} ?>

Leila – K/L 02

Dies ist die Fortsetzung des ersten Teils um die Geschichte von Leila.

Bitte, bitte zuerst Teil 1 lesen, da die Teile aufeinander aufbauen und es so zum Verständnis der Geschichte unabdingbar ist!:-)

Gerne schicke ich euch auch die einzelnen Teile, nachdem sie bei ### veröffentlich sind, als. doc-Datei (einfach per Mail anfragen), da leider manchmal hier die Formation des Textes nicht ganz so übernommen wird, wie ich es mir vorstelle.

Daher habe ich jetzt eine neue Methode probier: Die * leiten einen Personenwechsel (aus welcher Sicht grade erzählt wird) ein, den es eigentlich auch schon in Teil 1 gab.

Und nun weiterhin viel Spaß beim Lesen, möge Euch die Geschichte so viel Freude bereiten, wie sie mir beim Schreiben.

Ps: Ich drucke mir Geschichten meistens aus, damit ich sie nicht am Bildschirm lesen muss, sondern z.

B. in einem bequemen Sessel oder im kuscheligen Bett… dann ist es viel gemütlicher und man kann besser dem Text folgen bzw. abtauchen. *wink mit dem Zaunpfahl*

Nun aber Schluss… ich schreibe schon wieder viel zu viel…

Leila – K/L-1

Die Erde im 31 . Jahrhundert.

4. Grüne Zone; A2 -60 / Militärgelände im Jahre 3044 n. Chr. 22 November 18 . 14 Uhr

Schweigsam und mit einem beklemmenden Gefühl im Magen stand L-1 vor dem großen Militärkomplex.

Trakt 1 stand dort in großen weißen Buchstaben und regelmäßigen Abständen an der Gebäudewand Die junge Frau hatte ihre Arme an das Becken gepresst und die Hände zu Fäusten geballt. Ihre Lippen bildeten einen schmalen Strich und eine kleine Falte zeichnete sich zwischen den fein gezupften Augenbrauen ab. Da erklang ein leises Knirschen, während die Augen der Frau weiterhin auf den breiten Eingangsbereich gerichtet waren, und verwirrt wanderte ihr Blick herab. Sie hob die rechte Faust auf Bauchhöhe und betrachtete teilnahmslos das Papier, welches gequetscht und verknittert aus ihrer Faust herausragte.

Könnte Papier schreien, währen bereits die ganzen Menschen um die junge Frau herum aufmerksam geworden. So drückten sich die drängelnden und rempelnden Leiber nur an L-1 vorbei und schenkten ihr keine Beachtung, während die junge Frau starr vor dem Gebäude stand und sich nicht weiter traute.

Ein sanftes Vibrieren an ihrem Handgelenk weckte L-1 Aufmerksamkeit. Sie schaute jedoch nicht auf den POD, der mit sanftem Druck auf ihrem Handgelenk lag.

Sie wusste was er zeigen würde, sie wusste es nur zu gut und genau deshalb schaute sie nicht drauf. L-1 konnte ihre Beine nicht in Bewegung setzen, es ging einfach nicht mehr weiter… keinen Schritt mehr auf das Gebäude zu. Wie oft hatte sie es versucht, doch ihr Körper und insgeheim auch ihr Willen sträubten sich entschlossen dagegen den ersten Trakt zu betreten und damit der Grünen Zone den Rücken zuzukehren.

Plötzlich stieß sie jemand derart heftig in den Rücken, dass die Frau erschrocken aufschrie und nach vorne taumelte.

Sie versuchte das Gleichgewicht zu halten, doch es war vergebens. Verzweifelt suchte L-1 halt an einem vorbeihastenden Passanten, aber ihre Hände griffen ins leere und sie stürzte zu Boden. Schmerzhaft traf die junge Frau auf das Erdreich, wobei sie sich mit ihren Händen abstützte um nicht mit dem Gesicht auf dem harten Kopfsteinpflaster aufzuschlagen. Kleine Steinchen bohrten sich wie Wespenstacheln in ihre Handfläche.

„Oh, verdammt! Entschuldigung! Scheiße…“, hörte die junge Frau hinter sich jemanden fluchen und noch ehe sie ein >Autsch< heraus hatte, packte jemand ihre Arme und sie stand urplötzlich wieder mit den Füßen auf dem Boden.

Es war fast so, als sei überhaupt nichts geschehen, abgesehen von ihren brennenden Händen und Knien. Ein besorgt schauendes Männergesicht schob sich in ihr Blickfeld und verdeckte ihre Sicht auf die verhasste Eingangstür. Als wäre ein Vorhang gefallen, konnte sich L-1 wieder bewegen. Sie blickte hinab und rieb vorsichtig die immer noch schmerzhaften Handflächen gegeneinander, so dass die Steinchen zu Boden fielen.

