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Der Flaschengeist Teil 02

Der unvermeidliche Disclaimer

Diese folgende Geschichte ist geistiges Eigentum des Autors der in dieser Community das Pseudonym „Drachenwind“ trägt und von ihm frei erfunden, Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen und/oder Orten sind rein zufällig.

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Für Personen unter 18 Jahre ist diese Geschichte nicht geeignet…

Ich gebe aber auch von vorn herein, zu, die Grundidee für diese Geschichte habe ich aus dem www.

von einem Comic abgekupfert. Als ich dieses Comic mir durchgelesen habe, gab mein Kopfkino keine Ruhe mehr und eine Geschichte war geboren. Der Autor dieses Comic möge mir dieses verzeihen aber seine Fantasie hat meine stark beflügelt. Über manche, etwas nicht ganz stubenreine Ausdrücke möge der Leser auch wohlwollend hinweg sehen, aber ich bin der Meinung, das nur Sie gerade an einigen Stellen in diese kleine Geschichte passen.

Noch eines am Rande: Hinweise, Kritiken, Meinungen und Vorschläge sind von Seitens der Leser ausdrücklich erwünscht.

Sie helfen den Autor seine Geschichte zu verbessern.

Drachenwind

Hier nun meine neueste Geschichte. Wer nun seitenlange Sperma triefende Beschreibungen von aneinander gereihten Sexualpraktiken erwartet, sollte nicht weiter lesen. Dieses Thema Nr. 1 ist aber hintergründig Bestandteil der nicht unbedingt ernst zu nehmenden Geschichte und gelegentlich kommen sexuelle Spielereien vor.

Der Flaschengeist

Teil 2

Geschrieben von Drachenwind

Die letzte Fortsetzung endete wie folgt:

So ganz nebenbei blinzelt Jeani mal wieder unbewusst mit ihren Augen.

„Zieeeeeep“ macht es wieder.

„Aua, passt doch auf!“

Jeanies Wohnungsschlüssel fällt von oben Siggi voll auf den Kopf. Gerade als sie die Wohnung aufschliessen will, geht die Nachbartür auf und die Tratschtante des Hauses, mit einer Figur wie eine grosse Murmel, sieht die beiden und schreit entrüstet auf.

„Sodom und Gomorra! Was ist denn das für eine Sauerei hier? Das ist hier ein anständiges Haus und kein Puff! Wie läuft die Schlampe denn hier rum? Was wollt ihr denn an dieser Wohnungstür? Ich werde mmmppff mmpf ….

Es hat mal wieder „Zieeeeeep“ gemacht und die Matrone hat einen Penisknebel im Mund der an ihrem Kopf festgeschnallt und mit einem Schloss gesichert ist. Endlich kann Jeanie ihre Wohnungstür aufschließen.

Mit weiterem „Mmmppff, mmmpppfff…“ rennt die Nachbarin in ihre Wohnung zurück und schließt ihre Tür mit einem lauten Knall.

„Jeanie, mach ihr den Knebel wieder ab, sonnst kriegen wir noch Ärger.

„Geht nicht. „

„Warum“

„Der Knebel ist zeitlich begrenzt und löst sich nach drei Stunden von selbst auf. „

„Dann geht wieder das Gekeife los. „

„Ich glaube nicht, wer wird der ollen Zicke glauben, dass sich ein Knebel in Luft auflöst!“

„Dein Wort in Gottes Gehörgang. „

„Na wenigstens kommen wir rein.

So langsam hat mein Outfit mir zu wenig Stoff. Es wird Zeit, was anderes anzuziehen. Ich habe das Geglotze langsam satt. „

„Warum? Du siehst doch hübsch aus! Das kannst du mir ruhig glauben. „

„Das habe ich mir beinahe gedacht. Jetzt knall nicht wieder durch und schraube deine Augen wieder rein. Du solltest dich mal langsam schämen. „

„Warum? Ich kann mir jetzt doch alles Wünschen.

„Mach dein Kopf zu und hör auf mit deinem Schwanz zu denken. Du kannst dir höchstens wünschen, dass ich nicht in die Flasche zurück muss. „

„Na ja, wenn ich es mir so überlege, du bist doch jetzt ein Dschinn und ich habe doch dann drei richtige Wünsche, äh na gut, eben nur zwei und mit dem dritten Wunsch könnte ich es ja machen. „

Ärgerlich greift sich Jeanie Sigge an Kragen und schüttelt ihn heftig durch.

„Du wirst dir gar nichts wünschen sondern mir meinen erfüllen! Ich will keine Sekunde länger so rum laufen, ich will wieder Dieter sein!“

„Ist ja schon gut, wenn du meinst. Also ich wünsche mir, dass du nie wieder in die Flasche gezwungenermaßen zurück musst, und dass du dich nie wieder in eine Dschinni verwandelst und Dieter wirst. „

Einmal blinzelt Jeanie kurz und „Zieeeeeep“…

…es ist nichts passiert, nur ein kurzes Klingeln wie eine alte Registrierkasse ist zu hören.

„Verdammt ich habe noch immer Titten, wie kann das sein? Tue doch endlich was und hilf mir. „

„Ich weiss nicht wie. Du Jeanie, da steckt ein Zettel in deiner Flasche“

„Was für ein Zettel und wie kommt die Flasche hier her? Eigentlich müsste sie doch bei dir sein. Sie folgt mir wohl. „

„Wird wohl so sein, schliesslich ist sie jetzt dein Heim.

Das ist übrigens eine Nachricht. „

„Was für eine Nachricht?“

„So, lass mal sehen, …mmmmm! Hier steht: Der erste Teil des Wunsches wird erfüllt, die Dschinni kann nur noch freiwillig ihre Flasche betreten. Dieser zweite Teil des Wunsches aber ist ungültig, er würde den ewigen göttlichen Fluss von Raum und Zeit unterbrechen, denn keiner kann es mit ihm aufnehmen. Grundgesetze der göttlichen Schöpfung können auch Dschinns nicht verändern.

Der Wunsch A bereitet den Wunsch B vor, der wiederum der Ursprung für Wunsch C ist. Wunsch C kann deshalb nicht der Ursprung für Wunsch A oder B sein. Einfach gesagt, da du jetzt ein Dschinni bist und Wünsche erfüllen kannst, kannst du diesen Wunsch, keine Dschinni zu sein, nicht erfüllen denn dann könntest du doch keine Wünsch erfüllen und könntest dann wiederum als Dschinni nicht den Wunsch erfüllen, keine Dschinni zu sein, dann wiederum…….

„Höre endlich auf damit, ich verstehe nur noch Bahnhof! Mir ist ganz blöde im Kopf“

„Wieso? Typisch Blondchen. Es ist doch ganz einfach, genau so wie das berühmte Großvaterparadoxon. „

„Ähh was für ein Paradings?“

„Na das Großvaterparadoxon! Deine blonde Haarfarbe zeigt wohl schon Wirkung. Also mal angenommen du reist in die Vergangenheit und……..“

„Aber Zeitreisen gibt es doch gar nicht.

„Darum sollst du es doch nur annehmen! Oh Mann immer diese blonde Frauen!“

„He, du alter Chauvie, steck mal deine Machoallüren gleich wieder weg sonnst läufst du dann als Rapunzel rum. „

„Schon gut, schon gut, ich meine ja nur mal so, kein Grund gleich auf die Palme zu klettern. Deine Haare stehen dir trotzdem, sieht richtig gut aus. „

„SIGGI!“

„Schon gut! Also ein neuer Versuch.

