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Mythana 02 – Ein magische Welt,…

Eine magische Welt, voll schamloser Neugier, Lust und Begierde.

Und ein mächtiges, uraltes Volk, dem dieses Treiben ein Dorn im Auge ist und es mit Gewalt zu beenden gedenkt.

Zum Verständnis der Geschichte vorher Teil 1 lesen.

Und vielen Dank für die netten Kommentare, dadurch fand ich direkt die Muse an der Geschichte weiter zu schreiben!

Kapitel 4

Vanessa atmete stoßweise, ihr Herz hämmerte wild gegen ihren Brustkorb und ihre Beine kamen immer wieder aus dem schnellen Schritt und so verlor sie wichtige Meter ihres eh schon geringen Vorsprungs.

Sehr lange würde sie dieses ermüdende Tempo nicht mehr durchhalten können. Doch da merkte sie, dass das Schnaufen und Hecheln hinter ihr an Intensität abnahm. Hatte sie den Verfolger abgeschüttelt? Hoffnung machte sich in ihr breit.

Sie lief noch ein paar Meter und wagte dann einen flüchtigen Blick über die Schultern. Im selben Moment wünschte sie sich, sie hätte es nicht getan. Vanessa riss die Augen auf und gab einen entsetzten Laut von sich.

Keine zwei Dutzend Meter von ihr entfernt hastete ein großer, zottiger Bär hinter ihr her.

Der Anblick dieses großen Tieres brachte Vanessa ins Taumeln. Ihre Beine fühlten sich auf einmal butterweich an und schienen ihr nicht mehr gehorchen zu wollen. Sie schwankte, kam aus dem Tritt und dann blieb ihr linker Fuß zu alledem auch noch an einem Stein hängen, der aus dem Erdreich ragte. Sie schrie auf, fiel auf den Boden, rollte sie reflexartig ab und kam schwer atmend auf dem Ufer zu liegen.

Ein stichartiger Schmerz durchzuckte ihren linken Knöchel. Sie fluchte und ohne sich noch einmal umzublicken versuchte Vanessa auf die Beine zu kommen. Ein unglaublicher Schmerz ging von ihrem Fuß aus und Übelkeit stieg in ihr auf. Sie schloss keuchend ihre Lider. Rote Kreise tanzten hektisch vor ihrem inneren Auge und da vernahm sie ein tiefes, triumphierendes Brummen dicht hinter sich. Sie wimmerte, kam mühsam auf die Knie und krabbelte der Panik nahe weiter über den nun leicht schlammigen Untergrund.

„Hilfe… Hilfe…Markus!“, jammerte Vanessa und zuckte erneut zusammen, als ein lautes, markerschütterndes Brüllen direkt vor ihr aus dem dichten Waldrand drang. Sie hob den Kopf und sah, wie ein riesiger Mensch aus dem Unterholz brach und mit mächtigen Sätzen auf sie zu rannte. Die junge Frau starrte den Hünen mit großen Augen an. Er schwang eine gewaltige zweihändige Axt und sei dieses Bild nicht schon furchteinflößend genug, so sah der Schädel des Menschen aus wie… wie…ein Stierkopf?

Diese Erkenntnis war das besagte Tröpfchen, welches das Fass zum Überlaufen brachte.

Vanessa verdrehte die Augen und fiel in dem Moment in Ohnmacht, als der seltsame Mann mit hoch über dem Kopf erhobener Axt und einen gewaltigen Satz über sie hinwegsprang.

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Nia erhob sich elegant neben ihm und warf einen abschätzenden Blick in den nur noch schwach orangerot leuchtenden Himmel. Markus schaute zu ihr auf und konnte nun ihre Rückseite betrachten. Ihre lange Haarpracht reichte tatsächlich bis zu ihrem Hintern.

Erstaunt bemerkte er, dass ihr Rückgrat von einem weichen Fell bedeckt war, welches zu den Seiten ihres Rückens immer lichter wurde und schließlich der weichen, glatten Haut Platz machte. Das Fell reichte runter bis zu ihrem langen Katzenschwanz, der jetzt ruhig zu Boden hing. Neugierig setzte er sich auf, streckte seine Hand aus und umschloss den Schwanz mit seinen Fingern. Er war weich und warm. Nia zuckte kurz zusammen und schaute zu ihm hinab.

Sie entzog sich ihm jedoch nicht, sondern betrachtete ihn, wie er nun langsam aufstand und seine Neugier befriedigte. Er ließ seine Finger knapp unterhalb ihres Schwanzes über ihre Pobacken gleiten, er hatte einfach das Verlangen diese beiden knackigen Arschbacken zu massieren. Danach ließ er seine Hände langsam hinauf zu ihrem Rücken und durch ihr Fell gleiten. Es fühlte sich fantastisch an. In dem Moment bemerkte Markus ihren Blick und schaute ihr in die Augen.

Röte stieg in seine Wangen und mit Bedauern zog er seine Hand zaghaft zurück.

„´Tschuldigung“, murmelte er und lächelte verlegen. Nia strich sich mit ihren Fingern über den Bauch und biss sich leicht auf die Unterlippen. Es sah fast so aus, als würde sie sich im nächsten Moment auf ihn werfen und es wieder hemmungslos mit ihm treiben. Er wünschte sich, sie würde es machen. Aber der Augenblick verging und schließlich lächelte sie zu ihm hinauf, dann fasste sie seine Hand und zog ihn einfach mit sich von der Lichtung in den Wald.

Während sie durch das hohe Gras und dann in den Wald hinein schritten, wurde ihm langsam aber deutlich bewusst, dass er keineswegs träumte.

Diese Erkenntnis traf ihn wie einen Schlag und er strauchelte. Nia warf ihm einen kurzen, erstaunten Blick über die Schulter zu. Er lächelte hastig und macht mit seiner freien Hand eine beruhigende Geste. Sie nickte und drehte den Kopf wieder nach vorne.

Markus versuchte seine wirren Gedanken zu ordnen.

Wie war er hier hingekommen? Was ist dieses Hier überhaupt? Und wo ist Vanessa? Ob sie sich auch hier in dieser fremden Welt befand?

Markus schüttelte den Kopf. Es hatte keinen Sinn sich über Fragen den Kopf zu zerbrechen, die er im Moment eh nicht beantworten konnte. So blickte er sich mit wachsendem Erstaunen um.

Dieser Wald war einfach unglaublich. Markus hatte schon von dieser Art von Bäumen gehört, die sich weit in den Himmel erstreckten.

Mammutbäume oder ihre großen Verwandten mussten das sein. Aber diese riesigen Blätter waren faszinierend neu. Von den großen, teils mit Moos bewachsenen Giganten hingen viele Lianen herab und gaben dem ganzen einen dschungelartigen Touch.

Nia huschte geschickt durch das dichte Unterholz und über den mit großflächigen Farnen bedeckten Waldboden. Sie schien genau zu wissen wohin. Markus hätte sich schon nach den ersten paar Metern in dem Grün verirrt, obwohl er eigentlich einen guten Orientierungssinn hatte.

Erstaunt bemerkte er, dass der Waldboden trotz seiner rauen Wildheit seinen nackten Füßen einen weichen Teppich bot. Es wurde nun immer dunkler, doch von Nia schien eine Art Leuchten oder Licht auszugehen, welches die Umgebung leicht erhellte. Er konnte es nicht genau benennen und doch war es vorhanden, wie eine Aura.

Plötzlich blieb Nia von einer Sekunde auf die nächste wie erstarrt stehen. Markus wäre beinahe gegen sie gelaufen und schaute sie nun besorgt an.

Ihre kleinen, spitzen Ohren zuckten nervös und sie schien zu schnuppern. Beunruhigt schaute sich Markus um, sah jedoch nichts und konnte nur das Rascheln der Blätter im Wind vernehmen.

„Was…“, setzte er an, doch Nia hob blitzschnell ihre freie Hand und brachte ihn augenblicklich zum Schweigen.

Im nächsten Moment brach ein großes Vieh aus einem nahen Gebüsch und stürzte sich mit einem zischenden Fauchen auf die Zwei.

Markus sah voller Schrecken einen großen Puma oder eine Art Puma auf sich zufliegend. Diese Bestie hatte nämlich zwei anstatt nur einem Kopf. Ihre Augen funkelten in einem gelben Farbton und ihre Zähne trieften vor Speichel. Nia straffte sich und streckte dem heranspringenden Puma ihre Hand entgegen, als würde diese einfache Geste ihn aufhalten.

