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Die Zauberflöte 02

Vielen Dank erst einmal für die vielen positiven Kommentare. Ich war bemüht, auch einige Verbesserungsvorschläge mit einzubauen. Auch eure Anregungen, wie die Geschichte weitergehen könnte, haben mir sehr gefallen. Bitte seid jetzt nicht enttäuscht, wenn euer Vorschlag nicht in diesen 2ten Teil mit eingeflossen ist. Das Buch hat noch viele Seiten und die Geschichte nicht weniger :). Aber genug geredet: Viel Spaß beim 2ten Teil

„Boah, jetzt bin ich total voll gegessen!“ sagte Nadine und schnaufte aus der Nase.

„Ich auch. “ erwiderte Sara. Man merkte Sara an, dass sie diese Flöte nicht in Ruhe gelassen hatte.

„War das mit der Brustvergrößerung das letzte Lied, was du gelesen hattest?“ begann sie wieder das Thema.

„Ja“ erwiderte Nadine und rutschte ein wenig auf ihrem Stuhl herum.

„Vielleicht……. hast du ja Lust, dass wir zusammen noch einmal weiterblättern?“ fragte Sara so als würde man ihr nicht Anmerken, dass die Neugierde in ihr brannte.

„Wenn du möchtest, dann können wir ja ein wenig weiter gucken. “ Nadine erhob sich und ging in das Wohnzimmer. Sara stand sofort mit auf und folgte ihr. Nadine setzte sich auf die Couch und nahm das Buch zur Hand. Neben sie ließ sich ihre Freundin auf die Sitzfläche gleiten und zum ersten Mal berührten sich die beiden nackten Frauenleiber. Beide bekamen sofort eine Gänsehaut und schauten sich ein bisschen verlegen an.

Dann aber rutschte Sara noch dichter an Nadine heran und legte ihr Kinn auf Nadines Schulter. So konnte sie sehr gut mit in das Buch gucken. Ihre Beine lagen in 90 Grad Stellung voneinander entfernt. Ihr rechtes lag auf der Sitzfläche und ihr linkes hatte sie aufgestellt. Dadurch hätte jeder einen wunderbaren Blick auf ihre Möse gehabt. Nadine schlug das Buch auch und blätterte bis zu dem Lied, mit dem sie Sara zuvor glücklich gemacht hatte.

In beiden keimte jetzt eine gewisse Anspannung, was das nächste Lied bringen würde. Saras linke Hand hatte sich in ihre tieferen Gefilde geschlichen und umkreiste mit einigen Fingern langsam ihren Kitzler. Nadine hatte dies noch bemerkt, schmunzelte aber nur. Sie selbst wurde auch geil vor Neugier, deshalb konnte sie Sara verstehen. Fast majestätisch schlug sie nun eine Seite um und neben sich hörte sie Sara tief die Luft einziehen. Gemeinsam starrten sie gebannt auf die Bemerkung am Rand.

Beide flüsterten vor sich hin „Gib ihr Milch, auch wenn sie kein Kind erwartet“. Das stand dort in einer gut leserlichen Schrift und fast gleichzeitig schauten sie sich an. Dann platze es aus Sara heraus

„Milch geben ohne gleich schwanger zu sein? Das will ich ausprobieren!“ Sie sprang förmlich vom Sofa hoch und stellte sich vor Nadine. „Bitte Nadine, würdest du mich verzaubern? Bitteeee“ Nadine überlegte kurz, aber da ihr kein Grund dagegen einfiel, stimmte sie dem zu.

„Klar. Ich sehe nichts, was dagegen spricht. Bist du bereit?“ Sie wartete gar keine Antwort ab, sondern fing direkt an zu spielen. Das Lied war sehr kurz. Selbst ein Laie hätte die wenigen Töne spielen können. Als Nadine fertig war, schaute sie zu Sara. Diese machte zuerst keine Anstalten, aber nach wenigen Sekunden bildeten sich Schweißperlen auf ihrer Stirn.

„Boah, auf einmal ist mir richtig warm.

“ Kurze Zeit später hatte dieses Gefühl wohl aufgehört, denn es bildeten sich keine neuen Tropfen.

„Und, wie fühlst du dich?“ fragte Nadine gespannt.

„Wie immer. Ich weiß nicht, ob es geklappt hat. “ Nadine stand auf und holte schnell eine große Schüssel. Diese stellte sie auf den Tisch und holte Sara her.

„Versuch mal, ob du etwas heraus bekommst!“ Sara beugte sich über die Schüssel und begann sich zu melken.

Bereits nach wenigen Griffen schossen erste Spritzer Milch in die Schüssel. Sie melkte weiter und kontinuierlich spritze die Milch aus ihren Brüsten. Nach vielen weiteren Spritzern versiegte die Quelle und es tropfte nur noch aus ihren Nippeln. Fachmännisch begutachteten die beiden die Ausbeute. Nadine füllte den Inhalt der Schüssel in einen Messbecher. Gut 200 ml hatte Sara gegeben.

„Ich wette, dass du nicht mehr herausbekommst. “ sagte Sara frech und schaute Nadine herausfordernd an.

Das lies sie nicht auf sich sitzen und erwiderte

„Sei dir da mal nicht so sicher!“ Sie gab Sara die Flöte und zeigte ihr, wie das kurze Stück zu spielen sei. Sara empfand es als sehr einfach und legte los. Sie spielte es ohne einen Fehler und Nadines Kopf wurde extrem heiß. Auch bei ihr bildeten sich Schweißperlen auf der Stirn. Aber so schnell die Hitze gekommen war, so schnell war sie auch wieder weg.

Sie spürte auch kein Kribbeln oder ähnliches in ihren Brüsten, wie sie es eigentlich erwartet hätte. Angespannt lehnte sie sich über die Schüssel und begann, ihre rechte Brust zu melken. Sie spürte, wie die Milch sich ihren Weg durch den dünnen Kanal nach außen suchte. Ein scharfer Strahl traf die Schüssel gefolgt von vielen kleinen Spritzern. Nachdem sie ihre rechte Brust ausgemolken hatte, wechselte sie auf die linke Brust. Bei ihr wiederholte sie die ganze Prozedur und schlussendlich füllten sie auch den Inhalt dieser Schüssel in den Messbecher.

„Ha! Ich hab 230 ml herausbekommen. “ sagte Nadine und man konnte in ihrer Stimme einen Hauch Schadenfreude erkennen. Sara saß nun etwas bedröppelt da und Nadine nahm sie in den Arm. „Ach sei doch nicht so traurig. Morgen kann das schon ganz anders aussehen. “

„Dann werde ich es dir zeigen!“ grinste Sara. „Aber du hast die Wette gewonnen. Deshalb muss ich dir einen Wunsch erfüllen.

“ Nadine stritt dies ab, aber Sara meinte, dass dies nicht möglich ist, da Wettschulden Ehrenschulden wären. Nadine überlegte, kam aber zu keinem Wunsch, den sie momentan Sara gegenüber aussprechen wollte. Dann ergriff Sara das Wort

„Also mich hat diese Sache mit dem Buch und der Milch richtig heiß gemacht. Meine Spalte ist richtig feucht und an deiner Stelle würde ich mir wünschen, dass du mich leckst!“ Nadine war ein wenig überrumpelt und ein wenig über diese ehrliche Meinung überrascht.

So fühlte sie sich auch, wäre aber nicht auf die Idee gekommen, sich von ihr lecken zu lassen. Aber da Sara selber den Wunsch geäußert hatte, würde Nadine das Angebot annehmen.

„Na dann will ich dem nicht im Weg stehen“ sagte sie und nahm Sara an die Hand. Zusammen gingen sie in Nadines Schlafzimmer und diese legte sich auf ihr Bett. Dann zog sie Sara mit darauf und Nadine spreizte ihre Beine.

Sara berührte sie sanft und streichelte ihre Spalte. Ein kalter Schauer lief über ihren Rücken und sie legte ihren Kopf in den Nacken. Sara näherte sich nun mit ihrem Kopf Nadines Fotze und diese zuckte leicht zusammen, als sie den heißen Atem aus Saras Mund spürte. Ein kleiner Blitz durchfuhr sie, als Sara mit ihrer Zunge gegen ihren Kitzler peitschte.

„Du schmeckst lecker“ sagte Sara und leckte einmal quer über Nadines Spalte.

Danach tänzelte ihre Zunge auf allen möglichen Punkten von Nadines Spalte, bis diese völlig geschafft ihren Orgasmus herausschrie. Wieder zuckte sie ekstatisch und drückte ihre Beine feste gegen Saras Kopf. Diese lugte über Nadines Brüste hinweg in ihr Gesicht. Ihr Mund glänzte von dem Mösenschleim und grinsend fragte sie

„Und? Hat es dir gefallen?“ „Sehr gut“ brachte Nadine keuchend hervor und blieb auf dem Bett liegen. Sara gesellte sich zu ihr und streichelte ihre Brüste.

Nadine bekam gar nichts mehr mit, denn sie fiel danach in einen tiefen Schlaf mit erregenden Träumen.

————————

Nadine wurde wach, als das Telefon klingelte. Verschlafen fragte sie

„Hallo? Hier Ritter“

„Hallo Frau Ritter! Na ausgeschlafen?“ Nadine war plötzlich hellwach. Die Stimme am Telefon konnte sie ganz eindeutig ihrem Chef zuordnen.

„Entschuldigung Herr Müller! Es tut mir wirklich Leid! Ich habe leider verschlafen, aber das kommt nicht wieder vor.

„Das will ich auch hoffen! Und nun beeilen sie sich und kommen zur Arbeit. Und damit das klar ist: Die verschlafene Zeit wird nachgearbeitet!“ Danach hörte sie nur noch das tuten in der Leitung. Sie schaute auf ihren Wecker, der gerade 9:15 Uhr anzeigte. „Na super“ dachte sie sich „Da fängt der Montag wieder gut an“ Sie zog sich an und ging in die Küche, um sich einen Kaffee zu machen.

