Ein Hypnotiseur auf Meisterschaft 01
Veröffentlicht am 02.07.2025 in der Kategorie AllgemeinGeschätzte Lesezeit: 35 Minuten, 3 Sekunden
„Der Wirksamkeit bedarf es weder des Verstehens noch des Glaubens“
Bruno Karlovoitzi, 1910
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Als um 6:30 Uhr der Wecker klingelte, begann für Ulrich Wincker ein ganz normaler Schultag. Dachte er zumindest.
Er wusste nicht, dass dieser Tag sein weiteres Leben entscheidend verändern würde. Wahrscheinlich könnte er auch heute rückblickend gar nicht den Tag benennen, an dem alles begann. Doch dieser Tag brachte den Stein ins Rollen.
Nachdem er bei der morgendlichen Lektüre eines Computermagazins seine Frühstücksflocken in sich hineingeschaufelt hatte, den üblichen Protest seiner Mutter ignorierend, war er mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Ulrich Wincker ging auf die Oberstufe des städtischen Gymnasiums.
Im Groben und Ganzen fühlte er sich ganz wohl auf der Schule. Er war ein guter Schüler, sehr gut in den Naturwissenschaften, ganz ok in den übrigen Fächern, nur mit Fremdsprachen, insbesondere Französisch, stand er etwas auf dem Kriegsfuß.
Er hatte einige enge Freunde, faste eine kleine Clique, die gemeinsam ins Kino ging oder mal zum Bowling. Seitdem sie allesamt 18 geworden waren und den Führerschein hatten, konnten sie auch mal abends in die nahe Großstadt fahren.
Alles Jungs soweit. Nicht, dass Ulrich Mädchen nicht gemocht hätte. Er fand sie grundsätzlich o. k., manche sogar aufregend, gerade in der Oberstufe gab es doch das eine oder andere optische Highlight. Er war Mädchen gegenüber nur etwas zurückhaltend. Schüchtern wäre zuviel gesagt, hätte man ihn gefragt. Er war sich nur unsicher, worüber man mit ihnen sprechen sollte. Sie interessierten sich weder für Computer, Fantasy Rollenspiele noch Bowling. Und während er sich gerne auch einmal über den Stoff des Chemiekurses oder einen wissenschaftlichen Bericht in der Tageszeitung unterhielt, tauschten die Mädels sich darüber aus, ob der Kleidungsstill des Chemielehrers langweilig war oder schon wieder Stil hatte.
An diesem Tag hatte er Mathe, Musik, zwei Stunden Englisch, eine Stunde Französisch und zum Abschluss eine Stunde Sozialkunde. Drei Stunden Fremdsprachen hintereinander. Er hasste dass! Dann rief ihn auch noch die Französischlehrerin auf, einen Absatz aus dem französischen Bestseller zusammenzufassen, den sie zurzeit durchnahmen. Mühsam stotterte er sich einen ab. Peinlich! Er war froh, als er das hinter sich gebracht hatte. Da empfand er die Sozialkundestunde schon als Belohnung.
Die war meistens entspannt und recht interessant.
Ihr Lehrer war neu an der Schule und noch sehr motiviert. Er hatte angekündigt, über das Schuljahr die verschiedenen Bereiche des sozialen Netzes in Deutschland zu beleuchten. An diesem Tag nahm er das Gesundheitswesen ins Korn. Und hatte jedem Schüler per Zufall ein Referatsthema zugeordnet. Gesetzliche und private Krankenkassen, Versicherungen, Medizinische Themen, alternative Heilmethoden. Ulrich sollte über Hypnose referieren. Klang doch ganz interessant, auch wenn es wieder ein Haufen Arbeit bedeutete.
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Am gleichen Tag hatte sich Ulrich in der Stadtbibliothek umgesehen, ob er da interessantes zum Thema Hypnose fand. Er stellte schnell fest, dass sein Problem eher darin bestand, aus der Fülle der Informationen etwas heraus zu wählen.
Er las über die Anwendung von Hypnose in der Behandlung von Angstneurosen, Traumata und in der Kriminalistik. Das letzte fand er besonders interessant. Konnten Zeugen unter Hypnose sich an Ereignisse und Details erinnern, an die sie sich im Wachzustand nicht erinnern konnten? An lang zurück liegende Geschehnisse? An Erlebnisse aus frühen Kindheitstagen?
Auch gab es in den Texten Andeutungen, dass Geheimdienste Hypnose in Verhören verwendeten. Konnte man jemand unter Hypnose Geheimnisse entlocken, die derselbe Mensch wach nie verraten würde?
In den medizinischen Texten wurde mehrfach betont, dass man Menschen unter Hypnose nicht dazu veranlassen könne, Dinge zu tun, die sie nicht tun wollen.
Ulrich war sich nicht sicher. Ging das nicht oder sollte man es nur nicht? Darüber musste er auf dem Weg nach Hause nachdenken.
Nach dem Abendessen ging er ins Internet und direkt auf Google. Er gab Hypnose ein. 1 . 160 . 000 Ergebnisse! Puh, da konnte er Jahre lesen. Er verfeinerte seine Suche. Und fand einige interessante Texte zu dem Thema der Beeinflussbarkeit. Es schien wirklich so zu sein, dass man einen friedliebenden Menschen nicht zum Mörder machen konnte.
Ein Text verwies darauf, dass der Autor nicht auschliessen mochte, dass eine Beeinflussung gegen die eigene Neigung bei kleinen Dingen möglich sei, wie Aufführungen von Showhypnotiseuren in Varietees und Theatern zeigen würden.
Showhypnotiseure! Noch 105 Ergebnisse. Mit Spannung las Ulrich weiter. Auch hier waren sich Experten einig – Menschen konnten nicht gegen ihren Willen hypnotisiert werden und taten unter Hypnose nichts, was ihrer Moral oder ihrem Willen widersprach. Ulrich fand aber auch einige spannende Querverweise.
Seiten, die von spektakulären Auftritten berichteten. Menschen, die mit ihrem Körper zwischen Stühlen Brücken bildeten, über die ein Hypnotiseur lief. Oder Menschen, die vermeintlich Angst vor Schlangen hatten und dann in ein Pool voller giftiger Schlangen stiegen. Ein Video zeigte einen hypnotisierten Mann, der ohne jegliches Zögern lebende Käfer und Würmer ass. Das schien den Expertenmeinungen eher zu widersprechen.
Dann fand Ulrich einen interessanten amerikanischen Artikel. Der befasste sich genau mit der Frage, ob Hypnosen in Shows und Theatern Lug und Trug waren, oder doch vereinzelt die Grenzen der Wissenschaft sprengten.
Leider kam der Autor nicht zu einer definitiven Antwort. Er verwies nur mehrfach auf einen ungarischen Meister der Hypnose, der gegen Ende des 19 . Jahrhunderts in Österreich und Deutschland zu Ruhm gekommen war und mehrfach sich dem Test gestellt hätte, ausgewählte Personen zu Dingen zu veranlassen, die sie sich zuvor geweigert hatten, durchzuführen. Großes Aufsehen hatte erregt, dass er einen Offizier der königlichen Garde Österreichs gebeten hatte, einen jungen Soldaten zu küssen. Der Offizier hatte vehement protestiert, er würde eher sterben, als einen Mann zu küssen.
Der Ungar hatte ihn dann vor den Augen von 50 Zeugen hypnotisiert und nur Minuten später hätte der Offizier sich gerade zu auf den Soldaten gestürzt und ihn vor Augen aller Anwesenden leidenschaftlich geküsst.
Wow. Das musste für den Offizier hart gewesen sein. Homosexualität war ja heute noch ein heißes Thema, aber gegen Ende des 19 . Jahrhunderts?! Wie hatte er wohl auf dieses Experiment reagiert? Darüber stand nichts in dem Artikel.
