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Das Tagebuch zweier Paare 04

– Fortsetzung –

– Mittwoch, 21. November 2007 –

„Hallo Diana, schön, dass du dir die Zeit nimmst für die Mittagspause. “

Silvia umarmte ihre Freundin zur Begrüssung.

„Du zerquetschst mich ja“, lachte Diana verlegen, als Silvia ihre Umarmung löste, „als ob du mich jahrelang nicht mehr gesehen hättest. “

„Ich weiss nicht, genau so ein Gefühl habe ich heute.

Silvia schaute zum Park auf der anderen Strassenseite.

„Zu kalt heute, um ein Sandwich zu verdrücken. Komm, lass uns zum Chinesen gehen. “

Diana schaute auf ihre Uhr.

„Ja, das geht. Ich muss um halb zwei wieder in der Praxis sein…“

„… und ich im Büro“, seufzte Silvia, „Patrick ist ja weg. An solchen Tagen landet alles auf meinem Schreibtisch.

Im Restaurant fanden sie in einer Nische ein letztes Zweiertischchen und setzten sich. Kaum hatten sie bestellt, war auch schon das Essen auf dem Tisch. Bereits nach einer Viertelstunde lehnten sich die beiden Frauen satt zurück in ihre Stühle. Silvia wischte sich mit der Serviette den Mund ab und bemerkte zufrieden:

„Schmeckt wirklich gut, das Essen hier, liegt nicht so auf wie die Pampe bei Mc Donalds.

„Ja, das war ausgezeichnet“, bestätigte Diana und legte ihr Besteck zurück auf den Teller. Silvia zwinkerte Diana zu:

„Natürlich ist es bei dir besser! Letztes Wochenende, das war wirklich köstlich. “

„Danke, Silvia. Ja, das war ein toller Abend, nur… mir ist es peinlich… du weisst schon, ich habe Martin Danke gesagt, weil er mich vor dem heissen Wasser weggezogen hat, da bist du und Patrick gerade hochgekommen und…“

Diana blickte verlegen auf die Tischdecke.

Silvia strich über Dianas Unterarm und fasste ihre Fingerspitzen.

„Lass gut sein, Diana, du bist meine beste Freundin… Und wenn ausser mir noch jemand meinen Martin küssen darf, dann bist du es… Oh! Hast du einen neuen Nagellack?“

„Ja, gestern gekauft… Ich will sehen, ob es Patrick bemerkt. “

„Dann musst du dich aber sputen, Freitag Abend fliegt er ja nach New York. “

„Ja, für ganze zwei Wochen.

Ich fühle mich jetzt schon allein. “

„Ach Diana“, versuchte Silvia ihre Freundin aufzumuntern, „du kannst dann später noch lange genug Trübsal blasen, geniesse diese Woche zusammen mit Patrick. “

„Klar tun wir das, nur…“

„Etwas nicht in Ordnung?“

„Doch, schon. Wir sind jeden Tag zusammen, Patrick und ich, aber…“

„Ja?“

Diana neigte sich über den Tisch zu Silvia und flüsterte:

„Nur ist mir die letzten Tage, als wäre mein Patrick gar nicht richtig anwesend… dabei“, kicherte sie, „steckt er jeweils tief in mir.

„Vielleicht tut euch eine kleine Pause gut“, fand Silvia, „nach einer zweiwöchigen Trennung seid ihr bestimmt wieder wild aufeinander… Ich bin auf alle Fälle froh darüber. “

„…dass Patrick in New York ist?“

„Nein, eh… ich meine, Martin und mir täte eine Pause vielleicht auch gut, obschon… gerade jetzt bräuchte ich ihn so sehr. “

„Das versteh ich nicht, Martin ist ja da.

„Schon, aber, wie soll ich sagen… Martin ist im Moment nicht so gut drauf. “

„Arbeitet er zuviel?“

„Nein, eher zu wenig“, schmunzelte Silvia, „ach, blöder Spass, vergiss es. Äh, Martins Stehvermögen ist im Moment nicht das beste. “

„Ach so… Hat er gesagt warum?“

„Er weiss es selber nicht, er meint bloss, irgendetwas sei anders mit mir.

