Der Flaschengeist Teil 07
Veröffentlicht am 05.03.2025 in der Kategorie AllgemeinGeschätzte Lesezeit: 27 Minuten, 32 Sekunden
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Ich gebe aber auch von vorn herein, zu, die Grundidee für diese Geschichte habe ich aus dem www.
von einem Comic abgekupfert. Als ich dieses Comic mir durchgelesen habe, gab mein Kopfkino keine Ruhe mehr und eine Geschichte war geboren. Der Autor dieses Comic möge mir dieses verzeihen aber seine Fantasie hat meine stark beflügelt. Über manche, etwas nicht ganz stubenreine Ausdrücke möge der Leser auch wohlwollend hinweg sehen, aber ich bin der Meinung, das nur Sie gerade an einigen Stellen in diese kleine Geschichte passen.
Noch eines am Rande: Hinweise, Kritiken, Meinungen und Vorschläge sind von Seitens der Leser ausdrücklich erwünscht.
Sie helfen den Autor seine Geschichte zu verbessern.
Drachenwind
Hier nun meine neueste Geschichte. Wer nun seitenlange Sperma triefende Beschreibungen von aneinander gereihten Sexualpraktiken erwartet, sollte nicht weiter lesen. Dieses Thema Nr. 1 ist aber hintergründig Bestandteil der nicht unbedingt ernst zu nehmenden Geschichte und gelegentlich kommen sexuelle Spielereien vor.
Teil 7
Geschrieben von Drachenwind
Die letzte Fortsetzung endete wie folgt:
„Na gut, aber es ist doch noch über eine Stunde Zeit.
„
„Na, dass Siggi dich zu jeder Zeit zu sich wünschen kann und du ohne ein Wort zu sagen verschwindest. „
„Mam, so lange er mein so genannter Meister ist, muss ich seinem Wusch folgen. Er hat eben als Erster die Flasche poliert als sie so gequalmt hat. Ich habe mit ihm schon darüber gesprochen, nur so richtig erbaut ist er davon nicht. „
„Das glaube ich dir aufs Wort! Du hast mir mal gesagt, dass Siggi dich mir schenken soll, damit du von ihm befreit wirst.
„
„Ja“
„Wie meinst du das denn?“
„Ich muss in die Pulle und Siggi muss sie mit dem Stöpsel verschließen. Jetzt braucht er nur noch dir die Flasche in die Hände geben und du machst sie wieder auf, so dass ich raus kann. „
„Das ist alles?“
„Ja, so hat es mir jedenfalls Großmutter erklärt. Ich erfülle dir dann nur noch die obligatorischen drei Wünsche und bin dann wieder wie vorher frei.
„
„Dann ruf ihn an, Kind, und bitte ihn vorbei zu kommen. „
„Das geht viel einfacher Mam!“
Mit einem erneuten „Zieeeeeep“ sitzt Siggi unverhofft mit einem Brotmesser in der Hand auch im Wohnzimmer und beginnt gleich rumzumaulen.
„Jeanie!“
„Schon gut, Mam!“
„Verfluchter Mist, was soll denn das schon wieder. Du sollst mich nicht andauernd hin und her jagen.
Ich wollte mir gerade was zu Essen machen. „
„Ist doch nicht so schlimm, dann bleibst du wenigstens schlank. Du holst mich doch auch andauern zu dir, Siggi. „
„Na ja, ich …. „
„Jeanie, du sollst doch nicht immer deine Magie anwenden. „
„Entschuldigung, ist mir so rausgerutscht. „
„Dann möchte ich nicht erleben, wenn du dabei überlegst.
„
„Schon gut Siggi, ich habe Jeanie gebeten, dich zu holen. Wir haben was Wichtiges zu besprechen. „
„Was denn?“
„Jeanie, bereitest du alles vor?“
„Ja, Mam. Lass mich bitte nicht so lange warten. „
Jeanie geht in ihr Zimmer und mit einem „Zieeeeeep“ sitzt sie in ihrer Flasche, natürlich wieder mit ihrer Dienstkleidung. Eine für sie fühlbare ziemlich lange Zeit muss sie nun doch warten, bis sie durch ihre Fenster Siggi in ihr Zimmer kommen sieht.
Als die Flasche mit dem Siegel verschlossen wird, wird es Jeanie doch ganz schön mulmig. Im Falle aller Fälle bleibt nur noch ihr Notausgang, denkt sie beklommen.
„Bloß gut, dass ich nicht unter Platzangst leide. Das dauert! So langsam könnte Mam den Stöpsel wieder ziehen“ denkt Jeanie und wird langsam immer nervöser. Endlich hört sie das bekannte „Plob“ und ihre Flasche ist wieder offen. Ganz auf Theatereffekt versessen, lässt Jeanie den bekannten rosafarbenen Rauch der Flasche entweichen, sich verdichten und Jeanie erscheint wieder, diesmal in einem festlichen rosafarbenen Haremskostüm und mit kostbarem Schmuck.
Ihrer Mutter bleibt nur das Staunen. Ihre letzten Zweifel sind nun weg aber so ganz versteht sie es immer noch nicht, dass es Dschinns gibt und ihr Sohn, äh Tochter eine Dschinni ist. Siggi sitzt mit einem traurigen Gesichtsausdruck am Tisch. Er hat gerade sein schönstes Spielzeug verschenkt.
Einem inneren Zwang folgen und der ganzen Situation noch die Krone aufzusetzen, kreuzt Jeanie nach ihrem kompletten bühnenreifen Auftauchen ihre Arme vor ihrer Brust, verneigt sich feierlich vor ihrer Mutter und sagt:
„Mam, du bist jetzt meine Herrin und hast drei große Wünsche, die ich dir erfüllen darf.
Achte dabei auf das, was du zu mir sagst!“
„Ich fasse es nicht, was ich gesehen habe. Jeanie, der Schmuck… ist der echt?“
„Ja, Mam, in der Pulle habe ich ne ganze Truhen voll davon. „
„Zu mir hast du so etwas aber nicht gesagt, Jeanie. „
„Siggi, da war ich noch ganz neu und wusste es nicht. Sei froh, jetzt kannst du wieder sagen, was du willst und noch eines, höre auf, auf meine Titten zu starren.