Mit großen Augen starrte Markus auf die Szene. Diese kleine, zarte Katzenfrau, aufrecht und stolz. Und dicht vor ihr eine hungrige, rasende Bestie, gut doppelt so groß wie sie.

Mit einem Knurren war der Puma bei ihnen und im gleichen Moment hörte Markus Nias helle und klare Stimme rufen:

„Elu! Elu elanima!“

Ein blaues Funkeln entstand augenblicklich in ihrer Handfläche. Der Puma prallte kurz vor Nias ausgestreckter Hand gegen eine Wand aus blau funkelndem Licht und wurde zurück in das Gebüsch geschleudert, aus dem er gekommen war.

Ohne noch länger zu zögern, fasste Nia Markus Hand fester und rannte los.

Sie rannten im schnellen Tempo durch den Wald. Äste und große Blätter schlugen Markus ins Gesicht, doch er biss die Zähne zusammen und versuchte Nias schnelles Tempo zu halten. Er hatte genau wie sie keine Lust auf eine neue Begegnung mit dem zweiköpfigen Raubtier.

Trotzdem staunte Markus nicht schlecht über Nias Fähigkeiten. Es war fast so wie auf der Wiese, als er von ihr runtergeschleudert worden war.

Erst nach ein paar Minuten blieb Nia stehen und lauschte.

Sie schien zufrieden und setzte ihren Weg im raschen, jedoch nicht im hastigen Schritttempo fort.

Die Katzenfrau führte ihn noch eine ganze Weile durch den Wald und erst als tiefste Nacht um sie herum herrschte, erreichten sie ihr Ziel. Markus sah die Lichter vieler großer Feuer und hörte sogar eine liebliche, sanfte Melodie.

Ein gutes Stück bevor sie die Lichter erreichten, blieb Nia wieder stehen, doch ihre Haltung war entspannt.

Kurz darauf trat ein mit einem langen Speer bewaffneter Katzenmensch aus der Dunkelheit in Nias Lichtkreis. Ein zweiter blieb etwas zurück. Markus konnte nur seine grünen Augen in der Dunkelheit leuchten sehen.

Der Nähergetretene musterten Nia nur flüchtig. Er nickte der jungen Katzenfrau zu und wandte seinen Blick dann auf Markus. Er musterte ihn eine ganze Weile, dann wanderte sein Blick auf Markus und Nias einander haltende Hände. Auf seiner Stirn zeigte sich ein erstauntes und missbilligendes Stirnrunzeln.

Er schaute wieder Nia an und fragte mit leiser, wohlklingender Stimme:

„Kaley anu marro?“

Nia versteifte sich etwas, ließ Markus Hand jedoch nicht los.

„Manu ney, nea es helam!“, erwiderte sie und Markus glaubte einen angespannten, sich rechtfertigenden Tonfall heraushören zu können. Ihr Gegenüber drückte seine Brust heraus und er hob sein Kinn etwas an. Markus fiel auf, dass er genau wie Nia und er selbst nackt war.

Er hatte einen erstaunlich muskulösen Körper, war jedoch nur ein kleines Stückchen größer als die kleine Nia. Ein schlaffes Glied hing zwischen seinen Schenkeln und genau wie Nia hatte er spitze Ohren und einen Katzenschwanz.

Seine Stimme war abweisend als er sagte:

„Manu ney? Nia, ek to numan!“, bei diesen Worten nickte er zu Markus. Nia schüttelte kurz den Kopf, seufzte und machte Anstalten einfach an dem Katzenmann vorbei zu gehen.

Da packte er ihren linken Arm und hielt sie auf. Nia wandte den Kopf zu ihm und sagte leise:

„Na taru, Selem. „

Das Gesicht des Katzenmannes verfinsterte sich, doch sonst rührte er sich nicht. Da sah Markus, wie das Leuchten in Nias grüne Augen sich verstärkte. Sie zischte leise:

„Na taru, Selem. Zuky!“

Sofort ließ der Mann sie los und trat schnell einen Schritt zurück.

Nia beachtete ihn nicht weiter, sondern ging an ihm vorbei und auf die Lichter zu. Dabei zog sie Markus einfach mit sich.

#

Ihr schmerzender Körper weckte Vanessa. Sie stöhnte leise und schlug langsam die Augenlider auf.

Das Erste was sie sah war ein großer Schatten, der an einer grobsteinigen Höhlenwand hin und her wankte. Der Schatten hatte einen mächtigen Schädel und zwei dicke, lange Hörner.

Vanessas Kopf ruckte zur Seite und im Schein eines fröhlich brennenden Feuers sah sie den großen Menschen mit dem Stierkopf. Sie wollte schreien, doch ihr blieb der Schrei im Halse stecken und es kam nur ein leises Krächzen heraus. Die Ohren des Stiermannes zuckten leicht und dann drehte er den Kopf. Zwei recht kleine Augen, im Vergleich zu dem großen Schädel, fixierten sie. Vanessa starrte ihm in die erstaunlich menschlich aussehenden Augen und schloss perplex den geöffneten Mund.

Den Ausdruck den sie darin sah ließ ihre aufkommende Panik abebben. Sie wurde durch eine im Hintergrund stetig wachsame Angst ersetzt.

Wo zum Teufel war sie hier? Wer oder genauer gesagt WAS ist das? Und wo war Markus?

Vanessa zog sich langsam näher zum Höhlenrand zurück. Dabei merkte sie, dass sie auf einem großen Fell lag. Sie blickte hinab und ließ ihre Finger durch die dunkelbraunen, weichen Tierhaare gleiten und sie erinnerte sich wieder an den gewaltigen Bären.

Sie erschauderte und schaute erneut zu dem großen Stiermenschen, der sich wieder von ihr abgewandt hatte und einen langen Spieß über dem Feuer drehte. An eben diesem Spieß briet ein langes, dickes Fleischstück. Jetzt bemerkte Vanessa auch den vertrauten Geruch von gebratenem Fleisch. Kurz überlegte sie ob es der Bär war, der dort vor sich hin briet, dann verscheuchte sie den Gedanken. Sie sog gegen ihren Willen den Duft des Fleisches gierig auf und ihr Magen knurrte leise aber vernehmlich.

Der seltsame Mann schaute wieder zu ihr und Vanessa meinte Belustigung in seinen Augen aufflackern zu sehen. In dem Moment bemerkte sie, dass sie ja vollkommen nackt war. Scham stieg in ihr empor und sie verschränkte die Arme vor ihren Brüsten und zog sich noch weiter zurück, sodass sie ganz am Ende der Höhle gegen die kalte Steinwand stieß. Sie zuckte zusammen und erschauderte. Der Stiermann betrachtete sie eine Zeit lang, dann erhob er sich langsam.

Vanessa starrte ihn ängstlich an und sah, wie er nur gebückt in der Höhle stehen konnte. Er ging zum recht kleinen Ausgang, den Vanessa erst jetzt bemerkte, als seine große, außerhalb des Feuerscheins dunkle Gestalt ihn durchquerte. Seine Gestalt hob sich deutlich von der durch das Mondlicht erhellte Dunkelheit der Nacht ab. Dann war sie verschwunden.

Vanessa starrte noch einen Moment auf die Stelle und fröstelte plötzlich. Erst jetzt merkte sie, wie kalt ihr war und so krabbelte sie zurück zu dem Fell und wickelte es um ihren zitternden Körper.

Sie wusste nicht wieso, aber ihre Angst verstärkte sich nun, da sie alleine hier in dieser unheimlichen Höhle war, um ein Vielfaches. So atmete sie fast erleichtert auf, als der große Mann zurückkam. Er trug eine Art Schale bei sich, die er neben dem Feuer abstellte. Er kniete sich hin und schnitt mit einem gefährlich aussehenden Messer mehrere Stück des gebratenen Fleisches samt Knochen vom Spieß und legte es neben die Schüssel auf ein glattes Holzstück.

Erst dann ließ er sich auf der gegenüberliegenden Seite des Feuers nieder und schaute zu Vanessa, die ihn die ganze Zeit ängstlich beobachtet hatte. Er hob eine Hand und zeigte auf die Schüssel und das Fleisch. Dann beachtete er sie nicht weiter, schnitt sich selbst eine große Fleischkeule ab und machte sich über sie her.

Das genüssliche Schmatzen des Mannes erfüllte die Höhle und sein zufriedenes Brummen und der Geruch des Fleisches verdrängten Vanessas Angst.