„Was wollt ihr tun?“

„Warten. Sicher wird das wieder gut. Nur…“

„Ja?“

„Es wäre so wichtig, gerade diese Tage, dass er mich nimmt, wegnimmt von meinen Problemen…“

„Hast du Probleme, Silvia?“

„Wer hat die schon nicht“! lachte Silvia krampfhaft, „es ist bloss… Manchmal wird mir das alles zuviel mit den Männern. “

„Mit welchen Männern denn?“

„Ich meine natürlich Martin.

Ach, ich bin etwas verwirrt… Ich denke oft an die Zeit, als wir beide zusammen waren, Diana. Wir beide hatten nicht all diese…“

„Siiilvia“, raunte Diana mahnend und zog ihre Finger unter Silvias Hand weg, „das ist Jahre her. “

„Ich weiss… schon so lange… Entschuldige Diana, ich bin wirklich etwas durcheinander im Moment… Du glaubst gar nicht, die letzten zwei Wochen ist mir, als hätte ich täglich meinen Eisprung…“

„So schlimm?“

„… und Martin hat ausgerechnet jetzt Probleme mit seinem Kleinen.

„Ich verstehe dich, Silvia. Auch ich… obschon ich jeden Tag mit Patrick zusammen bin, habe ich danach das Gefühl, etwas fehlt mir. Ich denke dann an die Zeit mit dir zurück… aber trotzdem, lassen wir’s… Komm, wir zahlen. “

Diana zückte ihre Geldbörse und schlug ihrer Freundin vor:

„Weisst du was? Martin und du, ihr beide schaut nächsten Samstag bei mir vorbei. Patrick ist weg und wir machen uns einen gemütlichen Abend.

Viel besser, als wenn ihr zwei zu Hause herumsitzt und an eurem Problem herumgrübelt. “

„Du hast recht, Diana, du bist wirklich eine gute Freundin“, seufzte Silvia und klaubte ihr Portemonnaie aus der Handtasche.

***

– Freitag, 23. November 2007 –

„Zahnbürste nicht vergessen“? grinste Silvia.

„Alles da, auch Rasierapparat, Flugticket und Laptop“, bemerkte Patrick zufrieden um sich schauend und ergriff sein Gepäck.

„Und du, Silvia? Kommst du hier in der Versicherung die zwei Wochen alleine zurecht?“

„Das sehe ich dann am Montag. Für heute mache ich auch Schluss, ich gehe etwas früher, weil Martin unseren Wagen hat. Er fährt nach der Arbeit zu einem Kollegen. Ich nehme die U-Bahn. “

„Du bist zu Fuss? Ich fahre dich nach Hause, sonst musst du die ganze Stadt durchqueren.

„Nicht doch, Patrick, du bist jetzt im Flugstress, und mir macht es nichts aus…“

„… Auf dem Weg zum Flughafen fahre ich ja bei euch vorbei, im übrigen bin ich eine Stunde zu früh. Komm Silvia, lass dich nach Hause chauffieren. “

„Also gut, aber ich möchte nicht schuld sein, wenn du deine Maschine verpasst. “

Beide verliessen das Büro und fuhren mit dem Lift in die Tiefgarage.

Stumm schritten sie zu Patricks Wagen und stiegen ein. Er steckte den Zündschlüssel ins Schloss und blickte nachdenklich aufs Steuerrad. Als Patrick immer noch nichts sagte, bemerkte Silvia:

„Vielleicht besser so, dass du für zwei Wochen weg bist. “

„Habe ich auch gedacht“, antwortete er und blickte zu ihr hinüber.

„Wir brauchen Zeit zum Nachdenken, Patrick. “

„Ja, etwas Distanz wird uns nicht schaden, Silvia.

