} ?>

Leila – K/L 05

Hallo,

ich wollte eigentlich schon viel früher den nächsten Teil schreiben, bin aber aus Zeitgründen nicht dazu gekommen. Die Geschichte wird aber auf jeden Fall noch lange weitergehen, ich bitte nur um Verständnis, wenn die Teile nicht wöchentlich nachrücken. Ich werde jedoch versuchen die Zeit zwischen den einzelnen Teilen nicht so lange wie bei diesem Teil ausfallen zu lassen.

Liebe Grüße,

Euer VersauterAutor

Leila – K/L-1

Die Erde im 31 .

Jahrhundert.

18. Gelbe Zone; B120 -02 / Nord-Frankreich im Jahre 3044 n. Chr. 24 November 7 . 36 Uhr.

Der Helikopter setzte mit einem Ruck auf dem harten Boden auf und riss Leila damit aus ihrem Starren. Eilig wandte sie den Blick von Demon ab, während ihre Gedanken rasten.

Wie kann das sein?

Er war der Wächter, der Lydia in die Welt trug…

Dann ist er über tausend Jahre alt?!

„Auf geht’s, Männer! Los, los!“

Der Doc zog die breite Tür des Helis auf und Leila erblickte unter dem Heli steiniges Geröll und tote Erde.

Schwankend stand die junge Frau auf und sprang hinter dem Doktor aus dem Helikopter. Der Boden war trocken und eine kleine Staubwolke stob unter ihren Füßen auf. Sie eilte geduckt außer Reichweite der sirrenden Rotorblätter und ließ dann ihren Blick über die trostlose Landschaft schweifen, die sich Meile um Meile vor ihr erstreckte.

Der Helikopter hatte sie auf einem kleinen Hügel, der mit Steinen übersäht war, abgesetzt. Vor ihnen fiel der Hügel sanft ab, hinab in eine breite, öde Ebene, die sich menschenleer vor ihnen ausbreitet.

Hinter dem Helikopter erkannte Leila große, ihr unbekannte Bäume, die sich in den Himmel reckten.

Während Leila die Landschaft musterte, verließ hinter ihr die Schwarze Mamba den Helikopter. Der Captain stieg als Letztes aus und gab dem Piloten ein Zeichen. Die Rotorblätter beschleunigten sich, Staub wirbelte auf und der Helikopter hob ab, wobei ihn eine Windböe erfasste und leicht senkrecht legte. Leila schaute dem Kampfhubschrauber hinterher, der sich nun in atemberaubender Geschwindigkeit entfernte.

Als der Helikopter nur noch ein Punkt am Horizont war, drehte sich Leila zu den anderen, sich sammelnden Mitgliedern um und eilte zu ihnen.

Der Captain ergriff das Wort:

„Gut. Jetzt wird es ernst. Wir gehen wie besprochen vor, geht kein Risiko ein. T-Jack behalte den ABM im Auge. “

„Roger. “

„Auf Männer, dann wollen wir uns mal diese Quelle anschauen“, Jackson schritt im strammen Tempo auf den Wald mit seinen seltsamen Bäumen zu.

Leila eilte an Cabells Seite, dem sie zugeteilt war. Die Schwarze Mamba teilte sich nach und nach in Zweiergruppen, die nun durch den Wald, den Hügel hinab stiegen. Leila setzte vorsichtig einen Fuß vor den anderen, um sich nicht in den wild wuchernden Farnen oder Schlingpflanzen am Boden zu verstricken.

Der Blick der jungen Frau wanderte jedoch immer wieder suchend zu Demon, der noch immer in ihren Gedanken spukte. Aber der Mann ging gut zwanzig Meter von ihr entfernt an Bakers Seite in der Mitte des breit gefächerten Trupps.

So blickte Leila nach vorne und konzentrierte sich darauf, nicht zurück zu bleiben oder zu stolpern. Die dicken Baumstämme waren überdeckt mit Moos und riesige Wurzeln erhoben sich aus dem Erdreich, die oft versteckte, unter den Farnen gefährliche Stolperfallen darstellten. Die Schwarze Mamba marschierte fast fünfzehn Minuten durch den Wald, immer den Hügel hinab, ehe Leila bemerkte, dass die Bäume lichter standen und es weiter vorne heller wurde. Der Waldrand rückte immer näher und näher, als Jackson plötzlich die Hand hob und die Mitglieder der Schwarzen Mamba in der Bewegung inne hielten und sich Deckung suchten.

Leila versteckte sich hinter einem Baum und ließ den Blick umherschweifen. Jedoch sah sie nichts außer Bäume und den weiten Himmel am Waldrand. Also schaute sie neugierig zum Captain, der Hunt mit einem kurzen Wink einen Befehl erteilte. Der Aufklärer nickte und war mit einem Satz über einen umgestürzten Baum auf dem Weg zum Waldrand. Leila staunte, wie geschickt und schnell sich Leo bewegte und dann hinter einem großblättrigen Busch verharrte. Er hob etwas vor die Augen, wohl ein Fernglas mutmaßte Leila, und gespannt wartet sie.

Gut zwei Minuten verharrte der Aufklärer dort, dann eilte er zurück und hockte sich neben dem Captain nieder. Was auch immer Leo zu berichten hatte, schien dem Captain nicht zu gefallen. Leila bemerkte, wie er das Gesicht missbilligend verzog, dann setzte sich Jackson in Bewegung und die Männer folgten ihm.

Voller Anspannung schritt Leila auf den Waldrand zu und als sie ihn erreichte schaute sie voller Neugier und auch etwas ängstlich hinter einem dicken Baumstamm auf die kahle Ebene vor ihnen.

Erstaunt ließ sie den Blick umherwandern, sah aber nichts Merkwürdiges. Der Wald hörte fast abrupt am Fuße des Hügels auf und machte einer kahlen Ödnis platz, wie Leila auch schon auf der anderen Seite des Hügel erblickt hatte.

Was hat Leo gesehen, was mir entgeht?

In der Ferne, noch gut einen Kilometer entfernt, sah Leila die ersten Ruinen der Ortschaft, in der sich die Machtquelle aufhalten soll.

Ein Schauder durchfuhr sie.

Der Captain führte die Truppe in schnellem Tempo über die Ebene und sie kamen angesichts des geradlinigen Untergrunds zügig voran. Die Ruinen kamen immer näher und Leila rückte automatisch ein Stück zu Cabell, der mit konzentrierter Miene neben ihr herging und die rechte Flanke beobachtete.

Erleichtert, bisher noch von keiner mordlüsterner Meute Dämonen zerfleischt worden zu sein, atmete die junge Frau auf, als sie an der Rückseite der ersten Häuser stehen blieben und Deckung suchten.

Der Captain und Hunt blickte jeweils um eine Häuserecke in die Ortschaft hinein.

Leila, von Neugier geplagt, schlich sich langsam ebenfalls an die Ecke des Hauses, welches ihr Schutz bot. Vorsichtig spinkste sie herum und runzelte die Stirn. Vor ihnen lag eine verlassene Straße und auf der gegenüberliegenden Seite erblickte sie weitere Häuser.

Bzw. das, was von ihnen übrig war. Der Wind wehte Staub und ein paar vertrocknete Zweige über den mit Rissen und Löchern übersäten Asphalt, ansonsten war nichts zu sehen.

„Leila“, flüsterte Cabell hinter ihr und eilig zog die junge Frau sich von der Ecke zurück und warf dem Feldfunker einen fragenden Blick zu.

„Zeig dich nicht, bis der Captain das OK gibt!“

„In Ordnung“, murmelte sie und schaute wieder zu Jackson, dessen Stimme schließlich über Funk in ihrem Helm erklang.

„Gut, passt auf. Es sieht alles sehr ruhig aus, doch das kann auch eine Falle sein.

Unser Zielobjekt befindet sich 460 Meter entfernt, in der Mitte der Ortschaft. Ein großes Gebäude, was mal das Rathaus dargestellt hat. Wir werden erst die Ortschaft bis zum Zielobjekt sicher. Crash, T-Jack und Doc gehen nach Norden. Demon, Grizzly und Viper folgen mir in die Mitte. Leo, Topgun und Leila übernehmen die Südseite. Wir treffen uns vor dem Rathaus wieder. Das Einsatzobjekt ist auf eurem POD gekennzeichnet. “ Mit diesen Worten huschten der Captain und seine Begleiter zwischen zwei Häusern hindurch.

Leila warf einen kurzen Blick auf ihren POD, auf dem sie die Übersichtskarte der Ortschaft aufgerufen hatte, dann drehte sich um und folgte Hunt, der an ihr vorbeigegangen war und hinter Cabell die Häuserwand entlang schritt. Vorsichtig setzte Leila ihre Füße zwischen das lose Geröll, damit sie nicht ausrutschte. Sie war so konzentriert in ihr Vorwärts kommen, dass sie plötzlich mit einem dumpfen Aufprall gegen Leo stieß und zurücktaumelte. Verwirrt hob sie den Kopf und blickte sich um.

Sie standen an einer Straße und der Aufklärer wartete, bis Cabell sie überquert hatte.

„Tschuldigung“, nuschelte Leila, als sie Leos fragenden Blick begegnete.

„Setz besser dein Visier auf. Sollte es zum Feindkontakt kommen, wird es dir sehr nützlich sein“, riet der Aufklärer, ehe er sich wieder umdrehte, mit ein paar schnellen Schritten die Straße überquerte hatte und zu Topgun stieß, der an einer Hauswand auf der gegenüberliegenden Seite auf sie wartete.

Schnell schob Leila die blaue Glasscheibe vor ihre Augen und huschte dann über die Straße.

Erstaunt bemerkte die junge Frau, dass das Visier ihr die Umgebung klarer abzeichnete. Sie konnte Vertiefungen oder dunkle Stellen in Häusern besser einsehen und erkennen. Auf jede Bewegung machte sie der Helm aufmerksam. Jetzt musste sie nicht bei jedem Schritt peinlich genau darauf achten, wo sie hintrat, da sie alles besser im Blick hatte.

Ist ja klasse!

Leila bemerkte aus den Augenwinkeln einen vom Visier gekennzeichneten kleinen Käfer auf dem Boden und hastig wich sie dem Insekt aus, den sie sonst einfach platt getrampelt hätte.

Ui… das war knapp. Das arme Viech.