Mal angenommen, du reist in die Vergangenheit und tötest aus Versehen deinen Grossvater, bevor er deinen Vater gezeugt hat und du dadurch nicht mehr geboren werden kannst. Wenn du nun nicht mehr geboren wurdest, also du nicht existierst, dann kannst du auch nicht in die Vergangenheit reisen und deinen Grossvater töten, denn andernfalls wirst du doch geboren, um wiederum in die Vergangenheit reisen zu können, um deinen Grossvater zu töten, na ja und so weiter, und so weiter, und so weiter.

„Jetzt verstehe ich es halbwegs. Da beißt sich ja der Hund selbst in den Schwanz. Also weil ich eine Dschinni bin und Wünsche erfüllen kann, kann ich nicht gleichzeitig keine Dschinni sein, denn dann könnte ich ja auch keine Wünsche erfüllen. „

„So ungefähr. Endlich hast du es begriffen! Vielleicht gibt es eine andere Möglichkeit wieder Diet zu werden. „

„Hoffentlich, sonst bin ich mächtig angeschissen!“

„Genau und ich weiß nun auch nicht genau, was ich mir wünschen kann.

Ich wünsche mir zuerst mal eine Gebrauchsanleitung für Dschinns, damit ich weiß, welche Wünsche ich stellen kann. „

Wieder blinzelt Jeanie mit den Augen. Es ist wieder das bekannte „Zieeeeeep“ zu hören und Sigge fällt erneut was auf den Kopf.

„Aua! Andauert fällt mir was auf meine Birne, wenn du was herbei zauberst. Kannst du denn nicht mal aufpassen? Was ist es denn diesmal?“

„Oh siehe mal, nur eine DVD.

Kann vielleicht ein neues Spiel sein. „

„Ein Spiel? Ich glaube nicht. Schau mal, es ist ein virtuelles Handbuch `Alles was sie über Dschinns wissen müssen und was nicht gesagt werden darf. ` Es ist eine Audio-CD mit begleitenden Texten. `Die besondere Pflege und Ernährung von Dschinns´, geschrieben von Frau Professor Doktor, Doktor, Doktor, Doktor Mühlheim,

„Was soll der Quatsch? Ich kann mich selbst ernähren:“

„Ich denke nicht Blondschopf, es ist nicht wörtlich zu nehmen.

„Zieeeeeep“ Siggi hat jetzt auch eine blonde Mähne, die sich bis auf dem Fussboden, als Zöpfe geflochten, kringelt und bemerkt es erst einmal nicht, aber Jeanie hat wieder andere Sorgen.

„Oh, Mann, du tust es schon wieder! Muss ich dir erst wieder eine runter hauen?“

„Wieso? Was meinst du denn nun schon wieder?“

„Können nicht mal fünf Minuten vergehen, ohne dass du mir auf meine Titten starrst?“

„Mach ich doch gar nicht!“

„Doch, du fängst ja auch schon wieder an zu sabbern! War ich vorher auch so?“

„Ich weiß nicht, was du meinst!“

„Na Schwanzgesteuert und den Weibern auf die Titten glotzen!“

„Ist mir nicht aufgefallen.

„Dann sieh gefälligst wo anders hin“

„Die sehen doch aber so schön aus. Egal, was passiert, am liebsten würde ich sie doch mal anfassen und…..“

„UNTERSTHE DICH, dann sind wir die längste Zeit Freunde gewesen und du läufst dann als Zwergrehpinscher herum. „

„Bestimmt nicht, du hast eines vergessen, du bist jetzt eine Dschinni und ich dein Meister, also kannst du mich gar nicht verzaubern!“

„Denkst du dir aber nur so, als Zwergrehpinscher kannst du keine Wünsche mehr äussern…“

„Unterstehe dich.

Ich sperre dich sonst in deine Flasche ein!“

„Jetzt knall mal nicht gleich durch! Du benimmst dich wie ein Baby!“

„Ich wünschte mir, ich wäre manchmal eines, dann brauchte ich nicht immer dein Gemecker anzuhören!“

Ein leises „Zieeeeeep“ ist wieder zu hören und Siggi steht auf einmal als Babymädchen verkleidet vor Jeanie. Sein Po ist in einem dicken Windelpaket verpackt und mit einer Windelhose gesichert.

Das rosafarbene Babykleidchen mit vielen Schleifchen bedeckt nur zur Hälfte den Po, der zusätzlich mit einem Höschen mit vielen Rüschen bekleidet ist. Die Füße stecken in rosafarbenen Söckchen und Babyschuhen, die Hände in Fäustlingen. Siggis neue langen blonden Harre sind zu zwei Zöpfen geflochten und je mit einem großen Schleifchen versehen. Ein Babyhäubchen mit vielen Rüschen schränkt sein Blickfeld ein und ein großer Babyschnuller komplettieren Siggis Ausstattung und bringen ihn zum Schweigen. Seine Beine sind durch das dicke Windelpaket leicht gespreizt.

Da der Schnuller mit einem rosa Bändchen festgebunden ist, kann Siggi ihn nicht ausspucken. Als Siggi realisiert, was mit ihm geschehen ist, wechselt seine Gesichtsfarbe von blaß in rot, weil er allmählich wütend wird.

„Mmmm! Mmmmm mmmm! Mmmmmm! …“

„Hutschi, hutschi, gugu, kleines Baby! Bist du müdchen? Soll dich Tante Jeanie ins Haiabettchen bringen?“

„Mmmm! Mmmmm mmmm! Mmmmmm! …“

„Möchte das kleine Babymädchen was sagen?“

Wütend stampft er mit seinen Füßen auf den Boden und versucht den Schnuller los zu werden und was zu sagen.

Als Jeanie nicht reagiert, geht Siggi mit einem watschelnden Gang wild gestikulierend zu ihr.

„Mmmm! Mmmmm mmmm! Mmmmmm!“

„Nu, nu, nu, hat Babylein Hunger? Warte gleich gibt es süßes Breichen!“

„Zieeeeeep“ und Jeanie hält ein Babyfläschen mit Brei in der Hand. Der einzige Unterschied zu normalen Nuckelflaschen ist ihr Fassungsvermögen von einem Liter. Ehe Siggi einen Ton sagen kann, als Jeanie ihm den Nuckel abnimmt, hat Siggi den Nuckel der Breiflasche im Mund.

Ein kurzes Zuhalten seiner Nase durch Jeanie überzeugt Siggi davon, das „Fläschchen“ auszutrinken. Als er anschließend auch noch am Schluss einen Bäuerchen machen soll, platzt ihm endgültig der Kragen.

„Verdammt Jeanie, spinnst du jetzt total? Gib mir sofort meine Sachen zurück! Ich befehle dir mmmmpf, mmmmpf, mmmmpf…“

Jeanie hat im schnell den Schnuller wieder in den Mund geschoben.

„So, jetzt ist erst einmal Ruhe!“

„Mmmm! Mmmmm mmmm! Mmmmmm! …“

„Baby, ich sagte Ruhe! Wenn du artig bist, nehme ich dir den Schnuller wieder raus.

Siggi bleibt nur übrig, Jeanie mit einem bittenden Dackelblick anzusehen und wird darauf hin nach einiger Zeit den Schnuller wieder los.

„Also Kleines, kein Geschrei, sonst…“

„Schon gut, schon gut. Ich sag ja nichts mehr, aber trotzdem könntest du mir meine Sachen wieder geben. Wie kannst du mich in dieses Kleid stecken, hätte es nicht eine Strampelhose sein können?“

„Zieeeeeep“ und Siggi steht in einem rosa Strampler mit vielen Schleifchen und Rüschen vor Jeanie.