Du gewöhnst dir das wohl nie ab. „
„Ich… äh ich muss dododo… doch, wwww… wenn du so vor mir stehst. „
„Zieeeeeep“
Und Jeanie steht wieder mit normaler Kleidung im Zimmer. Röckchen schwingend stöckelt Jeanie zur Couch und setzt sich neben ihre Mutter. Siggi hat wieder Probleme mit seiner engen Hose, was Jeanies Mutter mit einem Lächeln quittiert.
„Ach Jeanie, du kannst es nicht sein lassen.
Aber wir kriegen das schon hin! So Kinder, lasst mich jetzt alleine, ich muss über meine Wünsche nachdenken. Jeanie, begleite Siggi zu Fuß nach Hause. Moment…, hier hast du noch etwas Geld, geht unterwegs noch beim Italiener einen Eisbecher essen. „
„Komm Siggi, du darfst noch ein bisschen glotzen!“
„Ähh.. Wie? Ja, ja, ich komme schon. „
„Jeanie, vergiss nicht deine Handtasche, die gehört immer zur Ausstattung einer jungen Frau.
„
„So? Warum denn?“
„Die Kleidung von Frauen hat keine Taschen. Wo willst du denn alles Nötige sonst verstauen?“
„Na gut! Welche soll ich denn nehmen?“
„Nimm die weiße, ich habe sie dir schon eingeräumt“
„Danke, Mam, tschüss“
Beide verlassen die Wohnung. Jeanie fühlt sich jetzt irgendwie befreit und Siggi weiß jetzt dagegen nicht mehr so richtig, wie er sich Jeanie gegenüber verhalten soll.
So ein traumhaft schönes Mädchen an seiner Seite verunsichert ihn stark und es verschlägt ihm durch seine normalen Schüchternheit, gerade auch bei ihr, die Sprache. Jeanie merkt es und beginnt darum locker mit dem Gespräch.
„Du Siggi, wie hat dich meine Mutter überzeugt, mich weiter zu geben?“
„Na ja, ähm… sie hat Vieles gesagt, ähm… du bist doch eigentlich ihr Kind, ähm … jetzt ihre Tochter. So hat sie mich eben überzeugt, dass du zu ihr gehörst und mich darum gebeten.
Wir waren doch Freunde. „
„Tja, Frauen können manchmal sehr überzeugend sein. „
„Das Ding, was du mit mir gestern abgezogen hast war auch sehr hilfreich dafür. Irgendwie hatte sie doch Recht. Nur schade, jetzt ist es mit dem Wünschen Essig, dabei habe ich noch nicht einmal einen vernünftigen Wunsch geäußert. Scheiße!“
„Selber schuld! Nun ärger dich nicht, wenn du mal wirklich in Not bist, dann wird meine Mam es sicher zulassen, dass ich dir einen Wünsch erfüllen darf.
„
„Das würdest du machen?“
„Warum nicht Siggi! Ich habe es dir doch schon mal gesagt. Wir sind doch schon so lange Freunde und sollen jetzt damit aufhören? Warum sagst du, wir waren Freunde. Wir sind es doch noch immer, eben jetzt nur Freund und Freundin. Außerdem weißt du doch über mich Bescheid und wirst dieses Geheimnis weiter bewahren. Ich vertraue dir noch immer. „
„Ich werde dich schon nicht verraten.
Das würde mir doch sowieso keiner glauben. Mann oh Mann, dabei bist du so ein hübsches Mädel. Wie soll das nur gut gehen?“
„Keine Angst, ich werde schon aufpassen! Wenn es mir zu bunt wird, kenne ich ein Mittel dagegen. „
„Ja, ja, meine arme Wange. „
„Es gibt doch auch andere Mittel, wie zum Beispiel das Stahlhöschen oder Fatima. „
„Unterstehe dich, mir noch einmal so ein Ding zu verpassen!“
Inzwischen haben sie die Eisdiele erreicht und bestellen sich jeder einen Eisbecher.
Jeanie zieht mit ihrem Aussehen natürlich ausnahmslos erneut alle männlichen Blicke auf sich. Wieder präsentiert sie wie selbstverständlich und voller Stolz ihre jugendliche Weiblichkeit, sie kann es eben nicht mehr lassen, soviel Frau ist sie bereits. Es ist wieder ein solcher Moment, wo sie sich darüber wundert, dass sie das, für junge Frauen sind das Selbstverständlichkeiten, so locker beherrscht. Einige Freundinnen der anwesenden Paare sind auf ihre Anhängsel sauer und schimpfen mit ihren Begleitern.
Dazu kommt noch eine neidische Musterung von Jeanie. Nur sehr zögernd normalisiert sich allmählich die Atmosphäre im Lokal wieder. Aber erst, als Jeanie und Siggi sich an einen freien Tisch gesetzt haben. Jeanie und Siggi merken nichts davon. Sie haben ein anderes, wichtiges Problem.
„Wie soll es denn in Zukunft mit uns weiter gehen, Siggi. Sind wir trotz allem noch immer Freunde?“
Siggi fängt an zu grinsen.
„Nööö….., eher Freund und FreundIN! Du hast es doch selber gesagt, du kannst und willst dich doch nicht mehr verstecken und Diet kannst du auch nicht mehr sein. „
„Und du glaubst, du hältst es mit mir, so wie ich bin, aus?“
„Du wirst doch schon dafür sorgen und mir im Fall aller Fälle wieder eine Ohrfeige verpassen. Da mach ich mir keine Sorgen.
„
„Du hast noch was anderes übersehen. „
„Was denn?“
„Na, mit mir an deiner Seite kannst du mächtig angeben……“
„Neee, neee, nie nicht! Aber wenn ich es so bedenke dann…. „
„Siggi!“
„Schon gut, ich mach doch nichts. „
„Eben darum!“
„Jeanie, du bist doch jetzt eine richtige Frau, oder?“
„Ja, worauf willst du denn nun wieder hinaus?“
„Ich wollte schon immer mal wissen, was Frauen so immer in der Handtasche haben.
