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Das ist doch ein Beinbruch

Wie konnte man nur so blöd sein?

Es war überall gewarnt worden, dass es Glatteis geben würde. Es nieselte, als ich das Haus verließ, und trotzdem hatte ich nicht wirklich aufgepasst.

Ja, doch, ich passte auf, wo ich hintrat, doch nicht auf die anderen Menschen um mich herum. Und so stieß ich gegen die junge Frau, die aus dem Geschäft kam. Oder stieß sie gegen mich?

Das Ergebnis war, dass ich auf dem Boden lag, und sie auf mir drauf.

Was auch dem Umstand geschuldet war, dass ich beim Zusammenstoß sah, dass die junge Frau Hochschwanger war.

Die konnte ich doch noch hinfallen lassen, dass ihr, oder dem Baby etwas passieren würde. Ich griff also nach ihr, oder versuchte das wenigstens, und so fiel ich auf den Boden, und sie auf mich drauf.

Die Sachen, die sie in den Händen hielt, hatte sie fallen lassen. Sie konnte sich zwar noch etwas abstützen, auch ohne sich etwas zu brechen, doch ich fiel so unglücklich, dass ich mir dabei mein rechtes Bein brach.

Glücklicherweise ein recht sauberer Bruch.

Schei*e war es trotzdem.

Ich landete mit einem Rettungswagen im Krankenhaus, wo sie mich erst einmal zur Seite schoben, da ich ja ’nur‘ einen Bruch hatte, aber keine Schmerzen und auch keine Komplikationen.

Ich lag noch auf der Trage, als ein junges Pärchen im Gang, in dem ich und die anderen ‚unwichtigen‘ Patienten lagen, erschien und sich die Menschen um mich herum ansahen.

Als sie bei mir waren sagte die junge Frau „Das ist er“ zu dem Mann, der neben ihr stand.

Der griff nach meiner Hand und schüttelte die so, dass ich fast von der Trage gefallen wäre.

„Danke, vielen, vielen Dank. Ich weiß gar nicht, wie ich ihnen danken kann. „

Die Frau sagte „Kemir, du reißt ihn ja vom Bett.

„Trage, Beate, Trage, aber egal, ich muss dem Mann etwas bessere anbieten“ sagte er und verschwand.

Die Frau sagte „Sie haben meinen Mann wirklich glücklich gemacht. Als ich ihn angerufen hatte, dass ich bei diesem Glatteis gestürzt war, wollte er mir nicht glauben, dass mir und dem Baby“, die strich sich leicht über ihren dicken Bauch, „nicht passiert war.

Ich muss ihr auch noch einmal danken, aber für Kemir ist die Erleichterung, dass uns nichts passiert war, größer.

Sie sah sich um und sagte dann „Wo treibt der sich nur wieder rum?

Uff, ich kann nicht mehr stehen. „

„Wollen sie sich auf eine Trage legen? Da hinten steht noch eine. „

Sie sah sich um und sagte dann „Besser nicht, sonst karren die mich noch sonst wo hin. Bei dem Trubel übersehen die noch, dass ich mich nur ausruhe.

Sie setzte ich auf einen Stuhl und sah zu mir „Und, haben sie ihrer Frau schon Bescheid gesagt?“

Frau? Das wäre schön. „Nein, ich habe keine Familie hier. Die wohnen alle im Norden. „

„Nein, das könnte ich nicht. Ich habe noch zwei Schwestern und meine Eltern, und Kemir hat einen Bruder, zwei Schwestern und seine Mutter. Sein Vater ist leider letztes Jahr gestorben.

So ganz alleine, das wäre nichts für mich. „

Wir saßen und lagen im Gang. Ich sah, dass es immer weniger Tragen wurden, da die anderen eine nach der anderen abgeholt wurde. Die junge Frau hatte ihren Kopf zurückgelegt und schlief fast ein. Bei diesem Stuhl wäre sie wohl runter gefallen, so dass ich, als sie wieder einmal hochschreckte, fragte, ob sie sich nicht wirklich hinlegen wolle.

Bevor sie etwas sagen konnte, kam er mit einer etwas älteren Frau, die in einen weißen Kittel gekleidet war, zu uns. Die junge Frau sagte leise „seine Mutter“ und er zu der Frau „Anne, hier, er hat Beate und das Kind gerettet, und jetzt liegt er schon seit Stunden hier rum und keiner kümmert sich um ihn. „

Ich sah zu der Frau, auf derer Kitteltasche ein Schild geheftet war „Yildiz Yildirim, Ärztin“, und sagte „Ach was, die anderen waren schlimmer dran.

Sie sagte aber „Sie haben meinen Sohn und meiner Schwiegertochter geholfen, jetzt sind sie dran. „

Sie löste die Bremsen und schob mich in Richtung Notaufnahmen. Vor der Tür hielt sie an und sah hinter sich „Und du, Kemir, bringst deine Frau nach Hause. Die ist todmüde. “ – „Ja, Anne.

Komm Schatz. „

Frau Yildirim lächelte mich an. „Er ist manchmal noch wie ein kleiner Junge, besonders, wenn er sich um seine Frau kümmert und auf das Baby freut.