Die beiden Männer warteten bis Leila zu ihnen aufgeschlossen hatte, dann setzte sie sich wieder in Bewegung. Sie gingen vorsichtig weiter, die Waffen im Anschlag, und warten an jeder Hausecke bis Cabell, der vorne ging, die Lage überblickt hatte.

Nach drei weiteren Straßen bog der Feldfunker in die Ortschaft ein und Leila erkannte eine breitere Straße, die auf eine Art Dorfplatz zulief.

Früher war der Platz wohl mal mit Pflastersteinen bedeckt gewesen. Doch nun war er von Erde verschüttetet, die der Wind über die Jahre angeweht hatte. Nur hier und dort lugten noch ein paar vereinzelte Steine hervor.

Die Stimme des Captain ließ Leila zusammenfahren.

„Hier spricht Jackson, bei uns ist alles ruhig und… leblos. Wir durchqueren gerade einen Kaufmarkt und dann sollte die Ortsmitte in der Form eines Platzes und dem Rathaus vor uns liegen.

T-Jack, bitte Statusbericht. “

„Ebenfalls alles ruhig, ein paar Ratten haben wir gefunden, aber das war dann auch schon alles. Umrunden gerade den Friedhof und die kleine Kirche, stoßen dann wieder auf dem Platz zu euch. T-Jack, out. “

„Leo?“

„Keine besonderen Vorkommnisse. Wir haben den Platz bereits erreicht, sehen uns hier etwas um und warten auf euch, out. “

Leo war stehen geblieben und untersuchte die Tür des nächstgelegene Hauses, dessen Nordseite zum großen Platz vor dem Rathaus wies.

Die Tür war abgeschlossen und der Griff quietschte laut, als er ihn runterdrückte.

„Hm“, machte Hunt, dann rammte er seine gepanzerte Schulter gegen die Tür. Sie sprang aus der Halterung und fiel wie ein gefällter Baum nach innen. Eine dichte Wolke von Staub stob ihnen aus der Öffnung entgegen. Nachdem sich der Staub gelegt hatte, blickten die drei in nachtschwarze Dunkelheit, sodass selbst die Sichthilfe des Visiers nur schemenhafte Umrisse von Möbelstücken erkennen ließ.

Leo schaltete die Taschenlampe an, welche sich unterhalb seiner Gewehrmündung befand, und leuchtete in den Flur des Hauses. Ein Fliesenboden erschien im Licht der Lampe, auf dem eine dicke Schicht Staub lag. Die Waffe schussbereit im Anschlag betrat Leo das Haus und schritt den Flur entlang. Leila warf Cabell einen fragenden Blick zu, der Feldfunker nickend zustimmend und so folgte Leila dem Aufklärer in das dunkle Haus hinein. Das Visier machte es möglich nicht gegen die Möbelstücke im Flur zu stoßen, doch wollte Leila mehr sehen und so schaltete sie ebenfalls ihre Taschenlampe an und schaute sich dann neugierig in dem Eingangsbereich um.

Hier haben einmal Menschen gelebt…

Der Strahl ihrer Lampe fuhr an der rechten Wand entlang und traf ein Bild, auf dem eine weite Landschaft und Berge im Hintergrund aufgemalt waren. Neugierig trat Leila ein Stück darauf zu und betrachtete die feinen Farblinien fasziniert. Cabell betrat hinter ihr das Haus und ging an der staunenden jungen Frau vorbei, die nun ein weiteres Bild oberhalb einer morschen Kommode entdeckt hatte.

Es war ein eingerahmtes Foto, auf dem ein Mann und eine Frau auf einem Balkon standen. Auf den Schultern des Mannes saß ein kleiner Junge.

Ist das die Familie, die hier gelebt hat?

Was wohl aus ihnen geworden ist?

Ob sie auch den Dämonen zum Opfer gefallen sind?

Nein, ich glaube sie konnten sich hinter eines der Schutzschilde retten… zumindest hoffe ich das…

Bekümmert schritt Leila weiter und der Lichtkegel ihrer Lampe fiel auf eine Tür.

Erschrocken schaute sie sich nach den beiden Soldaten um und erblickte gerade noch Leos Rücken, der die Treppe ins erste Geschoss erklomm. Von Cabell war nicht zu sehen. Die junge Frau wandte sich wieder der Tür zu und biss sich auf die Lippen.

Was liegt wohl dahinter?

Zögerlich streckte Leila eine Hand nach dem Türgriff aus, zog sie jedoch auf halbem Wege zurück. Sie trat ein Schritt von der Tür weg und wollte sich gerade ganz abwenden, als sie verharrte.

Ich will es wissen…

Erneut hob sie ihre Hand und diesmal legten sich ihre behandschuhten Finger um den mit Staub bedeckten Griff. Langsam und mit klopfendem Herzen drückte Leila die Klinke runter und stieß die Tür dann mit einem Stoß auf. Eilig hob sie ihr Gewehr auf Augenhöhe und blickte durch das Zielfernrohr, welches das Schwarz in ein freundlicheres Grün tauchte und die sich langsam öffnende Tür erkennen ließ.

Sie schwang mit einem leisen Knarren nach innen auf und Leilas Herz schlug immer heftiger.

„Leila?“

Erschrocken stieß die junge Frau einen Schrei aus und wich vor der offenen Tür zurück.

„Entschuldigung“, murmelte Cabell neben ihr und drückte sich flink an Leila vorbei in den Raum hinein. Verärgert und leise fluchend folgte die junge Frau dem Feldfunker.

Das Zimmer muss früher einmal sehr gemütlich gewesen sein.

An einer Wand stand ein halb zerfallener, immer noch imposant wirkender Holzschrank, an dem die Holzwürmer wohl ein Festessen gehabt hatten. Daneben stand ein von Motten durchfressenes großes Sofa. Ein kleiner kniehoher Tisch stand davor, auf dem eine leere Blumenvase ihrer nun zwecklosen Existenz harrte. Leila blickte auf die andere Seite des Raumes, an der Cabell an einer Wand lehnte und die zugezogenen Gardinen einen Spalt breit beiseite gezogen hatte und durch ein Fenster hinaus schaute.

Ein Lichtstreifen fiel in den Raum und zeigte einen Fernseher. Neugierig schritt Leila darauf zu. Sie interessierte sich zwar nicht für den alten Fernseher, jedoch für die Fotos, die darauf standen, umso mehr.

Sie musste erstmal vorsichtig die Bilder von dem Staub befreien, ehe sie diese betrachten konnte. Auf dem Ersten erkannte sie einen treu blickenden Hund. Lächelnd schwenkte sie die Taschenlampe auf das nächste Bild. Sofort erkannte sie die drei Menschen wieder, die auf dem Foto im Flur abgebildet waren.

Diesmal schlenderten die beiden Erwachsenen dicht umschlungen einen Feldweg hinab, während der kleine Junge vor ihnen her rannte und einen Stock in der Hand hielt, wie ein Schwert. Seufzend betrachtete Leila das letzte Bild. Es war ein Stück Papier, auf dem jemand ziemlich krakelig einen Baum, ein windschiefes Haus und einen überdimensionalen Hund drauf gezeichnet hatte. Dort, wo sich normal der Himmel befinden müsste, stand in großen, schiefen Buchstaben >Für Mama<.

Leilas Herz zog sich krampfhaft zusammen und sie musste sich beherrschen, um nicht in Tränen auszubrechen.

Ich kenne meine Mutter nicht…

Ich kenne meinen Vater nicht…

Mich hat nie jemand auf den Schultern getragen.

So lächerlich es war, Leila überkam Neid. Neid auf diese glückliche Familie, auch wenn sie sehr wahrscheinlich längst schon tot waren. Jedoch waren sie zu dem Zeitpunkt als die Bilder entstanden waren glücklich, glücklich und zusammen.

Zusammen glücklich sein.

Eine Familie haben.

So glücklich wie ich nie werden kann.

„Leila? Komm wir müssen weiter“, flüsterte Cabell plötzlich neben ihr, doch diesmal erschrak die junge Frau nicht, zu versunken war sie in ihren Gedanken. Schließlich nickte Leila widerstrebend und wandte den Blick von den Fotos ab und schaute in Cabells vom Visier verdecktes Gesicht.

„Meinst du sie leben noch, in einer Grünen Zone?“

Cabell blickte kurz auf die Fotos, ehe er den Kopf schüttelte.

„Nein, dieser Ort war ein Opfer des Dritten Weltkriegs, nicht der Dämonen. Du kannst davon ausgehen, dass die Bewohner dieser Ortschaft alle im Krieg umgekommen sind. Und wenn nicht… der Krieg war vor tausend Jahren. Sie sind alle längst tot. “

„Hmm… ja stimmt“, murmelte Leila, wobei sie eine seltsame Traurigkeit erfüllte. Sie folgte dem Mann aus dem Wohnzimmer und schloss mit einem letzten Blick auf den Fernseher die Tür hinter sich.

Als sie draußen vor der Tür standen kam ihr ein Gedanke.

„Cabell?“ fragte sie zu dem Rücken des Mannes, der auf den Ausgang des Hauses zuhielt.

„Ja?“ er antwortete ohne sich umzudrehen.

„Wie kann das sein, dass Demon solange lebt?“

„Hmpf… weil er Dämonenblut in sich hat, Dämonen altern nicht, oder besser gesagt viel, viel langsamer als wir Menschen.

Leila schluckte schwer.

Dämonenblut?!

„Also ist er einDämon?“ fragte sie entsetzt.

Das würde seinen Namen auch erklären… Demon…

Jetzt drehte sich Cabell doch zu ihr um.

„Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich sagte: Er hat Dämonenblut in sich, ist aber kein Dämon. Und jetzt frag mich nicht weiter aus. Wenn du etwas über ihn wissen willst, frag ihn selbst“, mit diesen Worten drehte sich der Feldfunker wieder um und trat durch die Tür in das helle Tageslicht.

Leila runzelte verwirrt die Stirn, hakte aber nicht weiter nach, sondern folgte dem Mann nach draußen, wo Leo bereits auf sie wartete.

„Die Anderen sind fast beim Rathaus. Lasst uns weitergehen“, empfing sie der Aufklärer und übernahm die Führungsposition. Cabell folgte ihm und Leila bildete wieder mal den Schluss.

Sie überquerten die Straße um im Schutz der gegenüberliegenden Hauswände weitergehen zu können, während sich zu ihrer Linken der leere, große Platz erstreckte.

