuft hier so einfach rum, also bist du zur Jagd freigegeben. Komm her, mein Täubchen, lass dich in Ketten legen, du wirst mir mit deiner Schönheit viel Gold einbringen. Ali, Hassan! Packt sie und bring diese Schönheit zu mir her, auf dass ich ihr Ketten anlegen kann! Seit aber dabei vorsichtig, ich willen kein blauen Fleck an ihr sehen, die schädigen nur das Geschäft.
„
„Nicht nötig, du Krämerseele, ersten gehöre ich mir selbst und sonst niemandem, ich komme sowieso freiwillig zu dir und zum zweiten werde ich dich lehren, dass Frauen nicht so ohne weiteres angetatscht werden dürfen und keine Handelsware sind. „
Jeanie blickt sich kurz um und sieht, dass die vier Wächter sich bereithalten. Sie gibt ihnen ein Zeichen sich noch etwas zurück zu halten.
„Du bist ganz schön arrogant und frech für deinen Stand.
Dein zukünftiger Besitzer wird bei dir viel Erziehungsarbeit leisten müssen. Aber vorher wirst du mir meine Nacht versüßen und anschließend bekommst du für deine Frechheiten die Rute auf deinen nackten Fußsohlen zu kosten, du sollst schließlich keine Striemen am Körper haben. „
„Du bist zu gütig, aber dazu wird es erst gar nicht kommen, nur meine Mutter alleine darf mich erziehen!“
Immer noch erbost über das Geschehene klettert Jeanie die Treppe an der Seite des Podestes hoch, sie ist langsam wütend geworden.
Oben angekommen wollen sich die Gehilfen des Händlers auf sie stürzen. Der Sklavenhändler hat unterdessen schon Handfesseln für Jeanie in der Hand.
„Halt, bleibt sofort stehen oder ihr bereut es für den Rest eures erbärmlichen Leben! Und du Wurm, lässt sofort die Frau aus dem Käfig frei, aber zügig!“
Es wird noch ruhiger, so dass man hören könnte. wenn eine Stecknadel zu Boden fallen würdet, dieses Schauspiel könnte für die Zuschauer interessant werden.
Einige bedauern die scheinbar mutige Dienerin.
Solch ein selbstbewusstes Auftreten einer jungen Frau und Dienerin sind sie nicht gewöhnt und die Gehilfen halten einen Moment verdutzt ein. Jeanie geht währenddessen weiter auf den Händler zu und kehrt den Gehilfen absichtlich ihren Rücken zu. Aus dem Käfig wird sie mit einem erstaunten wachen und interessierten Blick verfolgt, als die beiden Gehilfen sich erneut auf Jeanie stürzen wollen. Sie wird von der Gefangenen laut gewarnt, Jeanie hat aber mit dieser Reaktion gerechnet und diesmal ist ein lautes „Zieeeeeep“ zu hören und zwei schwarzweiß gefleckte Zwergpinscher rennen kläffend auf dem Podest herum, einen Augenblick ist der Händler sprachlos.
„Was fällt dir ein, hier deine lächerliche Magie anzuwenden. Wo ist dein Brandzeichen, das dich zähmt und deine Magie blockiert? Für diesen Frevel werde ich dich jetzt solange auspeitschen, bist du deine Magie von selber aufgibst oder deine Haut sich vom Körper streifenweise abfällt. „
„Davon träumst du Wurm aber nur. „
Jeanies selbstbewusstes Auftreten bringt ihn total durcheinander, sie legt mit einer provozierenden Pose noch eines drauf.
„Los, du Ausgeburt der Kloake, ich habe dir den Befehl gegeben, diese Frau aus den Käfig zu lassen und nimm ihr die Ketten ab! Ich bin gnädig zu dir, du darfst sie dir selber anlegen und dich in den Käfig stellen. Wird’s bald? Sofort!“
„Wie kannst du es wagen, meine Gehilfen zu verwandeln und vor allem mit mir, einen Mann so zu reden!“
„Ich sehe hier kein Mann, nur einen Haufen stinkendes Fleisch der rumplärrt.
Du meinst wohl, nur weil du einen Schwanz vorne in der Hose hast, bist du besser als diese Kläffer? Ich erkenne nichts, was dich von ihnen im Wesentlichen unterscheidet. „
Zitternd vor Wut versucht der Sklavenhändler Jeanie zu antworten, die mit einem spöttischen Grinsen vor ihm steht.