Sie schob mich zum Tresen und sagte „Hier, den habt ihr fast vergessen. Da er schon seit Stunden rumliegt, muss eine mitkommen, und die Daten aufnehmen. Er muss zum Röntgen und dann wohl zum Gipsen. „

Sie sah sich um und sagte „Los geht’s. „

So wurde ich von der Ärztin zum Röntgen geschoben, die eine Schwester kam mit und fragte mich aus.

Als ich auf dem Röntgentisch lag und die Assistentin mein Bein ausrichtete, sagte die Ärztin „Passt auf, vielleicht hat er eine Frau, und die will noch was von ihm.

Das medizinische Personal lachte, doch die Assistentin legte die Bleischürze bereit. Dann rief sie „Chef, er ist fertig und kann gegrillt werden. „

Die Frauen verließen den Raum und schlossen die Tür.

Eine Lautsprecherstimme eines Mannes sagte „Keine Angst, die haben nur schon lange keinen mehr ins Bett bekommen und reißen immer diese Witze. „

Die Assistentin kam wieder rein und drehte den Röntgenapparat um mein Bein in eine andere Lage.

Es wurden vier Bilder gemacht und ich dann wieder in den Gang gestellt.

Nach kurzer Zeit kam wieder die Ärztin und sagte, während sie mich weiterschob „Das wird nicht sehr schön. Der Bruch ist zwar sauber, aber sie müssen doch einige Zeit liegen.

Haben sie Familie, die sich um ihre Bedürfnisse kümmern kann?“

Ich sah sie wohl sehr fragend an, denn sie wurde etwas rot und sagte „Na, eine Frau, für die Bedürfnisse des Menschen.

„Ich soll im Krankenhaus ..“

„Wir sind doch nicht mehr im Mittelalter. Warum denn nicht?“

„Gibt es dafür spezielle Zimmer?“ fragte ich und sie lachte auf. „Nein, ganz so modern sind wir dann doch nicht.

Da müssten sie schon ihren Zimmerkollegen bitten, mal das Zimmer zu räumen. „

Ich sah von unten der Ärztin ins Gesicht. Sie sah mich immer wieder an, die meiste Zeit aber auf den Weg.

In Fahrstuhl zum OP sah sie mich wieder an. Sie hatte ein Gesicht, das mir gefiel.

Seit meiner Scheidung von fünf Jahren hatte ich nicht wirklich eine Beziehung gehabt. Und wenn ich überlegte, dass Kemir ihr Sohn war, passte ihr Alter zu meinem.

In welche Richtung gingen meine Gedanken?

Als wir im OP-Bereich ankamen wurde sie mit Hallo begrüßt.

„Hallo Yildiz, machst du jetzt Überstunden im Transportdienst?“

„Er hat bei der Familie was gut“ sagte sie, was bei einer Frau zu dem Satz „Der Familie, oder dir?“ führte.

Ich sah grade zu ihr hoch und sah, wie sie erst rot wurde und dann zu mir runter sah. Lange runter sah.

„Also, hier sind seine Daten, es gibt wohl schon ein Bett“ sagte sie und verschwand.

Die Leute wuselten um mich rum.

Eine Schwester kam mit mehreren Kleidungsstücken zu mir und sagte „Die müssen sie noch anziehen. Ihre Kleidung packen wir dann in diese Tüte. Brauchen sie Hilfe?“

Sie sah zu mir, und wie ich der Ärztin hinterher blickte.

„Von ihr? Viel Spaß mit ihr, die ist Anspruchsvoll. „

Als sie sah, dass sich rot wurde, drückte sie mir die Schulter und sagte „Wirklich, viel Spaß.

Das Umziehen ging so la-la. Die Hose war hinüber, die Unterhose bekam ich teilweise runter, aber aus ziehen musste es eine der Schwestern.

Ich bekam eine Narkose und wurde dann in den OP-Raum geschoben.

Als ich aufwachte konnte ich mich nicht sehr bewegen. Im Zimmer war es ruhig und halbdunkel. Nach einige Zeit kam eine Frau, sie zu mir sah „Na, wieder wach? Dann können sie ja auf Stadion.

“ Dann sah sie auf die Unterlagen, die unter die Matratze geschoben worden waren und sagte leise „Oh, Frau Doktor interessiert sich für sie“, dann sah sie zu mir und fragte „Was haben sie denn angestellt, das die sich so für sie interessiert?“

„Wer?“

„Na Frau Doktor Yildirim. Hier steht, dass sie informiert werden will, wenn sie wieder wach sind. „

Ich war noch etwas verwirrt, doch dann fiel es mir ein.

„Ihre Schwiegertochter ist auf mich rauf gefallen. „

Die Schwester sagte „Die mit den Baby? Und, ging alles gut?“

„Ja. „

„Schön, dann kann ich das Interesse verstehen. Sie hat eine Schuld bei ihnen offen. „

Ich kam dann auf die Station, wo die zuständige Schwester sagte „Fast hätten unsere Raupen ihr Abendessen verschlungen. “ Auf mein unverständliches Gesicht hin sagte sie „Wir haben zwei Schwestern, die alles, was jemand nicht haben will, ratz-fatz vertilgen.