Bruno Karpovoitzi. So hieß der Hypnotiseur. Ulrich gab den Namen in Google ein. Nichts. Schade. Er versuchte es mit noch ein, zwei Suchmaschinen. Auch nichts. Dann nahm er nur Karpovoitzi. Auch kein Erfolg. Er kombinierte Hypnose mit Bruno. Zu viele Dokumente. Hypnose mit Karpo. Auch.
Als er schon aufgeben wollte, wurde ein Artikel angezeigt, den er schon gelesen hatte. Hatte dort etwas über diesen rätselhaften Mann gestanden? Er überflog die Seite.
An einer Stelle wurde auf einen berühmten ungarischen Hypnotiseur namens Karlovoitzi verwiesen. L statt P!
Ulrich hatte der Forscherehrgeiz gepackt. Den ganzen Abend surfte er auf der Suche nach dem Ungarn quer durch die ganze Welt. Um 22 . 00 Uhr hatte er einen Hinweis auf ein Buch des Mannes entdeckt – in Deutsch geschrieben! Nun, damals war Deutsch eine sehr wichtige Sprache gewesen. Aber nirgends konnte er Auszüge aus dem Buch finden, kein Wunder, es war ja auch sehr alt.
Dann um 23 . 57 der Volltreffer. Eine Seite aus Polen, zum Glück in Englisch gestaltet, verkaufte alte Bücher. Und hatte ein Buch von Bruno Karlovoitzi gelistet. 1910 . „Der Hypnose wahrer Seele. “
Drei Wochen später brachte die Post ein kleines Päckchen. Sein Referat hatte Ulrich längst geschrieben, das Buch interessierte ihn einfach so. Neugierig packte er es aus. Es war ein dünnes Buch, sehr alt, der Einband war dunkel und speckig, die Seiten fleckig und hier und da verknickt, aber im lesbaren Zustand.
Nur, das es in altdeutschen Buchstaben gedruckt war. Man, war das schwer zu lesen. Aber schon die erste Seite fesselte Ulrich. Wie schrieb dieser Bruno:
„Der neuen Richtung Ärzte, wirken sie in Wien oder in Leipzig, attestieren in Einigkeit dem Hypnotisieren nur eine Wirksamkeit im Willen des Patienten. Was den viel gerühmten Gelehrten nicht gewahr sind die Unwägbarkeiten und Tiefen des Willens. “
Boa. Was für ein Satz.
Ulrich las ihn noch einmal. Und noch einmal. Und versuchte sich einen Reim darauf zu machen. „Der neuen Richtung. “ Das musste am Ende des 19 . Jahrhundert die Psychologie gewesen sein. Klar. Mit Wien war Freud gemeint. Und Leipzig war zu dem Zeitpunkt eine Hochburg der Wissenschaft. „Nur eine Wirksamkeit im Willen des Patienten. “ Ok, der Satz wirkte heute sehr verdreht. Aber er besagte doch dass gleiche, wie die anderen Artikel: Hypnose konnte nichts bewirken, was dem Willen des Patienten widersprach.
Aber Karlovoitzi sah einen Widerspruch, eine Lücke: „die Unwägbarkeiten und Tiefen des Willens“.
Die nächsten Tage studierte Ulrich das kleine Büchlein Seite für Seite. Zeile für Zeile. Es war schwer verständlicher Stoff. Die altertümliche Sprache und die altdeutsche Buchstaben machten es ihm noch viel schwerer. Er verstand grob die Struktur des Buches. Karlovoitzi gab einen Abriss, was über Hypnose bekannt war. Und zitierte noch viel ältere Bücher, Griechen und Ägypter.
Dann gab es so etwas wie eine Einführung in das Hypnotisieren. Dem folgten viele Abhandlungen über Aspekte der Hypnose. Wie einem Kapitel „Über den Willen. “
Dieses Kapitel nahm sich Ulrich an einem Wochenende vor. Am Ende glaubte er, die wichtigsten Gedanken verstanden zu haben. Karlovoitzi widersprach gar nicht der Aussage, dass ein Mensch unter Hypnose nichts tun würde, was seinem Willen widersprach. Er analysierte und philosophierte aber lang und breit, was unter Willen zu verstehen sei.
Und unterschied, zwischen dem tiefen, echten, unverdeckten Willen eines Menschen sowie von der Gesellschaft auferlegten Willen. Sei ein Mensch aus tiefster Überzeugung gegen eine Handlung, würde er diese unter Hypnose verweigern. Habe er aber diese Handlung bisher unterlassen, weil sie in der Gesellschaft verboten oder sanktioniert sei, der Mensch aber gegenüber der Handlung neugierig und interessiert oder offen, konnte man die Schwelle der gesellschaftlichen Sanktion unter Hypnose überschreiten.
Wie Ulrich verstand, lag nach Karlovoitzi nun eine Kunst des Hypnotiseurs darin, zu erkennen, was der „tiefe, echte Wille“ war, und was „auferlegter Wille“.
Wenn er das richtig verstand, hatte der österreichische Offizier unter seiner gesellschaftlich eingeordneten Ablehnung „jeglichen Küssens eines Mannes“ doch ein gewisses Interesse gehabt, dass Karlovoitzi dann genutzt oder freigelegt hatte. Faszinierend!
In Ulrich keimte eine Idee. Konnte er lernen, Hypnose anzuwenden? Nicht richtig, er war ein Schüler und kein Arzt oder Psychologe. Nur so ein bisschen. Zum Probieren, ob da etwas dran war. Er blätterte durch das Buch. Das war ihm alles zu hoch.
Sollte er noch einmal im Internet suchen, um dort eine einfache Anleitung, quasi „Hypnose für Dummies“ zu finden? Er musste lachen. Ein letztes Mal blätterte er durch das Buch, um es anschließend ins Regal zu legen. Ein Kapitel könnte er ja vielleicht noch lesen. Hier war eins, das ging nur über zwei Seiten. „Der Skepsis zuwider“.
Erfreut las Ulrich, wie Karlovoitzi von einem Treffen mit einem deutschen Physiker schrieb, der Grundweg ablehnte, die Existenz von so etwas wie dem Unterbewusstsein oder Hypnose anzuerkennen.
Um seinen Standpunkt zu untermauern, hatte sich der Physiker bereit erklärt, sich einem Test zu stellen. Und wenig später seinen erstaunten Kollegen erläutert, dass zwei plus zwei die Farbe „rot“ ergebe und wenn man von 18 Äpfeln 18 esse noch 18 Birnen übrig blieben. Was Ulrich mehr erfreute als dieser Schabernack, den der Ungar mit dem Physiker betrieben hatte, war die klare Schilderung der kurzen, aber effektiven Hypnose. Hier hatte Ulrich seine Übungsaufgabe!
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Experiment Nummer 1
Leute dazu zu bewegen, gefährliche Dinge zu tun oder körperlich Außergewöhnliches zu leisten, hätte sich Ulrich nie getraut.
Aber jemanden dazu zu bewegen, etwas Blödsinniges nachzureden oder etwas Harmloses zu tun, was ihm sonst nie in den Sinn kam, konnte keinen Schaden. Und das konnte er unauffällig testen. Entweder der Mensch machte es oder eben nicht!
Gut eine weitere Woche widmete sich Ulrich der Recherche, wie man hypnotisiert. Er las, dass es darum ging, Menschen in einen tief entspannten Zustand zu versetzen, der einen Zugang zu tieferen Schichten des Bewusstseins ermöglichte.
Häufig geschah dies durch die berühmten Pendel vor den Augen eines Patienten, zu dem der Arzt langsam zählte oder Anweisungen gab.
Und wieder fand er bei Karlovoitzi die interessantesten Hinweise. Pendel und andere offensichtliche Handlungen seien nur für Ungeübte notwendig. Es schien, dass der Ungar eine Art und Weise gefunden hatte, seine Stimme so ruhig und sanft erklingen zu lassen, dass sie sehr beruhigend wirkte und unbemerkt sich an tiefere Schichten des menschlichen Bewusstseins wenden konnte.