Während die Kaffeemaschine summte, dachte sie über den vergangenen Abend nach. Erst die Brustvergrößerung von Sara, dann das melken und zum Schluss noch die Lesbennummer mit Sara. Der Abend hätte nicht besser verlaufen können. Auf einmal bemerkte sie ein unangenehmes Ziehen in ihren Brüsten. Es tat nicht weh, es drückte nur ein bisschen und ihre Nippel wurden hart. Auch ihre Fotze war nach diesen Gedanken wieder am Überlaufen. Deshalb zog sie sich wieder aus und setzte sich auf ihr Sofa.

Bevor sie sich Erleichterung verschaffen würde, nahm sie die Flöte und das Buch. Sie hatte eine Idee. Sie rief ihren Chef wieder an und als sie hörte wie er abgehoben hatte, begann sie das Lied zu spielen, welches ihn hörig machen sollte. Als sie fertig war, nahm sie den Hörer und führte ihn an ihr Ohr.

„Hörst du mich?“ fragte sie bestimmt.

„Ja. Wie kann ich ihnen dienen?“ Erleichtert darüber, dass es geklappt hatte, ihren Chef in einen Willenlosen Sklaven zu verwandeln, sagte sie zu ihm

„Ich werde heute nicht arbeiten kommen.

Den anderen kannst du sagen, ich wäre krank. Ich selbst entscheide, wann ich wieder arbeiten kommen möchte. Du wirst dagegen nichts einwenden. Hast du verstanden?“

„Ja“ kam die knappe Antwort ihres Chefs. Danach legte sie auf. Sie legte die drei Sachen wieder beiseite und ihre rechte Hand wanderte zu ihrer Pflaume. Kurz bevor sie ihren Kitzler erreichte, klingelte es an der Haustür.

„Was ist denn heute bloß los?“ dachte sie sich und unterbrach ihr Vorhaben erneut.

Sie stand auf, ging zur Wohnungstür und lugte durch den Spion. Draußen konnte sie das hübsche Gesicht von Sara sehen, die aber etwas besorgt dreinschaute. Nadine öffnete ihr wieder nackt dir Tür und begrüßte sie. Sara trat ein und bevor Nadine die Tür geschlossen hatte, zog sie sich bereits aus. Sie hatte nur einen Bademantel an und trug nichts darunter. Etwas aufgelöst fragte sie Nadine

„Seid heute morgen tut meine Brust weh.

Die spannt so fürchterlich. “

„Ich habe das auch“ erwiderte Nadine und drückte ein wenig auf ihrer rechten Brust herum. Beide Frauen schauten darauf und aus ihrem Nippel trat wieder ein kleiner Tropfen Milch.

„Ob das etwas mit der Milch zu tun hat?“ fragte Sara und drückte ebenfalls auf ihre Brust. Auch dort trat etwas Milch aus.

„Wir können uns ja gleich wieder melken.

Dann sehen wir ob das ziehen weg geht oder nicht. Aber ich will erst meinen Kaffee haben!“ Nadine ging in die Küche und tat 2 Löffel Zucker in ihre Tasse. Währenddessen frage sie Sara

„Möchtest du auch einen?“

„Ja gerne“ antwortete diese und nahm auf einem Küchenstuhl Platz. Während die Maschine die 2te Tasse Kaffee zubereitete, ging Nadine zum Kühlschrank, um die Milch zu holen. Nur suchte sie dort vergebens.

„Ich habe leider keine Milch mehr im Haus. Ich muss nachher dringend einkaufen gehen. “

„Aber ohne Milch schmeckt der Kaffee nicht“ sagte Sara und schaute sie traurig an. Eigentlich nur zum Spaß sagte Nadine

„Dann gebe ich dir welche von mir. Ich habe ja genug. “

„Au ja! Das will ich gerne mal probieren!“ sagte Sara voller Tatendrang.

Nadine schaute sie verdutzt an, konnte sich aber mit dem Gedanken anfreunden.

„Dann will ich aber auch etwas von dir!“

„Natürlich!“ erwiderte Sara. Nadine nahm ihren Kaffee und hielt ihn Sara hin. Diese lehnte sich darüber und begann in die Tasse zu melken. Kleine Spritzer der kostbaren Nährmittels landeten in dem braunen Getränk.

„Gut. Danke das reicht!“ sagte Nadine und Sara stoppte ihren Melkvorgang.

Nadine nahm einen Löffel und rührte die Milch um. Sofort nahm der Kaffee den typischen hellbraunen Farbton an. Dann setzte sie die Tasse an ihren Mund und schlürfte genüsslich einige Schlücke.

„Mann! Das ist der beste Kaffee, den ich seit langem getrunken habe!“ sagte sie laut und nahm direkt noch einen Schluck. Dann stand Sara auf und nahm ihre Tasse. Auch sie hielt diese unter Nadines Brust und kurz darauf schlürfte sie ihr Getränk in kleinen Zügen.

Beide waren sehr angetan von dem neuen Zusatzstoff und würden nie wieder freiwillig darauf verzichten wollen. Nadine holte nach diesem Genuss wieder die Schüssel heraus und stellte sie auf den Tisch.

„Wer schafft heute mehr?“ fragte sie grinsend und gab Sara den Vortritt. Wie am Vorabend beugte sich diese wieder über die Schüssel und versuchte jeden Tropfen Milch aus ihren Eutern zu pressen. Man sah deutlich, dass sie heute mehr herausbekam als gestern.

„300 ml. Nicht schlecht!“ stellte Nadine beim anschließenden Messen fest. Dann war sie an der Reihe. Auch sie hatte eine deutliche Steigerung ihrer Milchproduktion vorzuweisen. Heute war das Ergebnis knapper, aber Nadine bekam trotzdem mehr heraus.

„Wieder gewonnen!“ sagte sie lachend und stellte zu ihrer Erleichterung fest, dass das Spannen in ihrer Brust weg war. Bei Sara war dieses Gefühl ebenfalls verschwunden. Als beide das feststellten, war klar, dass sie sich jeden Tag nun melken würden müssen.

„Es wird der Tag kommen, an dem ich mehr habe als du!“ sprach Sara erhobenen Hauptes und machte eine eingeschnappte Pose. Das sah so komisch aus, dass beide laut anfingen zu lachen.

„Aber jetzt ist es wieder soweit. Welche Strafe muss ich heute über mich ergehen lassen?“ fragte Sara nun. Nadine überlegte und kam auf die Idee, die anderen beiden verbliebenen Zauberlieder bei Sara auszuprobieren.

„Ich möchte, dass du gefickt wirst.

Aber ich entscheide von wem!“

„Aber bitte nicht von einem schmutzigen Typen mit Bierbauch!“ bettelte Sara.

„Wir werden sehen“ erwiderte Nadine. Natürlich wollte sie nicht irgend jemanden von der Straße nehmen. Ihre Gedanken schweiften um Herrn Siebert. Deshalb nahm sie die Flöte und das Buch, zog sich eine Jogginghose und ein T-Shirt an und sagte

„Bleib du hier. Ich komme gleich wieder.

“ Sie ging aus der Wohnungstüre und hinauf in die obere Etage. Dort klingelte sie an der Tür von Herrn Siebert. Nach kurzer Zeit öffnete er und bevor er sie richtig begrüßen konnte, spielte sie los. Nachdem sie ihn sich zu einem Sklaven gemacht hatte, befahl sie ihm mit in ihre Wohnung zu kommen. Dort angekommen schloss Nadine die Tür hinter beiden und zog sich aus. Nackt betrat sie das Wohnzimmer und schaute in die verdutzten Augen von Sara.

„Herr Siebert soll mich ficken?“ fragte sie und als Nadine nickte, schien sich ihr Gesicht wieder zu erhellen.

„Zieh ihn aus, dann sag ich wie es weitergeht. “ Sara beeilte sich, dem Wunsch von Nadine schnell nachzukommen. Nach wenigen Augenblicken stand ihr Nachbar nackt im Wohnzimmer und Nadine sagte „Zunächst solltest du ihn steif blasen. “ Sara ließ ihre kompletten Blaskünste walten, um Herrn Siebert schnellstmöglich betriebsbereit zu bekommen.

Sie leckte, schluckte und saugte wie eine Verrückte. Das Ergebnis lies nicht lange auf sich warten. Einsatzbereit und leicht glänzend von Saras Spucke stand der Schwanz des Nachbarn von dessen Körper ab. Fragend sah sie Nadine an bis diese sagte

„Gut gemacht. Leg dich nun auf die Couch und spreize deine Beine!“ Gehorsam befolgte Sara Nadines Anweisungen und nahm auf der Couch Platz. Nadine hatte nun wieder einen perfekten Blick auf ihre rasierte Pflaume.

Dann sagte sie zu Herrn Siebert

„Nun ist deine Zeit gekommen. Fick sie ordentlich durch!“ Er setzte sich in Bewegung und ging zwischen Saras Beinen auf die Knie. Dann steckte er ohne Umschweife seinen knüppel harten Schwanz bis zum Anschlag in ihre bereits nasse, fickbereite Fotze. Sara stöhnte laut auf und genoss das Tempo. Nadine sah dem Treiben erregt zu und nach kurzer Zeit beschloss sie, ihren Plan in die Tat um zu setzen.

Sara sollte ja nicht nur mit einem geilen Fick davon kommen. Nadine nahm das Buch zur Hand und schlug es auf. Dann suchte sie das Lied heraus, welches sie mit Herrn Siebert an Sara ausprobieren wollte. Als sie es gefunden hatte, nahm sie die Flöte und spielte es. Plötzlich schrie Sara laut auf. Aber es war ein geiler Schrei und kein Schmerzensschrei.

„Gott! Sein Schwanz ist ja riesig!“ Sara schrie Nadine an und sah sie mit weit aufgerissenen Augen an.

„Zieh deinen Schwanz aus ihr heraus!“ befahl Nadine ihrem Sklaven und dieser befolgte den Befehl zugleich. Der Blick der beiden Damen fiel auf seinen Schwanz, der um gute 4 cm länger geworden war und auch im Umfang um einiges zugelegt hatte.