Zwei Häuserblöcke schoben sich an ihnen vorbei und fast hatten sie das Rathaus erreicht, als Leila trotz ihres hilfreichen Visiers, stolperte und beinahe gestürzt wäre. Fluchend kämpfte sie ums Gleichgewicht und gewann. Erleichtert blickte Leila auf und sah in Cabells besorgtes Gesicht. Sie lächelte schwach und winkte ihn weiter. Grummelnd folgte die junge Frau den beiden Soldaten. Sie kamen an einer Gasse, zweier dicht beieinander stehender Häuser vorbei und im Vorbeigehen schaute Leila kurz in die Gasse hinein.

Ihr Visier markierte eine Bewegung, dann war Leila auch schon vorübergegangen.

Was war das?!

Ihre Beine stoppten automatisch und sie eilte zurück zum Gasseneingang. Nichts rührte sich. Verwirrt ließ Leila den Blick durch die kleine Gasse schweifen, sah aber nichts als Dreck und Staub. Die junge Frau zuckte mit den Schultern und wollte sich gerade wieder zu den beiden Soldaten umdrehen, die weiter auf das Rathaus zuhielten und ihr Stocken nicht bemerkt hatten.

Da registrierte ihr Visier wieder eine Bewegung und Leila erstarrte.

Sie blickte entsetzt auf den kleinen Menschen, der dort in die Gasse getreten war und sie nun anstarrte.

Das… ist ein Kind?

Genauer gesagt stand dort ein nacktes Mädchen am Ende der Gasse und blickte Leila an. Die junge Frau glotzte das Kind an, das Kind glotzte zurück und hob dann zaghaft eine Hand und winkte Leila entgegen.

Perplex erwiderte die junge Frau den Gruß, woraufhin sich die Lippen des Mädchens zu einem Lächeln verzogen.

Endlich hatte Leila ihre Starre überwundern und sie trat einen Schritt in die Gasse hinein, auf das Mädchen zu. Sie wollte ihr zurufen: >Hab keine Angst, wir tun dir nichts, wir sind hier um dich zu retten<, als das Mädchen plötzlich zur Seite trat und verschwand. Es sah aus, als sei sie einfach durch die Wand zu ihrer Linken gegangen.

„Warte!“ rief Leila ihr nach und eilte ohne zu überlegen in die Gasse hinein. Schnell erreichte sie die Stelle, an der das Mädchen gestanden hatte und erkannte eine schäbige, geschlossene Metalltür, durch die das Mädchen verschwunden sein musste.

Wieso läuft sie weg?

Leila drückte die Klinge der Tür runter und stieß sie auf. Dahinter lag ein dunkler, stiller Raum.

„Hallo? Bist du da drin?!“ rief Leila fragend, wobei sie mit ihrer Gewehrlampe in den Raum hinein leuchtete.

Unter dem Lichtstrahl erkannte sie eine Art Lager. Kisten und Fässer standen wirr umher, doch von dem Mädchen war nichts zu sehen.

In der jungen Frau rang die Angst vor dem in der Dunkelheit lauernden Unbekannten, mit dem Bedürfnis das Mädchen zu beschützen und in Sicherheit zu bringen. Schließlich siegte ihr Beschützerinstinkt und entschlossen betrat Leila den dunklen Lagerraum.

Die Finsternis verschlucke sie augenblicklich und mit zitternden Beinen, jedoch entschlossener Miene, trat Leila weiter in den Lagerraum hinein und ließ ihre Taschenlampe suchend umherwandern.

Nirgends war etwas von dem Kind zu sehen.

Im gleichen Moment, in dem sie sich der Tür am Ende des Raumes zuwenden wollte, erklang ein lautes Knallen hinter ihr und Leila fuhr auf dem Absatz herum. Der Lichtkegel fiel auf die nun wieder geschlossene Tür und davor stand das nackte Mädchen und wieder lächelte sie Leila an. Das Lächeln wurde breiter und breiter, bis sich die Lippen voneinander trennten und die Zähne des Kindes zeigten.

Leila schrie auf und wich entsetzt zurück.

****

Tommy ließ sich enttäuscht auf die Treppenstufen vor dem Rathaus nieder und sein Blick wanderte über die leere Ortschaft.

Wieso diese Vorsicht? Hier ist doch nichts… nur Staub, Dreck und Steine.

Missmutig wandte er den Blick von den Ruinen ab und schaute zwischen den zusammen stehenden Männern der Schwarzen Mamba hindurch zu den letzten Mitgliedern die sichvom Süden her näherten.

Ah, Leila kommt, ein richtiger Lichtblick in dieser Ödnis.

Doch zunächst sah Tommy nur Leo und dahinter die Umrisse von einem anderen Mann.

Wohl Cabell, nur wo steckt Leila?

Mit gerunzelter Stirn stand er auf und wollte gerade den Captain fragen, als T-Jack losfluchte. Keine Sekunde später war Jackson an seiner Seite.

„Was gibt es?“

„Leila ist nicht bei den Beiden! Sie hat die Richtung geändert und ein Gebäude betreten!“

„Verdammt, was denkt sich die Frau?“ fluchte nun auch der Captain und drehte sich zu den beiden sich nähernden Männern um.

„Sir!“ wieder erklang die Stimme von T-Jack und diesmal schwang ein entsetzter Unterton mit, „Sie ist nicht alleine!“

Kaum hatte T-Jack die Worte heraus, da rannte Tommy auch schon los, auf die beiden sich nähernden Männer zu. Jackson und die anderen folgten dicht auf. Leo blieb stehen, als er seine Teamkollegen auf sich zuhasten sah…

„Leila! Wo steckst du?“ klang Jacksons Stimme durch den Funk.

… und wirbelte dann herum.

****

Das Mädchen fauchte und riss dabei ihren Mund auf. Leila starrte voller Entsetzten und aufkommenden Abscheu in das mit spitzen, langen Zähnen gefüllte Maul.

„Du… beschissener Dämon!“ stieß sie wütend hervor, als ihr bewusst wurde, wie sie von den anderen weg und in die Falle gelockt worden war.

Ihr Gewehr hob sich in einer fließenden Bewegung und sie ließ die Waffe auf Hüfthöhe los feuern.

Die Schüsse knallten durch den Raum und das Mädchen wich blitzschnell zur Seite aus. Die Kugeln jedoch waren schneller. Der Dämon kreischte auf, als sich die spitzen Geschosse in ihn bohrten und der Kinderkörper nach hinten gegen die Hauswand geschleudert wurde, an die ihn weitere Geschosse aus der keifenden Mündung festnagelten. Das Kreischen erstarb und Leila ließ die qualmende Waffe langsam sinken.

Ein Fauchen hinter ihr, ließ sie erneut herumwirbeln.

Leila fluchte laut auf, als sie die Kindergesichter erblickte, die hinter Tonnen und Kisten zum Vorschein kamen. Es waren mehr als ein Dutzend. Die spitzen Zähne funkelten, wenn das Licht der Lampe hektisch auf sie fiel und die blutroten Augen leuchteten im Dunkeln.

Leila ging langsam Schritt für Schritt zurück, auf die Ausgangstüre zu.

Die Dämonen erkannten ihr Vorhaben und griffen an. Kinderkörper hüpften und sprangen über die im Raum verstreuten Gegenstände und stürmten auf Leila zu.

Die junge Frau schrie auf und ihre Waffe tat es ihr gleich. Das Licht des Mündungsfeuers ließ die Lagerhalle blitzartig Erhellen und zeigte immer neue Dämonen die aus ihren Verstecken krochen.

Zwei der Bestien erreichten beinahe die junge Frau. Die mit krallen bestückten Hände waren nach ihr ausgestreckt. Der Lauf von Leilas Waffe zuckte ihn die Richtung der beiden und Blut spritze umher…

… und die Waffe feuerte die letzte Patrone in einen nachrückenden Dämonenschädel.

Leilas Herzschlag setzte für eine Sekunde mit dem Verklingen des Gewehrfeuers aus und sie beschleunigte ihre Rückwärtsbewegung.

Etwas Hartes stieß in ihren Rücken und die Frau wandte den Blick ab, erkannte die Tür und drehte sich panisch zu ihr herum, während hinter ihr die Dämonen heranrasten. Ihre zitternde Hand umschloss den Griff der Tür, sie trat einen Schritt beiseite und sie riss die Tür auf. Im selben Moment, in dem das Tageslicht durch den sich immer mehr öffnenden Spalt der Tür fiel und Leilas verängstigtes Gesicht erhellte, prallte etwas gegen die Metalltür und stieß sie hart zu.

Das hereinfallende Licht verblasste, genau wie Leilas Hoffnung, als das Licht der Taschenlampe das Kindergesicht neben ihr beleuchtete.

Es war ein Junge, vielleicht sechs Jahre alt. Die Augen glühten sie gierig an und von den Zähnen troff Speichel. Die Finger, an denen die Nägel zu langen, dolchartigen Spitzen verwachsen waren, zuckten vor. Leila schleuderte dem Dämon voller Panik ihre leere Waffe entgegen. Das schwere Gerät traf den Kinderkopf und riss den Dämon mit sich zu Boden.

Leila zog panisch an der geschlossenen Tür und sobald sich die Tür weit genug für ihren schlanken Körper geöffnet hatte, taumelte Leila hinaus auf die Gasse.

Kaum hatte sie den Lagerraum verlassen, erklangen die ihren Namen rufenden Stimmen der Männer über Funk in ihrem Helm:

„Leila? Melde dich!“

„Verdammte Göre!“ hörte sie den Captain fluchen, „Crash und Baker, geht hinein und holt sie da raus!“

Dann T-Jacks Stimme:

„Sie hat das Haus verlassen, auf der Rückseite!“

„Schnell Leute, schnell!“

Leila zog im Vorwärtstaumeln das Schwert und rannte so schnell sie konnte die Gasse wieder zurück, auf die Straße zu, von der sie abgebogen war.

„Hilfe! Ich bin hier!“ rief sie laut.

Hinter ihr quietschte die Metalltür, Fauchen erklang und hechelnder Atem.

Die Angst trieb Leila noch schneller weiter.

Und fast hatte sie das Ende der Gasse erreicht, als ihr rechter Fuß gegen einen Stein stieß, der sich aus dem Boden erhob.

Leila schwankte und stürzte zu Boden.

Aufstöhnend rappelte sich die junge Frau wieder hoch und wollte weiter hasten, als ein Kichern erklang:

Es war ein leises kindliches Kichern, ganz dicht hinter ihr.