Beide Pinscher springen während dessen ständig kläffend an seine Beine hoch und wollen seine Aufmerksamkeit. Ärgerlich befördert er einen Kläffer mit einem Fußtritt zu Seite, der Zweite verbeißt sich darauf hin sofort in sein Bein und wird nach kurzer Zeit vom Zweiten am anderen Bein unterstützt.
Auf der Bühne vor Schmerz rumhüpfend versucht der Händler die beiden Kläffer mit Verrenkungen los zu werden. Die albernen Bewegungen ergeben ein komische Bild und regen die Zuschauer zu einem heftigen Lachanfall an, selbst Jeanie kann sich der Komik dieser Situation nicht entziehen und das Lachen sich ebenfalls nicht verkneifen.
Nach einigen schmerzhaften Bissen der Pinscher gelingt es dem Händler beide Hunde im Nacken zu ergreifen und sie wütend in die Menge zu schleudern, die von zwei Zuschauern aufgefangen werden.
So finden sie als Hündchen sehr schnell ein neues Zuhause.
Wütend will der Händler Jeanie mit seiner Magie bestrafen doch zu seinem Entsetzen ist deutlich zu sehen, wie seine Magie von der Jungen Frau einfach abprallt und verpufft. Jeanie steht mit einem absichtlich angenommenen gelangweilten Gesichtsausdruck und die Arme in ihren wohlgeformten Hüften gestemmt vor dem Händler.
„Guter Versuch, aber nicht gut genug. Und jetzt lass sofort diese Frau aus den Käfig.
„Nein, du Tochter des Scheitans!„
„So, so! Ich wünsche dir für deine Zukunft ein recht erfülltes Leben“ wird er auch noch von Jeanie verhöhnt und sie legt los. Das erste „Zieeeeeep“ verpasst den Händler schwere Arm- und Fußfesseln und das Brandzeichen, das zweite „Zieeeeeep“ sperrt ihn nackt mit einem straff sitzenden Keuschheitsgürtel in den Käfig, befreit gleichzeitig die Frau daraus und mit dem dritten „Zieeeeeep“ befreit sie noch die anderen Gefangenen von ihren Ketten.
Mit einigen weiteren „Zieeeeeeps“ stehen alle Frauen zum Schluss vernünftig bekleidet auf den Podest. Jeanie gibt ihrer Begleitung ein Zeichen und die Wachen kommen zu ihr.
Sie kommen zu Jeanie und verneigen sich mit vor der Brust gekreuzten Armen vor ihr. „Was befielst du uns, Herrin?“
„Bringt diesen Abfall sofort zum Aufseher für die Abwasserkanäle, bis zu seinem Lebensende soll er die Sonne nur noch selten sehen und in Ketten gelegt schwer arbeiten.
Der Aufseher soll ihn, so wie er ist, mit den Ketten und Keuschheitsgürtel in die Kanalisation einsperren, die der Gefangne ab sofort gewissenhaft zu reinigen hat. Ein schweres, zusätzliches Gewicht ist an seine Fußkette anzubringen. Macht er seine Arbeit nicht richtig, so ist er sofort hart zu bestrafen. Ach so, nebenbei noch, der Aufseher soll unverzüglich alle seine anderen Sklaven frei lassen, sonst darf er der Kanalratte helfen. Er hat ihnen allen sofort Arbeit zu geben, weiter für ihr Unterkunft und Kleidung aufzukommen, sowie sie angemessen zu entlohnen.
Wenn er der Meinung ist, diesen Befehl nicht befolgen zu müssen, so darf er den Gefangenen genau so ausgerüstet begleiten. „
„Ja, Herrin. Wir hören und gehorchen. „
Mit großem Staunen verfolgen die Zuschauer das Geschehen und können nicht so richtig begreifen, was geschehen ist, vor allem, dass die Palastwachen so ehrfurchtsvoll mit der jungen Dienerin umgehen. Sie fragen sich, wer ist diese Augenweide von Dienerin. Dadurch angeregt entbrennt auf dem Basar eine lebhafte Diskussion.