Langsam erhob sie sich und kam, immer noch in das Fell gewickelt, auf die Feuerstelle zu. Der Stiermann beachtete sie nicht, sodass sie sich schließlich neben dem Feuer und dem Essen nieder ließ und nach einem kurzen Zögern packte sie gierig eine der kleineren Fleischkeulen und begann hastig das Fleisch abzunagen. Schmeckte so Bär? Egal, es schmeckte jedenfalls herrlich!

Das Feuer wärmte sie nun ausreichend und der Hunger übernahm damit vollends die Kontrolle.

Sie ließ das Fell los, sodass es seitlich neben sie rutschte und ihren nackten Körper entblößte. Ihre so frei gewordene Hand griff direkt eine weitere Fleischkeule und führte sie ebenfalls zu ihrem Mund. Sie war so vertieft ins Essen, besser gesagt ins Schlingen, dass sie nicht bemerkte wie der Stiermann sie erstaunt betrachtete. Vanessa nagte das Fleisch in Windeseile von den beiden Knochen herunter. Dann ließ sie die Knochen achtlos fallen und wollte nach der Schüssel greifen, in der sie klares Wasser im Schein des Feuers schimmern sah.

Doch da bemerkte Vanessa den Blick ihres Wohltäters. Sie erstarrte und zog die ausgestreckte Hand schnell zurück.

Der Stiermann ließ seine angebissene Fleischkeule langsam sinken, wischte sich mit dem Handrücken das Fett von der Schnauze und dann legte er den Kopf in den Nacken und gab ein seltsames und sehr lautes Geräusch von sich, welches die ganze Höhle ausfüllte. Vanessa starrte ihn an und endlich begriff sie. Er lachte über sie! Dieser dumme Ochse lachte sie aus!

Vanessa schaute hinab auf die abgenagten Knochen und spürte das Fett des Fleischs in ihrem ganzen Gesicht und sogar auf ihre nackten Brüste tropfen.

Röte schoss in ihre Wangen.

Sie öffnete den Mund, schloss ihn wieder und dann stimmte sie in das Lachen ein. Ihr Gelächter erfüllte eine lange Zeit die kleine Höhle und Vanessa musste sich den Bauch halten, als sie Seitenstiche bekam.

Schließlich beruhigte sie sich wieder und wischte verlegen das Fett vom Mund und ihren Brüste, dabei betrachtete sie den Mann neugierig. Er schüttelte belustigt den Kopf und aß nun weiter.

Vanessa erinnerte sich an einen griechischen Mythos, den des Minotaurus. Dieser Mann hatte eine große Ähnlichkeit mit diesem Wesen. Vanessa schätzte, dass er zweieinhalb Meter groß sein musste, oder sogar noch etwas größer. Sein Körper war breit und er strotzte nur so von Muskeln. Sein Kopf war wirklich der von einem Stier, nur hatte er menschliche wirkende Augen und seine Hörner waren viel größer und prächtiger als sie jemals bei einem normalen Stier gesehen hatte.

Unterhalb seines mit einem dichten Fell bedeckten Kopf wurde sein Fell jedoch lichter und ging schließlich in die Haut des nackten Körpers eines Mannes über. Eines wahrhaft riesigen Mannes wohlgemerkt. Vanessas blick glitt über die breiten sehr ansehnlichen Schultern und Brust hinab in seinen Schoß. Der Mann saß breitbeinig dort und sie konnte seinen schlaffen, dicken Schwanz, der aus einer dichten Schambehaarung zu Boden hing, ganz genau betrachten. Sie schluckte den angesammelten Speichel hinab und wandte hastig den Blick von dem Glied und griff nun endlich nach der Schüssel.

Sie war tatsächlich aus Stein und wog mit dem Wasser einiges. Mühsam hob sie die Schüssel mit beiden Händen hoch und trank dann gierig. Doch dieses Gefäß war eindeutig nicht für ihre kleine Gestalt gemacht, da ihr beim Trinken das meiste Wasser an der Seite ihres Mundes vorbei lief und ihr über die Brüste und den Bauch hinab rann. Sie setzte die Schüssel ab und seufzte zufrieden. Nun, da ihr Hunger und Durst gestillt war, dachte sie über ihre seltsame Lage nach.

Sie überlegte, wo sie sich hier befinden könnte. Und sie hoffte irgendwie einen Weg nach Hause zu finden. Wo war nur Markus abgeblieben? Sie hoffe, dass er nicht ertrunken war. Bei diesem Gedanken tat ihr Herz weh.

Grübelnd musterte sie den Stiermann weiter und sah dann, dass er sie ebenfalls musterte. Er betrachtete ihren nackten Körper. Vanessa blickte an sich hinab und sah, dass er alles genau betrachten konnte.

Sie saß genau wie er mit gespreizten Beinen auf dem Boden und das Fell lag zu beiden Seiten neben ihr. Der Rest des Wassers floss gerade zwischen ihre Schenkel und über ihre Schamlippen auf den steinigen Boden.

„Oh“, murmelte sie und schaute auf. Ihr Blick wurde von dem Schwanz des Minotaurus gefangen genommen, der bereits dicker und länger geworden war und nun zusehends wuchs und steif wurde.

„Oh!“, machte sie nun deutlich lauter und starrte kurz darauf auf den dicksten und längsten Schwanz, den sie jemals erblickt hatte.

Er war bestimmt an die vierundzwanzig Zentimeter lang und sein Umfang schätzte die junge Frau auf gut sechs oder sogar sieben Zentimeter.

„Ähm“, machte sie und schloss langsam ihre Schenkel. Dabei wanderte ihr Blick nun zu den Augen ihres Gegenübers. Der Minotaurus erwiderte ihren Blick und legte langsam sein Essen beiseite. Er leckte seine Finger sauber und erhob sich. Vanessas Herz begann schneller zu schlagen, als der Hüne nun langsam die Feuerstelle umrundete und dicht neben sie trat.

Sie bemerkte nebenbei, dass er keine Füße sondern Hufe hatte und oberhalb seiner zugegeben recht knackigen Arschbacken kam ein lange Schwanz, der in einem Fellbüschel endete.

Er bückte sich und hob das Fell auf, welches neben Vanessa lag. Er breitete es neben der verdutzten jungen Frau aus und setzte sich darauf. Dann umschloss eine Hand seinen steifen Schwanz und wichste ihn langsam, während die andere Vanessa zu sich winkte.

Vanessa stockte der Atem und sie erhob sich unsicher.

Sie zuckte kurz zusammen, als ein stechender Schmerz durch ihren linken Knöchel zuckte. Schnell entlastete sie den wohl verstauchten Fuß und trat einen Schritt zurück.
„Oh! Nein… das muss ein Missverständnis sein, ich will nicht…“, stotterte sie.

Ohne etwas zu erwidern, beugte sich der Hüne vor und streckte plötzlich seine großen Pranken nach ihr aus. Er umschloss ihre Taille und hob sie einfach auf seinen Schoß. Vanessa gab einen kleinen erschrockenen Schrei von sich und ehe sie sich versah, saß sie breitbeinig auf ihm.

Sie spürte seinen warmen, fast heißen Körper unter sich und seinen dicken, steifen Schwanz, der in regelmäßigem Rhythmus gegen ihre Schamlippen schlug.

„Nein“, flehte Vanessa und seufzte leise auf, als die schwieligen, warmen Hände des Mannes über ihren Körper strichen und ihn erkundeten.

„Nein“, seufzte sie erneut und biss sich auf die Unterlippe. Seiner Pranken wanderten zu ihren Brüsten und begannen sie sanft zu kneten. Vanessa war total verwirrt und kam nicht mal auf den Gedanken sich zu wehren.

Ihr Körper reagierte auf die Behandlung und sie wurde geil. Ihre Brustwarzen reckten sich den streichelnden Fingern entgegen und zwischen ihren Schenkeln entstand eine wohlige Wärme.

Und dann wanderten die Hände des Mannes über ihren Körper hinab zu ihren Arschbacken. Er umfasste sie mit seinen Pranken und begann sie kräftig zu massieren. Dabei begann er Vanessa vorsichtig auf seinem Becken vor und zurück zu bewegen, sodass sein Schwanz sich an ihrer immer feuchter werdenden Fotze rieb.

Kurz darauf teilten sich Vanessas mittlerweile nassen Schamlippen und die dicke Schwanzspitze drückte sich ihren Fickspalt entlang. Doch er drang nicht in sie ein, sondern rieb seinen Schwanz immer weiter an ihrem Geschlecht.

