Das echte Mittelalter
Veröffentlicht am 20.07.2025 in der Kategorie AllgemeinGeschätzte Lesezeit: 40 Minuten, 56 Sekunden
Marie, gern wurde sie auch Mariechen genannt. Sie wirkte noch sehr jung, obwohl sie schon im heiratsfähigen Alter war. Das niemand sie haben wollte lag daran, dass ihr Vater sich die Aussteuer nicht leisten konnte und so blieb ihr nichts anderes übrig als mit ihren Geschwistern und ihrem Vater den Waldhof zu bewirtschaften.
Aber am frühen Morgen, in der Zeit noch bevor die Tiere erwachten. Das war ihre Zeit. Wenige Stunden nur, für sich allein.
Ihre Zeit für sich im Wald.
Die Natur gab ihr alles, alles was sie zum überleben brauchte. Es gab keine Pflanze, die sie nicht kannte. Als ihre Mutter noch lebte brachte sie ihr alles bei, was sie über die Natur wissen musste
Der schrecklichste Tag in ihrem Leben. Der Tag an dem diese Frau starb. Sie war noch recht jung, nur wenige Jahre älter als Mariechen heute.
Ihre Mutter hatte bis zu ihrem Tod 18 Kinder geboren. Die Fehlgeburten nicht mitgerechnet. Marie war die älteste.
Ihre Mutter war gerade dem Kindesalter entwachsen als sie mit Maries Vater verheiratet worden war. Von da an gebar sie ihm jedes Jahr ein Kind. Bei der Geburt des einzigen, gesunden Jungen starb ihre Mutter.
Schon in der zweiten Nacht nach dem Tod ihrer Mutter holte ihr Vater sie zu sich in das elterliche Bett.
Während ihr Vater, dass machte was auch immer er machen wollte, genoss Marie den Geruch ihrer Mutter, der immer noch in diesem Bett vorhanden war.
Mit den Jahren übernahm sie immer mehr die Rolle der Mutter. Nur bekam sie keine Kinder. Wahrscheinlich ein weiterer Grund warum ihr kein Ehemann ausgesucht wurde.
Seit diesen tagen stand sie als erste auf und genoss diese Stunden allein im Wald.
Sie aß was ihr die Natur bot oder badete einfach nur im Bach.
Sie war schon wieder auf dem Weg zum Hof und hatte schon fast den festen Weg erreicht als plötzlich an ihrem Arm gerissen wurde.
„Bleib stehen du Dieb“! Brüllte eine Stimme. Ein Mann, wie ein Jäger bewaffnet und gekleidet riss ihr fast den Arm heraus.
„Du hast gewildert“! Behauptete er.
Mariechen war so erschrocken und eingeschüchtert, dass sie nichts erwidern konnte. Sie stand einfach nur demütig da.
„Ich hab aber nichts, gnädiger Herr“. Stotterte sie.
„Und was ist das“? Er warf ihr ein Eichhörnchen vor die Füße.
„Ein Eichhörnchen“. Antwortete sie wahrheitsgemäß, aber mit einem Unterton der auch ein Schuldeingeständnis hätte sein können.
Sofort spürte sie die schallende Ohrfeige.
Warme Flüssigkeit rann ihr unter der Nase hervor.
„Du hast es getötet. Du hast gewildert. Darauf steht der Tod“. Behauptete er gehässig.
„Bitte, Herr lasst Gnade walten. Ich habe dieses Tier nicht auf dem gewissen“. Mit diesen flehenden Worten ließ sie sich auf die Knie sinken und den Kopf hängen.
Der Jäger war ein jähzorniger Mann. Er hatte schon früh ein Auge auf Mariechen geworfen.
Aber als er von ihrem Vater eine Absage bekam war er bis ins Mark beleidigt. Seit diesem Tag begann er Marie zu hassen. Nicht nur sie, sondern die ganze Familie.
Die Jahre danach hatte er hart gearbeitet um dort hin zu kommen wo er jetzt war. In den Wald hinter dem Waldhof, als Jäger. Viele Menschen hatte er bestochen. Andere einfach aus dem Weg geräumt und jetzt war sie dran.
Mit den Jahren hatte er Spaß dran gewonnen andere Menschen zu quälen, vor allem Frauen und Mädchen. Jetzt wollte er Marie. Die Gelegenheit würde nicht günstiger werden.
In der Ferne schien ein Gewitter auf zu ziehen. Ein tiefes rhythmisches Grollen war zu hören.
Unterwürfig kniete Marie jetzt vor ihm. Vollkommen ausgeliefert. Der Jäger liebte solche Situationen und er würde jede Minute auskosten.
Das Grollen in der Ferne wurde lauter.
Immer deutlicher wurde, dass es kein Gewitter war. Es waren Pferdehufe, die immer näher kamen.
Der Jäger hatte sein Messer aus dem Bund gezogen. Hielt es ihr vor die Kehle. Mit seiner freien Hand befreite er seinen Schwanz und stopfte ihm dem Mädchen vor ihm in den Mund.
Sie sollte sich zuerst sicher fühlen, während er sich nur sein Glied verwöhnen ließ. In seiner Fantasie, aber stieß er ihr seinen Prügel schon tief und gnadenlos in den Rachen.
Gleichzeitig wollte er dann sein Messer durch ihre schöne Kehle schieben um sich dann daran ergötzen zu können wie sich sein Sperma mit ihrem Blut, das spritzend aus ihr herausströmen würde, vermischte.
Zu diesem freudigen Ereignis kam es aber nicht. Der Kopf des Jägers flog stattdessen durch die Luft und landete neben Mariechen auf dem Waldboden. Eine Runde drehte er sich noch, dann schauten die toten Augen des Jägers verständnislos in die von Marie.
Ihr Mund war zu einem stummen Schrei aufgerissen. So entfleuchte ihr das Glied des Jägers, dass sich gerade zum letzten Mal entladen hatte.
Wie an einer Leine gezogen drehte sie ihren Kopf zur der Seite, zu der ein Blut verschmiertes Breitschwert, in einer Leder beschuhten Hand hing.
Das vor ihr der Korpus des Jägers, Blut spritzend auf den Waldboden sackte, nahm sie kaum war.
Das sie den Saft des toten Jägers ebenfalls schluckte bemerkte sie kaum.
Das riesige Pferd, auf dem der Edelmann saß, der den Jäger erschlagen hatte schnaubte wild.
Panisch starrte sie zwischen dem Reiter und dem Jäger, auf dem Waldboden hin und her.
Marie sah sich auch schon ohne Kopf da liegen.
Aus ihrer Starre löste sie sich erst als die Tiefe Stimme sie ansprach.
„Wer bist du“? Dröhnte die Stimme auf dem Pferd.
„Mariechen vom Waldhof, Herr“! Gab sie mit zittriger Stimme von sich.
„Wer ist der da“? Fragte die Stimme wieder. Mariechen traute sich nicht aufzusehen.
„Er sagte er wäre der Jäger, Herr“! Ihre Stimme wurde etwas fester.
„Der hat eh nicht viel getaugt. Steh auf Mädchen“.
Befahl die Stimme. Mühsam erhob sie sich. Dem Mann, auf dem Pferd schien es aber nicht schnell genug zu gehen. Er schob sein Schwert zurück in die Scheide, beugte sich etwas zu dem Mädchen. Faste kurzer Hand die Tunika und riss sie auf sein Pferd.
Bäuchlings lag sie jetzt zwischen dem muskulösen Hals des Tieres und dem Sattel, auf dem der Reiter saß. Noch bevor sie zu dem Reiter aufsehen konnte war das kräftige Tier schon wieder im vollen Galopp.
Nach wenigen Minuten, des wilden Ritts kotzte sie sich die Seele aus dem Leib. Alle Beeren und Früchte, die sie im Wald gegessen hatte waren verloren.
Wenn es ihr nicht so schlecht gewesen wäre hätte sie Hunger gehabt, aber so.
Sie wurde schon fast bewusstlos als der Gaul dann doch stehen blieb. Langsam versuchte sie sich aufzurichten, rutschte dabei aber von dem hohen Schlachtross.
Ihre Beine hielten sie nicht und so landete sie mit ihrem Po auf dem Frisch umgegrabenen Acker ihres Vaters.
„Kennst du dieses Mädchen, alter“? Fragte die donnernde Stimme des Herren.
„Das ist mein Mariechen, Herr“. Buckelte ihr Vater.
„Du bist mit deinen Steuern im Verzug“! Sagte die Stimme des Herren mehr als sie es fragte.
„Ja Herr“. Noch tiefer verbeugte sich ihr Vater.
„Euer Verwalter hat mir Aufschub gewährt“. Der Vater lag schon fast im Dreck.
„Ich erlasse dir deine Schuld. Dafür bekomme ich das Mariechen“. Sofort war Marie wieder hell wach. Sie sollte ihm gehorchen, diesem Riesen.