Das schlimme mit den beiden ist, dass die einfach nicht zunehmen. Die heißen hier die Raupen. „

Ich lang nur kurze Zeit in meinem Zimmer, als eine junge Krankenschwester kam und mir mein Essen auf den Nachtisch stellte.

Sie sagte „Ich bin eine der ‚Raupen‘, sie wurden sicher schon gewarnt, oder?

Keine Angst, wir würden nur Ärger mit Anne bekommen, wenn wir ihnen etwa wegessen würden.

Sie sah wohl mein verständnisloses Gesicht. „Anne hat mich und Adiza beauftragt, auf sie aufzupassen. Wir beide mögen Beate sehr gerne, und unseren Bruder auch. Danke dass sie geholfen haben. “ Dann sah sie zu meinem Bein und sagte „Ups, das war dann nicht so gut. „

Langsam bekam ich mit, dass ich in den Fängen der Familie Yildirim gelandet war. „Sie sind?“

„Schwester Sibel“

„Schwester Sibel, wie bedient man das Bett?“

Sie erklärte mir das Bett, fragte ob ich etwas zu trinken wollte und verschwand.

Ich bugsierte den Nachtisch so, dass ich an das Essen kam und dachte nach, was mir passiert war.

Die Narkose wirkte wohl noch nach, denn ich wurde, nachdem ich gegessen hatte, wieder müde.

In der Nacht träumte ich wirres Zeug, wohl Nachwirkungen der Narkose. Denn ich träumte von einer Frau, die mich liebte, die mich begehrte und deren Familie mich mit Begeisterung aufnahm.

Am kommenden Morgen weckte mich früh die Schwester mit dem normalen Weckprogramm für die Patienten. Blutdruck, Fieber, Puls, alles, was man so haben konnte, wurde erfasst. Ich war das erste Mal wach genug, um das Gestell zu sehen, das um mein gebrochenes Bein herum gebaut worden war. Damit konnte ich nichts machen. Nicht einmal mit den Zehen des ungebrochenen Beins bewegen.

So kam mir das auf jeden Fall vor.

Die Schwester fragte, ob ich die Ente oder eine Pfanne benötigen würde. Doch das musste ich noch nicht.

Nachdem das Frühstück gebracht worden war hatte ich erst einmal Zeit, dieses genussvolle Mahl zu betrachten und genießen.

Ich hatte die letzte Scheibe Wurst herunter gewürgt, als eine Frau rein kam, die sich als Patientenbeauftragte vorstellte und mir das Programm für die Bettlägerigen Patienten vorstellte.

Radio und Fernsehen hatte ich ja im Zimmer, eine Bücherei würde es auch geben, für uns danieder liegenden würde es einen Webzugang geben, über den man Bücher und Zeitschriften ausleihen könnte. Auf der Station würde es dafür einen Rechner geben.

Ich sah sie an, sie nickte „Ja, per WLAN. Wir sind ein modernes Krankenhaus“ sagte sie mir lächelnd.

Sie sagte auch, dass es einige Tageszeitungen geben würde, wenn ich lieber mich durch tote Bäume kämpfen wolle.

Eine Tageszeitung wäre sehr schön, was ich auch zum Ausdruck brachte.

Nachdem sie und ich keine offenen Punkte mehr hatten verschwand sie kurz, um mir eine Zeitung zu bringen und wünschte mir gute Besserung.

Ich war ja eigentlich nicht krank, bis auf das Bein, so dass ich nicht viel Publikumsverkehr erwartete. Doch regelmäßig kam jemand und machte etwas oder fragte mich, ob ich etwas brauchen würde.

Irgendwann wurde mir das zu viel, und ich fragte die nächste Person, die sich mir als Schwesternschülerin vorgestellt hatte, was das solle. Diese sagte „Die Chefin hat sie als ‚Wichtig‘ markiert. „

Ich sah sie fragend an und bekam dann zur Antwort, dass Frau Yildirim die Oberärztin war.

„Und weil ich ihre Schwiegertochter hab auf mich fallen lassen, gibt es so ein Theater?“

„Ja, alle wollen es ihr recht machen.

„Ist sie so ein Giftzahn?“

Die Schwesternschülerin sah sich ängstlich um und sagte leise „Nein, aber bestimmt. Und sie haben alle Angst vor ihr. „

Ich bedankte mich bei ihr und sie verschwand aus meinem Zimmer. Ich hatte etwas zum Nachdenken.

Die Zeitung hatte ich durch, das Fernsehprogramm war zum Abgewöhnen, so döste ich vor mich hin.

Irgendwann kam die Visite, mit vielen Leuten, die um mich herum wuselten und einer strengen Person, die ich als die Ärztin erkannte.

Es wurden die üblichen Fragen gestellt und beantwortet, und auch sie fragte, ob ich irgendwelche Wünsche hätte.

Langsam kam ich mir vor wie in einem Loriot-Film. Bei dem Gedanken daran musste ich lächeln. Auf die Frage schüttelte ich aber den Kopf, und die Meute verschwand aus dem Zimmer. So hatte ich wieder meine Ruhe.

Kurz vor der Mittagszeit steckte mal wieder jemand seinen Kopf durch einen geöffneten Türspalt.

„Herr Carstens, kann sich sie mal was fragen?“ fragte die Ärztin.