Vor allem die Frage, wer diese junge Frau ist, erregt die Gemüter sehr. Sollte sie etwa die neue Herrscherin sein von der hinter vorbehaltender Hand gemunkelt wird, die unter den Männern mit Sorge um ihre Vorherrschaft erwartet wird. Aber ein Herrscher entfaltet immer seinen Prunk, wird in einer Sänfte getragen und geht nicht zu Fuß durch die Stadt.
Die Frau aus dem Käfig steht neben Jeanie und zupft die ganze Zeit nervös an ihrer neuen und sauberen Kleidung herum, irgendwie scheint sie sich nicht wohl zu fühlen.
„Was ist los Schwester, gefällt die deine neue Kleidung nicht?“
„Wenn ich ehrlich sein soll, nein! Meine Rüstung und meine Waffen wären mir lieber. „
„Nanu? Wer bist du denn? Wie heißt du?“
„Ich bin Melissa, eine Kriegerin des Steppenvolkes. „
„Ist es das Volk, das nur von Frauen angeführt wird und bei dem die Männer ihnen gehorchen müssen?“
„Ja!“
„Gut Melissa, du bist jetzt wieder frei und kannst zurückkehren.
„
„Nein, das kann ich eben nicht. „
„Wieso? Du konntest doch nichts für deine Gefangenschaft. „
„Nein, nur ich habe meine Ehre verloren. „
Verlegen zupft sie die ganze Zeit wie ein kleines Schulmädchen weiter an ihrer Kleidung. Es ist ein seltsames Bild, diese kräftige, stolze Frau so verlegen zu sehen. Die Neugier von Jeanie ist geweckt.
„Ich verstehe das nicht.
Was meinst du damit?“
„Erst wurde ich verleumdet und dann verstoßen. Meine eigene Schwester hat mir mit dem Brenneisen das Mal gesetzt und mich an den Sklavenhändler verkauft. Ich habe nicht bemerkt, dass sie vor Neid auf mich zerfressen ist, weil ich von uns beiden die bessere und geachtetere Kriegerin war. „
„Was willst du jetzt machen, so ganz ohne Heimat? Kannst du denn nicht zurückkehren und alles richtig stellen.
„
„Ich kann nur zurückkehren, wenn ich wieder eine sehr berühmte Kriegerin bin und wieder einen geachteten Namen habe, erst dann finde ich endlich Gehör und kann alles richtig stellen. Ich weiß nicht, was ich jetzt machen kann. „
„Habt ihr nicht auch eure Magie?“
„Das schon, aber du weißt, dass das Brandzeichen auf meiner Schulter sie blockiert! Es verhindert laufend, dass der Gekennzeichnete sein Magie anwenden kann.
„
„Kannst du es nicht selber beseitigen?“
„Nein, aber danke für deine Befreiung!“
„Wohin gehst du jetzt?“
„Ich weiß es nicht“
„Aber ich!“
„Wie meinst du das? Wer bist du eigentlich? Deine Kleidung zeigt, dass du eine Dienerin bist, aber dein Auftreten entspricht nicht deiner Bekleidung. „
„Mein Name ist Jeanie. Eigentlich bin ich doch beinahe eine Dienerin, irgendwie habe ich gerade begonnen, dem Volk zu dienen.
Es liegt vieles im Argen und ist so verstaubt. Willst du mir beim Staubwischen helfen?“
„Staubwischen? Du bringst mich ganz durcheinander. Wie meinst du das?“
„Macht nichts, komme mal kurz in das Sklavenzelt und ich werde dir deine Fragen beantworten. „
Melissa schaut nun Jeanie erstaunt an und geht, gefolgt von Jeanie ins Zelt.
„Knie dich bitte hin, du bist zu groß, ich will mir das Siegel noch einmal genauer betrachten.
„
„Warum?“
„Tue es bitte einfach. „
„Na gut“
Mit einigem Zögern kniet Melissa vor Jeanie die um sie herum geht und sich das Brandzeichen endlich genauer ansieht. Es ist als Brandmal sehr fein gearbeitet und es ist das Siegel Salomons. Sanft legt sie ihre Hand mit dem Ring auf das Zeichen und konzentriert sich. Der Ring leuchtet kurz hell auf.
Melissa merkt einen kurzen, stechenden Schmerz. Erschrocken springt sie auf.