Dies ermögliche einen Meister der Hypnose, den Menschen ohne dessen Kenntnis zu beeinflussen.
Also gut, dachte Ulrich. Meine Stimme. Ich muss meine Stimme so beherrschen und ausrichten lernen wie Karlovoitzi!
Er verschrieb sich einem Experiment. Jedem Menschen, mit dem er in den nächsten Wochen zu tun hatte, versuchte er, eine ungewöhnliche Aussage oder Handlung einzugeben. Erst war er vorsichtig und stellte Fragen.
„Mama, magst Du eine Cola haben“, an seine Mutter, die Cola verabscheute.
Sie lachte auch nur auf und fragte ihn, was er für komische Ideen habe.
In ganz langsamen Ton, mit tiefer Stimme und leise, fragte er seine Schwester, ob sie ihm mal ihr Tagebuch leihen würde. Ihn beschimpfend warf sie ihn aus dem Zimmer.
Mit noch einem tieferen Tonfall fragte er seinen besten Freund Markus, ob der nicht statt Fußball spielen lieber Hausaufgaben machen wolle. Markus lachte auf und griff ihm an die Stirn.
„Noch alles klar bei Dir da oben?“
Den Busfahrer fragte er, ob die Fahrt an einem so schönen Freitag umsonst sei. Der schaute ihn irritiert an und kassierte den standardmäßigen Fahrpreis.
Aber Ulrich ließ sich nicht beirren. Es war ihm klar gewesen, dass er nicht über Nacht Erfolge verzeichnen konnte. Er fragte und fragte, immer bemüht, nicht zuviel Aufsehen zu erregen.
Dann bemerkte er einen ersten Unterschied.
Einzelne Menschen reagierten gar nicht auf seine Frage. Als hätten sie sie nicht gehört. Er war sich unsicher. Hatte seine Stimme vielleicht doch langsam einen Effekt? Aber warum passierte nichts?
Seine Anweisungen! Er versuchte, durch seine Fragen, die Menschen zu Handlungen zu bewegen. Vielleicht verstanden sie diese nicht. Vielleicht musste er direktere Anweisungen geben? Und war es realistisch, was er erfragte? Oder gegen den Willen der Person?
An einem Donnerstagnachmittag geschah es.
Mitten in der Stadt auf dem Marktplatz. Sein erster Erfolg! Er wartete auf den Bus und beobachtete die Menschen. Ein Mann im schicken Anzug kam zur Bushaltestelle und wich in einem größeren Bogen einem Bettler aus, der am Boden saß und vor sich eine Tasse aufgestellt hatte. Der Mann stellte sich direkt vor Ulrich. Aus einer Eingebung heraus sprach Ulrich mit dem geübten Tonfall zu dem Mann. „Sie haben ein schlechtes Gewissen. Ihnen geht es finanziell sehr gut.
Dem armen Mann dort nicht. Sie haben Zeit. Sie laden den Mann zum Essen ein. “
Das der Mann sich nicht umdrehte, um Ulrich anzufahren, was er da redete, überraschte Ulrich nicht. Es gelang ihm ja schon seit Tagen, zu den Menschen etwas zu sagen, was diese scheinbar nicht bewusst wahrnahmen. Aber als der Mann sich abwandte, zu dem Bettler ging und mit diesem sprach, raste Ulrichs Puls. Er beobachtete, wie der Bettler überrascht zu dem Mann aufsah.
Er stand auf und schüttelte die Hand des Mannes. Mit der Tasse in der Hand folgte er dem Mann. Auf der anderen Seite des Marktplatzes betraten beide eine Gaststätte.
Wow! Das konnte nicht sein?! Es hatte gewirkt! So einen großen Zufall konnte es unmöglich geben!
Ulrichs Gehirn arbeitete. Was hatte er diesmal anders gemacht? Er war locker gewesen. Entspannt. Überzeugt? Überzeugend!
Daheim angekommen, traf er an der Haustür seine Schwester.
Sie hatte es eilig und wollte gerade zu einer Freundin aufbrechen.
„Du darfst heute Abend nicht vergessen, Dein Tagebuch weiter zuschreiben. Zur Erinnerung leg es auf Dein Kopfkissen. “
Seine Schwester ging zwei Schritte weiter, blieb stehen und drehte sich um. Sie stürmte an ihm vorbei ins Haus. „Hab was vergessen. “ Eine Minute später war sie wieder draußen.
Da niemand zu Hause war, ging Ulrich zum Zimmer seiner Schwester.
Tatsächlich, da auf ihrem Kopfkissen lag ein kleines Büchlein. Neugierig trat er ans Bett. Verschlossen! An dem Buch war ein kleines Vorhängeschloss. So etwas hatte er schon in Geschenkläden gesehen. Seine Schwester misstraute ihm wohl schon länger. Oder seiner Mutter?
Aber sie hatte das Buch herausgelegt. Das hatte er ihr aufgetragen. Es funktionierte!
Am Abend hatte seine Mutter nicht nur „eigentlich schrecklich ungesunde“ Pommes Frites gemacht, sondern auch seinen Lieblingsnachtisch bereitet.
Sowohl sein Vater als auch seine Schwester waren überrascht. „Heute ist doch kein Feiertag?“
Seine Mutter wiederum wurde vom Vater überrascht, der am Abend sich mal nicht dem Studium seiner Akten widmete, sondern „spontan“ Lust hatte, mit ihr einen netten Spielfilm zu sehen.
Währenddessen saß Ulrich an seinem Schreibtisch und eröffnete am Computer sein eigenes Tagebuch. „Experiment Nummer 1 “ tippte er als Überschrift ein. Mit den Worten „Gelungen!“ schloss er seinen Eintrag ab.
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Experiment Nummer 2
Ulrich war mit den Erfolgen seiner kleinen Einredungen sehr zufrieden. Sein Ehrgeiz war geweckt. In den folgenden Tagen probierte er noch verschiedenes aus und in neunzig Prozent der Fälle führten seine Familienmitglieder, Passanten auf der Straße oder sein bester Freund Markus aus, was er ihnen antrug.
Er dachte schon seit zwei Tagen darüber nach, was der nächste Schritt sein könnte. Er wollte etwas ausprobieren, was weiterging. Eine Handlung, die deutlich höher über der Hemmschwelle einer Person lag, als was er bisher seine Testpersonen hatte ausführen lassen.
Die Idee kam ihm im Schulunterricht. In der dritten hatte er Deutsch. Und in Deutsch saß er immer schräg neben Jenny. Jennifer Herbst. Eines der hübschesten Mädchen seines Jahrgangs, wenn man Ulrich fragte.
Markus fand sie „etwas zu rund“, er meinte immer, wenn „die Jenny mal 3 Kilo abnehmen würde, wäre sie die Wucht“. Für Ulrich war sie schon die Wucht, zumal ziemlich offensichtlich war, wo ein Teil der 3 Kilo steckte. Jenny hatte eindeutig die größte Oberweite an der ganzen Schule, auch wenn sie alles tat, diese eher zu verbergen.
Meistens trug sie Pullover oder Westen über eine Bluse. Aber wo so viel ist, kann man das kaum völlig verstecken.
Und so zeichneten sich unter Pullovern immer wieder mal ihre Rundungen ab. Wenn sie eine Bluse trug, gab es einen nie ausgesprochenen Wettbewerb unter den Jungs, wer ihr einen Blick in den Ausschnitt werfen konnte. Stefan hatte sie allerdings einmal erwischt, als er unauffällig auffällig vor ihrem Tisch stehen blieb und tat, als ob er etwas vor ihrem Tisch suchen würde. Sie hatte ihn voll angeblufft, ob ihm gleich die Augen ausfallen würden. Mit hochrotem Kopf und unter schallendem Gelächter der halben Klasse, war Stefan schnell nach hinten gegangen.