Langsam drehte sich Leila um und erblickte vor sich eine Horde von Kindern, die sie alle mit blutroten Augen anstarrten und aufgeregt auf und nieder hüpften.

„Bitte…“, hauchte Leila und bewegte sich wieder rückwärts von den Kindern weg, die ihr tänzelnd nachsetzten.

„Bitte… nicht“, flehte Leila, doch ihre Mimik sprach eine andere Sprache. Leila trat plötzlich einen Schritt vor, wobei sie ihren rechten Arm mit aller Kraft die sie hatte von rechts nach links führte.

Die Klinge fuhr sirrend durch die Luft und enthauptete die vordersten Kindsdämonen. Eine Blutfontäne schoss aus den Rümpfen.

Die Anderen rissen kreischend ihre Mäuler auf und stürzten vor. Leilas Herz setzte einen Moment aus und sie wollte gerade das Schwert erneut auf die Dämonen niedersausen lassen, als eine große Hand sie beiseite drückte und sich ein Gewehrlauf in ihr Sichtfeld schob.

Heiße Hülsen flogen Leila gegen den Brustpanzer und brannten sich in ihre Bauchhaut.

Sie schrie auf, doch ihr Schrei ging im Wehklang der sterbenden Dämonen und den lauten Schüssen der Waffe unter. Die Dämonen versucht noch auszuweichen, aber wo sollten sie hin? Als das Gewehr schwieg, war die Gasse voller toter Leiber und das Blut floss von den Hauswänden.

„Leila!“ Das war Tommys Stimme, weit entfernt.

Die Hand ließ sie los und das Gewehr entfernte sich aus ihrem Blickfeld.

Schwer atmend wandte Leila den Kopf von den abgeschlachteten Dämonen und sie sah Henderson, der sich gerade umdrehte und dann entfernte, ohne sie weiter zu beachten.

Tommy drückte sich an dem schweigsamen Mann vorbei und umfasste Leilas Arme. Er betrachtete prüfend Leilas von Blut besudelte Rüstung.

„Mein Gott, Leila! Geht es dir gut?“

„Ja“, flüsterte Leila, deren Blick noch immer auf Henderson geheftet war, der nun wieder auf der Straße stand und sich leise mit dem Captain unterhielt, wobei er seine Waffe nachlud.

„Ja… mir geht es gut, danke Tommy“, wiederholte Leila etwas lauter und mit festerer Stimme. Sie warf dem jungen Mann ein kleines Lächeln zu, dann zuckte sie erschrocken zusammen, als Baker und Crash durch die Metalltür auf die Gasse traten. Am Schwert des Hünen klebte dunkles Rot.

„Leila!“ er kam näher und auch wenn die junge Frau sein Gesicht unter der Maske seines Helmes nicht sehen konnte, so hörte sie doch die tiefe Erleichterung in seiner Stimme.

„Was machst du denn, Mädel?“ fragte er aufgebracht, nachdem er sich vergewissert hatte, dass Leila nicht verletzt war und drückte der jungen Frau dann ihr Gewehr in die Hand, das er aus dem Lagerraum mitgebracht hatte.

Verlegen nahm sie ihre Waffe entgegen und wollte etwas erwidern, als der Captain alle zu sich rief.

Leila wandte sich um und schritt eilig aus der Gasse, wobei sie im Funk ein:

„Danke… und Entschuldigung“, herausbrachte.

Verlegen blieb sie vor Jackson stehen, der sein Visier hochgeschoben hatte und sie verärgert betrachtete. Röte schoss der jungen Frau in die Wangen und sie war froh, dass die anderen es wegen ihres Visiers nicht erkennen konnten.

„Ab sofort befolgst du jeden Befehl und handelst nicht noch mal eigenmächtig, hast du das verstanden, L-1 ?“

Leila nickte schnell, ein Kloß in ihrem Hals verhinderte, dass sie etwas erwidern konnte.

Sie hörte neben sie, wie Crash belustigt zu T-Jack murmelte:

„Einen K., der sich selbstständig macht hatten wir auch noch nicht, die sollten ihnen nicht zuviel Denkvermögen mitgeben. “

T-Jack lachte auf.

Leila schluckte schwer.

Ich bin kein K, was auch immer das ist! Ich bin ICH!

Der Doc kniete sich vor sie und untersuchte die Brandwunden an ihrem Bauch.

„Halte still, ich muss die Wunden reinigen und verbinden. “

„Es geht schon…“, murmelte Leila verlegen, aber der Doc schüttelte nur den Kopf.

Cabell trat nahe zum Captain und hielt Diesem ein Handmikrofon entgegen.

„Sir, ein Funkspruch von A6 . “

„Hmm, dann lassen Sie mal hören,“ brummte Jackson verstimmt und nahm das Mikrofon.

„Hier Kommandozentrale A6, Schwarze Mamba, bitte melden.

„Hier Jackson, die Schwarze Mamba hört. Was gibt es?“

„Sir, wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass die Machtquelle in ihrer Nähe nach Süden aufgebrochen ist, A6 out. “

„Verdammt! Wie ist das möglich? Wir werden sofort die Verfolgung aufnehmen. Jackson, out. “

„Negativ, Captain. Ein Dämonenheer ist zu Ihnen auf dem Weg, denen sich die Machtquelle sehr wahrscheinlich anschließen wird. Es sieht so aus, als wollten sie die Ortschaft nicht kampflos aufgeben.

A6, out. “

„Wie viele Dämonen?“

„Weit über dreißigtausend. Ein Rettungshelikopter ist bereits zu Ihnen unterwegs und wird in 10 Minuten bei ihnen eintreffen und sie abholen. Wir haben ein großes Gebäude ausgemacht, gegenüber Ihrer derzeitigen Position. Es war ein Supermarkt oder dergleichen. Jedenfalls ist das Dach groß genug für den Helikopter. Auf Befehl des Führungsstabes sollen Sie sich umgehend dahin zurückziehen und auf den Heli warten. A6, out.

„Das gibt’s doch nicht!“, fluchte Jackson laut und fauchte in das Mikro: „Und was geschieht mit dem Ort? Hier muss doch irgendwas Wertvolles für die Dämonen sein! Jackson, out. “

„Es befinden sich bereits zwei Staffeln R-Bomber in der Luft. Wir werden die Ortschaft in genau 25 Minuten dem Erdboden gleichmachen, ob Sie dann noch dort sind oder nicht. Viel Glück Captain. A6, out. “

Wütend gab Jackson Topgun das Mikro wieder.

„Verdammte Scheiße, so sollte es nicht laufen. Also gut, dann wollen wir uns mal zurückziehen Männer, bevor wir Dämonenfutter werden… oder in tausend Stücken über der Erde hier verstreut liegen. Auf!“

Leila rannte hinter den eilig auf das große Gebäude zuhaltenden Männern her.

Dreißigtausend? Mein Gott…

Sie erreichten die Eingangstür des Kaufmarktes, die es nicht mehr gab. Ein großes Loch klaffte in der Steinwand.

Baker hastete voran und verschwand bereits im Gebäude und die anderen setzten gerade an ihm zu folgen.

„Captain!“ das war T-Jack Stimme. Leila blickte zu dem Techniker, der neben ihr Stand und auf ein Gerät hinabblickte.

„Die Schüsse haben Zombies aufgescheucht. Ich bekomme Bewegungsmeldung aus jedem Ortsteil, die sich auf uns zu bewegen. Ich kann sie nicht zählen, es sind zu viele!“

„Verdammte Scheiße! Los weiter, hier sind wir nur Frischfutter für die Bastarde“, erwiderte der Captain aufgebracht und sie hasteten in den Supermarkt hinein.

„Was sind denn Zombies?“ fragte Leila im Weitereilen Tommy, der sich dicht bei ihr hielt.

„Monster, geistlose Menschen die im dritten Weltkrieg und den Kämpfen gegen die Dämonen umgekommen sind. Die Dämonen erwecken sie wieder zum Leben und hetzten sie auf uns Menschen. “

„Das… ist ja entsetzlich!“ stieß Leila entsetzt hervor und stieg hinter T-Jack eine nicht gerade stabil wirkende Treppe hinauf.

Tommy folgte ihr und erzählte: „Diese Dinger sind jedoch nicht wirklich gefährlich, sie sind schrecklich langsam und träge, folgen nur noch dem Willen ihres Schöpfers und erst in einem Mob können sie einem bewaffneten Menschen wirklich Etwas anhaben. “

Leila erschauderte bei dem Gedanken eine Marionette dieser verunstalteten Monster zu sein.

Keuchend erreichte sie die oberste Treppenstufe und betrat das Dach durch eine kleine Tür.

Crash stand neben dem Eingang und winkte Leila weiter. Die junge Frau huschte zur Seite und drehte sich neugierig um. Nachdem Tommy als Letztes das Dach des Gebäudes betreten hatte, warf Crash etwas durch den Eingang und schleuderte die Tür zu. Ein lauter Knall ließ Leila ihre Waffe hochreißen, bis sie erkannte, dass Crash das Treppenhaus des Gebäudes gesprengt hatte.

Immerhin kommen die Zombies jetzt nicht mehr zu uns hoch.

Erleichtert drehte sich Leila um und suchte Tommy, der neben Hunt am östlichen Ende des Daches stand und auf den großen Platz des Ortes hinabblickt. Leila trat neben Tommy und ihr stockte der Atem. Unter ihnen, auf der Mitte des Platzes, taumelte ein Mann auf den Supermarkt zu. Er war fast nackt, nur ein Stofffetzen, was wohl früher einmal ein Hemd gewesen war, hing über seiner rechten Schulter und verdeckte einen Teil seiner faulenden Brust.

Angeekelt betrachtete Leila das Ding. Das dunkelbraune bis schwarze Fleisch hing in großen Stücken von den Knochen und der Mann zog sein rechtes Bein nach, als sei es gebrochen. Die leer blickenden Augen des Mannes waren auf sie gerichtete und er schlurfte mit offenem Mund auf sie zu.

„Das… ist ein Zombie?“ hauchte Leila verängstigt.

„Ja, das ist ein Zombie“, bestätigte Leo,“ aber keine Angst, sie kommen erstens nicht zu uns hoch und zweitens sind sie so langsam, dass sie keine wirkliche Gefahr darstellen.

