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Anna Lisa 02

An diesem Dienstagnachmittag konnte Anna Lisa es gar nicht erwarten mit der Arbeit fertig zu werden. Sie arbeitete im Sekretariat einer größeren Stiftung. Nichts Besonderes, aber das Geld stimmte. 10 Tage war es nun her, dass sie Gerhard zu letzten Mal gesehen hatte. 10 Tage in denen sie Sehnsucht nach ihm gehabt hatte. Mit Robert hatte sich seit der Weihnachtstage nichts gebessert und Anna Lisa war froh gewesen wieder arbeiten gehen zu können. Gestern hatte sie spontan einen Anruf von Gerhard bekommen, der sie fragte, ob es ihr bezüglich seiner Einladung heute passen würde und Anna Lisa hatte ohne zu zögern ja gesagt.

Pünktlich um viertel nach vier war der Arbeitstag für Anna Lisa zu ende. Gerhard wollte sie um halb sieben zu Hause abholen. So blieb ihr noch genug Zeit für duschen und sich schick machen.

Vor ihrer Wohnungstür hörte Anna Lisa bereits, dass Robert zu Hause. Deutlich waren die wohlbekannten Geräusche des Fernsehers zu vernehmen, die in ihrer Lautstärke noch zunahmen, als sie die Wohnung betrat. Ohne Robert wirklich eines Blickes zu würdigen ging sie am Wohnzimmer vorbei.

Ein… Robert, mach den Fernseher leiser… kam ihr eher aus Gewohnheit über die Lippen und wie gewöhnlich senkte Robert die Lautstärke nur minimal. Gerade so viel genug, dass er schützend behaupten könne, er habe den Fernseher ja leiser gemacht.

Kurz nach der Sache damals hatte Robert seinen Job verloren und seit dem arbeitete er auch nicht. Seine Eltern nahmen ihn unter Schutz, doch was war mit ihr gewesen?! Manchmal vermutete Anna Lisa, dass Roberts Eltern ihr übel nahmen, dass sie sich schnell wieder aufgerafft hatte und weiter arbeiten gegangen war.

Doch wie hätte es anders laufen sollen? Beide vom Staat leben?! Das konnte Anna Lisa so einfach nicht mit sich vereinbaren und außerdem, sie brauchte die Arbeit, als Ausgleich für… Robert!

Eine Dreiviertelstunde später war Anna mit dem Duschen fertig geworden. Länger als sonst, aber sie hatte diesmal auch zweimal duschen müssen. Beim ersten duschen hatte sie noch entschieden sich nicht im Intimbereich zu rasieren, schließlich wollte sie mit dem Onkel ihres Verlobten essen gehen! Dann, als sie schon beim abtrocken war, hatte sie schließlich dann doch gemeint sich dann hygienischer zu fühlen und sie war sie erneut unter die Dusche gestiegen.

Frisch geduscht, blank rasiert und eingecremt spürte Anna Lisa, wie sie in eine Stimmung kam, die ihr sehr gefiel, obwohl sie ihr eigentlich nicht gefallen sollte. Sie musterte ihren Kleiderschrank von oben nach unten und von links nach rechts. Sie wusste wirklich nicht, was sie anziehen sollte. Sie versuchte sich den kommenden Abend vorzustellen, erwischte sich jedoch immer dabei, dass ihre Gedanken dabei in Bereich abdrifteten, die sie rot werden ließen. Keine wirkliche Hilfe! Dementsprechend sah sie sich nur in Outfits, die ihr viel zu sexy für ein Abendessen unter Freunden, ein Abendessen mit einem Mann, der ihr Vater sein könnte und gleichzeitig der Onkel ihres Verlobten war, waren.

„Robert, hilf mir! Was soll ich anziehen?!“, rief sie ihm durch die Wohnung entgegen und stand immer noch ratlos vor dem Schrank. Nach ein paar Minuten, sie wollte schon erneut rufen, kam endlich die Antwort:

„Keine Ahnung, du findest schon was!“

Danke Robert…, waren ihre einzigen Gedanken dazu und dann kam Anna Lisa eine Idee!