Aber am Beeindrucktesten war Ulrich Jennys Auftritt bei der Einweihung der neuen Sporthalle in Erinnerung geblieben. Die Mädchen hatten einen Jazztanz aufgeführt. Und sich für den Auftritt alle in gleichfarbenen schwarzen Strechhosen und blassgelben T-Shirts gekleidet. Die T-Shirts hatten sie in die Hosen gesteckt und eng an den Körper gezogen. Auch Jenny. Ulrich hatte die halbe Nacht nicht schlafen können, vor Augen die Bilder, wie sich im Tanz Jennies Brüste deutlich unter dem dünnen T-Shirt Stoff abgezeichnet hatten.
Leider war er Jenny noch nie besonders nahe gekommen. Nicht, dass er es versucht hätte. Meistens war sie mit anderen Mädchen unterwegs und Ulrich hätte nicht gewusst, wie und worauf er sie hätte ansprechen können.
An diesem Morgen trug sie eine rosa Weste auf einer weißen Bluse. Sie lachte über einen Scherz ihrer Sitznachbarin. Da fiel die Entscheidung. Jenny war sein Experiment Nummer 2 ! Er würde sie dazu bewegen, einmal mehr von sich zu zeigen.
Bei der Vorstellung wurde ihm wärmer. Vor allem, wenn er an das Risiko dachte. Wenn Jenny oder die anderen Mädchen mitbekommen würden, dass ein Junge seine Fantasien ausleben wollte, würde es mehr als brenzlig werden. Aber ohne Gefahr kein Ruhm, dachte sich Ulrich. „Karlovoitzi sei mit mir. “
Ulrich hoffte einfach, dass sich hinter Jennys Art, sich zu kleiden, ihre Unsicherheit versteckte. Und ein Teil von ihr doch interessiert war an den Reaktionen auf ihren Körper.
Oder ihn zumindest nicht für ewig verstecken wollten. Er konzentrierte sich. Als die Tür des Unterrichtszimmers aufging und der Deutschlehrer den Raum betrat, beugte er sich zu Jenny vor.
„Dir ist warm. In einigen Minuten wirst Du Deine Weste ausziehen. “
Keine Reaktion. Es war, als ob Jenny nichts gehört hatte. Der Lärm der Unterhaltungen ebbte ab und alle Aufmerksamkeit richtete sich auf Dr. Wagner. Der Unterricht begann.
Ulrich beobachtete aus seinen Augenwinkeln Jenny. Gab es Anzeichen, das ihr warm sei? Er konnte nichts sehen. Die Zeit verstrich. War die Zeitangabe zu unpräzise gewesen? Hätte er die genaue Uhrzeit sagen sollen? Dann, der Unterricht lief bestimmt schon fast 10 Minuten, bewegte Jenny sich. Sie streifte ihre Weste ab und hängte sie über die Stuhllehne. Ja! Er hatte es wieder geschafft.
Da saß sie nun in einer weisen Bluse.
Viel mehr sehen konnte man nicht, auch wenn die Bluse sich eindeutig über ihren Oberkörper wölbte. Der erste Knopf war geöffnet, was die Bluse aber auch nur einen kleinen Ausschnitt bilden ließ. Ulrich wartete einen günstigen Moment ab. Er spielte mit seinem Geodreieck und ließ es dann absichtlich zur Seite fallen. Er grinste entschuldigend Richtung Dr. Wagner, erhob sich von seinem Platz und bückte sich nach dem Lineal, das direkt neben dem Platz von Jenny gelandet war.
Sie schaute kurz zu ihm herab, dann wieder an die Tafel.
Leise sprach Ulrich zu ihr hinauf. „Dir wird noch wärmer. Alle fünf Minuten musst Du einen Knopf Deiner Bluse öffnen“.
Dann saß er wieder auf seinem Platz. Und studierte seine Uhr. Zwei Minuten. Vier Minuten. Fünf Minuten. Und richtig, er konnte beobachten, wie sich Jenny an den Hals griff und den zweiten Knopf öffnete. Zwei Minuten.
Vier Minuten. Fünf Minuten. Wieder hob sie ihre Hand und öffnete einen Knopf. Nun klaffte der Kragen deutlicher auseinander und der Ausschnitt konnte sich langsam Ausschnitt nennen. Gerne wäre Ulrich aufgestanden, um einen Blick von oben zu haben, aber das ging mitten im Unterricht leider nicht.
Er versuchte sich auf die Ausführungen von Dr. Wagner zu konzentrieren, zählte aber geistig doch die Sekunden. Da, Jenny bewegte wieder ihre Hand und öffnete den vierten Knopf.
Als sie ihre Hand wieder auf den Tisch sinken ließ, musste Ulrich kurz tief einatmen. Der eine Teil der Bluse stand nun etwas ab und gab gerade ihm seitlich einen guten Einblick. Deutlich sah er den Ansatz einer Brust und den Rand des BHs. Noch nie hatte er Jenny so offenherzig gesehen. Damit hätte sie in jeder Disko einige Blicke angezogen, geschweige denn im Unterricht. Ulrich schaute sich um. Niemand schien auf Jennifer zu achten, auch keiner der Jungs schaute in ihre Richtung.
Ulrich guckte auf seine Uhr. Noch 12 Minuten bis zum Ende der Stunde! Das würde bedeuten, Jennifer Herbst hatte noch Zeit für gut drei Knöpfe. Dann wäre sie bis zum Bauchnabel freigelegt! Und es würde Ärger geben. Ganz, ganz sicher. So geriet er fast in Panik als sich Jennys Hand hob und sie sich an die Bluse griff. Knopf Nummer 5 . Ihre Hand hatte die Bluse an den Körper gedrückt, so dass zunächst nichts zu sehen war.
Aber als Dr. Wagner die wichtigsten Daten aus Goethes Leben an die Tafel schrieb, beugte sich Jenny vor, um mitzuschreiben. Dabei öffnete sich der Kragen ihrer Bluse weit. Ulrich genoss einen tiefen Einblick! Deutlichst sah er beide Rundungen in den weißen Halbschalen ihres BHs!
Dr. Wagner schaute in die Klasse. Ihm fiel auf, dass Ulrich weder auf sein Heft noch auf die Tafel blickte. Dann sah er, wohin dessen Blick fiel.
Jenny war halber entblößt! Bisher war ihm noch nie aufgefallen, dass sie sich irgendwie besonders aufreizend gezeigt hätte. Im Gegensatz zu manchen bauchfreien und gepiercten Anblicken in der Mittelstufe. Marion, die neben Jenny saß, fing Dr. Wagners Blick auf. Und schaute neben sich. Überrascht sah sie die halb aufgeknöpfte Bluse. Sie beugte sich zu Jenny und flüsterte in ihr Ohr. Schnell drehte sich Ulrich zurück. Aus den Augenwinkeln sah er, wie Jenny rasch ihre Weste überzog.
Die letzten 10 Minuten der Stunde krochen quälend langsam dahin. Hatte Jenny etwas bemerkt? Würde sie ihn ansprechen? Was wäre passiert, wenn sie noch mehr Knöpfe geöffnet hätte? Und wie sah Jenny nur ganz ohne Bluse und BH aus?
Endlich war die Stunde zu Ende. Ulrich wartete. Jenny stand auf und verließ zügig den Raum, Marion an ihrer Seite. Ulrich folgte ihnen mit etwas Abstand. Marion zog Jenny zur Seite.
Die schüttelte den Kopf und zuckte mit den Achseln. Er konnte nicht hören, was Jenny sprach. Sie klang aber etwas verunsichert.
Weder Jenny noch Marion zeigten besonderes Interesse an ihm. Glück gehabt, dachte Ulrich.
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Experiment Nummer 3
Die Unterrichtsstunde mit Jennifer Herbst hatte Ulrich aufgeregt.
Der Anblick oder besser Einblick in ihre Bluse beschäftigte ihn den Rest der Woche. Er wollte gerne mehr sehen.