„Ja Herr! Gerne Herr! Ein Maul weniger zu stopfen. Nehmt sie und macht mit ihr was euch beliebt. Ich werde sie eh nicht mehr verheiratet bekommen“. In dem Moment als er es gesagt hatte erkannte er seinen Fehler.
„Warum bekommst du sie nicht verheiratet“? Fragte der Herr argwöhnisch nach.
„Herr …“, stotterte der Vater. „Ich … Ich bitte Euch. Seht doch nur“. Mit der Hand deutete der Bauer über sein Feld. Mädchen verschiedenen Altersstufen waren bei der Arbeit. „Die Mitgift, Herr. Ich kann die Mitgift nicht aufbringen“.
Der Herzog, Bruno der Jüngere blickte auf seinem Pferd umher. So viele Mädchen, der Bauer tat ihm fast leid.
Er griff in sein Wams, holte ein paar Münzen hervor und warf sie dem Bauern vor die Füße.
„Damit kannst du wenigstens eine unterbringen. Die Marie kommt aber mit mir“.
Der Herzog streckte nur seinen Arm aus, der durch seine Kleidung und die festen Lederhandschuh noch dicker wirkten als sie in Wirklichkeit sein konnten.
Mariechen hatte Angst, nicht vor dem was auf sie zukommen könnte, sondern vor dem schaukelnden Ungetüm, auf das sie wieder steigen sollte.
Bruno der jüngere, er war nicht wirklich jung. Er war mindestens so alt wie ihr Vater. Bei diesen Bezeichnungen ging es, in diesem Fall eher darum, dass sein Vater ebenfalls Bruno hieß und mit seinem greisenhaften Alter eben der Ältere war.
Dieser Bruno der jüngere, also war ein, für diese Zeit, sehr angenehmer Zeitgenosse.
Natürlich war es für ihn kein Problem irgendwelchen Menschen den Kopf abzuschlagen und dabei noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen zu empfinden.
Dennoch konnte er sich mit Fug und Recht als guten Menschen bezeichnen lassen. Er akzeptierte auch Untergebene, ja sogar Leibeigene wie Mariechen jetzt eine war, als Mensch und nicht als Fleisch, dass ausgebeutet werden konnte, wie es dem Herren gefiel. Natürlich forderte er sein Recht ein und bestrafte auch wenn es von Nöten war, aber wenn er Angst spürte, wie jetzt bei der kleinen und er sie nehmen konnte tat er es. Zumindest versuchte er es.
„Sitzend auf einem Schlachtross ist wesentlich angenehmer, als darauf zu liegen. Jetzt komm“. Der erste Satz war sehr beruhigend. In späteren Jahrhunderten würde man den Tonfall als hypnotisch bezeichnen. Die letzten beiden Worte ließen keine Wiederworte zu.
Mariechen bewegte sich auf das große Tier zu und reichte dem Mann darauf ihre Hand. Mit einem kräftigen Ruck flog das Mädchen durch die Luft und landete, fast sanft auf dem Rücken des Tieres.
Allerdings verkehrt herum. Sie sah dem Mann direkt in die Augen und senkte ihren Blick sofort unsicher.
„Du sitzt falsch“. Bemerkte er mit einem Schmunzeln. Etwas umständlich begann sie sich umzudrehen. Der Herzog hielt sie auf. Fast panisch schaute sie ihn an. Ein Griff in sein Beinkleid und sein mächtiger Schwanz lag frei.
„Der ist aber …“, stotterte sie.
„Kleiner wird er derzeit nicht“.
Unterbrach er sie.
Mariechen wusste genau was von ihr erwartet wurde. Aufgrund ihrer Beistellung war ihr Leinensack, den sie trug sowieso schon bis zur Hüfte hochgerutscht.
Nacktheit war in dieser Zeit noch kein Tabu, dass kam erst später. Die prüden Zeiten kamen erst noch, sie wurden stärker je stärker die Kirche wurde und das zieht sich bis heute durch.
Mariechen wollte es versuchen.
Er war jetzt ihr Herr. Er dürfte sie ungestraft umbringen und so war diese Pfählung nur eine kleine Gegenleistung für die gönnerhafte Art ihrem Vater die Steuerschuld zu erlassen.
Vorsichtig zog sie den dicken Prügel zu sich und stülpte ihre zarte Spalte darüber.
Mit leicht Schmerz verzerrtem Gesicht drängte sie sich ihm entgegen. Marie versuchte so viel in sich aufzunehmen wie möglich. Das ihr Vater und ihre jüngeren Geschwister direkt daneben standen und bei diesem sexuellen Akt zusahen störte niemanden.
Alle hatten so etwas schon in den verschiedensten Varianten erlebt. Daher waren bald alle wieder bei der Arbeit.
Bruno der Jüngere gab seinem Pferd das Zeichen sich in Bewegung zu setzten. Bei diesem Geschaukel schaffte er dann noch einmal einige Zentimeter.
Wirklich Schmerzen hatte Marie nicht, hatte sie noch nie gehabt, es war einfach nur unangenehm voll in ihr.
Sie lehnte sich an den Riesen, um eine halbwegs gemütliche Sitzposition zu haben.
Der Ritter, an den sie sich jetzt lehnte roch so ganz anders. Irgendwie entfernt nach gebratenem, Schweiß, etwas ranzigem Fett und Leder.
Leder roch sie besonders gerne. Auf dem Hof ihres Vaters war es ein seltenes Gut. Nur als stabiles Zuggeschirr für die Ochsen fand es Verwendung. Kleidung aus Leder war unerschwinglich.
Das ein herzogliches Zepter gerade in ihr steckte, war eigentlich nur nebensächlich.
Freude, wie so viele andere hatte sie noch nie gespürt. Auch nicht bei ihrem Vater, bei dem sie lag seit ihre Mutter verstorben war. Auch wenn ihr alter Herr bei weitem nicht so ein Gemächt aufweisen konnte, wie das welches gerade in ihr steckte. So war es doch immer nur ein ausgefülltes Gefühl, nie mehr.
Das Japsen und Stöhnen, der Männer, die sich dann irgendwann in ihr ergossen, sich dann von ihr rollten, konnte sie nicht nachvollziehen.
Ebenso wenig verstand sie etwas von den Schmerzen, die einige Frauen schilderten, vor allem wenn sie das erste Mal mit einem Mann zusammen lagen.
Mariechen hatte es nie gestört. Genauso wenig wie jetzt.
Das Unangenehmste war, neben der Fülle in ihr, derzeit die Reiterei. Immer wieder fühlte sie sich wie aufgespießt.
„Bei Gott. Eine engere Futt dürftest du nicht haben“.
Stöhnte der gnädige Herr, als er seine Ladung zum ersten Mal in ihr verteilte und durch dieses noch etwas tiefer glitt.
Erschwerend kam hinzu, dass das Ross in einen leichten Galopp verfiel. Mariechen fühlte sich immer wohler, je länger der Ritt dauerte. Um das Gemächt bei Laune zu halten musste sie nichts weiter tun als den Bewegungen des Pferdes folge zu leisten und sich an dem muskulösen Mann fest zu halten.
Da sie nichts anderes zu beachten hatte spielte sie gedanklich ihre jetzige Situation durch.
Leibeigene zu sein war schlecht. Leibeigene des Herzogs, hingegen recht gut. Was auf sie zukam wusste sie nicht. Besser als vom Messer eines Jägers erdolcht zu werden, alle Male.
Mariechen hätte gern bei ihrem neuen Herren nachgefragt, der war aber gerade damit beschäftigt eine weitere Ladung Flüssigkeit in ihr zu hinterlassen.. Also beließ sie es bei ihren Gedanken.
Je weiter sie ritten, desto unangenehmer wurde der Geruch, der sie umgab.
Der Gaul verlangsamte sein Tempo. Immer mehr Menschen zeigten sich am Wegesrand. Der Weg selbst wurde immer besser.
Immer wieder kamen sie besser befestigten Gehöften vorbei. An einigen standen meist ärmlich gekleidete Menschen, die sich tief vor dem Pferd verbeugten, das an ihnen vorbei schritt.
Maries Nase wurde immer mehr auf die Probe gestellt.
Die Häuser am Rand wurden immer fester und schienen sicherer gebaut zu sein.
Ab und an wagte sie es ihren Kopf zu drehen um weiter nach vorn sehen zu können.
In einiger Entfernung konnte sie eine gewaltige Mauer erkennen. Gehört hatte sie schon von der Burg, gesehen hatte sie diese aber noch nie. Selbst dieser kurze Blick beeindruckte.
Ohne anhalten zu müssen glitten sie irgendwann an der grauen Wand, aus Steinen vorbei.
Ihr verschlug es fast den Atem als sie das Tor hinter sich gelassen hatten.
Unrat und Dreck waren überall zu gegen. In Lumpen gehüllte Gestalten bemühten sich die Hinterlassenschaften, am Wegesrand zu beseitigen. Sie kamen ihrer Arbeit aber nicht hinterher. Die extremste Geruchsquelle schien aber von weit oben zu kommen.