„Sicher, kommen sie rein. „

Sie nahm sich einen der Stühle und setzt sich an das Bett. Sie hatte ihren Kittel nicht an, so sah sie sehr viel weniger Eindrucks erheischend, sondern sehr viel netter aus.

„Was gibt es, Frau Yildirim?“

„Ich habe gemerkt, dass sie etwas stört.

Was ist das? Bin ich das?“

Sie? Die Ärztin störte mich nicht, ich fand sie interessant, und würde sie gerne besser kennen lernen. Kann man das aber so einfach sagen?

„Ich stört die übertriebene Aufmerksamkeit. Ich habe gehört, dass sie mich als ‚Wichtig‘ markiert haben. Jetzt fühle ich mich wie in einem Loriot-Film. „

Ich sah, dass sie es erst nicht verstand, dann aber auflachte.

Sie sah mich an und sagte „Schmeckt’s?“

„Genau. Ohne das, würde ich mich viel wohler fühlen. „

Sie sah mich an nur nickte. „Ich werde den Eintrag entfernen. „

Dann sagte ich „Und sagen sie es auch den Raupen. „

Da fing sie laut und herzlich an zu lachen. Immer, wenn sie sich etwas beruhigt hatte sah sie zu mir und lachte wieder los.

„Das werde ich den beiden sagen. Kennen sie schon beide?“

„Nein, nur mit Sibel hatte ich schon das Vergnügen. „

Sie sah mich an. „Doch, ja. sie ist eine lustige Frau, die ihre Mutter nicht ganz ernst nimmt. Und sich als eine der beiden Raupen vorgestellt hatte. „

Meine Ärztin sah mich länger an, sagte leise „Die wird was hören, mich nicht ernst nehmen“ und dann lauter „Das mit den Raupen hatten sie schon vorher gehört?“

„Ja, von den Kollegen, dass ich aufpassen solle, die beiden würde mir sonst die Haare vom Kopf fressen.

Die Ärztin sah mir auf den Kopf und sagte „Das wäre schade. „

„Was?“

„Wenn die Haare weg wären. „

Dann sah sie mir in die Augen und wurde rot.

„Herr Carstensen“, ich unterbrach sie „Sag ‚Carsten‘ zu mir“, sie sah mich an und sagte „Carsten, danke für das Vertrauen. „

„Kein Problem, und sein auf Sibel nicht böse, sie liebt ihre Mutter wohl.

Meine Ärztin sah mich an und schüttelte den Kopf, dann verabschiedete sie sich, ohne sich nicht noch einmal umzudrehen und mich anzusehen. „Tschüss Yildiz“ sagte ich, bevor sie die Tür schließen konnte.

Die Tür blieb noch kurz einen Spalt offen, dann zog sie diese ins Schloss.

Ich hatte, wie es schien, sie verwirrt. Ich hatte mit meiner Ärztin geflirtet, und fühlte mich viel besser.

Obwohl mein Bein leicht schmerzte, fühlte ich mich wohl. Ich hatte ein Ziel:

Ich wollte Yildiz Yildirim erobern.

Mein Mittagessen wurde mir noch einer neuen Schwester gebracht. Sie sagte, als Begrüßung „Ich bin die zweite Raupe Nimmersatt. „

„Ah, Adiza Yildirim. Die Tochter der schönen Ärztin. „

Sie sah mich verwundert an und lachte dann. „Da hat Anne einen neuen Bewunderer, geschieht ihr Recht.

„Hat sie denn viele?“

„Anne und Bewunderer? Eigentlich nicht. Sie ist immer so streng zu den Patienten. Und wir beiden müsste sie aufmuntern. „

„Als verfressene Raupen?“

„Ja, so nennen die uns hier im Krankenhaus. Dabei essen wir nicht so viel. Wir essen unsere Teller nur leer, das machen die anderen nicht. “ Adiza sah mich an und sagte dann „Aber enttäuschen sie Anne nicht?“

„Wie?“

„In dem sie ihr Hoffnungen machen und dann verschwinden.

„Adiza, habe ich das Recht, einer so schönen Frau Hoffnungen zu machen und sie dann zu enttäuschen?“

Sie sah mich an und stellte dann mein Essen auf den Tisch. „Herr Carstensen, ich werde Anne vor ihnen Warnen. „

„Mach das. „

Nach dem Essen bin ich wohl etwas eingeschlafen, ich wurde wach, wie jemand die Tür schloss. Doch ich konnte niemanden sehen.

So klingelte ich nach der Schwester. Adiza kam und fragte „Was gibt es?“

„Wer war denn eben da?“

„Kemir und Beate, die wollen sich noch einmal bedanken, aber sie waren eingeschlafen. „

„Schick sie bitte rein. „

Die Beiden kamen dann in mein Zimmer und Kemir wollte mir wieder den Arm auskugeln. „Kemir, nicht so stürmisch“ wurde er von seiner Frau gebremst.

Die sah sich um und setzte sich dann auf den Tisch. Auf Kemirs fragenden Blick sagte sie „Der Stuhl ist mir zu niedrig. Dein Balg drück. „

Kemir lief gleich zu ihr und fragte „Beate, alles in Ordnung?“

„Ja, Kemir. Das ist so bei Schwangeren im neunten Monat. Kennen sie das, Herr Carstensen?“

„Meine Frau wollte keine Kinder. „

Sowohl Beate als auch Kemir sagte „Das ist schade.