Das dicke Windelpaket beult in der Mitte die Strampelhose kräftig aus.

„Jeanie, was sollte eigentlich dieser Unsinn?“

„Unsinn? Du hast dir doch gewünscht, ein Baby zu sein. Du weißt doch selbst, Wunsch ist Wunsch!“

„Nimm es doch nicht immer so wörtlich! Nun mach schon!“

„Zieeeeeep“ und nicht passiert, nur das Klingeln der alten Registrierkasse ist erneut zu hören und aus der Flasche schaut wieder eine Nachricht heraus.

Jeanie nimmt ihn heraus, liest ihn und fängt an zu grinsen.

„Was ist los? Zeig her! Dieser Wunsch ist ungültig. Einmal erfüllte Wünsche können nicht zurück genommen werden, nur durch andere Wünsche ersetzt werden… mmmmm, was ist denn das für ein Mist?“

„Na ganz einfach, du hast dir gewünscht ein Baby zu sein, jetzt bist du eines. „

„Höre auf zu grinsen, so habe ich es doch gar nicht gemeint und dann schon gar nicht als Mädchen.

Ich bin doch nicht anders rum gestrickt, da könnte ich mir ja gleich ein Kleid wünschen!“

„Zieeeeeep“

„NEIN!!!! Nein, nicht, so war es doch wieder nicht gemeint. Oh Mann, ist das Ding eng, Hilfe, ich kriege keine Luft. „

Siggis Wünsch wurde sofort entsprochen und er steht in einem wunderschönem rosa Kleid vor Jeanie, allerdings ein Kleid vom Typ „Vom Winde verweht“, ganz echt mit streng geschürtem Korsett und weit ausladenden Reifrock.

Damenschuhen mit 10 cm Absatzhöhe, ein dazu passendes Häubchen auf dem Kopf und ein kleines Sonnenschirmchen in der Hand vervollständigen mit den Spitzenhandschuhen die Ausstattung.

„Jeanie lass endlich diesen Unsinn und gib mir moderne Kleidung!“

„Dein Wunsch sei mir Befehl, Meister“ kommt mit einem ironischen Unterton von Jeanie als Antwort.

„Zieeeeeep“ Siggi wird wieder langsam echt Böse. Denn diesmal hat er ein normales schwarzes, eng geschnürtes Korsett mit Strapsen, Tanga und Strapsstrümpfe mit Naht als Unterwäsche an.

Eine transparente schwarze Bluse, schwarzer Minirock und Pumps, wieder mit 10 cm Absatz vollenden die neue Ausstattung. Das Röckchen versteckt gerade mal so die Strapse. Seit seiner Verwandlung zum Baby sind seine langen Haare noch immer geflochten und mit den Schleifchen versehen. Da die Zöpfe jetzt frei hängen, kringeln sie sich wieder auf Grund ihrer Länge von Siggi unbemerkt auf den Boden. Er hat völlig andere Sorgen.

„Mann, kannst du denn nicht mit dem Mist aufhören? Mit Sachen meinte ich nicht eine Ausstattung als Mädchen sondern Herrenkleidung!“

„Warum denn nicht? Du siehst richtig süß aus, ein Paar mehr weibliche Kurven und die Sachen passen dir komplett.

„Unterstehe dich! Ich wünsche mir passende Kleidung für einen jungen Mann!“

„Na guuuuuut!“

„Zieeeeeep“

„Jeanie! Was soll denn der Scheiß nun wieder? Warum immer rosa?“

Siggi steht mit einer kurzen rosa Latzhose, einen Rüschenhemd, Söckchen und Sandalen vor Jeanie. Seine Haare sind noch immer geflochten.

„Weiss nicht. Rosa ist jetzt meine Lieblingsfarbe. Du musst eben aufpassen, was du sagst!“

„Schon gut, ich muss mal an deinen PC.

„Dann geh doch ran“

„Aua!“ Rums! Siggi hat sich selbst auf seine langen Haare getreten und ist gestolpert.

„Verdammt, was ist denn das wieder für ein Dreck?“

„Ich habe dich vorhin gewarnt als du deinen Blondinenwitze nicht lassen konntest! Jetzt bist du auch blond und bist beinahe Rapunzel. „

„Mach die Haare weg, Jeanie!“

„Nöööö! Ich denke nicht daran.

„Jeanie, ich wünsche mir meine alten Haare zurück!“

„Zieeeeeep“ Eingedenk der letzten Nachricht hat Siggi seine ursprüngliche Haarfarbe zurück und auch kürzere Haare, dafür aber Rasterlocken bis zu den Schultern.

„Verdammter Mist, du nutzt meine Situation schäbig aus!“

„Mache ich doch gar nicht!“

„Jetzt lass mich endlich an deinen PC. „

„Wenn duuuuu meinst!“

„Oh Mann, ich denke, mein Schwein pfeift, das Buch hat über zehntausend Seiten, alleine das Indexregister ist achtzig Seiten lang.

„Na und? Meinetwegen!“

„Es gibt 30 Arten von Dschinns…“

„Ach so?“

„Höre mal zu: Flaschengeister sind traditionell selbstlos und sorgen hauptsächlich dafür, ihrem Meister gut zu dienen. Am meisten treten sie in williger weiblicher Form in Erscheinung, Da könntest du dir mal eine Scheibe abschneiden!“

„Na und? Oller Macho, nur Knete in der Rübe!“

„Gemäß den Regeln kann ein Dschinni selbst beschließen, bei ihrem Meister zu bleiben, nachdem sie die drei Wünsche erfüllt hat.

Bleibt die Dschinni bei ihrem Meister, so verringert sich etwas ihre Macht. Verlässt sie ihren Meister, so wird die Flasche so lange mit dem Siegel Salomons verschlossen, bis ein neuer Meister sie öffnet und die Dschinni ihm Wünsche erfüllen darf. Das Siegel Salomons bannt jeden Dschinn an einen festen Ort oder in ihre Flasche. „

„Mich kriegen keine 18 Pferde in die Pulle. Warte mal, …die drei Wünsche hattest du schon und du meinst ich kann jetzt Magie auch für mich selbst verwenden?“

„He, was soll das mit den Wünschen?“

„Na überlege mal selbst, zuerst war es das Bier, der Spiegel war das zweite Mal und die Schokolade der Dritte, dann kamen die Wohnungsschlüssel und das Handbuch ran und zum Schluss deine Kleidung und die Haare, ein Meister sollte aufpassen, was er sich wünscht.

Hi. Hi, hi, hi… Auf Wiedersehen, dummer Dschinnikörper jetzt werde ich wieder ich selbst! Nun komm schon, sag es!“

„Was?“

„Wer von uns ist denn hier blond, he? Na das ich wieder wie Dieter aussehe, aber ohne Titten bitte! Mehr kann ich mir ja laut dem blöden Paradingsbums nicht verändern. „

„Paradoxon, Blondchen! …Auaaaa! Was soll die Kopfnuss?“

„Die war für das Blondchen.

Nun sag es schon, damit ich wieder wie Dieter aussehen kann!“

„So geht es nicht! Aber zumindest bekommst du wenigstens deine normale Kleidung zurück, genau so wie deinen Schlüssel. „

„Zieeeeeep“ machte es wieder, weil Jeanie geblinzelt hat und sie steht mit normaler Kleidung, eine enge Jeans und ein sehr knappes T-Shirt, neben Siggi, der wegen der drei vergeudeten Wünsche sauer ist. Jeanie bietet einen sehr sexy Anblick, deshalb macht Siggi wieder Stielaugen, denn das sehr enge T-Shirt betont so richtig ihre Brüste.