Dämonen sind da viel gefährlicher. „

„So wie… die Kinder?“

„Kinder?“

„Ja… die mich töten wollten. “

„Ach so… das sind keine Kinder. Früher waren es Kinder, das stimmt. Jedoch haben die Dämonen sieverwandeltund seit dem jagen sie Menschen. Das einzig Kindliche an ihnen ist, dass sie noch etwas mit ihrer Beute spielen, bevor sie ihre Zähne in das frische Fleisch rammen.

Wir nennen sie Plagegeister, weil sie so flink sind und selbst Schüssen ausweichen können. Sie haben halt Dämonenblut in sich… verdammtes Pack. Das Militär hat ihnen einen weniger beschreibenden Namen gegeben: Dämonenbrut-221 . „

„221 ? Wie viele Arten gibt es denn von den Dienern der Dämonen?“

„Unzählige… es werden immer Neue entdeckt und Jede ist abscheulicher als die Andere. “

„Der Heli kommt“, unterbrach Tommy ihre Unterhaltung und Leila wandte den Blick von dem Platz ab, über den immer mehr Zombies schwankten.

Ein kleiner Punkt am Horizont ließ den Heli erahnen, doch Leo, der kurz durch sein Fernglas blickte, bestätigte es.

„Ja“, murmelte er und das Fernglas wanderte hinab, „und dort kommen auch die Dämonenbastarde. “

Leila folgte dem ausgestreckten Finger des Aufklärers und erkannte eine schwarze wogende Masse, die sich auf die Ortschaft zu bewegte.

„Oh je… sind das viele… hoffentlich kommt der Helikopter rechtzeitig“, nuschelte Leila und griff ängstlich nach Tommys Hand.

Der junge Mann umfasste ihre Finger mit seinen und drückte ihre Hand sanft.

Der Helikopter kam rechtzeitig und eilig bestieg die Schwarze Mamba den Rettungsheli. Leila presste ihr Gesicht an das Fenster des Helis, als dieser langsam abhob. Der Platz unter ihnen wimmelte mittlerweile von Zombies, die ihre Hände nach dem Helikopter ausstreckten.

„Woher kommen die denn alle so plötzlich?“

„Aus den Ruinen, dort verstecken sie sich meistens vor dem Tageslicht.

Zombies kommen meistens nur in der Nacht raus, oder wenn sie frisches Fleisch wittern. “

Der Helikopter stieg immer höher und schwenkte dann nach Norden, sodass Leila die Dämonenarmee sehen konnte, die in diesem Moment in die Ortschaft einfiel. Sie konnte keine einzelnen Dämonen mehr ausmachen, da sie dafür bereits zu hoch waren, worüber sie im Grunde auch froh war.

Genug für den ersten Tag außerhalb der Grünen Zone…

„Wir können uns glücklich schätzen, dass keine Flugdämonen dabei sind, sonst könnte es noch eine böse Überraschung geben“, brummte Baker, der ebenfalls durch ein Fenster auf die schwarze Masse blickte.

Leila erschauderte bei der Vorstellung von fliegenden Bestien verfolgt zu werden und sie rutschte vom Fenster weg, ganz dicht an Tommy heran, der ihr ein Arm um die Schultern legte und sie bei sich hielt.

18. Grüne Zone; A6 -122 / Nord-Frankreich im Jahre 3044 n. Chr. 24 November 21 . 12 Uhr.

„Nein… bitte nischt noch einen, Leo!“ kicherte Leila und stützte sich mit ihrem rechten Arm auf der Bank ab, auf der sie saß.

„Isch habe schon genug!“ lallte sie und versuchte, die sich langsam senkende Flasche beiseite zu schieben, traf sie jedoch nicht.

„Ach komm, Leila, noch einen… zur Feier eures ersten Einsatzes in der Gelben Zone. Nicht war, Tommy?“

Der junge Mann sah nicht wirklich besser aus als Leila, grinste jedoch und nickte zustimmend. Leila gab sich geschlagen und seufzte.

„Nsch gut… aber nursch noch einen klitzekleinen, verstanden Kätzchen?“

„Klar!“ Aus der Flasche floss eine klare Flüssigkeit in Leilas leeres Glas und füllte es bis oben hin auf.

„Das… ischt aber nicht wenig“, nuschelte Leila und nippte vorsichtig an ihrem Glas. Ein neuer Schwall des alkoholischen Getränks rann ihre Kehle hinab und entfachte in ihrem Bauch ein warmes Feuer.

Ein polterndes Lachen ließ die junge Frau aufblicken und sie erkannte im bunten Blitzlicht Bakers großes Gestalt, der sich in Begleitung vom Doc durch die Menschenmasse in dem Raum auf sie zuschlängelte. Er hielt in jeder Hand einen gefüllten Krug, von denen er abwechselnd ausgiebige Schlücke zu sich nahm.

Die Sicht verschwamm und Leila kniff die Augen zusammen. In ihrem Kopf pochte es wild und sie wankte, obwohl sie saß.

So langsam verliere ich die Kontrolle… ich sollte aufhören…

Langsam erhob sich Leila, wobei ihr schwindelig wurde und sie sich an der Tischplatte festhalten musste.

„Leila? Wohin?“ fragte Leos angeheiterte Stimme.

„Ich muss… muss ins Bett…“, murmelte Leila und drückte sich an den Männern vorbei.

Schwankend musste sie erstmal das Gleichgewicht finden, um den Tisch loslassen zu können. Tommys gerötetes Gesicht erschien vor ihr. Sanfte Arme umfassten sie und zogen ihren Körper an Tommys. Leila seufzte erneut auf.

„Soll ich dich zu deinem Zimmer begleiten?“ fragte er und küsste ihren Hals.

„Nein… das ist lieb von dir. Isch schaffe es aber schon alleine… feiere du noch… amüsier dich“, murmelte Leila und drückte ihre Lippen kurz auf Tommys.

„Gute Nacht,“ hauchte sie und drückte sich an ihm vorbei.

„Gute Nacht, Leila,“ murmelte der junge Mann ihr hinterher und drehte sich wieder zu den anderen Mitgliedern der Schwarzen Mamba um, die gerade lachend Crash und Baker beim Armdrücken zuschauten und die jeweilige Position der Ringenden diskutierten. Mit brummendem Schädel drückte sich Leila an den zum Teil stehenden oder tanzenden Menschen vorbei. Sie war es einfach nicht gewöhnt, die ganzen dicht auf dichten Leiber und dazu dieses Teufelszeug, die stickige Luft, die laute Musik….

Atem holend klammerte sich die junge Frau an einen Stützfeiler in der Mitte des Raumes.

„Ja hallo, schöne Frau! Wohin des Weges?“

Leila kannte die Stimme nicht und die grabschende Hand, die sich auf ihren Hintern legte, ebenso wenig. Verärgert drückte sie die Hand mit ihrer von ihrem Po weg und stieß sich von dem Pfosten ab, um erneut in die Menschenmasse zu tauchen.

„Hey Süße, wohin?“ fragte die Stimme hinter ihr.

Lachen erklang. Ein Schrei. Und diese laute, ohrenbetäubende Musik im Hintergrund. Übelkeit stieg in Leila empor.

Muss raus hier…

Die junge Frau beschleunigte ihren Schritt, doch das ungute Gefühl in ihrem Magen verstärkte sich und sie merkte, dass sie es nicht rechtzeitig aus der Kasernendisco schaffen würde. Panisch schaute sie sich um und erblickte die beleuchteten Toilettenschilder. Hastig drückte sich Leila an den Menschen vorbei, stieß die Tür zur Toilette auf und stürmte hinein.

Würgend erbrach sie sich in das erstbeste Klo, wobei ihr scheißegal war, dass die anderen Frauen im Raum sie kopfschüttelnd betrachteten. Ihr Magen entleerte sich krampfhaft.

Noch eine ganze Weile hing Leila über der stinkenden Kloschüssel, ehe sie sich erhob und ihr Gesicht an einem der Waschbecken ausführlich säuberte.

Jetzt ging es ihr wieder viel besser, auch wenn ihr Gleichgewichtssinn immer noch woanders weilte.

Ich muss ins Bett.

Entschlossen verließ sie die Toilette und erreichte nach viel Gedrängel und Fluchen die Ausgangstür. Sie stolperte ins Feie, schwankte zu einer kleinen Mauer, die neben dem Gebäude herlief, und lehnte sich dagegen. Erleichterte atmete Leila die kühle Nachtluft ein.

Herrlich

„Hey Süße!“

Genervt drehte sich Leila zu der Stimme um und erkannte zwei junge Männer, die sich ihr näherten und neben ihr stehen blieben.

„Was wollt ihr?“ fauchte sie, ehe sie erneut die Augen schließen musste, damit der neue Schwindelanfall verebbte.

„Ein bissel Spaß, das wollen wir. Hast du Lust?“

„Lust? Worauf?“

„Na… du weißt schon, aufs ficken,“ lachte der eine und der andere stimmte mit ein, während er wieder seinen Hand über ihren Arsch gleiten ließ.

„Nein… will nicht.

Bitte geht. “

„Mhm… wollen wir gehen, Kai?“

„Ich glaube nicht, Jimmy. “

„Tja… was machen wir denn jetzt?“

In Leila kam das ungute Gefühl auf, das die beiden nicht locker lassen würden.

„Geht… lasst mich in Frieden. “

„Ach komm schon, Süße,“ die grabschende Hand drückte ihre Arschbacken und eine Andere, wohl die von dem zweiten Typ, erforschte ihre Brüste.

„Sie hat gesagt, dass sienichtwill!“

Die Hände auf ihrem Körper erstarrten und verschwanden, als die beiden Männer sich zu der Stimme umdrehten. Eine Gestalt stand unter einem im Dunkeln stehenden Baum, nur ihre Umrisse ließen sich erahnen. Leila blickte hoffnungsvoll auf die Gestalt, während die beiden jungen Männer gar nicht zu frieden wirkten, gestört worden zu sein.

„Ach ja? Und wer bist du, Wichser?“ fragte Jimmy gereizt.

Der Mann trat näher, in das Licht der nahen Straßenlaterne. Leilas Herz machte einen Satz, als sie Demon erkannte.

„Ich bin ihr Freund,“ flüsterte er mit leiser, bedrohlicher Stimme. Jimmy zuckte vor Demons Erscheinung zurück, während Kai wohl nicht ganz so leicht zu erschrecken war. Er schnalzte verärgert mit der Zunge und zog mit einer raschen Bewegung eine aufblitzende Klinge, ein langes Messer.