„Sara, leg dich jetzt wieder hin. “ Sara tat dies und war nun doch etwas skeptisch wegen dem Riesenschwanz. Aber als der Sklave erneut in sie eindrang verflogen ihre Zweifel und wandelten sich in Lust um.

Doch Nadine hatte noch eine andere Überraschung parat. Von der Geilheit übermannt bekam Sara gar nicht mit, dass Nadine ein weiteres Lied spielte.

„Ist gut! Sauge ihm jetzt noch den Saft aus den Eiern. Aber wenn er kommt, lass ihn in dein Gesicht spritzen! Ich will das unbedingt sehen. “

„Alles Klar!“ sagte Sara und kniete sich vor Herrn Siebert. Sie versuchte soviel wie möglich seines Schwanzes in ihren Mund auf zu nehmen.

Etwa ein drittel bekam sie hinein und begann sofort, ihre Blaskünste unter Beweis zu stellen. Nadine rieb sich derweil ihre Spalte und starrte gebannt auf den schon zuckenden Schwanz. Dann war der Moment gekommen, als Sara von Herrn Sieberts Schwanz abließ und zur Handarbeit überging.

„Er kommt gleich! Ich spüre, wie er bereits pumpt!“ Auch sie starrte gebannt auf den Speer vor ihr und mit einem Mal schoss der erste Strahl Sperma in ihr Gesicht.

Lange Fäden des klebrigen Samens folgten und liefen von ihrem Gesicht auf ihre Brüste. Vor lauter Überraschung hatte Sara den Mund weit geöffnet und konnte es nicht verhindern, dass dort auch einige Spritze hinein flogen. Nach etlichen weiteren Spritzern versiegte die Quelle und Sara lutschte die letzten Rest von der Nille ab.

„Also, das Lied scheint auch zu funktionieren. Der hat ja abgespritzt wie ein Hengst, der 3 Jahre nicht gespritzt hat!“ stellte Nadine fest.

Sara wischte sich das Sperma aus ihren Augen und schaute ein wenig ungläubig in Nadines Richtung.

„Das war Geil. “ waren die einzigen Worte, die sie hervor brachte. Sie sah an sich herunter und spürte, wie der Samen an ihrem Kitzler auf den Boden tropfte. Sie war von Kopf bis Fuß mit Sperma eingesaut und fühlte sich wohl dabei. Dann ging sie schnurstracks in Nadines Badezimmer, da sie den Boden nicht länger voll sauen wollte.

Sie wusch sich ausgiebig und genoss die prickelnden Tropfen der Dusche auf ihrer Haut. Als sie das Wasser abstellte und sich abgetrocknet hatte, stieg sie aus der Wanne und öffnete die Badezimmertüre. Wie immer nackt ging sie zurück ins Wohnzimmer und wurde auf dem Weg dahin bereits von Nadines Lustschreien empfangen. Saras Blick fiel auf Herrn Siebert, der in der Missionarsstellung wild seinen Fickbolzen in Nadines Fotze rammte. Von Nadine konnte Sara nur die Füße sehen, die in die Höhe gestreckt waren.

Nadine befand sich im siebten Himmel. Der größere Schwanz ihres Nachbarn füllte sie so sehr aus und trieb sie genau an den richtigen Stellen dem Höhepunkt entgegen. Als Sara von hinten an sie herantrat und ihre Nippel zwirbelte, war es um Nadine geschehen. Laut schreiend genoss sie ihren Höhepunkt und sackte auf der Couch kraftlos zusammen. Sara gesellte sich zu ihr und nach einiger Zeit hatte Nadine sich beruhigt. Frisch befriedigt wurde Herr Siebert auf einen Stuhl verbannt und die beiden Damen gingen in die Küche.

„Möchtest du einen Kaffee?“ bot Nadine Sara an.

„Ja, gerne!“ antwortete diese und kurze Zeit später saßen beide mit einem frisch aufgebrühtem Kaffee am Küchentisch.

„Milch?“ fragte Nadine und hob ihre rechte Titte hoch. Zur Antwort hielt Sara ihr die Tasse hin. Nachdem auch Nadine Milch von Sara bekommen hatte, schlürften die beiden seelenruhig an ihrem Kaffee.

„Sollen wir das nächste Zauberlied ausprobieren?“ fragte Sara.

Sie war wie ein kleines Kind, dass an Weihnachten auf seine Geschenke wartete. Sie konnte es gar nicht abwarten, das nächste Lied zu probieren.
„Na gut. Warte eben, ich gehe das Buch holen. “ Nadine stand auf und ging in das Wohnzimmer. Dort saß ihr Nachbar immer noch still schweigend auf einem Stuhl. Da kam ihr eine Idee. Sie nahm das Buch und befahl Herrn Siebert „Komm mit“. Dieser stand auf und folgte ihr in die Küche.

Nadine beachtete Saras verwunderten Gesichtsausdruck gar nicht, sondern befahl ihrem Nachbarn weiter

„Setze dich!“ und zeigte auf den Küchenstuhl. Nachdem er Platz genommen hatte, nahm sie seinen Schwanz in die Hand und massierte ihn. Nach kurzer Zeit erhob das schlaffe Glied seinen Kopf und stand hart und bereit von Herrn Sieberts Körper ab. Nadine hob ein Bein über ihn und führte sich seinen Speer in ihre nasse Muschi. So als wäre nicht gewesen, öffnete sie das Buch und blätterte darin.

Sara war wieder geil wie Nachbars Lumpi, denn das was sie sah, erregte sie sehr. Wie sehr wünschte sie sich jetzt einen fickbereiten Speer in ihrer Grotte.

„So, dann wollen wir mal schauen, was das Buch als nächstes zu bieten hat. “ sagte Nadine und schlug die nächste Seite auf. Das war ein sehr langes Lied, denn die komplette Seite war voll geschrieben mit Noten. Das komische war, dass bei diesem Lied keine Anmerkung zu finden war.

Nirgendwo auf der Seite fand sie eine fremde Handschrift.

„Komisch, hier steht gar nichts!“ sagte Nadine und Sara erwiderte

„Echt nicht? Gib mal her!“ Aber auch sie konnte keine Schrift erkennen und gab das Buch an Nadine zurück.

„Sollen wir es einfach ausprobieren?“ fragte Sara und schaute Nadine an. Diese überlegte kurz und kam dann zu dem Entschluss, dass bisher nichts schlimmes passiert ist und deshalb nichts gegen ein Versuch sprach.

„Klaro warum nicht?“ antwortete sie und erhob sich. Mit einem leisen Klatschen fiel Herr Sieberts Schwanz auf seinen Bauch, als sein Speer Nadines Grotte verließ. Diese lief in das Wohnzimmer und holte die Flöte. Kurz darauf kam sie zurück und lies sich wieder auf dem Schoß ihres Nachbarn nieder. Beide Frauen waren sehr gespannt, was nun passieren würde. Nadine setzte die Flöte an ihren Mund und begann zu spielen. Das Lied ging gute 40 Sekunden und als es zu Ende war, schrie Sara plötzlich auf.

Sie hielt sich den Bauch und fiel vom Stuhl herunter. Nadine stand erschrocken auf und kniete sich neben Sara.

„Was ist los? Tut dir was weh?“ fragte sie ganz aufgebracht und hielt Saras Kopf fest. Diese brachte nur ein „D-Da unt-nten“ hervor und zeigte auf ihren Bauch. Nadines Blick wanderte zu der besagten Stelle. Dann fiel ihr Blick noch ein wenig tiefer auf Nadines Spalte. Diese hatte sich merkwürdig verformt und war dabei, sich zu schließen.

Als dies komplett passiert war, beulte sich ihr Venushügel aus und langsam entstand dort ein kleiner Penis. Nadine war so gebannt von dem Anblick, dass sie sich nicht bewegen konnte. Der Schwanz wuchs und wuchs, bis er schließlich etwa 19 Zentimeter lang und 5 Zentimeter breit war. Währenddessen wuchs auch ein großer Hodensack mit 2 dicken Eiern darin, der schwer auf Saras Oberschenkel zum Liegen kam. Sara stieß nur noch die Luft ein und aus.

Die Schmerzen hatten wohl nachgelassen, denn sie verzog das Gesicht nicht mehr und gab sonst auch keine Laute mehr von sich.

Schlapp hob sie den Kopf und schaute auf Nadine. Diese sah immer noch den neu gewachsenen Schwanz an. Saras Blick wanderte automatisch an die Stelle, auf die Nadine starrte. Was sie dort sah, ließ ihr sofort das Adrenalin in den Körper schießen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie ihr neues Geschlechtsteil an und unbewusst wanderte eine Hand in dessen Richtung.

Nadine wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie Saras Hand sah.

„Wie geil ist das denn?“ brachte sie hervor und schaute Sara an. Diese blickte wieder auf ihren Schwanz und rieb nun sanft daran. Sofort bildete sich ein Gänsehaut bei ihr und der Schwanz zuckte kurz. Nadines Möse wurde bei diesem Anblick wieder richtig nass. Ohne Sara zu fragen wanderte ihre Hand zu dem Schwanz und umfasste ihn. Sara gab ein lauten Stöhner von sich und warf ihren Kopf in den Nacken.

Nadine spürte wie das Blut in Saras Schwanz gepumpt wurde und langsam wurde er härter. Nadine wichste ihn leicht und nach wenigen Sekunden stand ein voll ausgereifter Schwanz von Saras Lendengegend ab. Nadine ließ ihn wieder los, aber Sara sagte schnell „Ohh, bitte mach weiter. Das fühlt sich so gut an!“ Das lies Nadine sich natürlich nicht zwei mal sagen und legte wieder Hand an Saras Schwanz an. Genüsslich wichste sie ihn und wartete gebannt darauf, dass er anfangen würde zu spritzen.

Sara merkte, wie ihr Samen sich langsam seinen Weg nach draußen bahnte. Ihr ganzer Körper verkrampfte sich und zitterte. Dann spritzt sie los. Mehrere Samenschüsse platzten aus ihr heraus und trafen ihre Titten. Nadine wichste derweil weiter und starrte gebannt auf den zuckenden Schwanz. Als die Quelle schließlich versiegte, sackte Sara erschöpft in sich zusammen und kurz darauf war sie eingeschlafen.