Diet beziehungsweise Jeanie hat bei seinem Zauber vergessen, das junge Frauen auch oft einen BH tragen.

„Ach nun komm schon, Siggi, ist doch nicht so schlimm. Ich kann doch nichts dafür, dass deine großen drei Wünsche schon weg sind. Keiner von uns beiden hatte davon eine Ahnung. Steht da in dem Buch auch was drin, wie ich mich generell zurück verwandeln kann?“

„Nein, ich kann nichts finden, nur vorübergehend.

„Scheiß Buch! Was heisst hier vorübergehend?“

„Na eben zeitlich begrenzt. „

„Blöder Mist. Dann gehe ich lieber schlafen. Du hast nämlich schon wieder Stielaugen! Lass dir was einfallen, äh so genannter Meister. „

„Pass auf, was du sagst! Wohin gehst du denn?“

„Na in mein Bett. „

„Solltest du nicht lieber in deiner Flasche schlafen?“

„Die Flasche? Bist du zu einem Flaschenfetischist geworden? Da kannst du ja schlafen.

„Zieeeeeep“ ein blinzeln und Siggi ist selbst in Jeanies Flasche. Sein ganzer Kommentar ist nur

„JEANIE!!!!!!!! ………… O Scheiße! Immer ich! Mmmmm, es ist wohl besser ich lege mich so lange hin, bis sich Jeanie beruhigt hat und sie mich hier herausholt“
Jeanie macht es sich derweil in ihrem Bett gemütlich und schläft erschöpft ein. Schließlich war es ein anstrengender Tag für sie. Vieles ist auf sie heute eingestürzt, das muss sie erst einmal verdauen aber eine Frage lässt sie anfangs nicht in Ruhe.

„Glaubt Siggi etwa, dass ich da drin besser schlafe als in meinem Bett? Was hat er immer wieder mit der Flasche! Hat er einen Flaschenfetisch? Was denkt der sich, wer ich bin? Der spinnt wohl wirklich langsam! Idiot! Er ist ganz schön auf die Flasche fixiert, da kann er ruhig die Nacht verbringen. Uuuuaaaa… Mann, bin ich müde…“

„Ich wünsch mir, das Jeanie auch in der Flasche schläft!“ flüstert Siggi leise in der Flasche vor sich hin.

Kaum ist sie eingeschlafen, verschwindet sie mit einem „Zieeeeeep“ aus ihrem Bett und liegt augenblicklich in ihrer Flasche, wieder bekleidet mit ihrem Haremskostüm, aber auf Siggi drauf, der dabei ganz schön durch den nahen Einblick auf Jeanies Wonnehügel ins Schwitzen kommt. Dass Jeanie ihr Haremskostüm wieder trägt, erleichtert ihm diese Angelegenheit ganz und gar nicht. Etwas beginnt ihm auch noch zwischen seinen Schenkeln zu drücken und seine Gedanken sind partout nicht mehr Jugendfrei.

„Wenn sie aufwacht, wird das bestimmt nicht gut gehen!“ denkt er, versucht vergeblich sich zu befreien und schläft trotz des Gewichtes auf ihm schließlich auch langsam ein. Über seine feuchten Träume schweigt der Erzähler lieber.

Am nächsten Morgen wacht er, durch das ihn störende Gewicht auf ihm, als Erster auf. Jeanie schläft noch tief und fest. Siggi erster Blick gilt Jeanie süßen Brüsten. Er kann es sich nicht mehr verkneifen, endlich Jeanis Brüste anzufassen und zärtlich zu streicheln.

Er erreicht damit nur bei sich ein sich stetig erhärtendes Ergebnis. Durch die, für sie angenehmen Berührungen erwacht Jeanie allmählich. Sofort hört Siggi mit seinem Angriff auf und versucht sie sanft richtig aufzuwecken.

„Hi Jeanie, aufwachen!“

„Ach jaaaaa, …….. Ich hatte gerade so einen schönen Traum. „

„Bitte flippe jetzt nicht aus. „

„Was?“

„Hallo, werde wach!“

„Irgendetwas drückt mir in meinem Unterleib!“

„Mmmm, ja, das ist äh… mein…“

„Du verdammtes Schwein, muss du jetzt auch noch meine Situation ausnutzen und einen Steifen kriegen?“

Mit einem „Platsch“ trifft Jeanies Ohrfeige Siggis Wange und mit einem „Zieeeeeep“ verschwindet er aus der Flasche.

Wütend stampft Jeanie in der Flasche rum und versucht sich wieder abzuregen.

„Wenn ich schon mal hier bin, kann ich mich ja auch mal in der Flasche umsehen. “ denkt Jeanie und schaut sich in ihre Flasche um. Von Innen kann sie nicht erkennen, was sie immer im Flaschenhals abbremst, wenn sie raus will. Nach einigem Nachdenken fragt sie sich, ob das mit dem Bleisiegel auf dem Flaschenverschluss zu tun hat, das am Flaschenhals baumelt.

Ist das etwa das Siegel Salomons? Interessiert schaut sie sich erst einmal genauer in der Flasche um, die genaue Ergründung des anderen Rätsels vom Verschluss und Siegel verschiebt sie erst einmal auf später. Sie sieht ein bequemes, großes Sofa, zwei kleine Schränkchen, eine Truhe, einen Tisch mit einem Sessel davor und mit einem großen Spiegel. Auf dem Tisch steht viel Schminkzeug und Parfüme, also alles was ein Frauenherz so normalerweise begehrt. Der Fußboden ist mit einem flauschigen, dicken Teppich belegt.

Viele Kissen und Polster liegen auf dem Boden verstreut.

„Und wo ist das Bad und die Küche? Wenigstens hätten die Typen einen Whirlpool einbauen können! Ein Kühlschrank fehlt auch. “ murmelt sie leise vor sich hin. Jeanie geht zur Wand und berührt die Wandbespannung und fühlt glatte Seide, voll mit vielen kunstfertigen Stickereien. Die bunten Steine auf der Flaschenwand bilden tatsächlich Fenster in der richtig bequemen Höhe zum rausschauen. An einer Stelle sieht an einem grünen Stein die Wand fast unauffällig anders und jedoch sehr seltsam aus.

Jeanie geht dort hin und nach kurzer Betrachtung und Berührung erkennt sie eine Art Notausgang, der sich leicht öffnen lässt. Wieder fällt ihr so ein blöder Spruch eines alten Dichters ein.

„Ein Scheusal von Weib weiß, dass sich an ihrer eigentliche Bestimmung nicht ändern lässt, und dass das Wollen der Frauen sich von niemanden abhängig macht, denn sehr groß ist List und Heimtücke der Frauen. Selbst ein armer Mann erliegt ständig diesen Machenschaften der Frauen.

Das hat sich wohl ein Macho ausgedacht, denkt Jeanie und sucht jetzt Siggi. Sie geht zu ihrem Spiegel. Mit Hilfe ihrer Magie kann sie ihn finden und bekommt einen heftigen Lachanfall als sie Siggi in ihrem Spiegel sieht.

„Wohl so eine Art Dschinni-Fernsehen. “ Ohne viel nach zu denken hat sie Siggi in eine kurvenreiche Frau mit langen schwarzen Haaren verwandelt. Jeanie hat sie außerdem mit großen, festen Brüsten, die durch Silikon mindestens auf die Größe F aufgepumpt sind, ausgestattet.