***

Kurz vor der vereinbarten Zeit wartete Anna Lisa bereits ungeduldig im Flur ihrer gemeinsamen Wohnung.

Ein letzter Blick in den Garderobenspiegel ließ ihr Herz schneller schlagen. Nach Roberts offensichtlicher Teilnahmslosigkeit war Anna Lisa die Idee gekommen sich nun erst recht besonders hübsch und besonders aufreizend zurecht zu machen. Eigentlich hatte sie gehofft, wenn sie sich so Robert präsentierte, irgendeine Reaktion in ihm hervor zu rufen, die ihr zeigte, dass sie ihm nicht gleichgültig war, aber es kam keine! Für einen Moment hatte sie danach überlegt ihr Outfit doch wieder zu ändern, dann hatte sie die Enttäuschung in ihr aber zuerst in Wut und dann in Trotz gewandelt.

Es klingelte… Gerhard!

Anna eilte die Treppenstufen hinunter, peinlich genau darauf bedacht mit ihren hohen Schuhen nicht zu fallen. Sie hatte sich die Haare hochgesteckt und auch das Make-up war ihr heute besonders gut gelungen. Dazu ihr Outfit, das sie durch einen langen Mantel noch vor Gerhards Blicken versteckte.

Gerhard hatte einen Parkplatz direkt vor der Eingangstür zu ihrem Wohngebäude gefunden. Er fuhr eine elegante Limousine — mit Sicherheit ein Firmenwagen — und hielt ihr nicht nur die Haustür auf, sondern reichte ihr sogar seine Hand, um ihr die drei Treppenstufen außerhalb hinunter zu helfen.

Sie umarmten sich zur Begrüßung und Anna Lisa spürte wieder seine Hände sanft über ihren Rücken streichen und danach sanft auf ihrem Po verweilen. Sie küsste ihn zärtlich auf die Wange und genoss den Duft seiner Haut und seines Aftershaves; es war schön ihm wieder so nahe zu sein!

„Oh wow, siehst Du heute gut aus!“, kommentierte Gerhard im Anschluss ihr Äußeres, als er einen Schritt von ihr zurück trat und sie ausgiebig musterte.

„Danke!“, entgegnete Anna Lisa leicht verlegen mit einem Lächeln. Fügte dann aber noch hinzu: „Du hast mich ja noch nicht ohne Mantel gesehen!“

„Na, ich glaube dann sollten wir gleich losfahren, ich kann’s ja kaum erwarten!“, teilte Gerhard ihr offenkundig seine Begeisterung mit und öffnete die Beifahrertür seines Wagens für sie.

5 Minuten später waren Robert und ihre gemeinsame Wohnung genauso aus dem Blickfeld verschwunden, wie irgendeine Form von Ärger über Roberts Verhalten.

Anna Lisa verstand sich mit Gerhard einfach prächtig. Sie liebte seine witzigen Anspielungen, seine höfliche Art und sein ehrliches Interesse an ihr. Auch seine verstohlenen Blicken auf ihre nackten Beine, die durch die Faltung des Mantels gut zur Geltung kamen, gefielen ihr. Im Wagen war es glücklicherweise angenehm warm. So angenehm, dass sie für einen Moment in Versuchung war, ihre Mantel auszuziehen, sich dann aber zurückhielt und auf den richtigen Moment dafür wartete.

„Ich muss ehrlich sein…“, begann Gerhard und für einen Moment befürchtete Anna Lisa das schlimmste.

Was kam nun? Würden die folgenden Worte die Stimmung zwischen ihnen zerstören?!

„… bevor ich Dich gesehen habe, habe ich noch nicht so richtig gewusst, was der Abend heute versprach und wo ich nun mit Dir hingehen sollte. „, vollendete Gerhard seinen Satz.

„Und nun?“, wollte Anna Lisa wissen.