„Du hast recht, wenn wir uns zu nahe sind, werden wir uns nie…“

Weiter kam Silvia nicht. Patricks Gesicht war während ihrer Worte immer näher gekommen. Bereits wusste sie nicht mehr, was sie hatte sagen wollen und schlang ihre Lippen um seinen Mund. Sie fühlte Patricks Hand zwischen ihren Beinen. Da ertönte draussen die Glocke des Aufzugs. Erschrocken presste Silvia ihre Knie zusammen und sagte hastig:

„Schnell, fahr!“

„Lass mich los“! ächzte Patrick und versuchte seine Hand zwischen Silvias Beinen zu befreien.

Erst jetzt bemerkte sie, dass sie mit ihren Schenkeln Patricks Handgelenk umklammert hatte, und löste den Druck. Er startete den Motor und fuhr aus der Garage. Den ganzen Weg bis zu Silvias Haus wechselten sie kein einziges Wort. Silvia stieg aus und wartete neben der Haustür, bis Patrick seinen Wagen geparkt hatte und neben ihr stand. Gemeinsam betraten sie den Flur. Silvia schloss die Tür mit dem Schlüssel ab, drehte sich zu Patrick und versank mit ihm in einem Kuss.

Ohne die Lippen voneinander zu lösen, rissen sie sich Kleidungsstück um Kleidungsstück vom Leib, bis sie atemlos auf die Knie sanken und sich keuchend anstarrten. Patrick griff um Silvias Rücken herum und öffnete den Verschluss ihres BH’s. Kaum hatte er ihn von ihrer Brust gezogen, senkte Silvia ihren Kopf zu seinem Ständer hinunter. Patrick beugte sich erneut über ihren Rücken, fühlte dabei Silvias Zunge an seiner Eichel, und fasste den Saum ihrer Strumpfhose, die er samt Höschen über ihre Pobacken schob.

Als Silvia die Strumpfhose in ihrer Pofalte spürte, richtete sie sich auf und kniete aufrecht vor Patrick hin, damit er ihr die Wäsche bis zu den Kniekehlen hinunterziehen konnte.

Silvia lehnte sich nach hinten und streckte Patrick ihre Beine entgegen. Er zupfte die Strumpfhosen über ihre Füsse. Silvia wollte die Füsse wieder auf dem Boden absetzen, doch das Schamdreieck zwischen ihren gespreizten Schenkeln zog Patrick magisch an. Er liess sich seitlich zu Boden sinken, schlüpfte mit dem Kopf unter einem von Silvias Beinen hindurch und legte ihn zwischen ihren Schenkeln auf den Teppich, dann liess er seine Zunge durch ihre Schamspalte gleiten.

Nach einer Weile versuchte Silvia atmend, Patricks Schwanz zu fassen, doch dieser war ausserhalb ihrer Reichweite. Sie stemmte sich auf die Knie und tappte sich mit den Vorderarmen über Patricks Körper, um zu seinem Ständer zu gelangen. Als sich Silvias Lippen um seine Eichel schlossen, hatte er ihr Becken über sich gezogen und tauchte sein Gesicht ihn ihren Schoss. Während Patricks Zunge in jeden Winkel ihrer Muschi vordrang, und Silvia an seinem Schwanz nuckelte, verloren sie beide jedes Gefühl für die Zeit.

Immer wenn Patrick Luft holte, ruhten seine Augen auf Silvias Muschi, spürte er ihre Lippen an seinem Ständer, musste er mit seiner Zunge wieder in ihr Lustloch fahren.

Silvias Stöhnen wurde immer lauter. Erst als sie aufschrie, und Patricks Zunge aus ihrer Lustgrotte gedrängt wurde, fühlte auch er, wie er es nicht mehr lange aushalten würde. Eilig kroch er unter Silvia hervor. Sie hielt sich wimmernd am Schirmständer fest und streckte ihm ihren Po entgegen.

Patrick kniete sich hinter Silvia, sein ganzer Körper zitterte. Fast gelang es ihm nicht… da endlich fuhr sein Ständer bis zum Anschlag in ihre Muschi. Wieder schwoll ihr Stöhnen an. Mit entschlossenen, heftigen Stössen brachte Patrick sie erneut zum Schreien, dann entlud er sich mit aller Macht in Silvia und sank über ihr zusammen.