„Was soll das? Was machst du?“
„Nicht schlimmes! Siehe auf deine Schulter!“
Melissa muss sich etwas verrenken um sich das Siegel anzusehen aber findet es nicht mehr. Erstaunt blickt sie Jeanie an.
„Du brauchst nicht zu suchen, es ist weg!“
„Was? Wie?……… Nur derjenige, der die Beschwörung ausgesprochen hat.
oder Träger des Ringes der Macht kann eine fremde Beschwörung beseitigen,“
„Meinst du den hier?“
„Duuuuu? Du bist die neue Herrscherin von der seit kurzem so viel im Verborgenen hinter vorgehaltener Hand erzählt wird. „
„Ja!“ kommt es schlicht und einfach von Jeanie, die gleichzeitig die erstaunte Melissa daran hindert, wieder vor ihr zu knien.
„Lass es sein! Keine Frau muss sich vor mir im Dreck wälzen.
Der Kniefall eben war dein Letzter in deinem Leben. „
„Danke, Herrin, für deine Befreiung. Jetzt verstehe ich auch dein Auftreten richtig. „
„So, so. Na gut! Du darfst mich Jeanie nennen, das ist mein Name, dieses ständige Herrscherin hier, Herrscherin da mag ich nicht so gerne. Alle die das sagen, sind doch viel älter als ich. Sprich noch nicht soviel darüber, wer ich wirklich bin. Ich möchte keinen großen Trubel um meine Person.
Ach, ehe ich es vergesse, nimm das hier, du kennst es bestimmt?“
„Ich habe davon gehört, es sind die Zeichen eines Wesirs, aber warum gibst du sie mir?“
„Weil es ab sofort deine sind! Ich will, dass du dich besonders um alle Sklavinnen kümmerst und ihnen ihre Freiheit wieder gibst. Mit deiner wieder gewonnenen Magie kannst du ab jetzt die Male bei ihnen beseitigen, weil ich dir dafür diese Fähigkeit gegeben habe.
Deine Insignien als Wesir werden dir dabei helfen. Alle, die danach freiwillig bei ihren ehemaligen Herren bleiben und dienen wollen, können bei ihm als freie Frauen bleiben. Ihr ehemaliger Herr hat sie auf jeden Fall angemessen zu entlohnen. Die Sklavinnen hier auf der Bühne sollen dir als deine Gehilfinnen dienen und dir dabei helfen. Bilde sie nebenbei in die Kunst des Kämpfens aus. Zuerst räumst du im Palast auf, da gibt es viele Sklavinnen.
Keine soll ihr gewohntes Zuhause verlieren. Keine von ihnen soll in der Zukunft zu nichts gezwungen werden, was sie selber nicht wollen. Gib ihnen sinnvolle Arbeit im Palast, am Besten die, die sie als Sklavin machen mussten und sorge für ihr Auskommen und die, die gehen wollen, lass sie gehen, nachdem du ihnen genügend Gold als Lohn für ihre Arbeit gegeben hast, von dem sie zukünftig leben können. „
„A… aber ich habe keine Ahnung davon, ich bin nur eine Kriegerin!“
„Doch hast du.
Denke nicht an diesen Quatsch, höre einfach auf dein Herz und du wirst das Richtige tun. Also was ist, willst du diese Aufgabe übernehmen?“
„Ja, Herrin, ich danke dir für dein Vertrauen. Was geschieht mit den männlichen Sklaven?“
„Die lasse ebenfalls unter denselben Bedingungen frei. Nur die, die als Strafe wegen eines richtigen Verbrechens zu Sklaven wurden, prüfst du genauer und entscheidest dann. Zu schnell wurden sie zu Sklaven gemacht, es reichte schon einen höher Gestellten aus Versehen anzurempeln.
„
Mit ihrer natürlichen, stolzen Haltung verlässt Jeanie, gefolgt von Melissa das Zelt und geht zu den ehemaligen Sklavinnen. Die stehen in einem Grüppchen, irgendwie verloren wirkend, beisammen und machen einen verwirrten Eindruck.
„So Mädels, das hier ist Melissa, folgt ihr bitte, sie wird euch alles erklären. „
Die Menge vor dem Podest hat sich durch das beherzte Eingreifen der Palastwachen mittlerweile größtenteils zerstreut, gut für Jeanie, sie hat genug für Aufsehen gesorgt.