„Nun…“, Gerhard blickte kurz zu ihr hinüber und mustere dann noch mal auffällig ihre Beine.

„…weiß ich genau, dass das Beste grade gut genug für eine solch attraktive Frau wie Dich ist!“

Auch wenn Anna Lisa es unter anderen Umständen für ein wenig dick aufgetragen gehalten hätte, so spürte sie doch die Ehrlichkeit in seinen Worten und das machte sie glücklich.

„Du bist so lieb!“, antwortete sie ehrlich und beugte sich hinüber um ihm erneut einen Kuss auf die Wange aufzudrücken. Dabei ertappte sie sich dabei, dass ihre rechte Hand kurz auf seinem rechten Bein zu Ruhen kam und sie meinte etwas gespürt zu haben.

Erschrocken zog sie sie weg, doch Gerhard schien sich nichts anmerken zu lassen. Er lächelte nur und Anna Lisa konnte dieses Lächeln nicht deuten.

Du blöde Kuh, was soll der denn von dir denken…, schalt sie sich in Gedanken und musterte dann noch mal Gerhard eingängig. Doch ihrem Begleiter war nicht anzusehen was er dachte. Für Anna Lisa gab es auch keine Gelegenheit weiter darüber nachzudenken, denn der Wagen steuerte in ein Parkhaus hinein.

Gerhard half ihr erneut beim Aussteigen aus dem Wagen und wieder konnte er seine Blicke von ihren Beinen nicht lassen. Anna Lisa wurde langsam ungeduldig den Mantel los zu werden und ihm das aufreizende Kleid zu präsentieren, was sie darunter trug. Er bot ihr erneut seinen Arm an und wie an Weihnachten harkte sie sich bei ihm ein.

Der Weg zum Restaurant seiner Wahl dauert nur 5 Minuten und Anna Lisa war froh darüber.

2 Minuten davon verbrachten sie im Windgeschützen Parkhaus und dessen Fahrstuhl, doch die 3 Minuten Fußweg auf der Straße zeigten ihr erneut deutlich, dass ihr Outfit eigentlich viel zu dünn für diese Jahreszeit war. Als sie schließlich ihr Ziel erreichten staunte Anna Lisa nicht schlicht. An diesem Restaurant war sie schon einige Male vorbei gefahren, doch alleine die Aufmachung hatte ihr deutlich gezeigt, dass es nicht der Preisklasse entsprach, die sie sich von ihrem Gehalt hätte leisten können.

Ein wenig war sie nun sogar besorgt und hatte ein schlechtes Gewissen wegen Gerhard, doch als sie das Restaurant betraten relativierte sich dieses Gefühl, denn scheinbar kannte man Gerhard hier. Gerhard dafür bekam seine Überraschung gleich darauf, als er Anna Lisa aus dem Mantel half.

Ihm stockte der Atem, deutlich sichtbar. Seine bewundernden Blick nicht von ihrem Körper lassen könnend, rang er um seine Worte und das schmeichelte Anna Lisa mehr, als jedes Kompliment, was sie im Anschluss für ihr Äußeres von ihm erhielt.

Nicht, dass sie diese Komplimente nicht zu schätzen gewusst hätte, nein, sie liebte sie und mit jedem Wort blühte sie mehr auf.

Anna Lisa trug unter ihrem Mantel, dass teuerste Kleid, dass sie sich je geleistet hatte! Es war Schulterfrei und umschmeichelte ihre zarte Gestalt und half ihre schlanken Beine in ein besonders gutes Licht zu werfen. Der Kauf war zurzeit vor Roberts Verlobungsantrag zu Stande gekommen. Zu einer Zeit, in der Romantik noch in ihrer Beziehung herrschte, ebenso wie Liebe und Leidenschaft.