Über einer bestimmten Stelle kreisten Krähen um eine der Türme, an der ein vergitterter Kasten zu hängen schien.
Aus ihm heraus tropften immer wieder undefinierbare zähe Massen, die auf den staubigen Boden auftrafen und dort kleine Krater hinterließen. Diese Klumpen mussten die Ursachen des bestialischen Gestankes sein, aber niemand sah sich genötigt diesen Dreck zu entsorgen.
Der Herzog schien die Belästigung seiner Nase gar nicht wahr zu nehmen.
Obwohl es recht steil Bergan ging schien das Pferd kaum Mühe zu haben, die Steigung zu nehmen.
Der junge Herr Bruno, hingegen schnaufte und stöhnte geistesabwesend.
„Kann ich euch helfen Herr“? Fragte Mariechen mit ihrer zuckersüßen Stimme, hilfsbereit. Als das herzogliche Zepter erneut in ihr explodierte wurde ihr klar, dass sie schon geholfen hatte.
Sie war so beeindruckt von der neuen Umgebung, dass sie den Störenfried in ihr, gar nicht mehr wahr genommen hatte
Das schwarze, riesige Pferd blieb stehen.
Ein Mann trat neben das Tier und verbeugte sich tief, ohne ein Wort zu sagen.
Nur wenig Zeit verging bis sich Bruno, der Jüngere von seinem letzten Orgasmus erholte.
Als wäre sie eine Feder hob der Herr, Mariechen von seinem erschlafften Gemächt und beugte sich mit ihr herunter um sie auf den Boden zu stellen.
Jetzt erst konnte sie den Mann, der sie begrüßt hatte richtig erkennen.
Er war alt. Aus Maries Sicht steinalt. Haare, auf dem kahlen Kopf fanden sich kaum noch. Die, die noch da waren glänzten weiß in der morgendlichen Sonne.
„Ich habe dir ein Geschenk mitgebracht, Diethelm. Darf ich dir vorstellen, Mariechen vom Waldhof, deine künftige Ehefrau“. Bei diesen Worten packte der Herzog seinen erschlafften Fleischberg wieder in sein Beinkleid.
Der alte Diethelm besah sich den jungen Hüpfer vor ihm genauer.
Sie war sauber, sauberer zumindest als alle anderen Weibsbilder, die er sonst kannte. Das die männliche Flüssigkeit, seines Herren aus ihr heraus, auf den Boden der Burg tropfte störte ihn nicht sonderlich. Es war schließlich der Samen des Herzogs, seines hoch geschätzten Herren.
Bruno landete mit einem gekonnten Satz neben ihnen. Wie selbstverständlich nahm der alte Mann die Zügel des großen Pferdes.
„Du bekommst einen guten Mann, meinen besten.
Das Pferdchen mit dem er nicht umgehen kann, gibt es nicht“. Lachte der Gnädige Herr Bruno. „Mein guter Diethelm hat Ohren wie ein Luchs, aber er wird nie ein Wort sagen. Warum er diese Gottesstrafe mit auf seinen Lebensweg bekommen hat weiß niemand“. Zur Überraschung der beiden Männer schien Marie keineswegs geschockt. Weder vom Alter ihres künftigen Gatten noch von der Tatsache, dass er nicht sprechen konnte.
Im Gegenteil, sie war recht freudig überrascht, in ihrem hohen Alter noch einen Mann abzubekommen und dann auch noch einen so hoch angesehenen.
Eigentlich hatte sie die Hoffnung auf eine Vermählung schon gänzlich aufgegeben.
Das ein Mensch nicht sprechen konnte störte sie nur wenig. Eine ihrer Schwestern war auch nicht in der Lage dazu.
Wenn sie ihr Zuhause richtig einschätzte, war sie diejenige, die ab diesem Abend die Schlafstätte mit ihrem Vater teilen würde. Der hatte schon lange ein Auge auf sie geworfen. Auch sie schien ihm nicht abgeneigt.
Vor allem würde sie, wahrscheinlich nicht vermählt werden können, mit dieser Gottesstrafe.
Obwohl Mariechen immer noch die Säfte ihres obersten Herren aus der Spalte rannen, lächelte sie ihren künftigen an.
„Ich denke mein lieber Stallmeister, du wirst bald deine erste Hochzeitsnacht erleben“.
Bruno, der Jüngere wusste wie jeder andere, dass Diethelm noch nie eine Frau hatte. Sein Herr vermutet, dass er zu gutmütig war um eine der Leibeigenen in sein Bett zu hohlen, obwohl es ihm niemand verwehrt hätte.
Freiwillig aber gab sich keine, auch noch so niedere Frau mit diesem gestraften ab. Kinder konnten sie auch anderswo bekommen.
Der Herzog hatte sich aber schon lange vorgenommen, seinem Diethelm eine Frau zu besorgen. Marie kam ihm da am heutigen Morgen, nach der langen Reise nur Recht. Das der Herzog seinem Stallmeister sein Leben verdankte hätte Bruno, der Jüngere nie zugegeben, aber insgeheim wusste er es.
„Noch heute wird eure Hochzeit sein“.
Bestimmte Bruno, der Jüngere. Marie schaute ihren künftigen Gatten an und sah, dass er scheinbar genauso überrascht schien wie sie selbst.
Eine junge Magd kam mit einem vollen Korb vorbei gelaufen.
„Du da“, donnerte der Herzog und deutete auf das Mädchen. Schuldbewusst zuckte diese zusammen, so dass sie fast ihren Korb fallen ließ.
„Weißt du wo der Bach im Wald ist“? Fragte das Mädchen.
Sie nickte nur.
„Zeig dieser Marie hier wo er ist. Sie soll sich säubern. Du wirst ihr zur Hand gehen bis sie Diethelms Frau ist“.
Neben der Angst, die die kleine in sich zu spüren schien, huschte auch ein Anflug von Abscheu über ihr Gesicht als sie Diethelm ansah.
„Ja wohl, Herr“! Marie bemerkte wie die Magd mit sich kämpfte. „Herr, darf ich erst noch den Korb in die Küche bringen“? Bruno nickte nur, wand sich ab und ging in das Innere der Burg.
Diethelm nahm das Ross und bewegte sich geschmeidig in Richtung Stall.
„Ich bin Therese“. Stellte sich das Mädchen vor, nachdem Marie sich wieder zu ihr gedreht hatte.
Die Magd war etwas jünger als sie, aber nicht sonderlich viel, schätzte Marie.
„Musst du wirklich den alten Stallmeister ehelichen“? Fragte sie schockiert.
„Natürlich. Warum denn nicht“? Bemerkte sie unbedarft.
„Er ist stumm. Er trägt eine Gottesstrafe mit sich. Man sagt sogar er würde sich mit Tieren paaren“. Die letzten Worte flüsterte Therese fast und bekreuzigte sich dabei.
„Der Diethelm sieht nicht so aus wie einer der sich Tiere aussucht“. Beharrte Marie fest. „Er schien mir eher jemand zu sein, der anderen nicht zur Last fallen will. Denkst du er merkt nicht wie andere Frauen ihn behandeln“? Therese zuckte mit den Schultern.
Schnellen Schrittes eilten beide Mädchen in Richtung Küche. Der Küchenmeister schien schon auf den Korb, mit den Gemüsen zu warten.
„Wo bleibst du nur Theres“. Überrascht stoppte er. „Ei welches hübsche Kind hast du da denn angeschleppt“? Fragte er und zog das Mariechen mit seinen Blicken aus.
„Dieses Kind, wie du sie nennst, ist Diethelms künftige. Der Gnädige Herr hat sie ihm ausgesucht“.
Dem Küchenmeister schienen sämtliche Gesichtszüge zu entgleisen.
„Dem Diethelm seine“? Sprach er entgeistert und schien es nicht fassen zu können. „Wie viele Lenze zählst du Mädchen“? Stockte er.
„Weiß nicht. So alt wie Therese, oder ein wenig älter“. Der Küchenmeister schien jetzt völlig aus der Fassung.
„Älter“? Fragte er schlicht schockiert
„Ich denke schon“. Marie blieb ganz ruhig. Sie war es gewohnt vor ungläubigen Mitmenschen ihr Alter offen zu legen.
„In meinem Geburtsjahr zogen wilde Horden durch die Gegend“. Erklärte Mariechen fest.
Der Küchenmeister riss die Augen auf.
„Dann musst du ja schon mindestens 22 Lenze zählen“?!
„Möglich“. Bestätigte Marie. Der dickliche Mann mit der hellen Kleidung schüttelte nur ungläubig den Kopf.
„Nun gut, wenn du den alten Stallmeister ehelichst bist du außerhalb meiner Reichweite. Dann muss die Therese halt weiter ihren Allerwertesten für mich hinhalten“.
Sagte der Mann etwas enttäuscht.
„Aber nicht jetzt“, entgegnete Therese. „Ich soll mit ihr zum Bach im Wald. Die Marie soll sich vor der Feier noch waschen“. Therese schien irgendwie erleichtert. Nahm Maries Hand und verschwand aus dem Kellergewölbe.