Bekleidet ist Siggi wie eine Sexlady aus einem billigen Porno. Sie ist mit einem stark transparenten Haremskostüm und Schuhen mit sehr hohen Absätzen bekleidet. Nur, das Schlimmste an Siggis derzeitiger Situation ist der Ort, an dem er sich befindet. Siggi steht mit seiner sehr aufreizenden leicht verhüllten fraulichen Figur mitten auf einer Bühne in einem Stripteaseclub, der Tag und Nacht geöffnet ist. Dieser Club ist bei den Anhängern für öffentliche Fleischbeschau berüchtigt und immer proppenvoll.

Alle anwesenden Männer starren tobend lüstern auf Siggi in seinem Kostüm und begeistert feuern sie Siggi an. Ein großes Geschrei, Johlen und Pfiffe sind in dieser Bar zu hören.

„Ausziehen! Ausziehen! Ausziehen!“

„Zeig uns deine Titten!“

„Lass mal deine rasierte Möse frei!

„Beginn endlich zu tanzen!“

„Wir wollen deine Möpse sehen!“

„Wackel endlich mit deinem Arsch!“

Und die bekannte typische Striptease-Musik ertönt, Siggi ist total durcheinander…

Ein bisschen läst Jeanie Siggi noch schmoren und betrachtet sich selbst in ihrem Spiegel.

Es stört sie langsam, dass sie schon wieder das Haremskostüm an hat. Neugierig geht sie zu den kleinen Schränkchen, schaut hinein und findet nur weitere Haremskostüme aus zarten Geweben in vielen rosa Farbtönen und den gleichen, offenherzigen Schnitt. In der Truhe findet sie dazu lauter kostbaren Schmuck, Ohr- und Fingerringe, Armreifen und Fußkettchen, Halsketten und vieles mehr. Alle Schmuckstücke sind aus Gold mit vielen echten Edelsteinen gefertigt.

„Ein Vermögen!“ denkt Jeanie.

„Aber warum laufe ich dann ständig mit diesem Haremskostüm rum? Zumindest ist das Kleidungsproblem gelöst. Ich kann mich schließlich in Sekundenschnelle mithilfe der Magie umkleiden. „

Als erstes verlässt sie ihre Flasche und geht ins Schlafzimmer ihrer Mutter. Zum einen ist dort ein sehr großer Spiegel und zum anderen kann Jeanie sich Tipps für Damenkleidung aus dem Schrank ihrer Mutter holen.

Eine Folge von „Zieeeeeep“, „Zieeeeeep“, „Zieeeeeep“, „Zieeeeeep“ ist zu hören.

Jedes Mal steht Jeanie in anderer Kleidung da, dreht und wendet sich dabei bei jeder neuen Kollektion wie eine Frau vor dem Spiegel hin und her und betrachtet sich dabei von allen Seiten. Mit ihrer Modenschau hat Jeanie Siggi und die Zeit völlig vergessen. So wie Frauen grundsätzlich ein Einkaufsgen haben, so haben sie auch ein spezielles Gen für Mode. Und Diet ist schließlich Jeanie und sie ist jetzt durch und durch eine Frau…

Siggi ist es nach einiger Zeit mit großer Mühe gelungen, aus dem Stripteaseclub halbwegs unbescholten und nur leicht derangiert zu entkommen.

Eine große Tischdecke aus Batist, die er mitgenommen hat, dient ihm dabei als Umhang um seinen aufreizend sexy Körper etwas zu bedecken. Trotzdem ist von seinem puren Sex ausstrahlenden Körper noch genug zu sehen, um Aufsehen zu erringen. Nach einer kurzen Orientierung macht er sich wütend auf den Weg zu Diet. Seine äußerst luftige Kleidung erregt trotz der Tischdecke gerade während des vorabendlichen Berufsverkehrs erheblich Aufsehen. Jetzt spürt auch Siggi, wie es ist, als Frau für Männer nur noch Freiwild und auf Brüste reduziert zu sein.

Einige der eisernen Moralapostel rufen mit einer Beule in ihrer Hose laut nach der Polizei. Siggi fühlt sich gejagt und verfolgt. Allmählich wird sein Nervenkostüm schwächer und er verfällt in ein eiliges Gehen, das seine hochhackigen Schuhe gerade so zulassen. Durch diesen eiligen Schritt wird sein Vorbau noch heftiger in Bewegung versetzt, als ob er über ein Eigenleben verfügen. Siggi hört vom Weiten eine Polizeisirene und überquert eilig eine Straße. Einige Autofahrer haben nur für die hüpfenden prallen Titten Augen.

Kurz, bevor der Funkwagen Siggi erreichen kann, verkeilen sich mehrere Autos ineinander. Der Funkwagen bildet mit einem lauten Krachen den krönenden Abschluss.

Völlig außer Atem erreicht Siggi das Wohnhaus von Dieter und stürmt wütend die Treppen hoch. Beinahe hätte er dabei die alte Frau Schmidt über den Haufen gerannt, die Selbstgespräche führend, mühsam die Treppen herunter kommt.

„Ja, ja, die alten Knochen wollen nicht mehr so richtig.

Ich muss unbedingt dem Zeitungsausträger Bescheid geben, das er mir meine Zeitung an den Türknauf hängt und nicht mehr auf den Fußboden legt. Das Bücken fällt mir nach 75 Jahren auch recht schwer…

Huch, junge Frau, wie…“

„Ich kann es kaum glauben, dass er mich wirklich in DIESER Aufmachung DAHIN geschickt hat. „

„Sagten sie was?“

„Nein! …Dieter, wo bist du? Bist du den völlig übergeschnappt, mich in einen Stripteaseclub zu schicken? Diese geilen Böcke hätten mich beinahe…“

Siggi eilt derweil weiter nach oben zu Diets Wohnung.

„Oh mein Gott! Nein so etwas! Das hätte ich von dem Dieter nicht gedacht. So ein netter junger Mann und dann so was. Ahhh, endlich da ist mein Briefkasten…“

„Rums“ macht inzwischen die Wohnungstür von Diet. Siggi stürmt durch die Wohnung.

„Jeanie, wo bist du? Ich werde dich grummel, grummel, grummel… ich schwöre dir, wenn ich dich erwische, dann kannst du was erleben… Was ist denn hier los?“

Er findet Jeanie mit ihrer Modenschau beschäftig.

Sie hat gerade einen hautengen Gymnastikanzug an und macht einige Verrenkungen vor dem Spiegel.

„Huch! Dich habe ich ja ganz vergessen…“

Gerade hat die alte Dame, Frau Schmidt, ihrem Briefkasten geleert, als Monika, Diets Freundin das Haus betritt.

„Guten Tag, Frau Schmidt. „

„Hallo, Fräulein Monika!“

„Wie geht es ihnen? Ich hoffe, Dieter ist zu Hause. „

„Ja, ja, die alten Knochen wollen nicht mehr so richtig.

Ihr Freund müsste da sein. Ähhh Fräulein Monika, haben sie einen Moment Zeit? Ich muss sie kurz sprechen“

„Ja, Frau Schmidt, was haben sie denn auf dem Herzen?“

„Fräulein Monika, wissen sie eigentlich, was ihr Freund getan hat?“

„Nein, was denn?“

„Er schickt arme junge Frauen in einen Stripteaseclub. Eben ist eine in einem fast durchsichtigen Haremskostüm an mir vorbei gerannt und hat nach ihm gerufen.