Ich hoffe, dass euch der zweite Teil auch gefallen hat.

Über Lob und Kritik würde ich mich sehr freuen. Auch weitere Ideen könnt ihr mir gerne zusenden unter [email protected] net. Bis zum nächsten Teil :).

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Die Sonnenblumenmagierin

Die Sonnenblumenmagierin — im Namen der L(Tr)iebe

Kapitel I

Die Akademie der Magie

Die grünen Hügel Zeriskas wichen mit jedem Kilometer mehr und mehr der weiten, offenen Steppe und gaben schließlich den Blick auf die fünf gewaltigen Türme der Akademie von Horoktan frei, die in strahlendem, sauberem und erhabenem Weiß ein gutes Stück des Horizonts erfüllte. Die Türme glänzten fast wie poliertes Elfenbein und wanden sich scheinbar in einer architektonischen Meisterarbeit um sich selber in den endlosen, blauen Himmel, über den Wolken in reinem Weiß zogen.

Je näher Xyari der kleinen Stadt kam – denn die Akademie war nichts anderes – umso mehr spürte sie, dass etwas in der Luft lag. Die junge Frau spürte eine allgegenwärtige magische Präsenz, die jeder mit nur einem Funken Magie in sich spüren konnte. Es war ein kaum merkliches, doch ständig präsentes Kitzeln im Nacken, wie ein sanfter, zarter Hauch. Die nächste größere Stadt lag gut einen halben Tag entfernt. Hügel und die weite flache Steppen reichten bis zum Horizont.

Vielleicht lag die Akademie auch deshalb so weit abseits in der Wildnis, damit nicht allzu viele „gewöhnliche“ Menschen unbeabsichtigt mit der Magie in Berührung kamen, welche die Schüler und Schülerinnen hier bewusst — oft auch unbewusst — freisetzten, wenn sie in ihren Fähigkeiten geschult wurden.

Die steinernen Mauern der Akademie wuchsen in die Höhe und gaben der ganzen Anlage etwas dauerhaft wehrhaftes, denn wenn es zu einer Invasion kam, wäre dieser Ort der Magie wohl eines der ersten Ziele eines potentiellen Angreifers, um dem Königreich ihre stärksten Kämpfer und die Säule ihrer Verteidigung zu nehmen.

Ehrfürchtig staunend blieb die junge Frau auf einer Anhöhe stehen und setzte sich schließlich auf den mit kurzen, grünen Steppengras bewachsenen Boden, welches seitlich an ihren nackten Oberschenkeln und Waden kitzelte. Von Respekt erfüllt, betrachtete sie die Gebäude und beeindruckenden Türme der großen Anlage. Die Luft roch angenehm würzig nach Blumen und Xyari wandte sich einer der goldgelben Blüten zu und schnupperte daran. Als die Blume sich unter ihrer Nase befand, bemerkte sie, wie sich die Blütenblätter einrollten, als würden sie leben und sich fürchten.

„Das ist lustig. „, kicherte sie halblaut zu sich selbst und berührte die Blütenblätter vorsichtig mit einer Fingerspitze und fuhr den Stängel entlang. Ihr verträumter Blick wanderte wieder zu den weitläufigen Anlagen der Akademie, die noch einige Kilometer entfernt lag, aber aufgrund ihrer Weitläufigkeit und Größe bereits jetzt gut zu erkennen war. Von ihrem Standpunkt aus winzig wirkende Gestalten liefen zwischen den Gebäuden umher, in angelegten Übungsfeldern und zwischen sanft ansteigenden Hügeln westlich der Akademie erkannte sie außerdem flache, einfache Gebäude in denen ebenfalls brodelndes Leben zu herrschen schien, denn hin und wieder zuckte ein Feuerball, eine Wasserfontäne oder etwas ähnliches unter einem der Dächer hervor.

„Ob es so eine gute Idee gewesen war herzukommen?“, fragte sie sich unsicher und nervös. Aber andererseits, ihre Familie brauchte das Geld, dass man ihrem Vater geboten hatte, wenn sie im Namen des Königs hier studierte, ihre Fähigkeiten entwickelte und in seine Dienste stellte. Die Magier waren schon immer das Rückgrat von Zeriska gewesen, der Garant, dass kein Nachbar auf die wirklich dumme Idee kam, das Land der grünen Hügel und der Steppe anzugreifen.

Natürlich gab es hin und wieder kleinere Gruppen von Plünderern oder auch einmal eine herumziehende Sippe Orks, die Streit und den Kampf suchten, aber meist war es nur eine Sache von wenigen Wochen, bis eine Gruppe Magier und Ritter die Marodeure aufgescheucht und zerschlagen hatte.

Seufzend und mit einem gewissen Heimweh, denn sie war schon fast zwei Wochen unterwegs, ließ Xyari sich zurücksinken, um ihre Ankunft noch ein wenig hinaus zu zögern, und starrte in den wasserblauen Himmel und begann, die Wolken zu zählen.

Sie war gerade siebzehn, damit fast schon zu alt für den Beginn der Ausbildung zur Magierin, aber natürlich war es nicht unmöglich, geschweige denn allzu ungewöhnlich. Aber erst in den letzten zwei Jahren hatten sich doch dezente, jedoch eindeutige Anzeichen dafür gezeigt, dass sie über eine magische Begabung verfügen mochte. Jedenfalls hatte es genug Gerüchte gegeben, so dass einer der königlichen Werber, die ständig auf der Suche nach magischen Talenten durchs Land reisten, auf sie aufmerksam geworden war.

Er hatte die 800 Zar an ihre Familie gezahlt und Xyari damit quasi verpflichtet, die weite Reise zu der Akademie auf sich zu nehmen, um sich vor dem Rat auf ihre Fähigkeiten hin prüfen und wenn möglich ausbilden zu lassen. Damit war sie in der moralischen Pflicht, das Bestmögliche zu versuchen, denn so eine Summe war nur schwer zurück zu zahlen, schon gar nicht für einfache Leute wie ihre Familie.

Ein Kitzeln an ihrer Hand ließ sie aus ihren Tagträumen erwachen.

Die Blume hatte aus einem Seitenstiel, den Xyari versehentlich abgeknickt hatte, einen neuen Stiel ausgebildet, an dem bereits winzige Knospen gewachsen waren.

„Unglaublich. „, raunte sie erstaunt und drückte mit zwei Fingern eine Mulde in den Boden und grub die sonnengelbe Blume wieder ein und verschloss das Loch. Wie als würde sie sich bedanken wollen, rollten sich die Blätter der Pflanze so weit wie möglich auf und der Blütenkelch reckte sich ihr entgegen.

Mit einem Finger umkreiste sie die Pflanze, die ihr langsam aber stetig zu folgen schien. Eine intelligente Blume, durchzuckte sie die Erkenntnis. Vielleicht waren die Pflanzen hier durch die allgegenwärtige Magie im Laufe der Zeit so verändert worden, dass sie selber eine gewisse Intelligenz entwickelt hatten.

„Ich muss nun weiter. „, flüsterte sie als würde jeder laute Ton der Pflanze schmerzen. Vorsichtig stand sie auf und lief dann weiter und ließ die Blume hinter sich zurück.

Als sie etwa zehn Meter entfernt war, hörte sie ein leises Zischen gefolgt von einem dumpfen Laut und dem Geräusch herumspritzender und herabregnender Erdbrocken. Xyari fuhr herum und sah noch, wie einige Flammenzungen aus einem Erdloch zuckten und dann verloschen. Der mentale Todesschrei der Blume erklang schmerzhaft verzweifelt für einige Momente in ihrem Kopf, dann ebbte er ab. Ein junger Mann schlenderte gelassen über den Hügel und hob grüßend eine Hand.

Er hatte schwarzes, streng nach hinten gekämmtes Haar und einen schwarzen Überwurf mit silbernen Emblemen, die von nicht unbeträchtlichem Reichtum seiner Familie zeugten. Alleine eines der silbern gestickten Ornamente oder Verzierungen auf dem teuren schwarzen Seidenstoff war mehr wert, als alles was Xyari besaß — oder je besitzen würde.

„Hey du, auch auf dem Weg zur Akademie, oder hast du dich nur verlaufen?“ Der junge Mann musterte Xyari ungeniert und mit einer gewissen Überheblichkeit.

Anscheinend hatte er sich mehr von seinem Auftritt versprochen, denn anstatt vor Erstaunen und Ehrfurcht erstarrt, wirkte Xyari eher erschrocken. Die blonde junge Frau starrte entgeistert auf den Krater, in dem noch einige verbrannte Stücke Gras glommen und dünne, weißblaue Rauchfäden in den Himmel schickten.

„Wieso hast du…?“, stotterte sie und die ersten Tränen suchten sich ihren Weg über ihre Wangen. Der junge Mann blickte sie erstaunt an, begriff gar nicht, um was es ging und wieso sie weinte.

„Was ist los? Hast du dich verlaufen?“ Er trat näher und legte einen Arm um sie, doch sie entzog sich ihm.

„Lass mich! Du hast die Blume getötet!“ Der gut gekleidete junge Mann blickte sie erstaunt an, dann brach er in schallendes Gelächter aus.

„Blume getötet? Bist du verrückt, Mädchen?“ Lachend ließ er einen kleinen Feuerfunken in seiner Hand entstehen. „Ich werde einmal der größte Feuermagier des Landes.

Eigentlich bräuchte ich die Akademie gar nicht…“ Xyari beugte sich über das kleine Erdloch, das etwa so groß war wie ihre beiden Hände zusammengenommen. Von der Blume war nichts mehr übrig, etwas Asche ausgenommen. Sie schaufelte das Loch zu und strich mit den Händen darüber und glättete den Boden.

„Du spinnst doch. „, bemerkte der junge Mann genervt hinter ihr und verschwand achselzuckend.