Schnur gerade über den Burghof und in den Wald, hinter den Steinmauern.
Schlagartig fühlte Marie sich heimisch. Je wohler Marie sich fühlte, desto unsicherer wurde Therese.
Sie mochte den Wald nicht. Den Küchenmeister, der sie von Anbeginn ihres Aufenthaltes in der herzoglichen Burg, regelmäßig bestieg, mochte sie nicht, aber den Wald mochte sie noch viel weniger.
Wenn sie es sich recht überlegte würde sie sogar ihre erste Nacht mit Bruno, dem Alten lieber noch einmal wiederholen als auch nur noch einmal allein in den Wald zu gehen. Jetzt, mit Mariechen war ihre Angst aber nicht mehr so groß.
Therese bewunderte die Leichtigkeit des neuen Mädchens, in der Burg.
Marie ging zu verschiedenen Sträuchern auf einer Lichtung. Füllte ihre Hand mit allerlei Grünzeug und stopfte sie in ihren Mund. An manchen Stellen wuchsen schon Pilze. Therese hätte nie gewusst welche sie davon hätte essen dürfen. Es hatte ihr nie jemand gezeigt.
Marie kannte den Weg zum Bach nicht, ließ sich aber einfach von Therese und ihrem eigenen Gehör leiten.
Das plätschern des Baches kam immer näher und Mariechens Bauch füllte sich mit immer mehr natürlichen Köstlichkeiten.
Woher weißt du das du die Sachen essen kannst? Fragte Therese verwundert.
„Von Mama“! Antwortete Marie mit voll gestopftem Mund.
Der Bach war breiter, als der den sie von Zuhause gewohnt war, aber genauso tief.
Mariechens Tunika, sie war über die Jahre schon ziemlich zerschlissen, aber immer noch das beste Stück in ihrem Besitz, flog im hohen Bogen in einen nahe gelegenen Strauch, und blieb dort hängen.
Mit einem Satz war sie im Bach, setzte sich auf ihren Po und genoss das eiskalte Nass, auf ihrem Körper.
Therese stand am Ufer und schüttelte nur ungläubig den Kopf. Dieses Mädchen, mit der knabenhaften Figur sollte älter sein als sie selbst? Hätte sie es nicht von einem anderen vernommen, so hätte sie es nicht geglaubt. Bis auf die ausladenden Hüften, die auch nur nackt so deutlich ins Auge vielen, erinnerte nichts an eine reife Frau.
Die Brüstchen wirkten eher wie kleine Äpfel, nicht wie schwere Euter, die so manche Frau durch die Gegend tragen musste.
Auch Thereses Brüste waren nicht sonderlich prall, aber doch um einiges größer als Maries.
„Komm herein, du ängstliches Huhn“. Rief Marie und bespritzte die junge, dunkelhaarige Schönheit, mit Wasser.
Therese quiekte wie ein kleines Mädchen, nun ja im Prinzip war sie eines.
Auch wenn sie schon fast zu alt war um noch verheiratet zu werden, aber was sollte Mariechen denn dann sagen.
Wenn der alte Koch recht hatte war sie schon über 20 und hätte schon längst Großmutter sein können. Natürlich war das übertrieben, da hätte die Natur schon einen großen Streich spielen müssen.
Marie sah zu wie Therese die dunkle Leinenschürze ablegte und das lange Kleid über den Kopf zog.
Zuerst mit spitzen Füßen, dann japsend mit dem ganzen Fuß. Marie erhob sich. Überall auf ihrem Körper zeigten sich die kleinen Hügelchen, die durch das kalte Wasser verursacht wurden. Auch oder erst recht ihre Brustwarzen standen steinhart hervor. Die kleinen Äpfelchen schienen jetzt noch fester.
Im Gegensatz dazu Therese, auch bei ihr zeigten sich diese hübschen Erhebungen auf der Haut, auch ihre Warzen standen steil ab, aber ihre Brüste hingen immer noch etwas.
Ihre Vorhöfe waren wesentlich größer als Maries und diese Tatsache faszinierte sie daher sehr.
Klappernd schlugen Thereses Zähne aufeinander, sie fror. Extrem warm wurde es ihr aber als Marie begann, mit Handwarmem Wasser, ihren Körper zu benetzen.
Marie fand dieses Mädchen sehr anziehend und begann langsam ihren Busen zu liebkosen. Immer näher drängte sie sich an den anderen Körper. Durch die, sie umgebende Kälte war der warme Körper eines anderen Menschen wie Feuer auf der eigenen Haut.
Marie spürte wie ihre eigene Hand sich auf Wanderschaft begab und Thereses Schamhaare unter ihren Fingern knisterte.
In dem Augenblick als Maries warme Finger den Lustknoten der Frau erreichte stöhnte sie unterdrückt auf und hielt sich an Marie fest.
Die künftige Stallmeistergattin hatte schon die ein oder andere Erfahrung im Umgang mit anderen Frauen gemacht und wusste genau was sie tat.
Beide Frauen sanken langsam nieder und kamen zum Teil auf der Uferböschung zu liegen, so dass nur ihre Füße und Unterschenkel noch durch das eiskalten Wasser umspült wurden.
Zärtlich verschlungen drückten sich ihre nackten Körper aneinander.
Nicht zu schnell, aber Zielsicher arbeitete Mariechen sich an Thereses Körper herab und gelangte bald an die Stelle, die sie bei anderen Frauen auch schon zu schätzen gelernt hatte. Sie mochte es die Oberhand in solchen Liebesspielen zu haben. Es brachte ihr mehr Spaß andere zu beglücken als selbst die Beglückte zu sein. Bei Männern hatte sie sowieso noch nie mehr als das beengende und bedrängende Gefühl des männlichen Phallus gespürt.
Ob bei ihrem Vater, einem anderen Herren, dem sie aufgrund fehlender Geldmittel oder anderer Tauschwaren, zu willen sein musste, oder auch bei Bruno, dem Jüngeren, von dem sie auch nur die unangenehme Ausgefülltheit gespürt hatte.
Da war ihr dieses Spiel schon wesentlich lieber. Therese ging es anscheinend nicht anders. Diese schwarzhaarige Schönheit, die bald als alte Jungfer behandelt werden würde, wobei Jungfer nicht stimmte, hielt Maries Kopf wie in einem Schraubstock eines Schmieds, an der Stelle fest die sie gerade Liebkost haben wollte.
Marie ließ ihre flinke Zunge, nach gut Dünken an den entsprechenden, empfindlichen Stellen vorbei gleiten und hatte dabei ein gutes Gespür für die Reaktion ihrer neuen Freundin.
Nach wenigen Minuten hielt es Therese nicht mehr aus. Sie entlud sich auf Maries Zunge. Marie hingegen, genoss jeden Zuck und jeden Ruck den sie unkontrolliert durch Thereses Körper spüren konnte.
Die künftige Stallmeistergattin spürte wie die Hände, auf ihren Hinterkopf so langsam an Kraft verloren.
Ein Pferde schnauben ließ beide Frauen hochschrecken. Therese schrie einmal kurz auf als sie den Reiter auf dem hohen Ross erblickte, sprang auf, raffte schnell ihre Kleider zusammen und rannte in Richtung Burg zurück.
Marie hingegen blieb ganz ruhig, erhob sich und ging auf den Reiter zu, der gerade abgesessen hatte.
Er war ihr Künftiger, Diethelm der Stallmeister. Marie bemerkte die Unsicherheit in seinem Blick als sie nackt, wie Gott sie geschaffen hatte, auf den alten Mann zuging.
Diethelm war es gewohnt, dass Frauen wenn sie ihn irgendwo sahen einen großen Bogen machten oder wie Therese, schreiend davon liefen. Das eine Frau ohne Angst direkt auf ihn zu ging und das vollkommen nackt war für Diethelm vollkommen neu.
Das Pferd schien die Frau wieder zu erkennen und senkte den Kopf als wolle er sie begrüßen. Langsam, aber nicht ängstlich begann sie dem Tier den Kopf zu kraulen.
An ihren künftigen Gatten gewandt fragte sie.
„Du weißt was man sich über dich erzählt“? Marie schaute ihm direkt in die Augen, in denen die Antwort geschrieben stand.
„Warum lässt du dir das gefallen“? Mariechen war es gewohnt mit Menschen umzugehen die nicht sprechen konnten. Ihre Schwester, die in der kommenden Nacht zum ersten Mal das Bett mit ihrem Vater teilen würde, konnte es auch nicht.
Sie konnte nicht einmal hören, aber von den Lippen lesen. Im Umgang mit ihrer Schwester hatte Marie sich eine klare und eindeutige Körpersprache angewöhnt. Genauso begleiteten ihre Worte meist eine einfache Zeichensprache, die ihre Schwester übernommen hatte und mit der sich beide hervorragend verständigen konnten.
Auch der Stallmeister schien sich einer ähnlichen Ausdrucksweise zu bedienen. Marie schien so sein wortloses Gerede verstehen zu können.