„Es tut mir wahnsinnig Leid, ehrlich! Ich habe sie einfach… übersehen.

Ich hoffe, sie haben sich nicht verletzt!“ kam es von dem Mann vor ihr und es klang wirklich als bedaure er den Zwischenfall zutiefst.

Die junge Frau hob den Kopf und musterte den Mann: Er war jung, vielleicht Anfang zwanzig und sah recht süß aus. Er hatte kurze blonde Haare, eine schlaksige Gestalt, ein eher noch jugendliches Gesicht und zwei schöne hellblaue Augen, die L-1 nun wehmütig entgegenblickten.

„Nee…schon gut“, flüsterte die junge Frau etwas verlegen und bemerkte, dass sie den Zettel nicht mehr in der Hand hielt.

Leise fluchend schaute sie sich suchend um. Schnell hatte sie den zerknitterten Streifen Papier zwischen ihren Füßen entdeckt und wollte sich danach bücken, doch der junge Mann war schneller. Flink ging er in die Hocke und noch ehe L-1 sich auch nur ansatzweise bücken konnte, schwebte das Papier vor ihrem Gesicht herum.

„Hier, bitte!“

Ein leichtes Lächeln huschte über das Gesicht der jungen Frau und sie nahm den arg in Mitleidenschaft gezogenen Papierstreifen entgegen.

„Vielen Dank, ich…“, wollte sie gerade ansetzen, da schlug sich der junge Mann mit der Handfläche seiner rechten Hand gespielt entrüstet gegen die Stirn.

„Och ich Hornochse! Ich habe ganz vergessen mich vorzustellen… wo bleiben denn meine Manieren… Tom, Tom McKarsy, aber du kannst mich gerne Tommy nennen“, plauderte der junge Mann drauf los und eine Hand streckte sich nach L-1 aus, blieb aber auf halber Länge zwischen ihnen stehen.

L-1 schloss den geöffneten Mund und seufzte.

„L-1, heiße ich“, sagte sie dann zaghaft und schüttelte zurückhaltend die Hand des Mannes, sie war warm und leicht verschwitzt. Die Augenbrauen des jungen Mannes gingen etwas nach oben, während er L-1 prüfend musterte.

„Das ist aber ein seltsamer Name“, grübelte Tom nach, was ihm einen verärgerten Blick von L-1 einbrachte.

„Wieso das denn? Was soll an L-1 seltsam sein?“

„Ähm, so habe ich das nicht gemeint“, versuchte der junge Mann L-1 zu beschwichtigen, „ich meinte nicht seltsam…, das war der falsche Ausdruck…, ich meinte… meinte besonders! Das war es, es ist ein besonderer Name.

Etwas zufrieden gestimmt murmelte L-1 ein: „Na… ist ja auch egal“, vor sich hin und blickte mit erneut aufkommender Angst an Tom vorbei zu der großen Eingangstür. Der junge Mann bemerkte den Blick und drehte sich kurz um, ehe er sich wieder L-1 zuwandte.

„Du musst auch dort hin? Ich darf doch Du sagen oder? Also du darfst es, von mir aus“, erklärte und fragte Tommy gleichzeitig, wobei seine Stimme vor Aufregung fast überschlug.

„Ja…“, erwiderte L-1 weniger aufgeregt, eher panisch.

„Ja zu >da rein< oder ja zu >Du ist O. K. <?“

„Beidem“, flüsterte L-1 und blickte nachdenklich auf den Zettel in ihrer Hand hinab. Auf der oberen rechten Hälfte prang das allseits bekannte Zeichen der GMV: Eine emporgereckte goldene Faust auf silbernem Hintergrund. Darunter stand die ausgeschriebene Form:Globale Menschliche Verteidigungsstreitkraft. Weiter unten auf dem mit Knicken und kleinen Rissen überzogenem Papier stand ihrbesondererName in dicken Buchstaben und daneben der Name von Captain C.

L. Jackson, eine Nummer und ein weiteres Symbol: Ein gefährlich blinzelnder schwarzer Schlangenkopf auf dunkelblauem Hintergrund. Tommy lugte neugierig auf L-1 Einberufungszettel, dann lachte er plötzlich fröhlich auf.

„Was ein Zufall! Wir sind in derselben Einheit!“ rief er aufgeregt und wühlte in der Tasche seiner schwarzen Lederjacke herum, bis er einen ordentlich zusammengefalteten Zettel hervorholte, ihn eilig auseinander faltete und der verdutzt schauenden Frau unter die Nase hielt, „schau! Ist das nicht super?! Wir werden gemeinsam Dämonen abschlachten!“

„Ja… ganz toll“, murmelte L-1 gar nicht begeistert, doch Tommy war unerschütterlich.