„
„Woher soll ich denn das wissen?“
„Na, deine Mam hat dir doch eine Tasche gepackt. Du bist doch jetzt eine Frau und brauchst doch nur hinein zu sehen. „
„Hast recht, mal sehen,
… Lippenstift,
… Haarbürste,
… Eyeliner,
… Maskara,
… Puder, oh man, das ist ja ein halbes Ersatzteillager,
…
… sieh mal, wie sinnig.
Zwei Tampons zusammen mit einem Fünferpack Kondome! Mam denkt wohl, dass ich die Warteschlange der Kerle abarbeite, die mich ansabbern. Ach es geht weiter!
… eine kleine Geldbörse, sogar mit Inhalt,
… ein Paar Tempos,
… Wohnungsschlüssel, Ersatzstrumpfhose und hier, noch eine Sonnenbrille!“
„Ich frage mich langsam, wie der ganze Kram in die kleine Tasche reinpasst. „
„Ich auch.
Na, ich werde mal wieder einräumen. „
Am unmittelbarem Nachbartisch sitzen zwei ältere Damen mit leicht errötendem Gesicht und sind über Jeanies Handtascheninventur pikiert, besonders bei den Tampons und Kondome entsetzt.
„Unmöglich diese jungen Dinger, alles aus der Handtasche zu zeigen und hier mit ihren Tampons rumwedeln. Die haben gar keinen Anstand mehr. „
„Hallo, meine Damen, sie haben die Kondome vergessen!“ ruft Jeanie laut zum Nachbartisch hinüber.
Mit einem „Unverschämtheit!“ verlassen die Beiden entrüstet eilig die Eisdiele und werden durch Gelächter der anderen Gäste begleitet.
Seelenruhig räumt Jeanie ihre Handtasche wieder ein und staunt selber über den Inhalt.
„Siggi, ist deine Neugierde jetzt gestillt?“
„Ich kann es nicht fassen, was so alles reingeht. Und das alles brauchen die Frauen?“
„Schon möglich, du weißt doch selber, so lange bin ich noch nicht eine Frau und habe damit noch keine Erfahrung.
„
In diesem Augenblick stürmt ein Trupp junger Männer in das Lokal, die Siggi vom Fußball her kennt. Ehe die beiden reagieren können, sitzt das ganze Rudel an ihrem Tisch. Jeanie wird als erstes von oben bis unten gemustert. Anerkennende Pfiffe sind zu hören.
„Mensch, Siggi, wo hast du diese geile Schnalle aufgerissen?“
„Hallo Schönheit, hast du einen Freund? Wenn nicht, ich springe gerne ein.
„
„Häschen, lass die beiden Dumpfbacken links liegen, ich bin besser und meine Eltern haben genug Kohle. „
„Also Jungs, erstens bin ich keine Schnalle, habe zweitens einen Freund und drittens verdiene du dir erst einmal selber Geld mit Arbeit, dann kannst du vielleicht damit angeben. „
„He, Jungs, lasst Jeanie in Ruhen!“
„Ahh, Jeanie heißt also dieses heiße Schmuckstück. „
„Ihr stört, lasst uns bitte in Ruhe!“
„Ohh, Siggi! Der edle Ritter auf dem weißen Pferd! Plustere dich nicht so auf, du passt doch gar nicht zu ihr.
„
„Woher willst du Heini das wissen?“ antwortet Jeanie und sagt mit einer total erotischen Stimme zu Siggi „Komm und küss mich!“
Kaum gesagt, setzt sich Jeanie wieder mal auf Siggis Schoß und verpasst ihm erneut einen heißen Zungenkuss. Diesmal ist Siggi schneller und übernimmt die Initiative. Während eine Hand Jeanie fest hält, geht die andere auf Erkundung und berührt sanft einige sehr empfindliche Stellen von Jeanies Körper.
Jeanies Hände wandern derweil Siggis Rücken rauf und runter, und er bekommt eine Gänsehaut. Als er dabei schließlich auch Jeanies Brüste berührt und streichelt, wird sie langsam unruhig und selber allmählich erregter. Die ungebetenen Gäste an ihrem Tisch können nur staunend, mit offenem Mund zusehen. So eine heiße Szene mit Kuss haben sie noch nie aus unmittelbarer Nähe, selbst in einem Porno nicht gesehen und sie können auch nicht verstehen, was diese heiße Schnalle mit Siggi anfangen will.
Siggi wird es indes langsam sehr warm und seine Erregung macht sich auch in seiner Hose bemerkbar. Jeanie beginnt diesen Erfolg mit ihrem Sitzfleisch zu spüren an der Klein-Siggi begehrlich anklopft und beendet sicherheitshalber ihre Attacke. Sie selbst kann nicht leugnen, dass es ihr Spaß gemacht hat. Die leichte Rötung ihrer Wangen zeigt verräterisch deutlich ihre eigene Erregung an. Sie bleibt noch einen Moment auf Siggis Schoß sitzen und flüstert ihm zu:
„Obwohl es Spaß macht, hören wir lieber auf.
Wer weiß, wohin das sonst noch führt. Wir sollten uns Zeit lassen, ich bin noch immer ziemlich durcheinander. „
„Ich bin es doch auch, aber schön war´s!“ flüstert Siggi zurück. Für ihn ist es zu schön, Jeanie in den Armen zu halten. Er drückt sie noch einmal an sich, gibt ihr einen leichten Kuss auf die Wange und lässt sie dann erst frei. Mit leichtem Bedauern trennen sich beide. Über Siggis Reaktion ist Jeanie nun doch erstaunt.
„So Jungs, ich hoffe die Fronten sind geklärt, also benehmt euch und schwirrt ab!“
„Siggi, ich verstehe nur nicht, wie du sie dir einfangen konntest. „
„Vielleicht ist er nicht so Schwanzgesteuert wie ihr!“ kommt ironisch von Jeanie und vertreibt damit endlich die ungebetenen Gäste Als sie wieder alleine sind, macht sich eine betretene Sprachlosigkeit zwischen den beiden bemerkbar. Keiner von ihnen weiß, was jetzt gesagt werden könnte.