„Was? Na der kann was erleben…!“…

„Siggi, es ist nicht das, was du denkst!“

„Wirklich? Was denke ich denn? Und warum hüpfst du hier im Gymnastikanzug vor dem Spiegel rum?“

„Ist ja schon gut, vielleicht war es so, wie es aussah. “ Mit dem bereits bekannten „Zieeeeeep“ steht Jeanie wieder im Haremskostüm vor Siggi.

„Kuck mal, Siggi, wir könnten jetzt beide einen Harem aufmachen! Wir haben die gleiche Kleidung an und große Titten hast du auch.

„Grrrr! Ich fühle mich so aber nicht wohl. „

„So, so. Und was soll ich denn dazu sagen, Siggi?“

„Jeanie mach mich jetzt endlich wieder normal, ich bin nicht dafür geeignet, Brüste zu haben und dann gleich solche riesengroßen Dinger! Musste das sein?“

„Und was ist mit mir und meinen Brüsten?“

„Du siehst damit richtig gut aus.

Sie passen zu dir! Sie sind sehr schön, aber verdammt noch mal, warum hast du mich so gemacht und mir diese riesigen Bälle verpasst?“

„Tschuldigung, ich habe dabei nicht überlegt. Aber im Stripteaseclub waren sie gerade richtig. „

„Knallbirne! Was glaubst du denn, was ich auf den Weg hierher durchgemacht habe, so wie diese Dinger rum gehüpft sind, diese gierigen Blicke der Kerle und dann noch dieser Unfall.

„Unfall?“

„Na, durch ihr Glotzen haben einige nicht auf den Verkehr aufgepasst und sind zusammengeknallt! Ein Funkwagen war dann das Finale. „

„Echt? Das nächste Mal gebe ich dir einen Waffenschein mit, du bist ja gefährlich. Aber jetzt weißt du, wie ich mich fühle, wenn du deine Augen raus schraubst“

„Haa, haa, haa habe lange nicht so gelacht, jetzt verwandle mich endlich zurück!“

„Fein und was mach ich?“

„Mich zurück verwandeln!“

„Immer die gleiche Leier.

„Nun mach endlich!“

„Es ist nicht fair, du kannst wieder Siggi sein, ich kann mich nicht daran gewöhnen, eine Frau zu sein!“

Ein „Zieeeeeep“ wird mit einem kurzen Blinzeln begleitet und Siggi ist wieder ein junger Mann, diesmal mit Jeans und T-Shirt bekleidet. An der Wohnungstür wird zur gleichen Zeit heftig geklopft und die Klingel läutet dabei den Sturm ein. Völlig in Gedanken öffnet Jeanie in ihrem Haremskostüm die Wohnung und erkennt mit Schrecken seine Freundin Monika.

„Hallo, Monika!… Ups…auf Wiedersehen!“ und die Tür ist mit einem erneuten Knall schnell geschlossen.

„Siggi! Monika ist hier! Was soll ich machen?“

„Deine Freundin? Lass sie doch rein, dann kann sie dir gleich bei den Frauenfragen helfen. Eines interessiert mich, kriegen Dschinnis eigentlich auch ihre Tage?“

„Ich glaub, mein Schwein pfeift, ich hau dir gleich eins so hinter deine Löffel, dass du hinterher nicht mehr weißt, ob du Männlein oder Weiblein bist.

Andere Sorgen hast du wohl nicht? Immer hast du Knaller das Gleiche in deiner hohlen Birne, gehe lieber mal zum Hals-Nasen-Ohrenarzt und lass dir dein Gehirn durchpusten! He, hallo! Und wie soll ich ihr mein Aussehen erklären?“

„Ich weiß nicht, es ist besser, wenn du ihr die Wahrheit sagst und sie es dann gleich wieder vergessen lässt. „

„Das ist wohl ein Scherz?“

Stürmisch wird an die Tür geklopft.

Monika wird langsam sauer.

„Lasst mich rein, Diet ich weiß, dass du da bist!“

Und der nächste Trommelwirbel auf der Wohnungstür wird begonnen.

„Mensch, Siggi, Monika ist eine Frau und wird sich wie ein Elefant immer erinnern. Du weißt doch selbst, wie nachtragend Frauen sein können! Besser ist, wir sagen ihr, dass sie uns für ein Projekt dahin geschickt haben oder aber nur die Wahrheit.

Schlecht bei der Wahrheit würde sein, wenn sie uns unsere Geschichte abnimmt, dann werde ich für die nächsten Jahre so etwas wie ihre persönliche Laborratte sein, so neugierig wie sie ist. Ich werde für sie nur noch Beobachtungsergebnisse und Papier sein, statt ihr Freund. „

„Freund? Ich glaube eher Freundin!“ Grins!

„Und sie nimmt es dir dann bestimmt auch noch übel, dass du als ihr Freund jetzt eine bessere Figur hast, als sie!“

„Schönen Dank auch, dass du mir das wieder unter die Nase reibst.

Am besten ist, ich verstecke mich, damit sie mich nicht sieht“

Der Trommelwirbel an der Wohnungstüre wird heftiger. Monika ist sehr ungeduldig.

„Wenn du nicht augenblicklich öffnest, werde ich so lange laut los schreien bis die Tür offen ist“

„Typisch Weiber!“

„Dich nicht sehen? Jeanie sie hat dich doch bereits gesehen, als du die Tür kurz geöffnet hast!“

„Zieeeeeep“ machte es und Siggi steht alleine im Flur vor der Wohnungstür, an die Monika noch immer heftig klopft.

„Jetzt lässt die mich hier so einfach stehen! Was denkt sie sich dabei?“

„Siggi, Diet, macht endlich diese verdammte Tür auf. Du kannst was erleben, wenn ich dich nicht sofort sprechen kann!“

Siggi zuckt kurz mit seinen Schultern und öffnet mit einem ziemlichen Ruck die Tür, so dass Monika regelrecht in die Wohnung vor Siggis Füße fällt.

„Hi, Moni! Ist ja nett von dir, dass du dich vor mir auf den Boden legst oder hast du was gesucht und gefunden?“

„Siggi, was machst du denn hier?“

„Nichts Besonderes!“

„Und wo ist Diet?“

„Ähm… nicht da!“

„Wo ist das arme Mädchen, das das verdammte alte Ekel von Freund gerade vögelt?“

„Äh… welches Mädchen meinst du denn?“

„Na, das im Haremskostüm! Die alte Frau Schmidt hörte sie hier reingehen und sah vorher auch das Mädchen, dass ihr beide in einen Stripteaseclub geschickt habt!“

„Ich… ich weiß nicht… ähh… ich habe nicht, äh…“

„Hör auf zu stottern, was ist hier los? Sag es mir endlich oder dir passiert was!“

„Diet, äh Jeanie ist… äh Diets Kusine aus dem Mittleren Osten, sie ist eine sehr entfernte Verwandte…“

„Aha, wirklich? Und wo ist denn nun Diet?“

„Ähhh… im Mittleren Osten?“

„Und was macht er im Mittleren Osten, he?“

„Na zur Schule gehen und Praktikum machen!“

„So, so! Und du glaubst nun, ich kaufe dir diesen Unsinn ab? Das hätte er mir doch vorher gesagt! Diet im Ausland und lernen, Ha! Wo er hier sowieso auch schon seine Schwierigkeiten beim Lernen hat.