Xyari erreichte die Akademie etwa eine Stunde später, die Tränen waren getrocknet, doch der mentale Schrei der kleinen Pflanze war immer noch als kaum wahrnehmbares Echo in ihrem Kopf vorhanden.

Gerade so, dass sie die Angst und Todesfurcht der Pflanze erahnen und nicht so schnell vergessen würde. Die gewaltigen stählernen Tore der Akademie schwangen fast wie von Geisterhand vor ihr auf. Mehrere Männer in Roben erwarteten sie und flankierten den Weg. Ein älterer Mann trat auf sie zu, warf einen kurzen Blick auf ein Pergament und nickte dann gelassen.

„Xyari von Teracume. Du wirst bereits erwartet, folge mir bitte. “ Woher er ihren Namen wusste, konnte sie nur erahnen, wahrscheinlich verfügte man hier über jeden Schüler, den man erwartete, eine genaue Beschreibung.

Sie schulterte ihren Rucksack und folgte dem Mann zu einem der großen, mehrstöckigen Gebäude. Hinter ihr fiel das gewaltige Tor mit einem leisen Knirschen wieder zu und nahm ihr die Entscheidung umzukehren aus der Hand. Neben Schülern, die herumstanden und sich leise unterhielten, waren auch viele der Robenträger unterwegs, einige mit Pergamenten, andere mit Paketen oder anderen Tragelasten. Sie schienen eine Art Hilfskräfte zu sein, mutmaßte Xyari. Der Mann, der sie führte, brachte sie schließlich zu einem dreistöckigen, lang gezogenen Gebäude aus grauem Stein, das von blütenweißen Marmorplatten, die den obersten Stock umrundeten, gesäumt war.

Die gewaltigen Türme standen in der Mitte der Anlage und waren gute fünfhundert Meter von dem Gebäude entfernt, vor dem sie nun ehrfürchtig den Kopf in den Nacken legte, um das bronzefarbene Dach zu bewundern, in dessen poliertem Glanz sich die Sonne widerspiegelte. Auf ihrem Weg hatte die junge Frau Geschäfte mit Kleidung, zwei Tavernen und andere Gebäude bemerkt.

„Du bekommst hier alles, was du brauchen könntest, von exotischen Früchten über Stoffe bis zu magischen Hilfsmitteln und anderem.

Bei bestimmten Dingen brauchst du aber die schriftliche Erlaubnis eines Lehrmeisters, da einige Gegenstände nicht ganz billig und leicht zu bekommen sind…“ Vor dem Eingang des Gebäudes hielt der Mann an und deutete mit einer Hand darauf. „Du wohnst im Erdgeschoss, Zimmer 27. Mach dich etwas frisch, schau dich um und komm gegen sechs Uhr heute Abend in den großen Versammlungssaal. Wenn du den Weg nicht weißt, frag jemanden. Er ist nicht schwer zu finden, einfach in der Mitte der Stadt das große Kuppelgebäude.

„Danke vielmals“, antwortete Xyari höflich und verneigte sich leicht. Der Mann hob eine Augenbraue als Zeichen der Verwunderung, lachte kurz und verschwand dann zurück in Richtung des Eingangs um einen weiteren Schüler zu begrüßen.

Als sie sich herumdrehte, um das Gebäude zu betreten, bemerkte sie den jungen Mann, der die Blume verbrannt hatte. Mit abschätzendem Blick lehnte er an dem Türrahmen, die Hände in den Taschen.

„Na, den Weg gefunden?“

Xyari blieb für einen Moment der Mund offen, dann nickte sie.

„Ja, danke. “ Sie schob sich an ihm vorbei und für einen Moment begegneten sich ihre Blicke und sie bemerkte das kühle, berechnende Glitzern in den grauen Augen des jungen Mannes, was ihr einen Schauer über den Rücken jagte. Er war einen Kopf größer als sie und ziemlich gut aussehend, aber kein besonders rücksichtsvoller Mensch.

Die Sache mit der Blume würde sie ihm wohl noch länger nachtragen, das wusste sie in ihrem Inneren. Aber musste man nicht verzeihen? Und jedem Menschen eine zweite Chance geben? Sie erstarrte, als sie seine Hand auf ihrem Po spürte. „Wir sehen uns noch, meine Süße. “

Sie beschleunigte ihre Schritte und verschwand in dem Gebäude, in ihrem Rücken spürte sie seinen bohrenden, schmutzigen Blick.

Mit klopfendem Herzen erreichte sie die Tür von Zimmer 27.

Das Gebäude war in gutem Zustand, die Wände weiß getüncht und marmorne Säulen zierten etwa alle fünf Meter beidseitig den Gang. Magische Runen verschönerten die Wände als Schmuck, jedoch konnte Xyari die kryptischen Zeichen nicht lesen, geschweige denn sagen, was sie bedeuteten oder ob es nur Kritzeleien waren oder gar zotige Sprüche in einer anderen Sprache. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie nicht mal das unterscheiden konnte. Sie hatte viel, sehr viel zu lernen.

Aber sie war gewillt, alles zu tun, um zu lernen und ihren Lehrern keine Probleme oder Gründe zur Unzufriedenheit zu bieten. Sie klopfte an der Tür mit der weiß aufgemalten 27 und wartete.

Die Tür wurde nach einer halben Minute geduldigen Wartens ruckartig aufgerissen, eine schwarzhaarige Mitschülerin streckte den Kopf heraus und blickte Xyari mit funkelnden Augen missmutig an.

„Was?“ fauchte sie alles andere als höflich, musterte die blonde, zierliche junge Frau dann aber etwas freundlicher.

Anscheinend hatte sie jemand anderes erwartet, denn ihre eisige Miene entspannte sich etwas.

„Was willst du?“ Das klang zwar immer noch nicht wirklich nett, aber vielleicht war das einfach die Art der Fremden und sie meinte es nicht böse. Xyari wusste nicht, was sie antworten sollte, deswegen blickte sie den Flur entlang, doch niemand war hier, der ihr helfen konnte.

„Ich soll wohl mit dir auf einem Zimmer sein…“, stotterte sie und fühlte, wie die Blicke der Unbekannten sie sezierten.

Die Tür öffnete sich etwas weiter und die junge Frau, die ungefähr so alt sein musste wie Xyari, trat auf den Flur, sah sich kurz um und wandte sich wieder der Blonden zu.

„Dann komm rein, oder willst du auf dem Flur übernachten? Also beweg dich. “ Sie drehte sich um, ohne weiter auf Xyari zu achten und ging zurück in das Zimmer. Es war wesentlich größer als Xyari vermutet hätte, mehr als dreimal so groß wie ihre eigene kleine Kammer zuhause.

Drei Betten standen im Raum verteilt, dazwischen waren Schränke als halbwegs brauchbare Zwischen- und Sichtschutzwände aufgestellt. Ein Tisch mit mehreren Stühlen stand an einem großen Fenster, durch das die Mittagssonne hereinfiel. Eine kleine Tür zeugte davon, dass es noch einen weiteren Nebenraum geben musste oder vielleicht auch einfach einen Durchgang zum nächsten Zimmer. „Such dir eines der freien Betten aus, meins ist das da hinten an der Wand. “

Xyari warf ihren Rucksack auf eines der Betten und trat ans Fenster.

Draußen eilten Menschen vorbei, andere unterhielten sich und Gesprächsfetzen drangen durch das geöffnete Fenster zu ihr herein. Die Schwarzhaarige trat an Xyari vorbei und schloss das Fenster mit einem Ruck. „Das nervt. Dieser Lärm. Scheiß Zimmer. “ Sich an ihre Manieren erinnernd, drehte sich Xyari zu der anderen um und streckte ihr die Hand höflich entgegen.

„Ich bin Xyari aus Teracume. Freut mich. “ Sie setzte ein Lächeln auf, doch die Schwarzhaarige dachte gar nicht daran, dies zu erwidern.

Sie berührte kurz die Hand der Blonden und stieß ein „Óurani“ hervor. Dann ging sie zurück zu ihrem Bett, dass in eine Ecke gerückt, und von einer Seite von einem Regal abgeschirmt war, und setzte sich im Schneidersitz darauf. Erst jetzt bemerkte Xyari die, nach ihrer Meinung, doch recht ungewöhnliche Kleidung ihrer Zimmerkameradin. Sie trug ein knapp sitzendes schwarzes Stoffoberteil, das ihre – alles andere als kleinen – Brüste betonte und in Form hielt.

Damit würde sie wohl in einer normalen Stadt oder gar Dorf mehr als nur Aufsehen erregen. Das Oberteil wurde in der Mitte mit mehreren schwarzen Schnüren zusammengehalten, zwischen denen man die Rundungen ihrer Brüste sah. Eine silbergraue Kette hing um ihren Hals und war das einzig Nichtschwarze an ihrer Erscheinung. Ihr Rock, aus schwarzer Seide war an den Seiten geschlitzt und reichte bis knapp über die Knie. Ebenfalls schwarze Ornamente verzierten den Stoff, die mal sichtbar, mal unsichtbar wie von Geisterhand mit dem Untergrund verschmolzen.

Xyari begann auszupacken und versuchte, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten, die auf sie einstürmten. So eine Kleidung wie sie Óurani trug, würde sie zum Gesprächsthema ihres ganzen Heimatdorfes machen, so etwas konnten sich wirklich nur Magier erlauben. Xyari zog ihren Reisemantel aus und hängte ihn auf einen der kreuzförmigen Holzständer, die neben den Schränken standen, und begann, den Reisestaub von ihrem abgetragenen Gewand abzuklopfen und einzelne Grashalme, die daran kleben, abzuzupfen. Die Stille im Zimmer war fast beängstigend, und Xyari beschloss, diese endlich zu durchbrechen.

„Wo kommst du eigentlich her? Bist du auch hier wegen der Aufnahmeprüfung?“

Der genervte Blick von Óurani durchbohrte Xyari fast, und sie zuckte zusammen. „Was willst du? Siehst du nicht, dass du störst?“ Xyari kam näher und beobachtete, was die junge Frau tat. Oder eher nicht tat. Sie saß scheinbar einfach nur da, die Beine im Schneidersitz und die Augen wieder geschlossen.