Sie hatte es insgeheim gewusst, dass Robert ihr bald einen Antrag machen würde und in ihren romantischen Phantasien geschah dies während eines Abendessens bei Kerzenschein. Genau für diesen Anlass hatte Anna Lisa sich dieses Kleid gekauft. Es sollte auf elegante Weise zeigen, was für eine tolle und sexy Frau sie doch war und das Robert keine bessere Frau als sie auswählen konnte. Die Verlobung war dann aber anderes verlaufen als geplant und als sie heute zum ersten Mal, seitdem sie das Kleid gekauft hatte, dieses auch trug, war es für einen anderen Mann und Robert war es noch nicht einmal aufgefallen.

Gerhards ehrliche Bewunderung und seine charmanten Komplimente entschädigten Anna Lisa jedoch sehr gut dafür und schnell waren die trügen Gedanken wieder vergessen.

***

„Noch ein Gläschen Wein?“, fragte Gerhard sie, nachdem sie bereits eine Stunde eines bisher herrlichen Abends gemeinsam verbracht hatten.

Anna Lisa liebte es, wie Gerhard offensichtliches Interesse an ihren Themen zeigte und wie er es immer wieder schaffte sie ihre momentane Situation vergessen zu lassen.

Er redete sehr leidenschaftlich und voller Witz und Charme. Sie hörte ihm gerne zu genoss es aber auch, wie er an ihren Lippen hing, wenn sie ihm von sich erzählte.

„Danke, wenn Du so weiter machst, dann werde ich noch betrunken und komme auf dumme Gedanken!“, akzeptierte sie sein Angebot und reichte ihm ihr Glas. Dabei hatte sie nur teilweise Recht, denn Anna Lisa fühlte sich schon leicht beschwipst und angenehm losgelöst, wobei sie nicht mehr in der Lage zu deuten, ob es am Alkohol oder ihrem charmanten Begleiter lag.

Wahrscheinlich beides… beschloss sie und nippte wieder am Wein.

„Oh keine Sorgen, ich glaube nicht, dass Gedanken von Dir überhaupt dumm sein könnten!“, widersprach ihr Gerhard und wenn das Anna Lisa nun auch etwas dick aufgetragen erschien, konnte sie sich dennoch der Wirkung der Worte nicht erwehren.

Gerhard prostete ihr zu und Anna Lisa erwiderte den Prost. Der Wein stieg leicht in ihrem Kopf und sorgte dafür, dass sie immer mehr alles andere um sie herum vergaß.

Es war so lange her, dass sie das letzte Mal richtig betrunken gewesen war. Die Last der Situation der letzten Monate hatte von ihr ständige Wachsamkeit verlangt. Heute konnte sie sich zum ersten Mal wieder richtig fallen lassen.

„Pass auf mich auf Gerhard!“, flüsterte sie verschwörerisch und musste dann lachen. Gerhard lachte mit ihr und beugte sich dann flüsternd zu ihr vor: „Das mache ich, versprochen!“

Sie hätte ihm in diesem Moment am liebsten für seine Worte geküsst, doch zögerte und dann war der Moment vorbei.

Für einen Augenblick war sie nüchtern, nur ein kurzes Aufblitzen und ermahnte sich, doch dann war es wieder weg. Gerhard hatte versprochen, er würde auf sie aufpassen!

Nach dem Nachtisch zahlte Gerhard für sie und als Anna Lisa dann aufstehen wollte, musste sie den zwei Flaschen Wein Tribut zollen. Gerhard stütze sie und Anna Lisa bemühte sich so gut es ging ihre Fassung zu waren.

„Wie schaffst Du das nur?“, fragte sie Gerhard an ihn gelehnt, während sie zur Garderobe gingen.

„Nun, ich muss doch auf Dich aufpassen!“,

entgegnete er ihr liebevoll und küsste sie auf die Stirn. Anna Lisa schmiegte sich fester an ihn. Für einen Moment hätte sie fast heulen können, so gut tat seine Nähe. Gerhard half ihr in den Mantel hinein. Strich ihr dabei behutsam ihre Haare aus dem Nacken und lies seine Hände über ihre nackten Schultern und Arme wandern. Anna Lisa erschreckte sie selbst vor dem Seufzer, der ihr unkontrolliert entwich.