Vanessa öffnete leicht ihren Mund und legte ihre Hände vorsichtig auf die muskulöse Brust. Sie strich langsam über die breite Brust und musste zugeben, dass sie es genoss diesen starken Körper zu spüren. Sie atmete schwer, schaute diesem seltsamen Wesen in die Augen und lächelte zaghaft und mit knallroten Wangen.

„Dann tu es… fick mich“, forderte sie ihn erregt auf. Er schien sie jedoch nicht zu verstehen und machte einfach so weiter wie bisher. Vanessa war zum Zerreißen geil und wollte diesen dicken Schwanz nun endlich auch spüren. So glitt eine ihrer Hände zwischen ihre Schenkel, packte den warmen Pimmel und drückte die Schwanzspitze gegen ihr Fickloch.

Sofort drang die Eichel langsam in sie ein, da der Minotaurus seine Beckenbewegung nicht einstellte.

Sie stöhnte laut auf und stützte sich nun haltsuchend mit ihren Händen auf dem nackten Oberkörper des Mannes ab. Dieser brummte zufrieden und drückte Vanessas Arsch mehr auf sein Glied. Immer tiefer bohrte sich der fette Schwanz in die junge Frau. Vanessa schloss die Augen und stöhnte laut. Sie spürte wie sich der dicke Pimmel ihre Fotze unnachgiebig weitete und immer tiefer in sie glitt.

„Das… ist geil, steck deinen dicken Schwanz noch tiefer in mich!“, stöhnte sie und drückte ihr Becken nun selbstständig auf den harten Pfahl.

Kurz darauf drückte sich die Eichel gegen ihren Muttermund.

„Oh… so dick… so dick“, flüsterte Vanessa und begann ganz langsam ihr Becken auf und ab zu bewegen und so auf dem Stiermann zu reiten. Sie blickte hinab und schaute zu, wie der feucht glänzende Prügel nun immer schneller und geschmeidiger in sich glitt. Ihre stark geweitete Fotze gewöhnte sich an das dicke Glied und so beschleunigte Vanessa ihren Ritt immer mehr, bis sie schließlich wild und hemmungslos mit ihm fickte.

„Ja! Fick mich durch mit deinem fetten Schwanz, du Vieh!“, keuchte sie schwer atmend auf. Da umschlossen die Hände des Minotaurus ihre Taille und er begann ihren wilden Ritt zu unterstützen. Sie stöhnte auf, beugte sich vor und legte ihren Oberkörper auf seinen und ließ ihn immer mehr die Kontrolle übernehmen, sodass sie kurz darauf nur noch auf ihm lag und er ihr Becken immer wieder hart und schnell auf seinen Schwanz drückte und sie somit fickte.

Dies brachte Vanessa schnell zum Höhepunkt. Sie schloss die Augen und stöhnte laut auf, während ihr Unterleib zuckte und ihre Möse den dicken Schwanz dabei massierte.

Der Stiermann fickte sie unbeirrt noch einen Moment weiter, dann gab er einen kehligen Laut von sich und ergoss sich kurz darauf in ihr. Sie spürte wie er Massen seines Samens in sie pumpte und kam direkt noch einmal.

Eine lange Zeit, nachdem sich ihre Körper wieder beruhigt hatten, lag Vanessa immer noch auf dem Mann und sein Schwanz steckte immer noch in ihrer leicht geschwollenen Möse.

Sie seufzte und schmiegte sich an ihn, während sein Samen aus ihr lief. Schließlich rutschte der erschlaffte Schwanz gefolgt von einem Spermaschwall aus ihr. Doch Vanessa blieb einfach auf dem großen Mann liegen und er hielt sie fest. Es war ein schönes Gefühl diese stark Arme um sich zu spüren und den warmen, muskulösen Körper des Mannes unter sich, auch wenn er einen Stierkopf hatte. Vanessa konnte dies alles noch gar nicht richtig begreifen.

Sie war auf einmal sehr Müde und Erschöpft. So gähnte sie, räkelte sich auf ihm und schaute hoch in sein fremdartiges Gesicht.

Er betrachtete sie. Schließlich schob er sie sanft von seinem Körper auf das Fell und erhob sich. Vanessa schaute zu, wie er zur rechten Höhlenwand ging. Dort lagen viele verschiedene Gegenstände. Unter anderem lehnte dort auch seine große, beängstigende Axt. Zuerst warf der Mann ein paar frische Holzscheite in das herabgebrannte Feuer, dann kam er mit einem seltsamen Gegenstand zurück zu ihr.

Er setzte sich neben sie an das Feuer und Vanessa erkannte eine… eine Trommel?

Neugierig ob sie ihren Kopf etwas an und stützte ihn auf eine Hand. Sie betrachtete den Mann interessiert, wie er sich nun im Schneidersitz hinsetzte und die Trommel in seinen Schoß legte.

Er richtete seinen Blick ins auflebende Feuer und nach einer Zeit der Stille begann er mit seinen Fingern sanft die Trommel zu schlagen.

Es war eine leise, rhythmische, schöne Melodie. Vanessa war beeindruckt, wie dieser große, muskelbepackte Hüne so etwas auf dem schlichten Instrument hervorzaubern konnte.

Jedoch war dies noch nicht alles. Nachdem die Melodie etwas an Geschwindigkeit und Lautstärke zugenommen hatte, begann er zu singen. Es war kein Gesang im eigentlichen Sinne, da er keine Wörter verwendete. Ein Brummen, welches in Lautstärke und tiefe mit der Melodie zu tanzen schien erfüllte den Raum.

Vanessa legte den Kopf auf das weiche Fell, betrachtete das flackernde Feuer und lauschte gebannt. Sie entspannte sich, ihr Körper wurde schwer und zufrieden gähnte sie. Es dauerte nicht lange und sie schloss die Augen und glitt, begleitet von dem einlullenden Gesang des Mannes, in die Welt der Träume.

Kapitel 5

Die Nachricht von Nias und Markus Eintreffen im Dorf der Katzenmenschen verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Es dauerte nicht lange und Markus wurde von vielen neugierigen Katzenfrauen umringt. Die Männer hielten sich etwas im Hintergrund, doch viele zeigten ebenso große Neugierde wie die Frauen, die jedoch eine Spur kecker waren und nahe zu Nia und ihm kamen.

Nia lächelte, begrüßte ein paar der Frauen mit Namen und ging weiter in das Dorf hinein, wobei sie Markus die ganze Zeit im Schlepptau hinter sich herzog. Er wusste gar nicht wo er zuerst hinsehen sollte.

Das Dorf war erstaunlich groß und erstreckte sich anscheinend weit im Wald. Er sah immer wieder neue Lichter von großen Feuern. Im Schein dieser Feuer sah er aus Holz und Farnen erbaute Hütten. Dutzende dieser Hütten schmiegten sich jeweils um eine Feuerstelle.

Doch sein Blick wurde schnell auf die Katzenfrauen gelenkt, die allesamt nackt waren. Er hatte noch nie so viele nackte Frauen auf einem Haufen gesehen. Erstaunt stellte er fest wie unterschiedlich sie alle waren, sowohl in den stets athletischen Staturen wie auch in Fell- und Haarfarbe.

Doch alle hatten dieselben feinen Züge, spitzen Ohren und markanten Katzenschwänze. Zudem waren sie eindeutig kleiner als er.

Nia hielt erst an, als sie vor einer großen Hütte angekommen waren. Hier standen zwei bewaffnete Katzenmänner vor der Tür, die mit einem großen Fell bedeckt war. Jetzt ließ Nia seine Hand los und drehte sich zu ihm um. Sie zeigte auf den Boden vor sich. Er verstand und nickte. Sie lächelte und wandte sich dann an die Frauen, die sie immer noch umringten.

Ihre helle Stimme sagte in einem mahnenden Tonfall:

„Na taru es helam!“, woraufhin die Frauen kicherten und eine frech ihre Hand nach Markus Arm ausstreckte. Nia fauchte leise und schlug die Hand der Frau sanft beiseite. Sofort erklang erneutes Gekicher. Nia seufzte, zuckte mit den Schultern und sagte gelassen:

„Lok, tamm inna maru schoo. „

Die Frauen verstummten und wichen ein kleines Stück von Markus zurück, der sich fragte, was Nia ihnen wohl gesagt hatte.

Die junge Katzenfrau nickte zufrieden, drehte sich zu der großen Hütte um und war kurz darauf im Inneren verschwunden.