„Und du willst sie nicht mal mit uns teilen? Das ist aber nicht nett, gar nicht nett,“ grummelte Kai und trat mit dem Messer vor sich herumfuchtelnd auf Demon zu.

„Steck das Spielzeug weg. Ich gebe dir genau fünf Sekunden um hier zu verschwinden, ehe ich dir den Arm breche und dir deine eigene Klinge in den Bauch ramme. “

Jimmy wirkte nun sichtlich nervös und hibbelig, er trat zu Kai und zog an seinem Arm.

„Komm… Kai, wir finden eine andere Schlampe, lass uns jetzt verschwinden. “

„Dieser Wichser nervt mich aber,“ stieß Kai wütend zwischen zusammengepressten Lippen hervor und trat dann plötzlich einen Schritt vor und ließ das Messer nach vorne schnellen.

Noch ehe Leila entsetzter Schrei in der Nacht verklungen war lag Kai auf dem Boden und hielt sich seinen blutenden Bauch. Er schrie auf.

Entsetzt blickte Leila auf den jungen Mann hinab, sie hatte Demon sich gar nicht Bewegen sehen. Aus dem Bauch von Kai ragte nur noch der Schaft des Messers. Jimmy fluchte laut auf und rannte so schnell er konnte weg.

Leilas Blick schweifte zu Demon, der geschmeidig über den am Boden liegenden Mann trat und sich vor sie stellte.

Mit leicht geöffneten Lippen blickte Leila hoch in das fremdartige, schöne Gesicht des Mannes.

„Danke,“ flüsterte sie verlegen, „danke… jetzt… muss ich aber. …“

Sie versuchte sich an Demon vorbei zu schieben, doch der Boden schwankte und wankte wie bei einem Erdbeben. Leila taumelte und ihre Hände zuckten Hilfe suchend vor, um sich irgendwo festzuhalten. Sie fand halt und umklammerte Demon. Der Mann stand ganz ruhig dort, wie eine Statue und rührte sich nicht.

Die junge Frau atmete erleichterte auf, als sie sich nicht auf dem Boden wieder fand. Sie spürte die warme Haut des Mannes durch sein Hemd und erschrocken ließ Leila ihn los.

„Oh… verzeih. “

Demon antwortet nicht, sondern beugte sich zu ihr hinab und seine Hände umfasste Leilas Beine und Rücken. Mit einem Mal, noch ehe Leila überhaupt realisieren konnte was geschehen war, lag sie an seiner Brust und er trug sie schweigend die Straße entlang.

Die junge Frau erstarrte und lauschte auf seinen ruhigen Herzschlag, der dich an ihrem Ohr erklang.

Lange Zeit schwiegen sie und Leila versuchte ihre wirren Gedanken zu ordnen, was ihr sichtlich schwer fiel.

Dieser scheiß Alkohol…

Schließlich brachte sie stotternd hervor:

„Wird… wird er sterben?“

„Nein, willst du es?“ Leila glaubte, er mache Anstalten umzudrehen.

„Nein!“ stieß sie fast panisch heraus.

Erneute stille ließ Leila ihre Gedanken ordnen, während Demon weiter die Straße hinab schritt.

„Das ist… ist nun schon das dritte Mal, wie oft willst du mich eigentlich noch retten?“ fragte Leila schließlich leise und drückte sich noch etwas mehr an ihn. Sie schloss die Augen.

Zuerst schwieg Demon und Leila hatte auch nicht wirklich auf eine Antwort gehofft. Aber er antwortet dann doch, sodass Leila das Vibrieren seiner Stimmbänder an ihrem Kopf spürte.

„Sooft es nötig ist. “

Leila schluckte schwer.

„Und wie kommt es, dass du plötzlich dort warst?“

Demon schwieg, wie nicht anders zu erwarten, und Leila tat es ihm gleich.

Sie lauschte seinem Herzschlag, dem konstanten Heben und Senken seiner Brust und versank in einen leichten Dämmerzustand.

Demon trug Leila bis zu ihrem Zimmer und legte die junge Frau schließlich auf ihr Bett.

Sie kehrte augenblicklich in die Realität zurück und sah, wie er ihr langsam die Kleidung auszog. Sie half ihm so gut sie konnte, zu müde, um irgendwelche abwegigen Gedanken zu bekommen, und schlüpfte mit seiner Hilfe in ihr Nachthemd. Dann drückte Demon sie sanft nieder und deckte Leila zu, ehe er sich langsam erhob. Die junge Frau blickte in sein Gesicht, konnte seine Mimik in ihrem jetzigen Zustand jedoch nicht deuten.

„Schlaf, Leila. Gute Nacht,“ murmelte Demon und verließ mit zwei schnellen Schritten das Zimmer.

„Nacht,“ flüsterte Leila dem davon gehenden Rücken hinterher. Die Tür von ihrem neuen Zimmer in der Militärbasis A6 fiel zu.

Noch ehe Leila sich über das Erlebte Gedanken machen konnte, war sie auch schon eingeschlafen.

18. Grüne Zone; A6 -122 / Nord-Frankreich im Jahre 3044 n.

Chr. 25 November 18 . 12 Uhr.

Am nächsten Morgen schlug Leila die Augen auf und betrachtete verwirrt die helle Decke. Sie drehte ihren Kopf und warf einen Blick auf den Wecker. Er zeigte ihr die Uhrzeit und entsetzt richtet sich Leila auf.

„Ich habe verschlafen! Oh nein!,“ mit leicht zittrigen Fingern, das wütende Gesicht von Jackson schon vor sich sehend, tippe Leila eine kurze Botschaft in ihren POD und schickte sie an Tommy:

>> Habe verschlafen, ist Jackson schon mit geladenem Gewehr auf den Weg zu mir? <<

Mit einem bangen Gefühl im Magen ließ sich Leila auf das Kopfkissen zurücksinken und hob schließlich den Arm, als ihr POD einen leisen Piepser von sich gab.

Sie rief die neue Nachricht auf:

>> Guten Morgen, schöne Frau. Beruhig dich, wir haben heute keinen Einsatz. Ich komme rauf und bringe etwas zum Frühstücken mit. Bis gleich!:-) <<

Erleichtert ließ Leila den Arm sinken und lächelte, als sie an Tommy dachte. Schließlich fiel ihr der Abschluss des vergangenen Tages wieder ein und sie biss sich auf die Lippen.

Ich werde aus seinem Verhalten einfach nicht schlau:

Erst hasst er mich abgrundtief, dann rettet er mich ständig und schließlich beachtet er mich nicht weiter als sei ich irgendein lebloses Objekt!

Ein leises Klopfen riss sie aus ihrem Gegrübel und sie schob die Gedanken an Demon in eine hintere Ecke ihres Bewusstseins.

„Komm rein, Tommy!“ rief sie erfreut und grinste den blonden Schopf an, der sich kurz darauf durch die Tür schob. Tommy erwiderte ihr Grinsen und betrat den Raum. In seinen Armen trug er ein Tablett mit einer dampfenden Tasse und zwei belegten Brötchen. Leilas Herz begann leicht gegen ihren Brustkorb zu klopfen. Sie richtet sich wieder auf und nahm das Tablett aus Tommys Händen. Ihr lief das Wasser im Mund zusammen, als sie die Speisen erblickte.

„Danke, Tommy! Das ist super lieb von dir,“ stieß sie erfreut hervor, setzte das Tablett auf ihrem Schoß ab und nahm die warme Tasse in die Hände. Der junge Mann setzte sich auf die Bettkante und betrachtete sie lächelnd.

Sie nippte an der Tasse und die Wirkung des Kaffees fuhr direkt in ihre müden Glieder. Sie schloss genießend die Augen und seufzte auf.

Zwei Sekunden später flogen ihre Lider wieder hoch und sie betrachtete den jungen Mann ausgiebig.

Tommy sah zum Anbeißen aus, er hatte die Militärstandardbekleidung gegen Freizeitkleidung eingetauscht und wirkte ausgeschlafen und munter. Ihr Blick glitt über seinen durchtrainierten Körper und ihre Gedanken schweiften vom Frühstück zu…

Leila riss sich zusammen. Sie wandte den Blick ab und widmete sich wieder den Brötchen vor sich.

„Erzähl“, sagte sie kauend, während ein weiteres Stück vom Salamibrötchen in ihrem Mund verschwand, „wieso sind wir heute der Knechtschaft entlassen?“

Tommy lachte auf: „Naja, notgedrungen.

Der Captain ist auf einer Einsatzbesprechung mit dem Führungsstab von A6 und ich habe gehört, dass sogar der leitende Wissenschaftler von A1 auf dem Weg hier her ist, also Alles im Allem wohl eine ganz wichtige Angelegenheit. “

„Mhm… Was ist wohl geschehen?“ grübelte Leila zwischen zwei Bissen laut nach.

Tommy zuckte mit den Schultern. „Ich habe keine Ahnung, aber Eines kann ich dir mit Gewissheit sagen: Der Kampf gegen die Dämonen steht nicht gut für die Menschheit.

Gut möglich, dass wir in ein bis zwei Jahren uns wieder hinter den Schilden verkriechen müssen. Dann sind 100 Jahre erbitterter Kampf für Nichts gewesen. “

Eine kurze Pause entstand, ehe Tommy sich einen Ruck gab.

„Naja, jedenfalls haben wir heute Ausgang bekommen und ich dachte mir, du willst vielleicht in die Stadt?“

„Die Stadt?“ Leila ließ die Brötchen haltende Hand sinken, „die Stadt von A1 !?“

„Na, welche sonst? Oder kennst du sie schon?“

„Ähm… nein, ich kenne gar keine Stadt! Ich wusste ja nicht mal, dass es überhaupt noch Städte gibt… zumindest bis Demon es erzählt hat!“

Tommy starrte sie verwirrt an.

„Wieso eigentlich nicht?“

Leila legte das zweite Brötchen auf den Teller und reichte Tommy das Tablett.

Ich verstehe das Alles noch nicht wirklich, wieso wurde uns nicht gesagt, dass es noch Städte gibt? Und wieso lebte ich nicht in solch einer Stadt, sondern einem abgeschirmten Militärgelände und wieso haben sie uns angelogen und wieso haben sie uns nie die wirkliche Geschichte der Menschheit erzählt? So viele Fragen… und ich glaube ich will die Wahrheit gar nicht wissen.

Tommy stellte das Tablett auf den Boden und wandte sich mit leicht besorgter Miene wieder der jungen Frau zu.