„Alles okay!“, kommentierte Gerhard und legte den Mantel über ihre Schuler. Eng umschlungen schlenderten sie gemeinsam wieder zum Parkhaus. Anna Lisa lachte viel über seine Kommentare und spürte erneut seine Umarmung und das zärtliche Streicheln seiner rechten Hand durch den Stoff ihres Mantels hindurch.

Im Wagen legte sie diesmal den Mantel ab. Der Alkohol sorgte dafür, dass ihr von Anfang schon warm genug war. Sie wusste nicht, wie lang sie fuhren, doch als sie plötzlich hielten erschien ihr die Zeit viel zu kurz gewesen zu sein.

„Nein Gerhard, komm schon, lass uns noch was unternehmen, ich will noch nicht nach Hause!“, protestierte Anna Lisa flehend wie ein kleines Kind.

„Ich weiß!“, entgegnete Gerhard ihr ruhig und strich ihr durchs Haar.

„Na also dann los!“, sinnierte sie glücklich, doch Gerhard machte keine Anstalten weiter zu fahren. Er schaute sie nachdenklich an und wäre Anna Lisa nüchtern genug gewesen, hätte sie ahnen können, dass er mit sich haderte.

„Aber, ich habe Dir versprochen auf Dich aufzupassen!“, erklärte er schließlich und Anna Lisa wollte etwas erwidern, wollte etwas einwenden, doch Gerhard ließ sie verstummen, indem er ihr zärtlich seinen Finger auf die Lippen legte.

„Nein, wir können das widerholen, vielleicht am Freitag?!“, fragte er sie.

„Freitag!“, bestätigte Anna Lisa lächelnd und versuchte es dann dennoch: „Aber können wir nicht…“

„Nein!“, Gerhards Nein, war bestimmt, aber zärtlich.

Er wandte sich für einen Moment von ihr ab und Anna Lisa fürchte schon, er würde böse sein, sah nicht, wie er mit sich rang.

„Ich weiß, ich dürfte das jetzt eigentlich nicht, aber…“, er pausierte und Anna Lisa kicherte, da sie mit der Situation nicht umgehen konnte.

Es dauerte einen Moment, in dem er nach den Worten suchte, dann: „Du wirst gleich hochgehen und mich hier ziemlich aufgewühlt zurücklassen.

Ich weiß ich darf es eigentlich nicht, doch ich würde es bereuen es nicht getan zu haben, wohl mindestens genauso, wie wenn…“ Er zögerte erneut und dieses Zögern machte Anna Lisa fast wahnsinnig. Benebelt vom Wein kam sie nicht damit parat ihm zu folgen.

„Weiter!“, forderte sie ihn ungeduldig und kindisch auf.

„Ich möchte Dich küssen!“, platzte es aus ihm heraus und für einen Moment verharrte Gerhard angespannt, als erwarte er, dass gleich eine Bombe hoch ginge.

Anna Lisa grinste ihn nur an und löste linkisch seinen Gurt. In diesem Moment hätte er so vieles mehr von ihr haben können. In diesem Moment sehnte sie sich nach seiner Nähe. Sie beugte sich zu ihm hinüber und gleich darauf entflammte pure Leidenschaft in ihr, als ihre Lippen sich berührten und ihre Zunge sich begrüßten. Sie küssten sich leidenschaftlich und innig. Der erste Kuss hinterließ beide fast atemlos. Beim zweiten Kuss kletterte Anna Lisa auf ihn und setzte sich auf seinen Schoß.

Ihre Zungen tanzten nun miteinander und ihre Hände erforschten ihre Körper voller Leidenschaft. Sie drängte ihre Becken ihm willig und verzweifelt, voller Lust entgegen und auch er tat es ihr gleich. Sie spürte ihre eigene feuchte Lust und seine angespannte durch den Stoff ihrer Kleidung. Seine Hände streichelten ihren Rücken, tiefer zu ihrem Po. Er kniff hinein und sie löste ihren Kuss im zu stöhnen, dann:

„Stopp!“, rief Gerhard schwer atmend und hielt sie sanft von sich weg.