„Was tust du da?“ Óurani öffnete ein Auge halb und schielte zu der nervigen kleinen Blonden neben ihr.

„Ich meditiere und versuche, meine Fähigkeiten zu kanalisieren, wenn du es genau wissen willst. “ Ein knappes Seufzen folgte der Erklärung.

„Also bist du eine Magierin?“

„Bei Tarsá“, seufzte Óurani ergeben und drehte den Kopf ein Stück und musterte die junge blonde Frau halb interessiert. Xyari trug einen einfaches weißes Hemd, eine schmucklose kurze Hose und abgelaufene Stiefel aus Wildleder. Die blonde, schulterlange Mähne war mit einer großen roten Schleife zusammengehalten und gab ihr etwas kindlich-braves.

„Nein, ich bin keine Magierin. Ich bin hier zum Kochen. “ Xyari lachte.

„Oh toll, ich habe seit heute morgen nichts mehr gegessen, was gibt’s denn heute?“ Die Schwarzhaarige rollte mit den Augen. „Dich, wenn du mir weiter auf den Geist gehst. “ Als Xyari sie verständnislos ansah, fügte Óurani seufzend hinzu: „Natürlich bin ich eine Magierin, du dummes Ding. Wäre ich sonst hier?“ Xyari lachte und schüttelte den Kopf.

„Glaube ich eher weniger, oder?“ Sie lächelte so ergeben liebenswürdig, dass Óurani für einen Moment von so viel offener Freundlichkeit überrascht war. Xyari setzte sich neben sie und grinste immer noch wartend, streckte ihr dann die Hand hin.

„Lass uns Freunde sein, ja?“ Óurani starrte auf die Hand, dann wieder dem blonden Mädchen in die Augen.

„Du bist eine ganz schöne Nervensäge, weißt du das? Und ich kenne dich erst seit zehn Minuten.

“ Xyari nickte verblüfft.

„Das bekomme ich öfters gesagt, warum nur?“ Sie streckte Óurani die Hand immer noch hin und diese ergriff sie schließlich in dem Bewusstsein, dass der kleine Quälgeist wohl eher keine Ruhe geben würde. „Mal sehen“

Damit schien Xyari sich, zumindest vorerst, zufrieden zu geben und strahlte wie die Sonne beim Sonnenaufgang.

Während Xyari ihre wenigen Habseligkeiten verstaute und andere Kleidungsstücke säuberlich aufhängte oder in den Schrank legte, war Óurani zum Fenster geschlendert.

Den Kopf auf den Armen liegend, blickte sie verträumt hinaus und ließ den Blick scheinbar ziellos über die Menschen streifen. Vor dem Gebäude war ein schmaler Streifen aus Blumen, dahinter war ein breiter Hof zu sehen, in dessen Zentrum ein kleiner steinerner Springbrunnen stand, in dessen Mitte eine stilisierte Magierfigur stand, aus deren Zauberstab das Wasser lief.

„Du hast da einen Riss in deinem Rock“, bemerkte eine Stimme hinter ihr und Óurani wurde aus ihren Träumen gerissen.

„Was?“ Xyari hob als Antwort den fein gearbeiteten Rock der Angesprochenen ein Stück an und zog den Stoff mit zwei Fingern ein Stück auseinander und zeigte Óurani den klaffenden Riss. „Ach da, aber was soll’s“, erwiderte diese lapidar und bettete den Kopf zurück auf ihre Arme und richtete den Blick wieder in die Ferne. „Ich kann das nähen, wenn du willst. “

Erneut hob sie den Kopf und blickte die Blonde prüfend an.

Versuchte die Nervensäge sich einzuschmeicheln?

„Ich war Schneiderin bei mir zu hause in Teracume. Oder habe zumindest viel genäht für eine ältere Frau, die Schneiderin war. “ Bevor sich Óurani eine Ausrede ausdenken konnte um Xyari loszuwerden, hatte diese bereits Nadel und Faden aus ihrem Rucksack gezückt, und begonnen den Schaden zu reparieren. Es dauerte nicht mal eine Minute und der Riss war verschwunden und nur bei sehr genauem Hinsehen konnte man überhaupt erkennen, dass hier einmal etwas kaputt gewesen und ausgebessert worden war.

Óurani bedankte sich knapp und starrte dann wieder aus dem Fenster.
„Heimweh?“ Sie drehte den Kopf und blickte die kleine Blonde nachdenklich an. „Redest du eigentlich immer und immer und immer?“

„Nun ja, oft. „, gab Xyari lächelnd zu.

„Na wunderbar. „, seufzte ihre Gegenüber und starrte wieder nach draußen. Als Xyari zufällig einen Blick aus dem Fenster warf, sah sie den unangenehmen Kerl von zuvor, der vor einer Gruppe einen Feuerball auf seiner Handfläche tanzen ließ.

Ihre Blicke trafen sich für einen Moment, dann zog sich Xyari schleunigst zurück. Mit diesem jungen Mann würde es wohl noch einige Probleme geben, das spürte sie tief in ihrem Innersten.

Die Turmuhr des Hauptgebäudes schlug sechs Mal dumpf und dröhnend, bevor die beiden jungen Frauen gemeinsam zum großen Versammlungsplatz in der Mitte der großen Anlage gingen. Der Saal war in einem großen Gebäude untergebracht, das von einer imposanten Kuppel gekrönt wurde, aus der ein einzelner, gewaltiger Hauptturm ragte.

Das Bauwerk selber lag auf einem kleinen Hügel inmitten der Akademie und wurde durch weitere, ebenso auffällige wie gewaltige burgähnliche Gebäude flankiert. Mehrere große, bis zu zehn Meter breite Treppen säumten den Hügel und führten nach oben. In gewissen Abständen standen Männer und Frauen, die die Schüler einwiesen oder zu den verschiedenen Eingängen des Bauwerks schickten. Xyari und Óurani wurden von einem der Robenträger zum südlichen Eingang geschickt und betraten durch dessen Torbogen dann das Gebäude.

Die beiden jungen Frauen durchquerten den Vorraum und erreichten schließlich den ovalen Hauptsaal, der auch von innen beeindruckend wirkte. Ein Obergang säumte in etwa fünf Metern Höhe den Raum, auf dem Schüler und Schülerinnen der älteren Semester saßen und auf die Neuankömmlinge herabblickten. Xyari fühlte sich etwas unwohl und rieb sich über die Arme. Óurani stand gelangweilt einige Schritte entfernt und ließ die Ansprache des Meisterkollegiums über sich ergehen wie die Strafpredigt eines Lehrers, der sich über mangelndes Interesse beschwerte.

Der Erzmeister hielt eine kurze, fordernde Rede und verdeutlichte, was es für eine Ehre — aber auch für eine Pflicht war, hier sein zu dürfen. Jeder musste das Beste geben, und es war keine einfache Ausbildung, sondern verlangte Schweiß, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen. So erfuhr Xyari das erste Mal von den verschiedenen Magieklassen, in die die neuen Schüler eingeteilt werden würden. Diese Klassen bestanden aus den jeweiligen magischen Grundattributen, für die jeder magisch begabte Schüler schließlich erwählt wurde.

Je nach den Fähigkeiten und nach einer ganzen Zahl von Tests, wurde man Feuer-, Wasser-, Wind- oder Erdmagier. Das waren die Hauptkategorien, es gab noch einige seltene Dinge wie Naturmagie und arkane Magie, aber diese Fähigkeiten waren noch seltener als überhaupt die Affinität der Menschen zur Magie. Die Ansprache dauerte etwa eine Stunde und Xyari hörte mehr oder weniger aufmerksam zu. Die Gruppen über ihnen schienen jeden einzelnen der unzähligen Hundert Schüler genau zu studieren und mit Blicken zu sezieren.

Einige führten hin und wieder kleinere magische Tricks vor, wie aufglühende Feuerfunken, Windstöße, die sich sichtbar ballten, oder ähnliches. Diese Tricks waren dafür gedacht, die Neulinge etwas einzuschüchtern, aber obwohl sie das wusste, fühlte sich die junge Frau nicht gerade besser. Vor allem, als sie den jungen Mann mit den schwarzen Haaren bemerkte, der etwas entfernt gelangweilt und mit verschränkten Armen der Rede lauschte. Er war also auch ein Schüler hier. Keine gute Aussicht.

Nach einer weiteren halben Stunde wurden sie entlassen und liefen zurück zu ihren Unterkünften. Während der nächste Tag noch zum Eingewöhnen gewährt worden war, begann der Unterricht, wie immer der auch aussehen mochte, am Tag darauf.

„Das hört sich nicht gerade einfach an. „, bemerkte Xyari nachdenklich und warf einen fragenden Blick zu Óurani, die mit hinter dem Kopf verschränkten Armen schlenderte. Sie warf der Blonden einen kurzen Blick zu.

„Ach was. Das geht schon. Was soll’s. “ Die vordergründige Ruhe ihrer Zimmerkameradin war schon fast beunruhigend, fand Xyari. Und doch schien gerade diese Ruhe und Gelassenheit zumindest etwas tröstend.

Der nächste Tag war jedoch keineswegs völlig frei und zum Ausschlafen gedacht, wie Xyari am nächsten Morgen erfahren durfte. Ein Bote überbrachte ihr die Nachricht, dass sie sich in einer Stunde auf einem der Plätze einzufinden hatte, um dort überhaupt in eine der magischen Klassen eingeteilt zu werden.

Während sich Xyari auf den Weg machte, überlegte sie fieberhaft, welche magische Disziplin schließlich für sie herauskommen würde. Feuer? Wind? Erde? Wasser? Jede der Fähigkeiten hatte ihre Vor- und Nachteile, aber klar war, dass sie sich Mühe geben musste, um die Erwartungen, die in sie gesetzt wurde, zu erfüllen. Sie fieberte dem Test entgegen und fand sich mit einer ganzen Zahl an Schülern, etwa zwanzig, auf dem besagten Platz ein. Aus der Erklärung des Lehrers hörte sie heraus, dass es eine ganze Reihe dieser Plätze gab, wo man sich um die Schüler kümmerte, um ihre Fähigkeiten zu kategorisieren.