In diesem Fall verstand sie, dass es ihrem Künftigen scheinbar egal war was andere über ihn dachten.
„Mir ist es aber nicht egal. Mein Gatte soll respektiert werden. Ich werde mein bestes tun das sich dieses ändert“.
Vorsichtig machte sie einen Schritt auf den Mann zu, hob ihre Hand, die noch kurz zuvor den Pferdekopf gestreichelt hatte und fuhr ihm sanft durchs Gesicht und über die Wange.
Diethelm schloss die Augen und lehnte seinen Kopf gegen die zarte Hand, die ihn liebkoste.
Marie spürte die extreme Unsicherheit, die dieser Mann ausstrahlte. Instinktiv wusste sie das er nicht nur ihr Zukünftiger war, sondern auch genau der Richtige für sie. So unterschiedlich sie auch, äußerlich sein mochten. So verbunden würden sie vom inneren her sein, oder noch werden.
Die Zügel des Pferdes entglitten dem Mann und er hob seine Hand langsam, um die ihre zu berühren. Marie wiederum entwand ihm diese.
Diethelm schaute ihr verängstigt in die Augen, um heraus zu finden was er falsch gemacht haben könnte. Aber er hatte keinen Fehler begangen. Marie wollte nur seine Hand nehmen um diese zu ihrer Brust zu führen.
Sie hatte die Oberhand. Nie zuvor hatte sie dieses Gefühl bei einem Mann kennen lernen dürfen. Alle anderen wollten sich nur, um jeden Preis, in ihr erleichtern.
Dieser Stallmeister nicht.
Er ließ sich führen.
„Wenn du sie langsam und sanft streichelst ist das sehr schön“. Bestätigte sie seine zaghaften Versuche eine weibliche Brust zu berühren.
Marie schätzte, dass die letzte Brust, die in diesen Händen gelegen haben mussten, die seiner Mutter gewesen waren, die ihn stillte.
Vorsichtig nahm sie jetzt auch die zweite Hand und legte sie auf ihren anderen Busen.
Minuten lang standen sie so da.
Während er ihre Brüste streichelte begann Marie ihn zu entkleiden. Eine Tätigkeit, die sie schon oft bewerkstelligt hatte und daher auch recht schnell von statten ging.
Jetzt wollte sie ihm zu ihrem geheimsten Ort geleiten, der für viele gar nicht mehr so geheim war. Auch Bruno, der Jüngere hatte ihn schon erkundet, aber nicht so wie Diethelm es jetzt durfte.
Ihre Behaarung zwischen ihren Beinen glich eher einem blonden Flaum wie bei einem jungen Mädchen.
Unter anderem aus diesem Grund wurde sie oft nur Mariechen genannt. Dieses Areal durfte Diethelm jetzt erforschen und er tat es gut.
Solche Gefühle hatte ihr noch kein Mann beibringen können. Stöhnend und keuchend musste sie sich an dem Stallmeister fest halten. Erschrocken ließ dieser sofort los.
„Nein, nein, bitte nicht“, stöhnte sie, „mach weiter, bitte nicht aufhören“. Sofort nahm sie wieder seine Hand und wies ihm wieder seinen Platz zu.
Diethelm achtete jetzt mehr auf ihr gebaren. Bald hatte er verstanden an welchen Stellen er sie bearbeiten musste um ihr schöne Gefühle machen zu können.
Dann war Marie so weit. Noch kein Mann hatte es geschafft ihr diese extremen Gefühle zu verursachen. Aber jetzt hatte sie keine Möglichkeiten mehr sich gegen diese Lustexplosion zu wehren.
Rhythmisch, krampfend klammerte sie sich an dem Muskelpaket vor ihr fest.
Wäre sie nicht so mit sich selbst beschäftigt gewesen, hätte sie bemerkt, dass sie einen der stärksten Männer der Burg umarmte.
Marie war einfach nur glücklich. Von jetzt an konnte in ihrem Leben nicht mehr viel schief gehen.
Langsam verlor sie den Halt unter ihren Füßen und glitt sanft, durch Diethelms kraftvolle Unterstützung, sanft zu Boden.
Unsicher drehte er sich zu dem Pferd um.
Marie spürte seine geistige Abwesenheit und hatte Angst allein gelassen zu werden.
„Bitte, bleib“. Japste sie kaum hörbar. „Komm zu mir“. Verlangte sie etwas deutlicher.
Mit geschlossenen Augen spürte sie die Wärme des Körpers der sich neben sie auf den Waldboden legte.
Mehr tastend als sehend bewegte sie sich auf ihren Mann zu und setzte sich auf ihn. Erst dann öffnete sie ihre Augen und sah ihm direkt ins Gesicht.
So viel Unsicherheit, ja fast Ängstlichkeit, hatte sie nie bei einem gespürt, aber hier und jetzt war es real.
„Hab keine Angst. Es ist alles gut und richtig“. Flüsterte sie ihm ins Ohr. Gleichzeitig griff sie, durch ihre Beine und suchte den Stab, den sie jetzt haben wollte, wie sie noch nie einen wollte. Dann fand sie ihn, hart, lang, aber recht dünn.
Marie führte ihn dort hin, wo er jetzt hin gehörte und pfählte sich selbst ohne Diethelm aus den Augen zu lassen, Er stieß seinen Atem laut aus als er spürte wo sein Zepter gerade verschwand.
Marie konnte ihr Glück kaum fassen. Kein ungutes Völlegefühl machte sich in ihr breit. Das ganze Gegenteil war der Fall. Es war kein Schwanz der in ihr steckte und sie einfach nur dehnte. Es war das Zepter eines Königs, ihres Königs, der ihr die Besten und schönsten Erlebnisse bereitete, die sie je hatte.
Langsam bewegte sie sich auf und ab. Immer wieder stoppte sie, gerade als sie spürte, das ihr König zu früh kommen wollte.
Immer wieder verlor sie die Kontrolle. Sie wollte aber auch die Kontrolle verlieren. Marie war soweit.
„Mein Gatte, mein Mann, bitte tu deine Pflicht“. Stöhnte sie kurz vor ihrem Höhepunkt. „Gib mir das was du noch keiner gegeben hast“. Endete sie in dem Moment als sie krampfend auf dem starken Mann zusammen sackte und nur noch aus zuckendem Fleisch zu bestehen schien.
Diethelm war schon längst jenseits von gut und böse.
Bis vor kurzem war er sich nicht sicher ob der Herr Bruno recht gehandelt hatte, aber in diesem Augenblick war alles klar, keine fragen mehr offen.
Diese Frau holte gerade alles aus ihm heraus.
Hechelnd ergoss er sich zum ersten Mal in einer Frau, seiner Frau.
Lange lagen beide noch aufeinander. Sie fühlten sich wie eine Person. Es war fast schmerzlich sich voneinander zu trennen, aber dann taten sie es doch.
Immer klarer wurde den beiden, dass eine Verbindung zwischen ihnen entstanden war, die künftig niemand wirklich nachvollziehen können würde.
Bis sie wieder kraft geschöpft hatten lagen sie noch ruhig nebeneinander.
Marie war die erste, sie stützte sich auf einem Arm ab, streichelte ihm mit der anderen über die grau behaarte Brust und blickte in sein Gedanken verlorenes Gesicht.
Ihre Hand wanderte über seinen Hals zu seinem Kopf und zog ihn zu sich.
Augen trafen sich.
„Ich liebe dich“. Hauchte sie und begann ihn auf den Mund zu küssen. Zärtlich liebkosten und erforschten sich ihre Münder. Dann trennten sie sich wieder.
„Ich glaube wir sollten zurück“. Stellte Marie fest.
„Aber nicht so“. Lächelte sie und strich einige welke Blätter von seinem Arm.
So schnell, wie sie es nicht für möglich gehalten hatte, stand Diethelm auf einmal neben ihr und reichte ihr die Hand.
Selbst das Schlachtross, dass immer noch neben dem Bachlauf stand, scheute etwas.
Marie ergriff die ausgestreckte Hand und ließ sich gern helfen. Händchen haltend, in dieser Zeit eine nicht allzu übliche Geste der Zuneigung, gingen sie gemeinsam baden.
Etwas irritiert zeigte sich Mariechen als sie sich ihre Scham wusch, kein Tropfen seines Saftes schien aus ihr heraus laufen zu wollen. Es war als ob er nie in ihr gewesen wäre.
Sie sah ihren Diethelm fragend an, der auch keinen Reim darauf wusste.
Kurze Zeit später standen beide, fertig gekleidet, neben dem Pferd.
Diethelm stand etwas geknickt neben ihr. Als sie ihn fragend anblickte versuchte er ihr etwas mit einfachen Zeichen deutlich zu machen.
„Du meinst, von unserer Vermählung müsste ich bei dem Burg geistlichen die Beichte ablegen“? Er nickte nur und senkte seinen Blick resigniert.