Als die zwei ihre Augen wieder öffneten, lagen sie unter Kleidungsstücken und Schirmen. Betreten lösten sie sich voneinander.

Silvia nahm ihre Kleider vom Boden und verschwand in der Wohnung, während Patrick im Flur in seinen zerknitterten Anzug stieg. Als er sich im Garderobenspiegel betrachtete, stand Silvia im Bademantel wieder neben ihm und beobachtete ihn, wie er seine Krawatte band. Sie öffnete ihm stumm die Tür. Beim Hinausgehen streiften sich ihre Lippen. Silvia sagte tonlos:

„Guten Flug. “

***

– Samstag, 24. November 2007 –

„Ach Martin, eigentlich sind wir nicht zu Diana gekommen, um Fussball zu schauen, sondern um zusammen zu plaudern“, seufzte Silvia.

„Die letzte Halbzeit ist gleich vorbei. Du erlaubst doch, Diana“? fragte Martin wie ein kleiner Schuljunge, „dass ich mir die zehn Minuten noch anschaue?“

„Klar, Martin… Lass ihn, Silvia, wir tanzen ein bisschen, bis Martin wieder unter uns ist. “

Diana machte sich an der Musikanlage zu schaffen und legte eine Musik-CD in den Spieler.

„Ich stelle den Fernseher etwas leiser“, sagte Patrick beflissen und ergriff die Fernbedienung.

Silvia erhob sich seufzend aus ihrem Sessel und ging zu Diana, mit der sie sich im Kreis zu drehen begann.

„Kannst du verstehen“? fragte Silvia ihre Freundin, „warum Männer vom Fussball so besessen sind?“

„Fast so wie wir Frauen von Schuhen“, kicherte Diana.

„Das ist aber nicht das Gleiche“, wehrte sich Silvia, „die Schuhe tragen wir ja schliesslich für unsere Männer. “

„Ja, mein Patrick merkt sofort, wenn ich ein neues Paar Schuhe habe.

„Ist mir im Büro auch schon aufgefallen“, stellte Silvia fest, „Patrick macht jedesmal eine Bemerkung, wenn ich andere Schuhe trage. “

„Hoffentlich beguckt sich Patrick in New York nicht zu viele fremde Schuhe“, seufzte Diana.

„Deine Sorgen möchte ich haben, Diana, ich wünsche mir bei meinem Martin im Moment gerade das Gegenteil. “

„… dass er sich andere Damenschuhe ansieht?“

„Ja.

„Hast du denn nicht Angst, dass er sich dabei nicht nur bloss die Schuhe anguckt“? wunderte sich Diana.

„Klingt komisch, Diana, ich weiss, aber… die ganze letzte Woche über war Martin nicht gut drauf…“

„Du meinst, die Nacht über, im Bett?“

„Ja. Ich hab’s dir ja schon vergangenen Mittwoch gesagt. Ich wünsche mir so sehr, dass Martin wieder der Alte ist.

„Du vermisst so einiges diese Tage, nicht wahr, Silvia?“

„Wenn du wüsstest… Dabei ist mir in den Sinn gekommen, dass Martin letzten Samstag, hier bei euch, als ich mit Patrick aus dem Keller gekommen bin…“

„Du meinst, dass du gesehen hast, dass wir uns küssen? Bist du mir deswegen böse, Silvia?“

„Nein Diana, bin ich nicht… jetzt erst recht nicht, im Gegenteil… Du hast ihn mir danach zum Tanzen übergeben.

„Ja?“

„Als ich mich an Martin geschmiegt habe, habe ich gefühlt…“

„… hast du’s bemerkt?“

„Und wie!“

„Ist was, Silvia“? rief Martin vor dem Fernseher und drehte seinen Kopf zu den beiden tanzenden Frauen.

„Nein nein, schau nur weiter“, antwortete Silvia. Sie brachte ihren Kopf wieder an Dianas Ohr und raunte:

„Einen Ständer hatte er, mein Martin.