Ihr kleines Geheimnis soll noch etwas unentdeckt bleiben. Sie muss noch 18 neue Wesire finden. Ihre vier Begleiter sind inzwischen zu ihr gekommen und Jeanie geht, nun erneut gefolgt von ihnen, sich die Stadt weiter anzusehen. Der Vorfall auf dem Basar ist Gesprächsstoff überall in der ganzen Stadt. Und die Frage aller Fragen ist, wer ist diese junge Dienerin, ist sie wirklich die neue Herrscherin?
So drei Wesire habe ich nun, fehlen nur noch neun, denkt sie und hält nach weiteren Kandidaten Ausschau, nach Menschen, die sich aus der Masse hervorheben.
Im Laufe der nächsten Zeit hat sie weitere Wesire gefunden. Die Zusammensetzung ihres neuen Rates besteht nun aus 18 Frauen und vier Männer, eine richtige Revolution.
Langsam schlendert sie vergnügt zum Palast zurück und überlegt sich dabei, ob sie ihren Erzeuger doch zum Großwesir und damit gleichzeitig zum Regenten ernennen soll. So ganz ist sie sich noch nicht schlüssig. Am Eingang entlässt sie ihre Begleiter und erscheint mit einem „Zieeeeeep“ in den Räumen ihrer Großmutter, wo sie eine sehr nervöse Mutter vorfindet.
Eine Begegnung mit Jeanies Erzeuger steht ihr bevor.
„Jeanie, Kind, was hast du nun schon wieder angestellt? Es herrscht im Palast eine sehr große Unruhe, und es wird so viel getuschelt. Die Dienerin hat mir das erzählt. „
„Ach, Mam, weißt du eigentlich habe ich nichts getan, nur so ein bisschen Staub aufgewirbelt und mir dabei neue Wesire gesucht, die die Welt der Dschinns regeln sollen. „
„Kind, du hättest mal das dumme Gesicht meines Sohnes sehen sollen, als die ersten Frauen mit den Insignien eines Wesirs erschienen.
Es war wie ein Erdbeben. Einfach köstlich! So habe ich mich schon lange nicht mehr amüsiert. „
„Was glaubst du, Oma? Wird mein Erzeuger in die gleiche Richtung mit ziehen, wenn ich ihm diese Macht anvertraue?“
„Ich weiß es nicht, Kleines, aber ich werde aufpassen und ihm rechtzeitig auf seine Finger klopfen, wenn er in die falsche Richtung geht. Letztendlich muss er noch immer auf mich hören. „
„Das ist gut, allzu oft kann ich hier nämlich nicht aufräumen, dafür habe ich mir doch gerade diese Helfer gesucht.
Alle neuen Wesire sind außergewöhnlich und werden das Leben hier verändern. „
„Hi, hi, hi, das Beste ist diese Melissa, mit ihr hast du total den Vogel abgeschossen. Wenn du hier immer wie ein Sturm durch den Palast fegst ist sie ein Orkan. Das Dumme Gesicht deines Vaters hättest du sehen sollen als sie seinen Harem leerte. So ganz ohne Trubel ging das ja natürlich nicht ab, mein Herr Sohn musste unbedingt den Hausherren und Herrscher rauskehren.
„
„Noch hat er nichts zu sagen und ich weiß auch nicht, ob ich ihm diese Verantwortung übergeben kann. „
„Dafür bin ich doch da und außerdem hat Melissa ihn schon von seinem Thron als Mann herunter geholt. Du glaubst gar nicht, wie ihre Backpfeife bei ihm geklatscht hat, einfach köstlich. Vor Schreck hat er sich auf seinen Hintern gesetzt. Jetzt hat er zwei Handabdrücke im Gesicht, auf jeder Seite einen und die noch von Frauen, hi, hi, hi… Ich habe Recht gehabt, durch dich wird sich das Leben hier gründlich verändern und nicht mehr so langweilig sein.
„
„Ist gar nicht so einfach, eine Revolution anzuzetteln. Und außerdem, wenn er mit meiner Mam wieder anbändeln will, hat er sowieso keinen Harem mehr zu haben! Meine Mam ist dann die einzige Frau für ihn sonst lasse ich mir was einfallen. „
„Ach, Jeanie, was soll ich nur davon halten. Ich bin so nervös, weil ich gleich deinen Vater treffen werde. Ich kenne ihn noch nicht mal.