Er jubelte kurz auf, dann nahm er die widerstrebende Frau an der Hand und zog sie einfach hinter sich her, auf den Eingang zu. Ehe sich L-1 versah, hatte sie das Gebäude betreten.

Oh Gott! Ich bin drin… ich bin drin! Jetzt gibt es kein Zurück mehr.

Tommy ließ ihre Hand nicht los, sondern schaute sich nur kurz in der riesigen Eingangshalle um, dann zog er die verängstigte junge Frau einfach weiter hinter sich her, durch die Menschenmasse hindurch, und stellte sich in eine lange Schlange vor einem Informationsschalter.

Lächelnd drehte er sich um und seine Augenbrauen schwangen leicht auf und ab vor Aufregung. L-1 erwiderte das Lächeln schwach und seufzte dann.

Na gut, wenn ich jetzt schon mal hier bin, sollte ich auch das Beste daraus machen, entschied sie sich, rückte etwas näher an Tommy von den anderen drängelnden Menschenkörper weg und hielt sich einfach an seiner Hand fest.

Er wird schon wissen wohin.

Doch erstmal ging es nirgendwohin. Es verging, wie L-1 empfand, eine Ewigkeit und sie rückten trotzdem nur langsam auf den Schalter zu. Tommy bombardierte sie mit Fragen, die sie so gut es ging (oder sie es wollte) beantwortet. Schließlich standen die beiden jungen Leute vor dem Schalter und eine genervt wirkende Frau in mittlerem Alter schaute sie fragend an.

„Reguläre Truppen?!“ fragte sie barsch und wollte schon in eine Richtung zeigen, als Tommy lachend verneinte.

„Von wegen die Regulären“, Tommy strahlte die Frau an, ließ L-1 Hand los und stützte sich auf den kleinen Tisch des Schalters.

„Elite Kampftrupp! Codename: Schwarze Mamba“, flüsterte er geheimnisvoll und zeigte dann auf sich, „passt doch super zu meinem Spitzenamen. Wollen sie ihn hören?“ Die Frau sah nicht so aus, als ob sie irgendwas von Tommys Geplapper hören wollte, jedoch achtete der junge Mann nicht darauf, was L-1 ein Grinsen entlockte.

„Mein Name istViper, du abscheulicherDämon– Bums, Bäng und tot!“ Spielte er den steinharten Killer und zusammen mit den Bewegungen, welche Tommy bei seiner Darstellung machte, bekam die Frau dann doch zu viel. Sie verdrehte genervt die Augen und blökte los.

„Dritter Stock! Füllen sie während der Wartezeit schon mal dieses Formular aus“, sie schob dem eifrig nickenden Tommy einen Bogen Blätter zu und wandte sich dann an L-1 .

Ihre Züge wurden etwas weichen.

„Und du, Kindchen?“

„L-1 … wohl das gleiche wir er“, erklärte die junge Frau und zeigte der Schalterdame den zerknitterten Zettel. Diese überfolg das noch leserliche und ihre Miene wechselte schlagartig von weich nach versteinert.

„Oh, ja. Dann gehen Sie bitte mit ihm, hier den Zettel müssen sie beim Captain vorlegen. “

„Alles klar“, murmelte L-1 etwas verwirrt über die plötzliche Abneigung der Frau, da packte auch schon Tommy wieder ihre Hand und zog sie mit sich.

„Komm! Ich weiß wo wir lang müssen. “

Er schlängelte sich, L-1 im Schlepptau, durch die große Halle und dann eine breite Treppe hoch. Stufe um Stufe kam in das Sichtfeld der jungen Frau und schnaufend rief sie über den Lärm, welcher von der großen Halle herauf klang, Tommy zu:

„Wieso rennen wir eigentlich die Treppen hoch? Es gibt doch sicherlich Aufzüge!“ Kaum hatte sie die Worte ausgespuckt, da durchzuckte sie die Erinnerung an den vergangenen Abend und eine kurze Hitzewelle durchfuhr ihren Körper und peinliche Röte breitete sich auf ihren Wangen aus.

Zu ihrer Erleichterung drehte sich Tommy jedoch nicht um, sondern antwortete im Weiterhasten.

„Es hält fit…, Ausdauer ist das Wichtigste auf dem Schlachtfeld. Ausdauer und Treffsicherheit. “

Na toll, dachte L-1 keuchend,die besten Voraussetzungen, zumindest was das erste betrifft.

Endlich blieb Tommy vor einer breiten Metalltür stehen. Er überflog kurz die Informationstafel an der Seite der Tür, nickte, riss die Tür auf und zog L-1 hindurch.

