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Die Frau und das Fahrrad

Meine Lieblingsfortbewegungsart war das Fahrradfahren. Wenn ich auf dem Rad unterwegs war, konnte ich sehr gut über alles Nachdenken. Schon Einstein hatte mal gesagt, dass ihm die Relativitätstheorie beim Fahrradfahren eingefallen sei.

So kam es mir auch immer vor, wenn ich auf dem Fahrrad unterwegs war.

Die Autofahrer auf meinem Weg zur Arbeit störten mich dann nicht, egal, wie dämlich sie in ihren Blechkisten aussahen.

Oder wie dämlich sie sich mit diesen verhielten.

In meiner Freizeit half ich alle vier Wochen beim Fahrradverein Menschen, die Fahrradfahren lernen wollten.

Es waren die unterschiedlichsten Menschen, auch einige Jungen, aber oft junge Mädchen und Frauen. Teilweise auch ältere Frauen, die älteren Männern kamen nie zu uns. Was es ihnen zu peinlich, zeigen zu müssen, dass sie nicht Fahrrad fahren konnten?

Wegen der jungen Mädchen hatten wir extra einen Kurs, den eine Vereinskollegin betreute.

Die konnte mit den besser umgehen. Ich war dazu viel zu ungeduldig.

Die jungen Frauen waren da zwar auch etwas schwierig, aber sie wollten es lernen, die Mädchen wollten oft hauptsächlich spielen.

So betreute ich den monatlichen Kurs schon zwei Jahre. Einmal im Jahr gab es eine Party, bei der die Menschen, die im Vorjahr den Kurs mitgemacht und abgeschlossen hatten und den Menschen, die sich Anfang des Jahres neu angemeldet hatten, miteinander reden und auch feiern konnten.

Ich traf auf diesem Fest immer wieder ältere Frauen, die mir glücklich erzählten, wie das Fahrradfahren ihr Leben verändert hatte. Weil sie jetzt alleine durch die Stadt konnten.

Es waren alle möglichen Frauen, Männer, wie gesagt, nur ganz wenige. Aus den verschiedensten Kulturkreisen. Bei den Frauen ab Mitte vierzig Aufwärts waren auch welche dabei, die man dem arabischen Raum zuordnen konnte. Aber alle waren schon recht westlich eingestellt.

Denn keine hatte ich je mit einem verschleiertem Gesicht oder auch nur Kopftuch gesehen.

Die, die Kopftuch trugen, trugen es, um ihre Haare vor dem Wind zu schützen.

Hielten sie an, was das Kopftuch mit als ersten wieder vom Kopf.

Es war Mitte der Saison, als sie kam. Eine junge Frau, die gerne Fahrrad fahren lernen würde.

Ich starrte sie an, denn sie sah zu ungewöhnlich aus.

Alle Frauen, die bisher kamen, waren westlicher gekleidet. Sie aber kam in einem Hosenanzug und einem Kopftuch, das wunderbar zu ihr passte.

„Ist etwas?“

„Nein, ich hatte nur noch keine Schülerin, die so gekleidet kam. Ich freue mich. „

„Bin ich falsch gekleidet?“

„Auf keinen Fall, nur eben anders. “ Ich sah sie noch einmal von oben bis unten an. Auch die Schuhe passten zum Fahrradfahren.

„Sie haben nichts an, was das Fahren behindern würde. „

Dann hielt ich ihr die Hand hin und sagte „Ich bin Fred, Sie sind?“

„Ich bin Nursa, guten Tag Fred. „

„Und du möchtest Fahrrad fahren, weil?“

„Ist das wichtig?“

„Ein bisschen. Wenn du nur am Wochenende durch Feld und Flur mit Kind und Kegel fahren willst, bist du eher fertig.

Dann kennst du zwar nicht viele Regeln, die im Straßenverkehr gelten, aber für Ausflüge reicht es.

Das wäre sozusagen der Grundkurs.

Willst du dich in den Stadtverkehr stürzen, wenn du fertig bist, dauert es länger.

Das wäre der Fortgeschrittenenkurs.

Und wenn du Rennen fahren willst ..“ Ich sah sie an und sah, wie sie auflachte.

„Rennen, das wäre was.

Ich fange mit dem Fortgeschrittenenkurs an. „

„Sehr gut. Was hast du? Was kannst du?“

„Wie meinst du das?“

„Wir fahren nur mit Helm, und hast du ein Rad, auf dem du fahren kannst?“

„Weder noch. Muss ich wirklich ein Rad kaufen?“

„Nein, nur den Helm. Das Rad kannst du für die Kurse mieten. Dabei können wir probieren, welches für dich das richtige Rad ist.