Jeanie bringt den Mut auf, das Schweigen zu unterbrechen.
„Siggi, wir sollten nichts übereilen und uns Zeit lassen. Ich gebe zu, das Küssen mit dir lässt mich nicht kalt. So viel Erfahrung habe ich als Mädchen ja nicht. Ich weiß nur nicht, ob es die Hormone, unsere Freundschaft oder was anderes ist. Ich muss erst einmal mit meiner Verwandlung richtig klar kommen und vielleicht Vergleichsproben sammeln.
Bis jetzt habe ich nur vorher mit Moni intensiv geknutscht. „
„Vergleichsproben? Willst du jetzt wild durch die Gegend knutschen?“
„Nein, nur wenn sich mal eine Gelegenheit ergibt. „
„Du hast gut reden! Alles fällt mir doch auch schwer. Ich weiß doch auch nicht, wo ich bei dir hinsehen soll. „
„Ganz einfach, ich habe es dir schon mehrfach gesagt, ins Gesicht oder besser in meine Augen!“
„Bei deinem Körper? Das ist schwer, du bist doch so schön, wie ein Engel“
„Werd jetzt nicht auch noch romantisch.
Soll ich mir jetzt Flügel wachsen lassen?“
„Vielleicht?“
„Siggi…!“
„Schon gut, ich sag ja nichts mehr. „
„Dann ist ja gut. Lass uns gehen. „
…
„Du Siggi, wir müssen uns jetzt trennen, ich habe mich mit Moni in der City im Eiscafé verabredet. „
„Schade, muss das sein? Aber pass auf, nicht dass du das Eis auf deinen Hüften wieder findest.
„
„Pass du lieber darauf auf, was du sagst! Außerdem muss in einen Eiscafé nicht unbedingt ein Eis bestellt werden, man kann den Schwerpunkt auch auf das Wörtchen Kaffee legen. Ich muss gehen, weil ich sie wegen ihren Eltern noch etwas moralisch aufbauen will. „
„Ihre Eltern gehören in die Mülltonne. Also mach´s gut!“
„Du auch!“
Vergnügt, ihr Röckchen schwingend stöckelt Jeanie los.
Siggi schaut ihr staunend hinterher und erregt sich wieder. Wie soll er das bloß aushalten, denkt er seufzend und trollt sich auch nach Hause und schaltet seinen Handbetrieb ein, so kommt er erleichtert zur Ruhe aber nur so lange, bis er wieder intensiv an Jeanie denken muss.
Jeanie staunt unterdessen über die Vertreter des männlichen Geschlechts, die ihr unterwegs begegnen. Ein Schwung ihrer wohlgeformten Hüften genügt zum Abschalten des männlichen Verstandes.
Sie kann gar nicht mehr zählen, wie oft sie mit den Augen auf der Straße ausgezogen wird und denkt, wie einfach doch die Männer gestrickt sind. War sie früher genau so, fragt sie sich dabei. Allmählich verliert sie auch das merkwürdige Gefühl, nur Gast in ihrem neuen Körper zu sein. Sie kann nur darüber staunen, wie schnell sie sich daran gewöhnt, jetzt eine junge Frau zu sein. Bisher hat sie nur die schönen Seiten kennen gelernt, was es heißt, eine Frau zu sein.
Die andere Seite möchte sie gar nicht erst erleben. Völlig in ihren Gedanken versunken betritt sie das Eiscafé und kommt erst richtig zu sich, als Monika sie zu sich an den Tisch ruft.
„Jeanie, was ist mit dir los? Du warst eben irgendwie abwesend. „
„Ja, entschuldige, Moni, ich war in Gedanken. „
„Und worüber hast du so intensiv gegrübelt?“
„Na, dass es mir so leicht fällt, auf einmal Jeanie, also eine junge Frau wie du zu sein.
„
„Ach jetzt wirst du philosophisch! Ist der Unterschied denn so groß?“
„Nun ja, so einfach ist es nicht. Früher habe ich zum Beispiel hübsche Mädchen nachgeschaut, heute werde ich begafft. „
„Also bist du mir untreu geworden?“ sagt Moni mit einem schmollenden Unterton.
„Nein, nie! Mein Motto war, in der fremden Küche mal naschen aber gegessen wird zu Hause. Ab dem Zeitpunkt, an dem wir zusammen gekommen sind, hielten die andere Mädels merkwürdiger Weise keinen Vergleich mit dir stand, dazu liebte ich dich als Diet wirklich sehr.
Komischerweise sind heute die Gefühle zu dir ähnlich und auch sehr stark. Ich bin gerne mit dir zusammen. „
„Was meinst du mit ähnlich?“
„Nicht mehr so stark sexuell orientiert. Darüber habe ich auf dem Weg hierher doch nachgedacht. „
„Und was war letzte Nacht?“
„Ein sehr schönes Erlebnis! Es zeigte doch, wie ich jetzt noch immer fühle. „
„Mich hat der Gedanke erregt, dass du Diet bist, äh warst.
„
„Gibt es außer dem Körperlichen noch andere Unterschiede? Ich glaube nicht. Wenn man einen Menschen richtig mag, so ist neben der sexuellen Anziehung auch der Charakter, die Persönlichkeit ausschlaggebend, meine ich. „
„So tief habe ich darüber eigentlich noch nicht nachgedacht. Ach, es geschehen noch Zeichen und Wunder, meine Eltern haben sich telefonisch gemeldet und sich herabgelassen, mir zum Geburtstag zu gratulieren. Sie waren der Meinung, dass ich heute Geburtstag habe.
„
„Was soll denn das? Waren sie bei deiner Geburt nicht dabei?“
„Meine Mutter zumindest schon. „
„Ich dachte immer, als Frau vergisst man solch ein Erlebnis nie!“
„Das denke ich auch. „
„Und wie geht es dir?“
„Geht so!“
„Kann ich dir irgendwie helfen?“
„Das tust du doch schon in dem du jetzt meine Freundin bist.