Kaum war sie weg, da schien eine unsichtbare Barriere durchbrochen. Anscheinend hatten ihre Worte doch nicht die gewünschte Wirkung. Sofort waren die Katzenfrauen bei Markus und er spürte viele warme und zarte Hände auf seinem nackten Körper. Sie strichen über sein Gesicht, Bauch, Hintern und auch sein Schwanz wurde von einer Hand umfasst und neugierig gewichst.

„Ähm… Mädels, ich glaube nicht das Nia das möchte…“, begann er und wurde dann von den Frauen mit sanfter Gewalt auf den Waldboden gedrückt. Er lag hilflos auf einem weichen Farnenbett, während sich viele Katzenfrauen zu ihm hinab beugten in seinen Körper errochen oder ihn mit ihren Fingern streichelten. Sein Schwanz wurde steif, was die Katzenfrauen, die ihn wichste, zum Schnurren brachte. Nun begann sogar welche seinen Körper zu lecken.

Er schloss die Augen und ließ sich einfach auf den Sturm der geilen Gefühle ein, den die vielen Hände und Zungen in ihm auslösten.

Kurz darauf spürte er eine warme Nässe seine Eichel umschließen und er stöhnte auf, als eine Zunge über sie schleckte. Er öffnete die Augen und starrte die Katzenfrau an, welche seinen Schwanz gerade in den Mund genommen hatte und ihn nun lutschte.

Wahnsinn! Hier könnte es mir gefallen.

Plötzlich hörte er Nias vertraute Stimme. Sie sagte streng:

„Na taru! Na taru!“, Markus sah, wie sie sich durch die Masse an Frauen drückte und dann neben ihm nieder kniete. Nia starrte auf seinen steifen Schwanz, der gerade gierig von der Katzenfrau verwöhnt wurde.

„Elenora, na taru eyla“, flüsterte Nia zu der Frau die sich neben Markus Becken gesetzt hatte und drückte ihren Kopf sanft von seinem Schwanz weg.

Elenora entließ das steife Glied nur widerwillig aus ihrem Mund und blickte Nia dann trotzig an, während sie Markus Schwanz weiter schnell wichste.

Der Anblick der zwei Katzenfrauen und ihre anscheinende Rivalität um ihn brachten Markus zum Kommen. Er stöhnte auf und dann spritzte er seinen Samen in Elenoras schönes Gesicht. Nia starrte auf das besamte Gesicht der Katzenfrau und dann kicherte sie. Sie wandte sich zu Markus, packte seinen Arm und half ihm auf die Füße.

Und dann zog sie ihn kopfschüttelnd aus der Frauenmasse zur Hütte. Aus den Augenwinkeln sah Markus gerade noch, wie sich zwei der Katzenfrauen zu der verblüfften Elenora hinab beugten und ihr Gesicht sauber leckten.

Das Innere der Hütte war erstaunlich groß und geräumig. Er wusste nicht was er erwartet hatte, doch dies ganz sicher nicht. Er sah keine Möbel und der Boden war komplett mit weichen Fellen bedeckt. In einer Ecke waren viele Felle zu einer einladenden Sitz- oder Schlafstätte zusammen gehäuft.

Auf eben diesen Fellen lag eine Katzenfrau. Markus starrte sie verblüfft an. Sie war etwas älter, was er aus ihren reiferen Gesichtszügen erahnte. Genauso wie Nia war sie nackt, doch war ihr ganzer Körper mit leicht schimmernden, ineinander verschlungenen Linien bemalt. Und ihre Haare waren mit langen, bunten Bändern hochgesteckt. Nia zog ihn bis vor diese außergewöhnliche Frau und ließ sich dann vor ihr auf dem weichen Boden nieder. Markus wusste nicht was er mache sollte und stand unruhig neben den zweien.

Die ältere Frau blickte zu ihm auf und ihr Mund verzog sich zu einem kleinen Lächeln. Sie blickte kurz zu Nia und sagte:

„Sey sey, marui, Nia“, woraufhin die junge Katzenfrau errötete und zu Markus empor schaute. Sie lächelte leicht und klopfte dann mit einer Hand neben sich auf das Fell. Markus setzte sich neben sie und harrte gespannt der Dinge die nun kommen mögen.

Die Augen der Stammesanführerin, denn dafür hielt Markus sie, musterten ihn neugierig.

Und während sie ihn ausgiebig betrachtete stellte sie Nia fragen.

„Ne narmu ehu halem? Telo Berruny?“

Eifrig nickte Nia und erwiderte mit erregter Stimme:

„Nekto nagar nu. Keily nera marrandu. Et… et danno! Schanu Markus fele lom ortu maru“, ihre Hände vollführten dabei erklärende Gesten und ihre grünen Augen bekamen einen leuchtenden Glanz.

Die ältere Katzenfrau hörte ihr interessiert zu, richtete sich etwas auf und wandte sich dann fragend an Markus:

„Schnu, helamy… Markus? Elruu schna maru?“

Markus warf einen fragenden Blick zu Nia, die kopfschüttelnd die Frage für ihn beantwortete.

„Na. „

„Na elrru? Nateno?“, hakte die Stammesanführerin nach, ohne Markus aus den Augen zu lassen.

„Na… nateno“, flüsterte Nia und schaute Markus bedauernd an.

Auf der Stirn der älteren Frau zeigten sich ein paar kleine Falten, doch sie verschwanden schnell wieder. Lächelnd wandte sie sich an Nia.

„Okto sun, marui. Begli flum zuh mantano.

Nia riss die Augen auf und fragte aufgeregt:

„Jellay?“

Die ältere Frau nickte lächelnd und legte sich wieder auf das Fell. Nia sprang auf, grinste Markus breit an und zog den verdutzten jungen Mann einfach mit sich aus der Hütte. Die Masse an Katzenmenschen wartete gespannt vor der Hütte auf Nia und ihn. Elenora war unter ihnen, wie er errötend erkannte. Die Katzenfrau grinste ihn schelmisch an.

Nia seufzte und sagte erklärend:

„Es helam keli ek zuh. Schna wangi ehu Marrrkus. Maru beglihi zuh mantano egro ohjelany. „

Ein erstauntes Tuscheln ging durch die Menge. Nia meinte wohl damit genug erklärt zu haben, da sie Markus einfach mit sich zu einer kleinen Hütte neben der großen Hütte der Stammesanführerin zog. Sie drückte das Fell, welches die Tür ersetzt, beiseite und machte an Markus gewandt eine einladende Handbewegung.

Er lächelte, nickte und betrat die Hütte, wobei er sich jedoch bücken musste, da die Tür nicht für seine Größe gemacht war. Zum Glück war die Decke etwas höher, sodass er aufrecht stehen konnte. Genau wie in der großen Hütte vorhin war der Raum möbellos und nur mit vielen weichen Fellen ausgestattet. Einzig eine kleine hölzerne Truhe oder etwas in der Art einer Truhe stand neben der Tür. Markus ließ seinen Blick umherschweifen und entschied sich dann für den einladenden Fellhaufen in der Ecke.

Er sank auf der weichen Schlafstätte nieder und schaute zu Nia, die gerade hinter ihm entrat. Bevor sie das Fell los ließ und damit die Sicht in die dunkle Nacht und die vor der Hütte immer noch versammelte Menge versperrte, rief sie:

„Leno zuha… leno zuha, zuky!“

Seufzend wandte sie die junge Katzenfrau um und lächelte entschuldigend. Sie kam mit langsamen Schritten zu ihm, wobei ihre Hüften und Schwanz verführerisch schwangen, und setzte sich neben ihn auf die Schlafstätte.

Eine Zeit lang schauten sich die zwei in die Augen und Markus vernahm wieder ihr leises, konstantes Schnurren. Er musste dieses schöne Wesen einfach berühren. Vorsichtig streckte er seine Hand aus und streichelte über Nias Wange, ihren schlanken Hals und hinab zu ihren vollen Brüsten. Er umschloss sie mit seinen Händen und massierte sie sanft. Nia seufzte auf und kam zu ihm. Sie schmiegte sich an seinen Körper und ließ ihre Hand sanft über seine Brust und seinen Bauch streicheln.

Ihre warmen, zarten Finger lösten einen erregten Schauder in ihm aus.

Doch zu seiner Verlegenheit knurrte plötzlich sein Magen. Ihm wurde auf einmal bewusst, wie hungrig er doch war.

Nias Hand hielt inne und sie schaute ihn erstaunt an. Er lächelte verlegen und zuckte mit den Schultern. Dann führte er eine Hand zu seinem Mund und machte eine schaufelnde Geste, während er Kauen nachahmte. Die junge Katzenfrau grinste und erhob sich elegant.