Und wieder war dieser freche unverschämte Kerl in ihrer Nähe. Es war wie ein Fluch. Er stand mit verschränkten Armen da und beobachtete stumm und mit einem gewissen, arroganten Lächeln die Aufgaben, welche die Schüler unter Aufsicht von Lehrern und höheren Schülern lösen mussten. Er war schließlich an der Reihe, doch noch bevor die Lehrer ihm etwas erklären konnten, formte er mit einer Hand einen Feuerball und warf ihn auf eine der Übungsscheiben. Die Holzscheibe ging in Flammen auf und brach schließlich funkensprühend in sich zusammen.

Während einer der älteren Schüler das Feuer mit einem Zauber löschte, wandte sich der Lehrer dem jungen Mann zu. Er war etwas verärgert, aber auch sichtlich beeindruckt.

„Also, war’s das für mich?“, fragte der junge Mann und grinste ungeniert in die Runde. Der Lehrer blickte auf ein Blatt Papier. „Arteos Kuréton. Ich verstehe deinen Stolz, aber ich würde es begrüßen, wenn du dich etwas zurückhalten würdest. Aber deine Fähigkeit dürfte eindeutig das Feuer sein.

“ Arteos nickte nur entschlossen und genoss die Blicke der anderen Anfänger. Schließlich war Xyari als letzte an der Reihe. Eine ganze Anzahl von körperlichen, sowie geistigen Tests und Aufgaben wurde verlangt, darunter Versuche, sie zu verschiedenen einfachen Zaubern zu bewegen, die Anhaltspunkte darauf gaben, was sie denn nun konnte. Je länger die Prüfung jedoch dauerte, desto mehr wurde ihr bewusst, dass etwas nicht ganz so lief, wie sie es sich gewünscht hätte. Schließlich brach der Lehrer die Prüfung ab und kam zu ihr.

„Du hast keine Ambitionen gezeigt eine der vier Grundattribute zu beherrschen. Du bist äh… sicher hierher zu gehören?“ Davon abgesehen, dass die Sache peinlich wurde, denn die anderen starrten sie teils erheitert, teils mitleidig an, fühlte sich Xyari äußerst unwohl in ihrer Haut. Konnte der Werber einen Fehler gemacht haben, als er sie hergeschickt hatte? „Ich weiß nicht… Man schickte mich hier her. “ Sie reichte dem Lehrer das Stück Pergament, was man ihr mitgegeben hatte.

Er überflog es kurz und reichte es zurück. „Nun, die Werber irren sich selten, aber es kommt schon vor. Aber mach dir keine Sorgen. Bei etwa einem Fünftel der Schüler zeigen sich die Kräfte erst nach und nach. Es ist zwar ungewöhnlich, aber schon vorgekommen. Komm bitte später noch mal zu mir. “

Er und seine Assistenten hatten die anderen Schüler und Schülerinnen geprüft und bei jedem hatte sich die eine oder andere Fähigkeit nach einiger Zeit herausgestellt.

Die einen beherrschten Erdmagie, die anderen Luft- oder Wassermagie. Feuermagie war auch zu einem gewissen, wenn auch kleineren Teil vertreten, aber keiner der Aspiranten hatte auch nur annähernd so starke Fähigkeiten zu dieser Zeit wie Arteos. Jetzt konnte sich Xyari auch denken, wieso er so arrogant war. Seine Fähigkeiten waren schon jetzt extrem ausgeprägt und damit war er den meisten anderen Schülern, zumindest der unteren Semester, klar überlegen. Was diese Macht bei ihm daheim bedeutet hatte, konnte sie nur erahnen.

Und bei diesem Charakter waren die Menschen in seiner Umgebung wohl froh, dass er jetzt erst einmal weit weg war. Was jedoch nichts anderes bedeutete, als dass er nun in ihrer Nähe herumlief. Aber sie würde irgendwie damit klarkommen.

Irgendwie.

Schließlich war der Lehrer mit der Gruppe durch und jeder hatte das ein oder andere Attribut für sich entdeckt. Am häufigsten waren Jugendliche vertreten, die eine Affinität zum Element Erde zeigten, sowie zum Wind.

Darauf folgte die Begabung für Wasser und schließlich die zu Feuer. Nun blieb nur noch Xyari übrig. Die meisten Schüler verstreuten sich und gingen zurück zu ihren Unterkünften oder vertrieben sich die Zeit, nur eine Handvoll blieb zurück.

„Also nun noch einmal zu uns beiden. “ Der Lehrer war ein älterer Mann Ende fünfzig. Er musterte die junge blonde Frau eingehend als würde er in sie hineinschauen. Vielleicht tat er das auch irgendwie, denn Xyari fühlte ein kaum wahrnehmbares Kribbeln in ihrem Kopf.

„Da ist tatsächlich etwas, ich weiß nun, was der Werber zu sehen geglaubt hat. Aber es ist nur sehr schwach vorhanden. Komm bitte mit mir. “ Sie folgte dem Mann, der sie zu einer anderen Gruppe führte, die ebenfalls Schüler auf ihre Fähigkeiten testete. Der Lehrer sprach kurz mit einer weiblichen Lehrkraft, dann musterte diese Xyari ebenfalls eindringlich, schloss sogar die Augen für einen Moment. Dann nickte sie ihrem Kollegen zu und wechselte einige leise Worte mit ihm.

Schließlich, nach geschlagenen zehn Minuten, trat er wieder zu Xyari.

„Geh bitte zurück in deine Unterkunft. Man wird sich bei dir melden. “ Sie blickte ihn aus großen, blauen Augen an.

„Heißt das… ich habe versagt? Ich bin keine… Magierin?“ Sie stammelte das letzte Wort und sie spürte, wie Tränen in ihre Augen traten. Der Lehrer blickte sie mitleidig an.

„Du brauchst dir keine Sorgen machen, selbst wenn du keine Magierin sein solltest, oder deine Kräfte zu schwach sind, macht das nichts.

Es ist keine Schande, ein normaler Mensch zu sein. Im Gegenteil, es erspart dir einiges. “ Er legte ihr kurz die Hand auf die Schulter, lächelte dann dünn. „Nun geh. “

Sie verließ den Platz mit hängenden Schultern und ging zurück zu ihrer Unterkunft. Unterwegs kamen ihr Schüler entgegen, die alle diverse Symbole auf ihrer Kleidung hatten, die die verschiedenen Gruppierungen, denen sie angehörten, entsprachen. Entweder eine Flamme, ein Wassertropfen, ein stilisierter Flügel oder ein Baum für die Erdmagie.

Dass sie kein solches Symbol angeheftet hatte, war Grund genug für viele Mitschüler, sie schief anzusehen oder hinter ihrem Rücken zu tuscheln. Xyari spürte die Blicke ihrer Mitschüler auf sich, als würde Feuer auf ihrer nackten Haut lecken. Sie beschleunigte ihre Schritte und rannte die letzten Meter zu ihrer Unterkunft und schlug die Eingangstür hinter sich zu.

Sie lief den Gang entlang und ließ den Blick traurig über die Wände wandern.

Würde sie die Zeichen je entziffern können? Würde man es ihr je beibringen? Als Magierin würde sie viel Gutes tun können, wie den Menschen helfen und sie unterstützen. Egal mit welcher Begabung. Ihr war egal, welche sie nun beherrschte und sei es nur ein kleines bisschen. Sie konnte unmöglich heimkehren und sagen, dass sie zu unfähig war, Magierin zu werden. Oder zu normal. Das würde ihren Eltern das Herz brechen, die alles Geld für ihre Reise zusammengespart hatten, denn die Belohnung bekamen sie erst bei der Ankunft der Schülerin an der Akademie.

Wenn sie jetzt versagte, würden ihre Eltern nicht nur das Geld zurückzahlen müssen, sondern auch unendlich von ihr enttäuscht sein. Xyari wischte sich eine Träne von der Wange und drückte mit der Handfläche gegen die Tür zu ihrem Zimmer, nachdem sie den Messingknauf gedreht hatte. Die Holztür gab mit einem leisen Knarren nach und schwang nach innen auf. Sie ging an einem der Regale vorbei, dessen Rückwand links von ihr stand. Diese Regale waren so im Zimmer verteilt, dass der Raum unterteilt wurde und eine kleine Illusion von Privatsphäre geschaffen wurde.

Natürlich war das nur ein notdürftiger Sichtschutz, aber anscheinend versuchte man wenigstens etwas Intimsphäre zu schaffen. Während ihre Gedanken ängstlich um ihre Zukunft kreisten wie eine Schar hungriger Möwen um einen einzelnen Fisch, bemerkte sie die leisen Laute erst gar nicht. Sie wurde erst aufmerksam, als sie auf ihrem Bett lag um nachzudenken, wie sie ihren Eltern am besten erklären konnte, warum und wieso ausgerechnet ihre Tochter versagt hatte. Xyari beachtete sie anfangs gar nicht, waren sie doch kaum an der Schwelle des Hörbaren, dann jedoch erfolgte ein lauterer, ergebener Seufzer und die junge Frau schreckte endgültig hoch und blickte sich überrascht um.

Das kam doch vom Inneren dieses Zimmers, durchzuckte sie die Erkenntnis. Unzweifelhaft kam es nicht durch das schlecht isolierte Fenster vom Hof. Xyari erhob sich von ihrem Bett und sah sich suchend um, doch sie konnte nichts erkennen, was oder wer die Geräusche, die sich leicht variiert wiederholten, erzeugte. Es war ähnlich einem leisen Seufzen, das man ausstieß, wenn man in das warme Badewasser sank. Xyari erhob sich von ihrem Bett und blickte sich neugierig um, auf der Suche nach der Quelle der merkwürdigen Laute, die den kleinen Raum erfüllten.