Und wenn du dann ein Fahrrad gefunden hast, kannst du dir ein solches kaufen. „

„Bei euch?“

„Auch. „

„Gut, ich kaufe dann erst einmal einen Helm“, die fasste sich an das Kopftuch, und ich wusste, sie wollte wissen, ob sie dieses aufbehalten könne.

So ging ich um sie rum und sagte „Ja, doch, da haben wir zwei Modelle. Der Dutt ist das Problem, nicht das Tuch.

„Nicht das Tuch?“

„Nein, denn wenn man im Winter fährt, trägt man eine Mütze unter dem Helm, du im Sommer eben ein Tuch. Doch der Dutt steht vor. Komm mal mit. „

Ich griff nach ihrer Hand und sie ließ sich mitziehen.

In Laden, der zum Verein gehörte, zeigte ich ihr die Helme, die wohl passen würden.

Sie probierte diese Helme aus und kam dann mit einem Helm, der fast passte, es war wirklich der Dutt.

Sie sah mich an und ich sagte „Geh mal in die Umkleide, da ist ein Spiegel. „

Sie kam nach ein paar Minuten wieder raus, Der Helm saß, auch, weil sie keinen Dutt mehr hatte.

„Ich darf …“

„Deine Haare nicht zeigen?“

„Ja, Baba verbietet das. Er war auch gegen das Fahrradfahren, doch ich konnte mich durchsetzten, wenn die Haare verdeckt bleiben.

„Und jetzt?“

„Das geht fast. Ich muss noch einmal weg, was besorgen. Bitte, ich möchte es lernen, Bitte keine andere nehmen. „

„Gut, aber bevor du gehst brauchen wir noch die Größe. Und das wird etwas … peinlich für mich.

Ich brauche deine Beinlänge, die Länge deines Ober- oder Unterschenkels und deiner Arme. „

Sie sah mich an.

„Du willst an meine Beine und meine …?“

„Nein, keine Angst. Siehst du das Teil da?“

Ich zeigte ihr ein Gestell, mit dem wir die Schrittlänge maßen.

„Stell dich rauf, bewege den Hebel, bis .., und sage mir die Zahl. Dann kannst du wieder runter. Für den Unterschenkel kannst du das da drüben nehmen, sag mir einfach die Zahl.

Und deine Armlänge messen wir so.

“ Ich zeigte ihr das dritte Maß.

Nachdem ich ihr alles gezeigt hatte, ging ich zur Tür.

„Was machst du?“

„Ich lass dich messen. „

„Ich bin kein kleines Mädchen, das sich fürchtet. „

„Ich mich aber vor den Männern deiner Familie, wenn sie der Meinung sind, ich sei dir zu nahe gekommen. „

Ihr Lachen war wunderschön.

Dann sagte sie mir die Zahlen und kam nach kurzer Zeit, um mir über die Schulter zu sehen. Besser über den einen Arm.

Es lief mir wohlig den Rücken runter.

„So, junge Frau, wir haben alle Maße, sie könne sich das Haarnetz besorgen. „

Sie sah mich erstaunt an. „Woher weißt du, dass ich ein Haarnetz besorgen will?“

„Ich habe den siebenten Sinn.

Sie holte aus und klopfte mir auf den Hinterkopf. „Hexerei ist ein Frauenprivileg, junger Mann. „

„Ja, Gnädigste. Ich bitte untertänigst um Verzeihung. „

„Ich bin in 30 Minuten wieder da“ sagte sie und verschwand.

Ich schaute ihr hinterher. Hatte sie wirklich mit mir geflirtet?

Ich suchte ein in ihrer Größe passendes Fahrrad. Beim Sattel hatte ich vergessen zu fragen, suchte dann aber einen aus, der mir als der Richtige erschien.

Ich hatte alles zusammengeschraubt, als sie zurückkam.

Bei dem Fahrrad hatte ich den Sattel etwas niedriger gestellt, so dass sie mit beiden Füßen flach auf den Boden kommen würde, auch hatte ich die Pedale entfernt. Sie sollte das Rad als Laufrad kennen lernen, um die Balance zu üben.

Als sie kam, sah sie so strahlen und schön aus wie beim ersten Zusammentreffen.

Nur der Dutt war weg. Eigentlich schade.

Sie griff nach dem Helm und wollte dann loslegen.