Mit einem lauten Knall fiel die Eisentür wieder hinter ihnen in den Türrahmen, doch die beiden jungen Leute merkten es gar nicht mehr. Sie starrten auf die Masse von Leuten, fast ausschließlich Männer, die auf Bankreihen saßen und anscheinend auf etwas warteten. Tommy sprach einen bewaffneten Wächter an, der neben der Tür stand.

„Hey! Wir müssen zu Captain C. L Jackson, wo finden wir ihn?“ Der Soldat nickte in Richtung Hallenende, wo eine einzelne Tür die sonst nackte Wand verzierte.

Der junge Mann nickte dankend und wollte gerade weiter eilen, als der Kolben des Wächtergewehrs ihn aufhielt.

„Erst wenn deine Nummer aufgerufen wird, darfst du durchgehen“, mit diesen Worten wies er auf die Westwand der Halle, wo eine große Anzeigentafel eine schwarze 318 zeigte. Tom und L-1 blickte beide gleichzeitig auf ihre Zettel. Während Tommy entsetzt aufstöhnte überkam die junge Frau Erleichterung.

„Ich habe die 670 !“ stieß der enttäuschte junge Mann aus und spinkste dann auf L-1 Zettel, „und du?“

„696 “, antwortet sie sichtlich zufrieden.

Immerhin noch etwas Verzögerung…

„Mhm…“, Tom schaute zur Anzeigentafel, auf der immer noch die 318 flackerte, „das kann ja noch etwas dauern, wollen wir uns setzen?“ L-1 nickte nur und folgte Tommy zu einer der wenigen freien Bänke. Seufzend ließ sie sich nieder und streckte ihre schmerzenden Füße aus. „Darf ich dir mal ein Kompliment machen?“ fragte Tommy, der sich dicht neben sie gesetzt hatte, plötzlich. Neugierig schaute L-1 auf.

„Gerne“, sagte sie lächelnd.

„Du bist echt super hübsch… ach was sage ich, du bist der Hammer!“ lachte Tommy und seine Wangen färbten sich in einen schwachen Rotton. L-1 dagegen wurde puderrot und senkte verlegen den Blick und sie biss sich kurz auf die Lippen, welche jedoch zu einem kleinen Lächeln verzogen waren. Schließlich hob sie den Kopf und lächelte Tommy offen an.

„Danke… du bist lieb“, nuschelte sie peinlich berührt und gab ihm einen schnellen Kuss auf die warme Wange.

Tommys grinste sie begeistert an und nahm wieder L-1 Hand.

„Nur das mit deinem Namen müssen wir noch mal durchsprechen“, sagte er leichthin. Genervt entzog L-1 ihre Hand zurück.

„Was hast du denn dauernd gegen meinen Namen?“

„Naja…er ist selt – ähm… besonders seltsam“, gluckste er und wich L-1 empörten Schlag aus.

„Das ist nicht witzig…“, murmelte L-1 beleidigt, verschränkte die Arme vor der Brust und blickte stur geradeaus.

Tommys Grinsen verschwand aus seinem Gesicht, er legte den Kopf nachdenklich schief und betrachtete L-1 schönes Gesicht.

„Was?“ fragte die junge Frau, als sie es aus dem Augenwinkel bemerkte.

„Wie findest du Leila?“

„Leila?“ fragte L-1 überrascht und sprach den Namen in Gedanken ein paar Mal aus. Er klang sehr schön.

„Ja, ich denke Leila passt zu dir, du bist so eine typische Leila“, grinste er nun wieder über beide Wangen und lehnte sich zufrieden zurück.

„Hmm…, wenn du dann endlich Ruhe gibst“, flüsterte Leila gespielt verärgert, insgeheim erfreute sie sich jedoch ihres neuen Namens.

„Leila“, murmelte sie nach einer Weile in sich versunken und Tommys Gesicht erstrahlte noch mehr, wenn dies überhaupt möglich war.

Ein Gong ließ beide aufschauen und gleichzeitig aufstöhnen. Anstatt der 318 zeigte die Anzeige nun 319 .

„Wollen wir etwas essen gehen? Ich habe einen Mordshunger… und das hier dauert ja noch ewig“, fragte Tom mosernd.

Leila nickte und stand sich umblickend auf. Tommy war keine Sekunde darauf neben ihr und seine warme Hand umschloss automatisch ihre, was in der jungen Frau ein leichtes Kribbeln auslöste.

„Komm Leila, wir müssen zurück zur Treppe…“, er zog die vor sich hinlächelnde junge Frau wieder hinter sich her, quer durch die Halle.

Leila…

5. Grüne Zone; A1 -08 / Militärgelände im Jahre 3044 n.

Chr. 22 November 18 . 19 Uhr.