„Du meinst diese Beichte hätte nichts mit einem Gespräch zu tun“? Wieder nickte er. Marie stellte sich vor ihn und nahm seinen Kopf in beide Hände. Erst jetzt stellte sie fest, dass ihr Künftiger nur wenig größer war als sie selbst.
„Ich darf mich nicht verweigern Liebster, aber sie können nur meinen Körper haben, meine Liebe werden sie nie erringen“. Diethelms Gesicht erhellte sich. Er wusste das in diesen Zeiten kein Mann seine Gattin für sich alleine haben konnte.
Aber es gab nur wenige Frauen die ihren Mann wirklich liebten.
Es wurde sogar feucht um seine Augen. Fest schloss er Marie in seine starken Arme.
Marie hörte ihn einmal stöhnend ausatmen. Dann löste er sich von ihr.
Diethelm nahm die Zügel des Pferdes und schritt, mit Marie Hand in Hand auf die Burg zu. Vor dem Durchschreiten des Tores hatte Marie das Gefühl er wolle sie loslassen.
Es schickte sich schließlich nicht solche Liebesbekundungen, in aller Öffentlichkeit zur Schau zu tragen. Sie hielt ihn aber fest.
Im Burghof herrschte geschäftiges Treiben. Jeder schien irgend einer Tätigkeit nach zu gehen.
Als das neue Paar den Hof betrat, schien alle Betriebsamkeit mit einem Schlag zu Enden. Therese kam auf die beiden zu gerannt. Erst als sie sicher war, dass sie die Liebesbezeugung gesehen hatte ließ sie Diethems Hand los, nicht ohne sie noch einmal zärtlich zu streicheln.
„Wo warst du“? Fragte die Leibeigene, ohne allerdings eine Antwort zu erwarten. „Ich hab dich schon gesucht“.
„Ich hab noch etwas Zeit gebraucht“. Antwortete Marie und sah dabei ihren Diethelm mit einem eindeutig verliebten Blick an. Jeder im Hof, der diesen Blick gesehen hatte, hätte ihn nicht falsch deuten können. Therese schluckte, hörbar unsicher.
„Komm, der Bischof wartet. Er will dir die Beichte abnehmen“.
Therese betonte die Worte „Beichte abnehmen“, so eindeutig, so dass Marie jetzt eindeutig klar war was auf sie zukam.
Ein letztes Mal sah sie zu ihrem Künftigen und erkannte, dass er ihr völlig vertraute.
Marie folgte Therese in Richtung des Hauptgebäudes, der Burganlage.
Gänge rechts, eine steinerne Treppe, Gänge links. Bald waren beide in den oberen, herrschaftlichen Räumen angekommen.
Ein Mann schritt ihnen würdevoll entgegen.
Gefolgt von einem Mädchen, eindeutig in guter Hoffnung.
„Der junge Herr Kuno, mit seiner Gemahlin“. Flüsterte Therese und verbeugte sich ehrfurchtsvoll. Marie tat es ihr gleich.
Der junge Herr stoppte abrupt.
„Wohin des Wegs“? Fragte er. Seine Gemahlin wäre beinahe in ihn hinein gerannt.
„Zum Bischof, Herr. Er will der künftigen Stallmeistergattin die Beichte abnehmen“. Antwortete Therese pflichtbewusst.
So so, zum Bischof“, sagte der junge Herr schlicht.
„Die Räumlichkeiten des Klerus sind dort drüben“. Er wies mit einer Hand auf eine schwere Eichentür. „Du gehst“, er zeigte dabei auf Marie. „Du bleibst“, er deutet auf Therese. Die wiederum schien genau zu wissen was ihr blühte, schien aber nicht traurig deswegen. Marie machte sich allein auf den Weg, zu der ihr gewiesenen Tür. Immer wieder drehte sie sich zu Therese um, die schon dabei war den mächtigen Schweif des jungen Herren zu entblößen und mit der Hand zu bearbeiten.
Die junge, unerfahrene und schwangere Gattin des Herzog Sohnes stand nur da und beobachtete das Geschehen, während sie ihre Fingernägel kaute.
Einen weiteren Blick warf Marie auf die Szenerie bevor sie das Zimmer betrat. Sie sah wie der Herr, Therese auf einen grob behauenen Tisch setzte und ihre Scham frei legte.
Thereses freudiges Juchzen konnte Marie auch noch hinter der geschlossenen Eichentür hören.
Sie schien ihren Spaß zu haben.
Der Kirchenmann, der ihr die Tür, auf ihr Klopfen hin geöffnet hatte, schloss sie auch wieder hinter Marie. Er freute sich scheinbar auch schon auf die Begegnung mit diesem jungen Ding.
Fast freundschaftlich legte er ihr seinen fetten Arm um ihre Schulter.
„Nun, mein Kind“, begann er, „du sollst also den Herrn Stallmeister Ehelichen“?
„Ja, euer Eminenz“.
Antwortete Marie mit einer zuckersüßen, kleine Mädchen Stimme, die sie sich für solche Fälle angewöhnt hatte.
„Wie ist dein Name, meine Tochter“? Fragte er weiter.
„Mariechen Vater. Marie vom Waldhof“. Entgegnete sie.
„Nun Mariechen, weißt du was in der Ehe auf dich zukommen wird“? Marie wusste das der Akt bald folgen würde.
„Nein Vater“, log sie.
Es war nicht ihre erste Begegnung mit einem Kirchenmann, dieser Art.
Wasser predigen und Wein saufen, war oft der Weg zum Glück bei diesen Herren. Das hatte Marie schon sehr früh erfahren müssen. Seit diesem Tag hatte sie sich vorgenommen jenen Herren das unschuldige Mädchen vorzuspielen.
„So so, du bist also vollkommen unerfahren. Dann muss ich dir alles genau erklären. Am besten zeige ich es dir. Dafür musst du dich aber entkleiden, meine Schöne“. Lechzte der fette Mann und begann seinen purpurnen Talar über den Kopf zu wuchten.
Schon jetzt war er außer Atem. Marie war klar das es nicht allzu lange dauern konnte.
„Leg dich auf den Altar“! Befahl er streng. „Ich werde dich jetzt mit dem heiligen Wasser, der Dreifaltigkeit segnen“. Behauptete der dicke Bischof. Die Mühe seine Tunika auch noch über seinen Kopf zu zwängen machte er sich nicht, er zog sie einfach hoch und klemmte sie unter sein Doppelkinn und der vor Fett schwabbelnden Brust.
Er drückte Mariechens Beine auseinander und stieß ohne Rücksicht zu.
Quiekend täuschte Marie ihre Entjungferung vor.
Ein fieses Grinsen umspielte die Fettwangen des Bischofs. Marie hingegen spürte gar nichts.
Als der übergewichtige Kleriker seinen Kopf in den Nacken warf nutzte sie die Gunst der Stunde und schaute zwischen ihre Beine. In ihr steckte kein Schwanz sondern ein Schwänzlein, so dünn wie fünf Strohhalme und so lang wie eine Maus.
Selbst mit viel Wohlwollen spürte sie gerade Mal ein leichtes reiben an der vordersten Front ihres Heiligtums, aber sie sagte.
„Oh Herr, dass ist so Herrlich, so schön“. Sie hoffte nicht zu sehr zu übertreiben, so dass dieses zu gut genährte Schwein nicht öfter als nötig auf dumme Gedanken kam.
Gerade zwei oder drei Mal hatte er sich in ihr bewegt als es zwischen ihren nackten Schenkeln glitschig wurde.
Der Kirchenmann stöhnte zweimal kurz und rollte sich dann zur Seite. Marie setzte sich sofort auf, fasste mit einer Hand zwischen ihre Beine.
„Ist das, dass Wasser der Heiligkeit, euer Eminenz“? Fragte Marie unschuldig.
„Ja mein Kind“! Hechelte der Mann kaum hörbar. „Jetzt zieh dich wieder an, aber dieses Gewandt“. Dabei deutete er ganz schwach auf einen Tisch neben ihm.
Marie sah ein helles Kleid.
Ihr ging es bis zu den Fußknöcheln. Dabei lag ein lederner, schwarzer Gürtel, den sie um ihre Hüfte schlang. Bevor sie den Raum verließ, wischte sie das Sperma des fetten Kirchenmannes an seiner Tunika ab.
Marie verließ den Raum, nicht ohne sich ihr altes Kleid zu schnappen.
„Ich danke euch Eminenz, für euren Segen“. Piepste sie bevor sie die Tür ins Schloss fallen ließ.
Marie sah den Flur hinunter, den sie vor nicht allzu langer Zeit herauf gekommen war.
Erschrocken blickte sie auf die leblos wirkende Person auf dem Holztisch. Schnell stürzte sie sich auf ihre neue Freundin. Sie schüttelte sie. Dann bemerkte sie wie Leben in den schlaffen Körper kam. Müde Augen erblickten Marie und schlangen die Arme um ihren Hals.
„Ich hab mich verliebt, Mariechen“. Sagte Therese glücklich.
„Etwa in den jungen Herren? Ist er nicht etwas zu hochgestellt für dich“? Marie wusste um das Drama der Liebe.