„He, wo sind die Pedale?“

„Ich will sehen, ob du die Balance halten kannst. Los, auf in den Park. „

Ich scheuchte sie vom Grundstück in den um die Ecke liegenden Park. Hier trieb ich sie, wie alle, denen ich das Radfahren beigebracht hatte, über die Wege und Höhen.

Lies sie enge Kurven nehmen und mit angehobenen Füßen Schlangenlinien fahren.

Das klappte, wie zu erwarten, nicht immer reibungslos.

Doch sie fiel, was ich auch nicht erwartet hatte, nie vom Rad. Doch ein paar Mal war es kippelig.

Nach fast zwei Stunden rollte sie, und fuhr ich, wieder zurück.

Auf dem Hof sah sie mich an.

„Du bist ein Frauenquäler. „

„Ja, das ist das schönste. Wenn am ersten Tag die jungen Frauen nur noch schnaufen wie alte Rösser.

Du wirst morgen Muskelkater haben, an Stellen, die ich nicht nennen werde.

Und dich übermorgen auf den nächsten Termin freuen. „

Sie sah mich an und ich wusste, sie würde mir nicht glauben. Zum Abschluss fragte sie „Nächste Woche wieder?“

Eigentlich fand der Kurs mit mir nur einmal im Monat statt.

Aber ich hatte ein Glücksgefühl, als sie mich fragte und sagte zu.

Wir stellten unsere Räder weg, sie hängte ihren Helm über ihr Gefährt und griff nach meiner Hand.

„Danke für den ersten Tag. „

Sie ging vom Grundstück, und ich sah sie eine Woche nicht wieder.

Nach der Woche wartete ich auf die Frau, die mich beeindruckt hatte.

Sie kam diesmal mit einem anderen Hosenanzug und anderem Kopftuch. Diesmal war der Dutt gleich weg.

Ich sah sie an und konnte sie nur bewundern. Die Frau sah schick aus, das war nicht zu glauben. Obwohl, oder vielleicht auch weil, sie ein Kopftuch trug. Ihre Augen leuchteten vor Freude, ihr Gang war der einer selbstbewussten jungen Frau. Der durfte man auch keinen Fall frech kommen, das wusste ich, die konnte sich auf eine gefährliche Art wehren.

„Hallo Fred“, sie gab mir ihre Hand und sagte „Du hattest recht, das hatte ganz schön weh getan. Aber ich hatte jemand, der mich schön massierte. „

Sie musste meine Frage, die ich hoffte, aus meinen Augen raus halten zu können, gespürt haben. „Eine Freundin ist Krankengymnastin, die kann massieren, das war fast so schön wie das Fahren. Ich hoffe aber, heute kommen wir zu mehr. „

Ich hatte den Sattel immer noch tiefer gelassen, aber die Pedale montiert.

An diesem Tag musste sie das treten und wieder das balancieren üben. Am Anfang setzte sie den Fuß viel zu oft auf den Boden, doch mit der Zeit schaffte sie schon eine oder zwei Runden.

Da der Hof zu klein war, waren wir wieder in den Park ausgewichen.

Hier gab es einen befestigten Platz, der nachmittags meistens frei war. Am Wochenende spielten die Leute alle möglichen Ballspiele, doch in der Woche diente er uns zum Fahrradfahren lernen und lehren.

Nursa war eine gute Schülerin, sie umfuhr die Pylone und hielt an der Linie so gut, dass ich schon nach der halben Zeit den Sattel höher stellte.

Als sie das erste Mal nur mit ihren Zehenspitzen auf den Boden kam, moserte sie etwas, gewöhnte sich dann aber schnell daran.

Zum Abschluss fuhren wir eine Runde um den Park.

Eigentlich wollte sie das Rad, das sie schon gut beherrschte, nicht mehr abgeben.

„Fred, ich kaufe das. Mehr brauche ich doch nicht zu lernen. „

„Nursa, heute bist du kurz vor der Sonnntagsausfahrstufe. Du willst aber durch die Stadt, das ist etwas ganz anderes. Glaub mit.

Sieh dich in den nächsten Tagen einfach mal um. „

Eigentlich wollte sie mir nicht glauben, vertraute mir dann aber doch.

Als Abschied nahm sie meine beiden Hände und hielt sie ganz fest.

„Danke Fred, vielen, vielen Dank. „

Ich sah sie an und mir wurde schummerig. Verdammt, die Frau war zu gut, die würde nie mit mir zufrieden sein.

Ich träume die ganze Woche bei jeder Frau mit Kopftuch von Nursa. Doch keine war es.

Am folgenden Schulungstag kam sie wieder, wieder wunderschön, mit einem Lächeln, das mich verzauberte.