Doktor Henri Grom starrte einen Moment auf den großen Bildschirm, auf dem Satellitenbilder zu sehen waren, schließlich schüttelte er erneut den Kopf.

„Unmöglich! Was ist das?“

„Wir wissen es nicht, Sir“, antwortet ein kleiner, gedrungener Mann in militärischer Uniform, an der dutzende Auszeichnungen hingen.

„Dann findet es heraus, verdammt noch mal!“

„Aber Sir… es befindet sich in der Rote Zone X9 -211 !“

„Ja und?!“

„Das ist in Alaska! Soweit war noch kein Aufklärungstrupp draußen… das ist Selbstmord!“

Der Doc hatte Mühe die stark schwankende Selbstbeherrschung zu wahren.

„Selbstmord?“ kam es leise über seine Lippen, „ich sage ihnen was Selbstmord ist. Selbstmord ist es… dieses…Ding, was zur Hölle es auch immer ist, zu ignorieren! Wir müssen wissen womit wir es hier zu tun haben. Schicken sie sofort einen Aufklärungstrupp los!“

Der kleine Mann war sichtlich nervös und verärgert, doch er nickte widerstreben.

„Wie sie wünschen, ich werde die Schwarze Mamba darauf ansetzen.

Schnaufend wandte sich Grom ab und schritt auf den Ausgang des Raumes zu.

„Gut“, murmelte er, bis er plötzlich mitten im Schritt erstarrte und dann um die eigene Achse herum wirbelte.

„Wartet! Nicht die Schwarze Mamba! Schicken sie einen anderen Elite Trupp, mir egal welchen, nur nicht den!“

Die Augenbrauen des kleinen Mannes zogen sich fragend in die Höhe, doch der Doc machte nur eine wütende Handbewegung, ehe er sich wieder zum Ausgang drehte und darauf zustürmte.

„Tun sie einfach was man ihnen sagt“, befahl Dr. Grom und verließ brodelnd die Kommandozentrale.

6. Grüne Zone; A2 -60 / Militärgelände im Jahre 3044 n. Chr. 22 November 18 . 01 Uhr.

„Isst du das da noch?“

Leila schaute pappsatt auf ihren halbvollen Teller und hob eine Augenbraue.

„Was genau meinst du?“

„Ja… ähm… alles?“

Ein lautes, wohlklingendes Lachen ertönte und überrascht lauschte Leila auf.

„Wer war das?“ fragte sie verwirrt, was ihr einen ebenso verwirrten Blick von Tommy einbrachte.

„Was genau meinst du?“

„Na…“, ihre Stimme wurde leiser, zu einem Flüstern, „… das Lachen… was sonst?“
Jetzt blickte Tom sie an, als habe sie nicht mehr alle Tassen im Schrank.

„Ich glaube ich will gar nichts mehr von deinem Essen… dort muss irgendwas drin sein.

„Blödmann… sag mal“, schmollte Leila.

„Das warst du… Leila, du hast gelacht“, murmelte Tommy etwas genervt, „was ist jetzt mit dem Essen?“ Überrascht starrte Leila den jungen Mann an, dann kamen ihr die Erinnerung an das Lachen und sie schluckte schwer, bevor sie ihren Teller wortlos auf Tommys Tischseite schob.

Wie lange ist es her, dass ich so offen gelacht habe?Sie wusste es nicht mehr und ein Schauder überlief ihren Körper.

Zumindest lange genug um das Geräusch nicht mehr zu kennen…

„Einfach köstlich… mmmmmh…“, kam es schmatzend von ihrem Gegenüber und schmunzelnd betrachtete die junge Frau, wie Tommy ihr Essen runter schlang. Im gleichen Moment merkte sie, dass ihre Blase drückte und so stand sie sich umschauend auf.

„Ich muss mal“, erklärte sie dem, zwischen zwei Bissen fragend aufschauenden Tom und bahnte sich dann ihren Weg durch die im Raum verstreut stehenden Tische zur Toilette.

****

Tommy schluckte das Essen schwer runter und schaute der davongehenden jungen Frau nach, die die Blicke vieler Männer mit ihrem unbewussten, jedoch sehr aufreizenden Hüftschwung auf sich zog.

Tommy dachte:

Wahnsinn, ist das ein geiler Tag… es kann nur noch besser werden… nur noch besser… mhm… Hunger!

****

Zwei Minuten später setzte sich Leila wieder gegenüber von Tom an den Tisch, sie kochte vor Wut.

„Was ist mir dir?“ fragte der junge Mann, der mittlerweile fertig aufgegessen hatte.