Ich nickte daraufhin. Dann fragte ich „Wisst ihr, was es wird?“

„Wenn sie es niemanden verraten? Ein Junge. „

Ich sah zu Kemir und fragte „Wissen deine Schwestern Bescheid?“

Er lachte, Beate kicherte. „Wenn die es wüssten, wüsste es gleich jeder. Sie kennen die beiden?“

„Ja, sie bemuttern mich. „

Kemir sah zu Beate und sagte „Anne.

“ – „Ja“, dann sah Beate zu mir und sagte „Sie müssen etwas Komisches mit Anne gemacht haben. „

„Wieso?“

„Sie ist sonst nicht so. Selbst das gestern bringt so etwas nicht zum Vorschein. „

„Ich werde sie fragen, wenn sie mal wieder vorbeischaut. „

„Sie kommt zu ihnen? Wow. Beate, hast du das gewusst. Anne ist verliebt. „

Beate sah zu mir und meinem angelaufenen Gesicht, und sagte „Da ist sie nicht die einzige.

“ Sie rutschte dann vom Tisch und sagte „So, jetzt müssen wir los. Kemir, die Tasche hast du wo?“

„Die? Im Auto. Schatz, ist es soweit?“

„Ja, du Blitzmerker. Komm, bring mich runter. Tschüss Herr Carstensen. „

„Tschüss ihr beiden. „

Ich sah den beiden hinterher. Die beiden gefielen mir. So wie die drei anderen Frauen der Familie. Am besten aber Yildiz.

Der Kaffee kam etwas später, als dann Sibel reinkam war sie aufgeregt und entschuldigte sich immer wieder. „Na, Onkel geworden?“ fragte ich sie.

Sie sah mich an und wurde dann böse „Sie haben es gewusst. Kemir und Beate haben es ihnen, aber nicht uns, verraten. Die werden was zu hören bekommen. „

„Sei ruhig Sibel. Beate sagte, es sollte eine Überraschung für deine Mutter sein, und ihr beiden hättet diese nur verhindert.

„Weil wir reden. „

„So ungefähr.

Und, die beiden schon gesehen?“

„Nein, ich komm noch nicht runter. Zurzeit ist Adiza unten. Ich darf anschließend. „

„Grüß beide von mir, machst du das?“

„Mach ich, Herr Carstensen. „

„Carsten, bitte Sibel. „

Sibel sah mich an und fing dann an zu kichern.

Ich sah sie fragend an und sie sagte „Carsten Carstensen und Yildiz Yildirim. „

„Hast du was dagegen?“

„Ich? Iwo, wenn Anne glücklich ist, freut ich mich, Und sie ist im Moment glücklich, nicht nur wegen des Babys. Bist du das?“

„Ich hoffe, Sibel, ich hoffe.

Ach ja, sag Adiza nicht, dass ich es weiß, ok?“

„OK. „

Das Abendessen brachte Adiza, auch sie hatte ein Strahlen im Gesicht.

„Na, wie ist dein kleiner Neffe?“

Sie sah zu mir hoch und reagierte ähnlich wie Sibel. Doch ich konnte sie mit den gleichen Worten beruhigen. Dann sagte sie „Er ist süß, und Beate leuchtet richtig. Kemir sitzt neben ihr und strahlt beide an. „

„Und deine Anne?“

„Die sitzt im Zimmer und ist auf Wolke sieben. Anne liebt Kinder, besonders Babys. „

Adiza wollte schon gehen, als ich ihr sagte „Es passt zwar nicht direkt zum Essen, aber kannst du mir die Ente bringen?“

„Sicher, Herr Carstensen.


„Nenn mich Carsten, bitte Adiza. „

Sie sah mich an und grinste, als sie auf dem Zimmer ging. Nach kurzer Zeit kam sie wieder, und grinste immer noch. Als sie mich sah, kicherte sie.

„Ist was, Adiza?“

„Carsten Carstensen und Yildiz Yildirim. „

„Das hat Sibel auch begeistert. „

„Wirklich? Schön. „

Später wurde die Reste des Abendessens abgeholt.

Das machte, zu meiner Freude und Erstaunen, Yildiz.

„Na Oma. „

„Lass das, dann fühle ich mich so alt.

Der Kleine ist süß. „

Sie setzte sich auf einen Stuhl und sah zu mir. Ich lehnte mich in mein Kissen, und sah zu Yildiz. Die Frau gefiel mir wirklich.

„Yildiz?

Ich habe zwar eine Ente bekommen, aber die kann ich nicht dafür benutzen.

„Du musst aufs Klo?“

„Ja, eine Schüssel will ich nicht. Gibt es eine andere Möglichkeit?“

Sie sah mich an und sagte „Wenn du vorsichtig bisst, bekommst du einen Egon. Aber nur unter Aufsicht. „

Ich sah sie an „Frau Doktor, ich soll unter Aufsicht scheißen?“

„Ja, Herr Patient. Ich hole eine Schwester. „

„Eine Raupe?“

Sie sah mich an und sagte dann „nein, das wäre unschicklich, das mache ich.