„
„Da kann ich nur staunen, mit so wenig kann so vieles erreicht werden. „
„Glaub mir, Mädels sind dabei nicht so kompliziert. Sie zeigen oder sprechen doch meistens über ihre Gefühle, dadurch wird doch eine Freundschaft viel tiefer und intensiver. Dass du jetzt auch ein Mädchen bist, glaube ich seit Gestern sofort. Du verbirgst deine Gefühle nicht mehr sondern zeigst sie offen. „
„Meinst du?“
„Ja, willkommen in der anderen Hälfte der Menschheit!“ Ein Küsschen auf Jeanies Wange unterstreicht das Gesagte.
Drei weitere Mädel, die gestern auch bei der Geburtstagsfeier waren, betreten ebenfalls das Eiscafé und setzen sich zu Jeanie und Monika an den Tisch. Nachdem sie ihre Bestellung aufgegeben haben, beginnt sofort wieder der übliche Tratsch so, als ob man sich mindestens eine Woche nicht gesehen hat. Auch Jeanies Sprechmuskeln lockern sich und sie beteiligt sich ebenfalls sehr stark an diesem Plausch der sich richtig zum echten Kaffeekränzchen mit Kaffee und Torte entwickelt. Als es langsam Abend wird, verabschieden sich alle mit einer freundschaftlichen Umarmung und, je nach Stärke der Sympathie, wieder mit einem Küsschen auf die Wange.
Jeanie und Monika trennen sich ebenfalls und gehen nach Hause.
Als Jeanie wieder zu Hause ist, wird sie von ihrer Mutter ins Wohnzimmer gerufen.
„Jeanie, dass ich jetzt eine spezielle Tochter habe ist für mich noch immer merkwürdig. Ich vermisse meinen Sohn. Kannst du eigentlich wieder Dieter werden?“
„Nein Mam, nur äußerlich für eine kurze Zeit. Richtig Diet sein? Das geht nicht wegen so einem Para… dingsda, äh Paradoxon“
„Verstehe ich nicht!
„Also, ich bin jetzt Jeanie und kann Wünsche erfüllen.
Wenn ich nun wieder Dieter sein soll, kann ich als Dieter keine Wünsche erfüllen und bin dann nicht mehr Jeanie, die den Wunsch erfüllen kann, wieder Dieter zu sein und als Dieter kann ich wiederum keine Wünsche erfüllen. Darum muss ich Jeanie bleiben und kann……“
„Höre auf! Das ist ja so verwirrend!“
„Ich glaube dir, mir ging es genau so. Erst als Siggi mir das mit dem Großvaterparadoxon erklärt hat, habe ich es richtig kapiert.
Also……“
„Jeanie, hör bitte auf, es reicht. Ich muss mich nur daran gewöhnen, dass du jetzt meine Tochter bist, und zwar eine sehr schöne noch dazu, aber das mit der Magie werde ich wohl nie begreifen können. Sie widerspricht allen wissenschaftlichen Erkenntnissen. „
„Dafür kann ich doch nichts, Mam. Bist du dir da ganz sicher, dass die Magie jeglicher Wissenschaft widerspricht? Was ist denn mit dem unbekannten Wissen?“
„Ich weiß es nicht! Nur… es ist so schwer, sich plötzlich an deine Veränderung zu gewöhnen.
„
„Und ich? Ich muss mich auch daran gewöhnen, dass ich jetzt eine junge Frau bin, die Männer achtziger Kesselnieten ausfahren und mich damit begaffen. Manche würden mich am liebsten gleich auf der Stelle ausziehen und bespringen. Sag mal, Mam, war ich als Dieter genau so bescheuert?“
„Du warst noch nicht so weit. Außerdem hast du rechtzeitig Moni kennen gelernt. Sie hat dich merkwürdigerweise unbewusst auf den richtigen Weg gebracht, außerdem warst du als Dieter sowieso androgyn, du hattest als Junge auch eine deutlich erkennbar weibliche Seite.
Monika war für dich die richtige Freundin, sie war mir von Anfang an sehr sympathisch, ich habe mich richtig gefreut, dass du solch eine Freundin gefunden hattest. „
„Mam, wieso war? Moni ist auch heute noch eine sehr gute Freundin, nur dass ich jetzt auch ein Mädchen bin. Aber dass ich jetzt Jeanie bin ist noch gewöhnungsbedürftig. „
„Sich ans Frausein gewöhnen? Glaub mir Kind, das geht ganz schnell, vor allem, wenn du dich so wie du bist akzeptierst und als normal hinnimmst.
Ich habe keine Angst, dass du es nicht schaffst. So wie du dich seit deiner Verwandlung gibst, habe ich da bei dir keine Sorgen. Du hast dich mehr verändert als du selber glaubst. „
„Irgendwie fühle ich mich so wie ich jetzt bin auch ganz wohl, ich weiß nur nicht warum. „
„Vielleicht warst du von Anfang an doch ein Mädchen das als Junge getarnt war. Was hat nun meine neue Tochter so am Wochenende getrieben?“
„Aber Mama, das hört sich so inquisitorisch an, muss ich auf einen Scheiterhaufen?“
„Unsinn!“
„Warum bist du so neugierig.
„
„So sind eben Mütter von Töchtern, besonders von sehr hübschen Töchtern. „
„Hey, so langsam werde ich eingebildet, wenn du mich ständig als hübsch bezeichnet. Ach egal, Mam, mach dir doch nicht so einen Kopf darüber. Es ist doch bisher alles gut gegangen!“ Mit diesen Worten umarmt Jeanie ihre überraschte Mutter sehr stürmisch und gibt ihr ein Küsschen auf die Wange. Jeanie kann jetzt als Tochter wirklich leichter ihre Gefühle gegenüber anderen Menschen, insbesondere ihrer Mutter zeigen.
„Diet äh Jeanie, lass diesen Unsinn. Das glaubst nur du, bisher hast du Glück gehabt. Außerdem möchte ich doch nur meine Tochter besser kennen lernen. Für mich ist diese Situation doch auch ganz neu. „
„Na gut!“ und Jeanie erzählt von ihren Erlebnissen am Wochenende. Als sie so ganz nebenbei, schnell und knapp über die mit Monika verbrachte Nacht hinweg geht, wird die Mutter doch hellhörig, ihre fürsorglichen Instinkte funktionieren auch bei ihrer „neuen Tochter“ und das sogar ganz besonders.