„Es gibt hier nur Männerklos! Das ist doch eine Unverschämtheit!“

„Mhm… stimmt, wundern tut es mich aber nicht, Frauen sind hier nicht sehr häufig…. “

„Was hat das denn damit zu tun? Jedes öffentliche Gebäude sollte eine Frauentoilette haben. “

„Öffentliches Gebäude?“ fragte Tommy verwirrt, jedoch ging Leila gar nicht darauf ein, sondern stand, immer noch wütend, auf.

„Ach was soll’s! Ich muss gar nicht mehr, bist du endlich fertig?“

„Ähm… ja sicher, wir können gehen“, sagte Tommy eilig und folgte der bereits davongehenden jungen Frau, wobei er sich ein Grinsen verkneifen musste. Sie schwiegen den Weg zurück zur Wartehalle, auf der gerade die 424 die Nummer 423 ablöste. Weiter schweigend nahmen sie wieder auf einer Bank platz und hingen ihren eigenen Gedanken nach. Leila regte sich noch immer tierisch über die Ungerechtigkeit auf, während jedoch langsam schleichende Müdigkeit zu dem Gefühl der Sättigung trat und immer mächtiger wurde.

Bald fielen der jungen Frau die Augenlider zu…. Erschrocken zuckte sie zusammen und riss die Augen wieder auf. Die Anzeigentafel zeigte 461 .

„Mist… ich bin eingeschlafen…“, murmelte Leila gähnend, als sich plötzlich Tommys Arm um ihre Schultern legte und er sie sanft runter zog.

„Dann leg dich hin und schlaf etwas, ich wecke dich“, versprach der junge Mann mit sanfter Stimme. Müde wie sie war, wehrte sich Leila nicht, sondern bettete ihren Kopf auf Tommys Schoß.

Zufrieden seufzend rieb sie ihren Kopf an seinem Schoß, um es sich so bequem wie möglich zu machen. Langsam kam der Schlaf wieder auf und wollte sie mitnehmen auf eine Fahrt voller Träume, da spürte sie etwas Hartes und immer länger Werdendes an ihrer Wange. Zuerst runzelte sie verwirrt ihre Stirn, dann wusste sie, was sich unter ihr bewegte und immer länger und härter wurde und ein starkes Kribbeln durchfuhr ihren Körper. Schelmisch grinsend drückte sie ihren Kopf etwas mehr auf Tommys Penis.

Ein verhaltenes Stöhnen kam von dem jungen Mann, so dass Leila fast aufgekichert hätte, doch schließlich gewann die Müdigkeit und sie ließ sich treiben… hinein ins Land der Träume… Träume voll harter, langer Dinger.

****

Ortwechsel nur für das Zwischenspiel: Grüne Zone; A2 -63 / Militärgelände

Dr. Grom stand am großen Fenster seines Büros und ließ den Blick nachdenklich über die Anstalt und das Militärgelände dahinter schweifen.

Was konnten sie tun? Irgendetwas mussten sie doch tun können… irgendetwas…L-1 !

Entschlossen drückte er einen Knopf auf seinem POD.

„Sie wünschen, Sir“, trällerte eine reizende Frauenstimme aus dem POD.

„Ist L-1 bereits zur Schwarzen Mamba dazu gestoßen?“ erkundigte sich der Arzt ungeduldig.

„Einen Moment, Sir, ich schaue nach“, Grom hörte die Finger der Frau über eine Tastatur flitzen, „es tut mir leid, sie hat zwar schon im Gebäude eingecheckt, doch ist noch nicht dem Kommando zugeteilt worden.

„Was?! Wo ist sie? Ich habe doch extra auf L-1 Einberufung eine Notiz vermerken lassen, dass sie umgehend durchgelassen werden soll! Wissen sie eigentlich was hier auf dem Spiel steht? Haben sie auch nur eine blasse Ahnung?! “

Kurz war es ruhig am anderen Ende der Leitung.

„Ich weiß nicht“, erklang dann die beunruhigte, plötzlich gar nicht mehr reizvolle Stimme der Frau.

„Was soll das heißen, sie wissen es nicht?“ schrie Grom in den POD, „weiß heute eigentlich irgendjemand etwas, verdammt noch mal?!“

„Entschuldigung… Sir…“, stammelte die Frau nervös, den Tränen nahe.

„Finden sie L-1 ! Sofort! Gehen sie notfalls alle Videoaufzeichnungen des Tages durch…“, Grom massierte die Haut oberhalb seiner Nase mit zwei Fingern und seine Augen waren geschlossen, während er angestrengt überlegt. Urplötzlich kam ihm die Erleuchtung, als die Frau eine Bestätigung piepste und gerade auflegen wollte.

„Nein, warten sie! Ich werde ihnen helfen. Beobachten sie einfach die laufenden Kameras… ich werde L-1 für sie aufscheuchen. “

„Jawohl, Sir“, hauchte die leise Stimme der Frau, dann legte sie schnell auf.