Kurz darauf kniete sie neben der Truhe und holte etwas hervor. Sie kam zu ihm zurück und legte ein paar seltsam aussehende Früchte neben ihn und schaute ihn erwartungsvoll an. Er rieb sich das Kinn und fragte sich, ob er das Essen dieser Welt wohl vertragen würde?

Nia schien sein Zögern falsch zu deuten, da sie eine Frucht nahm und beherzt reinbiss. Ihr lief der Fruchtsaft über das Kinn und tropfte auf ihren Körper.

Markus starrte sie an und sein Schwanz begann sich wieder zu regen. Nia streckte ihm die angebissene Frucht auffordernd entgegen.

Na, was sollte er da machen?

Er nahm die Frucht entgegen und biss hinein. Sie schmeckte etwas nach Birne, doch war sie viel süßer und gleichzeitig auch nicht. Es war ein seltsamer, ungewohnter Geschmack, doch er mochte ihn. Markus zog erstaunt eine Augenbraue hoch und nahm noch einen Biss.

Nia lächelte ihn zufrieden an. Nachdem er die dritte Frucht gegessen hatte, war er satt. Diese Dinger füllten den Magen ganz schön aus. So schüttelte er ablehnend den Kopf, als Nia ihm eine Vierte entgegen streckte. Die junge Katzenfrau schien zu verstehen und trug die restlichen Früchte zurück zur Truhe. Nachdem sie sich wieder an ihn geschmiegt hatte, betrachtete sie ihn kichernd. Markus schaute sie fragend an.

„Was ist?“

Nia grinste, richtete ihren Oberkörper etwas auf und beugte sich über ihn.

„Nek hey schanu, marui“, schnurrte sie und begann sanft den Furchtsaft von seinem Kinn und Lippen zu lecken. Markus brummte erregt, richtete sich ebenfalls etwas auf und zog Nia kurzerhand auf sich. Sie lachte und setzte sich breitbeinig auf ihn. Ihr warmer Leib presste sich an seinen und ihre Zunge leckte ihn ab. Markus seufzte, legte eine Hand auf ihren Kopf und drückte seine Lippen auf ihre. Sie erwiderte seinen Kuss sofort.

Gierig drang ihre Zunge in seinen Mund und er empfing sie und leckte sie ab. Nias Brust hob und senkte sich schneller und eine Hand wanderte zu seinem steifen Schwanz. Sie umfasste ihn seufzend und rieb ihn kräftig. Schnurrend wichste sie seinen Schwanz, wobei sie ihm in die Augen schaute.

Markus streichelte mit seinen Händen über Nias flauschigen Rücken und umfasste dann ihre Arschbacken mit seinen Händen. Er hob sie etwas an und Nia drückte sofort seine Schwanzspitze zwischen ihre nassen Schamlippen.

Mit einem leisen Schmatzen glitt sein Schwanz bis zum Anschlag in die junge Katzenfrau. Sie stöhnte auf und ließ ihr Becken langsam kreisen. Markus seufzte und spürte wie sein Schwanz die enge, kleine Fotze weitete. Er knetete ihre Arschbacken und Nia begann nun auf ihm zu reiten. Während sein Schwanz immer schneller und härter in die junge Frau fickte, beugte er seinen Kopf zu ihren Brüsten und nahm ihre harten Brustwarzen zwischen die Lippen und saugte an ihnen.

Nia keuchte auf, fuhr mit ihren Händen in seine Haare, packte zu und zog seinen Kopf von ihren Brüsten weg. Sie schaute ihm mit leuchtenden Augen an, beugte sich vor und küsste ihn gierig. Er presste seine Lippen auf ihre und half Nias Ritt, indem er ihren Arsch immer härter auf sein Glied zog. Sie keuchte in seinen Mund.

Es dauerte nicht mehr lange und die junge Katzenfrau kam. Markus war selbst auch viel zu erregt, um seinen Samen noch länger zurück zu halten.

Und als ihre enge Fotze sich immer wieder zusammen zog und seinen Schwanz dabei melkte, entlud er sich stöhnend in Nia, die sich mit geschlossenen Augen und zuckendem Unterleib an ihn presste.

Erschöpft und ohne ihre Verbindung zu lösen sank er wieder ganz auf die weichen Felle nieder. Dabei hielt er Nias leicht zitternden, warmen Körper auf seinem und schloss zutiefst befriedigt die Augen. Nia legte ihren Kopf auf seine Brust und schnurrte leise vor sich hin.

Es dauerte nicht lange und Markus schlief ein.

Kapitel 6
Vanessa erwachte. Sie richtete ihren Oberkörper auf, wodurch ein weiches Fell von ihrem Körper rutschte. Gähnend blickte sie sich um und sah, wie das Sonnenlicht durch den Eingang in die Höhle fiel. Von dem Minotaurus war nichts zu sehen.

„Ich kann ihn doch nicht die ganze Zeit Minotaurus oder Stiermann nennen, das klingt bescheuert“, murmelte sie, während sie sich langsam erhob.

Sofort durchzuckte sie wieder der Schmerz in ihrem Fuß. Sie verzog das Gesicht zu einer Grimasse und humpelte langsam zum Ausgang der Höhle. Draußen angekommen ließ sie den Blick umher schweifen. Die Höhle befand sich am Fuße eines großen Berges. Und von der etwas höher gelegenen Höhle hatte sie einen guten Blick über den Waldsee mit dem seltsamen Obelisken in der Mitte. Anscheinend hatte Taru, wie sie ihn ab sofort nennen wollte, sie daher gestern gesehen oder gehört.

Ansonsten war weit und breit nur dichter Wald zu sehen. Seufzend schloss Vanessa die Augen und drehte das Gesicht zur wärmenden Sonne. Nach der Intensität der Sonne und ihrem wieder knurrenden Magen, musste sie bis in den Mittag geschlafen haben. Da bemerkte sie, dass die Sonnenstrahlen seltsamerweise von zwei Seiten ihr Gesicht wärmten. Stirnrunzelnd öffnete sie die Augen und sah zu ihrem Erstaunen den Grund dafür. Vom Himmel schienen zwei Sonnen auf sie herab.

Eine große orangerote und eine kleinere, eher rötliche Sonne.

„Das… ist seltsam“, murmelte Vanessa. Befand sie sich also gar nicht mehr auf der Erde? Aber wo dann? Wie sollte sie jemals einen Weg von dieser fremden Welt nach Hause finden?

Vanessa vernahm ein missbilligendes Schnaufen von rechts und drehte sich herum. Der Minotaurus stand dort, die große Axt über die Schulter gelegt und ein paar fette Kaninchen hingen hinter seinem Rücken.

Er hatte sie mit einem rauen Seil an seine Klinge gebunden. In der anderen Hand hielt er einen geflochtenen Korb.

„Oh, hallo Taru“, begrüßte Vanessa ihn und lächelte schüchtern. Der Mann legte den gewöhnungsbedürftigen Kopf leicht schief und betrachtete sie, wie sie vor ihm, ein Bein angewinkelt und leicht angehoben, stand. Schließlich stellte er den Korb auf den Boden und verschwand mit der Axt und den Hasen im nahen Wald.

Vanessa hörte ein Knacken und bald darauf kam Taru zurück zu ihr und hielt ihr einen langen Stab hin. Sie lächelte dankbar und nahm den Stab entgegen. Der Stiermann nickte zufrieden, hob den Korb wieder auf und ging an ihr vorbei in die Höhle. Vanessa warf noch einen kurzen Blick zu den zwei Sonnen und folgte ihm, wobei sie sich auf den Stab stützte wie auf eine Krücke. Neugierig schaute die junge Frau zu, wie der Mann die große Axt gegen eine Seite der Höhle lehnte und die Kaninchen neben das Fell warf, auf dem Vanessa geschlafen hatte.

Danach stellte er sich vor die erloschene Feuerstelle und hob eine Hand. Anscheinend hatte er bereits neues Feuerholz gesammelt, da sowohl in wie auch neben der Feuerstelle genügen Brennholz lag. Vanessa trat neben Taru und runzelte fragend die Stirn. Was hatte er vor?

Plötzlich flammte die Hand des Mannes in einem hellen Feuer auf. Vanessa schrie erschrocken auf und wich einen Schritt zurück, dabei vergas sie jedoch ihren wunden Fuß.