Als Jeanie vom Treffen mit Monika und den anderen Mädels erzählt, gerät sie ins Staunen. Sie erkennt, dass Diet bereits sehr weit zu dem Mädel Jeanie geworden ist, weiter als sie bisher dachte, von ihrem Sohn Dieter ist kaum noch etwas zu bemerken. Jetzt muss sie nur dafür sorgen, dass Jeanie nicht so leichfertig im Umgang mit den jungen Männern wird. Die mütterliche Inquisition ist nun mal voll angestachelt und so wird Jeanie weiter regelrecht verhört.
„Du hast also mit Monika die Nacht verbracht?“
„Das weißt du doch, ich habe es dir doch gestern vorher schon gesagt und außerdem habe ich das doch schon öfters getan…“
„Ja, hast du aber da warst du noch mein Sohn Dieter. Wie habt ihr beide die Nacht verbracht. „
„Na ganz einfach, wir haben uns gewaschen, die Nachtkleidung angezogen und dann geschlafen.
Übrigens Mam, danke für den hübschen Babydoll. Aber Mama, warum bist du auf einmal so neugierig?“
„Weil ich jetzt eine Tochter habe und Töchter besonders behütet werden müssen. „
„Oh Mann, schon wieder! Wo hast du denn diesen Quatsch her? Ein bisschen Sorge und mütterliches Kümmern ist ja in Ordnung, aber du bist keine strenge Gouvernante!“
„Nein, ich bin nur deine Mutter! So wie du von meiner Frage ablenkst, muss deine Nacht mit Monika was Besonderes gewesen sein.
„
„Mama!“
„Also habt ihr im gleichen Bett zusammen nicht nur geschlafen. „
„Wie kommst du denn darauf?“
„Heute morgen beim Frühstück hattest du so einen speziellen Ausdruck im Gesicht, genau den, den Katzen haben, wenn sie an der süßen Sahne genascht haben. „
„Wir haben doch nur ein paar Zärtlichkeiten ausgetauscht. Ich musste Moni doch ein bisschen trösten, außerdem liebe ich sie noch immer und als Diet habe ich doch schon einige Male mit ihr geschlafen.
„
„Aha, diesmal nur so ein bisschen. Und wie weit ging das bisschen? Ich will nur wissen, wie meine Tochter ist. Bist du etwa lesbisch?“
Jeanie bekommt rote Ohren und druckst etwas rum.
„Na ja Mam, ich weiß nicht! Die Nacht mit Moni hat mir gefallen. Ich habe Stellen an meinem neuen Körper kennen gelernt, die ich nicht kannte, aber die sich sehr angenehm anfühlen.
Ich habe nicht gedacht, dass Frau so tief fühlen kann. Aber da ist auch noch Siggi. Als wir rum geknutscht haben, wurde ich auch erregt. Beim letzten Mal fing es mir immer im Schritt an richtig zu kribbeln, und ich wurde doch da tatsächlich feucht. Erst dachte ich, dass ich undicht werde und meine Blase nicht unter Kontrolle habe, aber dann wurde ich auf einmal auch immer erregter. Ein Lustgefühl breitete sich in mir aus, das allmählich stärker wurde.
Jetzt kenne ich die Anzeichen und weiß, wie weit ich gehen kann ohne das was passiert. Keine Angst Mam, ich habe darum sehr schnell immer rechtzeitig abgebrochen. So schnell wirst du nicht Oma. Aber irgendwie finde ich das alles sooooo interessant und bin auch mächtig neugierig darauf, wie es sich als Frau so anfühlt. „
„Also stehst du auf Männlein und Weiblein und du bist wohl bi. Hab es mit dem Sex mit Jungen nicht so eilig, sei dir erst sicher, dass du den richtigen gefunden hast.
„
„Meinst du? Mam, ich bin doch schon 18 ! Aber bi? So nach dem berühmten Motto, so ein bisschen bi schadet nie! Ich bin mir da nicht sicher. Siggi ist mir irgendwie sehr sympathisch und ich finde ihn auf einmal süß, er hat einen heißen Knackarsch, das Küssen mit ihm macht Spaß und Moni? Moni liebe ich noch immer, aber jetzt mehr wie eine Schwester. Sie ist eigentlich wirklich bi, dass hat sie mir gestanden.
Da ich als Diet wohl so androgyn war und auch schon eine starke weibliche Seite hatte, wie du selber sagtest, hat sie sich in mich verknallt. Ich habe eben beide Seiten ihrer Sexualität befriedigt. Sie hatte schon begonnen, mit uns beiden eine Familienplanung zu machen.
Mir tut es auch irgendwie weh, sie so traurig zu sehen. Ich kann dir das Alles nicht so richtig erklären. Über Gefühle zu reden fällt mir doch schwer und ist nicht so einfach.
Es fehlen manchmal die richtigen Worte. „
„Junge Dame! Für die wenigen Tage, die du erst ein Mädchen bist, ist das bereits ganz schön heftig. Ich wünsche mir, dass du verantwortungsvoll mit deinen Gefühlen und mit deinem neuen Körper umgehst und ich wünsche, dass du deine Zauberei so wenig wie möglich verwendest und weiter als ganz normaler Mensch, also ab jetzt als Mädchen, lebst. „
„Ist das ein Wunsch Mama?“
„Ja“
„Aber Mama! Vergeudest du ihn nicht damit?“
„Nein Jeanie, du bist mir sehr wichtig, eben weil du mein Kind bist!“
„Na gut, wenn du meinst!“ Das bekannte „Zieeeeeep“ ist wieder leise zu hören….
…. und nichts geschieht. Weder klingelt die alte Registrierkasse noch hat sich irgendetwas verändert…. auf den ersten Blick, nur der Charakter von Jeanie hat sich in Richtung selbstbewusste junge Frau noch einen Schritt weiter gefestigt.