„Was wäre unschicklich?“ fragte ich, als sie auf dem Weg zur Tür war.

Sie schüttelte mit dem Kopf, als sie verschwand.

Kurze Zeit später man sie zurück und schob, mit der Hilfe von Sibel den Egon ins Zimmer, dann sagte sie zu Sibel „Hayir, o senin baban“ und scheuchte diese raus. Sibel sah zu mir und zeigte mir ihre Faust mit einem aufgestellten Daumen.

Nicht erst seit Facebook das Zeichen zur Zustimmung.

Yildiz schob den Egon dann neben mein Bett und sagte „Eigentlich macht das der Patient alleine, aber ..“

„Du willst was sehen. „

Sie sah mich ertappt an und sagte dann „Nein, ich will verhindern, dass das Bein leidet. „

Sie leitete mich auf den Egon, was wegen des Beines nicht ganz so einfach war, wir dann aber doch schafften.

Es war komisch, ich hatte noch nie eine Frau dabei, die zusah.

Sie kam hinten mich und umarmte mich. „Carsten, du bringst mich durcheinander. Das, was ich hier mache, macht eine ordentliche Frau nicht. Doch ich fühle mich wohl dabei.

Was machst du mit mir?“

„Yildiz, ich, ich mache nichts. „

Sie wollte etwas sagen, doch ich sagte weiter „Außer mich in deiner Umgebung wohl zu fühlen.

Was machst du mit mir?“

Yildiz gab mir einen Kuss auf die Wange und sagte „Beeil dich, das stinkt. „

Sie suchte das Klopapier, und ich stellte mich auf die Stufe des Egon, so dass ich mich auf mein gesundes Bein stellen und nach vorne beugen konnte.

Yildiz wischte mir den Hintern sauber. Dann haute sie mit der Hand auf eine Arschbacke und sagte „So, Junge, ab ins Bett?“

Sie legte den Deckel auf den Egon, ich setzte mich noch einmal, um mein Bein anders zu stellen und hüpfte vorsichtig ins Bett.

Dort setzte ich mich auf die Kante und fragte „Yildiz, ich brauche neue Wäsche, die hier ist vollgeschwitzt. „

„Du hast doch nichts gemacht. „

„Doch, wild geträumt, von einer wunderschönen Frau, die mich liebt, und die ich glücklich machen will. „

Sie sah mich an und sagte „Lass das, Carsten, du verwirrst mich. „

Ich hatte das Hemd abgelegt und ihr zugeworfen.

Da saß ich nun, nackt, und Yildiz sah mich an.

Sie schob den Egon aus dem Raum und sagte leise „Warum müssen Männer nur solche Kindsköpfe sein?“

Als sie mit einem neuen Hemd ankam und vor mir stand, sagte ich „Damit die Frauen uns lieben“ und griff nach dem Hemd. Ich stellte mich wieder auf mein gesundes Bein und streifte da Hemd über „Frau Doktor, bitte schließen.

Als ich mich setzte, fragte sie „ist der immer so?“

„Nein, nur weil du da bist. „

„Carsten, bitte. „

„Yildiz, es ist deine Entscheidung, ich werbe nur. „

„Werbe, das ist schon keine Werbung mehr, das ist mehr. „

„Was?“

„Beeinflussung“, sie sah mich an und sagte dann „Carsten, du bist ein schlimmer Mann, mich arme Frau so zu beeinflussen.

“ Dann sagte sie „Legt dich ins Bett. „

Ich bugsierte mich wieder ins Bett, und bevor sie ging, kam sie noch einmal zum Kopfende. „Carsten?“

„Ja?“

Sie küsste mich kurz auf den Mund und sagte dann leise „Das wollte ich nicht, warum habe ich das nur gemacht? Yildiz, du bist eine schlimme Frau“, als sie aus dem Raum ging.

Ich lag in meinem Bett und träumte.

Gegen zehn Uhr kam eine neue Schwester, die ich noch nicht kannte. Ich sah sie an und sagte „Sie sind keine Raupe?“

„Nein, die gibt es hier nur im Doppelpack, und sind unten, bei ihrem Neffen. Ich macht heute die Nachtschicht. Brauchen sie etwas?“

„Die Frau, die ich gerne hätte, würde nicht ins Bett passen, mit meinem Bein. „

„Dann träumen sie von ihr.

„Das habe ich vor. Nacht. „

„Gute Nacht. „

Die nächsten Tage verliefen ähnlich. Einmal, Sibel und Adiza machten mein Bett, sagte Sibel „Du bist gut für Anne, stimmt doch Adiza. „

„Sehr gut. „

Die beiden waren grade fertig, als Yildiz rein kam. „Was macht ihr da?“

Sibel sagte „biz yatak baba“ und lief mit einer lachenden Adiza aus dem Zimmer.

„Das hast du nun davon?“

„Was? Wovon?“

„Die beiden bezeichnen dich schon als ihren Baba. „

„Baba?“

„Vater. „

„Ups, die haben uns verplant. „

Yildiz sah mich lange an und sagte „Nicht nur die beiden. „

„Du auch?“

„Willst du es versuchen?“

„Gerne, Yildiz.