Schmerz durchzuckte sie und sie schrie nochmals auf und landete kurz darauf auf ihrem Hintern. Im selben Moment sprang das Feuer von Tarus Hand auf die Feuerstelle über. Kurz darauf erloschen die Flammen, die um die Hand des Mannes wogte und der Minotaurus setzte sich neben die entfachte Feuerstelle, als wäre nichts gewesen.

Vanessa beruhigte sich langsam, kam wieder auf die Füße und dann motzte sie los:

„Sag mal, kannst du mich nicht warnen bevor du so etwas machst!? Ich habe mich zu Tode erschrocken, du dummer Ochse!“

Vanessa hockte sich neben den Mann, der sie erstaunt ansah, und nahm energisch seine Hand in die ihre.

Sie fuhr über seine unversehrte Haut und schüttelte den Kopf.

„Das ist doch unmöglich“, murmelte sie und streichelte seine Handfläche. Sie hob den Kopf und blickte ihn fragend an. Er schnaufte belustigt und entzog ihr sanft seine Hand, packte den Korb und schüttete ihn neben Vanessa aus. Ein paar seltsame Wurzeln kullerten neben die Feuerstelle. Neugierig nahm die junge Frau eine in die Hand. Sie fühlte sich an wie eine Kartoffel.

Vanessa roch an der Wurzel und stellte fest, dass sie irgendwie nur nach Erde roch. Seufzend legte sie die Wurzel beiseite und sah, wie Taru nun den Kaninchen mit dem Messer die Bäuche aufschlitzte und damit begann sie auszuweiden. Schnell wandte sie den Kopf zur Seite und würgte leicht.

„Ekelhaft“, murmelte sie angewidert.

Der Hüne schnaufte, diesmal eindeutig belustigt. Er entnahm den Tieren mit ein paar raschen Handbewegungen sämtliche Innereien und warf sie in den leeren Korb.

Als er fertig war erhob er sich, nahm den Korb und die steinerne Wasserschüssel und verließ die Höhle.

„Vor dem Essen aber bitte die Hände waschen!“, rief Vanessa ihm hinterher.

#

Nia weckte Markus sehr… sanft. Er spürte ihre leckende Zunge und öffnete seufzend seine Augen und blickte hinab. Nia schaute zu ihm auf und leckte gerade über seinen steifen Schwanz, hinauf zu seiner Schwanzspitze.

Dort angekommen drückte sie einen Kuss auf seine Eichel und richtete ihren Oberkörper auf. Sie lächelte.

„Lyu eltarno, marui, Marrrkus“, schnurrte sie leise.

„Hmmm… guten Morgen“, murmelte er verschlafen, umfasste mit seinen Armen Nias Taille und zog die kleine Katzenfrau zu sich. Sie seufzte und schmiegte sich an seinen Körper. Er brummte zufrieden und ließ eine Hand über ihren flachen Bauch, hinab zwischen ihre Schenkel gleiten.

Mit einem Finger fuhr er durch ihre feuchte Möse. Nia seufzte erneut, fasste jedoch seine Hand und schob sie sanft beiseite.

„Nai…“, flüsterte sie.

„Doch“, murmelte er und ließ seinen Mittelfinger erneut durch ihre nasse Fickspalte gleiten. Als er ihr kleines Loch fand, drückte er seinen Finger sanft hinein. Nia keuchte leise und richtete widerwillig ihren Oberkörper auf. Sie blickte ihm in die Augen und sagte etwas strenger:

„Nai, Marrrkus“, ihre Hand umfasste seine und sein Finger rutschte aus ihr.

„Spielverderberin“, grummelte er und räkelte sich. Nia betrachtete ihn lächelnd und hockte sich dann neben ihn. Markus verschränkte die Arme hinter seinem Kopf, spreizte seine Beine provokant und schaut zu ihr auf. Die junge Katzenfrau runzelte die Stirn und warf einen kurzen Blick auf seinen steinharten Schwanz, der aufrecht in die Höhe ragte und leicht zuckte. Sie seufzte und schaute Markus in die Augen.

„Na!“, sagte sie und schüttelte entschieden den Kopf.

Markus gab sich seufzend geschlagen und setzte sich auf.

„Na schön… wie du willst“, sagte er enttäuscht. Nia legte den Kopf schief und strich sich nachdenklich über ihr Kinn. Dann zeigte sie auf sich, danach auf ihn und hob eine Hand. Sie ahmte mit ihren Fingern einen sprechenden Mund nach. Markus starrte sie erst begriffsstutzig an, dann verstand er.

„Oh… na gut“, sagte er und nickte.

Nia lächelte erleichtert und erhob sie. Sie fasste seine Hand und zog an ihr, doch Markus war noch viel zu faul um aufzustehen und unterstützte ihr Vorhaben nicht. So zog sie vergebens. Die kleine Falte auf ihrer Stirn vertiefte sich. Sie ließ ihn los und stemmte die Hände in die Hüften. Markus liebte diesen Anblick und grinste. Nia zuckte mit den Schultern und ihre Augen begannen mit einem mal zu leuchten. Markus Grinsen gefror, doch er begriff zu spät.

Plötzlich wurde er von einer unglaublich starken Macht gepackt und ruckartig in die Höhe gerissen. Schwankend kam er vor Nia auf die Füße. Er funkelte sie wütend an.

Nia lächelte liebreizend, drehte sich herum und ging zur Hüttentür.

„Kleines Biest“, murmelte Markus und folgte ihr.

Draußen angekommen bemerkte er, dass es ein wunderschöner Tag war. Die Sonne schien durch das Blätterdach und zeichnete wankende Schattenmuster der im leichten Wind wehenden Blätter auf den Waldboden.

Neugierig blickte sich der junge Mann um. Diesmal sah er nur wenige Katzenmenschen. Ein paar Frauen hockten bei der erloschenen Feuerstelle und unterhielten sich, während ihre Hände irgendetwas mit ein paar verkohlten Holzstücken taten, was er jedoch nicht genau erkennen konnte. Aus einer Hütte gegenüber von Nias Heim trat ein Katzenmann, der mit einem Bogen bewaffnet war. Er blickte sich um und sah Markus, der neben Nia stand. Er grinste ihm zu, ging in die Hocke und sprang in einem gewaltigen Satz in die Luft.

Markus starrte ihm nach, wie er eine der Lianen zu fassen bekam und nun unglaublich geschickt von einer Liane zur nächste schwingend hoch oben im Blätterdach verschwand.

„Krass“, murmelte Markus beeindruckt und ließ sich willenlos von Nia wegziehen. Die junge Katzenfrau zog ihn einmal quer über den Platz. Die Frauen bei der Feuerstelle schauten auf und lächelten ihm zu oder winkten. Markus erwiderte das Lächeln und sagte so verführerisch wie er konnte:

„Hallo ihr Hübschen“, woraufhin sie die Köpfe zusammen steckten und getuscheltes Gekicher erklang.

Nia schüttelte den Kopf und zog ihn etwas energischer weiter.

#

Vanessa lehnte sich satt gegen eine der Höhlenwände. Sie hatte ein Fell so an der Wand angebracht, dass sie sich bequem dagegen lehnen konnte, ohne die kalte Wand direkt berühren zu müssen.

Sie leckte sie genüsslich das Fett von den Fingern und schob sich das letzte Wurzelstück in den Mund. Sie war immer noch erstaunt wie gut diese Wurzeln schmeckten, irgendwie nach einer Mischung aus Kartoffeln, Rüben und etwas anderem, worauf sie jetzt aber nicht kam.

Taru saß neben ihr und nahm gerade einen großen Schluck aus der Steinschüssel. Schließlich setzte er das Gefäß ab, streckte seine Hände kurz in die Luft, sodass seine Gelenke leise knackten, und drehte sich danach zu ihr. Sofort sah Vanessa seinen harten Schwanz. Und obwohl sie bei dem Anblick des Glieds feucht wurde, sagte sie:

„Jetzt verstehe ich. Du besorgst das Essen und ich soll zur Belohnung die Beine breit machen, wie?“

Der Mann schaute sie nur an und winkte sie zu sich.

Vanessa schüttelte den Kopf und sagte streng:

„Nein, das wird nicht zur Gewohnheit! Ich danke dir für das Essen, aber gefickt wird jetzt nicht!“ Mit diesen Worten erhob sich Vanessa, drehte Taru demonstrativ den Rücken zu und ging zur anderen Seite der Höhle. Oder besser gesagt sie hatte es vor, doch sie kam keine zwei Meter weit. Zwei große Hände umfassten Vanessa, hielten sie auf und drückten sie sanft nieder. Vanessa quiekte erschrocken und fand sich kurz darauf auf allen Vieren wieder.