Das Zimmer schien auf den ersten Blick bis auf sie leer, abgesehen von… Xyari ging einige Schritte auf die Zimmerecke zu, in der Óuranis Bett stand. Ein Regal versperrte ihr teilweise die Sicht, deshalb schlich sie vorsichtig weiter. Die leisen, abgehackten Töne wurden deutlicher und kamen eindeutig aus dieser Ecke. Xyari steckte den Kopf am braun gemaserten Holzregal vorbei und bemerkte Óurani, die mit halb geschlossenen Lidern auf dem Bett lag. Die weiße Decke war verrutscht und bedeckte ihren Körper nur noch teilweise, aber selbst durch das dünne Stofflaken konnte man den wohlproportionierten Körper erkennen.

Eine ganze Reihe dunkler Spuren auf der Decke ließen die Hitze erahnen, die von dem glühenden, zitternden Leib ausgingen. „Geht’s dir nicht gut?“, fragte Xyari besorgt nach und versuchte etwas zu erkennen, denn Decke und Kissen waren so zerwühlt und verrutscht, als hätte sich Óurani hin- und hergewälzt. Zwischen den Decken und Kissen lag die dunkelhaarige Magierin mit flatternden Augenlidern und rang unterdrückt nach Luft. „Bist du krank?“ fragte Xyari nochmals leise und trat einige Schritte auf ihre Kameradin zu, doch diese zuckte nur kurz mit dem Körper.

Erst als sie fast auf den schwarzen Rock getreten wäre, bemerkte Xyari die verstreuten Kleidungsstücke Óuranis, die vor und teilweise auch auf dem Bett lagen. Es sah fast so aus, als hätte sich Óurani die Kleider ausgezogen, um dann erschöpft und krank zwischen die Laken zu fallen. Doch die vermeintlich Kranke schien sie gar nicht zu bemerken. Oder sie nicht zu beachten. Die junge Frau schien wie in Trance. Ihre Augenlider zitterten hin und wieder leicht wie die Flügel eines Schmetterlings, bebten, als wäre sie in einem Traum gefangen.

Dann und wann entrang sich ein leises Keuchen aus ihrem Mund und Xyari bemerkte die feucht glänzenden Lippen der Liegenden. Die junge Magieanwärterin trat einen Schritt zur Seite, um mehr zu erkennen und erstarrte, als sie bemerkte, wie sich Óuranis Hände wie in Trance über ihren Körper bewegten. Die rechte Hand ruhte zwischen ihren wohlgeformten Schenkeln, die leicht gespreizt halb unter der Decke lagen. Das eine Bein ragte darunter hervor und Xyari bemerkte jetzt auch den kleinen dunklen Fleck auf der Decke, der sich mit jeder Minute, wo sie dem Geschehen atem- und tonlos zusah, etwas weiter ausbreitete, wenn Haut und Stoff sich berührten.

Die Baumwolldecke rutschte unter den Bewegungen weiter und ohne es wirklich zu wollen, sah Xyari weiter zu und betrachtete das für sie unwirkliche, verstörende und doch fesselnde Schauspiel.

Óurani schien Xyari nicht wahrzunehmen oder sie total auszublenden, denn anders konnte sich Xyari nicht erklären, wieso sie nicht zusammenzuckte und eine Entschuldigung stammelte, wie sie es wohl an deren Stelle mit Sicherheit getan hätte.

Die andere Hand Óuranis lag auf ihren Brüsten, die um ein gutes Stück größer als Xyaris eigene waren und massierten sie leicht und ausdauernd.

Mit zwei Fingern hatte sie eine ihrer Brustwarze eingeklemmt und rieb sie langsam, dann bewegte sie wieder die ganze Brust im Rhythmus mit den Bewegungen ihrer anderen Hand, zwischen ihren Schenkeln. Ihre vollen, wohlgeformten Brüste bewegten sich unter ihrer fordernden, streichelnden Hand und ließen erahnen, um was die Gedanken der Magierin kreisten.

Der Anstand in Xyari verlangte, sich sofort abzuwenden und sich aus dem Zimmer zu schleichen, denn sich so etwas anzusehen, war einfach… ja was? Unerhört? Unanständig? Schamhaft? Und doch war da ein Teil in ihr, der sich nicht abwenden wollte, der zusehen wollte, wie die Decke weiter verrutschte und den Blick auf die feucht glänzende Stelle zwischen den weißen Schenkeln der Freundin freigab.

Die Innenseiten ihrer Schenkel und die Scham schimmerten vor feuchter, glänzender Nässe, welche sich mit jeder Bewegung, jedem vorsichtigen, doch fordernden Streicheln über die schon geschwollene Stelle zwischen den Beinen nur vermehrte. Kleine glänzende Rinnsale perlten langsam die Haut der Oberschenkel hinab und besudelten das Laken ebenso wie ihre feucht schimmernden Finger. Und jede dieser Berührungen entrang ihrer Kehle einen leisen, glücklichen Seufzer der Erfüllung. Xyari fühlte, wie ein Kampf in ihr ausgetragen wurde.

Sie wollte sich von diesem Schauspiel abwenden, doch konnte sie es einfach nicht. Zu sehr nahmen sie die Bewegungen und Berührungen der jungen Frau gefangen. So schamlos, so unverblümt und ohne Scheu wie sie da lag und sich selbst verwöhnte, so etwas hatte sie noch nie auch nur annähernd gesehen. Ein flüchtiger Kuss oder eine Berührung von zwei Verliebten hatte Xyari schon gesehen, aber das hier war etwas völlig Neues. Sich selbst immer ignorierend, wenn sie ein zaghaftes Verlangen in ihrem Körper aufkeimen spürte und wenn, dann nur eine vorsichtige, flüchtige schamhafte Berührung zwischen den schmalen, schlanken Oberschenkeln zulassend, die durch die harte Arbeit in der Schneiderei kaum Fett angesetzt hatten.

Nie hätte sie sich vorstellen können, an der Stelle Óuranis dort zu liegen und die Finger langsam über die kleine rosa Blüte gleiten zu lassen, die sich nun, wie die hellrote Kusárablume im Mondlicht, geöffnet hatte. Oder wie eine Sonnenblume, die nun ihre Blüten ausstreckte. Ein lauteres Stöhnen drang in ihr Bewusstsein und im hintersten Winkel ihres Verstandes erkannte Xyari, dass es sie irgendwie, auf geheimnisvolle Art doch berührte. Erregte.

Die Finger Óuranis zitterten, rieben schneller um und über die kleine rosa Stelle zwischen ihren Schenkeln, umkreisten sie und fuhren wieder darüber, um dann die Fingerspitzen hineinzutauchen.

Die schlanken, trainierten Oberschenkel zuckten hin und wieder, als würden sich Zitterschlangen um sie wickeln und Stromstöße durch sie jagen. Xyaris Blick wanderte über den schwitzenden, zitternden Körper, der sich nur noch zu einem kleinen Teil unter der verrutschten Decke wie in leichten, ekstatischen Krämpfen wand. Ihre Augen wanderten über den Bauch, zurück zu den schön geformten, vollen Brüsten Óuranis, in deren Mitten sich die rosa, wie kleine Türme hervorragenden, Brustwarzen aufrichteten und sich zwischen den Fingern und Handflächen der Schwarzhaarigen immer wieder wie biegsame Tolasabäume krümmten, nur um sich wieder aufzurichten.

Die Bewegungen wurden endlich schneller, intensiver und Xyari bemerkte wie in Trance, dass die eine Hand nicht mehr weiter über den Körper wanderte, sondern auf der rosa Blüte in der Mitte der Schenkel Óuranis ruhte und sich dort gleichmäßig, aber schneller werdend, bewegte. Das leise Stöhnen wurde lauter und Xyari bemerkte die rosa Zungenspitze ihrer Kameradin, die hervorlugte und über die spröden, ausgetrockneten Lippen leckte. Es war nicht schwer zu erahnen, selbst für Xyari nicht, dass die Sache langsam auf einen Höhepunkt ihrer Aktivität zusteuerte.

Die Bewegungen und Laute wurden schneller, hektischer und unkontrollierter. Obwohl sie weiter zusehen wollte, rief eine Stimme in ihr, dass es sich nicht gehörte, zuzusehen. Erst flüsterte diese Stimme, dann brüllte sie. Verschwinde! Geh! Xyari trat einen Schritt zurück, fiel fast über den schwarzen Rock Óuranis, den sie am Tag zuvor ausgebessert hatte. Fast wäre sie gegen eines der Regale gestoßen, fing sich aber im letzten Moment auf und schritt vorsichtig, als könne jeder zu laute Ton Óurani aus ihrer Trance wecken, um das Regal herum.

Mit drei schnellen, weiten Schritten war sie wieder bei der Zimmertür, öffnete sie leise und schlüpfte hinaus. Ihr Herz klopfte wie die Hämmer in der heimatlichen Stahlschmiede, die glühendes Eisen bearbeiteten.
Sie hatte sie nicht bemerkt, ganz ausgeschlossen, sonst hätte sie etwas gesagt oder getan, da war sich Xyari völlig sicher. Ihr Herz klopfte immer noch, als würde es mit aller Gewalt aus ihrem Brustkorb brechen wollen.

Erst als Xyari auf dem kalten, leeren Flur stand und die zufallende Tür das lang gezogene wohlige Seufzen Óuranis abschnitt, fiel Xyari mehr verwundert als schockiert, das warme, feuchte Kribbeln zwischen ihren eigenen Beinen auf.

Óurani lag verschwitzt auf ihrem Bett und starrte ins Nichts, ein feines Lächeln umspielte ihre Gesichtszüge. Ihren Körper streckend, drehte sie sich entspannt und zufrieden auf die Seite und starrte in Richtung der Tür, hinter der sie Xyari vermutete. Ihre kleine rosa Zunge leckte kurz über die Lippen und die Augenlider senkten sich wieder halb herunter. „Das nächste Mal lasse ich dich nicht ohne weiteres gehen… meine Süße…“ Doch nur die Stille des Raumes antwortete ihrem kaum wahrnehmbaren Flüstern.

Ende Kapitel I.