„
„Na und, Mam? Er ist doch bloß mein Erzeuger. Dann lernst du ihn eben wieder neu kennen. „
„Bleibst du bei mir?“
„Nein, Mam, das musst du alleine regeln. Ich bin aber in deiner Nähe. Wenn was sein sollte, kannst du mich ganz einfach rufen. „
Jeanie umarmt ihre Mutter und küsst sie auf die Wange. Ein „Zieeeeeep“ genügt und Jeanie befindet sich im Thronsaal, wo ihre neuen Wesire verlegen herumstehen und nicht so richtig wissen, wie es weiter gehen soll.
Melissa zupft sich noch immer an ihre ungewohnte Kleidung. Als sie Jeanie sehen, wollen sich einige auf den Boden Knien und werden von Jeanie daran gehindert.
„Halt, bitte nicht. Ihr alle seid doch älter als ich und verdient für euren Mut Respekt, weil ihr eure neuen Aufgaben erfüllen wollt. Jede und jeder neue Wesir hat eine Stärke, die ihr bei eurer Arbeit als Wesir nutzen könnt und sollt. Ihr wisst alle, was geändert werden muss, und wie die neue Ordnung in etwa aussehen soll.
Diese neue Ordnung zu errichten wird ab sofort eure Hauptaufgabe sein, viel Arbeit benötigen und eine Weile dauern. Keiner von euch ist perfekt und ihr werdet auch mal irren und Fehler machen. Kein Fehler aber darf verschwiegen werden. Aus Fehlern kann man nur lernen, sie korrigieren und besser machen. Keiner wird euch eure Fehler vorwerfen. Nur eines verlange ich von euch, steht zu euren Fehlern, arbeitet zusammen und seit euch untereinander und mir gegenüber ehrlich.
Mehr verlange ich nicht. So, das war es. Setzt euch hin. Habt ihr noch Fragen?“
„Herrin?“
„Ja, Melissa, was gibt es?“
„Ich möchte meine Rüstung und Waffen haben, nur meine Magie reicht nicht aus und ich möchte von dir Herrin, die Erlaubnis, sie zu tragen. „
„So sei es. „
„Zieeeeeep“ ertönt es wieder von Jeanie und eine Frau in einer Rüstung und Waffen erscheint im Thronsaal.
„Melissa, du verdammte Schlampe, lebst ja noch immer. „
„Wie du siehst, Sira, du hast versagt, Schwester. “ Sira greift zu ihren Waffen und will sich auf Melissa stürzen. Jeanie greift mit einem „Zieeeeeep“ erneut ein und Melissas Schwester steht nackt und mit stabilen Ketten an Händen und Füssen versehen, vor ihrer Schwester. Ein nagelneuer Keuschheitsgürtel verhindert in der Zukunft körperliche Ablenkungen. Auf ihrer Schulter ist außerdem das schwarze Siegel zu sehen.
„Melissa, da sind deine Rüstung und Waffen, deine Schwester hat sie getragen und missbraucht, darum konntest du sie mit deiner Magie nicht selber holen. Reinige sie von Siras Spuren und trage sie wieder in Ehren. „
„Verdammt, wer bist du, dass du es wagst mich in Ketten zu legen. Du wirst dir gleich eine Dattelpalme von unten ansehen, du verdammte kleine Hure!. “ Sie will sich auf Jeanie stürze, fällt aber sofort schwer auf ihre Nase, ihre Fußketten verhindern ein schnelles Laufen.
„Wache!“
„Herrin!“
„Sperrt sie ins dunkelste Loch ein, das der Palast hat und kettet sie an, sorgt dafür, dass sie ausreichend Nahrung und Wasser hat. Keiner ihrer Wächter oder sonst irgendjemand, darf mit ihr reden, kein Wort, keinen Befehl oder sonst etwas. Soll sie irgendetwas Falsches tun, so gebt ihr mit der Peitsche die notwendigen Kommandos. Nur wenn sie bereit ist, auch vor ihrer Anführerin die Wahrheit zu sagen und ihre Schuld gesteht, darf sie ihre Zelle wieder verlassen.