„Ihr wart so lange weg, Silvia, beim Motorrad unten“, versuchte sich Diana zu rechtfertigen, „vielleicht übertrieben wir es etwas mit dem Küssen. “

„Hattest du nicht, Diana, ich freute mich schon riesig auf die Nacht, nur…“

„Ja?“

„Eine Stunde später war an Martin wieder alles weg… und ist bis heute weggeblieben. “

„Das kann man sich gar nicht erklären, Silvia, dass Martin einfach so von einem Moment zum andern…“

„Ich kann es mir schon erklären“, sagte Silvia mit geheimnisvollem Lächeln, „es hat nicht mit ‚einem Moment zum andern‘ zu tun, sondern mit ‚einer Frau zur andern‘.

„Denkst du?“

„Es wäre so schön, Diana, wenn ich heute mit Martin nach Hause fahren könnte und er mich…“

„Du meinst doch nicht etwa, dass ich…“

„Nur ein bisschen, Diana“, flehte Silvia, „du bist meine Freundin, ich glaube, ich brauche jetzt deine Hilfe… und Martin braucht sie auch. “

„Und wie stellst du dir das vor?“

„Letzten Samstag ist dir das doch auch ganz leicht gefallen… Tu’s einfach nochmals.

„Aber…“, protestierte Diana, doch Silvia legte den Zeigfinger auf ihre Lippen. Am Gebrüll vom Fernseher her war anzuhören, dass der Fussballmatch zu Ende war. Silvia nahm Diana am Arm und ging zur Fernsehcouch.

„So, mein Lieber, Platzwechsel. Jetzt kümmerst du dich ein bisschen um Diana und lässt mich die Nachrichten gucken. Ich möchte wissen, ob sie schon etwas über den Versicherungsskandal in den USA bringen. “

„Du meinst, wegen dem Patrick so dringend nach New York fliegen musste“? fragte Diana, als Martin mit ihr davontanzte.

„Ja…. Ah, sie bringen es in den Titelschlagzeilen. Kann ich etwas lauter stellen?“

„Geh doch ins Gästezimmer, da hat’s auch einen Fernseher, dort stört dich die Musik nicht. “

Schon war Silvia auf der Treppe nach oben verschwunden. Diana erklärte Martin:

„Patrick muss dort nämlich zu retten versuchen, was noch zu retten ist. “

„Ja, Silvia hat mir davon erzählt“, antwortete er und tanzte mit ihr weiter.

Nach einer Pause:

„Heute duftest du wieder nach Vanille, Diana, wie letzten Samstag. “

„Diesmal ist es aber keine Vanillecreme“, kicherte sie, „das ist mein Parfum. Gefällt es dir?“

Martin antwortete nicht, sondern suchte mit seiner Nase die Stelle, auf die sie das Parfum aufgetragen hatte.

„Hier“, sagte er bestimmt, als er die Nase zwischen Nacken und Schulter in ihre Haut stupste.

Diana erschauderte. Martin sah, wie sich ihr Arm mit Gänsehaut überzog. Er liess seinen Kopf an Dianas Seite und drehte mit ihr seine Runden. Erst, als Martin Dianas Lippen auf seinen Wangen spürte, blieb er stehen. Sie sagte nichts, blickte ihn nur mit ihren leuchtenden Augen an. Auf der Suche nach einer Antwort blieben seine Lippen an den ihren hängen, und ehe er sich versah, spürte er Dianas Zunge, die um Einlass bat.

Die Musik spielte ohne sie weiter.

Die beiden standen mitten im Zimmer, schmiegten ihre Körper aneinander und erforschten sich mit der Zunge gegenseitig den Mund. Martin legte seine Hand auf Dianas Bluse und bemerkte, dass sie darunter keinen BH trug, dass ihre Nippel hart waren wie Nüsse. Als er durch den Stoff hindurch ihre Brustspitze drückte, stöhnte sie leise in sein Ohr. Gerade wollte er seine Hand unter ihre Bluse schieben, als vom oberen Stock her das Geräusch der Toilettenspülung zu vernehmen war.