„Was ist Leila?“

„Nichts“, Leila brachte ein kleines Lächeln zustande, „schon ok“, nuschelte sie und verdrängte die Gedanken. Sie streckte ihre Hände aus und umfasste sanft Tommys.

„Ich würde wirklich gern die Stadt sehen… aber, wir haben doch noch etwas Zeit, oder?“

„Hmm… natürlich haben wir noch Zeit, aber wofür?“

Leilas Lippen verzogen sich zu einem Grinsen und sie zog den jungen Mann zu sich.

Tommys Augenbrauen hoben sich, doch er folgte bereitwillig Leilas Ziehen.

Die junge Frau zog Tommy auf das Bett und drückte ihn sanft darauf, während sie sich aufrichtete und sich dann auf ihn legte. Sie betrachtete sein Gesicht und ihre Hand fuhr streichelnd über seine Wangen hin zu seinen Lippen. Ein Finger fuhr sanft über deren Konturen. Tommy tat so, als schnappe er nach ihren Fingern und hastig zog Leila ihre Hand zurück.

„Och… du…“, wollte sie gerade empört ansetzen, als er ihren Kopf sanft zu seinem zog und sie küsste.

Ein glückseliger Schauer durchfuhr Leila und sie drückte ihre Lippen sanft auf seine. Tommys Zunge erbat Einlass in ihren Mund und sie gewährte ihn bereitwillig. Sie empfing seine forschende Zunge mit ihrer und leckte sie gierig ab. Die wohlbekannte, erhoffte Wärme breitet sich in ihrem Bauch aus und sie ließ ihre Hand streichelnd über Tommys Arme und Brust wandern.

Nach Luft ringend mussten sich die beiden voneinander lösen, ehe sich ihre Lippen erneut trafen. Tommys Hände umfassten vorsichtig und zurückhaltend Leilas Taille, auf der er sie starr liegen ließ, während Leilas zarte Hände sich ihren Weg unter Tommys Hemd bahnten und seine warme Haut streichelnd erkundeten.

Der junge Mann seufzte auf und wurde selber mutiger. Seine Hände fuhren über Leilas Rücken, der nur von einem dünnen Nachthemd verdeckt wurde, sodass Leila erschauderte und sich das wohlige Kribbeln in ihrem Bauch verstärkte.

„Tommy“, hauchte Leila erregt, als sich ihre Münder wieder voneinander lösten, „Tommy… ich will es. “

„Was… was willst du?“ flüstertet Tommy ebenfalls schwer atmend. Ohne zu antworten, richtete sich Leila auf, sodass sie nun auf dem liegenden Mann saß und zog sich das lange Nachthemd über den Kopf. Sie warf das Kleidungsstück von sich und schaute Tommy in die Augen. Der junge Mann erwiderte den Blick, jedoch schweifte er immer wieder hinab zu Leilas nackten, schönen Körper.

„Ich will dich“, flüsterte Leila und griff seine rechte Hand, „und ich will es mit dir machen. “ Sie legte seine Hand auf ihre nackte linke Brust, auf der sich bereits ihre Nippel steinhart erhoben. Tommy umfasste Leilas Brust und atmete stoßweise die angehaltene Luft aus. Als sich die warme Hand von Tommy um Leilas Brust schloss, sie sanft zu Kneten und Massieren begann, kam ein leises, wohliges Stöhnen über die Lippen der jungen Frau.

Tommy drückte zärtlich Leilas Nippel, sodass kleine Lustblitze Leilas Körper durchzuckten.

„Leila,“ Tommys Stimme bebte, „willst du das wirklich? Bist du dir sicher?“

Leila nahm Tommys zweite Hand und führte sie zu ihren Schenkeln, zwischen denen ihre Scheide erwartungsfroh kribbelte. Sie drückte Tommys Hand erregt auf ihren Venushügel und seufzte auf, als der junge Mann mit seinen Finger zaghaft über ihre Schamlippen streichelte. Tommys Mittelfinger durchfuhr Leilas Fickspalte und der junge Mann musste schwer schlucken, als er die Feuchtigkeit spürte.

Sein halbsteifer Schwanz wurde schlagartig hart. Leila merkte wie sich das Glied gegen die Hose des Mannes drückte und hinaus wollte.

„Hmmm… da will jemand mitmachen,“ flüsterte die junge Frau mit bebender Stimme und begann mit zitternden Fingern an Tommys Hose zu nesteln. Tommy zog seine Hand von Leilas Scheide zurück, damit er die Frau nicht dabei behinderte, wie sie nun immer hektischer seine Hose zu öffnen versuchte. Stattdessen streichelte er fasziniert über die weiche Haut ihrer Schenkel.

Leila schnalzte genervt mit der Zunge, als es ihr nicht schnell genug ging und so schwang sie sich von Tommy und zog die endlich geöffnete Hose bis zu seinen Füßen. Leilas Gier steckte Tommy an und er zog sich schnell das Hemd über den Kopf, damit er Leilas Körper wieder spüren konnte. Bald lagen Hose, Hemd und Boxershort des jungen Mannes neben Leilas am Boden liegenden Nachthemd.

Leila hockte immer noch neben dem nun ebenfalls nackten Tommy und betrachtete entzückt seinen harten Schwanz, der auf seinem Bauch lag und dort leicht pulsierte.

Die Hand der jungen Frau streichelte über die breiten Schenkel des Mannes und erreichten den zuckenden Schaft. Tommy stöhnte verhalten auf, als sich die zarten Finger Leilas seinen Schwanz umfassten und sie ihn ganz langsam zu wichsen begann. Fasziniert erfühlte Leila mit sanftem Druck Tommys Schwanz, genoss seine Härte und Weichheit in einem. Sie zeichnete mit ihren Finger die Adern nach, die durch den ganzen Schaft verliefen, und verrieb den ersten dicken Lusttopfen auf seiner Eichel.

„Oh… Leila“, stieß Tommy erregt hervor und seine Hände streichelten Leilas Körper.

Leila rutschte etwas näher zu ihm, um seinen warmen Händen genügend Zugang zu bieten, die nun streichelnd über ihren Bauch und Brüsten fuhren, während sie seinen harten Schwanz mit der einen und die Schenkel von Tommy mit der anderen Hand weiter erforschte.

„Soll ich ihn in den Mund nehmen?“ fragte Leila mit neugieriger, erregter Stimme.

„Was? Ja… Bitte!“ flehte der junge Mann.

Leila richtete den steifen Schaft mit einer Hand kerzengerade auf und beugte sich mit geröteten Wangen über die erwartungsvolle Eichel. Zuerst ließ Leila nur ihre Zunge über sie schlecken, dann umschlossen ihre vollen Lippen die Schwanzspitze und begannen eifrig zu saugen.

Sie schmeckte ihn und ihre Möse floss über.

Tommy stöhnte laut auf und er hob sein Becken an, damit sein Penis tiefer in Leilas lutschenden Mund verschwand.

Die junge Frau gab seinem Drängen nach und drückte ihren Kopf immer weiter auf den harten Schwanz, bis Tommys Eichel gegen ihr Gaumenzäpfchen stieß. Ihre Zunge leckte gierig über Tommys heißes Glied und ihre saugenden Lippen brachten Tommy fast um den Verstand.

„Leila… warte, warte… sonst…“, nuschelte er, da umfasste Leilas Hand seinen Sack und begann ihn zu kneten. „Ach du scheiße… Leila, ich spritze gleich!“

Sofort verschwand Leilas Hand und sie entließ den nun von ihrem Speichel nassen Schwanz aus ihrem Mund, sodass er wieder auf Tommys Bauch fiel.

„Noch nicht“, murmelte sie schwer atmend und hockte sich breitbeinig über den jungen Mann. Leilas Scheide befand sich nun direkt über dem zuckenden Glied und ihr Saft tropfte hinab. Der junge Mann streichelt über Leilas Rücken, den Blick unverwandt auf die weichen Lippen der Frau geheftet.

Mit vielen Küssen arbeitet sich Leila von Tommys Penis hoch, über seinen Bauch, die muskulöse Brust, wo sie sanft an den Brustwarzen des Mannes knabberte und weiter, zu seinen leicht geöffneten Lippen.

Sie küssen sich lange.

„Meinst du, ich kann deinen Schwanz jetzt noch mal lutschen ohne dass er abspritzt?“ fragte sie grinsend und biss Tommy sanft in die Unterlippe. Der warme Atem des jungen Mannes strich ihre geröteten Wangen, als er antwortet:

„Ja… aber hock dich über meinen Kopf, dann kann ich dir etwas von deiner Aufmerksamkeit zurückgeben. “

Begeistert tat Leila, was er vorgeschlagen hatte und hockte sich, ihre Knie neben Tommys Hals, über den jungen Mann.

Sie blickte nun direkt auf den harten Schwanz und nahm ihn auch sofort wieder zwischen ihre gierigen Lippen. Sie nuckelte an dem Glied als gäbe es kein Morgen.

Tommy genoss den saugenden Mund, konnte seine Augen jedoch nicht genießend schließen, da ihn der Anblick vor sich gefangen hielt. Dicht über seinem Gesicht schwebte Leilas nasse Möse, von der immer wieder ein paar Tropfen ihres Mösensaftes Tommys Gesicht benetzten. Die Schenkel der jungen Frau klemmten Tommys Kopf zwischen sich ein und er war sich sicher: Er liebte dieses Gefängnis.

Langsam streckte er seine Zunge heraus und leckte vorsichtig über die leicht geschwollenen Schamlippen. Ein dumpfes Stöhnen gegen seinen Schwanz war die Antwort seiner Tat. Grinsend wiederholte er seine Leckbewegung und schleckte Leilas Saft von ihrer Möse. Seine Zunge fuhr zwischen ihren Schamlippen hindurch und fand den kleinen Kitzler der Frau. Sie quiekte auf und sog so stark an seinem Penis, dass er kurz inne halten musste, damit er nicht direkt all sein Sperma in Leilas Mund schoss.

So spuckte sein Eichel nur ein paar dicke Lusttopfen aus, die Leila gierig trank. Tommys hob seinen Kopf etwas an und seine Lippen drückten sich auf Leilas Scham und umschlossen ihren Kitzler. Erst sanft, dann immer stärker begann der junge Mann nun an dem Kitzler zu nuckeln.

In Leilas Schoß explodierte die Lust und breitete sich von ihrem Kitzler schlagartig in ihrem ganzen Körper aus.

Leilas Becken zuckte, als sie kam.