Was für ein Praktikum macht er denn im mittleren Osten?“

„Ähh, Kamel reiten… vielleicht?“

„Haben die dich zu heiß gebadet oder willst du mir einen Bären aufbinden? Und warum rennt Jeanie dann hier mit einem Haremskostüm herum?“

„Na, da fühlt sie sich fast wie zu Hause, wenn sie die normale Kleidung des Mittleren Ostens trägt!“

„Und woher kennt sie meinen Namen?“

„Jaaaaaa, wo her? Ich… ähhh, ich habe es ihr… äh gesagt, ja richtig, ich habe ihr es gesagt“

Jeanie hat sich hinter ihrer Flasche versteckt und muss sich Siggis Gestammel mit anhören.

„Ich kann es nicht glauben, was dieser Idiot da alles zusammenquatscht. Der hat wohl sein Gehirn unter dem Klodeckel weggespült. Na warte Siggi, das bekommst du zurück!“

Monika ist allmählich richtig sauer und will nun wirklich wissen, was hier los ist.

„Siggi, hol Jeanie her, ich will mit ihr reden!“

Zögernd schleicht Siggi los und sucht Jeanie, die sich verkleinert hinter ihrer Flasche versteckt hat.

„Los, Jeanie, Monika will dich sehen!“

„Du blöder Knallkopf, was redest du für ein Mist zusammen?

„Komm endlich!“

„Nein, ich will nicht!“

„So, so! Jeanie ich wünsche mir, dass du mit mir zu Monika gehst“

„Zieeeeeep“

„Grrrrrr! Gemeiner Kerl, das wirst du mir büßen!“

„Siggi, wo bleibst du denn?“

„Mmmmm, einen Moment… Moni, hier ist Jeanie!“

„Siggi, ich hasse dich, ich hasse dich, ich hasse dich! Na warte, das bekommst du zurück!“ flüstert Diet zu Siggi.

„Hallo Jeanie, guten Tag, ich bin Monika!“

„Hi, Monika, und was machst du hier?“

„Na, Diet besuchen, aber er ist nicht da. Ich habe viele Fragen an dich. Komm Jeanie, wir gehen ins Wohnzimmer, setzten uns hin und lernen uns kennen. Ich will mit dir ein offenes und ehrliches Gespräch nur unter uns Mädchen führen!“

Interessiert hört Siggi zu und spitzt seine Ohren.

„Siggi! Bist du ein Mädchen? Wir reden hier nur unter Mädchen. Also raus!“

„Geh ja schooooon! Immer ich!“ maulte Siggi und geht aus dem Zimmer. Nervös sitzt Siggi in Diets Küche und will eigentlich unbedingt wissen, was die beiden Mädels besprechen und grübelt darüber nach.

„…vielleicht erzählt Jeanie Monika alles, was mit ihr oder besser mit Diet geschehen ist, wäre eigentlich besser…“

Stöhnend schaut Sigge immer wieder auf die Küchenuhr und stellt mit Entsetzen wieder mal fest, dass beim Warten die Uhren immer sehr langsam gehen.

Nach gut einer Stunde Mädchentratsch kommen beide Mädels in die Küche und sehen Siggi unruhig auf seinen Stuhl hin und her rutschen.

„Jeanie. Was ist mit Siggi jetzt los?“

„Besser, wir wissen es nicht. Wer weiß, welche Abgründe er gerade durchforstet. „

„Egal! Komm doch mit Siggi am Sonnabend zu meiner Geburtstagsfeier, Diet ist ja leider nicht da. „

„Ich weiß nicht… na ja, mal sehen!“

„Oh Mann, es ist schon ganz schön spät.

Na dann, tschüss, Jeanie, bis Sonnabend! Ich gehe nach Hause!“

Siggi bleibt noch kurz bei Jeanie in der Hoffnung zu erfahren, über was die beiden Mädels so lange getratscht haben.

„Wie spät ist es denn eigentlich?“

„Mann, sieh doch auf meine Küchenuhr, es ist bald Mitternacht. So wie du ausschaust, hast du bestimmt rum fantasiert, was ich mit Moni besprochen habe“
„Echt? Woher willst du denn wissen, was ich gedacht habe.

„Du denkst wohl, nur weil ich keinen männlichen Körper mehr habe und blond bin, kann ich nicht mehr so denken. Nur mein Körper hat sich verändert, nicht mein Denken. Du hattest eben den gleichen, dümmlichen Ausdruck im Gesicht, den Männer haben, wenn sie sich die Bilder im Playboy ansehen. „

„Was für einen Ausdruck?“

„Na den gleichen, mit dem du mir schon wieder auf meine Titten glotzt!“

„Ahhhhhmmmm, mach ich doch gar nicht.

„Siggi, am besten du gehst jetzt nach Hause, ich gehe jetzt schlafen! Guten Nacht. „

„Zieeeeeep“ machte es und Jeanie ist verschwunden.

„Schlafen!“ denkt Siggi, „Sie wird bestimmt in ihrer Flasche Schlafen. Hab mich schon gewundert, dass sie hier mit einem Schlafanzug rumläuft. Ich werde mal lieber gehen, sonst bin ich auf einmal in einem Puff oder so. Wer weiß, was ich dann anhabe und erleben muss!“

Ohne groß nach zu denken hat Jeanie sich in ihre Flasche gezaubert.

Jeanie macht es sich auf dem weichen Sofa in ihrer Flasche bequem und schläft langsam ein, als sie von einer sehr üppig ausgestatteten älteren Frau in einem, bei ihr lächerlich wirkenden Haremskostüm mit sehr lautem Organ aus ihrem gerade begonnenen Schlummer gerissen wurde.

„JUNGE DAME! Was fällt dir eigentlich ein, als eine neue Dschinni nicht zum obligatorischen Unterricht zu erscheinen. Du hättest schon gestern Nacht um Mitternacht kommen müssen! Schließlich musst du lernen, wie du dich als eine Dschinni zu verhalten hast und wie du deinem Meister gegenüber auftreten darfst.

„Ruhe! Ich will jetzt schlafen, der Tag war anstrengend genug. „

„Werde nicht frech, sonst fühlst du die Rute auf deinem Hintern. Das ist für das kleine Teil von dir ja schon viel zu viel gesagt, wie kann man bei dem bisschen Haut und Knochen von einem Hintern reden. Du bist ja ein richtiges Knochengestell. Ein bisschen mehr Fleisch auf deinen Rippen würde dir besser stehen. Das ihr jungen Dinger neuerdings immer so dürr sein müsst.

Der Geschmack der Herrn und Meister hat sich wohl verändert. „

„Na und? Es kann doch nicht jeder, wie du, so einen Arsch wie ein Pferd haben. Ich würde mich an deiner Stelle schämen, mit so einem Teil rum zu laufen. Ich wette mit dir, wenn du mit deinem Pferdearsch zu einem Tierarzt gehst, bekommst du garantiert ein Attest, damit du auch auf der Straße pinkeln darfst!“

„Was fällt dir freches Ding denn ein? Deine Frechheiten wirst du büßen! Los, komm jetzt!“

„Aua, mein Ohr! Was sind denn das für antiquierte Methoden“ Die Lehrerin für Dschinn hat Jeanie an ihrem Ohr gegriffen und zieht sie hinter sich her.

Wohl oder übel muss Jeanie ihr folgen.

Bevor Jeanie noch einen einzelnen Buchstaben sagen kann, befindet sie sich mit der pummeligen Lehrerin in einem großen, orientalischen Palast und wird an ihrem Ohr weiter in einen Raum gezogen, der wie ein Klassenzimmer in einer orientalischen Schule aussieht, nur das statt Stühlen und Tischen mehrere Sitzkissen im Raum verstreut sind. Fünf weitere Schülerinnen sitzen eingeschüchtert aufrecht im Schneidersitz auf ihren Kissen und haben eine Schiefertafel in ihren Händen.