Schnell lösten sie sich voneinander und tanzten in gehörigem Abstand zueinander weiter. Silvia kam gähnend die Treppe herunter und fragte:

„Fahren wir, Martin? Ich bin müde nach dieser Woche… Den Fernseher oben habe ich wieder ausgeschaltet, Diana… Nächstes Wochenende bist du bei uns. “

„Gerne, wenn ich darf? Patrick wird dann immer noch in New York sein. “

Martin half Silvia in den Mantel. Sie verabschiedeten sich von Diana und machten sich auf den Heimweg.

***

„Warte, lass mich nur machen“, flüsterte Silvia in Martins Ohr und verschwand aus seinem Gesichtsfeld. Martin lag auf dem Rücken und spürte Silvias Küsse, die seinen Bauch bedeckten. Bald küsste sich Silvia seinem Pimmelchen hoch. Martin fühlte eine zunehmende Erektion. Als Silvias Zunge über seine Eichel strich, reckte sich sein Ständer zu voller Länge. Ihre Lippen verweilten an seinen Eiern, knabberten an seinem Schaft, während Silvia ihre kleine Faust in seinen Schritt drückte.

Silvia entdeckte erste Tröpfchen an Martins Eichel und jubelte innerlich. Vorsichtig hockte sie sich über seine Hüfte, blickte liebevoll in seine Augen und packte seinen Ständer, um ihn an ihre Schamlippen zu setzen. Kaum spürte sie seine Eichel an ihrer Muschi, liess sie sich enttäuscht zurücksinken. Martins Ständer hatte sich in Sekunden zurückgebildet.

„Dein Kleiner ist heute wirklich klein“, seufzte Silvia, legte sich neben Martin und kraulte ihn in den Haaren.

„Ich weiss auch nicht“, beklagte er sich, „noch bei Diana habe ich mich so gefreut darauf. “

„Ja, ich hab’s gesehen“, schmunzelte sie, „dein Kleiner kam dort ganz gross raus. “

„Ich kann’s mir nicht erklären, Silvia, es ist so etwas wie eine Barriere in meinem Kopf. “

„Ich habe aber keine Barriere in deinem Kopf bemerkt, als du mit Diana getanzt hast, ich habe nur den Schlagbaum in deiner Hose gesehen, und der ragte weit nach oben.

„Ach Silvia, mir ist das peinlich. Dianas Parfum riecht nach Vanille, das ist unwiderstehlich. “

„Ich hab’s auch gerochen, ist wirklich betörend… Ihr habt wohl sehr eng getanzt, als ich oben gewesen bin. “

„Du mit ihr aber auch. Während des Fussballspiels habe ich geglaubt, ihr beide würdet noch ineinander schlüpfen. “

„So so, und ich habe geglaubt, du schaust Fussball… Wie auch immer, Martin, irgendetwas müssen wir tun.

Ich sehe ja, dass es dich quält. Auch ich wünsche mir nichts sehnlicher als deinen strammen Max in mir. “

„Vielleicht geht’s morgen besser, Silvia, lass uns jetzt schlafen. “

***

– Freitag, 30. November 2007 –

„Ach du bist es, Silvia!… Wir haben doch vereinbart, dass ich euch morgen Abend besuche. “

Diana umarmte ihre Freundin zur Begrüssung und hiess sie eintreten.

„Ich weiss, Diana, und es ist schon Abend“, entschuldigte sich Silvia, die ihren Mantel auszog, „aber ich bin auch allein. Martin ist weg bis morgen, und mir fällt die Decke auf den Kopf. “

„Ich habe gerade Tee gemacht, nimmst du auch eine Tasse?“

„Gerne“, antwortete Silvia und nahm auf der Couch Platz, während Diana in der Küche verschwand.

„Wo ist Martin“? rief Diana aus der Küche.