Aber was hast du da?“

„Die Bilder von gestern. Du kannst bald raus, der Nagel verheilt sehr gut, und dieser Gips wird durch etwas Praktischeres ersetzt. „

„Und dann?“

„Noch eine Woche Krankenhaus, mindestens, aber du bekommst einen Rollstuhl. „

„Endlich. „

„Warum?“

„Dann kann ich mir deinen Enkel ansehen. Die Mädchen sind ganz vernarrt in den.

„Er ist auch ein süßes Kerlchen. Erwarte nicht zu viel, er ist grade eine Woche alt. „

Ich bekam einen kleineren Gips und einen Rollstuhl, der glücklicherweise eine Stoßstange um die Beinliege hatte. Denn besonders an den ersten Tagen war das Fahren doch noch nicht so einfach.

Ich konnte mir den Enkel von Yildiz doch nicht mehr im Krankenhaus ansehen, da Mutter und Kind entlassen worden waren, als ich den Rollstuhl bekam.

Dafür kam die Familie mich besuchen.

Einen Tag vor meiner Entlassung kamen die beiden Schwestern mit einem etwas breiteren Bett angefahren. Auf meine Frage, was das solle, kicherten sie und zuckten mit den Schultern.

Ich hatte mich schon schlafen gelegt, das Licht war aus, als die Tür vorsichtig geöffnet wurde und jemand in mein Zimmer kam.

Die Person kam neben das Bett uns sagte „Hallo Carsten.

„Hallo Yildiz. „

„Ich habe eine Bitte, die nicht erlaubt ist. Aber ich muss es wissen. „

„Was denn Yildiz?“

„Kann ich heute neben dir schlafen?“

„Deshalb das Bett? Und das Kichern der Raupen?“

„Ja, ich hatte sie geben, dir ein breites Bett zu bringen. „

„Warum Yildiz?“

„Ich möchte wissen, ob wir zusammenpassen.

„Komm Yildiz, leg dich hin. „

„Nur neben dir schlafen. „

„Ja, ganz normal schlafen. „

Ich hörte, wie sie sich auszog, ihre Wäsche irgendwie weglegte und spürte, wie sie sich am Bett entlang tastete. „Es ist dunkel, Yildiz. „

„Das ist gut. „

„Warum, musst du dich verstecken?“

„Ich bin eine alte Frau mit Enkel.

„Das habe ich bisher nicht gesehen, und ich bezweifle auch, dass du so alt bist, wie du dich gibst. „

Dann spürte ich, wie sie sich neben mich legte. Ich musste noch etwas Platz machen. Dann spürte ich sie.

Ich drehte mich zu ihr und küsste die auf die Schulter, die nackte Schulter. Was hatte Yildiz anbehalten? Nur BH und Höschen?

„Gute Nacht, Frau meiner Träume“ sagte ich, worauf die leise lachte „Nacht, du Schleimer.

Ich schlief ein. Normalerweise wälze ich mich im Bett hin und her. Aber der Gips hatte mich gehindert, so dass ich seit fast zwei Wochen nur auf dem Rücken schlief.

Ich war am Eindämmern, als ich eine Hand spürte, die sich auf meinen Oberschenkel legte. Sie war unter das Hemd gerutscht. Yildiz berührte mich.

Ich war glücklich.

Ich wachte auf, weil ich etwas im Gesicht hatte.

Auch meinen Arm konnte ich nicht wirklich bewegen. Meine Hand hatte irgendetwas Weiches in der Handfläche. So öffnete ich die Augen, und sah auf die Haare eine Person, die halb auf mir lag.

Ich bewegte leicht die Hand und den Unterarm, und schloss aus dem, was ich fühle, dass ich den Hintern dieser Person in der Hand hatte.

Einen, soweit ich fühlen konnte, schönen Hintern.

Ich kratze ihn leicht und wischte dann auch über die zweite Backe.

Die Person, auf deren Haare ich blickte, brummte etwas von ’schön‘ und ‚mehr‘, doch mehr konnte ich in meiner Lage nicht geben.

Dann spürte ich eine Hand zwischen meinen Beinen. Eine Hand, die mein Lieblingsspielzeug der letzten Jahre ergriffen hatte und an diesem entlang rieb.

Mein Spielzeug wurde fester, und dadurch auch länger.

Ich nahm meine Andere Hand und tastete nach dieser Person.

Da fühlte ich zwei Brüste, schöne, feste aber doch weiche, Brüste, besser eine Brust. Die andere war zwischen dem Körper der Frau, denn solche Brüste hatten nur Frauen, und meinem eingeklemmt.

Ich fand die eine Brustwarze, und spielte mit dieser. Die wurde langsam länger, dicker und fester, und die Frau, halb auf mich, stöhne.

„Frau?“

„Ja?“

„Lieb mich. „

„Ja.

Sie murmelte noch etwas, und bewegte sich dann. Zuerst legte sie sich mehr auf mich und stützte sich dann hoch. Ich konnte in das schöne, verschlafene, Gesicht von Yildiz sehen.

„Küss mich, Yildiz. „

Sie beugte sich zu mir und küsste mich.

„Lieb mich, Yildiz. „

Sie stützte sich rechts und links von mir ab und schob ihren Unterkörper über meinen.