Wieder studierte er das kleine Büchlein des Ungarn. Der betonte, dass der einfache Hypnotiseur einem Menschen Handlungen vorgeben kann. Der Fortschritt und die höhere Kunst sei es aber, Handlungen nur anzustoßen. Den in dem Menschen ruhenden oder verdeckten Willen freizulegen. Dann werde der Mensch auch die Handlung als seine erleben und könne eines Tages zu seinem Willen stehen.
Handlungen nur anstoßen. Wie konnte Ulrich bei Jenny das gewünschte „Mehr“ anstoßen?
Da kam ihm das Wetter entgegen. Es wurde heiß, richtig heiß. Mit einem Wetterumschwung war endlich der Sommer da. Die Menschen drängte es nach draußen, die Kleider wurden kürzer und luftiger. Nur Jenny gab sich wie immer eher bedeckt.
Da sollte man doch ein klein bisschen nachhelfen können, dachte Ulrich.
Am Ende eines Schultages konnte er Jenny gerade abpassen, bevor sie die Schule verließ. Er sprach sie an, ob sie sich schon entschieden hätte, über welche Figur aus Faust sie einen Aufsatz schreiben würde. Sie schien etwas überrascht, dass er sie direkt ansprach, schilderte aber ihre Überlegungen. Er wartete einen günstigen Moment ab und senkte seine Stimme.
„Das Wetter ist viel zu schön für lange Jeans und weite Blusen. Gerne willst Du auch mal einen Mini tragen und dazu ein schönes, enges Top.
“
Er konnte kaum den nächsten Schultag erwarten. Als er den Unterrichtsraum betrat, war er zunächst enttäuscht, weil sie noch nicht da war. Kaum saß er aber, kam Jenny herein. Sie sah unglaublich aus. Sie trug einen mittellangen Jeansrock, nun, nicht ganz Mini. Dazu ein weißes Top, das einen Streifen ihres Bauches frei ließ und ihre Oberweite mehr als betonte. Ulrich war sehr zufrieden und konnte die halbe Stunde den Blick nicht von ihr wenden.
Wie die meisten Jungen des Kurses. Auch hatte er den Eindruck, dass Jenny öfters in seine Richtung schaute. Als wollte sie sich versichern, dass er sie auch anblickte.
„Hast Du die Jennifer gesehen“, haute ihn Markus in der Pause an. „Was ist den in die gefahren. Die brauch ja bald einen Waffenschein, wie soll den da einer sich auf den Unterricht konzentrieren können. “
Jennifer unterhielt sich nach der Stunde mit Ulrich und erkundigte sich nach seinem Aufsatzthema.
„Du fängst an, darüber nachzudenken, wie es wäre, wenn ich Deine Brüste nackt sehen würde“, antwortete er ihr. „Wie gut es sich anfühlen würde, wenn ich sie anfassen und streicheln würde“.
Als sie sich freundlich von ihm verabschiedete und in die nächste Stunde ging, atmete er auf. Er war sich nicht sicher gewesen, ob er diese Anregung mit der notwendigen Entspanntheit vortragen konnte. Er erwartete keine direkten Folgen, wollte diesen Gedanken aber langsam fest in Jenny verankern.
Bis sich eine Situation ergab, aus der sich mehr machen ließ.
Am nächsten Tag begrüßte ihn Jenny freundlich in der Cafetria. Ulrich musste erst seine Worte sammeln, als er in einen tiefen runden Ausschnitt ihres Tops sah. Und ein zweiter Blick bestätigte, dass sie einen kurzen Rock anhatte. Hier in der Cafeteria konnte er nichts sagen, ohne dass Mitschüler etwas gehört hätten. Also wartete er bis nach der Pause. Im Gedrängel auf dem Flur, sprach er hinter ihr stehend leise in ihr Ohr, dass sie rund um die Uhr nachdenken musste, wie es wäre, sich ihm nackt zu zeigen und seine Hände auf ihren Brüsten zu spüren.
Es folgte der Freitag mit einer Deutschstunde am Ende. Wieder saß Ulrich schräg neben Jennifer. Heute trug sie ein Army-Top, das den halben Bauch frei ließ und einen schwarzen Jeansrock. Markus hatte versucht, ihn zu überreden, die Plätze zu tauschen. Er hatte aber dankend abgelehnt. Er glaubte, einen missbilligenden Blick von Dr. Wagner zu registrieren, aber das musste ihn nicht bekümmern. Seine Gedanken drehten sich vielmehr um den nächsten Schritt.
Wie konnte er Jenny näher kommen?
Als die Stunde zu Ende war, stürmten die Schüler ins Wochenende.
„Hey Leute, sehen wir uns am See?“, rief Stefan in die Runde. Er erntete einige Zustimmung, andere winkten ab.
„Gehst Du an den See?“, fragte Ulrich Jennifer.
„Ach, weiß nicht so recht. Da ist es doch bestimmt sehr voll am Wochenende“, entgegnete sie.
Falscher Ansatz, dachte Ulrich. Er folgte ihr nach draußen. Vor dem Schulgebäude verabschiedeten sie sich.
„Du willst morgen an den See. Und kaufst Dir dafür noch heute den knappsten Bikini, den Du in der Stadt finden kannst. Heute Nacht wachst Du mehrfach auf und kannst kaum einschlafen, weil Du immer wieder daran denken musst, wie es wäre, wenn ich Deine Brüste sehen und berühren könnte. “
Der Samstag war ein schöner, sonniger Tag.
Ulrich war aufgeregt. Würde Jennifer am See auftauchen?
Er hatte sich mit Markus und den anderen für 18 . 00 Uhr verabredet. Als er eintraf, lag schon eine kleine Truppe zusammen, die ausgelassen flachste und den Tag genoss. Jenny war nicht dabei. Kurz darauf stieß Peter mit einem Ball zu ihnen und sie gingen ins Wasser und spielten dort eine Runde.
Als sie wieder aus dem Wasser kamen, schaute sich Ulrich erwartungsfroh um.
Immer noch nichts. Er setzte sich auf sein Handtuch und holte eine Tüte Chips aus seiner Badetasche. Gerade wollte er Markus welche anbieten, als dieser ihn mit aufgerissenen Augen anstarrte.
Genauer gesagt, starrte er über seine Schulter. Ulrich drehte sich um. Da war sie! Jenny kam direkt auf die Gruppe zu. Sie sah atemberaubend aus, nein, verwegen, war der bessere Ausdruck. Sie hatte sich schon umgezogen. Auf leicht erhöhten Schuhen stakste sie in Bikini mit einer Tasche umgeschultert heran.
Und was für ein Bikini! Die schwarz-pinke Hose war knapp mit sehr hohen Beinausschnitten. Aber viel auffälliger war das Oberteil. Zwei kleine, sehr kleine Dreiecke hielten die Brüste. Ein Wunder der Statik! Ein Dreieck war schwarz, das andere pink. Mit diesem Outfit hätte Jenny in jedem amerikanischen Teeniestreifen mitspielen können. Oder wäre von der Zensur gleich wieder raus geschnitten worden. Mutig, musste Ulrich denken. Und war wohl nicht der Einzige.
Um ihn herum murmelten einige Kommentare, wie „herje“, oder „wah, Hammerhartt“. Und hinter Jenny sah er einige Badegäste ihr nachschauen und mit dem Finger auf sie zeigen.
„Hallo zusammen“, sagte Jenny, die sich des Wirbels, den sie auslöste, nicht bewusst zu sein schien. „Ist da noch ein Platz“, fragte sie und bereitete schon ihr Handtuch neben Ulrich aus.
Die Gespräche und das Geflachse gingen weiter, auch wenn Ulrich hier und da verstohlene Blicke auf Jenny und ihren gewagten Auftritt bemerkte.
Nach einer Weile rief Peter zu einer weiteren Runde Wasserball auf und die meisten sprangen auf. Ulrich wollte gerade aufstehen, als ihn Jenny ansprach.