„Und welche Wünsche hast du noch, Mam?“
„Im Moment keinen weiteren!“
„Mist, dann bin ich noch weiter an diese blöde Pulle gebunden. Erst nach deinem dritten großen Wunsch kann ich wieder normal frei leben, bis dahin kannst du, genau so wie es Siggi gemacht hat, mich ständig zu dir rufen und ich muss kommen, sogar mit Magie.
Wenn keiner was merken soll, dann pass bitte auf, wo ich sein könnte, wenn du mich rufst. „
„Dann habe ich dich also an einer langen Leine! Sehr schön bei einer Tochter, denn Diet kannst du nun, wie du vorhin gesagt hast, nicht mehr werden. „
„So ungefähr!“
„Es ist auf eine Art irgendwie schade, Dieter wird mir wohl etwas fehlen. Ich muss es akzeptieren, dass ich jetzt eine hübsche Tochter habe, es lässt sich nicht mehr ändern, dann müssen wir morgen eben alles wie geplant erledigen.
„
„Was denn?“
„Das wirst du morgen schon sehen, du musst doch jetzt auch offiziell meine Tochter sein, aber jetzt möchte ich meine neue Tochter noch weiter besser kennen lernen. „
Und wieder ist Jeanie an ihre Mutter gekuschelt und schwatzt munter mit ihr, ganz so wie eine normale junge Frau, weibliche Hormone haben eben doch eine anregende Wirkung auf das Mitteilungsbedürfnis und Sprachzentrum im Gehirn.
Sie sind wohl auch schuld daran, dass Jeanie jetzt ihre Gefühle besser zeigen kann, als Diet vorher. Als es dann an der Zeit ist, gehen beide schlafen.
Am nächsten Morgen wird Jeanie von ihrer Mutter geweckt. Wie alle Jugendlichen hat Jeanie das Gefühl, dass es noch mitten in der Nacht ist.
„Mama, lass mich doch noch ein bisschen ausschlafen, es ist doch noch mitten in der Nacht!“
„Nichts da, junge Dame, wir haben heute viel vor!“
„Mann, warum müssen die Älteren immer so hektisch sein?“
„He, ich bin nicht alt! Das nennt man nur Verantwortungsbewusstsein Jeanie, schliesslich müssen wir deine neue Existenz irgendwie legalisieren, das habe ich dir doch Gestern erklärt.
Du brauchst doch eine neue Geburtsurkunde, einen neuen Ausweis, in der Schule müssen wir auch alles ändern lassen und dann…“
„Mama! Es reicht! Scheiß Bürokratismus!“
„Du sagst es meine Tochter, schließlich müssen die Bürger wissen, wofür ihre gezahlten Steuern verschwendet werden. „
„Mam, ich könnte doch einfach…… „
„Unterstehe dich, Jeanie!“
„Na gut, aber eine Lehrstunde für Bürokratismus kann ich jetzt nicht gebrauchen, dazu bin ich noch viel zu müde und außerdem ist es im Moment viel zu schön im Bett.
„
„Das werden wir doch sehen!“ sagte darauf hin ihre Mutter und reißt Jeanie die Bettdecke weg.
„Mama, das ist gemein!“ und damit ist die erste Runde des Ringkampfes zwischen Mutter und Tochter eröffnet. Zu ihrem Entsetzen erkennt Jeanie, dass sie jetzt am ganzen Körper, genau wie ihre Mutter, kitzlig ist und gibt mit großem Gelächter schnell auf. Als sich beide erholt haben, wird Jeanis Mutter wieder hektisch.
„Na komm Jeanie, es nutzt alles nichts, mir müssen jetzt beide aufstehen und uns anziehen. Denk daran, dich wie eine normale junge Frau anzukleiden, keine Magie!“
„Oh Mann! Typisch Erwachsene, ja doch Mam, ich habe es dir doch versprochen. “ Jeane verlässt dabei ihr Bett und steht nur mit ihrem transparenten, neuen Babydoll vor ihrer Mutter, die nur noch über das Aussehen ihrer Tochter staunen kann.
„Also, dass du sehr schön bist, habe ich schon bemerkt aber so hübsch hätte ich nicht gedacht“
„Mama! Hübsche Mütter haben eben, wie bereits gesagt, schöne Töchter“ sagt Jeanie und dreht sich, nun doch errötend um und zeigt ihre Kehrseite, die das Urteil ihrer Mutter nur bestätigt.
„Da hat deine Flasche ganze Arbeit geleistet. “ hört Jeanie von ihrer Mutter als diese mit aufkommendem Stolz über ihre Tochter aus dem Zimmer geht und lässt eine verwirrte Jeanie zurück. Ihre Jugend macht sich schnell bemerkbar und so findet sie sehr schnell ihre Fassung zurück und stürmt nun das Bad für ihre Morgentoilette. Wie bei Frauen so üblich, braucht sie doch eine dreiviertel Stunde und das ohne ein „Zieeeeeep“.
Jeanis Mutter hat natürlich auf ihre Tochter mit Argusaugen aufgepasst und geht erleichtert mit einem Lächeln in die Küche. Beim Frühstück ist Jeanie selbstverständlich neugierig, was ihre Mutter vorhat.
„Jeanie, wenn du jeden Morgen mindestens eine Stunde zum Ankleiden brauchst, musst du zukünftig eine Stunde eher aufstehen. „
„Mit meiner Magie könnte ich das schneller erledigen. „
„Junge Dame, unterstehe dich!“
„Immer wenn du neuerdings „Junge Dame“ sagst, kehrst du die strenge Gouvernante heraus.
Ich bin doch schon achtzehn Jahre alt. Wie oft muss ich das denn sagen?“
„Ja, als Diet bist du es aber nicht als meine Tochter, da bist du noch nicht mal eine Woche alt. Du bist als erwachsene Frau noch ein Babymädchen. „
„Mama!!! Soll ich jetzt mit Windeln und Schnuller rum laufen?“
„Das ist nicht nötig, ich sagte dir doch, dass ich dir als Mädchen noch einiges beibringen muss, was Mädchen normaler Weise von klein auf lernen.
„
„Aber ich bin doch wirklich kein Baby mehr!“
„Erwachsen aber auch noch nicht!“
„Immer das letzte Wort haben!“ grummelt Jeanie, von ihrer Mutter nicht unbemerkt, leise vor sich hin, das von ihr mit einem neuen Lächeln quittiert wird.