Wenn es auch manchmal ein gutes Ende gab.
Marie half ihrer Freundin auf. Etwas unsicher auf den Beinen richtete sie ihre Garderobe. Dann vernahmen die beiden Frauen ein furzendes Geräusch, gefolgt von einem dumpfen Plätschern.
Therese lupfte noch einmal ihren Rock und sah wie wieder ein großer Tropfen hellen Spermas auf den staubigen Steinboden klatschte.
„Es war so herrlich. Ich glaube ich könnte nicht genug von ihm bekommen, wenn ich seine Gemahlin wäre“.
Sprach Therese begeistert.
Marie schüttelte nur ihren Kopf und unterstützte ihre Freundin beim gehen.
An diesem Nachmittag war noch viel zu tun. Da sich Marie noch nicht all zu gut auskannte war sie auch noch keine große Unterstützung. Sie hatte das schöne helle Kleid wieder gegen ihre alte Tunika getauscht um es nicht zu beschmutzen.
Sie versuchte immer wieder arbeiten zu finden, die auf dem Hof, in der nähe der Stallungen zu erledigen waren, in der Hoffnung mit ihrem zukünftigen wenigstens innige Blicke tauschen zu können.
Irgendwie schienen aber alle darauf zu achten, dass sie vor ihrer Vermählung nicht mehr allzu viel Kontakt haben zu können.
Das Fest war sowieso geplant. Das jetzt noch eine Hochzeit dazu kam war reiner Zufall und glückliche Fügung.
Marie fand irgendwann noch einmal Zeit in den Wald zu gehen um sich aus einigen Blumen, auf einer Lichtung einen Kranz zu binden. Eine hoffnungslose Romantikerin, eben.
Wieder zurück in der Burg machte sie sich auf die Suche nach Therese, die sie schon länger nicht mehr gesehen hatte. Über den Hof hinweg hielt sie immer wieder Ausschau nach ihrem Diethelm, sah ihn aber nicht.
Als sie in das Küchengewölbe kam vernahm sie eindeutige Geräusche.
„Oh, Herr Küchenmeister. Wie gut ihr zu mir seit“. Hörte sie Thereses Stimme.
„Ja“! Keuchte der alte Mann, der Therese gerade von hinten nahm.
„Du wirst nie etwas besseres finden, wie mich“.
Marie stand jetzt hinter einem Mauervorsprung. Therese hatte ihre Freundin schon bemerkt und verdrehte gelangweilt die Augen.
„Küchenmeister ihr tut mir so gut“. Bestätigte sie wieder seine Stöße. Ihr Gesicht strafte ihre Worte lügen.
Nach einigen wenigen weiteren Stößen erleichterte der alte Mann sich in der Leibeigenen.
Aus einer der angrenzenden Räumlichkeiten erschien eine dickliche Matrone.
„Na bist du endlich so weit, Mann“? Keifte sie. „Glaub ja nicht, dass ich dich heute Abend in ruhe lasse nur weil du ewig dieses Klappergestell besteigen musst“.
Marie musste sich zurückhalten um nicht gleich los zu prusten. Therese ging es scheinbar nicht anders. Die erhob sich, ohne auf die küchenmeisterliche Flüssigkeit zu achten, die ihr an den nackten Beinen herunter lief.
Schnell verließen beide Frauen, Arm in Arm die Küche und ließen das zeternde Paar hinter sich.
Die Feierlichkeiten rückten immer näher.
Dann war der Moment gekommen als sie neben ihrem Diethelm stand und von dem fetten Bischof getraut wurde. Dieser schien sich immer noch nicht richtig von dem sexuellen Akt mit Mariechen erholt zu haben.
Nach ihnen segnete, der purpur gekleidete Mann noch einige andere Gegenstände und Kriegsgeräte. Dann beendete er die Messe.
Das kommende Gelage wurde durch verschiedene Handlungen unterbrochen.
Nicht alle betrafen auch alle.
Eine dieser Unterbrechungen betraf Marie direkt. Therese war den ganzen Abend schon verschwunden gewesen.
Ein Knabe kam auf die Braut zu und bat sie zu der Hochwohl geborenen Frau zu kommen. Dabei wies er auf die Frau des jungen Herren Kuno.
Marie folgte der Anweisung, nach dem sie ihrem frisch angetrauten Bescheid gegeben hatte.
Die junge Frau zog sich mit Marie etwas zurück.
„Wo ist die Leibeigene, mit der du vor einigen Stunden zum Bischof gingst“? Fragte die Frau streng.
„Ich weiß es nicht, gnädige Frau. Auch ich vermisse sie schon“. Antwortete Marie wahrheitsgemäß.
„Geh und such sie. Es hat mir schon gereicht meinem Mann für diesen Bauch“, dabei strich sie über ihr eindeutiges Schwangerschaftszeichen, „zu willen zu sein. Ab dieser Nacht soll sie meine Stelle in seinem Bett einnehmen.
Es schien mir am Nachmittag, als habe es ihr Spaß gemacht“. Ohne ihre Reaktionen erahnen zu lassen, verbeugte sich Marie hochachtungsvoll und ging.
Kurz sprach sie mit ihrem Diethelm. Der schien eine Ahnung zu haben wo Therese stecken könnte und ging, mit seiner Angetrauten.
Beim verlassen des großen Saals trafen sie auf Bruno, den Jüngeren, der mit einer jungen Magd im Arm den Saal wieder betreten wollte.
Das neue Paar verneigte sich ehrfürchtig.
„Diethelm“, sagte der Herr mit trunkener, tiefer Stimme. „Ich denke am morgigen Tag werden die Stallknechte die Arbeit auch ohne dich schaffen“. Diethelm verneigte sich wieder, zum Zeichen dass er verstanden hatte. Ebenso Marie, die ein Schmunzeln nicht verbergen wollte.
Diethelm zog seine Frau hinter sich her. Mal links, mal rechts, wandte er sich. Dann standen sie vor dem Gesindehaus.
Ein einfaches Holzhaus, in dem viele Leibeigene lebten.
Therese saß am Ende eines langen Schlafsaals, mit etlichen Schlafgelegenheiten und schluchzte vor sich hin.
Marie beugte sich zu ihr herunter, nahm ihr Kinn in eine Hand und hob ihren Kopf an.
„Ich kann dort nicht hin“. Heulte sie. „Immer muss ich an ihn denken“. Marie lächelte sie sanft an.
„Warum denn immer nur heulen.
Geh doch zu ihm und steig mit ihm in sein Gemach“. Therese schien schockiert so von einer Freundin veralbert zu werden. Noch bevor Therese wirklich unleidlich werden konnte erzählte sie ihr von dem Auftrag von höchster Stelle,
Verzweifelt lächelnd wischte Therese sich die Tränen von der Wange. Hecktisch stand sie auf, richtete ihr Kleid und die Schürze.
„Wie sehe ich aus“? Fragte sie dann unsicher. Marie strich ihrer Freundin durch die wilde, schwarze Mähne.
„Ich bin mir nicht sicher ob ihr es bis zu seinem Gemach schaffen werdet“. Bestätigte Marie.
So schnell hatte noch niemand Therese laufen sehen.
Sie würde eine wundervolle Nacht haben, dachte Marie enttäuscht. Bis ihr dann schlagartig klar wurde, dass auch sie eine wundervolle Nacht haben würde. Sie war ja jetzt schließlich Frau Hofstallmeisterin.
Langsam schritt sie auf ihren Mann zu.
Der Mond schien durch eine offene Dachluke im Dachsims und ließ den kahlen Schädel ihres Gatten silbern schimmern.
Am liebsten wäre sie sofort über ihn hergefallen, aber sie hatte ihr neues Reich noch nicht gesehen.
„Wo werden wir eigentlich wohnen“? Fragte sie ihn und strich ihm dabei liebevoll über die Glatze. Durch die Helligkeit des Mondes konnte sie sein breites Grinsen auf seinem ganzen Gesicht sehen.
Diethelm nahm ihre Hand und riss sie fast mit sich fort. Quer über den Burghof, auf eine Reihe Häuser zu, die direkt an die Stallungen angrenzten. Vor dem ersten Haus neben dem Stall blieb er stehen und öffnete die Tür. Marie wollte schon gerade selbstständig ihr neues Reich erkunden als ihr Gatte sie von den Füßen riss und sie auf den Arm hielt. Mit einem großen Schritte übertrat er seine Schwelle und drehte sich einmal um die eigene Achse.
Diethelm legte seine Frau direkt auf seinem Bett ab. Dieses stand an der Wand zum Stall. Er hatte das Bett mit frischen Stroh ausgekleidet und mit weichen warmen Fellen bezogen.
Am Kopfende des Bettes war ein mit alten Fellen und Leder verhangener Durchgang zum Stall.
Es roch nach Pferd und war kuschelig warm, auch ohne lodernde Flammen im Kamin. Dieser war an einer Außenwand angebracht, neben zwei Fenstern, die ebenso Leder verhangen waren, und diente gleichzeitig als Kochstelle.