Wenn sie selber Lärm machen sollte, so stopft ihr den Mund und schenkt ihr noch mehr Ketten. „
„Wir hören und gehorchen, Herrin! Komm Gefangene, los vorwärts!“
Sira macht ihren Mund auf und will gerade was sagen, aber einer der Wächter steckt ihr kurzerhand einen Knebel in den Mund. Dieses Teil erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seit Jeanies erstem Besuch ist der Knebel richtig in Mode gekommen und erfreut sich einer intensiver Nutzung.
Auch der zusätzlich penisförmige Knebel nach Außen, mit dem Fatima vor einigen Tagen rum gelaufen ist, erfreut sich in der Damenwelt einer intensive Nutzung und verschafft ihnen so manche vergnügliche Stunden.
„So, Melissa, jetzt musst du nur noch dir durch dein Handeln einen geachteten Namen machen. Dabei kann ich dir nicht allzu viel helfen, es ist von jetzt an deine Angelegenheit. „
„Herrin, ich danke euch. „
Melissa verneigt sich, gekleidet in ihre gereinigte Rüstung mit vor der Brust gekreuzten Armen.
„Nimm wieder deinen Platz ein. So Wesire, einen Gedanken habe ich noch. Während eurer Arbeit werdet ihr mit vielen Menschen zusammen kommen. Solltet ihr einen sehr Begabten unter ihnen finden, egal ob Frau oder Mann, so holt ihn hierher. Wir beraten dann, wer von ihnen bei den Menschen sich neues Wissen aneignen wird. Vieles ist in dieser Welt mittlerweile unbekannt und diese Wissenslücke muss wieder geschlossen werden. „
„Von den Menschen lernen? Herrin, das war noch nie so.
Es wird Schwierigkeiten geben. „
„Ich glaube auch. Schwierigkeiten sind dazu da, dass sie beseitigt werden. Auch dieses wird eine eurer Aufgaben sein. Wir werden uns regelmäßig hier treffen und über alle Probleme beraten. Ich will nicht, dass einer von Euch hier den ganzen Tag lang sein Sitzkissen platt sitzt. Geht unters Volt und erkennt seine Wünsche und Sorgen, dabei findet ihr eure Aufgaben. Sollten größere Probleme auftauchen, dann beratet euch untereinander und arbeitet zusammen.
Das sind eure ersten Gebote für eure Arbeit, also beginnt mit eurer Arbeit“
„Zieeeeeep“ und Jeanie taucht wieder bei ihrer Großmutter auf und will zu ihrer Mutter gehen.
„Kind warte, sie reden endlich miteinander. Gib ihnen noch etwas Zeit. „
„Na gut, Oma. „
„Was hast du inzwischen angerichtet?“
„OOOch nichts Besonderes, ich habe nur den neuen Wesiren ihre Aufgaben aufgezeigt.
Der Rest ist nun ihr Problem. Ich weiß noch immer nicht, ob ich meinen Erzeuger als Regent einsetze oder nicht. Ich kenne ihn zu wenig. „
„Dann musst du ihn kennen lernen. „
„Lohnt sich das?“
„Finde es raus, Kind. „
„Mich stört ungemein, dass er für uns keine Verantwortung übernommen hat. Wenn er genauso leichtfertig beim Regieren ist, wie soll er dann die Dschinns regieren?“
„Das kann ich dir nicht sagen, Kind.
„
„Ich werde sehen. Mann, der Tag hat ganz schön geschlaucht, ich lege mich etwas aufs Ohr und ruhe mich aus. „
Jeanie will sich gerade auf ein Sofa in diesem Raum legen, wird aber von ihrer Großmutter daran gehindert.
„Nicht hier Kleines, komm mit!…
…so, das hier sind eigentlich deine Räume, hier wirst du ungestört sein. Deine Dienerinnen werden dafür sorgen.
„
„Äh? Wieso Dienerinnen?“
„Du brauchst deinem Stand entsprechend auch Dienerinnen, Kleines. Deiner Mutter schwatzt du eine Hilfe auf und du selber verdrückst dich. Nein, nein, so nicht. Lass sie für dich sorgen. „
„Also gut, ich bin zu müde, um mit dir herumstreiten. „
Müde legt sich Jeanie auf ein Bett und ist sofort eingeschlafen. Sie merkt nicht einmal mehr, dass sie von ihrer Großmutter lächelnd mit einer leichten Decke zugedeckt wird.
Fortsetzung folgt!.
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