Diesmal hatte ich kleine Nebenstraßen auf dem Programm.

Neben der Übung mit dem Fahren im Straßenverkehr brachte ich ihr auch die normalen Regeln bei.

So dass man in der Mitte der Fahrspur fuhr, nicht am rechten Rand.

Dass man so fuhr, dass sie anderen wussten, was man vorhatte. Dass man richtig Zeichen sichtbar gab, und dass man keine Fußgänger behinderte.

Einmal wollte sie auf dem Fußweg eine Abkürzung nehmen.

Als ich sie schimpfte, kam sie mir plötzlich wie ein kleines Mädchen vor.

Sie sah mich so erschrocken an, dass ich fast aufhörte, sie zu schelten.

Dann fragte ich sie, was sie als Fußgängerin von diesem Verhalten, das sie gezeigt hatte, halten würde.

Sie sah mich an und sagte „Diese blöde Kuh…“

„Genau. Und, bist du eine?“

Sie sah auf die Stelle und dann zu mir und sagte „Eigentlich schon.

„Genau, und deshalb verhalte dich wie eine verantwortungsvolle Radfahrerin, wenn du wie eine behandelt werden willst.

Zeige den anderen, wie man es macht.

Zeige den Leuten, die meckern, dass sie die Fehler machen, nicht du.

Jeder, der über dich schimpft, soll genau wissen, dass er sich falsch verhalten hat.

Und, Nursa, was bedeutet das?“

Sie sah mich an und sagte „Sauber fahren, an die Regeln halten, dann machen die anderen die Fehler.

Mit Licht fahren. Mit Helm fahren. „

„Richtig.

Leider ist genau das das schwierigste. Glaube mir. „

Wir fuhren wieder zurück. Ich merkte an ihrem Verhalten, dass es ihr langsam Sicherheit gab, sichtbar zu fahren.

Der Abschied war schwer für mich.

Aber der nächste Termin war ja nur sieben Tage, sieben unglaublich lange Tage, entfernt.

Sie kam, wie in den letzten Wochen, mit Tatendrang auf den Hof.

„Hallo Fred, schön dich zu sehen. Fahren wir heute raus?“

„Holla, muss ich dir Zügel anlegen? Du benimmst dich wie eine junge Stute beim ersten Ausritt. „

Sie sah mich an und ich sah, wie sich ihre Wangen leicht röteten.

Doch sie sagte nichts, und mir viel auf, dass man das auch anderes interpretieren konnte.

Als ich unsere Fahrräder holte, sah ich, dass sie mich etwas anders ansah.

Nachdenklicher.

Bevor wir losfuhren wollte ich ihr noch einige wichtige Regeln erklären, doch sie kam mir zuvor. Sie sah mich an und sagte leise „Ich habe meine Hausaufgaben gemacht, Herr Lehrer“

„Sehr schön, Schülerin Nursa. “ Ihr Strahlen wärmte mein Herz.

Als wir vom Grundstück fuhren, wollte sie gleich schnell loslegen, doch ich bremste sie. „Nursa, langsam. Ich will mit dir ankommen. “ Sie drehte sich um „nach Vorne sehen“, „Ja, Herr Lehrer.

Wohin willst du mit mir?“

Ich sah sie nur an. An der Kreuzung sagte sie, ohne ihren Kopf zu drehen. „Was machen wir?“

„Keine Ahnung. „

„Wie ich. „

Wir fuhren, ohne weiter zu sprechen, weiter. Ich setzte mich hinter sie und rief „Geradeaus, Links, Rechts“, oder wohin ich wollte, dass sie fahren sollte.

Es gab einige kritische und enge Stellen, doch Nursa meisterte sie.

Ich war stolz auf sie.

Nach den viel zu kurzen zwei Stunden kamen wir wieder auf dem Hof an. Ich wollte Nursa schon meinen Abschluss aushändigen, doch sie sagte „Fred, einmal musst du mich noch bewachen. „

„Nursa, dich muss keiner Bewachen, das machst du ganz alleine.

Was willst du noch lernen?“

„Bitte Fred, frag mich nicht.

Einmal noch, bitte. „

Ich stimmte zu, denn so würde ich Nursa noch einmal sehen können.

Ohne diesen einen Tag, nach einer langen, unendlichen Woche, wohl nie wieder.

Eine Woche später kam sie, aber nicht alleine. Sie hatte eine Frau dabei, die fast so groß wie Nursa war. Dieser Frau war sichtbar älter. Neben ihr war ein Mann, der mich interessiert ansah. Die Frau sah zwischen Nursa und mir hin und her.