Eine große Tafel ist an der Wand befestigt, auf der ein langer Text steht, den die Mädels gerade abschreiben müssen.

„Mein armes Ohr. Was sind denn das für Hinterwäldlermethoden?“

„So, junge Dame, jetzt wirst du erst einmal für deine Frechheiten bestraft. Anschließend wirst du die Gebote für Dschinnis fünfzig mal abschreiben und auswendig lernen. Aber zuerst ein Dutzend mit der Rute auf deinen Hintern wird wohl hoffentlich für den Anfang ausreichen.

Einfach mir zu unterstellen, ich hätte einen Hintern wie ein Pferd!“

Die anwesenden anderen Schülerinnen fangen an verhaltend zu kichern, werden aber von der Lehrerin schnell zum Schweigen gebracht, indem sie ruck zuck jeder eine Ohrfeige verpasst.

„Ruhe jetzt! Ich will keinen Mucks von euch hören! Und du, junge Dame, beugst dich sofort über den Strafbock und zeigst mir deinen Hintern!“

„Ich glaube, mein Schwein pfeift! Ich bin doch nicht lesbisch.

Außerdem leben wir doch nicht mehr im Mittelalter. „

„Schweig! Jetzt sind es zwei Dutzend!“

„Schon mal was von Jugendschutzgesetz oder Körperverletzung gehört? Ich bin doch nicht bescheuert und lass mir von dir den Arsch versohlen und das auch noch ohne Grund!“

„Halte deinen frechen Mund! Ich bestimme hier, wer wann und wie gezüchtigt wird und außerdem verlange ich Respekt von dir, wie kannst du es wagen, mich hier zu duzen?“

„Du tust es doch auch.

Respekt muss man sich erst verdienen und man kann ihn nicht einfach einfordern und da wir keine Brüderschaft getrunken haben, erwarte ich von dir auch höflich angesprochen zu werden. Außerdem hast du mich aus meinem wohlverdienten Schlaf gerissen!“

„So was Renitentes ist mir ja noch nie untergekommen Ich werde… mmmpf, mmmpf, mmmmpf…“ Ein leises „Zieeeeeep“, wieder von einem Blinzeln begleitet, war zu hören und im lauten Mund der Lehrerin steckt ein großer doppelseitiger Penisknebel, dessen Riemen wieder durch ein Schloss gesichert sind.

Wütend hüpft sie im Raum umher und versucht zu reden!

„Mmmmpf, mmmmpf, mmmmpf…!“

Krampfhaft versucht sie den Knebel wieder los zu werden, jedoch versagt selbst ihre Magie dabei. Jeanie hat das Schloss unbewusst mit dem gleichen Siegel wie an ihrer Flasche versehen. Dieses Siegel vom weisen Salomon verhindert die Anwendung von Magie. Bei der Flasche verhindert es, dass die Dschinni sie, wenn sie nicht durch weibliche List sich einen Notausgang geschaffen hat, verlassen kann und an Gegenstände, dass sie nicht beseitigt werden können.

Nur der, der den Zauber angewendet hat, kann den Bann wieder aufheben. Wütend, mit dem Füssen aufstampfend verlässt die Speckmasse von Lehrerin den Raum und versucht dabei laut zu schimpfen. Nur ein „Mmmmpf, mmmmpf, mmmmpf…!“ ist zu hören. Alle anderen Schülerinnen bekommen einen roten Kopf und sehen Jeanie mit erschrockenen Augen an. Ihre höchste, bisher bekannte Autorität ist vor einer Schülerin davon gelaufen und hat dazu noch so ein interessantes Teil in ihrem Mund…

„So Mädels, jetzt haben wir erst einmal Ruhe! Ihr seht aus, wie ein Haufen verschreckter Hühner!“

„Ddddu kannst doch nicht so mit der Oberin umgehen.

Sie hat über uns die Aufsicht und wir müssen ihr in allem gehorchen!“

„In welcher Zeit lebt ihr denn?“

„Dschinnis haben kein Zeitalter, aber der Oberin musst auch du gehorchen. „

„Nicht, dass ich wüsste, dass diese Wuchtbrumme mir etwas zu sagen hat. Mann, Mädels, stellt euch doch nicht so blöde an. Das gehört doch alles ins Museum. „

„Museum, Jugendschmutz und so ein Kram, von was redest du denn eigentlich? Wir verstehen das alles nicht.

„Erstens heißt es Jugendschutz und zweitens ist das kein Kram sondern sind Regeln und Gesetze, die das Leben der Menschen untereinander regeln. Manchmal ist die Regelwut ganz schön übertrieben. „

„Wir sind keine Menschen, wir sind alle Dschinnis, genau so wie du!“

„Na und? Vor zwei Tage war ich noch ein normaler Mensch und dann stand ich plötzlich mit diesem lächerlichen Fummel rum und kann Wünsche erfüllen!“

„Aber du hast doch dein Einverständnis gegeben, als Dschinni weiter zu leben und dich den Gesetzen der Dschinn zu unterwerfen.

Eigentlich müsstest du dein früheres Leben wie wir alle vergessen haben. Du musst jetzt nur dienen und nicht mehr!“

„Mädel, ersten muss ich gar nicht müssen und zweitens habe ich keinem gesagt, dass ich so leben will, lange kann ich diesen Zirkus sowieso nicht mitmachen, am Montagmorgen ist Schluss mit lustig, ich muss wieder zur Schule. Mein Klassenlehrer will dann meine Hausaufgaben und den Aufsatz haben, sonst ist es mit dem Abitur Essig!“

„Du weißt doch, dass immer, wenn eine ältere Dschinni müde ist, sie sich eine Nachfolgerin auswählen darf, ihr ihre Macht übergibt und sich dann zur ewigen Ruhe begeben kann.

Mit der Annahme der Macht durch die Auserwählte wird diese nun zu einer jungen Dschinni und sie vergisst ihre menschliche Vergangenheit. „

„Vor diese Wahl wurde ich nie gestellt. Vor zwei Tage war ich noch ein ganz normaler Mensch. Die Messingflasche habe ich auch noch selbst auf dem Flohmarkt gekauft. „

„Aber du… still, die Wachen kommen, sie werden dich bestimmt holen und zum Sultan bringen. Leiste bloß keinen Widerstand sonst wirst du bestra…!“

Die Tür fliegt auf und vier große, dunkelhäutige Gestalten mit Pluderhose, Pantoffeln, Turban und Säbel versehen, betreten den Raum, nehmen Jeanie in ihre Mitte!

„Los, folge uns!“

„Wohin denn?“

„Zum Sultan!“

„Hab aber keine Lust, den Alten kennen zu lernen!“

„Schweig, lass deine Lästerei sonst legen wir dich in Eisen und deine Strafe wird wahrlich schwerer ausfallen!“

Einer der Wächter, der hinter Jeanie steht, beginnt ihr mit dem Säbel in den Allerwertesten zu pieken um sie anzutreiben.

„Aua… pass doch gefälligst mit deinem überdimensionierten Käsemesser auf, du, Macho, tust mir weh! Immer diese sinnlose Gewalt!“

„Schweig! Geh endlich los!“

„Mann, sind hier alle so unhöflich?“ war der letzte Satz, den die anderen Schülerinnen von Jeanie hören, als sie von den Wachen aus dem Raum getrieben wird.

Fortsetzung folgt.

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