„Und was machen wir nun heute?“
„Ich habe es dir vor ein paar Tagen gesagt. Wir fahren zu Doktor Haberstein, meinem alten Schulfreund, schließlich müssen wir uns etwas einfallen lassen, warum du so plötzlich ein Mädchen bist.
„
„Ähhh? Alter Schulfreund? Ich habe mich schon das letzte Mal gefragt, warum du dir ihn noch nicht geangelt hast? Hoffentlich nicht wegen mir. „
„Ersten Jeanie sind wir Zwei wirklich nur Freunde und zweitens ist er verheiratet und hat zwei ´Kinder. „
„Das ist doch kein Hindernis, Mam!“
„Jeanie! Ich verstehe das noch immer nicht. Warum denken alle Menschen, dass eine Freundschaft zwischen einem Mann und einer Frau nichts mit Sex zu tun haben muss.
Er ist wirklich nur ein guter Freund!“
„Und was sagt seine Frau dazu?“
„Sie weiß es und ich habe auch einen guten Draht zu ihr. Aber mal was anderes, spielst du jetzt die Inquisition?“
„Nein, nie nicht Mam, ich will es doch nur wissen, als Diet hast du nicht so mit mir darüber geredet. „
„Jetzt fällt es mir leichter, weil du nun meine Tochter bist.
„
„Hast du etwa auch diese antiken überholten Vorstellungen, ein Sohn kann sich rumprügeln und die Tochter gehört an den Kochtopf?“
„Nein, habe ich nicht, aber Töchter müssen besonders behütet werden. „
„Ich bin doch nicht aus Porzellan und gehe nicht so schnell zu Bruch. „
„Das meine ich doch gar nicht. Genug jetzt, wir können uns später darüber in Ruhe unterhalten, jetzt müssen wir los.
„
„Andauernd diese Hektik!“ sagt Jeanie ergeben mit einem leisen Seufzer vor sich hin.
„Junge Dame, das habe ich gehört. „
Beide Frauen blicken sich darauf hin kurz mit einem Lächeln an und verlassen die Wohnung. Mutter und Tochter kommen sich immer näher. Eine halbe Stunde später sind sie in der Praxis von Doktor Haberstein und werden sofort von seiner Frau nach kurzer Begrüßung in den Untersuchungsraum geführt.
Seine Sprechstundenhilfe ist noch nicht da, da die Praxis heute erst gegen Mittag öffnet. Für Jeanies Mutter macht er nun eine Ausnahme, weil er durch ein Telefonat schon andeutungsweise über Jeanie Bescheid weiß und sehr neugierig ist.
Als Jeanie mit ihrer Mutter den Raum betritt, ist ein regelrechtes Knistern zu spüren, das der Arzt mit einem Ausruf zu beseitigen versucht.
„Wow! Gudrun, das ist also deine Tochter! Sie ist ja wirklich eine Schönheit, du hast bei unserem Gespräch ja noch untertrieben.
Es bewahrheitet sich tatsächlich immer wieder die Wahrheit des berühmten Spruches, schöne Mütter haben tatsächlich schöne Töchter, aber das in so kurzer Zeit? Ist völlig unmöglich. Erstmal das Wichtigste, Guten Tag, Gudrun und äh…“
„Jeanie“
„Also Jeanie, ein hübscher Name! Du siehst deiner Mutter sehr ähnlich. „
„Peter höre auf mit meiner Tochter zu flirten. “ sagt Jeanis Mutter und begrüsst ihren Freund mit einem Küsschen auf die Wange und einer leichten Umarmung.
Für Jeanie zeigt sich ein ungewöhnliches Bild, ihre Mutter in den Armen eines Mannes.
Nach seiner Begrüßung wird Peter sehr schnell zu Doktor Haberstein und bietet den Frauen Sitzgelegenheiten an.
„Also, wie mir deine Mutter erzählte, warst du vor zwei Wochen, vor ihrer Dienstreise, noch ihr Sohn Dieter und sollst jetzt ein Mädchen sein. Deine Verwandlung soll durch die Magie einer Messingflasche hervorgerufen worden sein. Rein wissenschaftlich gesehen ist eine solche Verwandlung unmöglich, es gibt keine Magie.
Hast du irgendwie mit Hormonen, Silikon oder Ähnlichem, wie zum Beispiel mit Drogen nachgeholfen. „
„Nein, alles ist echt. Aber Doc, sie sind ein Skeptiker. Es war die Magie meiner Großmutter, die mich zum Jungen gemacht hat, um mich zu verstecken und es war auch ihre Magie, die sie mit Hilfe der Flasche auf mich ausgeübt hat. Jetzt bin ich eben eine junge Frau und zwar so, wie es von Anfang an hätte sein sollen.
Ich bin jetzt Jeanie, eine junge Frau und eine Dschinni, also ein Flaschengeist. “ sagt Jeanie und errötet mal wieder.
„Na, na, du brauchst dich nicht zu schämen dass du jetzt eine junge, hübsche Frau bist, aber eine Dschinni? So etwas gehört in die Welt der Märchen. Bevor wir uns weiter unterhalten, möchte ich dich erst einmal komplett untersuchen. Gehe bitte dort hinter den Wandschirm und entkleide dich. Am besten alles!“
„Was denn, soll ich hier ganz nackt rumtanzen?“ fragt Jeanie nun doch etwas eingeschüchtert.
„Wäre bestimmt ein reizender Anblick! Tanzen sollst du nicht. Ich habe es dadurch nur leichter dich zügig vollständig zu untersuchen. „
„Immer diese Spanner. “ murmelt Jeanie leise.
„Jeanie! Das habe ich gehört!“ wird sie von ihrer Mutter zur Ordnung gerufen.
„Ärzte sind eben neugierig. Ich bin kein Spanner und du brauchst keine Angst zu haben, deine Mutter bleibt auch hier.
„
„Das meine ich nicht, aber so ganz ohne Kleidung mich einem Fremden zeigen? Ich bin das als Frau nicht gewöhnt“
Fortsetzung folgt!.
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