Nursa bat beide, sich auf die eine Bank zu setzten und kam dann zu mir „Fred, ich muss dir meine Eltern vorstellen. Meine Anne Aylin und meinen Baba Rashed. „

Nursa sah mich lange an. „Fred, ich musste einfach. „

Dann drehte sie sich um und sagte etwas, was ich nicht verstand, da ich die Sprache nicht sprach. Doch der Inhalt war mir klar.

Sie stellte mich ihren Eltern vor.

Nur als was?

So wie ihre Mutter zu mir schaute, so interessiert, bedenkend, zustimmend, wohl als das, was ich hoffte. Oder?

So wie ihr Vater mich ansah, neugierig, zurückhaltend, fragend, war es wohl wirklich genau das.

Ich sah zu den beiden Eltern. Dann ging ich zu Nursas Vater. Ich griff seine Hand und sagte „Ich möchte mich bei ihnen bedanken, dass ich ihre Tochter habe kennenlernen dürfen.

Ihre Tochter Nursa, die so interessiert, offen, wissbegierig war, und mir die unglaubliche Freude beschert hatte, dieser Frau ihren Wunsch, Fahrrad zu fahren, erfüllen zu dürfen.

Ihre Tochter ist eine stolze, bestimmte junge Frau, der keiner, kein Mann, so leicht etwas vormachen kann. Um diese Frau müssen sie sich keine Angst machen. Die wird ihren Weg gehen und ihren Mann finden. „

Dann ging ich zu ihrer Mutter.

„Ich möchte mich bei ihnen bedanken, dass ich Nursa habe kennen lernen dürfen. Nursa, die mir immer eine Freude war zu sehen, von ihr zu träumen“, ich merkte, wie Nursa unruhig wurde, „und sie zu sehen. Eine junge Frau, die mir ans Herz gewachsen ist. „

Dann sah ich zu beiden Eltern. „Bitte geben sie mir die Erlaubnis, um Nursa zu werben. „

Nursa sprang auf und blieb kurz vor mir stehen „Du willst was?“

Die Eltern sahen sich hinter ihr an und ihr Vater sagte „Sie wollen was?“

„Ich will um Nursa werben, sie erobern, und später, wenn sie mich will, sie heiraten.

Nursa sah mir in die Augen und sagte nur „Ja, ich will“

Dann setzte sie sich wieder hin und kicherte. Sie sah ich an, hielt ihre Hand vor ihren Mund und kicherte.

Ihre Mutter sah mich an und fragte „Warum?“

„Weil Nursa so ist, wie ich mir eine Frau vorstelle. Offen und selbstbewusste. Streng und Liebevoll. Lustig und beherrscht. Einfach so, wie Nursa eben ist.

Die beiden Eltern sahen sich noch einmal an und ihr Vater sagte „Ja, so lange ..“ ihre Mutter lächelte und Nursa sah böse zu ihrem Vater.

Ich sagte nur „Bei Nursa ist jede Minuten Warten des Wartens wert. „

Nursa flog mir in die Arme. Sie sah mich an, bevor sie mich küsste und Fragte „Wann, Fred, wann?“

Ihr Vater räusperte sich und ihre Mutter sagte lachend „Mindestens eine Woche mein Kind.

Es dauerte länger, auch weil Nursa doch einige Verwandte, die nicht so schnell Zeit hatten, einladen wollte.

Meine Eltern sagten, als ich ihnen Nursa vorstellte „Wir dachten schon, der findet keine. Aber bei ihr hat sich jede Minute Warten gelohnt. „

Nursa kicherte los, und ich musste meinen Eltern erzählen, was ich ihrem Vater versprochen hatte.

Während der Wartezeit fuhren Nursa und ich am Wochenende raus ins Grüne.

Sie brachte ihren Eltern das Radfahren bei, und wir fuhren zu viert am Wochenende durch die Lande. Doch dann sagte ihre Mutter „Nursa, wir wollen alleine fahren. „

Nursa sah beide an und sagte „ANNE“, und ihr Vater lachte, nachdem er seine Frau wieder freigegeben hatte, die Nursa böse angesehen hatte.

Die Hochzeit war ein wildes Fest. Alle tanzten stundenlang, die Musik war unglaublich laut, und meine erste Nacht mit Nursa war ….

Ich war verheiratet mit der schönsten Frau der Welt. Sie hatte mich genommen,

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war ich immer noch darüber überrascht.

Und unglaublich glücklich.

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