„Uli, wärst Du so nett, mir den Rücken einzucremen?“
Wer könnte da schon nein sagen? Er ergriff die Sonnencreme, die Jenny ihm entgegenhielt und goss einige Creme in seine Hände. Jenny legte sich auf den Bauch. Langsam und großflächig verteilte er die Creme auf ihren Rücken.
Er berührte ihre Haut! Es fühlte sich toll an, sie war so weich und völlig eben. Petra und Ralf standen auf, um sich den anderen anzuschließen. Nun waren sie alleine am Platz. Aber leider nicht alleine am See.
Ulrich ließ sich Zeit. Er cremte oder ehrlicher massierte Jennys Schultern, Rücken und Hüften. Dabei war er bemüht, nicht zu deutlich erkennen zu geben, wie sehr er die Berührung genoss. Jenny lag schweigend da.
Als er die Creme verteilt hatte, griff er nach der Flasche, um sie zu schließen.
„Hmm, hast Du auch alles gleichmäßig abgedeckt?“, fragte Jenny. „Ich habe echt Angst vor einem Sonnenbrand. “
„Ich denke schon“, antwortete Ulrich. Er überlegte fieberhaft, ob er wieder seine Hypnosekräfte nutzen sollte. Aber er hatte Bruno Karlovoitzis Aufforderung im Kopf: eine Handlung nur anstoßen. Er wollte einfach mal sehen, wohin die Situation führte.
„Bist Du so lieb und legst noch eine Schicht auf. Für alle Fälle“, bat ihn Jenny.
Nichts lieber als das, dachte Ulrich. Erneut nahm er Creme und widmete sich wieder ihrem Rücken. Er ließ seine Finger in kreisenden Bewegungen die Wirbelsäule herab gleiten.
„Hmmm“, gab Jenny wohlig von sich. Sie schob ihre Arme unter ihren Kopf. Ulrich stockte der Atem. Nun konnte er an den Seiten deutlich einen Teil ihrer Brüste sehen.
„Denkst Du auch an meine Seiten?“, fragte Jenny.
An ihre Seiten? Denken? Er konnte an nichts mehr anderes denken!
Und sie wollte, dass er ihre Seiten eincremte? Das war schon fast zu offensichtlich. Das konnte er kaum missverstehen. Oder? Seine Hände sammelten Creme vom Rücken und verteilten sie auf die Seitenflächen. Nun waren seine Finger nur noch Zentimeter von den Brüsten entfernt. Wie gerne hätte er sie berührt.
Aber wie würde Jenny reagieren? Und sie lagen hier am See. Wenn jetzt die anderen kommen würden oder andere Badegäste sie beobachteten. Also beließ es Ulrich mit Bewegungen und Berührungen, die nicht zu weit gingen.
Und steigerte damit Jennys innere Spannung auf neue Höhen. Sie lag auf ihrem Bauch und spürte seine Hände auf ihrem Rücken und an den Seiten. Sie hinterließen kleine Spuren des Feuers. Sie konnte sich nicht erklären, was sie in letzter Zeit an Uli Wincker fand.
Aber sie hatte ihre Fantasie einfach nicht in Griff. Sie musste sich immer wieder vorstellen, wie seine Hände über ihre Brüste fuhren.
Bisher hatte sie erst zwei Freunde gehabt. Und beide waren wie wild auf ihre Oberweite gewesen. Wie alle Männer! Sie hatten sie bedrängt, ihre Hände unter ihren Pullover zu lassen, sie ständig betatscht und immer wieder betont, wie „geil“ sie ihren Busen fanden.
Es hatte sie einfach nur abgetörnt.
Ihr Busen?! Sie war unheimlich erschrocken, als der eines Tages angefangen hatte zu wachsen und immer größer zu werden. Es hatte einfach nicht aufgehört! Bald spürte sie die Blicke der Jungs in der Schule, der Lehrer und auch der Männer auf der Straße. Einige Mädchen reagierten neidisch, andere gehässig. „Frißt Du jeden Morgen Silikon, oder warum siehst Du bald aus wie Pamela Anderson?“, hatte sie mal Eine nach der Sportstunde in der Umkleidekabine angehauen.
Silikon fressen! Sie hätte so ziemlich alles genommen, um das Wachstum ihrer Brüste zu stoppen! Ach, mit kleinen, unauffälligen Rundungen hätte sie sich so viel wohler gefühlt. Dann hätte sie keine Angst vor den gierigen Blicken des anderen Geschlechts mehr haben müssen. Sie hatte angefangen, sich bedeckt zu kleiden. Je mehr sie ihre Rundungen verstecken konnte, umso besser. Umso weniger konnte sie damit umgehen, dass ihre ersten beiden Freunde so fixiert auf ihre Oberweite gewesen waren.
Aber nun diese Fantasien! Sie verstand es selber nicht. Vor Uli wollte sie ihren Busen nicht verstecken. Ihn wollte sie ihm zeigen. Sie hatte das Gefühl, dass die Frau in ihr ‚raus’ wollte. Sie wollte sich nicht länger verstecken. Zumindest nicht vor Uli!
Seine Aufmerksamkeit wollte sie. Aber warum? Sie hatte es in ihren Klamotten nicht mehr ausgehalten und sich auf einmal Röcke und Tops kaufen und tragen wollen, die sie noch vor Wochen als absolut inakzeptabel für sich empfunden hätte.
Und nun lag sie hier am See und Uli cremte ihren Rücken ein. Sie spürte jeden Finger. Sie waren nur Zentimeter von ihren Brüsten entfernt. Aber Zentimeter konnten soviel sein. Am liebsten hätte sie sich umgedreht. Um sie herum saßen aber Hunderte von Leuten. Sie wollte mehr. Noch so eine Nacht wie die gestrige würde sie schaffen. Ständig war sie aufgewacht und hatte immer an Uli denken müssen. Sie hatte selber ihre Brüste gestreichelt, immer wieder, sie zum ersten Mal selber als sehr erotisch empfunden.
Und es drängte sie nach fremder Berührung.
„Du machst das gut, Uli“, setzte sie an. „Ein Teil von mir ist schon mal vor Sonnenbrand sicher. “
Ein Teil von ihr?
„Wenn ich Dich bitte, würdest Du weitermachen?“
Weitermachen? „Äh, ja. Was? Also, gerne!“
Jenny traf eine Entscheidung. Sie stand auf und sprach leise. „Hier sind so viele Leute.
Ich gehe in die Umkleidekabine. Bringst Du die Creme mit?“ Mit diesen Worten lief sie los, Richtung Badehaus.
Was ging hier vor? Ulrich wartete kurz, nahm dann die Cremeflasche und folgte Jenny in einigem Abstand. Im Badehaus gab es einen Umkleideraum für Frauen und einen für Männer. Aber heutzutage nutzten das wenige, man zog sich einfach auf der Wiese unter dem Handtuch um. Jennifer betrat den Frauenraum und verschwand hinter der Tür.
Kurz zögerte Ulrich, schaute sich um, ob ihm jemand folgte und trat dann ein. Jenny wartete an der letzten Kabine in der Ecke. Als Ulrich näher kam, zog sie ihn in die Kabine und schloss die Tür.
„So. Hier sind nicht so viele Leute wie am See. Nicht das einer uns beobachtet und auf falsche Gedanken kommt. “
Auf falsche Gedanken kommen? Ulrich war etwas ratlos. Was erwartete Jenny von ihm?
„Hilfst Du mir?“, fragte sie ihn.
Er nickte. Sie drehte sich mit dem Rücken zu ihm, lehnte sich etwas vor und stützte sich mit den Händen an der Wand ab. „Meine Beine sollen auch keinen Sonnenbrand bekommen. “
Er schluckte kurz. Der Anblick regte ihn ziemlich auf. Jennys Beine drückten ihm leicht ihren Hintern in dem sehr knappen Bikinihöschen entgegen. Er öffnete die Sonnencreme und drückte einmal kräftig in seine linke Hand. Beide Hände deckten sich mit Creme ein.