„Ich glaube wir haben schon zu viel getan, ich meine vielleicht…“ Er fand die Worte nicht.

Anna Lisa wollte etwas sagen, wollte etwas einwenden, doch erneut brauchte sein Zeigefinger auf ihren Lippen sie sanft zum verstummen.

„Ich will nicht, dass du später was bereust! Und ich will Dich am Freitag wieder sehen! Also bitte…“, er ließ seine Bitte unausgesprochen, doch auch wenn sie betrunken war, so verstand Anna Lisa es doch.

Sie kletterte wieder von ihm hinunter und Gerhard stieg aus. Ihren Mantel haltend öffnete er die Tür und half ihr dann herein. Ganz der Gentleman ließ er sie auch nicht alleine durchs Treppenhaus torkeln, sondern brachte sie bis vor die Wohnungstür. Anna Lisa steckte ihren Schlüssel in das Schloss und war erstaunt, wie schnell sie es fand. Dann zögerte sie jedoch und drehte sich um. Gerhard stand direkt vor ihr und ihre beiden Blicke trafen sich.

Leidenschaft entflammte erneut. Anna Lisa ließ ihren Mantel fallen und dann küssten sie sich schon erneut. Leidenschaftlich und eng umschlungen.

Oh Gott, sie würde jetzt so gerne…, sie dachte es nicht weiter, aus Angst alleine es auszusprechen würde sie schon rasend machen. Auch Gerhard schien sich für einen Moment nicht unter Kontrolle zu haben. Seine Hände schoben ihren Rock hoch. Legten sich auf das nackte Fleisch ihre Po’s nur durch die dünnen Bändchen eines Strings bedeckt.

„Oh Gott, es tut mir leid!“, sagte er, doch hörte nicht auf ihrem Po festzuhalten. „Ich würde jetzt so gerne mit dir…“, auch Gerhard ließ es unausgesprochen.

„Ich weiß, ich auch!“ flüsterte sie zärtlich ganz nahe zu ihm. „Zieh ihn mir aus!“, befahl sie ihn leise und Gerhard zögerte einen Moment, bis sie auffordernd nickte. Er nahm ihren String beim Bund, ging in die Hocke und zog ihn zärtlich und langsam ihre Beine hinunter.

Anna Lisa beobachtete ihn und sah seinen begierigen Blick, als er ihre Weiblichkeit enthüllte. Ganz vorsichtig bewegte sich sein Gesicht darauf zu und Anna Lisa schloss die Augen vor freudiger Erwartung. Seine Nasse streifte kurz ihren Venushügel und sie erzitterte. Dann stieg sie aus dem String heraus und Gerhard erhob sich wieder. Er stand nun vor ihr, den String in seiner Hand haltend.

Anna Lisa grinste: „Nimm ihn mit, als Pfand für Freitag!“

Sie küsste ihn erneut, aber diesmal nur kurz auf die Lippen.

Noch ein leidenschaftlicher Kuss und ihr wäre alles egal, dann würde sie es jetzt noch hier im Treppenhaus vor allen anderen mit ihm machen. Dieser Gedanke beängstigte sie dann doch für einen Moment.

„Au revoir!“, waren ihre letzten Worte an ihn und Gerhard verstand. Ohne ein Wort verstaute er den Slip in seiner Manteltasche und schaute ihr noch vom Treppenansatz hinter her, bis sie die Wohnungstür hinter sich schloss.

Anna Lisa schaute sich verstohlen in der Wohnung um.

Im Wohnzimmer lief immer noch der Fernseher, doch von Robert war nichts zu sehen und nichts zu hören. Erleichtert lehnte sie sich mit dem Rücken an ihre Wohnungstür.

Was für ein Abend!.

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