Fluchend gab Dr. Grom den Befehl in den POD, ehe er den gläsernen Aschenbecher von seinem Schreibtisch nahm und wütend gegen die gegenüberliegende Wand schmetterte. Das Glas zersprang in tausend Einzelteile und Grom fühlte sich wenigstens etwas besser.

****

Schlagartig setzte sich L-1 auf, wobei sie sich aus Toms Umarmung wand.

Hitze… unerträgliche Hitze…

„Was ist los… Leila?“ kam die müde klingende Stimme von Tommy. Verwirrt blickte sich die Frau um und dann fiel ihr Blick auf den jungen Mann neben ihr, der sich gähnend durch das wild abstehende blonde Haar strich.

„Wo sind… ach so“, endlich kam die Erinnerung langsam zurück… sie war so schwer so greifen, als liege das Geschehen bereits Jahre zurück und nicht erst Minuten.

Leila blickte auf die große Anzeigentafel: 551 leuchtete dort auf.

Plötzlich überfiel sie eine neue Hitzewelle, sie strömte durch ihren Körper und ließ sie leise aufstöhnen. Ihre Brustwarzen wurden schlagartig hart und ihre Scheide begann Feuchtigkeit zu produzieren.

Was ist nur los mit mir… was ist nur los… verdammt sieht Tommy zum Anbeißen aus… was…ist nur los…

Tommy blickte sie verwundert an, so dass Leila rot anlief.

Schnell legte sie sich wieder hin und vergrub ihr heißes Gesicht in Tommys Schoß, sie blickte auf eine lange Reihe sich ineinander windender kleiner Hacken und erneut durchzuckte sie diese Hitze… diese geile…Hitze.

„Nichts“, kam es dumpf murmelnd von ihr, „ ich… versuche noch etwas zu schlafen. “ Wie automatisch fuhr jedoch Leilas Hand neben ihr Gesicht und sie zog langsam an dem hervorstehenden Schiebegriff und sie zog ihn runter… Zahn für Zahn… Herzschlag für Herzschlag.

„Hmmm… na gut, dann…öööhmm…“, Tommy erstarrte und er legte sanft eine Hand auf ihren Kopf. „Leila… was?“ Die junge Frau antwortete ihm nicht, sondern ließ ihre Hand sehnsüchtig in den geöffneten Hosenstall gleiten und sie griff vor Lust erschaudernd zu.

****

„Lei… oh mein Gott! Heilige Scheiße!“

Panisch blickte sich Tom um, doch niemand schien zu ihnen hinüber zu blicken.

Dann spürte er, wie sich die zarte Hand Leilas langsam einen Weg unter seine Boxershort suchte. Ihm wurde heiß und kalt zugleich.

Was geht hier ab… ist das möglich, träume ich etwa noch?

Die sanfte, warme Hand umschloss seinen steifen Schwanz und sie begann langsam rauf und runter zu reiben. Rote Flecken tanzten vor Tommys Blickfeld und er schüttelte benommen den Kopf, ehe er hinab schaute. Leila starrte ihn wollüstig an, mit geröteten Wangen, leicht geöffneten Mund und sie leckte sich erwartungsvoll über die vollen Lippen.

Was hat sie vor?

Als er merkte, wie die Hand der jungen Frau seinen Schaft umfassten und sich dann auf dem Weg zurück machten, aus der Hose heraus, verlor er fast die Beherrschung und hätte sich am liebsten direkt auf das Weib geworfen und sie…

Ruhig… du musst ruhig bleiben… wir sind hier nicht alleine… nicht alleine!

Er riss sich zusammen und seine Hand tastete neben ihm herum, während er den Blick nicht von Leilas Gesicht abwenden konnte, das nun auf seinen harten Pimmel gerichtet war, der hin und her zuckend aus seiner Hose ragte,

Irgendwo dort muss sie doch liegen… irgendwo… verdammt dreh den Kopf… dreh den Kopf!

Er schaffte es nicht, er konnte seine Augen nicht abwenden…, es war unmöglich.

Doch dann merkte er aus dem Augenwinkel eine Bewegung… panisch suchte seine Hand weiter, während sich viele Stimmen näherten,…

Eine Gruppe Wächter? Ach du Scheiße!

… die Stimmen kamen näher und gleichzeitig strich ein warmer Atem über seine Eichel…

Schnee, Eis, Dämonen, Kneifzange, Erbrechen, überfahrene Tiere… Oma…verdammt!