Sie schaute über die Schulter und sah, wie Taru hinter ihr kniete und seinen Schwanz wichste.

„Ohhh! Du Vieh!“, rief sie. Die dicke Eichel des Mannes drückte sich zwischen ihre feuchten Schamlippen und gegen ihr enges Loch. Kurz überlegte Vanessa sich mit Gewalt von ihm zu lösen, doch als die dicke Eichel mit einem Schmatzen in ihr Loch rutschte und sich der fette Schwanz nun langsam in sie bohrte, da überlegte sie es sich anders.

Seufzend wandte sie den Kopf nach vorne, legte ihren Oberkörper auf den Boden und ließ sich ficken.

Taru umfasste mit seinen Händen ihre schlanke Taille und zog die junge Frau auf seinen Schwanz. Immer tiefer drang der Pimmel in sie und schließlich begann Taru sie mit langsamen Fickstößen zu nehmen. Vanessa keuchte erregt.

„Du perverses Schwein“, murmelte sie und drückte ihm ihren Arsch entgegen. Taru beschleunigte seine Stöße nun immer mehr und schon bald wurde die kleine Höhle von Vanessas stöhnenden Lauten und dem Klatschen von Haut auf Haut erfüllt.

Er fickte sie so lange, bis sie das zweite Mal von dem fetten Schwanz zum Höhepunkt gebracht wurde, erst dann pumpte der Mann sein Sperma in sie.

Erschöpft registrierte Vanessa, wie er seinen Schwanz aus ihr zog und sich erhob. Sie seufzte und gab dann einen kleinen überraschten Laut von sich, als Taru sie hochhob. Sie lag in seinen Armen und starrte ihn an. Er beachtete sie nicht, sondern trug die junge Frau einfach aus der Höhle und dann den Hügel zum See hinab.

Vanessa fragte sich was er wohl vorhabe, während sein Sperma aus ihrer Fotze floss und ihre Arschbacken hinab lief.

#

Nia und Markus verließen das Dorf und kamen schon bald an einem kleinen See an. Dieser See war weit kleiner als der, durch den Vanessa und er hier her gekommen waren. Er runzelte die Stirn. Beziehungsweise er hier hingekommen war. Vielleicht war Vanessa ja gar nicht in dieser Welt? Hoffentlich ging es ihr gut!

Zwei Katzenfrauen füllten gerade ihre Krüge mit Wasser.

Sie begrüßten Nia und ihn, ehe sie sich mit den gefüllten Krügen in Richtung Dorf aufmachten. Anscheinend war dies hier ihre Wasserquelle.

Nia hockte sich ans Ufer, beugte ihren Kopf zum Wasser und trank wie eine Katze. Markus betrachtete sie erstaunt, dann setzte er sich neben sie und machte es ihr einfach nach. Nachdem sie ihren Durst gestillt hatten, hockte sich Nia mit einem kleinen Stückchen Abstand von Markus auf das sandähnliche Ufer.

Er tat es ihr gleich. Sie schien einen Moment zu überlegen, dann zeigte sie auf Markus und sagte: „Marrrkus. „

Er nickte und sie fuhr fort: „Schnu. „

„Schnu?“, fragte er erstaunt nach und Nia nickte, dann zeigte sie auf sich.

„Maru, Nia. „

„Oh… verstehe“, sagte Markus und setzte das Gelernte direkt um. Er zeigte erst auf sich und sagte:

„Maru Markus“, dann zeigte er auf Nia und sagte: „Schnu Nia.

Nia lächelte, hob jedoch einen Finger.

„Maru el Nia. Schnu el Markus, okto?“, fragte sie.

„Okto“, sagte Markus und grinste. Nia strahlte ihn glücklich an. Markus Wissensdurst war gepackt und er fragte: „Was heißt und?“

Nia runzelte die Stirn.

„Und? Ähm…“, Markus dachte kurz nach, dann leuchteten seine Augen auf. Er schaute sich suchend um, nahm ein kleines Holzstück vom Boden und schrieb in den weichen Boden:

„Nia + Markus“, und dann zeigte er auf das Puls und fragte: „Und?“

Nia starrte eine Zeit lang fasziniert auf die Schriftzeichen, dann schaute sie auf und zuckte bedauernd mit den Schultern.

Sie kennen also keine Schrift? Schade.

So versuchte Markus es anders. Er wischte die Erde glatt, dann malte er ein Strichmännchen und ein weiteres mit deutlich spitzen Ohren und einem langen Katzenschwanz in den Sand. Zwischen die beiden Figuren malte er wieder das Pluszeichen.

Nia kicherte, zeigte jedoch fragend auf das Pluszeichen. Nachdenklich schaute Markus Nia an, dann nahm er ihre Hand in seine und hielt ihre vereinten Hände in die Luft.

Die junge Katzenfrau starrte einen kurzen Moment auf die Hände und fragte dann unsicher: „Egro?“

„Nia egro Markus?“, fragte er und Nia nickte eifrig. Doch dies war ihm noch nicht genug. Er zeigte auf den See, beugte sich hinab und ahmte ein paarmal das Trinken nach, so wie sie es eben getan hatten. Nias Wangen waren leicht gerötet vor Aufregung und sie sagte:

„Markus egro Nia ryli Querra.

Markus hob eine Augenbraue und schöpfte etwas Wasser aus dem See und fragte: „Querra?“

Nia nickte zustimmend und Markus sagte: „Okto. „

So begann sein Sprachunterricht. Nia führte ihn durch den Wald und zeigte immer wieder auf verschiedene Dinge und erklärte ihre Namen. Baum: Etanji. Busch: Grobla. Stein: Lorru. Und so weiter. Der Tag verging dadurch wie im Fluge und sie kamen erst spät am Abend wieder im Lager der Katzenmenschen an.

Nia schmiegte sich lachend an seine Seite und er zählte ihr stolz die letzten Wörter auf, die er gelernt hatte. Sie betraten die erste Feuerstelle und sofort blieben sie wie angewurzelt stehen.

Irgendetwas stimmte nicht, das merkte Markus sofort. Dazu brauchte er auch nicht in Nias besorgt schauendes Gesicht zu blicken. Hier bei dem ersten Feuer war nur ein einziger Katzenmann zu sehen. Er stand wachsam beim Feuer und war schwer bewaffnet.

Nia warf Markus einen kurzen Blick zu, dann eilten sie zu der Wache.

„Kalu! Was ist helynat?“, fragte Nia ihn besorgt. Das wollte Markus auch wissen, doch leider verstand er die Antwort nicht.

„Zhedularu, Nia. Akuu ist begarun schaaru schwer eray. „

„Akuu eray!“, schrie Nia auf, ließ Markus Hand los und rannte blitzschnell davon. Markus beeilte sich ihr zu folgen, trotzdem kam er ein gutes Stück hinter ihr auf dem Platz mit der großen Hütte an.

Überall standen aufgeregte Katzenmenschen in Gruppen beisammen. Markus drängelte sich durch die Masse zu Nia, die gerade eine große Katzenmenschenmenge vor der Hütte der Anführerin erreicht. Mühsam arbeitete sich der junge Mann dorthin vor und sah Nia, wie sie weinend neben einem aus vielen Wunden stark blutenden jungen Katzenmann hockte. Er lag auf einem Fell und die Stammesanführerin hielt seinen Kopf. Die Augen des jungen Mannes waren auf Nia gerichtet und er sagte leise:

„Nia, marui et lorrey.

Nia schluchzte und umfasste sanft seine Hand mit der ihren und hielt sie fest.

„Akuu, nai mana… nai mana“, flüsterte sie liebevoll. Akuu lächelte schwach und schloss die Augen.

Danach starb er.

Markus sah, wie er aufhörte zu atmen, er vernahm Nias ungläubigen, verzweifelten Ausruf und die allgemeine Trauer um sie herum. Er betrachtete mitfühlend die weinende Nia, hörte das allgemeine aufgeregte Gemurmel der anderen Katzenmenschen und sein Blick wanderte zu dem mitgenommenen und blutenden Leichnam des jungen Katzenmannes.

Und er wusste, irgendetwas Schreckliches und Gefährliches war im Gange.

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-= Fortsetzung folgt, wenn ich die Zeit dazu finde. Kommentare sind erwünscht und hilfreich 😉 =-.

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