Als sie rechts und links von mir kniete, sah sie mich an und sagte „Schieb ihn rein. „

Ich griff nach meinem Schwanz und bog ihn in Richtung von Yildiz Möse. Als ich spürte, dass die Spitze drin war sagte sie „Danke, Carsten. Bitte denk nicht schlimm von mir. Aber ich glaube, ich habe mich in dich verliebt. „

„Yildiz, ich mich auch. Willst du wirklich?“

„Ja, ich will“, dann kicherte sie.

„Das dann auch, Carsten, dass dann auch. „

Sie versenkte meinen Schwanz in ihrer Möse und setzte sich bequemer hin.

„Carsten, ich bin keine orospu. Du bist der erste Mann, seit dem Tod meines Ehemannes. „

Sie beugte sich zu mir und küsste mich.

Dann fing sie an, auf mir zu reiten. „Schon dein Bein, lass mich das machen“

Ich hatte meine Hände an ihren Brüsten, Brüsten, die schön waren, um mit ihnen zu spielen.

Brüste mit schönen dicken Brustwarzen, die, als ich sie kniff und drehte immer länger wurden.

„Lass mich“ sagte ich zu Yildiz, und sie kam runter, so dass ich ihre Brüste lieben konnte.

Yildiz ritt auf mich und wurde immer erregten, ich konnte eigentlich nicht mehr erregter werden, ich war schon ganz oben. Doch ich wollte mit ihr kommen. Diese Frau verdiente Liebe.

Als sie kam, drückte sie ihren Schwanz so stark mit ihren Muskeln, dass ich auch kam.

Ihre Arme brachen zusammen, und sie fiel auf mich rauf.

Ich griff um sie und küsste sie.

Sie lag noch auf mir, als die Tür vorsichtig geöffnet wurde und ein Kopf erschien. „Baba, Anne, es wird Zeit. “ Ich sah über die Schulter ihrer Mutter eine strahlende Sibel.

Yildiz hob den Kopf und sah mich an „Was hat sie zu dir gesagt? Baba.

Carsten. Ich will dich bei mir behalten. „

„Als was?“

„Als Mann an meiner Seite. „

„Yildiz, ja ich will. „

Sie fing an zu lachen. „Damit ist ja alles klar. „

„Nicht ganz. Du würdest auslaufen. Komm, lass dich lecken.

„Carsten“

„Doch, du kannst mich dafür sauber lecken, es müssen die Schwestern ja nicht wissen, was wir gemacht haben.

Yildiz kicherte die ganze Zeit, während sie sich umdrehte. Erst als ich anfing, ihr die Möse zu lecken, wurde sie ruhig. Und dann leckte sie auch mein Schwanz.

Ich kam noch einmal in sie rein, und sie durch mein Lecken. Dann stand sie auf, zog sich wieder an und mir ein neues Hemd an.

Zum Abschluss bekam ich einen Kuss und sie ging beschwingt aus dem Zimmer.

Als Yildiz verschwunden war, kam Sibel wieder rein. Sie kam zu mir, küsste mich auf die Wange und sagte „Anne ist glücklich, danke Baba“, dann sah sie mich an und sagte „Ihh, du stinkst nach Sex. Los waschen. „

Sie warf mir den Bademantel aufs Bett, griff nach Kleidung, die von Yildiz am Vortag aus meiner Wohnung geholt worden war, und verschwand in Richtung Patientenbad.

Ich zog den Bademantel an und humpelte ihr hinterher.

Sibel war noch im Bad und fragte „Brauchst du Hilfe? Soll ich Anne holen?“

„Raus du freches Kind“ und sie verschwand lachen.

Ich verschloss die Tür und wusch mich gründlich. Ich wollte zwar den Geruch an Yildiz behalten, aber Sibel hatte recht.

Als ich mich verabschiedete, sagte die behandelnde Ärztin „Ich weiß, sie sind in den besten Händen“ und reichte mir die Unterlagen.

Sie sagte noch „Sei brav, ich komm dann nach der Arbeit zu dir. „

Ich wurde mit dem Rollstuhl zu einem Krankentransporter gefahren. Auf meinen Protest hin sagte Adiza „Das ist so üblich. Sei ruhig, Baba. „

Mit dem Krankentransporter wurde nach Hause gefahren. Auf dem Weg dorthin dachte ich über das nach, was ich die letzten Wochen erlebt hatte.

Ich hatte eine Frau kennen und lieben gelernt.

Selbst die Zeit, zu der sie nur meine Ärztin gewesen war, hat es sich mit ihr schöner, vertrauter, angefühlt, als es je damals mit meiner Frau gewesen war.

Und ihre Kinder akzeptierten mich.

Ich freute mich auf meine neue Familie, und auf meine Hochzeit mit Yildiz. Denn das wollte ich. Und ich hoffte, auch sie.

Nicht sofort, wir mussten uns noch besser aneinander gewöhnen, wobei das, so fand ich, fast nicht mehr besser ging.

Nachmittags, ich hatte grade meine traurigen, vertrocknete, Pflanzen angesehen, als die Tür geöffnet wurde und eine Stimme rief. „Schatz, ich bin zu Hause. „

Ich drehte mich langsam um und nahm Yildiz in die Arme.

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