Es gelang Tom nicht sich irgendwie abzulenken und die Stimmen kamen immer noch näher, gleich würden sie hier sein und Leila sehen, wie sie ihre weichen Lippen um seine Lusttropfen spuckende Eichel schloss und…

Waaaaaaaarrrrrrhhh…

… langsam anfing zu saugen… zu nuckeln und ihre Zunge über das kleine Loch auf der Eichelspitze schnellen ließ.

Tommys Hand griff reflexartig zu und umschloss das wohlbekannte Leder seiner Jacke.

Jacke? War dar nicht noch etwas gewesen?

Krampfhaft versuchte Tom den saugenden Mund zu vergessen, der immer gieriger seinen Schwanz einverleibte, und wirklich, er schaffte es einen Moment klar zu denken und diesen nutzte er aus. Hektisch warf er die gegriffene Jacke über seinen Schoß und damit auch über die saugende Leila.

Eine Gruppe Wächter gingen kurz darauf an ihnen vorbei, ohne das auch nur einer von ihnen einen Blick auf die beiden verschwendete.

Erleichtert seufzte Tom auf.

Plötzlich entließ der lutschende Mund seinen Schwanz und Tommy atmete durch, jedoch nur solange, bis er die leise Stimme Leilas vernahm.

„Tommy…“, flüsterte die Stimme und es schwang ein bettelnder Unterton mit. Der junge Mann schluckte schwer, ehe er die Jacke anhob, drunter schaute und heiser antwortet:

„Ja, Leila?“

„Tommy… ich will… fi…. “

„Was?“Wollte sie ficken sagen?

„Tommy… ich will… muss…“, die Stimme der jungen Frau veränderte sich, als müsste sie für die nächsten Worte all ihre Kraft oder besser gesagt Aufmerksamkeit aufbringen, „ ich muss auf Klo, Tommy! Schnell… hilf mir…oder ich mach hier hin…“, flehte Leila und mit diesen Worten umschlossen wieder die saugenden Lippen sein Glied.

Dann lass meinen Schwanz los… du Biest, dachte Tommy keuchend,wo war noch mal das Klo? Was war noch mal ein Klo?

Irgendwie erinnerte er sich dann doch und mit sanfter Gewalt entzog er Leila seinen Schwanz und steckte seinen enttäuscht zuckenden Freund zurück in die Hose. Schwankend stand Tom auf, wobei er Leila mit seinen Armen hochhob und dicht an seine Brust gedrückt hielt. Hektisch ruckte sein Kopf von einer Seite auf die andere, bis er das Toilettenschild erkannte und darauf zuhielt.

Die junge Frau lehnte ihren Kopf nicht wie er erwartet hatte an seine Schulter, sondern leckte mit ihrer Zunge über seinen Hals, hinauf zu seinen Ohren, wo ihr heißer Atem es strich:

„Tommy… schneller… schneller, ich will… dich“, sie leckte mit ihrer feuchten Zunge über das Ohr des jungen Mannes und dann ließ sie die Zungenspitze vorsichtig hineinschnellen.

Weiter gehen… einfach weitergehen… ignorieren…es ist nicht mehr weit… in dem Essen muss doch irgend etwas gewesen sein…

Kurz bevor sie die Tür zum Klo erreichten erklang wieder das leise, geile Flüstern von Leila:

„Tommy… meine Möse juckt so… schneller… ich will, dass du mich fickst.

Nun rannte Tommy regelrecht die letzten Meter und stieß die Tür zum Klo mit einem harten Tritt auf. Sie flog nach innen und keine Sekunde darauf stand Tommy im Raum und brüllte, während Leila schmutzige Wörter in sein Ohr flüstert, laut:

„Raus hier, ihr Schweine! Seht ihr nicht, dass eine Lady auf Klo muss! RAUS. MIT. EUCH!“

****

Ortwechsel nur für das Zwischenspiel: Grüne Zone; A2 -63 / Militärgelände

Der POD piepste und ein Finger zuckte vor.

„Ja?!“

„Wir haben ihn gefunden und werden jetzt umgehend die Wächter benachrichtigen, welche den K. dann umgehend zu dem Kommando begleiten werden. “

„Gut“, seufzte Grom und legte auf. Erleichtert ließ er sich in seinem Sessel zurücksinken und schloss für einen Moment die Augen. Ein leises Stöhnen verdrängte die Gedanken und sein Blick heftete sich wieder auf K-1008 .

„Das reicht, jetzt das andere Loch“, befahl er und vergaß bei dem geilen Anblick L-1 und ein ganz bestimmtest, laufendes Programm.

****

-= Fortsetzung folgt, wenn genug Interesse an dieser besteht. Ich bitte um noch mehr Feedback, bitte schreibt mir kurz per Email, was ihr gut, blöd bzw. verbesserungsfähig findet! Vielen Dank! =-.

Keine Kommentare vorhanden