„Sie haben dieses Wochenende ihren Modellbau-Treff. “

„Klebt Martin immer noch diese Plastikautos zusammen?“

„Ja, wir haben fast keinen Platz mehr im Keller. “

„Modelle sind wenigstens klein“, seufzte Silvia, „das Material für Patricks Harley beginnt auch ganz schön zu überborden in unserem Keller. “

Diana kam ins Zimmer, stellte eine Tasse vor Silvia und füllte sie mit Tee.

„Zucker?“

„Nein danke, mir ist nicht so nach Süssem, die letzten Tage. “

Diana setzte sich neben sie und fragte:

„Kummer?“

„Du weisst schon, ich hab’s dir ja letzte Woche erzählt“, schniefte Silvia.
„Du meinst, nach zwei Wochen läuft’s immer noch nicht rund mit Martin und dir?“

„Nein. “

„Aber letzten Samstag schien mir, dass Martin…“

„… Das ist es ja gerade“, murmelte Silvia.

Tränen begannen über ihre Wangen zu laufen. Diana zog Silvias Kopf an ihre Schulter und strich mit der Hand über ihre Haare, bis sie sich etwas beruhigt hatte, dann bemerkte sie:

„Letzten Samstag war Martin wirklich in Stimmung. “

„Ich weiss“, antwortete Silvia verschnupft und suchte in ihrer Handtasche nach einem Taschentuch.

„Vielleicht bin ich an allem schuld, Diana, entschuldige. “

„Für was soll ich dir verzeihen, Silvia? Viel eher sollte ich das tun, schliesslich bin ich letztes Wochenende Martin sehr nahe gekommen.

Silvia schüttelte den Kopf.

„Ach, ich weiss nicht, in mir ist momentan alles drunter und drüber. Ich weiss nur, dass sich Martin in deiner Nähe sehr munter fühlt. Fast hätte es geklappt, letzten Samstag, nur war der Nachhauseweg zu lang. Als wir dann auf dem Bett…“

„Du meinst“, bemerkte Diana lächelnd, „ihr beide hättet vor einer Woche gleich nach oben ins Gästezimmer gehen sollen statt zu euch nach Hause?…“

„Vielleicht, Diana, wir könnten es ja noch einmal ausprobieren… vielleicht morgen.

Diana blickte nachdenklich in ihre Teetasse.

„Weisst du, was du von mir verlangst, Silvia? Ich soll deinen Martin in Fahrt bringen und dann hier unten warten, bis ihr beide oben…“

„Du bist meine einzige Hoffnung, Diana, ich weiss nicht mehr was machen. Du magst doch Martin auch. “

„Ja, sehr. Ich bin genau so gern mit ihm zusammen wie mit dir.

Aber bitte verstehe, ich bin seit einer Woche allein und werde es noch eine weitere Woche bleiben… und genau zu diesem Zeitpunkt ein Pärchen beherbergen, das in meinem Gästezimmer… Das kannst du doch nicht von mir verlangen. “

Silvia umfasste mit beiden Händen Dianas Wangen und beschwörte sie:

„Es ist wichtig für mich, Diana. Ich bin in einer schwierigen Lage. Du kannst Martin und mir da raushelfen. Ich spüre, dass es dir leicht fallen würde, du magst Martin.

„Ich weiss aber nicht, was Patrick darüber denken würde, wenn ich ohne sein Wissen…“

„Ich mag dich, Diana“, beschwichtigte Silvia ihre Freundin, „ich habe nie aufgehört, dich zu…“

„Auch davon weiss Patrick nichts“, sorgte sich Diana, „und dein Martin auch nicht. Ich glaube nicht, dass…“

Silvia hatte Dianas Kopf immer näher zu sich gezogen, bis sie mit ihren Lippen Dianas Worte verstummen liess.

Als sie sich vom Kuss löste, flüsterte sie:

„Ich habe dich nie vergessen können, Diana. “

„Ich dich auch nicht, Silvia… Komm mit nach oben. “

„Ins Gästezimmer?“

„Nein, aufs grosse Bett. “

– Fortsetzung folgt –

[4. 0].

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