Sie entließ stöhnend Tommys Schwanz aus ihren geöffneten Mund und keuchte auf, während ihr Körper von immer neuen Wellen der Lust überspült wurde und sie ihre nasse Möse auf Tommys Gesicht drückte. Der junge Mann musste all seine Willensstärke aufbringen, um nicht abzuspritzen.

Langsam kroch Leila, immer noch schwer atmend, von Tommy und legte sich neben den jungen Mann. Ihre Hände streichelten über sein vor nässe glänzendes Gesicht und den durchtrainierten Bauch.

Ein neuer Schauer der Lust durchzuckte sie.

„Das… war Wahnsinn… komm…“ befahl Leila und ihre Hand streichelte über Tommys Bauch zu seinem immer noch steinharten Schwanz, „…jetzt nimm mich. “

Sie zog den jungen Mann auf sich und spreizte ihre Beine. Tommy folgte ihrem Drängeln bereitwillig und legte sich zwischen ihre gespreizten Schenkel, seine Hände stützte er neben Leilas wilder Mähne ab, die sich auf dem Kissen ausbreitete.

Sein warmer Schwanz drückte sich gegen Leilas Scheide.

„Tommy…“, hauchte sie erregt und umschloss den Körper des jungen Mannes mit ihren Beinen. Leilas Hände fuhren zärtlich durch Tommys Haare, während sie den erregten Blick des jungen Mannes mit leuchtenden, erwartungsvollen Augen erwiderte.

„Leila“, flüsterte Tommy, beugte sich zu der junge Frau und bedeckte ihr liebreizendes Gesicht mit vielen, schnellen Küssen.

„Ja“, keuchte Leila und schloss unter den liebkosenden Lippen des Mannes ihre Augen, „nicht aufhören… Nicht.

„Leila… willst du wirklich?“ brachte Tommy schweren Herzens über die Lippen. Sein Schaft schmiegte sich in Leila Fickspalte und wurde von ihren feuchten, warmen Schamlippen umschlungen.

„Ja… ich will es, mehr als alles andere auf der Welt… Tommy… Bitte,“ brachte Leila schwer atmend hervor und suchte Tommys Lippen. Sie fand sie und küsste ihn.

Der junge Mann verlagerte sein Gewicht auf seine linke Seite, sodass er sich mit nur einer Hand abstützten konnte.

Die freigewordene Hand umschloss seinen Schwanz und er dirigierte seine Eichel vor Leilas enges Loch. Die junge Frau stöhnte auf, als die Kuppel seines Gliedes in sie eindrang.

„Weiter“, hauchte Leila, als Tommy verharrte.

Die Eichel bohrte sich weiter in Leilas Möse und verschwand schließlich ganz in der jungen Frau. Sie seufzte auf und ihr Becken zuckte kurz.

„Weiter“, erklang Leilas drängelnde Stimme.

Tommy drückte seinen Schwanz tiefer in Leilas Scheide und spürte eine kurzen Widerstand.

Leila schrie auf, ein kurzer, schmerzvoller Schrei. Sie war keine Jungfrau mehr.

„Warte… warte“, keuchte sie mit geschlossenen Augen und erschrocken erstarrte der junge Mann über ihr.

Die beiden jungen Leute verharrten dicht beieinander, ihre Körper glänzten verschwitzt und ihre Oberkörper bewegten sich hektisch auf und nieder.

„Soll ich, zurü-“ setzte Tommy an, doch Leila unterbrach in sofort barsch:

„Nein! Warte…“, sie biss sich auf die Lippen und wartet ungeduldig, bis sich der Schmerz verzog, dann öffnete sie die Augen und lächelte Tommy an.

„Ok… jetzt geht es wieder,“ sagte sie säuselnd und drückte ihr Becken Tommys Schwanz entgegen. Der Schaft drückte sie weiter in Leilas Körper, immer tiefer fuhr er hinein und weitete die junge Frau.

Leila stöhnte auf.

Tommys genoss das enge, feuchte Fleisch um sein zuckendes Glied und drückte seinen Schwanz ganz in die junge Frau hin.

Leilas Atem ging stoßweiße. Der Schwanz berührte neckend ihren Muttermund und zog sich dann zurück. Fast verließ er ihre Möse und erschrocken umschlossen Leilas Beine noch kräftiger den Körper des jungen Mannes. In dem Moment drückte Tommy seinen Schwanz wieder in sie hinein und Leila stieß einen kurzen Schrei aus, als sie der Penis wieder seinen Weg durch ihre Scheide bahnte.

Es war kein Schrei des Schmerzes, nur der Lust.

„Tommy…,“ stöhnte Leila. Der Mann verstärkte seine Stöße etwas und begann Leila mit sanften, schnellen Stößen zu nehmen.

Leilas zweiter Orgasmus übertraf den ersten um Längen. Die junge Frau stöhnte laut auf und ihr Körper begann zu zucken, während sich Leilas Finger in Tommys Rücken krallten.

Oh mein Gott!

Tommy drückte seinen Schwanz ganz in Leilas Möse hinein und wartet ab, während Leilas Scheidenmuskeln seinen Schwanz massierten.

Es dauerte einen Moment, bis Leila wieder zu sich kam und Tommy mit strahlenden Augen anblickte. Der junge Mann lächelte und drückte seine Lippen auf ihre. Sein Becken begann sich wieder zu heben und senken und Leila seufzte in Tommys Mund auf und leckte danach seine Zunge ab.

„Tommy! Es kommt mir wieder… spritz ab…bitte, spritz!“ stöhnte Leila unter ihm und wurde erneut von einem Orgasmus geschüttelt.

Ihre Scheide umschloss krampfhaft Tommys Schwanz und der junge Mann konnte sich nicht mehr länger zügeln. Während Leilas Fotze seinen Schaft molk, kam es ihm. Sein Sack zog sich zusammen, sein Schwanz zuckte wild und spritzt dann mehrere Schübe Samen tief in Leilas Fotze.

Das Stöhnen der beiden jungen Leute erfüllte das kleine Zimmer.

18. Grüne Zone; A6 -122 / Nord-Frankreich im Jahre 3044 n. Chr. 25 November 18 .

40 Uhr.

Erschöpft schmiegte sich Leila an Tommy. Sie presste ihren verschwitzten Körper an seinen und legte ihren Kopf auf seine Brust. Ihre Hand tastete langsam nach seiner und umfasste sie.

„Tommy…“, flüsterte die junge Frau und küsste seine Brust.

„Leila“, murmelte der junge Mann, hob seine umfasste Hand und küsste Leilas Handrücken.

„Danke, das war sehr schön“, murmelte sie und hob den Kopf, um ihm in die Augen schauen zu können.

Seine Augen strahlten die junge Frau glücklich an und er neigte seinen Kopf zu ihren Lippen und küsste sie.

Seufzend erwiderte Leila den Kuss und als sich ihre Lippen lösten hauchte sie atemlos:

„Ich… ich liebe dich!“

Tommys Arme umschlangen Leilas Körper und er drückte die junge Frau kräftig an sich, als fürchtete er, sie könne jeden Augenblick entschwinden. Seine Stimme klang heiser:

„Leila… ich liebe dich auch, schon seit dem ersten Moment… als ich dich umrannte….

Leila kicherte bei der Erinnerung und kuschelte sich noch enger an seinen Leib – wenn das überhaupt möglich war. Die Finger ihrer freien Hand streichelten über Tommys Schenkel zu seinem schlaffen Schwanz. Sanft umfassten ihre Finger das immer noch feuchte Glied und hielten es fest umschlungen. Tommy seufzte und Leila spürte wie der Penis in ihrer Hand wuchs.

„Hmm… willst du noch mal?“ fragte sie hoffnungsvoll.

„Ja… wollen schon, aber dann wird es zu spät für unseren Stadtspaziergang… und wir zwei haben auch noch eine Verabredung. “

„Verabredung?“ nuschelte Leila und küsste sich über Tommys Bauch zu seinem wieder hart aufrecht stehenden Schwanz.

„Ja… Leila… keine Zeit…“, stöhnte Tommy auf.

„Mhm… was für eine Verabredung?“ fragte die junge Frau und küsste Tommys Schwanzspitze, dann umschlossen Leilas Lippen seine Eichel.

„Meine… meine Schwester hat uns eingeladen“, keuchte er erregt.

„Deine… Schwester?“ Leilas Lippen entließen Tommys Glied und sie schaute den jungen Mann erstaunt an.

„Du hast eine Schwester, die hier wohnt?“

„Ja, meine ältere Schwester“, Tommy lächelte sie an, „ sie brennt förmlich darauf dich kennen zu lernen und mich wieder zu sehen, immerhin haben wir uns 4 Jahre nicht mehr gesehen.

„Wie heißt sie? Wie alt ist sie? Wieso 4 Jahre nicht gesehen?“ Leila erhob sich und legte sich dann auf den jungen Mann. Sie verschränkte ihre Arme auf Tommys Brust und legte ihren Kopf darauf. Wissbegierig betrachtete sie den jungen Mann. Tommys Schwanz drückte sich warm gegen ihren Bauch.

Er lachte amüsiert auf:

„Langsam… lass mich doch erstmal eine Frage beantworten, bevor du die nächste stellst.

„Na gut… also?“

„Sie heißt Nadine und ist 27 Jahre alt. Vor vier Jahren hat sie ihren Freund geheiratet und prompt nach den Flitterwochen wurde er von dem Militär zwangsverpflichtet und zwar hier hin, zu A6 . Sie ist natürlich mit ihm gegangen. “

„Oh, das war bestimmt hart für die beiden. “

„Ist… ich will nicht wissen was für Ängste sie aussteht, wenn er tagtäglich an der Front kämpft.

Zum Glück ist er mittlerweile Kommandant und somit nicht in vorderster Linie. “

„Und wir besuchen sie?“ fragte Leila erfreut.

„Ja… sie hat uns zum Mittagessen eingeladen, daher müssen wir jetzt so langsam los. “

„Okay!“ Leila erhob sich und hopste vom Bett runter, sie drehte sich zu Tommy um und grinste ihn an.

„Aber lass uns vorher noch zusammen duschen“, sagte sie, umfasste seine Hand mit der ihren und zog ihn vom Bett.

-= Fortsetzung folgt. Ich versuche sie schneller zu schreiben als diese, aber Zeit… ich brauche Zeit, Zeit, Zeit… =-.

Keine Kommentare vorhanden