Ein Tisch, zwei Stühle und eine lange Bank, die mit Leder ausgeschlagen war, bildeten den Rest es Mobiliars.
In den nächsten Stunden würden beide aber nur das eine Möbelstück brauchen. Das auf dem Mariechen jetzt lag.
Ohne ihn los zu lassen zog Marie ihren Mann zu sich. Als er so bei ihr lag öffnete sie ihren Gürtel und zwängte sich aus ihrem Brautkleid.
„Ich werde mir noch andere Kleider machen müssen, dieses ist zu schade“. Das er `heute aber nicht mehr´ dachte brauchte sie nicht zu hören, sie wusste es auch so.
Lächelnd nestelte sie an seiner Kleidung und versuchte sie schnellst als Möglich zu entfernen.
Irgendwie schien Diethelm, in den letzten Stunden einiges gelernt zu haben und küsste sich von ihrem Mund, über ihren Hals, die Busen, den Bauch, zu ihrer Liebesgrotte.
Zärtlich liebkoste er ihr heiliges Fleisch. Maries zarte Spalte wurde nicht nur direkt durch Diethelms Zunge feucht. Auch sie selbst produzierte einiges an Saft, der immer wieder aus ihr heraus sickerte.
Marie dachte nicht im Traum daran leise zu sein. Ihr Gatte konnte es ja nicht hören. Sie ließ ihrer Lust, die sie die ganzen Jahre nicht ausleben konnte, freien Lauf.
Besonders intensiv wurde es wenn Diethelm ihren Kitzler durch seine Zahnlücke gleiten ließ.
Beide störten die lauten Schreie nicht.
Einer der lauteren Rufe ließ im Saal alles verstummen. Bruno, der Jüngere hegte die Befürchtung einen Fehler begangen zu haben und verließ den Saal.
Jeder hier wusste was über den Stallmeister geredet wurde und befürchtete in diesem Moment das Schlimmste. Gespannte Stille legte sich über die wartende Menge.
Es brauchte einige Minuten bis der Herzog, mit einem breiten Grinsen, den Saal wieder betrat.
„Ich fürchte wir werden uns an diese Geräusche, aus dem Stall, ab jetzt gewöhnen müssen“. Wie zur Bestätigung schallte ein, „ja mein Gemahl“, über die Burg.
Schallendes Gelächter zog sich durch die Menge.
Diethelm hatte Maries ersten Abgang, abklingen lassen bevor er sich auf den Weg, zurück zu ihrem Mund machte.
Ganz sanft legte er sich auf seine Frau.
Unsicher schob er seinen Schwanz durch ihre Fruche, ängstlich etwas falsch machen zu können.
„Komm zu mir mein Gatte. Erfülle deine eheliche Pflicht“. Stöhnte Marie und gab ihm mit einer Hand den richtigen Wink.
Marie, wie vorsichtig ihr Diethelm auch hantierte, wollte es genau so. Sie benötigte das Gefühl die Macht zu haben und schrie ihre Freude heraus, als er dann ganz in ihr steckte, mit den Worten.
„Ja, mein Gemahl“. Die Worte die, Bruno, der Jüngere, mit hoch erhobenem Becher zu einen Toast nutzte. Die Menge bestätigte seine Worte lautstark. Vier Menschen bekamen all dieses nicht mit.
Ebenso wenig wie den Neid mancher unbefriedigter Frauen, die den Hofstallmeister zuvor nicht einmal mit der linken Arschbacke angesehen hatten.
Das junge Paar war in den wohligen Wonnen ihrer Liebe vertieft. Beide genossen jeden Stoß, jeden Zuck und jede noch so flüchtige, zärtliche Berührung.
Marie krallte sich mit ihren kurzen aber harten Nägeln in das Fleisch ihres Hofstallmeisters und wollte ihn nie wieder von sich lassen.
Wild und leidenschaftlich küssten sie sich. Jeden frei, erreichbaren Zentimeter liebkosten sie mit allem was ihnen möglich war.
Diethelms Stummheit über schrie Marie um so lauter.
Jeder Schrei wurde von der zuhörenden Gemeinde mit Jubel bedacht.
Bei jedem Jubel wurde sich zugeprostet, sodass dieses Fest als das Fest der glücklichen Kopfschmerzen in die Annalen, der Burggeschichte ein ging.
Als Marie den letzten Stoß ihres Gatten empfing, der in ein extatisches Zucken beider überging und die frisch vermählte Frau ihren letzten Schrei an diesem Abend tat, waren schon viele Gäste des Festes so abgefüllt, dass sie nur noch unter den Tischen liegen konnten.
Noch zwei Personen lagen an diesem Abend völlig erschöpft da.
Allerdings auf weichen warmen Fellen, nicht unter irgend einem Tisch.
Der junge Herr Kuno hatte seine Herzensdame gefunden. Nicht das spröde Küken, dass er hatte ehelichen müssen, sondern diese rassige Frau, die jetzt verdienter Maßen erschöpft neben ihm lag.
Er blickte auf den verschwitzen Körper dieser wohl geformten, schwarzhaarigen Schönheit herab. Gut sie war eine Leibeigene, aber von nun an, seine Leibeigene. Er würde nicht zulassen, dass irgend ein anderer dieses Mädchen auf bockte.
Nur er sollte ab sofort das Recht dazu haben.
Ein Gutes hatte seine Ehe. Seine Frau wusste genau was er brauchte und hatte sogar dafür gesorgt das er es bekam. Ihm wurde es erst klar als diese Schönheit, bei dem Fest vor ihm stand und sagte;
„Eure Gemahlin schickt mich“. Der Hofknicks und das lüsterne Grinsen ließen ihm sofort das Beinkleid eng werden.
Schon am Nachmittag hatte er dieses Weibsstück genossen.
Seine Frau schaute dabei zu und schien auf die richtige Idee gekommen zu sein.
Sicherheitshalber hatte er aber noch einmal zu seiner Gattin geblickt, die dann zu Bestätigung nickte.
Ohne weitere Umschweife hatte er sich diese Frau dann geschnappt und war mit ihr in seinen Gemächern verschwunden.
Herr Kuno hatte scheinbar keine große Lust sich mit dem Entledigen der Kleider aufzuhalten. Er warf Therese einfach auf die Bettstatt, öffnete sein Beinkleid so weit, dass sein Gemächt durch passte und schob seiner neuen Gespielin den Rock hoch.
Therese empfing ihn mit offenen Armen und Beinen. Sie liebte es einfach hart und gnadenlos genommen zu werden. Der Küchenmeister war einfach zu lieb. Sie brauchte es hart.
So wie sie es jetzt von dem jungen Herren Kuno bekam. Ohne jegliche Rücksicht schob dieser seinen Prügel in die Frau, die aufgrund ihres eigenen Verlangens schon hier ihren ersten Abgang hatte.
Der Ohnmacht nahe krallte sie sich mit all ihren Möglichkeiten an dem Koloss fest.
Schreien war nicht ihr Ding, sie genoss still. Dafür aber um so heftiger.
Schon nach wenigen Sekunden platzte der dicke Schwanz in ihr zum ersten Mal. Sterne tanzten vor ihrem Auge. Sie hatte Schwierigkeiten Luft zu bekommen, weniger weil dieser Muskelberg auf ihr lag, als eher die Menge der Orgasmen die ihren Körper durchschüttelten und sie keine Zeit hatte Luft zu hohlen.
Auch wenn sie in diesem Augenblick gestorben wäre, es wäre ihr egal gewesen.
So einen schönen tot hätte sich jeder gewünscht.
Die ganze Nacht blieb sie bei ihrem Herren. Mit den Wochen und Monaten entwickelte sich eine wortlose Sprache zwischen ihnen. Sie mussten sich nur ansehen und sie wussten was der andere brauchte.
Der Herr Kuno kam in den kommenden Jahren auf seine Kosten. Selbst wenn Therese guter Hoffnung war ließ sie ihn nicht allein in seinem Gemach. An manchen Tagen hatte der Herr Kuno sogar den Eindruck, dass die Therese noch gieriger war wenn sie sein Kind unter ihrem Herzen trug.
Dies ist aber noch weit hin.
Jetzt war es so, dass neun Monate nach dem Fest der glücklichen Kopfschmerzen viele Kinder in der Burg geboren wurden. Neben Marie und Therese gebar auch eine Magd, die sich von Bruno, dem Jüngeren hat besteigen lassen ihr Kind.
Marie bekam den ersten Sohn des Hofstallmeisters. Therese den Bastert des Herren Kuno. Dieser Bastert wurde später noch anerkannt, da sein rechtmäßig Angetraute nur Mädchen zur Welt brachte.
Und so hatte jeder was er wollte. Marie ihren Diethelm und seine Kinder. Therese ihren Kuno und das Privileg die Mutter des Erben zu sein. Und zum guten Schluss, die junge künftige Herzogin, ihre Ruhe vor ihrem zudringlichen Gatten.
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