Dann fasste er an ihren Oberschenkel. Langsam verteilte er die Creme auf die Rückseite ihrer Beine. Strich hinunter zu den Kniekehlen. Die Ansätze der Waden. Und wieder rauf. Vorsichtig glitten seine Hände auf die Innenseiten der Beine. Wahnsinnig weiche Haut!
Seine Hände rutschten langsam höher und glitten wieder nach außen. Gerade rechtzeitig, bevor er ihrem Schritt zu nahe kam. Jenny gab wieder ein lang gezogenes, wohliges „hmmm“ von sich. Ulrichs Hände glitten noch etwas höher.
Erst schmierte er die Hüften ein, dann gab es nur noch wenige freie Zentimeter: auf ihrem Hintern. Konnte er es wagen? Er war einfach so unerfahren!
Seine Hände rutschten wieder tiefer. Dann lagen sie auf Jennys Hintern. Wow, die Pobacken fühlten sich unglaublich gut an. Das fand wohl auch Jenny, die mehrfach tief einatmete.
Ulrichs Hände hatten keine Creme mehr und eigentlich war alles eingecremt. „Fertig“, sprach er.
Nun kam der spannende Moment. Wie ging es weiter?
Langsam drehe sich Jennifer um. Etwas leiser als zuvor fragte sie ihn: „Würdest Du mir auch vorne rum helfen. Deine Hände sind ja schon voller Creme. “
Ulrich nickte sprachlos. Wieder gab er Creme in seine Hände. Aber wo sollte er diese hinlegen? Er suchte nach einer möglichst harmlosen Stelle. Fast hätte er verzweifelt aufgelacht.
Eine harmlose Stelle auf Jennys wunderschönen, aufregenden Oberkörper?! Er fasst sie an die Hüfte und zog seine Hände auf ihren Bauch. „Uiii. “ Sie zog die Luft ein. Er schaute sie fragend an, aber sie nickte ihm auffordernd zu. Somit cremte er ihren Bauch ein. Jeden Quadratmillimeter. Er kam ganz knapp an ihr Bikinihöschen und konnte unter dem Stoff Haare sehen. Ihm wurde noch wärmer. Aber irgendwann war einfach der ganze, verdammte Bauch eingecremt.
In der Luft lag eine Spannung, die man greifen konnte. Ulrich schaute Jenny an. Sie hielt seinem Blick stand. Dann strich sie mit einer Hand über ihre Schultern. „Hier bitte auch. “
Wieder nahm er etwas Creme und legte beide Hände auf ihre Schultern. Er massierte die Creme bis auf wenige Zentimeter bis zu ihrem Brustansatz ein. Die ganze Zeit über blickte ihm Jenny in die Augen.
Ihre Wangen waren leicht fleckig, als hätte sie einen langen Lauf hinter sich. Als Ulrich seine Hände von ihr wegziehen wollte, legte sie eine Hand auf seine rechte. „Hier bitte auch“, flüsterte sie.
Ulrichs Mund war trocken. Sehr trocken. Langsam, ganz langsam glitt seine rechte Hand geführt von Jennys Hand nach unten. Da berührten seine Fingerspitzen ihren Brustansatz, spürten die weiche Erhebung. Dann lag seine Hand auf der einen Brust, spürte den Bikinistoff.
Er berührte Jennifer Herbst Busen! Der Bikinistoff war zwar sehr klein, aber er störte. Ulrich zog seine Hand unter Jennys heraus. Ihr Blick verriet Unsicherheit. Oder war es Enttäuschung?
Es wandelte sich zu einem Lächeln, als sie Ulrich nach der Cremeflasche greifen sah. Diesmal drückte er sehr viel Creme heraus. „Vielleicht kommt besser keine Creme auf Deinen schönen, neuen Bikini“, regte er an.
Jenny nickte wortlos.
Sie drehte ihm ihren Rücken zu. Vorsichtig mit der Creme auf der Hand öffnete Ulrich den Verschluss. Sie drehte sich ihm wieder zu und zog den Bikini über den Kopf. Er konnte es nicht verhindern, ihm entfuhr ein „oh wow“. Vor ihm stand Jenny mit freiem Oberkörper. Und wenn auch der Bikini sehr klein gewesen war, war ‚völlig ohne’ doch noch ein großer Unterschied. Die Brüste waren voll, um nicht zu sagen prall, hingen aber kein bisschen, sondern standen stolz von ihrem Körper ab.
Fast unterproportioniert wirkten die kleinen Nippel mit einem sehr kleinen Vorhof.
Während Ulrich voller Erstaunen Jennys Busen anstarrte, konnte er sehen, wie sich die Nippel etwas versteiften und in den Vorhöfen die Haut viele kleine Erhöhungen zeigte. Entweder war ihr kalt, oder sie erregte die Situation ebenso wie ihn. Er spürte nämlich, wie langsam seine Badehose spannte. O Gott, er stand mit einer vollen Erektion vor ihr.
Das schien ihr aber nicht aufzufallen.
Ihre Augen ruhten auf seinen Händen. Da war er, der große Moment. Seit Tagen hatte sie an nichts anderes denken können. Sie war unheimlich auf- und zu ihrer Überraschung erregt. Bei ihren Freunden hatte sie es vermieten, sich nackt zu zeigen. Da hatte sie eher das Problem empfunden, deren ständige Erregung und Fixiertheit auf ihren Körper nicht noch anzustacheln. Außerdem mochte sie sich selber nicht nackt.
Aber jetzt war es anders.
Sie hatte sich Uli zeigen wollen. Schon in dem Bikini war sie sich sehr sexy vorgekommen. Sie und sich sexy vorkommen! Das war wie ein Vibrieren in ihrem Körper. Das kannte sie nicht. Und jetzt nahm sie mit jedem Sinn seine Reaktionen auf. Fand er sie schön? Fast musste sie kichern. Seine Augen, das Zittern seiner Hände und die großen Beule da unten in seiner Badehose sprachen dafür.
Ulrich nahm seinen Mut zusammen.
Jetzt oder nie. Darauf hatte er gehofft, davon hatte er seit Jahren geträumt. Er griff zu! Legte beide Hände auf Jennys Brüste. Drückte die Sonnencreme auf ihre nackte Haut. Sie japste fast auf.
„Entschuldigung“, entfuhr es Ulrich.
„Nein, schon gut“, antwortete Jenny.
Er verteilte die Creme auf ihren Busen. So musste sich Dagobert Duck vorkommen, wenn er in ein Geldbad sprang. Seine Hände glitten durch die Creme.
Sie badeten in Busen. Überall spürte er diese weiche Haut, diese Massen. Ulrich ließ sich gehen. Die ganze Zeit hatte er sich zurückgehalten. Aber das fühlte sich einfach so gut an. Erst sanft, dann immer gieriger strich er über die Brüste, drückte sie, hob sie, knetete sie. Er fühlte, wie sich ihre Nippel noch mehr versteiften. Seine Finger strichen immer wieder darüber, nahmen den Knuppel zwischen seine Fingerspitzen und drückten ihn.
Jenny genoss jede Sekunde.
Das kannte sie nicht. Ihr war es meistens zuwider oder zumindest unangenehm gewesen, wenn Mark oder Carsten ihren Busen angefasst hatten. Richtig schön hatte sie es nie gefunden. Jetzt war es anders. Ulis Streicheln, ja selbst sein festeres Zugreifen erregte sie total. Es fühlte sich einfach geil an. Die seit Tagen aufgestaute Spannung entlud sich. Sie drückte ihm soweit es ging ihre Brüste entgegen. Er sollte jeden Zentimeter berühren dürfen und müssen!
Sie spürte auch, wie sie unten rum immer erregter wurde.
Sie wusste immer genau, wann sie schon etwas feuchter war, ab wann sie bereit gewesen war für Marks oder Carstens Finger. Und mit Carsten hatte sie dann auch an ihrem 18 . Geburtstag geschlafen. Aber jetzt war sich nicht nur feucht. Es floss! Jenny drückte ihre Beine gegeneinander, übte Druck auf ihre Scham aus. Legte eine Hand auf ihren Schamhügel. Sie konnte sich doch hier nicht selber anfassen. Vor Uli!
Ulrich war im siebten Himmel.
Jennys Brüste waren unglaublich. Dann der Anblick ihres Gesichtes. Ihre Erregung war deutlich zu sehen. Er musste sie küssen. Er ließ seine Hände auf ihren Rücken gleiten und zog sie heran. Ihre Lippen berührten sich. Bevor es ein tiefer Kuss werden konnte, entzog sich Jenny ihm, drehte sich in seinem Arm und lehnte sich mit dem Rücken an ihn.
Warum ist mir ein Kuss noch peinlich, wenn ich mich von Uli gerade überall streicheln lasse? Es war ihr nicht ganz klar, aber sie wollte jetzt nicht nachdenken.
Sie wollte auch nicht, dass er ihre Brüste los lies. Sie griff nach seinen Händen und zog sie auf ihre Rundungen. Ulrich griff zu. So hatte er einen ganz anderen Zugriff, konnte soviel der Masse greifen wie möglich. Er zog Jenny ganz an sich heran. Da drückte sie ihren Hintern gegen seinen Unterleib. Seinen erigierten Penis. Ulrich keucht auf.
Da war er! Ulrichs Schwanz. Ging das jetzt nicht zu weit? Nicht denken, nur nicht dieses gute Gefühl abreißen lassen.
Jenny schloss die Augen. Sie fühlte seine Finger auf ihren Brüsten. Er war jetzt fast schon grob, aber sie liebte es. Sie drückte ihren Hintern fester gegen ihn. Und ließ die Hüften kreisen. Es fühlte sich alles wahnsinnig an. Ihre Hand glitt zwischen ihre Beine. Es war ihr jetzt egal. Sie lies die Finger in die Bikinihose gleiten. Suchte ihren Schlitz. Es war alles feucht und glitschig. In wenigen Sekunden hatte sie einen Finger ganz tief in ihr versenkt.
Dann strich sie um ihren sensiblen Punkt herum, in immer engeren Kreisen.
Ulrich glaubte nicht, was er da sah. Während Jenny an ihm lehnte, er mit voller Inbrunst ihre Brüste drückte und streichelte, sie ihren Hintern fest in kreisenden Bewegungen über sein steifes Glied rieb, hatte sie eine Hand in die Hose geschoben und machte es sich selbst. Das war so unglaublich geil! Er drückte seine Hüfte vor und begann, gegen ihren Hintern zu stoßen.
Aber er beließ seine Hände auf ihrem Busen, da er irgendwie verstand, dass das elementar für ihre Erregung war.
Jennys Atmung wurde schneller. Sie keuchte. Ihre Bewegungen beschleunigten sich. Sie drückte ihren Hintern in einem schnellen Takt nach hinten und ihre Finger vibrierten über ihren Kitzler. Ulrich war klar, dass sie auf der direkten Reise zu einem Orgasmus war. Diese Feststellung erregte ihn noch mehr. Er erlebte den ersten Orgasmus einer Frau!
Um ihr zu helfen, intensivierte er die Behandlung ihrer Brüste noch.
Er knetete sie durch, dann ergriff er ihre Nippel und zog sie von ihrem Körper weg. Lies sie wieder zurückschnallen. Und zog sie wieder weg.
Das war es gewesen, der letzte Schub, den Jenny noch gebraucht hatte. Ihr ganzer Körper fing an zu zittern, Ulrich schob sich noch fester an sie, um sie zu stützen und dann schrie sie auf „das gibt es niiiiiiiicccccccccchhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhttttttttttttttttttttttttttttttttt“.
Sie sackte fast zusammen.
Ulrich hatte seine Arme fest um sie geschlossen und hielt sie fest. Er hörte sie nur hecheln. Vorsichtig drehte er sie um und setzte sie auf die Bank. Sie lehnte sich mit geschlossenen Augen an die Kabinenwand und atmete tief ein und aus. Dann öffnete sie die Augen und suchte seinen Blickkontakt. „Uli. Uli. Das war einfach himmlisch. So was habe ich noch nie erlebt. Ich dachte gar nicht, dass es so sein kann.
“
Ulrich lächelte in einer Mischung aus Stolz und Verlegenheit. „Ich fand es auch heftig. “
Jenny Blick glitt von seinen Augen nach unten und richtete sich auf seine Badehose. Die stand immer noch ausgebeult wie ein Zelt vor ihr. Ohne einen Kommentar griff sie an seinen Hosenbund und zog die Hose nach unten. Sein erigiertes Glied sprang zappelnd in die Freiheit. Jenny ergriff den Schwanz. Ulrich japste.
Noch nie hatte ein Mädchen sein Glied berührt!
„Uli, ich bin ein bisschen durcheinander. Ich kann jetzt nicht, also, so ganz richtig. Kannst Du das verstehen?“
Auch wenn das Organ, dass für das Verstehen die zentrale Rolle spielt, bei Ulrich gerade ganz ausgeschaltet war, nickte er.
„Sei mir nicht böse. Aber so kannst Du auch nicht raus gehen“, sagte sie kichernd und schaute auf sein Schwanz.
Ulrich dachte, rede Du nur. Du kannst sagen und machen, was Du willst. Nur lass meinen Schwanz nicht los!
Das hatte Jenny auch nicht vor. Sie führte ihre Hand an seinen Stamm auf und ab und begann, ihn zu wichsen. Es fühlte sich gut an. Sie hatte es bei Mark und Carsten eigentlich ganz gerne getan. Aber jetzt spürte sie auch eine große Dankbarkeit wegen dieses unglaublichen Orgasmus.
Ihre Hand gab mehr Gas. Wenn Uli nur halb so erregt war, wie sie es empfunden hatte, konnte es nicht lange dauern.
Ihre freie Hand ergriff seine rechte Hand und zog sie auf ihren Busen. Sie konnte einfach nicht genug bekommen. Ulrich nahm diese Anregung erfreut auf. Jennys Hand, die seinen Schwanz gekonnt bearbeitete. Dazu ihren Busen in seiner Hand. Er nahm seine zweite Hand dazu und drückte wieder die großen Kugeln aneinander.
Nun ging sein Atem schneller. Jenny nahm das Signal auf und steigerte ihr Tempo. Er begann zu schwanken. Sie wichste ihn nun, so schnell sie konnte. Er fühlte, wie es sich ankündigte. Von ganz tief unten. Dann stöhnte er auf und spritze ab: „Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, ahhhhhhhhhhhhhhhhhhh“.
Jenny hörte nicht auf. Ihre Hand pumpte Schub für Schub nach draußen. Das Sperma flog durch die Luft, traf sie auf Schulter, Kinn und auch Teilen der Brust, die nicht von Ulis Händen bedeckt waren.
Diesmal war es mehr als die Mitfreude an der Lust des anderen. Sie fand es geil wie Uli kam. Sie spürte auch schon wieder ihre Säfte fließen. Was war nur mit ihr los?
Dann war Ulrich fertig. Es kam nichts mehr. Jenny strich sanft sein kleiner werdendes Glied. Sie schaute ihn an.
„Puh, bah! Danke Jenny, das war echt geil. “
Sie lächelte. Auch Ulrich, der noch nach Luft rang, musste lächeln.
Was für ein Erlebnis! Der alte Karlovoitzi wäre mehr als stolz auf ihn gewesen.
— Fortsetzung folgt —
[Bitte die Bewertung nicht vergessen. Ich freue mich auch über Kommentare und Anregungen! Und bemühe mich, die Hinweise zu nutzen, um immer bessere Geschichten zu schreiben.
Danke!].
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